Hochgrat-Klinik Wolfsried

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Wolfsried 108
88167 Stiefenhofen
Bayern

45 von 69 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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Menschlicher, warmherziger Ort, der Heilung ermöglicht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (das Aufnahmeteam im Vorwege ist sehr herzlich und hilfsbereit)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
therapeutische Gemeinschaft, warme Atmosphäre, Konzept
Kontra:
wünschenswert wäre eine Erweiterung der körpertherapeutischen Behandlungen, zB Osteopathie, Massagen oÄ
Krankheitsbild:
Depressionen, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich blicke voller Dankbarkeit auf meinen Klinikaufenthalt im Allgäu zurück.
Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl zu wissen, dass es solche Orte gibt, an denen man ganzheitlich als Mensch gesehen und wahrgenommen wird.
Von Anfang an war ich überwältig von der herzlichen, warmen und menschlichen Atmosphäre die dort herrscht.

Ich musste mich sehr überwinden, den Schritt in eine Klinik zu gehen und bin nun zutiefst dankbar, dort gewesen zu sein.

Ich konnte in einen tiefen therapeutischen Prozess eintauchen, die Zeit dort war intensiv, fordernd, harte Arbeit.

Trotzdem habe ich mich stets gut begleitet gefühlt, die Mitarbeiter*innen reagieren flexibel und zugleich konfrontativ auf die jeweilige Situation der Patient*innen. Dies ermöglicht wirkliche Schritte der Heilung und des Verständnisses für sich selbst.

Das Eingebunden-Sein in die therapeutische Gemeinschaft hat mir Erfahrungen und Erlebnisse bemüht, an die ich immer wieder gerne zurückdenke und als wertvolle Ressource weitertrage.

Das Essen ist grandios, die Landschaft traumhaft schön und ich habe mich sehr schnell wohl gefühlt.

Ich würde jedem diese Klinik weiter empfehlen und trage die Zeit dort als wertvolle Erinnerung in meinem Herzen.

Für mich war das nichts.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Klinik liegt sehr schön gelegen
Kontra:
Hab mich nicht wohl gefühlt
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als ich die Klinik betrat, hatte ich gleich ein schlechtes Gefühl. Leider bestätigte sich das. Die Leute erzählen sich zwar, was der/die andere doch für ein "großes Herz" hätte, wie liebevoll man doch sein, doch für waren da alle wie auf Hypnose, was mit dem realen Sein nichts zu tun hat. Als wäre ich in einer christlichen Sekte geraten.
Die Therapien fand ich langweilig, mir wurde viel zu viel gesprochen. Ich hätte mir mehr Erlebnis-orientierte Therapien gewünscht.
Doch kann ich mir vorstellen, daß sich gewisse Menschen dort sehr wohlfühlen.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 09.06.2021

Liebe/r Searcher2,

wir danken Ihnen für Ihre Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt bei uns im Jahr 2017. Wir bedauern wirklich sehr, was für einen unguten Eindruck Sie von unserer Klinik gewonnen haben und dass Sie durch unser Therapiekonzept nicht für sich profitieren konnten. Offensichtlich hat unser - durchaus spirituell geprägtes - Therapieangebot nicht zu dem gepasst, was Sie erwartet hatten. Von Ihrem verwendeten Begriff der Sekte möchten wir uns ganz klar distanzieren. Wir sind als Akutklinik im Krankenhausplan des Freistaates Bayern enthalten, die therapeutische Arbeit wird seit Anbeginn sehr umfänglich wissenschaftlich evaluiert und wir stellen uns im Rahmen einer externen Qualitätssicherungsmaßnahme einem großangelegten Benchmark mit anderen Psychosomatischen Kliniken.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Lebensschule Wolfsried

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (eine Art Wellnessbereich wäre toll)
Pro:
Therapeuten und Patienten agieren von Mensch zu Mensch auf einer Eben miteinander
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Belastungsdepression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 2012 im April in der Hochgratklinik. Der Aufenthalt hat mein Leben positiv verändert und es vergeht seitdem keine Woche in der ich nicht mal auf die Homepage schaue oder Erfahrungsberichte lese. Meine Grunderkrankung(Depression) hat sich nicht in Luft aufgelöst, aber ich habe die Werkzeuge um damit so umzugehen, dass ich gut damit leben kann. Ich denke so gerne an die Zeit zurück, selbst die Gegend um Stiefenhofen empfinde ich heute als heilsam wenn ich dort bin. Ich habe wunderbare Menschen in meiner Stammgruppe und in der Klinik kennengelernt, mit einigen habe ich noch heute Kontakt. Anfänglich hatte ich große Schwierigkeiten als Therapieunerfahrener mit dem Konzept umzugehen und Therapie ist kein Urlaub, sondern auf gewisse Art und Weise auch eine Kraftanstrengung. Aber es rentiert sich.
Ich kann nur alle Betroffenen die an sich arbeiten möchten, diesen Weg zu gehen.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 09.06.2021

Liebe/r Artemisia2,

wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik. Es ist für uns schön zu erfahren, dass Sie sich in der Klinik gut aufgehoben gefühlt haben, der Aufenthalt sich so positiv in Ihrem Leben ausgewirkt hat und Sie die Therapieangebote nachhaltig für sich nutzen konnten.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und alles Gute für Sie!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Zusammengehörigkeit

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1997   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich habe zu euch gehört!
Kontra:
Keine Klassenschranken
Krankheitsbild:
Ängste und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor 24 Jahren in der Hochgratklinik. Ich betrachte sie immer noch als eine Art 2. Zuhause.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 14.04.2021

Liebe Alphawölfin,

GANZ vielen herzlichen Dank für Ihre tolle Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik!
Das war eine echte Freude zu hören, dass Sie sich nach so vielen Jahren noch so positiv an uns erinnern und sich mit uns verbunden fühlen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

ich bin froh das es solche einrichtungen noch gibt

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
menschlichkeit und kompetenz
Kontra:
könnte moderner werden
Krankheitsbild:
immer wieder ke. de.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

einfach gut

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 14.04.2021

Liebe/r cinquecento,

wir danken Ihnen von Herzen für Ihre wertschätzende Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik! Ihr Feedback zu unserer Ausstattung gebe ich gerne weiter.

Herzliche Grüße

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Die größte Chance und ein riesen Geschenk

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Anpassungsstörung, Co-Abhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für meinen Aufenthalt gibt es nur ein einziges Wort: Dankbarkeit.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel man über sich selbst, andere, Beziehungen, Kommunikation, Verhaltensmuster, Gemeinschaft, Zwischenmenschlichkeit, Mitgefühl/Mitleid, Empathie, Konfliktsituationen, "Sein-Lassen" und "Sein-Dürfen" in NUR 6 Wochen lernen kann. Wer bereit ist etwas zu verändern und sich seinen Ängsten stellen möchte und durch die Dunkelheit gehen will ist hier richtig und kriegt eine zweite (oder dritte, vierte,...) Chance auf den Rest seines Lebens geschenkt.

Das Therapiekonzept ist trotz (strenger) Corona-Beschränkungen mehr als sehr gut gewesen, Gruppenarbeit in der Gemeinschaft oder in den Stamm-/Therapiegruppen mit genügend Abstand, Vorischt und Masken weiterhin möglich.... Ich kann mir gar nicht ausmalen, wie viel besser diese Klinik ohne Corona noch sein kann!

Noch mehr Pro:
- sehr leckeres, vollwertiges und hochwertiges Essen (3x täglich, ansonsten nur Tee/Wasser - keine Lebensmittel auf dem Zimmer/Gang erlaubt wegen Mitpatienten der Essstruktur/Essstörungen)
- "Kaminzimmer" zum Essen in Stille - ansonsten zum Malen/Spielen/Basteln (großer Bastelschrank, der von Patienten gepflegt wird)
- Gemeinschaftsspiele und Puzzle, Tischtennisraum, Meditationsraum (außerhalb von Corona: Sofas, Schwimmbad, Sauna)
- verschiedene Dienste im Sinne der Gemeinschaft (z.B. Putzraumdienste, Fahrraddienst, Bastelschrankdienst, Willkommens-/Verabschiedungskomitee, Patendienste für Neue, u.v.m.)
- Zeiten der Stille (kein Reden/Lärm im Haus, absolut angenehm, wenn sich daran gehalten wird)
- unglaublich schöne Umgebung (unendliche Wandermöglichkeiten, mit Auto auch Städte erreichbar)

ein bisschen Contra:
- wahnsinnig hellhöriger Altbau (großteil der Zimmer)
- manche Zimmer haben keinen Balkon und sind auf die Nordseite/Parkplatz raus - im Sommer sicher schade, jetzt im Herbst/Winter nicht so das "Problem"
- ich hatte eine (einzige) sehr schlechte Erfahrung mit einer Mitarbeiterin der Pflege

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 01.02.2021

Liebe/r anfranca,

haben Sie ganz vielen herzlichen Dank für Ihre so ausführliche und wertschätzende Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik! Dies war wiederum für uns ein großes Geschenk!

Ich werde Ihre Rückmeldung als „Goldblättchen“ gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weitergeben.

Auch die Punkte, die Sie noch angemerkt haben, sind für uns wichtig zu erfahren, weil es uns ein Anliegen ist, uns weiterzuentwickeln. Hierbei sind wir natürlich immer besonders auf die ehrlichen Rückmeldungen unserer Patienten angewiesen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt und alles Gute für Sie!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Hat mein Leben gerettet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept, back to basics
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung und Coabhängigkeit, Alltagsprobleme
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Das Konzept mit Kontaktfasten in den ersten 10 Tagen u danach auch nur den nötigsten Kontakt nach außen, ist sehr hilfreich für das Ankommen u die Therapie.
Auch das Medienfasten, kein Handy auf dem Klinikgelände und auch keine anderen Medien, befreit u hilft beim Heilungsprozess. Sehr leckeres Essen, ausgewogen und abwechslungsreich. Drei Mahlzeiten im Speisesaal, keine Lebensmittel auf den Gängen u in den Zimmern erlaubt.
Sehr viel Gruppentherapie in verschiedener Form, Was mir sehr lag. Eswird sich reichlich Zeit für jeden genommen, der bereit ist, sich zu öffnen. Regelmäßige Einzelgespräche In denen auch besprochen wird, welche Gruppen geeignet sind. Mein Einzel-Therapeut war immer auf dem Laufenden, was in den anderen Gruppen war.
Therapeuten u Patienten sagen „DU“ zueinander, was auch meinem Naturell entsprach.
Klinik sehr schön gelegen, auch Aktivitäten in der Natur täglich möglich.
Es sind 8 Wochen, die das Leben verändern, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen!

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 13.01.2021

Liebe/r MrsMacAlexster2011,

vielen herzlichen Dank für Ihre freundliche, positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik! Ich werde diese sehr gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Wir freuen uns zu hören, dass Sie unser Therapiekonzept mit den therapeutischen Vereinbarungen, der Gruppentherapie und den Einzelgesprächen als hilfreich erlebt haben und fühlen uns in unserem Tun bestärkt.

Alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

vollumfänglich zufrieden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (kompetente Ärzte und Therapeuten)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Schwimmbad, hervorragende Küche)
Pro:
wertschätzender Umgang mit den Patienten
Kontra:
nicht für jeden Patienten geeignet
Krankheitsbild:
depressive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik hat ein durchdachtes Konzept, das den Menschen und seine Einschränkung im Fokus hat. Das Konzept ist umfassend und berücksichtigt die häuslichen, wie auch die Themen, mit denen der Patient in der Klinik konfrontieret ist. Es herrscht ein Umgang mit Wertschätzung und gegenseitigem Respekt.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 08.09.2020

Liebe/r Wellnessradler,

wir danken Ihnen sehr für Ihre wertschätzende Rückmeldung zu unserem Therapiekonzept und zur Atmosphäre in unserem Haus!

Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Versicherungsnummer

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1997   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Spiritualität
Kontra:
Krankheitsbild:
Verlustängste und leichte Depression nach Trennung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach meiner Erfahrung steht der Mensch im Mittelpunkt, egal mit welchen Mitarbeitern des Haus ich in Kontakt gekommen bin, habe ich fast immer das Gefühl gehabt „die sehen mich“ und geben sich alle Mühe, mir weiterzuhelfen. Der Tagesablauf ist gut strukturiert, er besteht aus Elementen der therapeutischen Gemeinschaft, Gruppengesprächen, Einzelgesprächen, Therapieangeboten,gemeinsame Aktivitäten und viele Angebote für Selbsthilfegruppen, bei denen Spiritualität der Mittelpunkt ist. Meine 10 Wochen in der Klinik habe ich sehr positiv in Erinnerung, ich habe viel gelernt, was in meiner Kindheit in Punkte Beziehungen versäumt wurde und ich war nach der Zeit so stabil wie noch nie in meinem Leben. Ein wahrer Glücksgriff für mich und meinen kleinen Sohn. Falls es mal wieder nötig sein sollte, gerne immer wieder

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 07.09.2020

Liebe/r DieAddy,

vielen herzlichen Dank für Ihre freundliche Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik!
Wir freuen uns wirklich sehr zu hören, dass Sie sich in unserer Klinik so gut aufgehoben gefühlt haben, weil das ein Herzensanliegen von uns allen, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik, ist. Schön, dass der Klinikaufenthalt so hilfreich für Sie war.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Neuanfang

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Hatte ich nicht)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Das Konzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer etwas in seinem Leben verändern möchte und an sich arbeiten möchte, ist hier richtig. Hier konnte ich lernen mich mit mir und meinen Mitmenschen auseinanderzusetzen. Mich zeigen und gesehen werden. Dank des Aufenthaltes (ganz speziell das Bonding und Hüttenmarathon) führe ich heute ein anderes, ein ehrlichere Leben als vorher.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 16.06.2020

Liebe/r Tannzummdeinnlebenn,

vielen herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik! Ich werde diese gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Wir freuen uns sehr zu erfahren, dass Sie unser Therapiekonzept, insbesondere die Bonding Psychotherapie und die Therapeutische Gemeinschaft so gut für sich und Ihren persönlichen Genesungsprozess nutzen konnten.

Alles Gute für Ihren weiteren Weg!

Herzliche Grüße!
Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Ein sehr heilsamer Ort!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1997   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Das Konzept ist einfach einmalig.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch im Vorfeld bekam ich schon Post mit Infos.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich konnte mit allem was mich betrifft kommen und wurde ernst genommen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Habe ich völlig unproblematisch erlebt.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Ich habe alles bekommen was ich gebraucht habe.)
Pro:
Ich habe viel Halt, Nähe und Annahme erfahren.
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Trockener Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 1995 und 1997 in der Hochgrat Klinik. Es war beide male das Beste was mir passieren konnte. Ich wurde durch die Therapeutische Gemeinschaft gut aufgenommen, von den Therapeuten gut aufgenommen und habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Diese Mischung aus Einzeltherapie, Gruppentherapie, Bonding Therapie, Therapeutische Gemeinschaft mit Großgruppen, viele Infos über meinen Schwierigkeiten, die 12 Schritte Gruppen, ist einfach ein Power Paket. Vor allem der Hüttenmarathon hat mich in meiner Genesung noch einmal ein gutes Stück weiter gebracht. Wichtig ist, dass ich mich einlasse und ein einen Vertrauensvorschuss gebe. Es waren einige Dinge ungewohnt und ich wurde mit meinen Störungen auch konfrontiert. Das ist schmerzhaft, aber ich habe mich nie alleine damit gefühlt und es hat mich heiler gemacht. Ich empfehle die Klinik immer wieder weiter und habe mittlerweile schon einen ganzen Freundeskreis von Menschen die in der Hochgrat oder Adula Klinik waren. Alle waren sehr zufrieden. Auch die Ehemaligen Treffen jedes Jahr sind toll und heilsam. Es ist ein gesegneter Ort. Da ich viele Kontakte zu Ehemaligen habe und auch sonst noch Kontakt zur Klinik, kann ich sehr gut einschätzen das es auch heute, 2020, immer noch so ist.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 25.05.2020

Lieber AnonymerMann,

vielen herzlichen Dank für Ihre ausführliche, positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik!

Es ist für uns eine wichtige Rückmeldung zu erfahren, dass Sie sich durch die Therapeutische Gemeinschaft – einer ganz wichtigen Säule unseres Therapiekonzepts - so gut aufgenommen gefühlt haben. Dass die Kombination aus Einzeltherapie, Gruppentherapie, Bonding Psychotherapie und der Therapeutische Gemeinschaft in der Großgruppe sowie den Selbsthilfegruppen und dem Hüttenmarathon Sie so nachhaltig auf Ihrem Genesungsweg weitergebracht hat, ist für uns eine große Freude zu erfahren!

Wir danken Ihnen auch ganz herzlich für Ihre freundliche Weiterempfehlung der Hochgrat Klinik!
Alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg und bis zum nächsten Ehemaligentreffen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!
Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Gutes Konzept zur Verarbeitung von Depressionen

Neurologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (- Hauptsächlich 2-Bett Zimmer)
Pro:
Abwechslungsreiche Methoden, Kontakte und Gespräche mit anderen Betroffenen.
Kontra:
Krankheitsbild:
Lang anhaltende Depressionen.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Hochgrat Klinik (Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie) war bereits 2009.
Die Versorgung der Patienten war zu dieser Zeit, auch laut Aussagen meiner Mitpatienten optimal.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 25.05.2020

Lieber GeorgV,

wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre positive Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik!

Auch wenn dieser schon eine Weile zurückliegt, freuen wir uns umso mehr darüber, dass Sie sich so viele Jahre später noch positiv zu Ihrer Behandlung in der Hochgrat Klinik äußern und uns mitteilen, dass Sie sich bei uns optimal versorgt gefühlt haben.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Der Mensch ist des Menschen Medizin

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ohne meinen Aufenthalt in der Hochgratklinik, weiss ich nicht, wo ich heute wäre. Danke, danke, danke!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Menschlich und fachllich äusserst kompetent)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alles hervorragend)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Herzensgut, speditiv und kompetent)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Mein zweites Zuhause!)
Pro:
Kompetenz, Echtheit, wirklilche Lebenshilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression/Burnout/Angst
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

In der Hochgratklinik habe ich mein Leben wieder lieben gelernt. Das Einlassen auf das Konzept ist dafür das A und O gewesen. Noch nirgends habe ich so viel Wärme, Echtheit und Liebe erfahren, was ja auch eine der Grundllagen ist, um zu heilen.
Alle, die dort daran beteiligt sind, sind heute meine Famillie im Herzen!

Ich danke dem ganzen Team, angefangen vom Hausdienst, über die Küche, die Administration, Therapeuten, Ärzte und Klinikleitung von ganzem Herzen für euer Dasein!

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 25.05.2020

Liebe/r Amada13,

vielen herzlichen Dank für Ihre überschwängliche, positive Rückmeldung! Wir haben uns sehr gefreut. Ich werde diese gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten!

Wir freuen uns wirklich sehr zu hören, dass Sie durch den Aufenthalt in der Hochgrat Klinik wieder Ihr Leben lieben gelernt haben - wie wichtig hierbei unser Therapiekonzept für Sie war und nach Ihrer Schilderung eine wirkliche Lebenshilfe für Sie darstellte, beglückt uns zu hören.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Lebensweg!

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!
Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Mein größtes Geschenk

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeutische Gemeinschaft, 12 Schritte
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Verlustangst, Co-Abhaengigkeit, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Herbst 2019 für 7 Wochen dort, und es hat mein Leben tief verändert.
In Depressionen, Verlustaengsten und Abhängigkeit gefangen, bin ich dort angekommen.
Die therapeutische Gemeinschaft, die Einführung in das 12 Schritte Programm, hat mir meinen Blick auf mich und meinen Wert geöffnet und mir wurden durch die Therapeuten und Angebote (Trauer - und Vergebung, Bonding usw. )
soviele Werkzeuge an die Hand gegeben, auf die ich immer noch sofort zurückgreifen kann.

Ich fühle mich geerdet und bin bereit, Verantwortung für mich zu uebernehmen und nehme mich liebevoll an.
Das ist ein Geschenk, dass mir die Hochgrat Klinik angeboten hat - und..... Ich nehme es an und arbeite weiter daran.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 14.05.2020

Liebe Elisabeth553,

vielen herzlichen Dank für Ihre positive Rückmeldung! Wir haben uns sehr darüber gefreut. Ich werde diese gerne an meine Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.

Es ist schön zu erfahren, dass Sie durch unser Therapiekonzept profitieren konnten, die angebotenen Werkzeuge nutzen und die von Ihnen erarbeiteten therapeutischen Fortschritte nach Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik weiter wirken.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Weg!

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Zermürbemd

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Herdenwärme
Kontra:
Unklare Verhältnismäßigkeit bei Handhabung von Regelbrüchen, kaum therapeutische Zuwendung, kirchliche Stimmung (Stichwort: Zölibat)
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war zum 2. Mal in der Klinik und habe schnell entschieden, dass dieser Schritt richtig war. Das Zusammensein mit fühligen Mitpatienten ist heilsam, dergleichen kenne ich nicht.

Das therapeutische Angebot dagegen ist mau. Einzelsitzungen von 20 Minuten einmal pro Woche, einmal in 5 Wochen Körpertherapie, ansonsten Gemeinschaftstherapie, die ich allerdings als wirksam und wichtig empfand.

Es gibt sogenannte therapeutische Verordnungen, die irgendwann einmal von Patienten mitgestaltet wurden. Es muss auf Suchtmittel sämtlicher Kategorien verzichtet werden. Einerseits, damit Patienten sich nicht wegmachen. Andererseits, damit niemand getriggert wird.

Es finden Begegnungsübungen statt, mit teilweise intensivem Körperkontakt. Dieser soll sensuell und nicht sexuell gehalten werden. Patientinnen sollen Patienten massieren, streicheln und liebkosen und andersrum. Da mich diese Stimulation in einem Fall überwältigte und ich mich auf ein sexuelles Angebot einließ, wurde ich sofort rausgeworfen.

Die Frau hingegen durfte zunächst bleiben. Ich frage mich bis heute, wieso. Durch den abrupten Abort, hatte ich weder Nachsorge, noch ein Abschlussgespräch und fühle mich aufs unprofessionellste geächtet. Das leider ist unverzeihlich, da da mir seither schlechter geht, denn je.

4 Kommentare

Dr. Reisach Kliniken am 27.03.2020

Lieber Merkurius,

wir möchten gerne auf Ihre Rückmeldung bei Klinikbewertungen reagieren.

Es tut uns aufrichtig leid, dass Sie sich nach dem Aufenthalt bei uns so verletzt und schlecht fühlen!

Zu dem ersten von Ihnen genannten Punkt der Therapiedichte möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Unser Vorgehen bei der Therapieplanung ist so, dass Sie als Patient im Aufnahmegespräch mit dem Bezugstherapeuten zusammen besprechen, an welchen Therapiegruppen Sie teilnehmen werden. Dabei sollten Ihre Vorstellungen und Wünsche ebenso einbezogen werden, wie die diagnostische Einschätzung und Erfahrung Ihres Bezugstherapeuten. Wenn es bei Ihnen hier eine Unzufriedenheit gibt, ist es für uns natürlich wichtig, dieses zeitnah, während Ihres Aufenthaltes zu erfahren, um ggf. noch eine Verbesserung für Sie bewirken zu können!

Zu Ihrem zweiten, wichtigen Punkt den Therapeutischen Vereinbarungen unserer Klinik möchte ich Ihnen rückmelden:
Ich glaube, dass es sich hierbei möglicherweise um ein Missverständnis der therapeutischen Vereinbarungen und unseres Umgangs damit in der Klinik handelt.

Da es sich bei Ihrer Eingabe um sehr sensible Gesundheitsdaten handelt und auch andere Personen involviert sind, die wir ebenfalls schützen möchten, können wir Ihnen hier auf dieser öffentlichen Plattform nicht im Detail dazu antworten.

Ihre Rückmeldung ist uns wichtig!

Ich würde daher sehr gerne nochmal persönlich mit Ihnen in Kontakt treten, um diesen Punkt mit Ihnen zu besprechen und hoffentlich für Sie klären zu können.

Sie können mich telefonisch dienstags von 10:00 bis 11:00 Uhr unter der Rufnummer:
08386 9622-722 oder auch per Mail: [email protected] erreichen.
Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

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Ich bin mir wichtig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtkonzept der Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauer, Verlustängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin im Januar bis Februar 2020 in der Hochgratklinik zur Behandlung gewesen. Meine Therapeutin hat mir diese Klinik empfohlen. Mein Krankheitsbild als ich in die Klinik kam war Verlustangst und Trauerbewältigung.
In den ersten Tagen, war vieles etwas befremdlich für mich.
Aber ich hatte ein Ziel, meine Wut, Ängste und meine Trauer endlich verarbeiten zu können. Aus diesem Grund, habe ich mich trotz aller Bedenken, auf die therapeutische Gemeinschaft eingelassen.
In den vielfältigen Therapien die ich dort nutzen durfte und meinem Willen, danach wieder voll im Leben stehen zu können, bin ich wieder voller Tatendrang und sehr viel bewusster im Umgang mit meiner eigenen Gesundheit aus der Klinik entlassen worden.
Aus diesem Grund möchte ich mich von ganzem Herzen, bei meinen Therapeuten Michael und Florina sowie allen anderen Therapeuten recht herzlich bedanken.
Ganz besonderer Dank geht aber auch an Georg und seine Tochter Sarah Helena die diese Klinik gegründet haben und führen.


Vielen vielen Dank für alles.

Achim Fietze

Altes gutes Klinikkonzept nicht mehr vorhanden!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Therapie, Schutzfunktionen die nicht auf das Leben vorbereiten!
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die ehemals TOP 12 Schritte Klinik ist nur noch ein Schatten ihrer selbst!

Sämtlich Top funktionierende Therapien sind verweichlicht und auf Schwubbel, Schwabbel umgestellt worden.

Das hat nichst mehr mir dem zu tun, was es dort mal gab.

Nicht mehr empfehlenswert!

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 03.03.2020

Sehr geehrte/r Zakatak,

wir bedauern sehr, dass Sie von unserem Klinikangebot nicht profitieren konnten. Wir würden es begrüßen, wenn Sie sich nochmals an uns wenden, damit wir die für Sie kritischen Punkte miteinander besprechen können.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Ihr Team der Hochgrat Klinik

Niemals wieder !!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: Vor Kurzem   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressiver Zustand, burnout
Erfahrungsbericht:

Dieser Klinikaufenthalt war das Schlimmste, was ich jemals erfahren musste.
Absolut schlechte und z.t. unerfahrene Psychotherapeuten.
Deine Bedürfnisse wurden nicht wahrgenommen bzw. ignoriert.
Therapien , die man dringend brauchte, wurde einem nicht zur Verfügung gestellt, dagegen bekam man Therapien , die -wie ich jetzt weiß und mir bewusst wurde - an Körperverletzung grenzen oder es sogar sind. Es wurde bspw. diese sogenannte Bondingtherapie durchgeführt , aber ohne die daran Beteiligten wirklich zu begleiten oder eine richtige, notwendige Nachsorge durchzuführen. Eigentlich ist dies - per se - eine richtige Körperverletzung, Verletzung von Körper, Geist und Seele.
Die Abläufe in der Klinik waren generell eine Katastrophe , keinesfalls einem Kranken gerecht. Gerade mit massiven Schlafstörungen belastet, musste man dennoch um 5:30 aufstehen, um an der sog. Morgenmeditation teilzunehmen - gegen Anwesenheitsunterschrift und dann anschließend am Morgensport - der ein Spaziergang war, beginnend mit ein paar läpischen Übungen , von unkundigen Patienten angeleitet. Begleitet wurde der Spaziergang von Praktikantinnen.
Alles sehr unprofessionell.
Beim Essen war es schlimmer als in Kantinen. Anstellen, selbst Essen holen, sich einen Platz suchen in einem viel zu lauten Speisesaal ( war eine echte Zumutung ) danach musste man sich wieder anstellen , um seine Essensuntensilien wieder abzugeben, die Reste in die verschieden Mülleimer zu tun. Einfach nur furchtbar !! !!
Das Essen selber war okay, allerdings nicht sehr abwechslungsreich und nicht, wie einem vorgegaukelt wird - biologisch , wenn, dann nur zu einem kleinen Teil !
Das Abendessen war einfaltslos und einfach nur eine Katastrophe .
Dass man zwischendurch nichts essen durfte und auch Zucker und Süßes - soweit es ging - verboten waren, fand ich sehr gut. Gerade auch im Hinblick auf die “Essgestörten“ ,
Mehr positives kann ich aber nicht berichten.
Noch zudem die Zimmer zum Großteil auch eine Katastrophe waren, gerade die Doppelzimmer. Annehmbar war eigentlich nur der oberste Stock im Haupthaus , der als Einziger renoviert war und meistens die Privatpatienten - von denen es aber nur vereinzelt welche gab - untergebracht waren .
Ich bin in einem schlimmeren Zustand aus der Klinik raus, als ich reingegangen bin !! Mein Leben danach war zerstört !!
Ich erwäge tatsächlich eine Anzeige gegen diese Klinik wegen Körperverletzung !!
Wenn man noch keine Depression hat

Genesung pur

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Hier durfte ich genesen
Kontra:
keine negativen Aspekte vorhanden
Krankheitsbild:
Depression, Alkoholabhängkeit (abstinent)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Juli/August 2019 in der Hochgrat Klinik. Nach ein paar Wochen Abstand kann ich immer noch sagen. Ich bin mehr als zufrieden. Nach anderen Therapien, die ich machen musste, kann ich die hohe Qualität dieser Klinik beurteilen. Ich wurde sehr herzlich von anderen Patienten empfangen. Und genau das macht es aus: Die Menschlichkeit, die Wertschätzung, die Herzlichkeit , die einem in dieser Klinik begegnen. Alle sind per Du und das macht das Ankommen einfacher.
Ich durfte mit einigen Therapeuten zusammenarbeiten.Alle waren sehr gut qualifiziert und hoch motiviert. Ich habe noch nie eine so gute Auswahl von Therapeuten erlebt.
Die Kombination von Meditation und Therapie hat mir sehr gut getan.
Jeden Tag besteht die Möglichkeit eine Selbsthilfegruppe im Haus zu besuchen. Auch das hat mir sehr geholfen.
Alle Speisen werden im Haus frisch und mit hoher Qualität zubereitet. Die gesunde Ernährung ohne Zucker unterstützt die Genesung.
Ich empfehle die Hochgrat Klinik ohne Einschränkungen. Sobald ich merke, dass ich wieder in Depressionen verfalle werde ich versuchen dort wieder Genesung zu erhalten.

Gott gebe mir die Gelassenheit..

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013 15 17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ein heilsamer Ort)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Top Sozial-Beratung sollte man sich gönnen)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Habe hals diverse körperliche Erkrankungen daher nur OK)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Klappt wie am Schnürchen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mein Zufluchtsort
Kontra:
Hier fällt mir beim besten Willen nichts berichtenswertes ein
Krankheitsbild:
PTBS Depression als Kind mehrfach vergewaltigt
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bisher 3x in Wolfsried als Pazient.
Ich kann nur mein persönliches Empfinden wiedergeben. Sicher ist niemals alles Super in einer Klinik, aber wer sich dazu entscheidet geht auch nicht zu einer Kur oder ähnlichem. Ich bin bekennender Christ.
So nun aber meine persönlichen Resümes.

1. Essen
Wer hier meckert hat echt andere Probleme...
Besser und abwechslungsreicher kann man Vollwertiges kaum anbieten. Das Küchenpersonal ist einsame Klasse und bei besonderen Anliegen hat es immer eine offenes Ohr und auch Lösungen
2. Ärzte
Da ich schon in sehr vielen verschiedenen Einrichtungen (Reha und Soforteinweisungen) war kann ich nur sagen die Ärzteschaft bewegt sich im oberes Drittel!!!
3. Therapeuten
Sie sind schon sehr unterschiedlich in Ihrer jeweiligen Kompetenz, aber durch tägliche Absprache in der Therapeuten Runde ist die Versorgung gut. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn dringende Dinge anliegen gibt es immer Möglichkeiten auch über die 25 Minuten hinaus Einzel Gespräche zu haben in jeder Woche.
4. Gemeinschaftstherapie
Wenn man sich vorher gut informiert und darauf einlässt ist es ein Gewinn!
5. Stammgruppe
Ein ganz wertvolles Juwel. Wer die Probleme anderer Menschen deutlich warnimmt, der gewinnt einen anderen Standpunkt zu seinen eigenen Schwächen und Krankheiten.
6. Mitpazienten
In einer Gruppe von 50 Personen (Gemeinschaftstherapie) sind immer Menschen zu denen du dich mehr oder weniger hingezogen fühlst. Meine Erfahrung gib dir Zeit und Mühe den anderen so stehen zu lassen wie er ist
7. Umgebung
Das Allgäu mein Tele Tabbi Land ;o) ist schon ohne Therapie ein besonders heilsamer Ort.

Wir als deutsches Volk sind zu einem Volk der Meckerer geworden, das sogar ein Haar in der Suppe findet, selbst wenn der Teller aus der Spülmascchine kommt!
Es "menschelt" halt überall.

Immer wieder gute 24 Stunden und komm wieder es funktioniert!

Behandlung auf Augenhöhe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018/2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
herzlich, kompetentes Personal, hervoragende Diagnostik, ganzheitliches Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
soziale Ängste, Depression, Asperger Syndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hochgratklinik,beste Klinik die ich kenne.

Jahrelang, war ich in anderen Kliniken, wo meiner Ansicht nach, eine mangelnde Diagnostik und autoritäre Behandlungsweisen vorherrschen.
Dialoge waren in den anderen Kliniken schwer möglich, da es immer hiess, dass ich keine Ahnung hätte und dem Behandlungsteam vertrauen solle, da sie aus Profis bestehen würden. Statt mir zu helfen, mit Problematiken umzugehen, wollten mich viele erziehen, wobei meine Probleme nicht interessierte.
Wenn ich nicht mehr konnte, wurde ich nicht selten angeschrien, da es als Bogikeit gesehen wurde. Als ich nicht mehr konnte, war niemand mehr für mich zuständig. Selbst jetzt, wo sich vieles durch die  Autismusdiagnose erklären lässt, sehe ich noch das Schwarzweissdenken,
, wobei niemand den Aufwand betreibt, sich mit Autismus zu befassen.


Siehe Vortrag einer Uniklinik:

https://youtu.be/kBsbdDQhOgU

Anders in der Hochgratklinik.

In der Hochgratklinik, gab es nicht nur eine herausragende Diagnostik, die Arzt,Therapeuten termine, fanden auf Augenhöhe statt.
Schon in der Vergangenheit, gab es in der Hochgratklinik den Verdacht auf eine Autismus Spektrum-Störung, welche vor wenigen Monaten in der Autismus-Ambulanz der Uniklinik zu Köln bestätigt wurde.
(sehr lange Wartezeiten bei Autismus Ambulanzen)

Die Hochgratklinik ist die erste Klinik, wo ich mich ernst genommen fühle.

Zudem,ist das Klinikkonzept, als Lebensschule aufgebaut, wo man lernen kann, mit seinen Problematiken besser umzugehen.

In den öffentlichen Vorträgen dort, kann man sich über Depression,soziale Ängste und vieles mehr informieren.

Einerseits, durfte ich mich in der Hochfratklinik stabilisieren, sehr positive Erfahrungen machen, dazulernen, um mit meinen Themen besser klarzukommen.
Andererseits, wurde bei mir aktiv die Nachsorge angegangen.

Hiermit möchte ich mich herzlichst bei dem zuständigen Stammgruppetherapeuten und dem ganzen Team bedanken.
Auch herzlichen Dank an alle Patienten, welche ich kennenlernen durfte.

Alles Gute.

Urlaub für die Seele

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Patienten, Therapeuten, Essen, Lage
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Soziale Phobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe mir die ganzen schlechten Bewertungen hier durchgelesen und bin fassungslos. Ich war mehrmals in der Hochgrat Klinik und die Aufenthalte waren toll.

Eine Person schreibt hier, wie schlecht das Essen in der Hochgrat Klinik ist und das es da nur Rohkost gibt und alles ohne Zucker sei. Gerade deshalb ist ja das Essen da so besonders. In der Klinik wird alles selber frisch zubereitet und es wird auf gesunde Ernährung geachtet.

Die Hochgrat Klinik war mal ein Hotel und liegt auf 700 Meter Höhe im Allgäu bei Oberstaufen. Es gibt kaum eine andere Klinik, die eine schönere Lage hat. Zur jeder Jahreszeit mitten in den Bergen, einmalig. Da wo andere Urlaub machen, da gehen Patienten in die Klinik.

Das Therapiekonzept der Hochgrat Klinik ist einmalig. Alle Patienten, über die Verwaltung und Therapeuten, bis hin zum Chefarzt sind alle per DU. Keiner trägt da weiße Kittel.

In der Klinik wird nach dem Zwölf-Schritte-Programm gearbeitet und auch das ist einmalig. Daher sollte man sich vorher genau informieren, was dahinter steckt und dann nicht schlecht bewerten, weil man das Konzept nicht verstanden hat. Hier heilen sich die Patienten untereinander und das tolle ist, wenn man sich darauf einlässt, dann hilft das auch wirklich.

In dieser Klinik gibt es keinen Fernseher, keine Radios und keine Zeitungen. Smartphones, Notebooks und Bücher darf man auch nicht mibringen. Alkohl, Tabak, Drogen, Sex und Süßigkeiten sind tabu. Für jeden Patienten ist das am Anfang sehr befremdlich, aber schon nach wenigen Tagen hat man sich daran gewöhnt. Der Grund ist, man soll sich zu 100 % auf sich konzentrieren und daher hat man in den erst 10 Tagen auch keinen Kontakt nach außen. Auch wenn viele sich das nicht vorstellen, nach diesen 4-6 Wochen fühlt man sich wie neu geboren.

Ich kann nur jedem raten, informiert euch über das Zwölf-Schritte-Programm und schaut euch Fotos aus dem Web an. Denkt daran, Kritiker veröffentlichen ihre Meinung eher, als Personen die mit was zufrieden sind.

Klinikaufenthalt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sehr chaotisch,total unorganisiert)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Sauber und gepflegt)
Pro:
Saubere Einrichtung
Kontra:
Unfreundliche ,unsympathische Ärzte/Therapeuten
Krankheitsbild:
Depression-Boderline-Angststörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein gesundheitlicher Zustand hat sich durch diese Klinik verschlechtert.Es findet einmal pro Woche ein Einzelgespräch mit 25 min statt. Dort wird sehr oberflächlich gesprochen. Viel zu wenig Bewegungsangebote,achtsames Gehen hat für mich nix mit Frühsport zu tun. Es gibt nur einen Physiotherapeuten bei über 100 Menschen viel zu wenig,ich war von Beginn bis Ende tierisch angespannt, der Arzt verordnete mir Physiotherapie aber ich hab in der ganzen Zeit keinen Termin bekommen. Die Krankenschwestern: um Blut abzunehmen, ich wurde 4 Mal gestochen bis sie es hinbekommen hat. Am meisten hat mich geärgert das die Klinik ein Kuschelsofa anbietet sowie auch Sauna gleichzeitig aber Liebes/Sexsüchtige behandelt das widerspricht sich.Das Essen war lediglich ausreichend von der Note her.viel zu viel Rohkost,zuckerfreie Desserts,ich hatte oft schlechte Laune weil das Essen nicht schmeckte.Fazit:Nie wieder gehe ich in diese Klinik.

1 Kommentar

Knuffelchen35 am 17.01.2019

Wenn du schon versuchst, diese Klinik zu bewerten, dann mache es doch auch richtig!
Du stellst Dinge in den Raum, die Aussenstehende gar nicht verstehen können, weil du den Zusammenhang überhaupt nicht erklärst.
Ich glaube, du hast das Konzept der Klinik nicht verstanden, denn sonst würdest du den Sinn und Zweck vom sogenannten Kuschelsofa, der "Rohkost" wie du es nennst und der zuckerfreien Ernährung verstehen!
Ich finde deine Bewertung der Klinik gegenüber nicht angemessen und vor allem deine sogenannte Kritik ist keine, die Patienten, die sich für diese Klinik interessieren, abschrecken sollte.
Typisches Borderline-Verhalten, kindisch und nicht gerecht!

Diesen Laden muss man wollen - ich wollte!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Hochgratklinik ist ein besonderer Ort, den ich sehr zu schätzen weiß - eine eigene Welt für sich, sehr gut organisiert und strukturiert, mit viel Wärme und Verständnis, Klarheit und professioneller Begleitung.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich gehört, verstanden und gut beraten gefühlt. Voraussetzung dafür ist auch, dass man sich als Patient offen mitteilt und die eigenen Anliegen klar vertritt.)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sowohl die Ärzte als auch die Pflege, sprich Schwestern und Pfleger waren für mich immer ansprechbar und kompetent. Besondere und weniger Sympathien gehören meines Erachtens dazu und sind menschlich.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe die Verwaltung und jegliche Abläufe als reibungslos funktionierend und sehr durchstrukturiert empfunden.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Die Patientenzimmer sind teilweise modern, zum Teil auch im älteren, aber absolut akzeptablen Zustand. Bei Problemen und berechtigter Unzufriedenheit werden Lösungen gesucht und gefunden.)
Pro:
Das therapeutische Konzept basiert auf dem Prinzip der Gemeinschaft, das insbesondere durch Zusammenwirken aller Patienten, mit Unterstützung der Therapeuten und Ärzte, tiefe Prozesse und Erkenntnisse ermöglicht.
Kontra:
Der Übergang nach Klinikentlassung ist nicht leicht. Die meisten Patienten vermissen das Gemeinschaftsgefühl und die Hülle der Hochgrat sehr, wenn sie nach Hause zurückkehren.
Krankheitsbild:
Postraumatische Belastungsreaktion, mittelgradige Depression, Überlastung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Hochgratklinik ist das Beste, was mir in diesem Jahr passieren konnte. Ich hatte leider nur ein Zeitfenster von vier Wochen zur Verfügung und rate jedem, sich mehr Zeit zu nehmen. Es braucht ein Ankommen, sich Öffnen und Nähe zulassen können, in tiefe Prozesse gehen und sich wieder abnabeln.

Die Klinik ist eine Herausforderung, kein Kuraufenthalt. Wir werden mit Ankunft aufgesogen, begeben uns in einen Schleudergang und werden wieder in unsere eigene Welt entlassen. Das Entscheidende dabei ist, das wir alle anders in unser Leben zurückkehren - Reifen tun wir nicht im Urlaub, sondern in anspruchsvollen Zeiten.

Die Hochgrat und auch die Adula-Klinik arbeiten intensiv mit dem Therapiekonzept des Gemeinschaftsprinzips und dem spirituellen 12-Schritte-Programm. Der Tagesablauf ist oftmals engmaschig mit Therapien und Diensten gefüllt, verfolgt damit aber das Ziel, die Patienten nicht sich selbst zu überlassen und das breite Angebot zu nutzen - reichhaltige Möglichkeiten, für die wir "draussen" viel Recherche und finanzielle Investitionen aufbringen müssen.
Dennoch bleibt genügend Zeit für Austausch, Freundschaften und die Vollwertkost im Speiseraum. Der Speiseplan ist einheitlich, nimmt aber individuell Rücksicht auf Allergien und zusätzliche Mahlzeiten - mit Absprache ist vieles möglich und Freundlichkeit siegt immer.

In der Hochgrat wird uns ein neuer Weg aufgezeigt, zukünftig gesünder, achtsamer und bewusster mit uns weiterzugehen - gehen müssen wir ihn selbst. Wir erhalten Kochrezepte und wertvolle Zutaten - kochen müssen wir daheim.

Es gibt nicht wenige Patienten, die zurückkehren.
Das bedeutet nicht, das dieser Ort nicht heilt, sondern einen hohen Wohlfühlfaktor, Hülle und Geborgenheit bietet - ein spirituelles Haus, das die Menschen wachsen lässt.

Ich wünsche allen LeserInnen, die sich für einen Aufenthalt in der Hochgrat entscheiden, eine beseelte und kostbare Zeit, in Verbundenheit mit sich selbst, neuen Kontakten und wertvoller Gemeinschaft.

Sehr empfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeut, Essstruktur, Flying like eagles
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich leide seit 10 Jahren unter Depressionen mit Erbrechen.
Habe schon mehrerer Klinikaufenthalte hinter mir.
Ein Freund empfahl mir diese Klinik , wofür ich ihm sehr dankbar bin.
Dort wurde meine Bulimie diagnostiziert und lernte diese anzunehmen und die ersten Schritte damit umgehen.
Meine Stammgruppe und meine Stammgruppentheapeut waren super!
Der Therapeut verstand es mir Halt und Schutz zu geben.
Ich konnte ihm 100% vertrauen!
In der Essstruktur lernte ich meine Kontrolle anzugeben und mich meiner Sucht zu stellen.
Die Seelsorgerin ist ein Engel !!

Ein Hoch auf die Hochgrat und mich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiekonzept, Therapeuten
Kontra:
ein paar Wermutstropfen
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression, Burnout, psyhosomat. Beschwerden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund massiver psych. und psyhosom. Beschwerden habe ich mich auf Anraten meines Freundes für die Hochgratklinik entschieden und einweisen lassen. Nach 8 Wochen Aufenthalt im Frühjahr 2018 (Entlassung im April) und anschliessender Regenerationsphase beurteile ich heute (Juni 2018) das das Erreichbare und Erwartete, das Konzept, die angebotenen Therapien, die Mitarbeitenden, den Hausservice, die Küche und die Verwaltung als sehr gut bis gut. Das Personal ist überwiegend freundlich, zuvorkommend und höflich. Das Essen war auf einem (es wurde täglich für gut 100 Menschen frisch gekocht) guten Niveau. Sauberkeit wird im Haus gross geschrieben und der Hausservice tut sein Möglichstes. Kleinere Mängel wurden seitens des Hausmeisters sogleich behoben.

Ich bin auf den Weg der Genesung gebracht worden, ich bin nicht geheilt worden, was in der Kürze der Zeit auch unmöglich ist, aber ich war dort gut aufgehoben und ich habe heute das Rüstzeug mein Leben besser zu gestalten.

Wer erwartet in ein 5 Sterne Hotel mit entspr. Ausstattung und Personal zu kommen, wo einem alles hinterhergetragen wird, liegt hier völlig falsch.
Auch wer sich nicht auf das Konzept (u.a. Gemeinschaftstherapie) einlassen kann und an sich selbst arbeiten will, ist hier falsch.
Dass auch diese Klinik nicht altruistisch arbeitet, ist nicht zu bemängeln. Konstruktive Kritik wird dort gerne aufgenommen.

Sollte ich wieder die Gelegenheit zum Aufenthalt bekommen, werde ich mich wieder einweisen lassen, weil die Vorteile, die wenigen Wermutstropfen weitaus überwiegen.
Ich danke, allenvoran meinem Freund für seinen guten Rat, den Therapeuten, meinen MitpatientInnen, dem Personal und letztlich mir selbst: der Weg zu mir wird ein steiniger sein!!

Dankbar, dass ich dort so viel lernen durfte!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich fühlte mich wohl, als ich mich einließ.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Ohne Psychopharmaka und musste auch nicht.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Sie hatten immer ein offenes Ohr.)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Damals gab es noch kein Schwimmbad, seufz.)
Pro:
Leckeres, frisches Essen. Viel Grün. Liebevolle Seelsorgerin.
Kontra:
Ich bin kein Frühaufsteher :-)
Krankheitsbild:
Damals schwere Depression.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es erschreckt mich, wenn ich sehe, dass es immer wieder Menschen gibt, die nur im Außen suchen.
Die sich nicht auf sich selber eingelassen haben.

Ich erlebte diese Klinik vor einigen Jahren als etwas ganz Besonderes und die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, halfen mir immens, um bei mir selber hinzusehen. Dafür trage ich große Dankbarkeit in mir.

Insgesamt war ich acht Wochen dort. Nach zwei Wochen wollte ich abbrechen, weil ich meine Therapeutin als total durchgeknallt empfand. Doch dann ergab sich etwas. Ich verstand etwas. Sie war mir ein Spiegel. Sie lebte neben ihrer Berufung etwas, das ich mir wünschte. Ich durfte soviel entdecken. Auch bei Mitpatienten.
Mal sind wir Lehrer, mal sind wir Schüler.
Wenn ich mich auf das Leben einlasse, dann sind alles Lernerfahrungen, die mich wachsen lassen.

Zurück zur Therapeutin - am Schluss wollte ich sie gar nicht gehen lassen. Sie war eigentlich nur eine Vertretung gewesen.
Ich weiß noch wie wütend ich war, weil der eigentliche Therapeut für mich nicht da war.
Heute lache ich darüber, denn ich durfte lernen, Kontrolle loszulassen.

In den acht Wochen habe ich übrigens nur einmal ein Amt übernommen. Es wird niemand gezwungen, etwas zu machen. Und es gibt immer die, die zuviel machen, wie zu Hause und dann auch meckern, wie zu Hause.
Und warum putzen Patienten ihre Zimmer selbst? Damit sie ein bisschen Alltag haben. Es gibt Depressive, die ihren Haushalt nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Ich bin für alles, was ich in der Hochgrat Klinik lernen durfte sehr dankbar. Oft gefiel mir überhaupt nicht, was ich über mich erfahren durfte, aber ich musste es erfahren. Ich habe mich mit jeder Faser meines Körpers und mit meiner Seele darauf eingelassen und habe mir auch danach noch Zeit gegönnt, ohne mich zu verurteilen. Heute bin ich GESUND! Durch stetige Selbstreflexion, gnadenloser Ehrlichkeit zu mir selber, wertschätzenden Umgang mit mir und anderen.
Und mit Liebe zu mir. Ich liebe mich und ich bin mir dankbar!

Diese Klinik kann man vergessen. Kranke sollen sich untereinander selbst heilen. Einzige Sparmaßnahme hauptsache der Profit stimmt.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Essen, "Schwimmbad", Zimmer, Therapien, einige Therapeuten
Krankheitsbild:
Depression, Angsterkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik kann ich leider nicht empfehlen. Alles wird auf die Gemeinschaft abgeschoben. Kranke sollen sich untereinander selbst heilen. Das dieses Konzept nicht funktionieren kann ist klar. Einzelgespräche gibts auch kaum welche. Die Klinik versucht so viel Profit wie möglich rauszuholen mit minimalen Einsatz.

Das im Internet angepriesene biologische Essen ist in Wirklichkeit nur Dosenfraß.

Das Essen war unterirdisch schlecht. Und die Portionen sehr klein. Ewiges anstehen beim Essen was einem total auf die Nerven geht.

Therapeuten kann man in die Tonne hauen. Hier muss man sich selbst helfen. Am besten erst garnicht in diese Klinik gehen. Es gibt eine Ortschaft weiter eine super tolle Klinik.

3 Kommentare

Ichundkeinanderer am 25.06.2018

Diese Bewertung ist so unterirdisch plakativ, daß sich die gemachten Äußerungen niemals auf die Hochgratklinik beziehen können.

  • Alle Kommentare anzeigen

Neutraler und der wirklichen Wahrnehmung entsprechende Bericht einer sehr belastenden Klinikerfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Ausstattung und Möglichkeiten negativ / Im Speisesaal in der Schlange stehen ist Alltag / Therapeuten von einem Tag auf den anderen nicht mehr auffindbar etc.)
Pro:
Das Du und einige Klinikmitarbeiter
Kontra:
Ein Therapie-Konzept welches auf Minimierung der Aufwände und Kosten aus Klinikleitungs-Sicht und maximalen Einsatz und Selbstverwaltung für den Patienten ausgelegt ist.
Krankheitsbild:
Burnout / Postraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Durch die Umstände, dass ich bereits einige Kliniken kennengelernt habe, ist es mir sehr gut möglich, im Sinne der Allgemeinheit, meine Erfahrungen zu benennen.

Ich würde jedem abraten diese Klinik als Patient zur Unterstützung und Begleitung aus einer psychosomatischen Episode heraus, als Therapieort zu wählen.

Das Konzept basiert auf "die Gemeinschaft heilt uns alle" da dies allein bereits ein Trugschluss ist, belegen auch die Rückfallquoten, die Mitpatienten die mit mir die Therapie begannen, mussten wie auch ich, im Anschluss erneut Kliniken aufsuchen, um zumindest wieder einwenig Orientierung und Werkzeuge zu erlangen, um Ihren Alltag bewältigen zu können. Die Tatsache, dass sich die Patienten, wahrnehmbar quasi selbst verwalteten und auch durchweg von Morgens bis Nachts Dienste sowie Termine auch am Wochenende wahrnehmen mussten und sich somit überwiegend im Dauerstressmodus befanden, war und ist extrem fahlässig sowie einer angepriesenen Therapie nicht würdig.

In Grossgruppen, in denen sämtliche psychosomatischen Problemfelder in einer Gruppe zusammen geführt wurden u. a. vom Sexbessesenen bis Alkohol- und Nikotinsüchtigen, ist ein Novum, welches ich so noch nie erlebt hatte. Das Gefühl, hier wird alles aufgenommen was in anderen Kliniken nicht unterkommt, wurde ich nie los. Eine solche Ansammlung an Ausprägungen aufeinander loszulassen und dies als fundiert sowie als Konzept zu benennen, ist in höchstem Masse am Patienten und an seinem individuellen Problemumfeldern vorbei agiert. Von Gesundung, Unterstützung und führsorglicher Begeleitung kann ich absolut nicht berichten, dass Gegenteil war der Fall!Therapie war Fehlanzeige und entsprach keinesfalls einer passgenauen sowie individuellen Zuordnung. Die einzige passende Therapie war bis auf den letzten Zentimeter mit Patienten belegt.
Als Beispiel möchte ich auch die morgendliche Sportaktivität benennen, die nicht einmal durch den benannten Herrn F., sondern durch die Patienten selbst und nur als Aufsichtpersonen zwei Praktikanten durchgeführt wurde. Total fahrlässig und ohne Anleitung agierten als Vorturner Patienten die überwiegend keine Vorbildung bezuglich Aufwärmphase etc. vorweisen konnten.

Fazit: Ein Therapie-Konzept welches auf Minimierung der Aufwände und Kosten aus Klinikleitungs-Sicht und maximalen Einsatz und Selbstverwaltung für den Patienten ausgelegt ist. Dieses Unternehmen hat meiner Wahrnehmung nach, die Bezeichnung Klinik nicht verdient!

Eine kompetente und empfehlenswerte Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
PTBS, Borderline, Esssucht, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahre 2012 in dieser kompetenten und wunderbaren Klinik. Insgesamt war meine dortige Behandlungsdauer 10 Wochen und ich bin immer noch sehr dankbar dort aufgenommen worden zu sein. Der Aufenthalt war für mich ein wertvolles therapeutisches Geschenk. Aber man muss bereit sein sich auf das außergewöhnliche Konzept einzulassen und sich auf die therapeutische Gemeinschaft einlassen zu können. Ansonsten sollte man sich besser eine andere Klinik suchen. Für mich war sie genau passend. Wichtig ist es die innere Bereitschaft mitzubringen, an sich arbeiten zu wollen.
Ich danke dort allen Mitarbeiter/innen die mich in den 10 Wochen dort unterstützt und mir geholfen haben mich und meine Seele eine stückweit zu vertsehen.
Ich kam natürlich nicht geheilt nach Hause, die Arbeit danach ist ziemlich hart.
Doch die Zeit dort hat mich geprägt und mir gezeigt, dass ich mich auf den Weg machen muss. Schau in den Spiegel, dann weißt du, wer für dein Leben verantwortlich ist. DANKE!
Seit einigen Monaten geht es leider wieder seelisch und gesundheitlich bergab und ich überlege mir, mich nochmal an dieser Klinik anzumelden. Denn ich weiß, ich beginne nicht von vorne.
Ich habe sehr von der Zeit dort profitiert und ich kann es leider nicht nachvollziehen, dass viele so negative Bewertungen schreiben.
Es tut mir leid, dass es für diese Menschen nicht so gelaufen ist, wie bei mir.

Erheblich "weiter" gekommen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe in 8 Wochen dort sehr gute Erfahrungen gemacht.

Ich habe viele "Werkzeuge" erlernt und mitbekommen die ich in der Realität anwenden kann.
Dazu sollte man aber "die Hosen" runterlassen.
Ich habe intensive "innere Kind" Arbeit gemacht.
Zum Thema Selbstwert habe ich einiges gemacht.
Zuhause habe ich mir einen kleinen Altar erichtet zur Meditation.
Ich ging als absolut Ungläubiger in Freikirchen(Melatz)Dies inspirierte mich.Ich muss nicht verstehen was die dort predigen aber mein Geist wurde ruhig dort.Also suchte ich mir zuhause eine ähnliche Kirche.
Ich habe nach Jahrelangen NA und AA Besuchen auch EKS und EA kennen gelernt dort.Eine weitere Bereicherung.
Auch durch die Gruppen mit Wanderungen,Achtung und Natur und andere Angebote wie Skill und Bondinggruppen die ich selber nicht besuchte fand ich sehr produktiv.Kuschelcouch,Männergruppe und Kraftbücher etc.Indianisches Wiegen,Auch die Vorträge am Samstag waren zumeist recht produktiv.

Ausserdem war die Küche sensationell gut dort ;)

Ein grosses Angebot in dem ich mich versuchen konnte.

Vorausgesetzt man öffnet sein Herz und ist bereit für Veränderung.Wie bereits erwähnt:Auf gut Deutsch: "Die Hosen runterlassen" Kann auch nicht jeder....oder will auch nicht jeder.

Ich habe viele neue Kontakte geknüpft und bin mit etlichen in einem sehr Herzlichen Kontakt.Ich kann die Klinik nur weiterempfehlen.Vorausgesetzt man ist Aufgeschlossen ehrlich und bereit hier was für sich zu tun..Bereit von "alten Mustern" loszulassen und was neues zu versuchen.Menschen und Mitarbeiter dort sind keine Hellseher.Bischen was sollte man schon selber dafür machen um etwas genesender dort wieder wegzugehn als man angekommen ist.

Danke für's lesen.

1 Kommentar

Traunsteiner am 26.12.2017

Ergänzung:

Ich habe wenig bis gar keine Zeit damit verschwendet "Widerstände" aufzubauen.

Wie es am Eingang steht.

"Porta Patet-magis cor".

Vieleicht war ich sehr verzweifelt und ohnmächtig am Tag der Anreise.Wahrscheinlich lag es auch daran dass ich mich gründlich im Vorfeld informiert habe über die Abläufe und die Form der Therapie dort.
Ich habe auch nicht erwartet dass ich nach 6 bis 8 Wochen als mega geheilt dort rausgehe.
Ich bin etliche Male mit einem "Hilferuf" in der Mitte der Gemeinschaftstherapie gestanden.Das waren aber grundlegend fast immer dieselben die dort standen.
Klar,viele Themen sind mit Scham verbunden und bevor man diese bei sich zulässt maulen manche lieber über die Unzulänglichkeiten in der Klinik.

Man hat 2 Möglichkeiten:

ICH KANN IMMER WÄHLEN:

Entweder man lässt sich auf das ganze ein und kann erheblich weiter kommen durch neues sich"Ausprobieren" und "Werkzeuge" die man draussen anwenden kann(mit all den dazugehörenden teils unangenehmen Gefühlen) oder man entwickelt ständig negative Widerstände gegen alles.Im "Widerstand" entwickelt sich nämlich auch das dazugehörende negative Gefühl und dann geht gar nichts.

Dann ist man hier nicht richtig und sollte überdenken ob man hier seine Wochen "absitzt.)

Sicher könnte man in manchen Abläufen vieleicht etwas ändern.

Mir ging es auch die erste Woche "danach" oft mies.habe viel geweint etc.) aber ich blieb in Kontakt.Ich habe etliche Herzliche Kontakte im ganzen Land geknüpft und bin sehr glücklich darüber.
Ich für meinen Teil bin froh dass ich mich geöffnet habe.

Bitte gönnt auch Kassenpatienten ein Einzelzimmer!

Psychosomatik
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Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Der Allgemeinarzt scheint noch neu zu sein
Kontra:
Man wird nicht aufgefangen, wenn es schlimm um einen steht
Krankheitsbild:
Berufliche und familiäre Überlastung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte diese Klinik von einer Freundin empfohlen bekommen, die vor 15 Jahren sehr gute Heilungsanregungen für ihre eigene traumatische Kindheit bekommen hatte.
Bin aufgrund von Erschöpfungssymptomen und ihrer (leider verfehlten) Empfehlung hergekommen.Ich war Gott sei Dank nie traumatisiert worden, außer in dieser Klinik!
Konzept der Klinik (12 Schritte) sowie Gemeinschaftstherapie finde ich nach wie vor gut, doch das Zwei-Klassen-System von Privat- und Kassenpatienten war für mich schmerzhaft spürbar. War im Doppelzimmer mit einer Patientin untergebracht, die an agitierter Depression litt und ununterbrochen redete und agierte. Konnte mich dagegen leider nicht abgrenzen. Zusätzlich gab es Konflikte wegen Zimmerreinigung (sie Putz- und Ordnungsfimmel - ich etwas legerer). war auch bereit 2000,- Eur für ein Einzelzimmer zu zahlen, doch außer dem Allgemeinarzt schien niemand mein Problem nach Lärmabschottung ernstzunehmen. Nachdem ich einen Nervenzusammenbruch aufgrund schlafloser Nächte erlitt, bot man mir den fensterlosen Bondingkeller (!) als Schlafraum an. Danach überzeugte man mich ein Antipsychotika zu nehmen, da ich durch den Schlafmangel in eine hypomane Phase gerutscht war. Die Gruppendynamik erlebte ich als hochriskant, da Gerüchte über mich gestreut worden, die ich nie klären konnte. Von den Therapeuten kam keine Hilfe. Man ging nach zwei Wochen auf meinen Wunsch ein, ein anderes Zimmer zu erhalten, doch wurde die dort untergebrachte Mitpatientin nicht informiert, dass ich auf ihr Zimmer komme. Da sie den Gerüchten Glauben schenkte, betätigte sie den Notruf und behauptete, ich hätte sie aus dem Zimmer geworfen. Ebenfalls eine Unterstellung, die ich nie klären konnte. Man rief mich noch am selben Tag an und wollte mich innerhalb einer Stunde vor die Tür setzen. Da ich sehr entkräftet war, entschloss ich mich, zwei weitere Wochen auf den nahen Bachhof zu gehen. Hier konnte wenigstens erholen und vom Lärm und Stress der Klinik ausruhen.

8 Kommentare

Traunsteiner am 24.12.2017

Ich weiß wer Du bist und es ist zum Teil einfach nur Schwachsinn was Du hier schreibst.
Ich kann mich im Speisesaal erinnern wie Du einzelne Leute in den Dreck gezogen hast.Viel zu lange beschuldigt und denunziert hast bis dich jemand stoppte. Es ist immer einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen.
Ich kenne die 2 Damen die mit dir auf dem Zimmer waren und die erzählten ganz andere Dinge.
Schade den ich habe einmal live mitbekommen wie das Personal sich um Dich kümmerte aber Du hast es in einem hysterischen Anfall gar nicht zugelassen dass man dir dort hilft.

ich war dort 8 Wochen und bin mehr als begeistert von der Klinik,rein nebenbei bemerckt.Ich hatte eine exzellente Therapeutin.dazu müsste man halt "die Hosen runterlassen" mit all den unangenehmen Herzklopfen und der dazugehörenden Scham.

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Negative Bewertungen/Aussagen über die Klinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klasse Klinik, kann ich nur weiterempfehlen
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Patient 09/2017, ich las einige Bewertungen, deshalb möchte ich jetzt etwas dazu sagen. Für mich ist die Hochgratklinik eine ganz besondere Klinik! Ich war bereits in verschiedenen Kliniken. Ich persönlich kann diese Klinik nur weiterempfehlen! Obwohl ich während d. Aufenthalt viel auf die Klinik schimpfte ... . Es wird auf/über die Käseglocke geschimpft. Ja, es ist eine Käseglocke und ja, ich tat mich nach d. Aufenthalt schwer, "draußen" wieder anzukommen. Meine Frage an diejenigen, welche über die Käseglocke schimpfen ist: "Wenn es KEINE Käseglocke wäre, in wie weit hätte man sich geöffnet, um neue Erfahrungen/Verhaltensweisen/Denkanstöße zuzulassen?!" Ja, es gibt eine Kuschelcouch. Es gibt diesbezügl. klare Regeln! Wenn sich jem. daran NICHT hält, liegt es nicht an der Klinik. Und wenn jem. dort Fremdgeht, sagt das etwas, aus meiner Sicht, über die Beziehung "daheim"/Person aus, dass da bereits etwas nicht stimmte. Ebenso wird über "Egoismus" geschimpft. Für mich ist es eher, die Person lernt/merkt ihre EIGENE Bedürfnisse wahr-/ernstzunehmen. Was sehr wichtig ist, denn sonst geht die Person verloren, da sie nur an andere denkt und sich selber vergisst. Oder vielleicht ihre eigene Bedürfnisse überhaupt nicht kennt. Ebenso bei Depression. Es gibt leider keine Pille und es ist alles wieder gut. Auch da, sollten eingefahrene Verhalten/Sichtweisen sich ändern. Für mich war der Klinikaufenthalt eine Bereicherung. Ich kann sie jeden ans Herz legen, wer wirklich etwas an sich ändern möchte. Es wird kein Spaziergang sein ABER es lohnt sich!!! Im Übrigen für Angehörige, es gibt auch eine Familienwoche, wo die Familie/Angehörige miteinbezogen werden. Ich bin der Meinung, dass in erster Linie es darum geht, dass es d. Patienten besser geht. Also seit bitte selber weniger egoistisch. NIEMAND geht ohne Grund in eine Klinik! -gute 24 Stunden-

1 Kommentar

Traunsteiner am 24.12.2017

Kann ich nur unterstreichen.Ich war im Oktober 17 da. Danke für diese Zeilen ;)

Verlust im Außen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, falsches Selbstbild
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Guten Tag,

an und für sich finde ich das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft sehr gut.
Ich war 10/2013 in der Adula und es tat mir gut, stärkte mein Selbstbild.
Mit diesem Hintergrund bat ich meinen Mann in die Klinik zu gehen, da er sehr Konfliktscheu/Kritikunfähig ist, sehr schnell Angriffe sieht. Auch leidet er unter Burn-out und Depression.
Er hatte Aufenthalt Juni/Juli 2017.
Die Therapeuten warnen ausdrücklich vor exklusiven Zweierbeziehungen und als Patient unterschreibt man diese Vereinbarung auch.
Leider war es meinem Mann nicht möglich bei sich zu bleiben und ging eine Beziehung mit einer Mitpatientin ein (selbst Mutter von fünf Kinder).
Nun sieht er in mir die Wurzel allen Übels, projiziert vieles auf mich und hält an seinem, wie er es selbst nennt, Halt Franziska fest.
Hätte er den Mut und die Stärke gehabt auf sich zu sehen, wäre Georgs Klinik für uns Beide hilfreich gewesen.
So aber verliert er sich, 17 Jahre Ehe, vier Kinder und mich.

3 Kommentare

Momo17 am 18.10.2017

Hallo Kupfervenus, es tut mir sehr leid zu lesen wie auch Sie in in die Ecke geworfen wurden. Und dann auch noch mit Kindern. Mir fehlen die Worte. Ich mußte auch feststellen, dass der neue Mensch als Halt bezeichnet wird, ohne dem ein Leben nicht mehr möglich scheint. Trösten Sie sich, diese Art der Zuwendung die dort gelebt wird, hält nicht lange. Lug und Trug sind kein Grundlage um Liebe aufzubauen. Ich habe meine Mitte wieder gefunden, weil ich mich mag....ich bin sozial gut aufgestellt und sehe in der zwischenzeit mit wem ich die Jahre verbracht habe....einem höchst egoistischen geradezu narisstischen Menschen. Davon bin ich Gott lob befreit.
Ich schicke Ihnen Kraft und hoffe Sie können sich auch von diesem Menschen befreien....es tut nicht gut sich mit Ihnen zu umgeben....sie stehlen Ihre Lebenskraft.
Meines Wissens war ja erst ein sogenanntes Ehemaligen Treffen....
Glauben Sie mir....solange diese Menschen da hinfahren...sind sie nicht gesund und werden es auch nicht. Sie bleiben in ihrer Käseglocke und halten die Realität nicht aus. Verlorene Seelen...die sich die Klinik zu nutzen macht...
Wie traurig....

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Nicht für Kassenpatienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Aufnahme schon erheblich erschwert)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout; Trauma
Erfahrungsbericht:

Für Kassenpatienten die nicht in ein Schema passen wird die Aufnahme erheblich erschwert.
Es wurde im Vorfeld weder auf den Patienten noch auf die Anmerkungen des behandelnden Arztes eingegangen.
Ohne den Patienten zu kennen wurden hier wochenlange Auflagen als Bedingung für die Aufnahme vorgeschrieben. Für einen Patienten mit Burnout ein unüberwindbares Hindernis, dass nur zu einer weiteren Belastungsreaktion führte.
Schade!
Spiritualität, Herz und eine offene Tür haben wir hier nicht erlebt.

Nicht bei schwerer Depression geeignet

Psychosomatik
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Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Lage der Klinik, das Essen
Kontra:
fast alles wird den Patienten überlassen
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wer in diese Klinik geht, sollte sich vorher ganz genau über das Konzept informieren und sich auch die negativen Bewertungen hier durchlesen, was ich leider vorher nicht tat.
Die Klinik folgt den Grundsätzen der Anonymen Alkoholiker (12-Schritte-Programm) - das bedeutet: jeder wird wie ein Süchtiger behandelt, auch ein Depressiver.

Alles baut auf der "Gemeinschaft unter den Patienten" auf. Wer sich schwer tut, in seiner Depression neue Kontakte zu knüpfen, ist hier definitiv falsch. Ganz nach dem Motto "die besten Therapeuten sind die Mitpatienten" wird hier viel den Patienten überlassen. Von der Leitung der Gemeinschaftstherapie bis hin zum Putzen des Zimmers sowie Bades.

Die Doppelzimmer sind für 2 Personen recht klein, jedoch verfügen einige über einen Balkon.

Das Essen ist zuckerfrei, aber trotzdem ganz lecker.

2 Kommentare

pe1964 am 09.06.2018

Die Patienten müssen ihre Zimmer tatsächlich selbst putzen? Gibi es keine Reinigungskräfte? Das ist doch ein Krankenhaus.

Nach dem was ich hier gelesen habe und wenn ich mir den Programmplan anschaue, hat man doch sehr viel mit Therapien, Anwendungen und Ämtern zu tun.

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Nur wer sich auseinander setzt, kann sich auch wieder Zusammensetzten

Psychosomatik
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Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
In der Gesamtbetrachtung passt alles
Kontra:
Hier findet man immer etwas wenn man danach sucht. Man muss aber nicht
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kannte das Konzept bereits aus meinem ersten Klinikaufenthalt in Bad Grönenbach, daher hatte ich nur geringe Anpassungsherausforderungen zu lösen und war schnell im Prozess und an meinen aktuellen Problemen dran. Angst, Depression etc...
Meine Lebensgeister wurden geweckt, die Probleme kamen auf den Tisch und konnten angeschaut, bewertet und behandelt werden. Das Konzept ist auf den ersten Blick “etwas besonders“ wenn man sich darauf einläßt, wirkt es. Die HGK gibt nur anstöße für die selbstheilung, der Spruch “komm wieder es funktioniert, wenn man etwas dafür tut“ ist richtig, Menschen welche nur Medikamente nehmen wollen und denken es wird dann wieder sind hier fehl am platz. Besserungen bringen nur Verhaltensänderungen und diese Veränderung kann nur die Person durchführen, welche man sieht, wenn man in den Spiegel schaut.
In diesem Sinne gute 24 Stunden

1 Kommentar

Traunsteiner am 25.12.2017

Sehr gut beschrieben und vor allem Real.An den Bewertungen hier sehe ich nämlich leider viele Unwissende,viele Nicht Herz öffner,viele Motzer über ihre eignen Unfähigkeiten. usw.

Diese Klinik ist nur ein Angebot. Wem diese nicht passt kann jederzeit gehn.Soziale Institute die Menschen helfen durch eigne Unzulänglichkeiten und Unwissenheiten über Problematiken zu verurteilen finde Ich persöhnlich "unter aller Sau"

Vielen Dank.

Vorsicht vor Gehirnwäsche

Psychosomatik
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Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Mir fällt nichts positives ein...
Kontra:
Krankheitsbild:
Die Depressionen meiner Freundin
Erfahrungsbericht:

Ich bin als Angehörige einer Patientin dankbar für die Möglichkeit vor dieser Klinik zu warnen. Meine Lebenspartnerin war fast 8 Wochen dort und wollte dannach gar nicht mehr nach Hause in Ihr Leben und zu Ihren Liebenden. Nach meinem empfinden hat die Gehirnwäsche die in dieser Käseglocke vollzogen wurde bei ihr und einem Teil Ihrer Gruppe (dem Mutterschiff) eine Katastrophe ausgelöst. Das abtrifften in eine unechte Kuschelwelt die dort gelebt wurde, hat für mich nichts mit neuem Lebensmut zu tun. Meiner Freundin wurde sogenannte Achtsamkeit mit sich selbt beigebracht, ich meine daraus wurde nur eine einzige Ego Nummer.
Zuhause im Alltag zeigte sich dann der ganze Erfolg dieses Aufenthaltes. Meine Freunding hat die Beziehung zu mir (nach 5 Jahren) ohne jeglichen Grund beendet, mich quasi lebendig begraben. Sie hat sich von Ihrem sozialen Umfeld total verabschiedet und jeglichen Kontakt zu Ihren Freunden Mitmenschen ohne ein Wort der Erklärung abgrbrochen. Einzig Ihre neue Wahlfamilie (Gruppe Mutterschiff)ist jetzt Lebensinhalt. Beängstigend musste ich mir auch anhören, während ihres Aufenthaltes betrogen und belogen worden zu sein. Ich wurde in kürzester Zeit abserviert und eingetauscht. Gratualtion an die Hochgrat Klinik für völliges Versagen. Bitte liebe Angehörige gebt acht auf die Zeichen, Was als Hilfestellung gedacht war, endet nach dem Aufenthalt mit Verbrannter Erde...

7 Kommentare

schalalaa am 26.08.2017

Ich bin ehemaliger Patient. Das zu lesen hat mir wehgetasn, ich konnte einen guten Teil des Schmerzes nachfühlen.Leider ist es aber durchaus möglich dass das lösen aus alten Strukturen dazu beitragen kann sich von der Krankheit weg zu entwickeln. Es ist durchaus möglich das die Beziehungen die da bestanden mit eingewoben waren in ein System das die erkrankung stützt. Menschen gehen in die Klinik aus Hoffnung eine verbesserung zu erfahren, das beinhaltet leider nicht immer das die Wünsche und erwartungen derer erfüllt werden die zuhause geblieben sind.

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Nur für leichte Fälle

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Angebliche Gemeinschaft
Krankheitsbild:
CPTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor zwei Jahren Patientin. Habe mich nach 3-wöchiger Anpassungszeit sogar wohl und behütet gefühlt. Doch im Nachhinein gibt es kein gutes Wort für diese Klinik mehr. (Außer dem Essen, das ich als Essgestörte kaum genießen konnte.) Verantwortungsloser Umgang mit Retraumatisierungen bis zur Entlassung sowie das Geseibere der 12 Schritte und ihrer Wirksamkeit, es sei denn, du bist abtrünnig, zweifelnd, haben mir nach der Entlassung die schlimmste und vernichtendste Zeit meines Lebens beschert. Heute sprechen meine Familie und ich durchaus von Gehirnwäsche. Es wird viel vorgegaukelt, in leichteren Fällen möglicherweise sogar hilfreich. Doch im Falle von Komplikationen versagt das Konzept.
Sorry für das harte Urteil, das Essen war Spitze.

TOP KLINIK

Psychosomatik
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Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeuten, Team, Therapien, Abendgestaltungen, Lage, Zimmer, Betreuung, Rezeption,
Kontra:
Essensausgabe lange Wartezeit
Krankheitsbild:
DEP,Sensibilitäts- u. Persönlichkeits u. Traumafolgestörungen
Erfahrungsbericht:

Ich war dieses Jahr für etwa 5 Wochen in dieser herzlichen Klinik. Zu Beginn meines Aufenthaltes (ersten 3 Tage) habe ich mir allerdings sehr schwer getan und wusste nicht ob dies der richtige Ort für mich ist. Als Außenstehende kommt es einem anfangs komisch vor, dass Menschen sich oft umarmen, Hand in Hand laufen und alle, ausnahmslos sich duzen. Aber das alles hat seine Berechtigung und seinen Sinn. Die sogenannten "Therapie-Geschenke" (so wird es genannt, wenn ein anderer Patient - von seinem Problem redet und es in dir was auslöst) verstand ich anfangs gar nicht, denn dort ging es mir ja wieder schlecht, jedoch im nachhinein weiß ich warum es ein Geschenk ist, denn du kannst es so besser bearbeiten. Vor allem das Umarmen und die Nähe mit den Mitpatientn, war für mich anfangs völlig unzumutbar. Ja weil ich Angst vor Nähe und vor allem vor Männern habe. Aber schlussendlich habe ich dies auch zugelassen und es war für mich so heilend. Klar wird in dieser Klinik sehr viel eigen Inzentive erwartet, aber das finde ich genau richtig so, da man ja selber mit sich leben muss und mit dem erlebten umgehen muss. Es kann dir niemand helfen, wenn du es nicht willst oder selber zulässt. Ich habe durch diesen Aufenthalt mein Selbstbewusstsein gestärkt, neuen Mut und neue Kraft gesammelt und habe auch viele von meinen Ängsten (kleine Stücke) dort gelassen. Sicher muss man weiter daran arbeiten, nach dieser Klinik. Aber ohne Sie wäre ich nicht soweit gekommen bis jetzt. Ich weiß, seit dem Klinik Aufenthalt, dass ich mich auf mich verlassen kann, auch wenn meine Beine mir andere Zeichen geben. Meine Mitpatientn haben 2 Wunder mitbekommen. Diese wären: vom Rollstuhl - zum 100m Sprint und dass ich Berührungen von Männern zulasse.
Auch einen Spitznamen erhielt ich, dieser lautet: Schleuderkuschlerin! Also wagt euch! Es sind dort alle TOP!!!!

1 Kommentar

Alfredo-der-Held am 09.02.2018

Hallo Schleuderschulerin,
ein wunderschöner Beitrag, der Mut macht.
DankeSchön

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