Hervorragende Qualität
- Pro:
- Rundherum zufrieden
- Kontra:
- Aktuelle Baustelle aufgrund der bevorstehende Gartenschau 2027
- Krankheitsbild:
- Nach Knie-OP Rehabilitation
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Bewertung – Rehaklinik Schwäbische Alb, Bad Urach
Die Schwäbische Alb Rehaklinik überzeugt insgesamt durch eine sehr strukturierte Organisation und ein hohes Maß an Professionalität.
Aufnahme & Organisation
Die Aufnahme erfolgte freundlich und gut begleitet. Die Einführung in die Abläufe war klar verständlich und praxisnah gestaltet. Insgesamt sind die Prozesse transparent und logisch aufgebaut.
Personal & Flexibilität
Das Personal zeigt sich durchweg kompetent, hilfsbereit und lösungsorientiert. Besonders positiv hervorzuheben ist die hohe Flexibilität im Umgang mit ungeplanten Situationen – sei es bei Änderungen durch Patienten (z. B. Sitzordnung), Störungen im Ablauf, Verspätungen, Erkrankungen, Ablehnung von Verordnungen oder bei individuellen Rückfragen. In allen Fällen erfolgt zeitnah eine strukturierte Unterstützung und Bearbeitung.
Lage
Die Klinik ist landschaftlich sehr schön im Ermstal gelegen und bietet ein angenehmes Umfeld. Aktuell kommt es jedoch durch die Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2027 in unmittelbarer Nähe zu Baulärm, was den Erholungswert zeitweise beeinträchtigen kann.
Gebäude & Ausstattung
Das Gebäude ist zwar in die Jahre gekommen, wurde jedoch grundlegend renoviert. Die Ausstattung wirkt gepflegt und orientiert sich in Teilen an einem hotelähnlichen Standard.
Gesamteindruck / Systembewertung
Das organisatorische System der Klinik ist hervorragend umgesetzt. Abläufe greifen ineinander, wirken durchdacht und funktionieren zuverlässig. Insgesamt entsteht ein sehr positives Gesamtbild – man fühlt sich gut aufgehoben, und „alles läuft wie am Schnürchen“.
Fazit
Aus auditorischer Sicht handelt es sich um eine gut geführte Einrichtung mit klaren Prozessen, hoher Fachkompetenz und ausgeprägter Patientenorientierung.
Gesamtbewertung: ????? (4/5


1 Kommentar
Habe diese oben geschilderte Situation persönlich mitbekommen.
Dabei kann ich das Geschehene bestätigen. Wobei ich das Vorangegangene schon beobachten konnte.
Chefarzt bemühte sich persönlich mit der Patientin , da sie im Vorfeld sehr aufgeregten verbal auf sich aufmerksam gemacht hatte. Meiner Einschätzung nach hatte sie sich in eine phobieartiger Angst vor Treppenabgängen gesteigert. Schweißgebadet und laut weinend stand sie oberhalb der fünf Stufen. Hielt sich an der Mauer fest und wollte sich nicht helfen lassen. Vorausgehend war das laute ablehnde Ersuchen die Untersuchung doch in einem unten barrierefreien Untersuchungszimmer durchzuführen, das vom Arzt vehement abgelehnt wurde. Das würde zu viel Probleme bringen. Deswegen sie doch nach oben sich helfen lies und dabei schon ihre Angst vor dem abgehen bekundete.lautstark von außen hörbar wurde die untersuchung abgebrochen.
Dann versuchte er mit Druck, er hätte nicht so viel Zeit und noch andere Patienten, die Patientein nach unten zu bringen. Sie blockierte und er lies sie einfach stehen und holte eine Schwester. Diese versuchte durch eindringliches Zusprechen sie beim Absteigen der Stufen zu bewegen. Kein Erfolg.
Ich erkannte die Situation und sprach in ruhigen Worten auf sie ein und konnte sie dazu bewegen und auf die andere Seite. Der Arzt lief wieder vorbei und holte die nächste Patientin. Eine Schwester kam noch dazu und half mir Stufe für Stufe sie nach unten zu helfen. Stark zitternd, schweißgebadet und völlig erschöpft setzte sie sich in ihren Rollader und schimpft lautstark. Sie erklärte sich den umsitzenden Patienten ihrer Behinderungen, in einer eher zorniger Stimme.
Begleitete sie zur weiteren Anwendung, wollte sie in dieser Situation nicht alleine lassen.
Fazit:
Nach meiner Einschätzung nach, müsste bei einer Problempatientin mit solchem Handicap eine barrierefreien Untersuchungszimmer zugestanden werden.
Der Arzt hat derart falsch reagiert. Und ist total überfordert gewesen.
Egal wie sich die Patientin gab, aber so geht man mit Menschen nicht um.
Im Übrigen hatte ich mich beim dem Chefarzt vorstellig gemacht und von dem Vorfall unterrichtet.