Heiligenfeld Klinik Uffenheim

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Krankenhausstraße 1
97215 Uffenheim
Bayern

36 von 52 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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Work in Progress

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich hatte eine Wunde die alle zwei Tage aufwendigt verbunden Wurde und nach über zwei Monatigen Aufenthalt fast komplett verheilt war.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Gutes Klinik Team, Kompetenz und Achtsamkeit, kurze Wege, großer Eichenwald in der Nähe, kleines Städchen
Kontra:
Stark befahrene Straße direkt am Haus ohne Lärmschutz, Unangenehme Teilaussicht auf Raucher deren Rauch von dem Raucherhäuschen in die Zimmer zieht. Ein großer schöner gemeinschaftlicher Saal mit hohen Decken und gutem Licht fehlt.
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
die gepflegte und angenehme Klinik arbeitet wirksam mit Gruppentherapien und vieles läuft über die Patientengemeinschaft.

Wenn man sich darauf einläßt, hat es eine heilende Wirkung.

Leider ist eine gut befahrene lärmende Straße in direkter Nähe.

Es wäre sehr hilfreich dort einen gescheiten Lärmschutz zu bauen.

Dies würde zu hohen Mitarbeiter und Patienten Zufriedenheit beitragen können.

Der größte Gruppenraum ist für die Patientengemeinschaft zu klein.

Ein großer schöner gemeinschaftlicher Saal mit hohen Decken und gutem Licht wäre eine optimale Ergänzung für eine gesunde Gemeinschaft der Klinik.

Danke und gutes Gelingen!

3 Kommentare

Abstinenz am 07.11.2019

Na denn man to

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Keinerlei Einbezug von Angehörigen

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Als Angehöriger muss ich leider sagen, dass ich enttäuscht und verständnislos bin.

Der Patient, dessen Angehöriger ich bin, kam mit dem Befund Depression und Suchtproblemen nach Uffenheim.

Auf Grund Erzählungen des Patienten aus dessen Vergangenheit wurde der Patient in der Klinik in Watte gepackt, in seiner sich selbstausgesuchten Opferrolle bestätigt und mit Klischee Klinik Sätzen "Ich muss mein Leben leben" und "Ich schaue jetzt nur noch auf mich" - vollgepumpt.

Ich denke nicht - das kann ich leider nur aus normaler Menschen Sicht und nicht aus Sicht eines studierten Arztes sagen - dass es einem Patienten hilft, wenn er in der Klinik selbst ausgedachte/erfundene traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit erzählt, dies dort nicht durchschaut wird und der Patient von den Therapeuten dann auch noch bestärkt wird.

Ich finde es schockierend, dass ein Patient wochenlang traumatische Erlebnisse in dieser Klinik aufarbeitet - die nur erfunden sind - und kein Therapeut das merkt.

Meiner Erwartung nach, sollten Therapeuten merken, dass der Patient ein massives anderes Problem hat. Aus meiner Sicht hat das ein Mensch, der seine komplette Vergangenheit erfunden hat, um sich selbst in die Opferrolle zu versetzten und sich nie mit der Wahrheit zu konfrontieren.

Ich bezweifle stark, dass der Aufenthalt des Patienten von Erfolg gekrönt ist, wenn er doch den kompletten Aufenthalt mit den Lügengeschichten durchgekommen ist.

Um Anonym zu bleiben und kein Beispiel zu nehmen dass den Rückschluss auf den Patienten zulässt.. Folgendes:
Es kommt ein Patient in die Klinik weil er einen traumatischen Unfall verarbeiten will - diesen Unfall gab es aber nie, denn er wurde vom Patient erfunden - dann hat der Patient definitiv ein Problem, dass behandelt werden muss..... Nur ist das wohl nicht das Trauma des Unfalls.

Schade, dass Angehörige in der Klinik gar nicht mit einbezogen werden. Ist doch die Sicht eines Angehörigen auf den Patienten manchmal vielleicht aufschlussreich.

6 Kommentare

RingleinDu am 15.10.2019

Liebe, lieber Angehörige von,—

Verständnis aufzubringen finde ich auch eines der Schwersten, halte ich aber für lebensnotwendig, besonders wenn Leben eines des Schwersten ist.

Ob der Mensch eine Lebensgeschichte erfindet oder erfindet er sie nicht immer, finde ich egal.

Geht es um ein sogenanntes Münchhausen- Syndrom oder um eine Gesche Gottfried Geschichte, an die Sie vielleicht denken.

Es reicht wenn der Mensch eine Weile an seiner Geschichte festhält. Lässt er los und trägt die Geschichte den Menschen, dann ist doch alles gut.
Trägt sie ihn nicht wird er seine Geschichte ( Wahrheit) verändern oder aber versuchen die (Wahrheit) Geschichte anderer Menschen zu manipulieren und verändern zu wollen.

Das irritiert Sie vielleicht aber ist das nicht gewöhnlich und normal, vielleicht nicht immer so extrem aber einwenig sind wir doch alle auch Täter oder Opfer unseres Wahnsystems.

Dieses Prinzip zu durchschauen oder zumindest einen Blick darauf zu werfen, zeichnet einen geschulten Menschen aus, dazu muss er nicht studiert haben.

Sie sprechen das Thema der bewussten Manipulation an wenn man so will auch der Selbstlüge.

Ärzte/Therapeuten verdienen ihren Lebensunterhalt damit, sie leben von dem Geschäft, sie werden das Geschäftsmodell nicht bedingungslos aufgeben.

Es ginge um Verrat, - was erwarten Sie, - etwas was ein Mensch nicht tut, — Wir wissen was einem solchen Menschen blüht, - es sei denn Menschen/Patienten aber auch Ärzte/Menschen erwarten Aufrichtigkeit und wünschen sich einwenig Mut.

Wir können nicht wissen was passiert, wenn,— Springen, ins Ungewisse, müssen wir alleine.

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Diesmal enttäuschend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schwestern, Behandlungskontept, Lage, Essen
Kontra:
Unerfahrene Therapeuten, ständiger Therapeutenwechsel
Krankheitsbild:
PTBS, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach meiner unheimlich bereichernden Erfahrung bei meinem ersten Aufenthalt 2017 war ich diesmal unendlich enttäuscht.

Ein wöchentlicher Wechsel der Thetapeuten in der Kerngruppe und im Einzel war mehr triggernd als hilfreich.
Ich wollte altes aufarbeiten und mir wurde gesagt, dafür wäre hier weder genug Zeit noch der richtige Ort.
Völlig konträr zum letzten Aufenthalt und den damaligen Aussagen.
Da wurde ich bestärkt über altes zu reden und mich zu öffnen.

Die zweite Therapeutin sagte mir, sie wisse nicht, wo sie bei ansetzen solle...
So ungesehen und enttäuscht verließ ich die Klinik nach 6 Wochen, völlig verstört und desilussioniert.
Einzig ein Gespräch mit meiner Therapeutin vom letzten Aufenthalt stärkte mich bis in meinen heutigen Alltag.

Die Pflege, das Küchenpersonal und die Hauswirtschaftlerinnen waren, wie beim letzten Mal, wundervoll, hilfreich und stärkend. Ach die Pflege :-)
Die Sozialbetatung war auch sehr hilfreich.
Ebenso einige Mitpatienten mit denen ich teilweise noch in gutem Kontakt stehe.

Trotzdem würde ich wiederkommen, in der Hoffnung entweder meine tolle Therapeutin wieder zu bekommen oder einen der wenigen wirklich guten Therapeuten.

Zu viel durcheinander, zu wenig Tiefgang, zu viele neue Psychologen. -sehr, sehr schade-

Ich wünsche mir, dass es wieder besser wird, wieder mehr wie 2017
Ein oder zwei Therapeuten und keine ständigen Wechsel.
Mehr Ermutigung zum Tiefgang und wirklich empathische Therapeuten mit feinen Antennen.

4 Kommentare

meingottWalter2 am 10.10.2019

Hallo Sabbi66,

Sie setzen auf die Zukunft und hoffen, dass Patienten und Mitarbeiter das Unternehmen verbessern. Das ist das Ziel des Klinikkonzeptes, sich immerzu dem Markt anzupassen.

Wenn ich richtig lese, dann stimmt in dem mehrfach ausgezeichneten, bestens zertifizierten Unternehmen alles und der Zusammenhalt im Unternehmen ist auch großartig.

Sie, hingegen wünschen sich Stimmigkeit für die Zukunft, ein gutes Gefühl, dass mit der Klinik alles stimmt.
Sind Sie Klinikmitarbeiterin?

Für mich als Einzelperson benötigt ein gutes Konzept ein objektiv und überzeitliches „ Gesetzt“, das sind Werte an die ich mich halte.

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Therapeutin mit "Napoleon-Syndrom"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
die meiste und beste Arbeit machen die Schwestern
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach über einem 1/2 Jahr schaffe ich es jetzt über meine traumatisierenden Erfahrungen in diese Klinik zu schreiben.
Meine Kerngruppe wurde von einer auffällig kleinen Frau geleidet. Ihre Hauptaufgabe schien bei jeder Sitzung darin zu bestehen, Strucktur in ein noch nicht vorhandenes Gespräch zu bringen ( wer darf wann was sage) Wenn jemand es wagt, mehr als 3 Sätze am Stück zu sprechen wurde es sofort unterbunden. So habe ich in 10 Wochen niemanden erlebt, der hier seine Situation darstelle konnte. Ihre Aussage: die Zeit in der Kerngruppe ist zu kurz um Wunden aufzureisen und sie wieder heilen zu lassen und daher werden sie erst gar nicht aufgerissen. In der Freizeit ist das anders, da sollte man sogar mit seinen Mitpatienten darüber reden. Man wurde sogar dazu aufgefordert sie zu trösten oder mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, aber immer schön außerhalb der Kerngruppe.
Die Gruppe zeichnete sich durch eine sehr hohe Fluktuation (2-3Patienten pro Woche)aus.
Der damalige Chefarzt hielt dazu ein Vortrag in dem er dieser Vorgehensweise gut hieß. "Einem Chirugen sagen sie auch nicht wie er vorgehen muß"
Ich habe folgendes gelernt:
+ du mußt dich nur nicht ritzen WOLLEN,
+ du mußt nur leben WOLLEN,
+ bei Freßattacken nichts esser WOLLEN,
+ du mußt deine Depression nur ein WOLLEN entgegensetzen, usw.
Die Kreativgruppen sollten möglichst oft gewechselt werden, damit alle im Abschlußbericht genannt werden. Auf diesen Abschlußbericht wartete ich über 3 Monate.

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 12.09.2019

Sehr geehrte/r Frazi3,

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für Ihre Bewertung genommen haben.

Wir bedauern sehr, dass wir Ihren Bedürfnissen nicht ausreichend gerecht werden konnten.
Der Aufenthalt in der Heiligenfeld Klinik Uffenheim liegt schon eine Weile zurück. Aus Gründen der Anonymität in diesem Portal und der vorangeschrittenen Zeit ist es uns leider nicht möglich, die von Ihnen angesprochenen Punkte hier angemessen nachvollziehen und prüfen zu können.

Jedoch möchten wir Ihnen versichern, dass wir Ihre Kritik sehr ernst nehmen und bieten Ihnen an, persönlich mit uns in Kontakt zu treten.
Gerne möchten wir Sie an dieser Stelle an unser internes Beschwerdeportal verweisen. Dort wird gewährleistet, dass Ihre Kritik an die zuständige Stelle weitergeleitet wird. Bitte füllen Sie hierzu einfach das Formular unter https://www.heiligenfeld.de/lob-und-kritik/ aus.


Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Heiligenfeldklinik Uffenheim

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Schön, dass es euch gibt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft, kerngruppe, therapiegruppen, kerngruppen, pflegemitarbeiter, Psychologen, stadt
Kontra:
Mittagessen, Sauberkeit des Zimmers
Krankheitsbild:
PTBS, mittlere depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich durfte 10 Wochen hier in der Klinik verbringen und es war eine tolle Erfahrung.
Der Aufenthalt war eine richtige Bereicherung. Ich kann mittlerweile besser mit abschieden umgehen, bin anderen Menschen gegenüber offener und weniger misstrauisch geworden.. Habe hier viele tolle Menschen kennenlernen dürfen und habe viel über Abgrenzung, das innere Kind, das höhere selbst und Eigenverantwortung gelernt.
Alle Angestellten in der Klinik waren stets freundlich. Habe mich sehr aufgehoben und gesehen gefühlt. Hier wird man als vollständiger Mensch angesehen mit allen Stärken und Schwächen.. Hier durfte ich sein, wie ich wirklich bin und konnte meine Maske ein stückweit ablegen.. Ich habe mich hier besser kennengelernt und darf ein Stück Stabilität mit nach Hause nehmen, dann den Werkzeugen und tollen therapien, die es hier gibt. Die Patientengemeinschaft ist klasse und auch die kerngruppen therapien. Es war mein erster Aufenthalt in dieser Klinik und kann sie jedem bedenkenlos empfehlen. Lediglich das Mittagessen war manchmal nicht so berauschend.. Alles in allem gehe fahre ich morgen nach Hause.. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich bin dankbar für alle Menschen, die mich auf meinem Weg hier begleitet haben und werde sicher noch öfter in meinem Leben an diese Zeit hier zurück denken...
Das einzige was ich lediglich bemengeln muss ist die Sauberkeit des Zimmers.. Aber da ich davon ausgehe, dass pro Zimmer eine zeitvorgabe vorgegeben wird, wäre es evtl an der Zeit, den freundlichen putzfeen etwas mehr Zeit einzuräumen..

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 14.08.2019

Sehr geehrte/r Jenny391,

vielen Dank für Ihre positive Bewertung und Weiterempfehlung. Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Rückmeldung zu Ihrem Klinikaufenthalt zu geben. Es ist schön, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns als Bereicherung ansehen und Sie sich weiterentwickeln konnten. Auch Ihre angesprochenen Verbesserungsvorschläge nehmen wir dankend an.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen nur das Beste.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Heiligenfeld Klinik Uffenheim

Jederzeit wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 18   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Essen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Helle, freundliche Raume)
Pro:
Patienten Gemeinschaft, kreative Therapien, Kerngruppe, Wald
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauma, Suizid gefährdet, sprach Hemmung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich dürfte im Jahr 2018 zwei mal in der Klinik Heiligenfeld nach Uffenheim. Insgesamt war ich dreizehn Wochen dort. Es war für mich eine schöne, wertvolle, besondere, aber doch anstrengende Zeit in der ich mich selbst wieder finden dürfte. Das Gesamtkonzept stimmt einfach. Die kreativ Gruppen waren der Hammer. Ich bin da vielen besonderen Menschen begegnet und stehe mit einigen sogar noch in Kontakt:) meine Bezugs Therapeutin war eine sehr einfühlsame Frau. Die sich mit mir vorsichtig an die wunden Punkte heran getastet hat. Auch unsere Co. Therapeut hat mir immer wieder Impulse gegeben und mir so immer wieder den Spiegel vorgehalten und mir gezeigt - wer ich in Wahrheit bin. Den er hat es von Anfang an gesehen, wie meine Bezugs Therapeutin auch:))
Manchmal vermisse ich die Zeit in der Klinik sehr und wäre gerne nochmal da!!! Dort habe ich wieder lachen gelernt:)
Ich sage nochmal DANKESCHÖN!!!!

Eine liebevolle Umarmung
Meermädchen

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 13.08.2019

Sehr geehrte/r Meermädchen2,

herzlichen Dank für Ihre positive Bewertung. Wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Rückmeldung zu Ihrem Klinikaufenthalt zu geben. Wir freuen uns, dass Sie sich offensichtlich wohl bei uns gefühlt haben und wieder zu sich finden konnten. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Herzliche Grüße
Ihr Team der Heiligenfeld Klinik Uffenheim

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psychologische Spielwiese

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Freundliche pädagogische Einrichtung mit vielen interaktiven Angeboten, um sich selbst und Mitpatient*innen kennenzulernen. Geeignet vor allem für Menschen, die ihre Lebensfreude wiederentdecken wollen oder altersmäßig nicht weit von der Kindheit entfernt sind.
Reichhaltiges und vielfältiges (vegetarisches) Essen, aber zu wenig naturbelassene Frischkost mittags und abends.
Doppelzimmer stellten sich für viele Patient*innen als belastende Trigger heraus, mitunter auch als angenehme Bereicherung. Wegen der Lage Lärmbelästigung von der Straße. Weiteres Manko: zu wenig Aufenthaltsräume für die Freizeit (Platzmangel!).
Der einfühlsame Bezugstherapeut war bei der emotional aufgeladenen Atmosphäre ein wichtiger Ansprechpartner.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 23.07.2019

Sehr geehrte/r kathani,

vielen Dank für Ihre Bewertung.
Es freut uns, dass Sie mit Ihrem Aufenthalt in der Heiligenfeld Klinik Uffenheim zufrieden waren.
Zudem danken wir Ihnen für Ihre angesprochenen Kritikpunkte. Diese sind uns bekannt, so dass bereits entsprechende Verbesserungsmaßnahmen in Arbeit sind. Doch die Umsetzung wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Für Ihren weiteren Lebensweg wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute.

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Heiligenfeld Klinik Uffenheim

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Diese Klinik für mich nicht das richtige

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Essen
Kontra:
Fühlte mich wie in einer sekte
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

280€ ärmer...und sechs Wochen für die Katz...

4 Kommentare

Paula62 am 07.05.2019

Halo Hopa2,

ich wünsche Ihnen, dass Sie über den Selbstkostenanteil hinwegkommen und für was auch immer, eine gute Lösung finden..

Dass Sie geblieben sind ist Ihrem Selbstanteil geschuldet, - scheint Ihnen aber kein Trost.
In mir gab es einen Teil, das war ein funken Hoffnung oder ich nenne es Sehnsucht und dieser Anteil oder wir können es auch eine Seite von mir nennen, war für mich damals zwar nicht für die Katz aber das hätte ich manchmal aus reiner Verzweiflung auch hin und wieder gesagt.

Vieles habe ich in gutem Glauben und sogar aus Liebe getan und es gab auch eine ebenso erwachsene Seite in mir, die Vertrauen konnte.
Heute sind einige Teile in mir vielleicht einwenig klüger und ich würde mehr oder weniger Zögern und auch der kleine Rest für die Katze, darf sein. Auch wenns noch so gut schmeckt muss man sich nicht überfüttern oder überfüttern lassen.

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Intensive und aufdeckende Klinikzeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Schwestern, Behandlungskontept, Lage, Essen
Kontra:
Kein Schwimmbad, keine Turnhalle
Krankheitsbild:
Depression, schwere Trauerreaktion und PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2017 für 7 Woche nach mehreren Todesfällen mit starker Trauer dort und kam gestärkt und positiv in mir ruhend wieder daheim an.

Der Aufenthalt war psychisch sehr anstrengend, hat sich aber total gelohnt.

Die Zimmer sind schön und hell, die Schwestern jederzeit erreichbar und freundlich.

Die Patientengemeinschaft trägt einen durch die intensive Zeit.
Ankommen und Verabschieden war sehr schön.

Das Haus und die Gesprächsrunden werden etwas anders, viel individueller, geführt als ich von anderen Kliniken kenne.

Jeder Patient kann kleine Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen.
Die Patienten trugen (freiwillig) regelmäßig zu schönen Abendgestaltungen bei.

Die Meditaion und andere unkonventionelle Gruppen waren sehr hilfreich.

Was mir nicht so gefiel war die Ergoabteilung.
Ein Töpferofen wäre schön, wenn man mit Ton arbeitet.

Natürlich versteht man sofort, dass der Schwerpunkt in diese Klinik nicht auf der Ego sondern dem Inneren jedes Einzelnen liegt!

2 Kommentare

RingleinDu am 27.03.2019

Sabbi66,

Sie sagen es: „ Inneres Erleben und das Verhalten unter Menschen und Umwelt zeichnet den Charakter eines Menschen aus.“

Psychiatrische Krankheit zeichnet sich bekanntlich durch gestörtes Gefühls- und Gemütsleben und durch wirre Gedankengänge aus und dem Gestörten fällt es oftmals schwer nicht nur Wahrzunehmen sondern auch anzuerkennen was ist und was somit gerade in einer wunderbar nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestalteten Klinik, wirkt.
Psychomotorik und Antrieb sind oftmals erheblich blockiert und eine Turnhalle und Schwimmbad würden da gute Dienste leisten, vorausgesetzt Sport gehört zum Pflichtprogramm und der Mensch verschließt sich nicht dem neusten wissenschaftlich Anerkanntem weil das Altvertraute vielleicht so schön bequem war.

„ Arsch Hoch oder du verreckst“ So rühren sich vielleicht durch einwenig eigenen Willen wieder Lebensgeister und es „verkabelt“ sich dazu noch neu im Hirn.
Was zuvor vielleicht gute Dienste leistete und nun ausgedient hat bekommt in Zukunft einfach eine andere Aufgabe zugeteilt.

Das ist vielleicht einwenig wie in Ruhestand gehen um sich „ im Alter“ auf das Wesentliche zu besinnen und ist vielleicht gar nicht so leicht. :)

Ganz ohne EGO geht das nicht.

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ganzheitliches Aufgehobensein in tragender Gemeinschaft

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
sehr gute Mischung aus Fachkompetenz und rituellen Angeboten für die Gemeinschaft
Kontra:
zuwenig Sportangebote
Krankheitsbild:
kompelexes PTBS, diverse Traumata, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann diese Klinik nur empfehlen!
Ich kam mit einem komplexen PTBS, Trauma und und Depression - nach 9 Wochen intensivster Therapie täglich, geht es mir wesentlich besser.
Ich fühlte mich nach anfänglicher Eingewöhnungphase aufgehoben und integriert. Das therapeutische Team ist sehr kompetent, wohlwollend und zugewandt!
Speziell im Umgang mit Traumafolgen habe ich viel heilsames für mich lernen und mitnehmen können. Rund um die Uhr sind Gespräche möglich. Parallel zur Gruppentherapie werden Einzelgespräche angeboten, sowie im Tagesverlauf Gruppenangebote zur Selbststeuerung, Lebensführung und Kommunikation.
Weitere körpertherapeutische Angebote sind sehr hilfreich.Tägliche diverse Meditationsangebote wechseln sich ab. Rituelle, regelmäßige Angebote für die Patientengemeinschaft halfen mir mich dort zu integrieren, mich wieder getragen zu fühlen und weitere Schritte in meiner persönlichen Entwicklung zu machen. Natürlich ist das sehr anstrengend - das ist keine Reha oder Kur. Das war mir von vorneherein klar.
Es ist schwer alte Schutzstrategien zu durchbrechen und kann sehr schmerzlich und beängstigend sein, an bedrohliche Gefühle ran zu kommen. Im Alltag stehen wir alleine damit da - hier wird in einer liebevollen Gemeinschaft gelernt diese zu integrieren und zu steuern, wenn Patient sich einlässt! Zur Erholung bietet sich der nah gelegene Wald an, sowie eine Sauna, Tischtennis, der Kunstraum, der Meditationsraum, die Therme in Bad Windsheim...
Das Essen war ausgewogen, abwechslungsreich und vielfältig. Wer das zu Hause nachkochen möchte...ja dann legt mal los :)
Die Zimmer sind gemütlich.
Einzige Kritik: es gibt zuwenig Sportangebote und die Physiotherapie sollte dringend ausgebaut werden.
Sollte ich jemals erneut eine psychosomatische Klinik benötigen, würde ich sofort wieder dorthin gehen.
Für mich war es ein dickes Geschenk - ich bin sehr sehr dankbar dort gewesen zu sein!!!

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Herz-Klappe2 am 11.03.2019

Liebe AnKa19

Phänomenal was da wirkt.

Sie sprechen die Kraft und positiven Auswirkungen intensiver Rituale an.

Auch ich kenne diesen Mechanismus in Verbindung auch mit rhythmischer Musik und wenn ich an den inneren Ruf denke, wie unter Hypnose, ist diese Form der Therapie einfach genial, - denn plötzlich denkt und fühlt mein Gehirn ganz anders und nimmt somit die Realität anders wahr.

So verstehe ich gute Therapie:)

Ob Reha oder Kur, da sollen sich Wirtschaft und Politik mit auseinandersetzen.

Oder doch nicht, -

Finde ich ein ernst zu nehmendes Thema denn auch ich musste mich damit auseinandersetzen um zu verstehen was ich in Anspruch nahm, bzw. auf was ich Anspruch hatte, da mein Arzt, ein Facharzt für Analyse und ein Systemiker davon überzeugt war, dass ich keinen Anspruch auf eine Massnahme besäße


In die Tiefe zu gehen hielt er für zu schmerzhaft, eine Mitte schien es für ihn nicht zu geben. Er arbeitete sehr oberflächlich und somit musste ich mich um einen Klinikaufenthalt genehmigt zu bekommen, selber um die rechtlichen Belange kümmern.

Sie sprechen da also ein wichtiges Thema an.

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Oberflächlich, keine Rücksicht auf die körperlichen/psychischen Zustände und Bedürfnisse

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauma, totaler burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren schwerwiegendsten Ereignissen in kürzester Zeit, hoffte ich sehr auf Hilfe in Heiligenfeld.
Ich bin traumatisiert, leide an extremer Schlaflosigkeit, völligem ausgezehrt sein, Nervenschmerzen, extreme Zunahme von Allergien, Neurodermitis, 11 kg Gewichtsverlust, div. degenerative Prozesse, Kraftlosigkeit, es geht gar nichts mehr.

Nach den ersten Gesprächen mit der dortigen Psychotherapeutin, Körperarzt und Oberarzt war klar, dass dort ein straffes Programm (6 Termine pro Tag) von 7 Uhr morgens bis 20.30 Uhr abends stattfindet. Für mich absolut unmöglich, da ich völlig ausgezehrt bin und wie meine Ärztin anordnete, erst einmal Stabilisierung und Ruhe benötige und einen Schlafplatz für mich alleine.

Es machte sich niemand die Mühe etwas zu vebessern, so dass ich trotz oder besser gesagt gerade wegen meines desolaten Zustandes aufgenommen werden kann und erst einmal zur Ruhe kommen und wieder zu mir finden um dann an meinen Themen arbeiten zu können.
Auch nicht auf meine Bitte hin, mir doch wenigstens 2 Wochen Zeit zur Erholung dort zu geben. Es hieß: Wenn Sie bei uns sein möchten, müssen Sie schon etwas tun wollen. Wollte ich ja, nur muss ich erst einmal in die Lage gebracht werden um das tun zu können.....

Ich hatte den Eindruck, man hat sich dort im Vorfeld nicht ein einziges Mal meine Unterlagen und den Arztbrief meiner Ärztin durchgelesen, die ausführlich genug waren, um zu erkennen, dass erst Stabilisierung nötig ist.
Sonst wäre von Anfang an klar gewesen, dass das nicht der richtige Platz für mich ist.

Das hat mich 11 Stunden anstrengende An- und Abreise gekostet und zudem knapp 200 €. Dreisterweise verlangt nun die Klinik auch noch 10 € Krankenhauszuzahlung, obwohl ich dort nur 3 Gespräche hatte, weder Verpflegung noch Unterkunft.
Frechheit sondersgleichen!

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Paula62 am 07.01.2019

Hi lomi- marion

Wie gut dass Sie geistig auf der Höhe waren und gut für sich sorgen konnten.

210€ wäre auch für mich viel Geld,
für nichts und wieder nichts verschwendet zu haben aber vielleicht dennoch nicht des Ärgers wert :).

„Sollen „DIE“ doch im Mammon ersticken.“ Ich bin manchmal neidisch, dass „DIE“ sich alles erlauben dürfen, vollkommen Irre ein solcher Gedanke. Was „DIE“ können, kann ich schon lange.

Sich auf den Weg gemacht zu haben und obendrauf für sich die Notbremse gezogen zu haben, erkannt zu haben was Sie brauchen und auf was Sie getrost verzichten können, ist mit Geld nicht zu begleichen.

Ihre Enttäuschung kann ich gut nachvollziehen aber auf der anderen Seite haben Sie doch gewonnen, einen großen Schritt vielleicht in einen neuen reiferen Lebensabschnitt gewagt.
Wie Sie sich seelisch durch Körperarbeit helfen können, wissen Sie offensichtlich bestens und nun geistesgegenwärtig den ersten Schritt unternommen zu haben um sich zu schützen, gut für sich Sorge zu tragen, ist unbezahlbar.

Meine Gratulation.

Nennen wir es ein Geschenk im Wert von 210€.

Sie wissen was Sie brauchen und was Ihnen gut tut und weiterhilft, mehr kann man von einer guten Therapie nicht erwarten.

Sie müssen sich selbstverständlich nicht in der Klinik bedanken.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, dass Sie stets die „richtige“ Hilfe für sich erhalten und annehmen können.

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Nicht alles glauben was auf deren Homepage steht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Mehr Schein als Sein)
Pro:
Küchen, Haus - und Pflegepersonal machen einen super Job
Kontra:
Viele Patienten reisen vorzeitig ab
Krankheitsbild:
PTBS, Adipositas, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Obwohl ich mit einer Essstörung aufgenommen wurde, kam ich erst nach über 3 Wochen in die dafür vorgesehene Gruppe, die aus "Dicke" und "Dünne" besteht. Das Konzept ist schnell erklärt: Ich darf nur 3x am Tag essen, keine Zwischenmahlzeiten, bei Essenswunsch ein Glas Wasser trinken oder einen Bericht darüber schreiben. Das Geschriebene wird nicht gemeinsam reflektiert, sondern ist zur eigenen Überlegung, warum will ich jetzt was essen und zur Ablenkung gedacht. In der Gruppe wird wiederholt auf die Selbstbeherrschung hingewiesen. Um die Stimmung zu heben, werden positive Umfragen ( du bist so toll, du hast dich enorm entwickelt usw.) erhoben. Dies wird in allen anderen Gruppen auch so gehandhabt, bis man selbst sagt, wie super und einzigartig man ist.
Sport und Bewegung wird als Übung zur Selbstmanagment ernannt. Das heißt, im Ort gibt es für 15,- € die Woche ein Fitnessstudio. Der ortsansässige Fahrradverleih hat nur normale Fahrräder. Der Klinik interne Ergometerraum beinhaltet je 4 Handeln 500g / 1kg / 2kg und eine Tischtennisplatte. Gruppengymnastik und Sport habe ich hier nicht vorgefunden. Auch das Reiten, Lamaführungen und Rhythmustherapie (Taketina) stehen nur auf dem Papier/Internet.
Als Schmerzpatient wirst du je nach Arzt mit Medikamenten vollgestopft oder sollst es irgendwie aushalten. Um einen Physiotermin zu bekommen, muss mit mehreren Wochen gerechnet werden.
Krankheitsaufklärung ist hier nicht erwünscht.
Traumatisierte Personen werden ständig retraumatisiert, ohne die Möglichkeit zu erhalten, das gerade Erlebte zu besprechen - die erlebten Traumata dürfen nirgendwo angesprochen werden, es wird Verdrängung geübt und zur Krisenintervention als einziges Hilfsmittel betrachtet.
Besonders auf das mehrmalige Danken am Ende des Aufenthaltes wird viel Wert gelegt, damit die Neuankömmlinge sehen, wie toll das hier alles ist.
Kritik ist unerwünscht und wird vor allen anderen Patient*innen entsprechend kritisiert ("liegt wohl an Ihrem Krankheitsbild").

3 Kommentare

Michaela1232 am 02.11.2018

Hi Mix2,

Ihre Kritik regte mich zum Nachdenken an.
Vielen Dank dafür.

Hört sich doch gut an was Sie so über das Konzept der Klinik in Bad Heiligenfeld berichten. Ärzte/Therapeuten müssen sich schließlich auch schützen.
Manchmal drücken sie sich nur ungeschickt aus und kommunizieren einwenig irreführend und leider oftmals nicht auf Augenhöhe.

Somit lassen sie ihre Patienten mit ihren Überlegungen alleine.
Ich finde das Verhalten dumm weil die Ärzte auch mit ihren Überlegungen alleine dastehen. Ich würde ein gutes „gemischtes Doppelt“ bevorzugen.

Mein Arzt/Therapeut außerhalb dieser großartigen Klinik Bad Heiligenfeld, hatte mir vor Jahren gesagt, dass ich bei Kopfschmerzen keine Schmerztabletten nehmen soll. Das war absolut nicht mein Thema, ich litt und leide nach wie vor weder an Kopfschmerzen noch nahm oder nehme ich Tabletten ein.
Somit konnte es sich bei dem vorsorglichen Ratschlag nur um ein Problem meines Arztes gehandelt haben.

Außerdem vertraute mir der Arzt/Therapeut zu Beginn der Therapie an, dass er nicht mit mir sprechen mag weil er Angst habe mich zu verletzen um am Ende zu behaupten, dass ich ihn verwirrt und verletzt hätte und er nun böse mit mir sei und den Kontakt abbreche nachdem ich die Arzt- Patienten Beziehung längst offiziell beendet hatte.

Hier wurde ganz offensichtlich etwas verdreht.
Das passiert „im Eifer des Gefechts.“

Ich sollte aushalten wollte der Arzt mir vielleicht zu Beginn der Therapie gesagt haben während er nicht gut genug dazu nicht in der Lage gewesen war.

Sie sprechen die Verdrängung an, die funktioniert meines Wissens bei einem handfesten Trauma nur so lange bis sich das Gewissen einschaltet und sich dermaßen aufdrängt, dass der Mensch nicht mehr zurück kann.

Spätestens dann muss der Mensch sich entscheiden wie er mit dem „Trauma“ umgeht und erst wenn er das weiß, kann er es vergessen.

Dass die „Klinik“ so gerne Kritik annimmt, besonders Positive, kann ich gut verstehen.
Alles andere wäre geschäftsschädigend.

Negativer Kritik wird auch Aufmerksamkeit geschenkt, so wird vom Management immer wieder versichert.

Alles andere wäre ebenso geschäftsschädigend.

Sie sprechen die Krankheitsbilder des Klinikunternehmens an.

„Der Kunde bestimmt auch den Markt, nicht nur der Markt den Kunden.“

Das ist aber doch normal und nicht ungesund.

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Alles wird auf das innere Kind geschoben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden (Die Ärzte sind sich nicht einig über Medikamentengabe)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Tischplatzreservierungen, Garten säubern und sehr viele weitere Ämter läuft alles unter Patiententherapie)
Pro:
keine Krankenhausatmosphäre, keine weißen Kittel
Kontra:
Patienten werden als Arbeitskraft rund um das Haus eingesetzt und dann als Therapie betitelt
Krankheitsbild:
Depressionen Suizität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der erste Eindruck der Klinik ist sehr gut. Es sind genügend Parkplätze vorhanden. Es kann sein, am Anreisetag um 14.00 Uhr schon einen Aufnahmetermin zu haben, obwohl man bis dato anreisen kann.
Auf dem ganzen Gelände ist kostenfreier W-Lan Zugang. Jedoch soll niemand öffentlich mit Handy oder mit Stöpseln im Ohr herrumlaufen.
Die Zimmer sind in einem hellen Braunton wie Pensionszimmer eingerichtet. Für 1 Woche gibt es 3 weiße Handtücher. Wer mehr wünscht oder benötigt, muß es vom Arzt verordnet bekommen. Das Zimmer wird 1x pro Woche gereinigt. Wer zwischendurch mal über Amaturen oder Toilette wischen will, sollte hierfür Putzsachen mitbringen. Das recycelbare Toilettenpapier ist 1lagig. Das Waschbecken als auch die Dusche haben keinen Stöpsel, sodaß man mal schnell ein Tshirt einweichen kann. Auch fehlten bei mir Haken um z.B. Waschlappen aufzuhängen. Tipp: habe Fleischerhaken an die Duschstange gehängt.
Die Waschmaschinenbenutzung kostet 2€ inklusiv Waschmittel.
Priv. Elektrogeräte dürfen nicht in Abwesenheit angeschlossen sein.
Obst darf mit auf das Zimmer genommen werden, allerdings kein Besteck. Somit ist es gut ein eigenes Küchenmesser, Löffel usw. für Kiwi und co. selber mitzubringen. Diese muß man selber auf dem Zimmer reinigen. Während der eigene Kaffee/Teebecher für außerhalb des Speisesaals von der Küche 3x täglich gespült werden kann.
In den ersten beiden Wochen muß jeder Patient um 7.00 Uhr (vor dem Frühstück) an Vortägen teilnehmen. Diese beinhalten z.B. Phantasiereisen, Seelen-Notfallkoffer usw.

Der Chefarzt bespricht im Beisein aller neu Angereisten die Medikation.

Jeder Patient wird einer Kerngruppe zugeordnet, in deren jeder ganz unterschiedliche Krankheiten wie Alkohol, Drogen, Essstörung, PTBS, Borderline, Depressionen usw. hat. Für diese trifft man sich 3x die Woche mit insges. 5Stunden. 1x die Woche hat man 20min Einzelgespräch.
Yoga, Qigong, TaiChi kann kennengelernt, aber auf Grund der Seltenheit nicht erlernt werden.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 19.10.2018

Sehr geehrte/r Motte9,

offensichtlich haben Sie sich bei uns nicht zu 100% wohl gefühlt. Das bedauern wir, wissen aber auch Ihr positives Feedback zu schätzen. Wir versuchen stets, unser Bestes zu geben, um unsere Patienten zufriedenzustellen. Dennoch ist es so, dass Menschen Dinge unterschiedlich wahrnehmen und verschieden bewerten. Trotzdem können Sie sich sicher sein, dass wir Ihre Bewertung ernst nehmen.

Liebe Grüße,

Ihr Team der Heiligenfeld Klinik Uffenheim

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Warum zerbrechen so viele Beziehungen nach einer psychosomatischen Reha?

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Das Ziel der psychotherapeutschen Behandlung meine Partnerin nach den 6 Wochen gesund und mit Kraft für die Zukunft zu entlassen ist durch ihr Haus komplett verfehlt worden.
Krankheitsbild:
Burn-out und verbundene Depression nach beruflichen Problemen
Erfahrungsbericht:

Einweisung des behandelten Arztes erfolgte aus Gründen beruflich bedingtem Burn-Out vor ca. 7 Wochen.
Ich hatte Hoffnung das meiner Lebenspartnerin geholfen wird und die Probleme der beruflichen Perspektive beleuchtet werden. Nun werden alle Menschen die sie lieben verlassen, weil sie dort mitbekommen hat ihr Leben zu ändern. Mit der neuen Kenntnis, hat meine Lebenspartnerin dann während der Therapiezeit die Partnerschaft mit mir beendet. Und in der Zeit der Reha auch eine neue Beziehung angefangen.... wie meine Partnerin hinterher darstellt wurden ausschließlich nur private Beziehungen und familiäre Themen beleuchtet. Die ausschlaggebende Themen der beruflichen Missstände wurde in keinem der vielen Gespräch erwähnt.
Das Ziel der psychotherapeutschen Behandlung meine Partnerin nach den 6 Wochen gesund und mit Kraft für die Zukunft zu entlassen ist komplett verfehlt worden.
Meine Lebenspartnerin wurde weiterhin als krank entlassen, ihre Orientierung für ihr Leben hat sich komplett verdreht. Ich kann als Angehöriger nur davon abraten.

6 Kommentare

Paula62 am 10.04.2018

Lieber Sommer,

wir wissen, dass in dieser Klinik wie in einem großen Supermarkt VIEL angeboten wird und da wir wissen, dass dort stattfindende Rituale, Gemeinschaft schafft, bis hin zu Gefühlszuständen die mehrere Sinne gleichzeitig aktivieren können, müssen wir uns nicht wundern, dass ein Mensch der eine solche Behandlung hinter sich hat, nicht mehr „Herr seiner Sinne“ ist.

Mir fehlt in der Behandlung etwas Entscheidendes, nämlich die mit dem Ritual einhergehende Idee, die eine entsprechende tiefergehende psychische Zugkraft haben müsste und die man bestenfalls in einem ganzheitlich orientierten Ansatz, in einer guten System orientierte Behandlung erwarten kann aber ich wüsste nicht, wo es eine solche Behandlung gibt.

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sehr empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (hier drückt leider die Behandlung körperlicher Leiden die Bewertung nach unten.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (absolut gut durchorganisiert)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
das ganzheitliche Konzept ist absolut stimmig
Kontra:
Kleinigkeiten
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gleich der erste Eindruck der Klinik war positiv. Jedes Detail wurde liebevoll gestaltet. Ich hatte ein schönes Einzelzimmer mit Balkon. Trotzdem das Zimmer neben dem Fahrstuhl lag, war es immer ruhig. Nur der Lärm der angrenzenden Straße war manchmal unangenehm. Das Personal war zum allergrößten Teil sehr freundlich und vorallem kompetent.
Beim Thema Essen bin ich zwiegespalten. Es gab drei mal täglich Buffett all you can eat. Anfangs habe ich da meine Speicher richtig aufgefüllt, aber spätestens nach vier Wochen kann man Pastetchen, Klößchen, Törtchen und Bratlinge nicht mehr sehen und wünscht sich einfach nur mal Kartoffeln. Das Essen war stets stark gesüsst und bestand aus viel Mehl, damit es nach mehr aussieht und formstabil ist. Zudem kam es immer aus der Packung, alles industriell hergestellt. Da bin ich als cleaneater natürlich nicht begeistert. Aber für ein paar Wochen kann man das durchhalten. Niemand musste hungrig vom Tisch aufstehen und es gab immer zwei Menüs zur Auswahl.
Fazit ist, dass ich nach meinem Aufenthalt besser beieinander bin. Es hat mir sehr geholfen. Ich habe jetzt einen Notfallkoffer und meine täglichen Rituale, die ich erfolgreich anwende. Würde es mir wieder so schlecht gehen, ich würde mich wieder für Heiligenfeld entscheiden! Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 18.07.2018

Sehr geehrte(-r) elevita,

haben Sie vielen Dank für Ihre Bewertung der Heiligenfeld Klinik Uffenheim. Es ist schön zu lesen, dass Ihnen der Aufentahlt in unserem Hause so gut getan hat.

Gerne möchten wir noch ein paar Worte zum Thema "Essen" ergänzen:

Seit März 2017 sind wir in Uffenheim mit dem Bio-Zertifikat ausgelobt. Das bedeutet, dass wir hinsichtlich Wareneingang (Herkunft, Art, Qualität und Menge der Bio-Zutaten), der Zubereitung im Unternehmen z. B. Rezepturen) und Warenausgang (Art, Menge und ggf. Abnehmer der Bio-Speisen)sowie Lagerhaltung und Lagerschutz regelmäßig geprüft werden. Dabei haben wir hochwertige Bio-Produkte im Einsatz, die nicht mit Mehl, sondern mit Vollkornmehl hergestellt werden. Zudem gehören Salate, auch Rohkost, und frisches Obst sowie Gemüse zum täglichen Angebot. Dabei werden wir im Sinne der Unternehmenskultur von regionalen Lieferanten (z. B. Metzger und Bäcker) beliefert und bieten auch saisonale Produkte wie z. B. Erdbeeren an.

Es ist schade, dass Sie ihre Unzufriedenheit nicht bereits im Rahmen ihres Klinikaufenthaltes bei der Klinikmanagerin oder dem Küchenpersonal angesprochen haben, denn für unsere Patienten stehen z. B. stets auch nicht abgebundene Soßen zur Auswahl. Wir versuchen stets die Wünsche unserer Patienten zu berücksichtigen.

Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.

Herzliche Grüße,

Ihr Team der Heiligenfeld Klinik Uffenheim

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Gute Erfahrungen gemacht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ich bin rund um zufrieden
Kontra:
die persönlichen Therpeuthengespräche sollten länger und öfter sein.
Krankheitsbild:
Deppression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 7 Wochen dort Patientin, die vielfälltigen Angebote der Gruppentherapien waren für mich sehr gut gewesen.Ich habe einiges mit nach Hause genommen z.B. gehe ich jetzt 3x die Woche Nordic walken, habe die Chigong Übungen als Atem-und Bewegungstherapie fest in meinen Wochenplan eingearbeitet. Ich habe dort gelernt, sich selber nicht zu verurteilen, seine Vergangenheit in vielen Bereichen mit mir versöhnt und mich von Ihr verabschiedet. Ich kann jetzt wieder klarer reden, meinen Standpunkt einnehmen und Grenzen wahrnehmen und ziehen. Ich habe dort viele Therapethen/innen gehabt, die kompetent und mit Freude ihre Arbeit machen. Das Hauspersonal war sehr freundlich. Die Verwaltungsdamen waren sehr hilfsbereit und kompetent.Das Pflegeteam steht einem Tag und Nacht zur Seite.Das Essen war gesund und sehr vielfälltig, für jeden was dabei.
Ich bin sehr dankbar dort gewesen zu sein.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 22.03.2018

Sehr geehrte AndreaJ56,

herzlichen Dank für Ihre positive Bewertung Ihres siebenwöchigen Aufenthalts in der Heiligenfeld Klinik Uffenheim. Wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Rückmeldung zu geben. Wir freuen uns, dass Sie sich bei uns so wohl gefühlt haben und vor allen unsere vielfältigen Gruppentherapien positiv in Erinnerung behalten. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Ihr Heiligenfeld-Team

Super Klinik!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Eigentlich fast alles
Kontra:
Wenn dann, das es an einem Fitnessraum fehlt und evt. auch Yoga oder ähnliches noch angeboten wird
Krankheitsbild:
Depressionen Ängste Persönlichkeitsstörung Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich selbst war über mehrere Wochen mitte 2017 in der Heiligenfeldklinik Uffenheim und kann nur das Beste darüber berichten. Das gesamte Personal von der Küche bis hin zu den Ärzten war absolut klasse. Ich habe mich dort sehr geborgen und aufgehoben gefühlt. Es war die beste Entscheidung für mich, dort hin zu gehen. Auch die Art der therapeutischen Arbeit kombiniert mit Spiritualität war genau im richtigen Maß. Es wird in Kerngruppen gearbeitet und man muss proaktiv mitarbeiten und sich vor anderen öffnen können, das ist dort Voraussetzung. Wer aber das macht wird schnell merken, wie wunderbar angenehm es doch ist, sich anderen Mitpatienten gegenüber zu öffnen und direkte Rücksprache zu erhalten und nicht wie sonst, "nur" vom Therapeuten.
Innerhalb von kurzer Zeit fühlt man sich in der Klinik angekommen, da es Personal und Mitpatienten einem dort sehr einfach machen und einen sofort wohlwollend aufnehmen. Ich würde jederzeit wieder dort hingehen und kann die Klinik mit allerbestem Gewissen nur empfehlen.
Ein riesen Dankeschön an das Pflegeteam und an all die Ärzte/Therapeuten die dort eine top Arbeit leisten.

extrem laut (direkt neben einer autobahn), extrem hässlich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
sehr freundliches personal, sehr nette und liebevoll bemühte therapeutinnen
Kontra:
unternehmen, das vom guten ruf bad kissingens profitiert ohne in ansätzen ähnliches zu bieten
Krankheitsbild:
tinnitus, schlafstörungen, chron. erschöpfung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

die heiligenfeldkliniken werben mit "räumen der stille", was mich besonders angezogen hatte. die klinik in uffenheim ist allerdings ein zwischen autobahn und schnellstrasse eingekeilter klotz, in dem an ruhigen schlaf nicht zu denken ist. mitpatienten meinten, sie hätten sich nach ein paar wochen(!) daran gewöhnt. auf der terrasse mag man sich wegen des lärms kaum aufhalten und sogar im meditationsraum wird man vom autorauschen begleitet. dem personal ist das problem bekannt. das ambiente des hauses ist lieblos bis äusserst geschmacklos gehalten. die fitnessräume sind ein witz: zwei oder drei fahrradtrainer (einer kaputt) in winzigen kellerräumen ohne fenster. das essen ist normale kantinenkost. in den ersten drei tagen passierte nicht viel, ausser dass über das personal, die tutoren und in einer gruppensitzung mit heiliger eifrigkeit die immer gleichen hausregeln vermittelt wurden (zb. NIEMALS ausser sonntag den sitzplatz wechseln etc.). die klinik selbst nimmt es mit den regeln nicht so genau. im hausprospekt steht, dass bei vorzeitiger abreise, sofern das zimmer nicht neu vergeben werden kann, 60 euro pro tag fällig würden. dies ist auch nach aussage der krankenkasse eine völlig unzulässige drohgebärde. da ich sich meine symptome wegen des schlafmangels und lärms nach wenigen tagen so verschlimmert hatten, beschloss ich vorzeitig abzureisen. es folgte nichts: heisse luft!
das sehr gute renommee der heiligenfeld-klinik in bezug auf stille, ambiente, sauna-badelandschaft, gutes essen usw. bezieht sich auf bad kissingen. uffenheim war eine riesengrosse enttäuschung.

3 Kommentare

Takatuka am 02.05.2017

Wo ist in Uffenheim bitte eine Autobahn? Zur nöchsten Autobahnauffahrt sind es wenigstens 10 Kilometer und von Schnellstraße kann man wohl auch nicht sprechen. Ich war beteits zweimal in Uffenheim und fand es sehr ruhig, obwohl ich selbst am Rande eines kleinen abgelegenen Dorfes wohne.
Was die Fitness- und Fernsehräume betrifft muss ich dir zustimmen. Habe mich da jedoch nicht aufgehalten, da ich nicht fernsehe und Sport lieber in der freien Natur betreibe. Die Klinik ist nahe eines Waldgebietes mit guten Wegen. Freibad, Hallenbad und ein Basketballplatz sind ebenfalls gut zu Fuß erreichbar.

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Dankbarkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Der Allgemeinmediziner ist doch Grenzüberschreitend)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten, Mitpatienten, Konzept des Hauses
Kontra:
mangelhafte Sporträume, regelm. Ausfall von Therapeuten
Krankheitsbild:
rezidivierende Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wichtig ist offen für die spirituelle Perspektive zu sein. Mich hat die Klinik zu mir selbst geführt und dadurch habe ich nach 20 Jahren endloser Therapien Lösungen gefunden. Wenn man die Therapie richtig angeht, ist sie zwar anstrengend und sehr emotional, jedoch führt sie dich zu der Lösung deiner eigentlichen Problematik.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 21.03.2017

Sehr geehrte Hanni80,

vielen Dank, dass wir Sie ein Stück auf Ihrem Lebensweg begleiten durften und Sie positiv unterstützen konnten. Es ist schön zu hören, dass Sie zu sich selbst gefunden haben.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute für Ihren weiteren Weg.

Ihr Heiligenfeld-Team

Heiligenfeld der Ort der Hoffnung und Hilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Wochen in der Heiligenfeldklinik in Uffenheim. Ich leide an schweren Depressionen und hatte vor dem Klininkaufenthalt keinerlei Hoffnungen mehr.Diese Klinik ist die 6.Klinik nach fünf Aufenthaten (Psychatrie und Rehas)gewesen.Durch eine Empfehlung kam ich dorthin.Diese Klinik hat mein Herz und meine Seele berührt!! Ich traf auf ein tiefgreifendes umfassendes Klinikkonzept mit einer festen Struktur. In den ersten Wochen hatte ich keinerlei Vorstellung von meinem Therapieziel. Durch die intensive Arbeit in der Kerngruppe und in den einzelnen Indikationsgruppen kam ich meinem Therapieziel immer näher und ich konnte mit Hilfe der hochkometenten Therapeuten gut daran arbeiten.Ein großes Lob geht an die Pflege, die immer da waren und an alle Mitarbeiter des Hauses. Diese Klinik verdient meine Hochachtung! Jederzeit würde ich wieder dorthin gehen. Ich übe täglich das Gehörte und Gelernte und ich gebe nicht auf. Also nochmals Danke Danke Danke. "Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt aus Heiligenfeld ein Lichtlein her." Sei die Klink gut behütet!!!!

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 30.01.2017

Sehr geehrte kerstin512,

wir sind sehr froh, dass Ihr Aufenthalt in der Heiligenfeld Klinik Uffenheim so positiv verlaufen ist und sie zu Ihrer Hoffnung zurück gefunden haben.
Ihre Bewertung bestätigt uns, dass wir mit unserem Klinikkonzept den Patienten wirklich helfen können, um auch nach dem Klinikaufenthalt ihren Weg weiterzugehen. Ihr Lob wird selbstverständlich an unsere Mitarbeiter weitergetragen.
Wir bedanken uns deshalb recht herzlich für ihre positive Rückmeldung und wünschen Ihnen weiterhin alles erdenklich Gute!

Ihr Heiligenfeld-Team

Gutes Konzept, Umsetzung fragwürdig

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Heiligenfeld-Konzept
Kontra:
Kapazitätsgrenzen der Klinik scheinen überschritten zu sein
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Das Konzept der Heiligenfeld-Kliniken ist gut,
die Umsetzung in der Uffenheimer Klinik empfand
ich als fragwürdig. Durch einen hohen Krankenstand von Ärtzen und Therapeuten konnten nicht alle Therapien stattfinden. Zum Teil wurden die Kerngruppen noch nicht einmal von erfahrenen Psychotherapeuten geleitet.
Für mich persönlich empfand ich es als negativ, dass in meiner Kerngruppe mit verbalem Druck
von seiten der Therapeutin gearbeitet wurde.
Das Klinikpersonal war sehr bemüht, allerdings
wurden immer mehr Patienten eingewiesen, so dass
es zu Platzproblemen in den Klinikräumen und vor allem im Speisesaal kam.
Getragen hat mich die Patientengemeinschaft.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 25.01.2017

Sehr geehrte/-r autum16,

wir bedauern, dass Ihr Aufenthalt nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Diesem Umstand möchten wir gerne auf den Grund gehen bzw. ihn im Detail prüfen. Daher bitten wir Sie, uns etwas Zeit einzuräumen, damit wir dies entsprechend tun können.

Sollten Sie zwischenzeitlich mit uns in Kontakt treten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können entweder per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter 0971/84-0 mit uns in Verbindung treten.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Perfektes Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sozialberatung, Hundezimmer, Tag der Stille
Kontra:
Therapeuten Wechsel
Krankheitsbild:
Depressionen, Erschöpfung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit totaler Erschöpfung und Depressionen bin ich in Uffenheim aufgenommen worden.Das Konzept, alles in der Gruppe war für mich anfangs sehr schwer, wenn man sich darauf einlässt, aber sehr hilfreich. Leider durch die Urlaubszeit häufiger Therapeuten Wechsel, dadurch ist meine Kerngruppe nicht zusammen gewachsen. Ich habe viel über mich gelernt, das Essen war traumhaft, das Beste, ich konnte meinen Hund mitnehmen. Fazit nach 6 Wochen Aufenthalt: 2 Wochen länger wären für mich besser gewesen. Mir wurde auch sehr geholfen bei der Reha, die jetzt ansteht. Natürlich auch Heiligenfeld.

Vielen Dank!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einzelpsychotherapie: sehr gut!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie, Ambiente, außertherapeutische Angebote
Kontra:
zu wenig Einzel - und zu viel Gruppentherapie, Doppelzimmer
Krankheitsbild:
PTBS, Anorexia nervosa, Depression, Emotional instabile und dependente PS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit großer Skepsis und viel Angst kam ich nach etlichen Klinikaufenthalten in NRW in der Heiligenfeldklinik Uffenheim an.
Vom schönen Ambiente und der Freundlichkeit des Patientenmanagements war ich direkt positiv überrascht. Weiter ging es mit der Hausführung, dem großen und toll eingerichteten Doppelzimmer (auch wenn das nicht so wirklich toll war...10 Wochen zusammen mit der Zimmernachbarin und die letzten 2 Wochen dann endlich alleine ;)), die Damen von der Hauswirtschaft und Küche, die alles rein halten und jeden Tag 3x ein tolles Buffet herrichten. Ich war platt...im positiven Sinne! So etwas hotelähnliches kannte ich aus NRW nicht! Zudem gab es WLAN und diverse außertherapeutische Angebote, wie z.B. Chor, Disko, Kino...einfach toll!
Nun aber zum Wichtigsten:
Ich hatte das große Glück eine auf mich optimal zutreffende Einzel - und gleichzeitig Kerngruppentherapeutin zu bekommen. Das war das Beste, was mir passieren konnte, denn dadurch habe ich mich nach 12 Wochen in Heiligenfeld ein Stück weit besser annehmen, verstehen und meine Erkrankungen akzeptieren können. Vielen Dank dafür v.a. für die Kompetenz und den stetigen Einsatz!
Die zuverlässige Struktur, die Heiligenfeld bietet z.B. durch das regelmäßige Plenum usw. empfand ich als sehr wichtig und hifreich v.a. da der Chefarzt selber das Plenum oft geleitet hat. Generell empfand ich mich als "Kassenpatientin" nicht schlechter oder weniger gut und ausreichend behandelt, als ein Privatpatient. Ein großes Lob an dieser Stelle!
Schwierig empfand ich für mich das auf Eigenverantwortung - und gruppenbasierte Behandlungskonzept. Oft hat mich dies überfordert, was aber ganz klar an meiner Persönlichkeitsstruktur und nicht am "falschen" Konzept liegt. Das darf man nicht verwechseln!
So, nun genug geredet...im Großen und Ganzen bin ich echt zufrieden und dankbar!
Weiter so!

5 Kommentare

Cathi17 am 25.08.2016

Toll und ich habe eben einen Anruf bekommen , ich habe eine Wartezeit von 20 Monaten !!!!! Und dass mit Akut Einweisung :-( . Jetzt hat man mir Angeboten mich auch auf die Liste Für die Fachklinik Heiligenfeld zusetzen, Wartezeit hier 8-10 Wochen . Jetzt habe ich Angst. Kennt jemand den Unterschied zu Uffenheim da ich zur Traumabewältigung hin muss. Akut - so lange warten. Wie lange warten dann Patienten mit normaler Einweisung ? Lg und alles gute für Sie.

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Zwei Jahre später

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
das Therapiekonzept, das Engagement der Ärzte und Therapeuten
Kontra:
aus heutiger Sicht Kleinigkeiten
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich verbrachte den Sommer 2014 in der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim und las heute noch einmal die aktuellen Bewertungen. Dabei kam fast ein wenig Sehnsucht nach diesem geschützten Raum, den Therapeuten sowie der Gemeinschaft auf...
Aber ich möchte vielmehr berichten, welche Auswirkung der Klinikaufenthalt auf mein Leben DANACH hatte.
Heute kann ich sagen, dass ich
in vielen kleinen Schritten an Stabilität, Klarheit und Sicherheit gewann. Manchmal rieselte es im nachhinein Erkenntnisse...

Ich übe beharrlich, meine Bedürfnisse deutlicher auszusprechen und mich weniger abwertend behandeln zu lassen. Es ist immer noch so, als riefe mir jemand zu: "Aggredere...", "Kommen Sie in Ihre Kraft!"
Meistens sind meine Aktionen erfolgreich, aber es kostet mich trotzdem noch Überwindung es tatsächlich zu tun und nicht den alten Glaubenssätzen zu folgen oder die Sache schleifen zu lassen, aus Angst oder Bequemlichkeit.

Was ich in jüngerer Zeit mit einem gewissen Staunen wahrnehme, sind immer häufiger auftauchende Situationen aus meinem vergangenen Leben - quasi als liefe ein Video ab -
wobei ich plötzlich etwas FÜHLEN/SPÜREN kann.
All die Jahre kam ich einfach nicht an bestimmte Gefühle. Sie waren abgetrennt. Ich funktionierte einfach.

Ich spüre jetzt allerdings auch deutlicher, wie mich die alten Muster und bestimmte Menschen geschwächt, wie viel Kraft sie mich gekostet haben. Es war/ist höchste Zeit mich von manch einer Last zu befreien.

All diese Veränderungen, die mein Leben nun klarer, tiefer, aber auch leichter machen, stehen für mich in direktem Zusammenhang mit meinem Klinikaufenthalt in Uffenheim 2014.
Er war sehr nachhaltig.

Ich bin immer noch ausgesprochen dankbar für diese Zeit und grüße alle von Herzen!

1 Kommentar

DieHofnärrin am 10.05.2016

Mir ist ein Fehler unterlaufen. Ich war KEINE Privatpatientin. Diese Korrektur ist mir wichtig, denn ich habe mich auch als Kassenpatientin nicht benachteiligt oder zweitrangig gefühlt.

wirklich emmpfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
komplexe ptbs, viele ängste, verfolgungsgefühle, ausgepr. dissoziation
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

in der heiligenfeldklinik wird menschlichkeit gelebt. wurde dort immer auf augenhöhe behandelt, so viel ehrliches mitgefühl aus der patientengemeinschaft, sowie vom super lieben personal, egal ob pflege und therapeut_innen. auch das küchenteam (das essen war immer sehr lecker und vielseitig, sogar vegan) die haushälter_innen und meister hatten auch immer ein nettes lächeln auf dem gesicht.
eine atmosphäre wurde so geschaffen in der ich es nach einiger zeit geschafft habe, dort anzuikommen, mich einzulassen und dinge zu zulassen.
mir haben diese 12 wochen unglaublich viel gebracht!
dort wird nicht nur die letzte seite deiner krankenakte aufgeschlagen und nach dem gehandelt was dort steht.
alles in allem super empfehlenswert!

Ausschließlich positive Erfahrung

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Umgang mit Patienten / miteinander
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe den Klinikaufenthalt als mehr als nur bereichernd empfunden. Auf jeden Patienten wird individuell eingegangen, die Therapeuten sind sämtlich mit Herzblut bei der Sache.
Hinzu kommt, dass ich mit dem Konzept der Heiligenfeldklinik sehr viel anfangen konnte, bzw daraus sehr viel für mich ziehen konnte.

Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben verstanden, woher meine (Über-)Reaktionen in bestimmten Situation kommen. Und zum allerersten Mal seit Kindertagen konnte ich mich selbst als Person wieder leiden. In Heiligenfeld darf man einfach sein. Das war eine wirklich unfassbare Erfahrung.

Natürlich habe ich noch ab und zu "schlechte" Tage / Einbrüche. Allerdings hat Klinik mir ausreichend Werkzeuge an die Hand gegeben, mich aus einem Tief selbst wieder herauszuholen.

Ich habe ein vollkommen neues Lebensgefühl.
Danke.

Von der Leere in die Kraft

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer war genial)
Pro:
Eigenverantwortung der Patienten für den Verlauf in der Klinik
Kontra:
kurze Einzelgespräche
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin im Oktober 2015 in die Klinik gekommen. Der 6-wöchige Aufenthalt war ein großes Geschenk für mich und ist es auch bis heute. Durch den ganzheitlichen Ansatz konnte ich wichtige Türen in mir öffnen und somit einen anderen Zugang zu mir bekommen. Gleich zu Beginn des Aufenthalts war die Intensivwoche mit dem Schwerpunkt der Gruppentherapie. Diese intensive Woche, in der von morgens bis abends in der Gruppe gearbeitet wurde, brachte mich schon bald zu meinen Themen. Sowohl die Gruppentherapeutinnen, als auch die Gruppe bot mir eine Atmosphäre, in der ich mich fallen lassen konnte und all meine "unterdrückten" Gefühle aussprechen, ja rausschreien konnte. Ich weinte und schrie viel, jedoch erfuhr ich in diesem Prozess, dass ich wählen kann zwischen weiterhin zu leiden oder mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die sehr wertschätzende Haltung der Therapeuten war sehr hilfreich für mich, dass ich mich mir gegenüber nun viel wertschätzender begegne und mich ernst nehme. Früher ging ich über Vieles hinweg, weil ich nicht hinspürte oder hinspüren konnte. Jetzt aber spüre ich Vieles, was mir vor dem Klinikaufenthalt verborgen blieb.
Die Gruppentherapie war für mich aus diesen Gründen sehr bereichernd. Ergänzend dazu waren für mich die Gruppen Depression und Lebensfreude eine wunderbare Erfahrung, wie auch die Gruppe Lebensenergie und Aggression. Hier wurde kein Vortrag darüber gehalten, sondern ich selbst konnte mich mit diesen Welten in Erfahrung bringen und somit viele wichtige Zusammenhänge zu meinen Lebens- und Beziehungsmustern herstellen. Viele Tränen flossen auch hier. Ich kam mit vielen Übungen mit meinem Unterbewusstsein in Berührung und kann mich mit meiner Lebensgeschichte nun viel besser verstehen und annehmen, so wie ich bin.
Mit diesen Erfahrungen konnte ich eine neue Basis für mich und mein jetziges Leben entwickeln.
Auch die Meditationen, die ich zu Hause weiter praktiziere, sind sehr heilsam.
Ich danke allen für dieses wunderbare Geschenk.

Sehr heilsam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 12 Wochen in Uffenheim .
Der gesamte Aufenthalt in der Klinik war für mich das beste was mir passieren konnte.
Die Atmosphäre ist durchweg respektvoll, achtsam und sehr kompetent.
Ich würde jederzeit wieder in eine Heiligenfeld Klinik gehen.

1 Kommentar

Marion242 am 31.03.2016

Hallo ich heisse Marion, habe gerade gelesen, das du in der Klinik Uffenheim vor kurzen warst, denn ich muss nämlich am 13 April anwesend sein.Eine Frage wie war das Doppelzimmer, und die Therapien haben die ein wenig geholfen?Wäre schön wenn ich eine Nachricht erhalte Grüße Marion

Ein Ort, sich auf den Weg zu seiner Mitte zu begeben, manchmal dem Himmel sehr nahe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gute Therapeuten, super Pflege, bereichernde Therapien, Meditation
Kontra:
nicht hilfreich sind die Zweibettzimmer!!! gibt viele Konflikte dadurch, und das schlechte Essen!!!!
Krankheitsbild:
wiederkehrende Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich, 57 Jahre, war von Oktober 2015 bis November 2015 in der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim.
Habe mir nach Empfehlung durch eine Freundin genau
diese Klinik ausgesucht.
Der Hauptbestandteil der Therapien bildet die
Kerngruppe mit ca. 10 Teilnehmern und 2 Therapeuten. Die Kerngruppe findet 3x mal die Woche a`100 Minuten statt.
Außerdem gibt es noch die Indikationsgruppen z.B.
Depression und Lebensfreude.
Die Therapien sind insgesamt sehr intensiv und
damit auch anstrengend. Doch nur dadurch lassen
sich Veränderungen in Gang bringen.
Die Therapeuten sind alle hochqualifiziert und haben ein positives Menschenbild.
Sehr geholfen haben auch die Mitpatienten.
Wir haben alle viel geweint, gelacht und getanzt.
Ich kann die Klinik nur empfehlen, doch jeder
Mensch braucht eine individuelle Therapie und so
kann es gut geschehen, dass dieser Ort nicht für
alle Menschen geeignet ist.
Es lohnt aber, einen Versuch zu wagen.

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Fehlende Sporthalle vor allem in den Wintermonaten)
Pro:
Ganzheitlicher Ansatz, vielfältige Therapiemöglichkeiten, Mensch steht im Mittelpunkt
Kontra:
Doppelzimmerbelegung
Krankheitsbild:
Depressive Störungen/ Trauma/ bis hin zu Selbstmordgedanken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am Anfang kam ich mit viel Skepsis in die Klinik, doch schon nach kurzer Zeit fühlte ich mich gut aufgehoben. Abgesehen von der Doppelzimmerbelegung hatte ich das Gefühl mit meinen Problemen ernst genommen zu werden.Besonders gut tat mir die vielfältigen Möglichkeiten des Ausprobierens verschiedener Entspannungstechniken.Auch der Aufbau,mit Einführung in die Therapie, dann Haupttherapie und die Vorbereitung auf die Entlassung empfand ich als hilfreich.Selbst nach der Entlassung hat man die Möglichkeit weiter vielfältige Angebote zu nutzen.
Viele kleine Tipps, in meinen heutigen Alltag eingebaut, helfen mir den Alltag zu meistern.
Es war eine sehr tränenreiche,teilweise an die körperlichen und psychischen Grenzen gehende, aber aus meiner heutigen Sicht notwendige und richtige Entscheidung.Sechs Wochen in Uffenheim haben mich geprägt und ich würde diese Klinik jedem weiterempfehlen.

Im Großen und Ganzen gut

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Mit einem verbessertern Sportangebot und v.a. Physio/KG/Massage-Angebot würde ich wieder in die Klinik gehen)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetente, einfühlsame und engagierte Therapeuten, sehr freundliches Personal, die Lage in einem kleinen unspektakulären Ort mit Nähe zum Wald, schöne saubere Einzelzimmer (wenn man das Glück hat eines zu bekommen), das Meditationsangebot
Kontra:
kaum medizinisch-köperliche Untersuchungen/Behandlungen, Physiotherapie und/ oder Massagen mussten lange erkämpft werden, Essen wird nicht frisch zubereitet, eine laute Bundesstraße geht direkt an der Klinik vorbei
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Juni/Juli ´15 für 8 Wochen in der Klinik.
Ich fühlte mich hinsichtlich meiner Depressionen gut aufgehoben. Die Therapeuten/Ärzte mit denen ich zu tun hatte, waren mit ganz wenigen Ausnahmen engagiert u. kompetent. Jedoch schien mir das therapeutische/ärztliche Personal an der Grenze zur Überlastung zu sein. Durch Urlaub, Krankheit etc. fielen häufig Einzeltherapien aus.
Ich hatte mir die Klinik u.a. wegen dem ganzheitlichen Aspekt ausgesucht. Ich hatte mir erhofft, dass auch auf meine psychosomatischen körperlichen Beschwerden eingegangen wird, was jedoch nicht der Fall war. In den kurzen, wenigen Einzeltherapiesitzungen war zu wenig Zeit dafür sich auch damit auseinanderzusetzen. Um abzuklären, ob mein Herzstolpern auch eine psychische Ursache hatte, sollte eine 24 Std.-EKG-Kontrolluntersuchung gemacht werden. Diese konnte nicht gemacht werden, da sie dort keine Geräte zur Verfügung hatten. Ich hätte für die Untersuchung zu meinem Arzt daheim in 250 km Entfernung fahren sollen...
Auch starke Rückenschmerzen, die am 5. Tag in der Klinik auftauchten, konnten wochenlanng nicht durch Physiotherapie und Massagen behandelt werden. Erst nach hartnäckiger Nachfrage, bekam ich (in Woche 6) einen Termin. Bis dahin konnte ich wegen der Schmerzen und der Entzündung sogar an einigen Sportangeboten nicht teilnehmen. Mein gesamter Aufenthalt in Uffenheim war daher beeinträchtigt. Viele der Mitpatienten hatte dieselben Schwierigkeiten wie ich, Physio zu bekommen.
Was mir an Uffenheim sehr gut gefiel, war das Konzept der Achtsamkeit. So gab z.B. es einen Tag der Stille und jeden Tag vor dem Abendessen eine Stunde der Stille. Leider fanden viele Patienten dies sehr albern und hielten sich nicht daran.
Das Konzept der Gruppentherapie ist an sich sehr gut. Das Üben und der Austausch mit Mitpatienten ist hilfreich und wichtig. Die Kerngruppenstunden waren besonders wertvoll, wenn der/die Kerngruppentherapeut/en es schafften, die Stunde gut zu strukturieren.

Ziel erreicht: ich habe meine Arbeitsunfähigkeit überwunden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
die Idee des Gesamtkonzepts ist schwer zu toppen
Kontra:
Zweibettzimmer für den gesamten Klinikaufenthalt - never ever
Krankheitsbild:
Depressionen, PTBS, Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im war im Jan 2015 arbeitsunfähig geworden. Im Juni und Juli 2015 hat mich Heiligenfeld in nur 8 Wochen wieder zu mir selbst geführt. Ich war psychisch in einem sehr instabilen Zustand und in den ersten vier Wochen ging es von Woche zu Woche noch schlechter. Ich habe viel geweint, konnte keine Ziele formulieren und als ich an abbrechen, fliehen und abreisen dachte, bemerkte ich, dass ich mich eingelassen hatte und stand plötzlich alle meinen Konditionierungen auf einmal gegenüber, tiefer konnte nicht mehr fallen.

Heiligenfeld hat mich ernst genommen und dann habe ich mich auch wieder ernst genommen. Ich habe meine Bedürftigkeit gespürt und angefangen mich um mich zu kümmern und bei mir zu sein.

Die Patientengemeinschaft ist ein Teil des Konzepts, ein Pool voller Übungen mit jeder Begegnung.
Meine Bezugstherapeutin war genau die richtige für mich. Selbst das Beschwerdemanagement ist eine Therapieform! Das Gesamtkonzept ist kaum zu toppen.

Ich habe in Heiligenfeld meinen Humor wiederentdeckt, der mir in den vergangenen 5 Jahren Stück für Stück vergangen war.

Ich bin wieder in meiner alten Kraft und mein Selbsterhaltungstrieb ist wiederhergestellt. Meine kognitiven Fähigkeiten sind alle wieder voll da. Ich habe meine Arbeitsunfähigkeit überwunden.

Ich hatte 1 x wöchentlich Schulter-Nacken-Krankengymnastik in der Gruppe, was meinem Schulterblatttrümmerbruch vor über 23 Jahren sehr zu Gute kam, denn meine Beweglichkeit im Schultergelenk wurde auch noch nach so vielen Jahren extrem verbessert.

Was meiner Meinung nach gar nicht geht, auch nicht als therapeutische Maßnahme, ist ein Zweibettzimmer für die gesamte Aufenthaltsdauer! Wer täglich 4 - 6 Stunden an seiner Persönlichkeit arbeitet, braucht Privatsphäre!

Traumatherapie hält nicht was sie verspricht

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pflegedienst prima organisiert
Kontra:
Therapeuten der Traumagruppe überfordert
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in diesem Sommer für insgesamt neun Wochen in der Heiligenfeldklinik Uffenheim. Sehr positiv zu erwähnen ist der dortige Pflegedienst. Ich habe mich zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr gut aufgefangen gefühlt. Hätte ich diese Anlaufstelle nicht gehabt, wäre mein Aufenthalt in Uffenheim für mich persönlich eine Katastrophe gewesen.
Die dortige Traumagruppe war für mich kein Ort, andem ich mich mit meiner Thematik auseinandersetzen konnte. Die zuständigen Therapeuten waren meines Erachtens nach oft überfordert und konnten mir nicht das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Patienten die akut unter einem Trauma leiden, würde ich diese Klinik nicht empfehlen.
Noch positiv zu erwähnen ist der gesamte Hauswirtschaftliche Bereich. Das Personal war immer freundlich und gut gelaunt. Alle Räumlichkeiten waren zu jeder Zeit sauber und gepflegt.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 21.10.2015

Sehr geehrte/-r traumgold,

mein Name ist Michael Koch und ich bin Chefarzt der Heiligenfeld Klinik Uffenheim. Zunächst möchte ich mich für Ihren Kommentar bedanken. Wir stehen Kritik offen gegenüber und sehen sie als Ansporn, unsere internen Prozesse zu überdenken und ggf. zu verbessern.
Ich kann leider manchmal feststellen, dass unsere Bemühungen nicht alle Menschen erreichen, die sich an uns wenden. Das wäre selbstverständlich auch übermenschlich, sich das vorzunehmen. Allerdings haben mein Team und ich das Ziel, eine möglichst gute Hilfestellung für das Leben unserer Patienten zu bieten. Unser Personal ist überdurchschnittlich gut ausgebildet und verfügt oft über langjährige Berufserfahrung. Dass Sie sich in der Klinikgemeinschaft nicht immer wohlgefühlt haben, tut uns sehr leid.
Aufgrund der Anonymität dieses Bewertungsportals ist es uns nicht möglich, Ihren Einzelfall nachzuvollziehen. Deswegen biete ich Ihnen an, noch einmal persönlich mit uns unter der Telefonnummer 0971 84-0 in Kontakt zu treten oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@heiligenfeld.de.

Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute.

Herzlichst
Michael Koch

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.....unglaublich gut.....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlickkeit, Herzenswärme, Achtsamkeit
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS , Essstörung , MPS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Januar bis Mai 2015 in der Klinik und ich bin sehr dankbar ganau hier gewesen zu sein. Ich ziehe den Hut vor allen Mitarbeitern in diesem Haus, was sie fähig sind von Herzen zu leisten, tagtäglich!!Ich hatte nie das Gefühl übersehen zu werden oder nicht ernst genommen zu werden. In jeder Minute haben alle dort ihr Bestes gegeben, immer unter Berücksichtigung des Einzelnen. Wenn man bereit ist sich einzulassen, darf man erfahren, wie es ist in Eigenverantwortlichkeit und mit viel Würdigung, Herzenswärme und Nachnährung ein paar Wochen begleitet zu werden auf dem Weg in ein gutes Leben.
Für mich war die Kombination der Patientengemeinschaft, der Kreativtherapien, der fachlichen Informationen und den unglaublich fähigen Therapeuten, die meiner Meinung nach Zauberwesen sein müssen :-), genau das, was es mir ermöglicht hat hinzuschauen, mir bewusst zu werden über mich, zuzulassen, was da ist, und gemeinsam einen Weg zu finden.
Ich wurde mit der Empfehlung auf einen Intervall entlassen, welchen ich mit tiefster Dankbarkeit bis Ende diesen Jahres auch antreten werde.
Abschließend möchte ich jedem diese Klinik empfehlen, der bereit ist etwas an seinem Bewusstsein zu verändern, hinzuschauen, in tragender Atmosphäre Schmerz auszuhalten um dann verwandeln zu können.
Allen, die diesen Weg gehen möchten und es tun, wünsche ich von Herzen nur das Beste!!!
Ihr schafft es!!!!

man hat mich nicht gehört und nicht ernst genommen....

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Gesamtkonzept entspricht nicht ganz dem was auf der Homepage versprochen wird)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (die Sozialberatung war sehr gut)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (am Besten man kümmert sich um alles selbst, dann weiß man, dass es erledigt wird)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (liebloser Aufenthaltsraum, zu wenig Möglichkeiten Wäsche aufzuhängen, wenig Sportangebot)
Pro:
die Patientengemeinschaft, die Krativangebote,Einzelzimmer, der Wald vor der Haustür
Kontra:
Essen, teilweise unerfahrene Therapeuten, falsche Gruppeneinteilung, sehr häufiger Therapeutenwechsel
Krankheitsbild:
Burn out, mittelgradige Depression, PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin im Februar 2015 in der Klinik stationär aufgenommen worden. Obwohl ich beim Aufnahmegespräch darauf hingewiesen habe, einen Missbrauchshintergrund zu haben, den ich gern mit bearbeiten wolle, bin ich vom Chefarzt einer Gruppe mit zwei jungen unerfahrenen männlichen Therapeuten zugeordnet worden.

13 Wochen habe ich darum gekämpft, dass ich endlich mit diesem Thema ernst genommen werde. Nach 9 Wochen Kampf und ettlichen Therapeutenwechsel hat mir endlich eine Therapeutin zugehört und mich ernst genommmen. Durch sie habe ich endlich ein Stück meines Lebens begriffen. Leider war diese nach 3 Wochen wieder für eine andere Gruppe zuständig und so konnte in der gesamten Zeit nicht wirklich viel aufgearbeitet werden.

Ein zweiter Punkt der vollkommen übersehen wurde, war dass ich eine Eßstörung entwickelt habe, mir aber dessen nicht bewusst war. Aber ich bin ganz offen mit meiner Waage in die Klinik einmarschiert, habe sie öffentlich in mein Zimmer gestellt, meinem Therapeuten und der Pflege davon erzählt, auch dass ich mit dem Essen größte Probleme habe und Angst habe in der Klinik an Gewicht zu zu nehmen. Keiner hat reagiert und die Waage stand bis zum Schluß in meine Zimmer. Mein Therapeut zu Hause war geschockt.

Mein Fazit:
- Ich habe gelernt mich zu spüren und ab und zu wieder Spaß zu haben
- Großteils habe ich dies der Patientengemeinschaft zu verdanken

ABER:
Ich bin nach Hause gekommen, total verzweifelt und deprimiert und mir gings schlechter als vor dem Aufenthalt.

Dank meines Therapeuten weiß ich jetzt dass ich eine Eßstörung habe und dass durch das nicht Ernstnehmen der Therapeuten sich meine Geschichte wiederholt hat und das ist keine schönes Gefühl.

Für meine Reha werde ich mir definitiv eine andere Klinik raussuchen und hoffen, dass ich hier Hilfe bekomme.

Allen die diese Klinik wg des Gesamtkonzepts aussuchen sei gesagt, das vollwertige gesunde Essen gibt es nur in Kissingen. Die Küche in Uffenheim lebt von Fertiggerichten die lieblos warm gemacht werden.

Vielen Dank!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14/15   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klarheit, Vertrauen, Mut,
Kontra:
Verhältnis Männer zu Frauen ca. 1 zu 10
Krankheitsbild:
Borderline, PTBS, Depression und Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erst einmal möchte ich danken für diesen wichtigen und wie ich meine erfolgreichen Klinikaufenthalt.
Ich bin männlich mitte/ende zwanzig und war über den Jahreswechsel 2014/15 genau ein viertel Jahr in Behandlung.
Ich habe eine offene und ehrliche Atmosphäre erlebt. Von Anfang an wurde mir geholfen aus dem überladenen Kopf ins Herz zu schauen. Mein Eindruck ist, dass sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass jeglicher Kontakt auf Augenhöhe stattfindet und ich als erwachsener und selbstverantwortlicher Mensch wahrgenommen wurde.
Da liegt natürlich auch eine Schwierigkeit drin. Denn aus meiner Erfahrung liegt der erste heilende Schritt darin, Verantwortung für mich und meinen Schmerz zu übernehmen. Tue ich das nicht, kann ich mir vorstellen, dass der Aufenthalt in dieser Klinik überfordernd sein kann.

Ich bin nun 5 monate aus der Klinik raus in der "Welt". Gelernt habe ich mir Zeit zu lassen und Schritt für Schritt zu gehen. Immer wieder freundlich mit mir zu seien, wenn ich wieder meine Grenzen überschritten habe und eine Krise erlebe.

Nach meinem Klinikaufenthalt erlebte ich zum ersten Mal seit langem, dass ich mein (Er)-Leben wieder selbst steuern kann. Meine Konfliktfähigkeit hat sich verbessert. Ich kann langsam wieder Nähe zulassen. Ich spüre mich besser. Kann mehr bei mir bleiben, wenn es um mich herum wirbelt, etc...

Ich wünsche Allen, die sich auf das Wagnis Menschsein und Heilung einlassen wollen in der Heiligenfeld Klinik Uffenheim heilsame Schritte...

"Es hilft" !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ein gelungenes, erfolgreiches Gesamtkonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik besitzt ein wundervolles Gesamtkonzept:
Gruppentherapie
Einzeltherapie
Kreative Therapien
Theorie
Dialoge
usw.
Der "Geist" des Hauses ist sehr freundlich und wertschätzend.
Ich kann diese Klinik wärmstens empfehlen!

war eine schöneZeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014/2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
eine gute klinik ,konzept super
Kontra:
essen war nicht so toll
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Kamm mit der Diagnose Depression in die Klinik,war am Anfang sehr skeptisch gegenüber diesem Konzept,aber zu meiner Verwunderung entwickelte sich diese Klinik sehr zum Vorteil.
Werde gerade wieder eingegliedert muß mein gelerntes anwenden das man mir mitgegeben hat.Habe sehr tolle Menschen kennengelernt,Die Patientengemeinschaft war angenehm,Therapeuten waren super auch die Therapieangebote.Das Pflegepersonal und die Räumlichkeiten haben mich überzeugt.
Einziger negative Punkt war das Essen.
Würde die Klinik in allen Punkten mit sehr gut bewerten

Patientengemeinschaft gut - Therapie fraglich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin mit einer PTBS inklusive Esstörung nach Uffenheim gegangen. Ich kam dann auch gleich an den Genusstisch und in die Essstrukturgruppe. Leider hat mich das überhaupt nicht weiter gebracht. In der Gruppe wurden nicht wirklich die Themen der Patienten besprochen. Auch nicht was das Essen im Allegmeinen angeht- dass einem erklärt wurde was "normal" ist usw. Auch die Betreuung am Tisch war mangelhaft. Höchstens (!) einmal die Woche war eine Essensbegleitung am Tisch. Ansonsten wurde den Essgestörten freie Bahn gelassen.... Auch war die Auswahl an Speisen und vor allem die Menge mangelhaft. Wenn man ca. 10 Minuten nach Essensbeginn kam (abends) konnte es sein, dass es einfach nichts mehr gab...
Die Gruppentherapien (außer der Kerngruppe) waren zwar nett, haben mir aber nicht wirklich weitergeholfen. Leider konnten die Therapeuten, wenn es mal sinnvoll gewesen wäre sich um einen Einzelnen zu kümmern, absolut nicht darauf eingehen. Ich wurde immer auf die Einzelgespräche verwiesen. Leider sind diese mit 20 Minuten einfach zu kruz um an wichtige Themen heranzugehen. Außerdem sind diese auch nicht regelmässig, so dass ich einige Wochen hatte, in denen nur ein einziges Einzelgespräch stattgefunden hat.
Die Mitarbeiter in der Pflege sind zwar teilweise sehr bemüht, ich hatte aber das Gefühl, dass sie mit einigen Patienten total überfordert sind.
Es fehlt eindeutig an Bewegungstherapien und Möglichkeiten. Außerdem lassen die Gemeinschaftsräume sehr zu wünschen übrig. Gerade in der dunklen Jahreszeit gibt es einfach keine gemütlichen Plätze. So habe ich mich, die eigentlich soziale Kontakte knüpfen sollte, wieder viel Zeit auf meinem Zimmer zurückgezogen.
Ich würde die Klinik für alle mit "normaler" Depression und Burn-Out weiterempfehlen. Bei allem was darüber hinausgeht wie z.B. Essstörung ist die Klinik überfordert.

2 Kommentare

DieHofnärrin am 06.03.2015

Dein Kommentar wundert mich etwas. Ich war im Sommer 2014 für 9 Wochen in der Heiligenfeldklinik Uffenheim. Ich fand meinen Aufenthalt sehr intensiv und fühlte mich in keiner Weise zu kurz gekommen. Natürlich "wird" in der Gruppe nichts angesprochen. Das muss man schon selber tun, so weit man bereit ist sich zu öffnen und einzubringen. Das ist sicher nicht jedermanns Sache. Vielleicht war es für Dich die falsche Therapieform?
Die Therapieangebote als "nett" zu bezeichnen, lässt mich eine gewisse Ernsthaftigkeit vermissen und es wundert mich bei solch einer Einstellung auch nicht, dass sie Dir nicht besonders geholfen haben. Ich fand die Therapieangebote keineswegs "nett", sondern z.T. sehr anspruchsvoll und anstrengend, dafür aber auch ausgesprochen nachhaltig. Obwohl ich schon wieder gut 6 Monate zu Hause bin, spüre ich die Wirkung noch immer und schöpfe Kraft aus dieser Zeit.

  • Alle Kommentare anzeigen

was man wissen sollte vorab

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kreativangebote
Kontra:
der volle Essensaal und die Tische mit 10 Mitessern
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Man sollte sich darauf einstellen, dass ein sinnvoller Aufenthalt mindestens 6 Wochen dauern sollte. Die vollen Wochenpläne sind sehr streng strukturiert, was durchaus hilfreich ist und ein langsames Ankommen und am Ende einen langsamen Übergang in den Alltag ermöglichen. Und in der Zeit dazwischen ist dann Raum für die einzelnen Themen, die bearbeitet werden wollen.
Ideal finde ich nach meiner Erfahrung 8 - 10 Wochen. Aber das ist natürlich auch abhängig von der jeweiligen Diagnose.
Die Essensauswahl war im Herbst 2014 sehr einseitig, was für Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten viel Ärger gebracht hat.
Die Einzelgespräche sind sehr kurz, es wird Wert auf die Gruppenarbeit gelegt.
Insgesamt war ich aber mit meinem Aufenthalt dort sehr zufrieden, auf meinem Weg habe ich mich unterstützt gefühlt und die Auszeit vom Alltag war auch sehr stärkend.
Tipp: darauf achten, dass zu Hause eine gute Nachsorge stattfindet!

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