Klinik am Korso

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Ostkorso 4
32545 Bad Oeynhausen
Nordrhein-Westfalen

57 von 67 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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Exzellente Fachklinik für alle Essstörungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
-das fundierte Konzept -allgemeine Kompetenz -Empathie -Körpertherapie -regelmäßige Vorträge von Herrn Prof. Dr. Huber
Kontra:
-Krankheitsfälle
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Elf Wochen wurde ich in dieser Klinik behandelt und bin sehr dankbar für die effektive Zeit.

Vor dem Aufenthalt war ich sowohl physisch als auch psychisch entkräftet und die Magersucht dominierte mich und mein Leben. Dennoch war meine Motivation und Intention vorhanden, was auch essenziell für einen Erfolg ist.

Zunächst einmal möchte ich verdeutlichen, dass die Skepsis bezüglich der zweiwöchigen Sperrzeit unbegründet ist.
Da der Fokus auf einem selbst liegt, gelangt man zu hilfreichen Erkenntnissen. Um seine Emotionen zulassen zu können, ist diese Zeit ideal. Schließlich verzichtet man auf diverse Zwänge wie der Bewegung.
Wird auf die Symptomatik verzichtet, so konkretisieren sich Gedankenkreise, Ängste und auch die Macht der Essstörung. Das mag sich wahrscheinlich beklemmend anhören, jedoch war es gerade die Phase, in der ich viel über mich lernte. Daher konnte ich die Einsichten für die spätere Therapie nutzten.

Zudem überzeugte mich auch das Konzept, da es, sofern man sich darauf einlässt, wirksam ist.
Obwohl die Gruppenmitglieder diverse Essstörungen aufweisen, teilten wir alle die gleiche Problematik. Es äußert sich nur unterschiedlich.
Was mir am meisten half, waren die Gespräche mit den Patienten, die eine andere Symptomatik hatten. Aufgrund der konträren Sichtweisen und konstruktiven Kritik konnte ich Fortschritte machen.

Neben der Gruppentherapie gibt es auch die Körper-, Ergo- sowie Ernährungstherapie, wobei sich alle als sehr nützlich erweisen. Jede Therapie dient dazu, die Essstörung auf unterschiedlichen Ebenen zu beleuchten.

Um gesund zu werden, musst du es wollen. Es ist eine aktive Entscheidung, die nur du treffen kannst. Wenn du eine Veränderung intendierst, dann wird es unbequem und beängstigend. Jedoch lohnt es sich zu leben und nicht nur zu existieren.
Langsam merke ich, wie ich mich aus meinem Gefängnis wage - ein Schritt in Richtung Freiheit.

Habe auch den Mut, glücklich zu sein.

Genau hinschauen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
absult jeder in der Klinik ist bemüht zum Erfolg beizutragen
Kontra:
unmotivierte Patienten kosten Zeit, viel Zeit (Hühnerhof ha ha ha)
Krankheitsbild:
Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Was mir diese Klinik geben konnte, kann ich gar nicht mit ein paar Worten zusammenfassen.
Ich erlebte eine Zeit der Fürsorge, ehrliches Interesse an meiner verkorksten Person. Mir wurde geholfen Möglichkeiten zu erkennen, Selbstbewußtsein zu entwickeln und Selbstwert zu erleben.
Hier hatte ich eine Folie, mich darauf zu entwickeln.
Heute, nach über einem Jahr, weiß ich:
genau hier und mit genau diesen fähigen Menschen, die das Herz auf dem richtigen Fleck und dem Willen m i r zu helfen, wurde es mir ermöglicht, mein kleines privates Gefängnis in eine Plattform umzuwandeln.

Danke für die Unterstützung auf meinem Weg aus der Sportbulimie.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Optimaler Ort um sich über Gründe, Verhaltensweisen und Ziele Gedanken und Pläne zu machen.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Beratung war in Ordnung - für mich war es wichtiger den Mut zu sammeln mein Thema anzugehen. Das habe ich glücklicher Weise geschafft. Danke!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Unser Gruppenarzt/in hat meiner Meinung nach wenig Ahnung von meinem speziellen Krankheitsbild gehabt und war wenig empathisch, was ich in einer solchen Klinik erwarten würde.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Ich war sehr zufrieden mit der Klinik. Patienten sollte bewusst sein, dass dies kein Hotel, sondern eine Klinik ist. Die Umgebung in Bad Oeynhausen ist perfekt um die Gedanken anzukurbeln und nachzudenken.)
Pro:
Entscheidungen aus eigener Motivation, Respekt, Eigenverantwortung im Fokus, gemischte Gruppen, Essen
Kontra:
Ernährungstherapie etwas schwach (liegt an der zugeteilten Therapeutin)
Krankheitsbild:
Sportbulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 9 Wochen in der Klinik am Korso.
Völlig ausgelaugt und fertig kam ich an und ging mit viel Mut, Zuversicht und neuen Ansichten.

Mein Krankheitsbild war eine Sportbulimie mit anorektischen Gedanken.

Meine Befürchtungen eine Gruppe mit Teenagern teilen zu müssen trat nicht ein. Die aus 12-13 Personen gemischten Gruppen werden mit unterschiedlichen Krankheitsbildern befüllt. Es ist spannend zu erfahren, dass wir alle ähnliche Gedanken und Probleme haben, diese sich aber auf unterschiedlichste Art und Weise in unseren Symptomen äußert.

Die 2-wöchige Kontakt- und Handysperre war ein Segen. Lasst euch davon nicht abschrecken. Für eine Zeit nicht mit Arbeit und Privatleben in Kontakt zu sein, lässt Euch erkennen, was wirklich mit Euch los ist. Der Fokus wird auf das Wesentliche gesetzt und nach 2-3 Wochen könnt ihr beginnen an Euch und eurem Problem zu arbeiten. Zu analysieren, zu versuchen, zu planen.

Ich habe mich sehr wohl gefühlt in der Klinik. Das enorm freundliche Personal und das gute Essen haben es einem leicht gemacht. Ich mochte sehr, dass man nicht gezwungen wurde alles aufzuessen, sondern in der Selbstverantwortung stand. Denn schließlich ist dies im normalen Leben auch der Fall.

Diese Klinik hilft nur, wenn ihr selbst bereit seid, etwas zu ändern. Aber ich denke das wissen wir eigentlich alle. Bei mir machte es Klick. Ich habe viel gelernt - es passiert gar nichts mit mir, wenn ich normal esse und nicht jeden Tag zum Sport gehe. Dies konnte ich zu Hause nie länger als eine Woche durchziehen, da ich es nicht aushielt.In der Klinik hatte ich durch die Therapien und viele Zeit andere Rahmenbedingungen für diesen schweren Weg.

Diesen habe ich noch nicht zu Ende gegangen - doch ich bin auf einem guten Weg. Die Klinik am Korso trug viel dazu bei, dass es jetzt wieder ein wenig sonniger ist in meinem Leben.

Traut Euch. Ihr macht es für Euch.

Beste Klinik ever

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Wertschätzung
Kontra:
2-wöchige Kontaktsperre
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich die beste Klinik ever. Ich war schon in 7 anderen Kliniken wegen meiner inzwischen 40jährigen Bulimie.
Diese Klinik kann ich nur jedem ans Herz legen: sehr, sehr wertschätzender Umgang, kompetentes Fachpersonal, eine Freundlichkeit, die seinesgleichen sucht und nicht zuletzt das Konzept: Ernährung nach DGE, regelmäßig und ausreichend essen, auch mit Zwischenmahlzeiten!!!! Körpergewicht pendelt sich ein, auch, wenn ich anfangs dachte, da nehme ich zu, das Gegenteil war der Fall.
War im Februar 2019 dort und bin jetzt im September 2019 immer noch abstinent.
Sollte ich je wieder in eine Klinik müssen wegen Bulimie, dann nur diese.

Zufluchtsort um zu sich selbst zu finden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept, Atmosphäre
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Mir hat die Klinik extrem geholfen. Das Zusammenspiel aus den verschiedenen Therapien, dem Essenskonzept und den Mitpatienten hat mich spüren lassen, dass ich nicht alleine bin und von überall unterstütz werde. Die Therapeuten sind immer super abgesprochen, alle sind auf dem neusten Stand, das überraschte mich öfter, war aber sehr hilfreich.
Besonders die Schwestern waren immer da, gerade dann, wenn gerade kein Therapeut greifbar war, auch mal mitten in der Nacht.
Auch fand ich es super, dass man Einzel nicht nur beim Gruppentherapeuten, sondern auch bei der Ergo- und Körpertherapeutin haben kann. Die sind, finde ich, nochmal um einiges intensiver.
Zusätzlich gibt es gegen Ende des Aufenthaltes die Möglichkeit in eine WG zu ziehen und dort schon wieder selbstständiger zu werden aber trotzdem noch die volle therapeutische Unterstützung zu haben.
Gestört hat mich nur, dass die Sprechstunden manchmal sehr überlaufen (und teilweise recht kurz) sind und man, trotz langer Wartezeit nicht immer dran kommt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass manchmal zusätzliche Zeiten für die, die nicht dran kamen angeboten wurden.
Ach ja, und viele Räume und Zimmer werden im Sommer unerträglich heiß...

Neues Lebensgefühl

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept der Klinik
Kontra:
Hohes Maß an Eigenständigkeit
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang 2017 in der Klinik am Korso und bin bis heute von dem Konzept begeistert und überzeugt.
Mit einer derartigen Verbesserung meiner Essstörung (Bulimie) habe ich so nicht mehr gerechnet, da ich auch schon zuvor stationäre Aufenthalte in anderen Kliniken hatte und mir diese relativ wenig bezüglich dieser Problematik gebracht haben. Wichtig ist es als Patient eine hohe Bereitschaft und ein Grundlevel an Stabilität mitzubringen, da man dann meiner Meinung nach die besten Chancen hat, nachhaltig an seiner Erkrankung zu arbeiten.
Ich bin nach wie vor nicht von meiner Symptomatik geheilt, aber sie bestimmt auch nicht mehr mein Leben. Ich persönlich kann die Klinik nur Jedem ans Herz legen.

Der Weg zurück ins Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutisches Team und tolle Mitpatienten
Kontra:
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist einfach nur super. Das Konzept der Klinik ist stimmig und es wird auf jeden individuell eingegangen. Das Fachpersonal ist immer fuer einen da und fängt einen auf, wenn man Hilfe benötigt. Es herrscht einfach eine magische Atmosphäre in diesen Räumen. Hier hat man die Möglichkeit an sich zu Arbeiten, sich zu finden und den richtigen Weg zur Gesundheit zu gehen. Ich kann dir Klinik nur empfehlen!

Hervorragende Klinik für ESSSTÖRUNGEN

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Lebensrettend!!!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Team in allen Bereichen ist wundervoll und professionell, mit dem Herzen dabei!!!
Kontra:
Kein!!!!!
Krankheitsbild:
Essstörungen Anorexie, Sportbulimie, psychogenes Übergewicht
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik am Korso macht ihrem wunderbaren Ruf einfach alle Ehre!
Ich kann von mir behaupten das die Klinik mit ihrem durchweg professionellen und sehr erfahrenen Team einen hervorragenden Job leistet und mein Leben komplett verändert hat, nein sogar mein Leben gerettet hat!
Von Dezember 2016-März 2017 hatte ich meinen ersten Aufenthalt in der Klinik am Korso. Ich habe mich selber um Hilfe und eine Fachklinik speziell für Essstörungen bemüht weil ich zu dem Zeitpunkt am Ende meiner Kräfte stand, schwer depressiv und ich wollte SO stark übergewichtig nicht mehr leben. Das Leben war für mich nicht mehr Lebens-/liebenswert und egal was ich über Jahrzehnte versuchte um abzunehmen, endete in einem Jo-Jo Effekt und so läpperte sich das Gewicht irgendwann ins Extrem! Daraus entstand auch ein sozialer Rückzug auf allen Ebenen....irgendwann kam die Erkenntnis das ich Hilfe brauche, weil ich mir Sorgen machte eventuell in einer Kurzschluss-Reaktion, wirklich mal mein Leben zu beenden.
Mit der Diagnose „psychogene Esssucht“ würde ich behandelt und zusammen mit den Therapeuten, Ärzten etc konnten wir die Hintergründe meiner Essstörungen erarbeiten. Es war eine sehr große Befreiung zu hören, es ist eine Krankheit und sie sind nicht SCHULD!!!!
Leider entwickelte sich alles in eine Anorexie und ich begab mich von September 2017- Dezember 2017 nochmal in die Klinik mit einer anderen Diagnose! Dieses Mal war alles noch intensiver und ich konnte alles noch besser reflektieren und hatte einen wunderbaren, herzlichen Ort um zu mir zu finden!
Ausnahmslos ALLE Mitarbeiter der Klinik arbeiten zum Wohl des Patienten und egal was war, es würde sich mit Herz und Seele gekümmert und es wurde geholfen um Lösungen zu finden!
Diese Klinik ist absolut einzigartig und absolut empfehlenswert!!!
Holt euch diese Hilfe ohne zu zögern!!! „Einfach machen!!“
Heute geht es mir besser denn je, bin im Normalgewicht und das Leben ist einfach wieder Lebenswert und die Qualität ist eine ganz andere!! #maches

Sc

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18/19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Tolle Zimmer, freundliche Betreuer, tolle Wochenendsangebote,
Kontra:
Oberflächliche Therapie, unerfahrene Therapeuten,
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat mir persönlich nicht viel weitergeholfen, denn die zuständige Therapeutin und ich kamen nicht besonders gut miteinander klar, natürlich kann dies einfach mal passieren, denn manchmal passt halt die ,,Chemie“ einfach nicht. Bei meinem Fall hatte das aber andere Auslöser, denn ich habe mich wircklich überhaupt nicht verstanden und erwünscht in der Therapie gefühlt. Es fing schon damit an das ich in den Raum hinein kam und sie als erstes sagte wir haben eine halbe Stunde Zeit und nicht länger, nebenbei schaute sie dann ständig auf ihre Armbanduhr wie lange ,, denn noch ist“ .ich möchte hiermit überhaupt keinen angreifen sondern einfach nur meine Erfahrung als ehemalige Patienten teilen. Es war neunmal aber so das ich es teilweise wirklich unverschämt fand was sie mir da für ,,Tipps“ gegeben hat, denn zu dem Zeitpunkt stand ich kurz vor 2 weiteren Knie Operationen und gleichzeitig aber noch in der Anorexie und Therapie, natürlich war ich da absolut verzweifelt und wusste einfach nicht weiter, naja daraufhin wurden mir dann aber immer nur solche total unindividuellen Tipps gegeben wie zum Beispiel:,, mach den Gedanken Stopp“ oder Steiger dich da nicht so rein“
Das fand ich zu dem Zeitpunkt wirklich unverschämt. Den Satz Steiger dich da nicht so rein war eigentlich so der Standard Tipp den ich mir immer anhören ,,durfte“ klar malt man sich wenn man tief in Depression und einer essstörung sitzt echt vieles negativ aus, aber dann Zusagen ,,Steiger dich da nicht so rein“ hilft einem da nicht besonders. Ich habe dann auch versucht mit anderen Therapeuten und Leitungen versucht eine Lösung zu finden nur war ein Wechsel leider nicht möglich, darufhin habe ich dann meine Therapeutin drauf angesprochen dies bitte zu lassen und habe ihr meine Probleme mit ihr erklärt, nur nahm sie dies leider sehr schlecht an und verneinte das meiste. Schade finde ich auch das die Therapie teilweise sehr oberflächlich stattfindet , denn Punkte was die Krankheit auferhält und wie man Lösungen finden statt der essstörung wurde nicht besprochen

SAFE HAVEN

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten und Angebote, Konzept aus Tiefen- und Verhaltenspsychologie
Kontra:
die Zimmer könnten mal grundgereinigt werden
Krankheitsbild:
Bulimia Nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist mitsamt ihrem Konzept, dem Klinikgelände, den Therapeuten und Freizeitangeboten einfach großartig.
Ich habe mich in der modernen Einrichtung super wohl gefühlt und bereits nach 2 Wochen gemerkt, wie gut mir der Aufenthalt tut. Ich kam in die Klinik mit der Diagnose Bulimia Nervosa und ich denke ich wäre nirgendswo besser aufgehoben gewesen als in der Klinik am Korso. Ich kann nur allen Menschen mit einer Essstörung ans Herz legen, sich zu überwinden, einen Klinikaufenthalt zu machen und bin mir sicher, dass ihr euch hier sehr wohl fühlen werdet.

Beste Entscheidung meines Lebens

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Körpertherapie+Ernährungstherapie, Personal, Räumlichkeiten, Lage, Mitpatienten, Küche+Essen, Freizeitprogramm
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimia Nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war drei Monate in der KlaK und es war die beste Entscheidung meines Lebens! Fast sechs Jahre begleitete mich meine Krankheit und gemeinsam mit der Klinik bin ich in ein neues Leben gegangen! Es wird viel Wert auf Eigenverantwortung gelegt, das musste ich erstmal lernen! Theoretisch kann man dort tun und lassen was man will, aber wenn man sich auf das Konzept einlässt dann kann man es schaffen! Das Therapie Programm ist einmalig, man hat wöchentlich Einzeltherapie und hat 24/7 einen Ansprechpartner. Alle Mitarbeiter der Klinik haben sich sehr viel Zeit für mich genommen und mich als Menschen wahrgenommen und nicht nur als Krankheit. Ich habe die Ursache meiner Erkrankung herausgefunden und sehr viele Möglichkeiten an die Hand bekommen, ein Leben ohne Essstörung zu leben. Ich kann die KlaK jeden empfehlen, der nicht mehr weiter weiß und am Ende seiner Kräfte ist. Wenn man will, schafft man es dort wieder zu leben!

Desaster

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Menschlich nach meinem Empfinden schlimm)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Ergo +, Ernährungsberatung +, Körperthearpie +, der Rest war unzufriedenstellend für mich)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Wenig empathisch, willkürlich nach meinem Empfinden)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (sehr nette Verwaltungskräfte, hilfsbereit und taff)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (schöne Gebäude, Einrichtung nicht mehr zeitgemäß, kein Schwimmbad)
Pro:
Einige wenige Therapeuten
Kontra:
Umgang mit den Patienten von eingigen Ärtzten und Therapeuten :-(
Krankheitsbild:
Adipostas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es mischt sich alt und jung, mit ganz anderen Problemen, ich bin 55 Jahre und habe Adipositas. Meine Probleme mit 18 jährigen Magersüchtigen zu besprechen finde ich schwierig. In der Theorie klang es gut, in der Praxis nicht günstig - zumindest wie ich es empfunden habe. Mein Arzt, der mich betreutete, ging NICHT auf mich ein, im Gegenteil, ich fühlte mich gegängelt und gedemütigt (z.B.: Trotz scheren Unfall musste ich auf ein Ergomether, sonst drohte er mir mit Rauswurf). Die psychologische Beraterin war ein Desaster. Fast alle in der Gruppe sollten Wut auf ihre Mutter entwickeln. Mein Verhältnis zu meiner Mutter ist aber gut. Es wurde zugelassen, dass Teilnehmer von Klinikhoppern regelrecht fertig gemacht wurden. Dadurch lenkten die dann von ihrer Krankheit ab. Wir hatten in den 7 Wochen in unserer 12er Gruppe 4 Abrecher, weil die es nicht mehr ausgehalten haben. Der Klinikleiter ist begnadet toll, doch nur der Therapeut für Privatpatienten, obwohl er trotzdem für Fragen zur Verfügung stand :-). Die Klinik ist veraltetet, es gibt kein Schwimmbecken im HAus, was ich für Adipöse sehr wichtig finde.
Um auch was positives zur berichten: Toll ist zum Beispiel die Körpertherapeutin und die Ergotherapeutin. Auch Frau Jäger die Ernährungsberaterin war klasse. Ansonsten die schlimmsten 7 Wochen in meinem Leben. Ich habe erlebt, wie gestandene Frauen fertig gemacht wurden - ohne, dass die Therapeuten eingriffen, im Gegenteil, zum Teil wurde es noch aufgeheizt. Einer blinde Dame wurde zum Beispiel der Adipostastisch (breiter Tisch) weggenommen, weil eine andere Dame sich von einer Blinden am Tisch gestört fühlt. Diese hat dann den Tisch einfach MIT GENEHMIGUNG von der Therapeutin mitgenommen, die Blinde hatte dann Schwierigkeiten sich zurechtzufinden, ich fand sie weinend im Flur - eine tolle gestande Frau. Am Tisch wurde sich zum Teil angeschrien, und das wurde zugelassen. Es gab um das Essen bei den Adipösen teilweise ein Hauen und Stechen - es war furchtbar. Ich kann diese Klinik nicht empfehlen, trotz einiger (siehe oben) super Therapeuten. Auch die strengen Regeln wie Zimmerdurchsuchung sind aus meiner Sicht für zumindest mich als 55 jährige Frau nicht mehr zeitgemäß. Es gibt überwiegend 2-Bettzimmer. Das Gebäude an sich ist sehr hübsch, das war es dann aber auch schon.

hab mich sehr gut aufgehoben gefunden

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Fachkompetenz und Freundlichkeit
Kontra:
zu wenig Einzeltherapie
Krankheitsbild:
Binge Eating Disorder
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

sehr gutes Konzept, sehr freundliche Menschen, sehr gute Unterbringung - der Patient wird jedoch auch gefordert und man muss sich schon auf das Konzept einlassen

Nie wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
sehr unprofessionelles Konzept und Personal
Krankheitsbild:
Magersucht Anorexie
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Klinik am Korso wirklich niemandem empfehlen und vor allem keinen Minderjährigen.
Man ist dort nur eine Nummer von vielen, die Klinik wird eher als Geldmaschine betrieben, das gesamte Personal sowie die Therapheuten interessieren sich nicht wirklich für die individuellen Probleme und schalten sich auch in den Gruppentherapien nicht ein, wenn einzelne von dem Rest der Gruppe stark angegangen werden. Der Aufenthalt dort hat für mich leider alles drastisch verschlimmert, bis hin zu Suizidgedanken.
Man ist dort generell sehr unbeaufsichtigt und kann im Prinzip "machen was man will", was bei Süchten grundsätzlich schwierig ist.
Das gesamte Konzept ist sehr fragwürdig und lässt eher darauf schließen dass sich die Klinik und das Personal trotz der Spezialisierung im geringsten mit Essstörungen auskennen. In einer anderen Klinik wurde auf mich als Person und meine Probleme eingegangen, dort ist man nur Objekt das Geld einbringt und dann auf sich selbst gestellt ist und keine "Probleme" bescheren soll, damit die Erfolgszahlen erreicht werden. Hier geschieht alles auf eigene Faust, da kann man sich genauso gut zu Hause selbst therapieren. In den wenigen Einzelgesprächen die ich hatte, verhielt sich die Therapeutin sehr unprofessionell, zickig und genervt und verstärkte so meine Minderwertigkeitskomplexe/geringes Selbstwertgefühl. Dass Essgestörte unter Begleiterscheinungen wie Depressionen, geringem Selbstwertgefühl etc leiden scheint dort auch keine Rolle zu spielen, dementsprechend wird man behandelt.

Der beste Ort für eine Veränderung!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles!
Kontra:
keine Ahnung
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Innerhalb der letzten 21 Jahre war ich aufgrund meiner Essstörung immer wieder stationär in sämtlichen Kliniken Deutschlands untergebracht. Mit dem Gedanken "Jetzt wird mein Gewicht erneut mit Gewalt in die Höhe getrieben und alles andere interessiert nicht" kam ich in diese Klinik. Doch schnell merkte ich, dass ich endlich am richtigen Ort angekommen war. Wäre ich doch nur 21 Jahre früher hierher gekommen!

Während ich zuvor lediglich als BMI betrachtet wurde, sah man mich hier als Mensch an - mit Emotionen, Bedürfnissen und Problemen, welche Hilfe erfordern. Natürlich wurden mein Essverhalten und Gewicht nicht unter den Tisch gekehrt, im Fokus standen jedoch die wirklichen Probleme, nämlich Fragen wie "Wieso habe ich die Essstörung entwickelt? Welche Funktion hat sie für mich? Wie kann ich einen gesunden Ersatz für sie finden?" Klar konnte ich meine Essstörung nach den vielen Jahren nicht gleich komplett ablegen, allerdings fuhr ich wirklich "verändert", nämlich mit einer Vorstellung von einem Leben ohne Essstörung und einer großen Portion Lust hierauf, nach Hause. Übrigens: Die Vorbereitung auf die Zeit nach der Entlassung ist genial!

Absolut erwähnenswert ist die Herzlichkeit, die mir seitens des Personals entgegengebracht wurde. Nehmen wir doch als Beispiel das Pflegeteam: In meinen Augen ist es absolut bewundernswert, dass man mir in all den Wochen und in teilweise sehr schwierigen Situationen immer den Rücken gestärkt hat. Ich fühlte mich durchgehend akzeptiert und wertgeschätzt. Nicht nur Ermutigung, sondern auch viel Wärme durfte ich ohne Unterbrechung erfahren.

Die Liste der Menschen, denen ich dort danken möchte, ist verdammt lang - angefangen vom netten Chefarzt, der sich ebenso viel Zeit für mich genommen hat, über das komplette Team der Ärzte und Therapeuten bis hin zu den "guten Geistern" im Hintergrund (z.B. Personal der Küche, Rezeption, Reinigung usw.), ohne deren gute Arbeit dies alles bestimmt nicht so rund laufen würde.

1 Kommentar

Lauri4 am 21.03.2019

Liebe „schnuffelspinne“,
Gibt es die Möglichkeit dir persönlich zu schreiben? Möchte nämlich auch in eine Klinik allerdings istdie Essstörung,wie bei dir, bei mir auch schon seit vielen Jahren präsent und ich war bereits in 3 Kliniken. Somit auch die ähnlichen“ Ängste „. Würde mich freuen wenn du mir schreibst.lg

Gute klinik

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alle Therapien, das Personal, die Patienten
Kontra:
warte Zeiten,Einteilung der Termine und Chaos wenn ein Artzt krank war
Krankheitsbild:
Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es ist eine echt empfehlenswerte Klinik die mir viel gebracht hat. Aber es gab oft organisatorische Schwierigkeiten.

Wirklich gute Klinik

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (ärtzliche Behandlung geht so, dafür sind die Therapeuten top)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutinnen, Betreuer, Mitpatienten, Personal, Räumlichkeiten
Kontra:
Mit ein paar Menschen des Personals kommt man vielleicht nur so geht so aus
Krankheitsbild:
atypische Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2018 für 11 Wochen dort und bin sehr zufrieden.
Das Konzept ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber mir hat es sehr geholfen.
Ich habe endlich wieder Lebensmut und es funktioniert derzeit auch alles bei mir. Das hätte ich vor dem Aufenthalt dort nie gedacht.

Diese Klinik hat mein Leben auf jeden Fall sehr verbessert und ich bin vielen Therapeutin dort sehr dankbar. So ist es auch mit dem Personal. Vor allem bin ich ein Fan der Obereule (Insider :)). Danke!

definitiv empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (im Neubau top! In den anderen Häusern manchmal Glückssache, aber insgesamt alle gut)
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Binge Eating / Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer sich wirklich mit seiner Essstörung auseinander setzen will, ist hier absolut richtig. Ich war 9 Wochen dort (über die Deutsche Rentenversicherung Bund mit zweifacher Verlängerung um jeweils 2 Wochen) und ich habe sehr viel gelernt.

Besonders gut ist die Spezialisierung auf Essstörungen, denn so werden Schamgrenzen sehr schnell abgebaut - schließlich ist jede*r betroffen und alle wissen das. Alle sitzen in einem Boot.
Überhaupt ist der Patientenaustausch hier sehr wichtig und gut.

Die Klinik ist sehr gut auf ihre Patienten und deren Symptomatik (in der Reihenfolge) eingestellt ohne dabei zu sehr in ein "ach, wir müssen die Patienten vor allem beschützen" abzudriften. Es wird eine gesunde Einstellung zum Essen, zum Essverhalten und zu den Essstörungen gefördert.

Wichtig ist: das ist eine Klinik, bei der der Patient als mündiger Patient behandelt wird. Das bedeutet, man kann seine Behandlung gut mitgestalten - und sollte das aber auch. Wer allerdings nur dorthin fährt um abzunehmen oder eben um "geheilt" zu werden ohne selbst dafür zu arbeiten ist hier falsch.

Allen anderen kann ich die Klinik nach meiner Erfahrung nur empfehlen.

Hallo Neuanfang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, Therapien, Mitpatienten
Kontra:
Das Konzept ist nicht für jeden richtig. Aber man kann beim Vorgespräch gut herausfinden, ob das was für einen ist!
Krankheitsbild:
bulimische Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Januar bis März 2018 in der Klinik am Korso auf der Erwachsenenstation.
Die Klinik hat mir wirklich sehr geholfen. Zuerst aber muss man sagen, dass das Konzept hier seeeeehr frei ist. Das ist nicht für jeden was. Man kann seine Symptomatik gut ausleben, man wird nicht bestraft, es wird selten kontrolliert. Aber eben das ist es! Die Klinik will zeigen, dass man auch ohne Kontrolle und Bestrafung leben kann. Die Essstörung lebt von beiden Faktoren. Wir werden in der Klinik angeleitet, dass das Leben aus mehr besteht, als aus Zwang, Bestrafung und Kontrolle. Die Klinik bzw. das Personal hat verstanden, dass es hinter der Essstörung noch etwas gibt. Das Essen ist nicht das wahre Problem. Da steckt so viel mehr hinter. Und man hat dort die Chance, an den Ursachen der Essstörung zu arbeiten. Aber gleichzeitig eben auch an der Symptomatik.
Das besondere ist auch, dass hier so viele verschiedene Essstörungen an einem Tisch sitzen. Dadurch endet die Stigmatisierung, man sieht, wie viel wir dich gemeinsam haben.
Die verschiedenen Therapien (Ergo, Kunst, Gruppe, Ernährung, Körper) helfen einem, sich selber zu finden. Man muss sich nur darauf einlassen.

In der Klinik am Korso wir mit einem geschaut, was man braucht, um die Essstörung nicht mehr zu brauchen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (kaum Zeit für den Aufbau einer Vertrauensbasis)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (kompetent, nur leider zu wenig Sprechzeiten.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Überlagerung von Sprechzeiten bei Arzt oder Therapeut und Gruppentherapie erzeugen Stress und damit Druck.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (moderne Ausstattung, Essen,)
Pro:
freundliche Mitarbeiter
Kontra:
wenig Notfall Sprechstunden bei Therapeuten und Ärzten.
Krankheitsbild:
psychogenen Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer für sich einen Weg suchen möchte um besser mit Situationen oder Erlebnissen, die so belastend sind/waren, dass man versucht hat den emotionalen Druck mit Essen zu kompensieren, klar zu kommen, findet hier kompetente Hilfe. In verschiedenen Therapiearten kann man wieder ein Gespür für sich selbst entwickeln, seine Sicht auf die Dinge überprüfen und in vielen Gesprächen zu einem realistischeren Selbstbild finden. Außerdem lernt man neue Strategien mit seinem Alltag klar zu kommen und findet jede Menge Mitstreiter mit denen man sich immer austauschen kann. Aus einigen dieser Kontakte können gute Freundschaften entstehen.
Egal wieso, weshalb, warum. Hier wird nicht die Vergangenheit breit getreten, sondern an Lösungsansätzen für die Zukunft gearbeitet. Tragfähige Ansätze, wie man mit den Tücken des Lebens klar kommen kann ohne seinen eh schon angeschlagenen Körper mit falschem Verhalten weiter zu schwächen. Habt den Mut euch dieser großen Aufgabe zu stellen. Wenn ihr euch darauf ein lasst, könnt ihr nur gewinnen. Die Gemeinschaft stärkt, zeigt den Spiegel, fängt auf. Jeder Weg ist individuell. Wer hier hin kommt sollte sich bewusst sein dass hier nur mögliches Handwerkzeug vorgestellt und ein Raum zum Austesten angeboten wird. Das Richtige für sich finden und anwenden muss es jeder für sich.

Sehr tolle empfehlenswerte Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Schwesternzimmer aber sehr zufrieden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Essen, Mitarbeiter, Atmosphäre, Zimmer
Kontra:
Gruppenarzt
Krankheitsbild:
adipöse Bulimie
Erfahrungsbericht:

Ich wurde vom Personal und von den Mitpatienten sehr lieb empfangen. Jeder ist bemüht, dass man erst einmal gut ankommt und sich zurechtfindet. In der Gruppe habe ich mich auch schnell wohl gefühlt. Bei Problemen bekommt man auch schnell Hilfe.
Die Räumlichkeiten sind gepflegt und wohnlich eingerichtet.
Der Speisesaal ist übersichtlich und bietet genug Platz. Einmal monatlich gibt es ein Buffet, an dem man sich anstellen muss. Dann kann es mal ein wenig gedrängter werden. Die Mitarbeiter gehen auf alle möglichen Probleme ein: Wer es nicht schafft, sich eine "normale" Portion selbst auf den Teller zu tun, kann sein Essen von der Küche portioniert bekommen. Wer Schwierigkeiten mit gemeinsamen Essen hat, kann einzeln oder betreut essen. Für Bulimiker/innen gibt es nach dem Essen noch eine Betreuung (freiwillig).
Sport wird auch angeboten, muss aber mit dem Arzt geklärt werden (wann wer wie viel Sport machen darf).
Durch die Gruppentherapie habe ich sehr viele Tips zum Thema "Kochen und Essen" bekommen, was mir extrem geholfen hat. Die Mitarbeiter sind bemüht aktuelle Probleme anzugehen und zu helfen wo sie nur können.
Normalerweise hat man pro Woche ein Einzelgespräch von 30 Minuten mit der Therapeutin. Mir ging es an einem Tag mal sehr schlecht und meine Therapeutin war nicht da. Da hat ihre Vertretung sich 90 Minuten für mich Zeit genommen. Das war sehr lieb und hat mich auch weitergebracht.
Es gibt alle Essstörungen in einer Gruppe, aber es gibt wöchentlich auch Gruppenangebote für nur Magersüchtige, Bulimiker und Adipöse.
Das einzige, was ich bemängeln kann, war der Arzt.
Ich hätte den Gruppenarzt gerne gewechselt und habe darauf nie wirklich eine Antwort bekommen. So konnte ich mein Belastungs- EKG nicht machen und andere medizinisch notwendige Dinge klären. Außerdem habe ich in 7 Wochen 8 Mal den Frühsport verschlafen- ohne Konsequenzen. Ich weiß nicht, ob das wegen der starken Depression unbeachtet blieb, um mir nicht zusätzlich Druck zu machen..

Mut für veränderungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015&2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutenteam, ständig die Möglichkeit zu haben für einzeltherapien
Kontra:
Schwerpunkt Gruppentherapie (Gefahr hier unterzugehen bzw sich nicht mit seinen eigenen Problemen zu beschäftigen)
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Super Konzept,
Ich habe einen Ort gefunden an dem ich den Mut gefunden habe mein Leben zu ändern, sowohl beruflich wie auch privat.
Endlich lebe ich nur so wie ich es selber möchte und versuche mit meinem handeln nicht mehr nur den Erwartungen anderer gerecht zu werden!

Die Therapien in der Klinik haben mein Leben verändert!

Top Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Sprechzeiten teilweise zu kurz für zu viele Patienten)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Zimmer in der Villa könnten sauberer sein)
Pro:
Tolle Klinik, tolles Konzept!
Kontra:
Mehr Sauberkeit auf den Zimmern
Krankheitsbild:
Binge Eating
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann über meinen Aufenthalt in der Klinik am Korso nur positives berichten. Bei meinem 7-wöchigen Aufenthalt habe ich mich jederzeit aufgehoben und gut betreut gefühlt. Das Klinik-Konzept war für mich perfekt. Durch die regelmäßige Struktur, vor allem was die Mahlzeiten betroffen hat, konnte ich mir ein gutes Gerüst für zuhause aufbauen. Die Mahlzeiten waren zeitlich gut aufgeteilt und man hat trotzdem genug Freiraum, um sich ausprobieren zu können. Das Essen war in den sieben Wochen immer abwechslungsreich und hat super geschmeckt.
In den Gruppentherapien mit den Mitpatientinnen in meiner Gruppe 7 konnte ich viele meiner Probleme ansprechen und aufarbeiten. Die Therapeuthen und Ärzte hatten auch immer ein offenes Ohr für einen (auch wenn die Sprechzeiten teilweise zu knapp getaktet waren...) und körperlich wird man komplett durchgecheckt. Auch die ersten zwei Wochen Sperrzeit ohne Kontakt nach Hause waren sehr sinnvoll, um sich besser und schneller in den Klinikalltag einleben zu können.
Ich kann die Klinik nur jedem ans Herz legen, der eine Essstörung hat.

Gutes Klinikkonzept - Auf der Jugendstation mangelhaft umgesetzt

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Wer Gruppentherapie mag und nicht unbedingt auf die Jugendstation muss, ist hier gut aufgehoben.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Hälfte der Therapien gut, viel Gruppentherapie ohne Leitung durch Therapeuten trotz dessen Anwesenheit, keine therapeutische Kontrolle während Mahlzeiten)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (durchschnittlich mit möglichst wenig Medikamenten, lange Wartezeiten in ungünstig gelegenen Sprechstunden, Medikamentierung oft bereits nach kurzer Anamnese, Gefühl oft nicht ernst genommen zu werden)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (keine Kommunikation mit Eltern, Terminvergabe über Zettel an Patienten, Verwaltung wochentags täglich für Patienten geöffnet)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Hälfte der Zimmer sehr modern, Therapieräume oft spärlich eingerichtet)
Pro:
Qualität und Vielfalt des Essens, Betreuer der Jugendstation, Freizeitangebot, Einrichtung der Zimmer, Lage der Klinik
Kontra:
Kontakt zu Eltern, Verhalten einiger Therapeuten, Essen ohne therapeutische Aufsicht, Therapeuten/Ärzte außerhalb der Therapien nur in kurzen Sprechstunden erreichbar
Krankheitsbild:
Anorexie (Magersucht)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich selbst war im Februar/März 2018 Patientin auf der Jugendstation. Nachdem ich seitens der DRV am 13.Januar meine Bestätigung erhielt, war ich am 26.Januar zum Vorgespräch in der Klinik und bekam am 1.Februar den Anruf. Am 6.Februar begann schließlich mein Aufenthalt - Es ging also schnell und problemlos!

In der Klinik selbst gingen die Sorgen dann los, aber erstmal das Positive. Meine Startbedingungen waren nicht ideal, weil in der Gruppe ein Großteil ging und Neue kamen. Dennoch nahm sie mich gut auf, wobei mir das von den Betreuern organisierte Programm am Abend sowie Wochenende half, mich zu integrieren und mich vom Heimweh abzulenken. Besonders einzelne Betreuer(-innen) habe ich sehr in mein Herz geschlossen.

Von einigen Therapeuten kann ich das leider nicht sagen. Meine Psychotherapeuten nahm meine Probleme (z.B. mit der Zimmernachbarin oder über mich verbreitete Gerüchte) nicht ernst. Stattdessen fühlte sie sich bei den Einzelgesprächen "wie eine Studentin, die bei der langweiligen Vorlesung des Professors fast einschläft". Meine Bitte, vor der Regelzeit von 8 Wochen zu gehen, lehnte sie mit einer Rede ab, die selbst dann nicht endete, als ich in Tränen ausbrach. Die Ernährungstherapeutin hingegen sah nur meine Essstörung und meine Abscheu gegen Rohkost (seit der Kindheit vorhanden) als Symptom dieser, das ich zu unterbinden hatte.

Die gesamte Kommunikation zu meinen Eltern lief über mich. Lediglich beim Familienseminar konnten meine Eltern mit meiner Psychotherapeutin sprechen. Im Endeffekt musste keiner von ihnen bestätigen, dass ich entlassen werde. Ich hätte einfach gehen können, ohne dass meine Eltern Bescheid wissen. Absolut fahrlässig!

Schließlich verließ ich die Klinik vorzeitig, weil ich mich dort nicht wohlfühlte und in der zweiten Hälfte viele Einzelgespräche wegen Abwesenheit der Therapeutin ausfielen. Dennoch wurde Klinik eine gute Starthilfe für Zuhause, wo ich mich aktuell noch in ambulanter Therapie befinde.

Eine große Chance für Essgestörte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Besonders die Zimmer des Neubaus)
Pro:
Atmosphäre, Personal, Mitpatient/innen
Kontra:
Auf mich trifft es zwar nicht zu, aber ich kann es nachvollziehen: Manche adipöse fühlten sich nicht genügend beachtet.
Krankheitsbild:
Adipositas
Erfahrungsbericht:

Das Team ist sehr gut aufgestellt. Alle Bereiche der Essstörung werden hier beachtet. Egal ob man mit Anorexie, Bulimie oder Adipositas in der Klinik ankommt, hier wird einem wirklich geholfen! Ich habe absolut das Gefühl, dass hier der Patient als Mensch gesehen und verstanden wird. Wenn man sich auf das Konzept der Klinik einlässt und den Ärzten sowie Psychologen, den Schwestern, Pflegern und dem Küchenteam vertraut, ist der Aufenthalt ein Gewinn.

Die Klinik ist modern eingerichtet und hat einen wundervollen Garten. Es gibt auch einige Freizeitangebote für die Zeit, in der keine Therapie stattfindet, wobei die Woche durchaus von vielen Therapiesitzungen verschiedenster Art geprägt ist. Dass alle Krankheitsbilder in den Gruppen gemischt sind, finde ich besonders gut.

Für Jugendliche nicht zu empfehlen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Eltern werden nicht in den Behandlungsverlauf eingebunden
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Mutter kann ich die Klinik für Jugendliche nicht weiterempfehlen. Man bekommt leider nur sehr wenig Infos zum Verlauf. Die Therapeuten berufen sich auf eine „Schweigepflicht". Zum Gewicht möchten Sie überhaupt nicht gefragt werden. Die Ärzte sind max. genervt und die Ernährungstherapeutin „irritiert“ wenn man sich nach dem Stand der Dinge erkundigt. Wie es weitergeht, wenn die Jugendliche entlassen wird, interessiert in der Klinik am Korso niemanden. Seitens der Ärzte und Therapeuten ist da keine Hilfestellung zu erwarten. Hilfreich wäre z. B. ein Briefing in Sachen Ernährung gewesen. Schließlich kommen die meisten Jugendlichen wieder zurück in den elterlichen Haushalt und können meist noch nicht einfach das Essen, was auf den Tisch kommt.
Unsere Tochter wurde in der Klinik wegen „ihres somatischen Verhaltens“ übelst gemobbt . Das interessiert dort weder Therapeuten und Betreuer, noch die Klinikleitung. Das Problem hätte man immer wieder und wäre ja normal, wenn so viele Mädchen auf so engem Raum…. Auch im Rahmen der Gruppentherapie und der Sozialpädagogischen Gruppe wurde sie von den anderen angegriffen. Wie ein psychisch kranker Mensch so gesund werden soll ist mir ein Rätsel.
Also: Wenn man kein Problem mit dem Essen hat und keine Angst vor dem Zunehmen – und auch sonst kein somatisches Verhalten zeigt, wird die Klinik am Korso wahrscheinlich nichts schaden. Allerdings gibt es ja inzwischen auch in allen größeren Städten gute ambulante Einrichtungen, die mehrdimensionale Behandlungskonzepte anbieten.

Beste Klinik

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Individualität,Frau Schneider
Kontra:
Nicht alle Therapeuten sind gut
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat mein Leben unglaublich positiv verändert

Ich hatte solche Angst

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Super kompetente Therapeuten ohne Ausnahme)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Super)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mensch zuerst)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Sauber optimal)
Pro:
Mensch ist Nummer 1 Fürsorge,Verständnis
Kontra:
manchmal Therapie Ausfälle
Krankheitsbild:
Essstörungen Eßsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am 20.7.17 hatte ich das Vorstellungsgespräch.Angst, Zweifel,was wir? Da trat ich in das Zimmer der Therapeutin...ich wurde schon beim Vorgespräch angenommen, verstanden.Viele Fragen,viele Zweifel,ich hoffte.
Da interessierte sich tatsächlich eine KLINIK für den Patienten? Das gab es noch? Mit Mut begann ich 14.12 17.Es war schwer.2 Wochen Kontaktsperre...ohne Handy,ohne Post.puh.Doch es war angemessen.ich befolgte die Regeln und unter warf mich. Ich bin 64.Schon schwer meinen Körper wieder zu bewegen. Den Schweinehund zu bewegen.Es wird viel verlangt. Aber nur du verlangst es, von dir.Du arbeitest an dir. Erst merkst dues nicht...und dann verstehst du. Es klickt.Viel Zeit verbrachte ich mit mir selber.ich lernte mich bewegen...mich lieben,mich verstehen und zu akzeptieren.Wie war ich vorher?Aus meiner SACKGASSE gab es ohne Hilfe kein zurück. Nur Fressen.Alles andere war verdrängt in mir.Ich lernte neu.Essen wurde zur Erfahrung.Ich machte mir Freude. Total neu.
Kann jedem empfehlen:Wenn du willst bist du da richtig. Es ist keine Kur. Es ist harte Arbeit.
Danach ist es einfacher.Noch ist die Kuh nicht vom Eis mit der Entlassung. Die Selbsterkenntnis muss nun angewendet werden. EIN LEBEN LANG.

Vorsicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gepflegte Einrichtung
Kontra:
Behandlungskonzept
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der Klinik am Korso zur Behandlung von Essstörungen wird wenig Rücksicht auf den Patienten genommen. Innerhalb von Gruppensitzungen werden einzelne Patienten schonungslos von Teilen der Gruppe angegriffen, ihr Essverhalten bewertet und sogar Schuldgefühle eingeimpft, da das eigene Verhalten am Tisch, die Essstörung anderer Patienten verschlimmere. Therapeuten wechseln urlaubsbedingt sehr häufig und leisten minimale Hilfestellung. Wort- und tatenlos dulden sie Verbalattacken gg Einzelne! Auch psyschisch sehr labile Charaktere, denen Einzelbetreuung besser täte, werden innerhalb einer Gruppe integriert und nicht umverlegt. Alles in Allem nicht empfehlenswert! Wer wirklich gesund werden möchte, möge sich anders orientieren, da die Erfüllung "der Quote" scheinbar vor der Gesundheit steht.

1 Kommentar

Gertid642 am 12.02.2018

Hallo, liebe S.,
Ich weiß was los war. Bin vom Nebentisch...Scheinbar hast du nicht so viel Kraft gehabt. Es tut mir leid. Hoffentlich findest du einen guten Therapeuten. Es waren wohl nicht nur Essstörungen deine Problematik. SCHADE..beobachte dich gut. ALLES GUTE

Empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008+2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (immernoch gute Klinik, aber früher war sie besser)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (ganz davon abhängig, welcher Arzt dir zugeordnet ist.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (manchmal schlechte Absprachen und kurzfristige Ausfälle - gerade zur Weihnachtszeit)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (man kann sich hier wohl fühlen.)
Pro:
Therapiespaziergänge, Mitpatienten, Eigenverantwortung, großes Plenum
Kontra:
zu geringes Nachsorgeangebot, zu kurze Aufenthaltsdauer, zu wenig individuelle Einzeltherapie
Krankheitsbild:
Anorexie, bulimische Form
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zweimal in der Klinik am Korso (2007 und 2015) und ich muss sagen, dass diese Klinik eine wirklich, wirklich gute Klinik ist.
Ich bin zwar nicht geheilt, aber nach beiden Aufenthalten hab ich mich jeweils für eine ganze Weile stabilisiert und gestärkt gefühlt - immerhin. Man muss auch berücksichtigen, dass ich schon 28 Jahre krank bin und das Ganze sich quasi chronifiziert hat - Dass ich jemals ganz befreit von der Essstörung sein werde, glaube ich mittlerweile nicht mehr. Dazu bräuchte ich sicher ein Jahr oder länger Klinik und das krieg ich nirgendwo.

Insgesamt ist die Klinik super.
Im Vergleich zu meinem ersten Aufenthalt 2007 musste ich 2015 allerdings feststellen, dass sie in einigen Punkten leider stark nachgelassen hat.
Man merkt deutlich, dass auch hier -wie wahrscheinlich überall - Kosten gespart werden, wo es nur geht. Personalmangel, Therapieausfall, qualitativ minderwertigeres Essen, überlastetes Personal (merkt man ganz deutlich), mitunter schlechte Kommunikation zwischen Ärzten und Therapeuten, ... insgesamt wird man halt so durchgeschleust und es wird weniger auf den einzelnen Paienten mit seiner ganz individuellen Geschichte eingegangen als vielmehr alle Patienten ihrem jeweiligen Krankheitsbild nach über einen Kamm geschoren und nach Schema F behandelt.
Das finde ich sehr schade und hab es 2007 auch deutlich anders erlebt.
Besonders schlimm allerdings empfinde ich die Tatsache, dass die Rentenversicherung kaum mehr länger Reha als sieben Wochen gewährt. Manche Patienten dürfen sogar nur fünf Wochen bleiben (Ausnahmefälle vielleicht auch mal neun, aber über neun Wochen hinaus ist so gar nichts zu machen), während Patienten, die über die Krankenkasse da sind, wirklich Zeit haben zu genesen und bis zu 18 Wochen da sein dürfen, wenn es nötig erscheint und ihnen hilft.
Fünf oder sieben Wochen sind echt nichts. Gerade eingewöhnt und aus der Sperreit raus, dann auch schon ins Realitätstraining und dann direkt nach Hause? Was soll das bringen???

...ein Ort an dem man sich erkennt...

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich immer Zuhause gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Fachlich sehr gut aufgestelltes und qualifiziertes Personal)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich trotzt meines sehr tiefen Untergewichts immer sicher gefühlt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Erfahrene Psychologen
Kontra:
Nach 10 Jahren gibt es kein Kontra mehr
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren erfolglosen Behandlungen war die Klinik am Korso die einzige die mehr als maßgeblich zu meiner Gesundung beigetragen hat.

Hier habe ich zum ersten Mal wirklich aufarbeiten können. Es war mitunter die schwerste aber auch schönste Zeit meines Lebens und ich blicke noch oft sehr wehmütig zurück, weil ich diese beschützte Zeit nie vergessen werde.

Meine Therapeutin war damals Frau Langenbach, die beste Therapeutin die ich nach vielen je kennengelernt habe. Noch heute ist sie immer wieder Teil der Gespräche zwischen mir und meinem heutigen Partner.

Ich kann garnicht genug Dankbarkeit an diese Klinik aussprechen, weil sie mir am Ende mein Leben gerettet hat. Ohne diesen Aufenthalt wäre ich am Ende gestorben. Diese tiefe Dankbarkeit lässt sich nicht in Worte fassen, darum mache ich es kurz.

Ich für meinen Teil, bin dankbar heute nach 10 Jahren nahezu symptomfrei zu sein. Bei allem Stress und Ärger, ich habe soviel Werkzeug an die Hand bekommen das ich alles schaffen kann, weil ich mein Selbst habe.

Ich verneige mich vor allen die zu meiner Genesung beigetragen haben und wünsche mir nichts sehnlicher als mich irgendwann einmal persönlich bedanken zu können.

1 Kommentar

Gertid642 am 12.02.2018

Toll,wie du das siehst...gratuliere.

Das Konzept hilft wirklich

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das Konzept ist einfach spitze
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie / postbtraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man muss sich auf das Konzept einlassen,damit einem auch wirklich nachhaltig geholfen werden kann.Es war zeitweise echt harte Arbeit an mir selber und das Therapeutenteam hat erheblich viel gute Arbeit geleistet.Während 12 Wochen Therapie kann man unglaubliches erarbeiten und neue Wege finden.Der Sperrzeit von 14 Tagen stand ich erst ablehnend und skeptisch gegenüber;aber gerade diese 14 Tage sind wegweisend für den Erfolg der Behandlung und helfen erstmal innerlich zur Ruhe zu finden und erstmal wieder zu sich selber zu finden.Innerhalb der Klinik herrscht eine sehr angenehme Atmosphäre und es ist eine sehr ausgewogene Balance zwischen Gruppentherapien und Einzelgesprächen,und es besteht immer die Möglichkeit sich Gesellschaft zu suchen oder sich mal für sich zurück zu ziehen.Die Therapieangebote sind vielfältig und greifen irgendwie doch alle ineinander so dass man sich 'ganzheitlich'in den einzelnen Therapien angenommen fühlt.Die Fachvorträge welche am Wochenende im Plenum gehalten werden ergänzen zusätzlich die Therapien und vermitteln wertvolle Informationen sowie neue Gedankenimpulse welche einen innerhalb der Therapie wieder weiter bringen können.Der angegliederte Therapiegarten ist sehr schön und kann ebenfalls als Teil der Therapie von Patienten gepflegt werden.Der strukturierte Tagesablauf ist nach kurzer Eingewöhnung wie selbstverständlich und hilft dabei sich auf die Therapien zu konzentrieren.In den festen Tischgemeinschaften hat man Halt und Unterstützung;da ist man gerade bei seinem Angstthema nicht alleine.

Absolut hilfreich!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Am Anfang etwas viel aber mit der Zeit versteht man alles!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Atmosphäre, Konzept, Therapeuten, Versorgung
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen Patient in der Klak und bin sehr zufrieden. Die Zeit hat mir sehr gut getan und einiges in mir bewirkt. Besonders die zunächst gefürchteten 2 Wochen Sperrzeit waren äußerst hilfreich. Das Konzept alles in der Gruppe zu machen ist sehr hilfreich da nicht nur die Therapeuten sondern auch die Mitpatienten maßgeblich zur Therapie beitragen können und dies auch tun. Die Klinik ist super gelegen, man ist nicht nur schnell im Wald sondern auch in der Stadt. Es ist sauber ordentlich und das Pflegepersonal ein Traum. Jeder der dazu bereit ist gegen seine Essstörung anzugehen ist hier richtig. Ich hoffe das war man einziger Klinikbesuch aber wenn es nochmal notwendig sein sollte dann werde ich sofort wieder die Klak aufsuchen. Danke an alle die die Zeit zu der hilfreichsten in meinen Leben gemacht haben! Ich kann die Klinik zu 200% weiterempfehlen!

schwierig

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
...
Kontra:
kein klares Konzept zum Schutz der persönlichen Integrität
Krankheitsbild:
adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

hallo,
meine Freundin war einige Wochen in der Klinik am Korso und sah sich hilflos einem permanent übergriffigen Mann gegenüber.
das Klinikpersonal schützte sie nicht.
sie hatte den Eindruck, dass sie sich nicht deutlich wehren durfte weil dann sie selber zum Problem gestempelt hätte werden können.
nicht, dass das Personal nicht intervenierte, das stellte sie nicht in frage aber es gab keinen Schutz für Sie und andere.
jetzt ist meine Freundin seit Wochen zuhaus und krank geschrieben (was sie vorher nicht war)
meine Frage an Leitung und Personal ist: "warum stellen Sie sich nicht konsequent vor Patenten die nein zu übergriffigkeiten sagen?"
Gruß
cst

1 Kommentar

mizzi123 am 22.08.2016

Für eine Patientin, die natürlicherweise geschwächt ist in ihrer Persönlichkeit, eine üble Erfahrung. Für künftige Patienten wäre es interessant zu wissen, ob diese übergriffige Person selber Patient war oder vom Klinikpersonal - und damit immer noch in der Klinik?

Erfahrungsbericht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (aber ich hatte auch nicht so viele Probleme)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Personal (jedenfalls das, was ich kennengelernt habe), die Mitpatienten, die krankheitsbild und altersgemischten Gruppen, die Freiheiten die einem gegeben werden,die WG
Kontra:
Ich glaube, dass Leute die noch sehr weit in ihrer Krankheit drin stecken es durch die Eigenverantwortung, die man aufbringen muss anfangs schwer haben. Allerdings kann man die Eigenverantwortung auch als Chance nutzen.
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war die letzten 2 Monate als Anorexie Patientin in der Klinik am Korso und kann sie nur weiter empfehlen!!!
Natürlich bin ich nach dem Klinikaufenthalt nicht geheilt, aber ich habe noch nie in meinem Leben in einer so kurzen Zeit so viel essentiell wichtiges für mich gelernt.
Durch die Therapien, welche 2 mal am Tag stattfinden, die man in der Gruppe absolviert, lernt man so viel über sich, seine Probleme und seine Krankheit. Was mir auch unendlich viel weitergeholfen hat waren die Einzelgespräche mit den Therapeuten und auch mit den anderen Mitpatienten. Ich habe tolle Leute kennengelernt, die mich verstehen und mich so akzeptieren wie ich bin.
Allerdings glaube ich, dass man nur so viel aus dieser Zeit mitnehmen kann, wenn man sich auf das Konzept der Klinik einlässt.
Da die Klinik einem viele Freiheiten lässt, muss man viel Eigenverantwortung zeigen.
Meiner Meinung nach ist die Klinik am Korso super für die Leute, die ein Leben mit Essstörung satt sind, bereit sind gegen diese anzukämpfen und bereit sind sich mit sich selber (auch mit den unangenehmen Seiten) auseinanderzusetzen.
Ich kann das nur jedem empfehlen!

Wunderschöne und hilfreiche Zeit auf der Jugendstation

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pädagogische Angebote, Essbetreuung, Bewegungstherapie
Kontra:
Eigenverantwortung
Krankheitsbild:
Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe mich in keiner Klinik wohler gefühlt, als in der Klinik am Korso. Sie bietet ein familliäres Umfeld und viele Stützen. Ich war für 10 Wochen auf der Jugendstation und muss sagen, ich bereue nicht länger geblieben zu sein. Es war wirklich eine einmalige Zeit und ich habe endlich wieder gelernt, was es heißt zu leben. Die Betreuer der Jugendstation waren immer da, wenn man sie brauchte und die pädagogischen Angebote abends für die Patienten ohne Sport BMI und die Sportangebote für alle Anderen habe ich in solch einer Vielfalt in keiner Anderen KLinik erlebt. Die Essbetreuung, die Sitzzeiten nach dem Essen und die Therapiespaziergänge muss ich im Nachhinein echt alle als wahnsinnig hilfreich bezeichen.
Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist, dass Eigenverantwortung zu sehr in den HIntergrung gestellt wird, das gefiel mir in Anderen Kliniken besser. Ich fände es toll, wenn man sich nicht nur vereinzelt von Zwischenmahlzeiten, sondern wenn man sich auch am Wochenende von den Hauptmahlzeiten befreien lassen könnte, um eigenverantwortliches Essen zu erproben.
Ansonsen muss ich wirklich sagen ist die Klinik am Korso echt eine Top Klinik, wenn man gewillt ist gesund zu werden und seiner Essstörung in den Arsch zu treten!

Wichtigste und erfolreichste 2 Monate meines Lebens!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kann ich reinen Gewissens weiterempfehlen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Immer ein offenes Ohr für alle Dinge!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Naja, hätte hier und dort besser sein können...)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ich musste sehr gut aufpassen, zuhören und mich gut organisieren.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Eine wunderschöne, alte Villa als Haupthaus, toller Garten mit viel Rückzugsorten.)
Pro:
Gemischte Gruppen aus allen Essstörungen - und jeden Alters
Kontra:
An einigen Stellen zu wenig Kommunikation
Krankheitsbild:
Binge eating (Typ Daueresser)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach langem Zögern und Widerspruch seitens des Kostenträgers Juli 2015 endlich Aufnahme am Korso - zunächst geplant 5,dann 7,letztlich 9 Wochen Aufenthalt.
Ich bin mit dem festen Entschluss, sofort etwas verändern zu wollen dorthin gegangen - seit 2/2015 wegen Depression und Burnout krank geschrieben sowie 102 kg schwer.
Antidepressivum abgesetzt, dem Programm der Klinik vertraut,Bewegung und Menschen in mein Leben gelassen. Mich auf das Leben und auf mich selber eingelassen mit Hilfe von Körper-und Gestaltherapien, Einzel-und Gruppentherapiestunden, Sport, Schwimmen und Sperrzeit.
Sperrzeit...die ersten 14 Tage in der Klinik - rückblickend die sinn-und wertvollste Zeit des Aufenthaltes.
Hab gelesen, geschlafen, im Garten gesessen, es mit MIR ausgehalten, kein smartphone/internet zur Hand...kein Kontakt nach Hause.
Hab mich auf MICH eingelassen, meinem Körper vertraut.
Und gelernt, wie wichtig und wertvoll ich bin.
Wie schön das Leben ist/sein kann.
Und abgenommen auch - insgesamt 13 kg in 9 Wochen.

In den ersten 7 Wochen habe ich in der Villa gewohnt, 2. Etage mit Fahrstuhlverbot,seufz.
Am Anfang hab ich für die Treppe ziemlich lange gebraucht...
Als Patient/in sollte man gut organisiert sein-immer lesen und gut zuhören, was organisatorisches angeht. Ich empfehle einen Notizblock/Stift immer dabei zu haben.
Verwaltung sehr freundlich und immer hilfreich.
Schwestern ebenso-hab mich gut betreut gefühlt.
Essen und Küche super-es gab nicht eine einzige Mahlzeit, die nicht geschmeckt hat.
Es gibt 3 Haupt-und 3 Zwischenmahlzeiten, welche gemeinsam im Speisesaal eingenommen werden.
Und - man wird davon satt und verhungert NICHT.
Tisch-und Therapiegruppen von max. 12 Patient/innen aus allen Essstörungen - das macht die Sache spannend.
Hätte anfangs nie gedacht, dass das funktioniert.

Zusammenfassend eine Zeit, die ich nicht missen möchte, hab viel gelernt, gehe ganz neu mit mir und dem Leben sowie dem Thema Essen um.
Ein uneingeschränktes "Empfehlenswert"!

Hat mein Leben verändert

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Eigenverantwortung, viele Freiheiten, freundliches Personal, gute Lage, schöne Angebote, Plenum
Kontra:
Manchmal wurde sich nicht abgesprochen, hatte Termine zur gleichen Zeit etc
Krankheitsbild:
Anorexie bulimische Form
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach über 2 Jahren Essstörung habe ich den Entschluss gefasst, dass es so nicht weiter gehen kann!! Durch die Klinik habe ich den Umgang mit Essen völlig neu erlernen können, habe viel Kontakt mit "Gleichgesinnten" gehabt und ein ganz anderes Körperbild von mir bekommen.
Besonders die Ernährungstherapie und die Körpertherapie(Einzel) haben mir viel gebracht. In die Klinik am Korso zu gehen, war die beste Entscheidug die ich hätte treffen können! Man hat dort viel Eigenverantwortung, wird zu nichts gezwungen. Achja - ich hatte auch eine Schei*-Angst vor Veränderungen aber es hat mir letztendlich so so viel gebracht! DANKE

eine große Chance

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Rundumwohlfühlen
Kontra:
Organisation
Krankheitsbild:
Adipositas
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

alle Mitarbeiter von der Rezeption über Verwaltung, Therapeuten, Ärzte,Schwestern und das Küchenteam waren zuvorkommend, hilfsbereit und verständnisvoll. Ich wurde stets mit meinem Namen angeredet was mir sehr gut gefiel. Ich fühlte mich sehr gut umsorgt und wurde ernst genommen. Allein die punktuelle Umorganisation oder der Ersatz wurden etwas umständlich mitgeteilt oder an der Tafel angeschrieben und oft durch Zufall entdeckt. Aber mein Hauptanliegen war die Essstörung und die wurde sehr gut behandelt. Schlussendlich war das auch das Wichtigste. Die eigene Verantwortung wurde auch groß geschrieben ohne aber die fixen Regeln seitens der Klinik aus dem Blickfeld zu verlieren. Der Gruppengeist wurde groß geschrieben, so trafen 12 unterschiedliche Patienten und Patientinnen aufeinander mit jeweils anderen Krankheitsbildern. Ich habe mich während meinen 10 Wochen gut aufgehoben gefühlt.

Für jeden zum Empfehlen der Probleme mit dem Essen hat

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010/12/14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (man lernt viel von anderen Patienten)
Pro:
familiäres Zusammenleben
Kontra:
manchmal etwas chaotisch in der planung
Krankheitsbild:
Anorexia nervoda
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 3 mal in der Klinik am Korso und kann diese wirklich mit gutem Gewissen an jeden der ein Problem mit dem Essen hat ( egal in welcher Art) weiterampfehlen.
MAn trifft gleichgesinnte und erhält ein familiären miteinander.
Das Therapeuten, Pflege und Küchenteam sind für die jeweiligen Fachbareite sehr kompetent, total lieb und geben wirklich das beste.
Ich habe in jedem Aufenthalt viel neues an mir und meiner Krankheit entdecken können und gut mit den Bezugstherapeuten bearbeiten können.
Auch von anderen patienten wird man in jeder Lage unterstützt. Konkorrenz denken wie ich es aus anderen Kliniken kenne( wo sich noch gegenseitig konkurriert wird wer weniger zunimmt) ist dort gar nicht der Fall.
Ich freue mich jedes Jahr auf das Ehemaligentreffen, wo man viele bekannte wiedersieht und immer etwas neues erlebt.

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