Friedrich-Husemann-Klinik

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Friedrich-Husemann-Weg 8
79256 Buchenbach
Baden-Württemberg

31 von 45 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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45 Bewertungen

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Ausgezeichnetes Behandlungsteam

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Anpassung der Lüftung noch nicht perfekt aber in Arbeit)
Pro:
Individuelle Therapien und sehr angenehme Atmosphäre
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt war eine sehr angenehme Erfahrung und im Vergleich mit anderen Kliniken ist diese Klinik Spitze.
Die Anmeldung, Aufnahme und sonstige Bürokratie war einwandfrei und sehr kompetent. Die Unterstützung durch die Sozialarbeiterin war sehr kompetent und zielgerichtet.
Nach meiner Ankunft brauchte ich sehr viel Ruhe und es wurde mir ausreichend Zeit gegeben um anzukommen. Der größte Teil der Mitpatienten war nett und ich konnte wertvolle Gespräche führen.
Das Behandlungsteam arbeitete sehr gut zusammen und ich bekam individuell zugeschnittene Hilfe und Therapien. Für die Freizeit habe ich sehr gerne Spaziergänge im wunderschönen Park unternommen, habe nach langer Zeit wieder Dame gespielt und war beim Tischtennis, Federball und Frisby aktiv. Auch konnte ich mich problemlos zum Bücherlesen im Park oder im Haus zurückziehen. Mein Zimmer im Neubau (05/2020) war tipp topp, Wünsche wurden erfüllt und kleine Mängel sofort abgestellt. Alles war sehr sauber. Das Pflegeteam beeindruckte dadurch, dass die meisten PflegerInnen Patienten mit Respekt gegenübergetreten sind, Freiheiten gelassen haben und persönlichen Bedarf sowie Vorlieben erfüllt haben. Die Corona-Einschränkungen sind für Patienten und Mitarbeiter eine Herausforderung, welche die Mitarbeiter durch besondere Aufmerksamkeit so angenehm wie möglich machten.
Die Verpflegung war von sehr hoher Qualität. Die Zusammenstellung der Speisen war sehr kreativ, abwechslungsreich und sorgfältig zubereitet. Das Mangold Soufle war Spitze. Der Bioladen vor Ort bot noch mehr Gesundes zur Ergänzung und im Kiosk vor Ort wurden auch Einzelbestellungen angenommen.
Aus der Kunst- und Physiotherapie konnte ich trotz langjähriger Psychotherapie neue Ansätze mit nach Hause nehmen.
Das hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Entsprechend der Vorgaben der Krankenkasse war der Aufenthalt leider zu kurz, obwohl die Klinik schon mit mir in die Verlängerung gegangen war. Trotz Corona-Einschränkungen sehr empfehlenswert. Vielen Dank.

Ein super Aufenthalt! Trotz der Corona Einschränkungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegepersonal und Essen
Kontra:
Kein Schwimmbad und strenge Coronaauflagen
Krankheitsbild:
mittelgradige depressive Episode
Erfahrungsbericht:

Ein super Aufenthalt! Trotz der Corona Einschränkungen

Klinik: (Lukashaus)

- Zimmer: sehr gut gepflegt und bequemes Bett.

- Pflegepersonal:
Sehr nett, mitfühlend und immer um das
Wohl des Patienten bemüht. Wenn man sie gebraucht
hat um zu reden etc. haben sie sich immer die Zeit
genommen.

- Therapien: Maltherapie: Gut
Da es in manchen Therapien eine begrenzte
Teilnehmeranzahl gibt konnte man Sie
nicht
mehr belegen. Aber basierend der
aktuellen Corona Beschränkungen
(Abstand etc.) ist diese Maßnahme
durchaus berechtigt gewesen.

- Gesprächsgruppen: Es gab einmal die Woche eine
Depressionsgruppe. Dauer eine
Stunde. Für weiteren Austausch mit
Mitpatienten muss man sich zum
Spazierengehen etc. verabreden.
Das kann am Anfang etwas schwierig
sein.

- Landschaft: Sehr idyllisch gelegen, nahe am Wald.
Schade das man diese durch Spaziergänge
nicht näher erkunden konnte, weil die
Klinik aufgrund der Pandemie ein
Ausgangsverbot verhangen hat.

- Klinikgelände: sehr hübsch gestaltet und gut
gepflegt und instand gehalten.
Es gibt eine Tischtennisplatte und
Wiesen zum Federballspielen.
Schade das es keinen Wellnessbereich
gibt. Ein bisschen relaxen im Pool
würde der Entspannung auch gut tun.

- Essen: Sehr gut. Und sehr gesund. Es gibt 2x die
Woche Fleisch und 1x Fisch. Sonst viel
Gemüse.

- Manche Stationen verfügen über TV. Diese kosten aber
mehr. Wobei ich fand es gut über den gesamten
Aufenthalt auf die Medien zu verzichten.
- Arztvisite und therapeutische Gespräche: 1x
Wöchentlich. Ist in Ordnung.

Summa summarum: Zum Herunterfahren und wieder den Akku teilweise wieder aufzuladen sehr gut. Für die die mehr beschäftigt werden möchten (mit Gesprächsrunden Aktion usw.) ist es hier etwas schwierig.

Wieviel Anthroposophie ist noch drin?

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Umgebung/ Natur
Kontra:
Menschenbild
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik verspricht mehr als sie momentan effektiv leistet. Das anthroposophisch ausgebildete Personal ( Pflege + Ärzte)ist sehr rar. Fast alle typischen Anwendungen wurden ersatzlos gestrichen wegen Coronabeschränkungen und die Wartezeiten sind so lang, dass man schon wieder entlassen ist bis man einen Platz erhält.
Die zertifizierte Biokost beschränkt sich auf sehr kleine grüne Salatportionen. Das Corona Konzept ist in sich überhaupt nicht schlüssig und durchdacht. Grundsätzlich stellt sich die Klinik sehr dogmatisch und unflexibel dar und Veränderungen erfolgen nur auf permanent geäußerten Patientenwunsch. Dies ist der Erholung und Fürsorge des Patienten in kleinsterweise dienlich.
Die Haltung/ das Menschenbild gegenüber dem Patienten erscheint mehr vom unmündigen Patienten auszugehen als von mündigen.
Die Umgebung und die herrliche Außenanlage der Klinik sind allerdings nicht zu toppen und mit Note 1 zu bewerten. Ansonsten wird die Klinik ihrem sehr guten Ruf, meiner Meinung nach, momentan nicht gerecht.

Behandlung in der Friedrich-Husemann-Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Versorgung
Kontra:
Keine Wochendendheimfahrten möglich derzeit
Krankheitsbild:
Bipolar
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Aufnahme in die Klinik erfolgt über den einzuweisenden Arzt, die Anmeldung klappt in der Regel sehr gut, die Wartezeiten sind von einigen Tagen bis einige Wochen. Wahrscheinlich nach Dringlichkeit. Coronabedingt konnten nicht alle Therapien angeboten bzw. eingeschränkt angeboten werden. Die angebotenen Therapien haben alle aber sehr gut geklappt. Die Therapeuten sind alle sehr erfahren und schon länger in der Klinik und der Umgang mit den Patienten ist sehr rücksichtsvoll und auf "Augenhöhe". Die Ärzte und Psychologen sind einfühlsam und sehr bemüht im Umgang mit den Patienten. Die Versorgung und Beratung (bzgl. Medikation) ist sehr gut. Auch die Pflegekräfte sind überwiegend schon lange in der Klinik und sehr versiert und auch rücksichtsvoll und emphatisch gegenüber den Patienten. Die Zimmer sind geräumig und haben eine eigene Dusche (Zweibettzimmer, außer für Zuzahler). Moderne Ausstattung. Das Essen ist sehr gut und wird zum größten Teil aus Bio Zutaten hergestellt - ein großes Lob an die Küche. Insgesamt hat mir der Aufenthalt dort sehr gut getan. Die Klinik liegt zudem sehr günstig im Dreisamtal mit viel Natur und einem Bach in der Nähe. Auch die Beratung durch den Sozialdienst vor Ort war lückenlos und sehr freundlich.

Sehr heilsamer Aufenthalt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Pflegekräfte, die Ärzte, das Essen, die Umgebung
Kontra:
-
Krankheitsbild:
Rezidivierende schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war bis Ende Mai 2020 in der Husemann Klinik aufgrund einer schweren depressiven Episode.
Ich wurde vom ersten Tag an sehr wohlwollend von den Pflegekräften und Ärzten aufgenommen und hatte gleich das Gefühl, dass ich hier gut aufgehoben bin.

Am Anfang ging es mir sehr schlecht, weshalb ich mich die ersten Wochen sehr zurückgezogen habe. Das Pflegepersonal hat mich sehr ausdauernd zu Aktivitäten aufgemuntert und war immer bemüht und herzlich. Ich konnte jederzeit Gespräche einfordern, wenn ich das Bedürfnis dazu hatte.
Auch die mir zugeteilten Ärzte waren bemüht und nahmen sich für meine Anliegen Zeit. (Habe von Mitpatienten auch anderes gehört, kann dies für die Pflege und Ärzte auf meiner Station aber absolut nicht bestätigen)

In der Klinik wird ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und aktives Zugehen erwartet, was für Menschen, die schlecht Hilfe einfordern können, eventuell zum Problem werden könnte.

Die Landschaft im und um das Klinikgelände ist wunderschön und tut unglaublich gut, gerade wenn man aus der Stadt kommt.
Das Gemüse/Salat kommt frisch aus dem Klinikgarten, allgemein ist das Essen sehr gut.
Webtherapie, Bewegungstherapie und Gartenarbeit haben Spaß gemacht.
Durch den Umzug ins Michaelhaus gab es einige Umstrukturierungen, die dazu führten, dass sich Patienten wie auch die Pflege erstmal neu orientieren mussten. Dadurch wurden einige Abläufe etwas holprig und bei den Patienten führte das teilweise zu Unmut. Ich denke allerdings, es ist normal, dass sich alles erstmal neu einspielen muss und nicht sofort reibungslos klappt.

Die Klinik eignet sich für Menschen, die akut einen Auffangort suchen. Wer von morgens bis abends durch Programm beschäftigt werden will, ist hier falsch, man muss eher lernen, sich seine Zeit auch selbst gestalten zu können.

Alles in Allem war mein Aufenthalt in der Friedrich Husemann Klinik eine wunderbare Erfahrung mit sehr menschlichem Umgang und ich konnte viel für mich mitnehmen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Suizidgefärdete Patienten werden entlassen!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Fand nicht statt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (War ok, zufrieden wäre zu viel gesagt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alternative Ansätze zur Schulmedizin
Kontra:
Patient als Nummer, nicht als Mensch. Entlassung nach Zeit und nicht nach Zustand
Krankheitsbild:
Schwere Depression, Angsstörung, Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war während den Anfängen der Coronakrise in der Friedrich-Husemann-Klinik, da sie mir von meinem Therapeuten empfohlen wurde. Wegen meiner Sozialphobie war ich die ersten Tage sehr zurückgezogen und wurde teilweise tagelang nicht nach meinem Befinden gefragt. Stärker werdende Suizidgedanken konnte ich daher erst nach einziger Zeit äußern, da war aber ein Ausflug auf die geschlossene Staion nicht mehr abzuwenden. Der Stationswechsel brachte auch einen Oberarztwechsel mit sich. In der Visite schilderte ich die Pläne meiner vorherigen Ärztin, was den Medikamentenwechsel anging. Diese wurden ignoriert und ich soll doch das Medikament xy nehmen. Auf Nachfrage zu etwaigen Nebenwirkungen hieß es nur, ich soll das doch einfach googlen!

Die teilweise sehr jungen Ärzte/Therapeuten gaben einem das Gefühl nur eine Nummer zu sein und dass man ja eh in ein paar Wochen wieder weg ist. Therapiert wird nämlich nur solange man keine Begründung an die Krankenkasse schreiben muss, warum die Behandlung länger braucht. Das wäre ja auch viel zu viel verlangt.
Meine Zimmernachbarin stand am Tag vor ihrer Entlassung verzweifelt vor meinem Bett und bat mich weinend darum, ihr zu zeigen, wo genau sie sich die Pulsadern aufschneiden müsste. Trotz einem Gespräch mit ihrer Therapeutin musste sie am nächsten Tag gehen, da die Krankenkasse ihren Aufenthalt nicht länger Zahlen würde. Zu diesem Zeitpunkt war sie aber gerade einmal vier Wochen in der Klinik.

Auch mir wurde in einer Visite gesagt, "Sie sind jetzt schon vier Wochen hier, ihre Entlassung planen wir dann für übernächste Woche." In dieser Visite würde ich trotz Tränen in den Augen nicht gefragt, wie es mir überhaupt momentan geht.

Die Werktherapie (Flechten) war mein Höhepunkt des Tages, da ich mich dort zur Abwechslung sehr gut aufgehoben gefühlt habe.
Die Singgruppe war sehr speziell, und auf unseren Hinweis, ob wir nicht was moderneres singen könnten, kam nur ein "ach mir gefällt das aber"

Als Auszeit ja - als Therapie nein!

Die schlimmste und dümmlichste Klinik überhaupt/auf der Welt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 3020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sag nur das dümmste und dümmlichste Klinik-Personal in der bekloppten bescheuerten Klinik für Geisteskranke soviel zu meiner Gesamten Zufriedenheit)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Qualität der Beratung von Leuten die ehrlich gesagt gar nichts in der Birne haben kann ich persönlich eigentlich drauf verzichten)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich fand ehrlich gesagt die medizinische Behandlung richtig bescheuert und einfach nur dämlich und echt richt jämmerlich von dämlichen Ärzten)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Kommentar)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Was dass Gesammtbacket betrifft Gestaltung ecet. Meine Erfahrung des bezüglich war muss ich sagen genau so schlimm)
Pro:
Platizieren
Kontra:
Klinik-Personal
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Seit dem ersten Tag an bis zu meinem offiziellen Tag der Entlassung hatten mich so gut wie das ganze Klinik-Personal bis auf (6%) alle auf dem Kicka. Ich hatte einen Unfall in der Klinik bin ein paar Mal umgekippt und hatte einige Anfälle als dass und noch vieles und auch somit noch einiges mehr hat das Klinik-Personal so gut wie gar nicht interessiert.

Ps.

Ich würde niemanden diese Klinik weiterempfehlen

Trotz Corona empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Integration
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde sehr gut aufgenommen. Sowohl von der Pflege, als auch von den Mitpatienten auf der Station. Aus gegebenem Anlass (Coronakrise) reduzierten sich die therapeutischen Angebote nach und nach auf ein Mindestmaß. Dafür kann man aber keinem irgendwelche Vorhaltungen machen. Die Situation ist für alle neu und jeder hat Abstriche in Kauf zu nehmen. Die Pflege versucht sich auf die täglich wechselnden Anforderungen so gut wie möglich einzustellen. Es werden auch Kompromissvorschläge der Patienten umgesetzt oder zumindest entgegengenommen. Ein großes DANKE an alle die in dieser Phase an ihre äußersten Belastungsgrenzen gehen und noch gehen werden.

Erholsamer Aufenthalt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 20   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gesundes überwiegend vegetarisches Essen
Kontra:
Kein Wlan
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolle Klinik, mit bemühten Pflegern und Ärzten mit Herz. Das antroposophische Konzept ist gut durchdacht und umgesetzt. Auch das Essen orientiert sich daran und ist sehr abwechslungsreich und gesund gestaltet...absolut nichts für Fastfood Junkies.
Alles in Allem waren das wirklich schöne und erholsame drei Wochen.

Gute Akutklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage & Freundlichkeit des gesamten Personals
Kontra:
Krankheitsbild:
rezividierende depressive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eines vorweg: mir fehlt der Vergleich zu anderen Kliniken. Dennoch ein paar Worte.

Die Klinik liegt im Umland von Freiburg, eingebettet in wunderbare Natur, in einem sehr schönen Areal, das momentan (Jan 2019) allerdings umgestaltet wird. *****

Das Pflegepersonal ist sehr bemüht und nett, ich habe mich immer willkommen gefühlt. Auch die Therapeuten waren am Wohl der Patienten interessiert. *****

Die psychotherapeutische Begleitung hätte intensiver sein können, aber: bei der Husemann Klinik handelt es sich wohl zumindest teilweise um eine Akutklinik, in der man auch nach relativ kurzer Wartezeit einen Platz bekommt. In diesem Sinne ist sie also durchaus auch ein Ort, um erst einmal der Belastung des Alltags zu entrinnen. ***

Zum Essen: für Klinikverhältnisse sicherlich gut, leider stimmt es: vegane Ernährung ist hier einfach nicht vorgesehen. Schade. ***

Kurz und gut: Man sollte einfach wissen, was man sucht. Für eine intensive Arbeit an der eigenen Symptomatik mag es passendere Orte geben. Für alle anderen ist die Husemann - Klinik sehr zu empfehlen. *****

Entschleunigung

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
dem Menschen zugewandt
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression mit psychotischen Symptome
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Allein die Umgebung der Klinik ist schon heilsam. Ruhe, Natur, Entspannung.
Ich kam völlig desolat und verwirrt in der Klinik an. In kürzester Zeit ist es der Pflege und den Ärzte gelungen mich in einen sortierten wachen Zustand zu führen. Die Behandlung ist stets individuell und dem Menschen zugewandt. Man hat das Gefühl, dass echtes Interesse besteht und man nicht nur irgendein Patient ist. Zu jeder Tages- und Nachtzeit hat man einen Ansprechpartner egal wie groß oder klein die Befindlichkeitsstörung auch sein mag. Es hat mich beeindruckt, wie unaufgeregt und entspannt die Pflege auf jedes Problem reagiert.
Bei Änderungen der Medikation wurde dies jedes Mal im Vorfeld mit mir ausführlich besprochen.
Das Handyverbot halte ich für zu streng. Selbstverständlich macht es Sinn auf Station und während der Therapien die Handynutzung zu verbieten, aber ich hätte mir gewünscht wenigstens zeitweise mein Handy auf dem Zimmer nutzen zu dürfen.
Die Küche war etwas zu kreativ für meinen Geschmack (z. B. Ananas-Fenchel-Salat).
Sollte es notwendig sein, würde ich jederzeit wieder in diese Klinik gehen.

Balsam für die Seele

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Menschlich
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam in einem sehr abgemagerten und überforderten Zustand.
Im ganzen blieb ich 4 Wochen im Johanneshaus Mittelstation.
Diese liebevolle und sehr nährende Zeit hat mir sehr geholfen.
DANKE

Positives und Negatives hielten sich die Waage

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Liebevolle zugewandte Pflege (erste 4 Wochen)
Kontra:
keine Rücksicht auf VeganerInnen; ständiger Baulärm
Krankheitsbild:
schwere suizidale Depression mit Angststörung
Erfahrungsbericht:

Angenehme, freundliche Atmosphäre in wunderschöner Landschaft. Meist sehr zugewandtes Personal in "normaler Kleidung" (ohne weiße Kittel). Station recht gemütlich gestaltet, so dass keine zu starke Klinikatmosphäre aufkommt. Teilweise fühlte ich mich aber als Patientin nicht erst genommen oder gesehen, auch empfand ich manche Behandlung nicht "auf Augenhöhe" und manche Regel viel zu starr oder unlogisch. Das Essen war zwar super lecker aber für mich als langjährige Veganerin eine Katastrophe, weil sich die Küche weigerte, sich auf vegane Ernährung einzulassen. Wogegen Lactose-/Fructose-Intoleranz und Angehörige einer anderen Religion ohne Probleme ihr extra Essen bekamen. Der tägliche Baulärm war ebenfalls sehr unangenehm, vor allem in der MIttagspause!!!! Gerade in einer Klinik sollte man doch die Ruhezeiten einhalten!
Als Anthroposophin fühlte ich mich in dieser Anthroposophischen Klinik zum Teil sehr verärgert, weil mir als Patientin "normale" anthroposophische Aktivitäten (z.B. Lesekreis) verweigert wurden.

Sehr empfehlenswert!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr qualifiziertes, freundliches und geschultes Personal. Super Essen!
Kontra:
---
Krankheitsbild:
schwere Depression, Sozialphobie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wunderschöne Umgebung. Sehr qualifizierte und einfühlsame Pflege, ebenso die Ärzte (Psychologen). Sehr qualifizierte und freundliche Kunsttherapeuten und eine tolle Atemtrainerin. Essen hervorragend. Habe von dem Aufenthalt sehr profitiert und würde die Klinik auf jeden Fall weiterempfehlen!

Sehr bedenkenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Umgebung, Atmosphäre,
Kontra:
Strenge hierarchische Arztführung, Behandlungskonzept, Patient als Mensch nicht ernstgenommen
Krankheitsbild:
Angst-Panikstörung, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Lage, die Umgebung und das Gestalterische der Klinik ist äußerst angenehm. Das Personal in Verwaltung und Küche/Cafeteria sehr empathisch und zuvorkommend. Der Stationsarzt(2015)sehr einfühlsam und unterstützend.Die leitende Oberärztin(2015)eine absolute Zumutung und Fehlbesetzung in diesem Bereich.Am Anreisetag haben mein Sohn und ich festgestellt, dass während des Essens jemand in dem abgeschlossenen Zimmer war und Schrank und Taschen durchsucht waren. Auf Anfrage wurde dies verneint.Händesdesinfektionsspender vor Station wurde benutzt, danach bestand Pflegerin aggressiv und unfreundlich auf Alkoholtest, da sie Alkoholgeruch wahrnahm, den Hinweis auf den Desinfektionsspender direkt neben der Tür wurde ignoriert. Therapiespektrum war extrem begrenzt zu dieser Zeit, Medikamente konnten wegen paradoxer Wirkung auf Baldrian nicht genommen werden. Alternativen (Ardeytropin) wurden verboten.Therapiegespräche mit Ärzten wurden abgelehnt, nur mit Pfleger.Patienten belasteten sich so gegenseitig mit Lebensgeschichten. Oberärztin warf meinem Sohn paranoide Wahnvorstellung vor und forderte zur Diagnostik auf, da er am Anreisetag den Verdacht äußerte, dass sein Zimmer durchsucht wurde. Am Tag der Entlassung sprach Stationsarzt mit Personal und erfuhr, dass man im Schrank nach Sachen des Vorpatienten geschaut hätte, da dieser sich wegen vergessener Gegenstände gemeldet hätte. Nur Dank des beherzten Eingreifens dieses Stationsarztes, wurde mein Sohn rehabilitiert.Eine Entschuldigung oder ein erklärendes Gespräch mit der Oberärztin fand nicht statt.Bei dieser Art von Erkrankungen ist solch skandalöser Umgang mit Patienten höchstgradig unverantwortlich!!!

Gesund gepäppelt im botanischen Garten Buchenbachs!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klinik-Gelände, Therapieangebot, Küche (*****), Personal, Lage
Kontra:
Krankheitszeit Personal (Dez.), Pflegeorganisation, undurchsichtiges Anti-Medien-Konzept
Krankheitsbild:
rezedivierende depressive Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Friedrich-Husemann-Klinik ist eine psychosomatische Klinik und Psychatrie mit anthroposophischem Schwerpunkt und Therapiekonzept.

Sie ist sehr idyllisch im Dreisamtal nähe Freiburg i.Br. gelegen. Es gibt zwei Haupthäuser, wobei derzeit ein neues Haupthaus auf dem Gelände errichtet wird.

Das weitläufige Gelände der Klinik wirkt wie ein bewohnter botanischer Garten und liegt am Fuße eines Hügels, eignet sich somit herrlich zum Spazieren oder Herumwandern.

Die Klinik verfügt über ein mannigfaltiges Therapieangebot, von Mal-, Schnitz- und Flechtkursen über Bewegungs-, Atmungs- und Musiktherapien, bishin zu Garten- und Waldarbeitsgruppen.

Auf der größten Station (31 Betten), in der ich sechs Wochen verbrachte, gibt es jeden Morgen Mo-Fr nach dem Frühstück eine Morgenrunde (3x Reflektionsrunde im Essenssaal, 2x Spaziergang). Medikamente sind selbstständig am Pflegezimmer zu den verordneten Zeiten abzuholen.
Es gibt im Stationstagesablauf sogenannte "alltagspraktische Aufgaben", an denen sich jede/r PatientIn nach ihrer/seinen Fähigkeiten und therapeutischen Verordnungen beteiligt. Diese sind v.a. Aufgaben im Bereich Essen und Küche, aber auch kleinere Tätigkeiten wie Blumengießen oder Teekochen.

Alle Therapien werden von geschulten TherapeutInnen, mit überwiegend anthroposophischem Hintergrund durchgeführt. Neben den Verhaltenstherapeutischen Kursen gibt es wöchentliche Einzelgesprächs- und Gruppengesprächstherapien (Angst/Depression/Psychose), sowie Pflegegespräche (mit BezugspflegerIn) und diverse Seelenübungen sowie sogenannte "äußere Andwendungen" (Wickel/rhythm.Einreibung/Fußbad usw.), die vom Pflegepersonal auf der jeweiligen Station durchgeführt werden.

Der anthroposophische Ansatz ist allgegenwärtig, doch nie dogmatisch oder übertrieben erlebbar. Jeder Kurs oder jedes Gespräch wird mit der Prämisse durchgeführt, dass Störungen jeglicher Art Vorrang haben und darauf reagiert und eingegangen bzw. diese Erfahrungen sogar erwünscht werden.

Die Klinikküche ist besonders hervorzuheben! Die Gerichte bestehen aus vollwertigen Demeter-Bio-Lebensmitteln. Das verdient 5 Sterne! :)

Für mich waren es angenehme sechs Wochen, in denen ich mit meinen Beschwerden und Anliegen sehr ernst genommen wurde und mir in kurzer Zeit durch klare Alltagsstruktur, die hervorragende Küche und die vielen guten Therapien schnell und nachhaltig geholfen wurde.

schöne Klinik im Schwarzwald

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
naturnah, freundlich, kompetente Pfleger und Ärzte
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schöne Klink im Schwarzwald.
Super nettes Personal, welches sich gut um einen kümmert und auch Kritikpunkte ernst nimmt.
Super fand ich auch, dass zuerst anthroposophische bzw. homöopathische Medikamente / Therapieversuche unternommen werden, bevor zur Schulmedizin gegriffen wird.
Essen ist auch super, was ich von anderen Kliniken nicht gewohnt war.

1 Kommentar

AngelMama2003 am 22.11.2018

Hallo Lieber Botaniker23,

Stimmt es, dass es eine Großbaustelle zwecks Klinikanbau mit Dauerlärmbelästigung gibt??

Weiter unten habe ich dies in Kommentaren gelesen.

Auf der Klinik Homepage wird unter Aktuell auch auf bauliche Maßnahmen hingewiesen.
Ich kann mir vorstellen, dass die momentane Lärmbelästigung nicht wirklich zur Gesundung und Erholung beiträgt!!

Das Personal verharmlost es als: "Nein, da gibt es keinen Baulärm und es ist in keinster Weise störend....."
Habe speziell wegen Lärmproblemen der Baustelle angefragt und dieses als Antwort auf meine Frage bekommen.

Aufenthalt Januar bis März 2017

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Klinik gibt es nicht seit gestern. Das merkt man. Die Abläufe gerade im Bezug in Aufnahmegespräch Psychologin, Oberarzt sowie die Visiten sind perfekt abgestimmt! (Vergleich vorhanden))
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Gebäude sind teilweise älteren Semesters. Dies wird jedoch durch die warme Atmosphäre, die überall herrscht, kompensiert.)
Pro:
Anthroposophische Richtung, vielseites Therapieangebot, hohe Kompentenz der Pflege, hohe Einfühlsamkeit des gesamten Personals
Kontra:
Krankheitsbild:
Unipolare redzivierende schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war in dem Zeitraum von Januar bis März insgesamt 9 Wochen in Stationärer Behandlung. Leider nicht der einzige Aufenthalt, deswegen jedoch gute Bewertungsmöglichkeit. Besonders hervorzuheben ist das große Aufgebot an Pflegern. Hier wurde erkannt welches Potential Pfleger haben. Auffällig sind auch die emphatischen Eigenschaften der Pflege. Dabei erlebte ich diese sehr einfühlsam. Die Abläufe von Aufnahme über regelmäßige Einzelgespräche in Verbindung mit der Visite bis Entlasstermin erlebte ich sehr abgestimmt. Viele Zusatzangebote von Bildbetrachtung über Tastübungen werden von der Pflege realisiert. Die Klinik liegt abgeschieden. Verkehrslärm Fehlanzeige. Die Umgebung ist wunderschön. Ich kann die Klinik sehr weiter empfehlen. Ich hatte nie mit Anthroposophie etwas am Hut. Gerade dieser Einschlag wirkt sich meines Erachtens sehr positiv auf die Genesung aus. Vielen Dank für die Bemühungen des gesamten Teams!

Erstaunt Überrascht Ernüchtert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (anthroposophische Medikamente)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Ort Lage
Kontra:
Ausstattung. Undifferenzierte Belegung. Mangelnde therapeutische Begleitung im Stationsleben
Krankheitsbild:
Erschöpfungs-Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Bezeichnung Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie entspricht nicht der Realität.
Die Friedrich-Husemann-Klinik ist eindeutig ein Akutkrankenhaus und für Menschen mit Krankheitsbildern aus dem psychiatrischen Bereich ausgerichtet, die Psychiatrie dominiert den Klinik-Alltag.
Die Umgebung der Station mit der sogenannte Milieutherapie ist aus meiner Erfahrung mehr als fragwürdig. Die notwendige Rückzugsmöglichkeit für Patienten die Ruhe benötigen ist nicht vorhanden.
Die Hygienebedingungen sind altertümlich. Die Grpß-Baustelle wurde nicht angekündigt und die Dauerlärmbelästigung wird vom Personal verharmlost. Ich fühlte mich als Patient nicht ernstgenommen.

1 Kommentar

AngelMama2003 am 22.11.2018

Hallo Lieber swemedisseg,

Ich kann mir deinen Eindruck von der Klinik sehr wohl vorstellen und zumindest die Lärmbelästigung, die durch das Personal verharmlost und sogar verleumdet wird bestätigen!

Auf der Klinik Homepage wird unter Aktuell auch auf bauliche Maßnahmen hingewiesen.
Ich kann mir vorstellen, dass die momentane Lärmbelästigung nicht wirklich zur Gesundung und Erholung beiträgt!!

Das Personal verharmlost es als: "Nein, da gibt es keinen Baulärm und es ist in keinster Weise störend....."
Habe speziell wegen Lärmproblemen der Baustelle angefragt und dieses als Antwort auf meine Frage bekommen.
Was ich mir allerdings beim besten Willen nicht wirklich vorstellen kann.
Die Großbaustelle wird sicherlich noch eine lange Weile andauern, da diese Maßnahme einen Anbau als Klinikerweiterung darstellt.

Wer wirklich Gesunden möchte und auf Chaos im Aussen verzichten möchte, sollte sich vor der Einweisung am besten die Klinik vor Ort genau anschauen. Zumindest wer eine Klinikwahl in Selbstbestimmung möchte.

Nicht noch einmal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (fand nicht statt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es fand keine statt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS, Anorexie, mittelgradige bis schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt in der Husemann-Klinik liegt jetzt einige Jahre zurück und immer noch gehen mir die dort erlebten Situationen sehr nah - insbesondere dann, wenn ich aktuelle Bewertungen hier lese und erkennen muss, dass sich in den letzten Jahren wohl nichts verändert hat.
Die Friedrich-Husemann-Klinik war überhaupt die erste Klinik in der ich war und in der ich mir Hilfe bezüglich meiner Essstörung (Anorexie) erhoffte - aber es gab keine Hilfe - ich war völlig auf mich alleine gestellt, hatte einen Behandlungsvertrag unterschrieben und wurde nach 2 Wochen disziplinarisch entlassen, da ich beim Wiegen 200g unter das Aufnahmegewicht gefallen war. So musste ich bis zum Nachmittag desselben Tages die Klinik verlassen - ohne zu wissen wohin - von dieser Situation wusste auch die Oberärztin. In einem Nachtelefonat bekam ich zwar die Rückantwort, dass meine Entlassung nicht gerechtfertigt gewesen wäre, aber sie ist nun denn auf diese Weise geschehen. Mir wurde eine Krisenintervention angeboten falls ich es schaffen sollte, innerhalb eines Zeitpunktes ein gewisses Gewicht zu erreichen. Danach habe ich die zuständige Ärztin aber telefonisch nicht mehr erreichen können und wurde mit den Worten abgewimmelt: Ihnen kann es ja gar nicht so schlecht gehen, wenn sie noch so viel Kraft haben, so oft bei uns anzurufen. Es hätte so viele andere Möglichkeiten gegeben, mir in dieser Situation wirklich helfen zu wollen,z.B. die Einweisung in eine andere Klinik.
Auch ich hatte mir diese Klinik aufgrund ihres anthroposophischen Hintergrundes ausgesucht - und es war auch jetzt im Nachhinein gesehen - alles andere als eine gute heilende Erfahrung. Sehr schade, denn der Grundgedanke Friedrich Husemanns war wirklich ein ganz anderer und hat nichts mit dem zu tun, was in dieser Klinik nun gelebt wird.

missbräuchliches Verhalten der Oberärztin, die Hölle

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam in einem sehr schlechten psychischen Zustand in diese Klinik und verbrachte dort 4 Wochen.
Was ich dort erlebte, kann ich bis heute schwer verkraften.
Es wurde mir von oben herab ein Stundenplan erstellt, für verschiedene Aktivitäten wie Flechten oder Speerwerfen. Ich hatte jedoch nicht die Kraft, diese zu besuchen, weil ich überhaupt nicht schlief.
Daraufhin wurden mir Vorwürfe von der behandelnden Oberärztin gemacht, ich sei ja heilungsunwillig.
Auch schilderte ich, ich habe Zwangsgedanken. Daraufhin schaute mich die Ärztin mit verächtlichem Blick an und sagte kopfschüttelnd und angewidert "Was, solche Gedanken haben sie?!" Anm.: Zwangsgedanken sind eine Krankheit!! Es war die Hölle.
Ein anderer Aspekt war, dass in dieser Klinik ca. 3/4 meiner Mit-Patienten in meiner Abteilung (offene; wir waren ca 15 Leute) exzessiv zu rauchem begannen, so auch ich. Ich begann zu rauchen, weil ich den psychischen Druck nicht aushielt.
Und das in einer "Heilanstalt"!!!
Ich hatte den Eindruck, dass es bei meinen Mit-Patienten ähnlich war.
Ich berichtete der Oberärztin verzweifelt, dass das Rauchen mir ein bisschen helfe.
Sie erwiderte höhnisch lachend "Sind das Wunder-Zigaretten? Haben sie da Marihuana reingetan?"
Stellen Sie sich die Situation vor. Sie sind zu zweit mit einem Psychiater, der von Berufs wegen eine Vertrauensperson ist, dieser ist Ihnen in mehreren Hinsichten überlegen (Ich bin krank, er gesund; ich kann räumlich nicht entkommen, da ich stationär aufgenommen bin; ich muss Repressalien fürchten wenn ich meine Grenzen verteidigen).
Ich war geschockt.
Ich empfand dieses Verhalten und diese Wortwahl als zutiefst missbräuchlich.
Dann bekam ich ein Medikament namens Venlaflaxin. Ich bekam davon Panikattacken. Kommentar der Oberärztin: Ja selbst schuld, das wirkt erst nach paar Wochen das müsse ich aushalten.
Das PflegePersonal rüttelte mal wütend an meiner Tür, als ich Abschluss um mich zurückzuziehen. Es missachtete meine Privatsphäre.
Die Hölle auf Erden.

Nie wieder!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schön gelegen, ruhig und friedlich.
Umgang mit Patienten ging gar nicht.
Wurden behandelt wie kleine Kinder und die zugeteilte Ärztin war die personifizierte Unfähigkeit/Empathielosigkeit.
Aufgrund bescheuerter Regeln darf man nicht wechseln.
Das Sportangebot als „Therapie“ ist was für Rentner. Auf keinen Fall für junge Erwachsene.
Die Physiotherapeutin war dauerausgebucht.
Man hat das Gefühl, dass in 4-6 Wochen die Leute nur durchgeschleust werden. Es geht nicht wirklich um Hilfe.
Die Aufklärungssitzung einmal die Woche über Depression ist eher ein Absitzen und gelangweiltes vor sich hin Warten.
Man kann den Pfleger*innen und Ärzt*innen nicht die Wahrheit über seinen Zustand sagen. Sonst kommt man in die Geschlossene.
Bitte überlegt es euch.
Ich habe die Klinik bewusst wegen dem anthroposophischen Hintergrund gewählt und es bitter bereut.

JS0815

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Im Arztbericht Stand das Gegenteil was besprochen wurde)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Mehrbettzimmer)
Pro:
Nix für mich
Kontra:
Nur--
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann eigentlich überhaupt nichts positives berichten, da ich mit diesem antroposophischem Konzept überhaupt nicht klar kam. Klar Wer in der Waldorfschule gut zurecht kam, kann sich damit anfreunden. Ich vermisste die Gruppentherapie wie sie woanders gehandhabt wird. Die Therapien z.B. Atem Rhytmus Gymnastik sehr suspekt. Arztgespräch immer unter Zeitdruck.Die Verpflegung sehr ""gesund"" aber der Geschmack war oft sehr fade. Nichts von gut bürgerlich Unterbringung im Mehrbettzimmer und das wenn du was an der Klatsche hast. Ich hatte Gott sei dank ein Einzelzimmer. Ich wäre sonst mit meinem "Problem" vom Dach gesprungen. Natürlich spreche ich nur für mich. Ich musst nach diesem Aufenthalt erst in eine Tagesklinik um wieder Fuß zu fassen.

Geeignet für stabile Menschen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Es gab keine.)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das Essen.
Kontra:
Schnell überfordertes Personal.
Krankheitsbild:
Keine Ahnung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für relativ stabile Menschen und recht gesunde Menschen die gerade nur am struggeln sind oder kurz aus der Momentanen Situation fliehen müssen geeignet. Wer intensive Hilfe benötigen oder "wirklich" krank ist, ist dort fehl am Platz!

Tolle heilende Atmosphäre

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kommt auf die Ärztin an, Frau K. war genial)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Dass das 3. Bett auch leer die 3-Bett-Zimmer füllt ist unnötiger Ballast.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Balkon auf jedem Zimmer!!!!)
Pro:
Patientengemeinschaft wird super gefördert
Kontra:
Gibt vielleicht noch mehr hilfreiche Techniken bei Depression
Krankheitsbild:
Schwere Depression, Ersterkrankung durch belastende Erlebnisse
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im August 2017 für 5 Wochen auf Station Verde und habe von dem Aufenthalt super profitiert. Zum einen war es einfach die räumliche Distanz zu meinen Problemen mit meiner Familie und die tolle Landschaft sowie die freundliche Klinik-Atmosphäre, die mir geholfen haben, aber es war auch das Behandlungskonzept, dass für mich hilfreich war. Die Pfleger hatten immer Zeit und ein offenes Ohr für Gespräche. Das wenig zeitgemäße Handy-Verbot, an das sich niemand gehalten hat, hatte den positiven Effekt, dass es nicht nur keine Beschallung und Zerstreuung durch Fernseher gab, sondern auch keine Störung und Kontaktblockade durch Handynutzung im Gemeinschaftsbereich. Dadurch entstand aus den maximal 22 Patienten auf Station Verde schnell eine tolle, verständnisvolle Gemeinschaft, in denen jeder seine Schwächen bloßlegen konnte, ohne dadurch Ablehnung zu provozieren. Die wöchentlich einstündige Psychoedukationsgruppe droht in bloßes Vermitteln von Allgemeinplätzen abzugleiten, wenn sie nicht von den Patienten genutzt wird, um ohne Scheu auch eigene Erfahrungen zu diskutieren. Zu diesen Gruppen gibt es für jeden 1x/Woche ein Gespräch mit der Bezugspflege (Krankenpflegeausbildung), 1x/Woche 20 Min mit Bezugsärztin + Oberärztin (wenig hilfreich) und 1x/Woche zusätzlich allein mit der Bezugsärztin (Frau K. - sehr hilfreich!!). Nicht wirklich viel Gesprächstherapie, aber ist das in anderen Kliniken anders? Die Seelenübungen (Aufschreiben, was man an sich selbst positiv bewertet, was man Positives erlebt (damit konnte ich in meinen finsteren Zeiten überhaupt nix anfangen), Schreibübungen (erstaunlich erdend) etc. waren so mittel. Ich denke, da könnte man schon gezielter vermitteln, wie man ein positiveres Bild von sich selbst bekommen (z. B. vielleicht einen individuellen Sinnspruch für sich aufbauen, an dem man sich immer wieder in Krisensituationen festhält, Bilder (denkt das Gehirn nicht gern in Bildern?) dazu entwickeln o. Ä. Grundsätzlich war meine Erfahrung aber, dass es wirklich am Anfang darauf ankommt, wieder Kraft und Zuversicht zu tanken und die Probleme einfach für die Zeit dort Probleme sein zu lassen. Mit einem belasteten Gehirn findet man ohnehin keine Lösungen und im ausgeruhten Zustand sieht die Welt auf einmal viel heller aus und da sind die Wickel und das nette Miteinander, auch das Weben/Schnitzen/Flechten/Malen/Töpfern und Spazierengehen genial. Für die Zeit danach braucht man dann noch einen guten Therateuten

Ein erster Schritt

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mitarbeiter
Kontra:
Baulärm
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war dieses Jahr für einige Wochen wegen einer Depression in Behandlung, dies war mein erster Klinikaufenthalt in einer Psychiatrie - ich kann also keine Vergleiche ziehen.
Die verschiedenen Therapien und Therapeuten sind toll (ich war erst sehr skeptisch) um sich neu kennenzulernen und einen neuen Weg einzuschlagen oder zumindest einen Anfang zu machen denn die Aufenthalte sind nicht sehr lange. Die Friedrich-Husemann Klinik ist toll um zur Ruhe zu kommen und wieder Kraft zu sammelt um den Alltag zu verändern. Natürlich haben die paar Wochen nicht ausgereicht um wieder ganz gesund zu werden aber ich wurde gut auf die Zeit danach vorbereitet und mir wurden viele hilfreiche Ratschläge gegeben.
Das Essen ist sehr lecker und die Umgebung ist toll!
Ich war auf Station Azur im blauen Haus, das war ein kleiner Nachteil, da es Baulärm gab, das hat die Ruhe etwas gestört. Trotzdem bin ich froh, auf dieser Station gewesen zu sein! Das Pflegepersonal ist 1A!!! Unterstützend, hat tolle Ideen und immer ein offenes Ohr. Auch die Psychologin ist gut, auch außerhalb der geplanten Termine waren immer Notfalltermine möglich und hat mich auch sehr unterstützt und mich gut verstanden. Auch gab es 1x/Woche einen Termin mit der Oberärztin, die hat erkannt, dass ich andere Medikamente brauche und sich auch Zeit genommen. Ich bin sehr froh in die Klinik gegangen zu sein es gibt wirklich keinen Grund Angst davor zu haben!!!

Überwiegend zu empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von Februar bis April auf Station Verde. Meinen Aufenthalt dort würde ich als durchwachsen beschreiben. Pflege super und wirklich immer da wenns dann akut mal ganz schlecht geht. Therapien waren abwechslungsreich. Sport, (Trainingszirkel bei Fr.Sch. war super, die Frau weiß einfach was sie tut) Funktionsgymnastik, Atem und Rhythmus, Flechten, Weben, Schnitzen, malen, Entspannung uvm. Manche Therapien sind
gewöhnungsbedürftig, man sollte sich auf jeden Fall darauf einlassen können, dann kann man das ein oder andere für zu Hause mitnehmen. Ärzte waren bis auf Ausnahme der Oberärztin (M-F) auch super. Oberärztin absolut falsch in ihrem Beruf. Null Sozialkompetenz. Hat die Arbeit von 4 Wochen in einem 5minütigen Gespräch völlig zerstört, ich war quasi wieder wie bei der Aufnahme hoch depressiv und voller Selbstzweifel.
Psychologin war meines Erachtens in Ordnung. Ein halbstündiges Gespräch in der Woche ist für viele nicht ausreichend, man darf aber nicht vergessen das es sich um eine Akut Klinik handelt.

Essen war super. Bis auf 2,3 mal war es wirklich immer lecker. Suppe, Salat, Hauptspeise und Dessert. Küchendienst (Tisch decken, Geschirrspüler ein und ausräumen, Essen servieren) wird von den Patienten selbst gemacht. Ist eine Sache von 30min und willkommene Abwechslung.

Umgebung der Klinik erstklassig. Man kann super spazieren und die Ruhe ist herrlich.

Zimmer sind vollkommen in Ordnung. Etwas in die Jahre gekommen aber stets sauber. 2 o. 3 Bett Zimmer. Bei störenden Zimmernachbarn (schnarchen) wird immer eine Lösung gefunden.
Auf Station gibt es einen Raucherbalkon.

Wie es nach der Klinik weitergeht wurde leider nicht besprochen. Für mich unverständlich einen Patienten ohne Nachsorge zu entlassen.

Handynutzung wird nicht ganz so eng gesehen wie erwartet.

Alles in einen hat mir der Aufenthalt geholfen. Einige Dinge sollten optimiert werden. Ich fühle mich wieder etwas entschleunigt, für den Alltag gewappnet und kann nun in ambulante Therapie.

Eine sehr gute Klinik!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Das Pflegepersonal, die Ärzte und Oberärztin, die anthroposophische Behandlung zusätzlich zur Schulmedizin, die Natur, das Essen, die Größe der Station (16 Patienten)
Kontra:
Keine/kaum Psychotherapie, kurze Visiten teilweise mangelnde Sauberkeit
Krankheitsbild:
Schwere Depression mit psychotischen Symptomen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine sehr gute Klinik in traumhafter Lage mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Das Essen ist sehr gut!
Das Pflegepersonal war top, immer erreichbar und bemüht, hat sich bei akutem Gesprächsbedarf immer Zeit genommen.
Die Ärzte und Oberärztin fachlich gut, immer bemüht jeden Patienten und seine Geschichte und Bedürfnisse individuell und ganzheitlich (auch nach dem anthroposophischen Menschenbild und Ansatz) anzuschauen. In akuten Krisen war es möglich kurzfristig Arztgespräche zu bekommen in denen nicht auf die Uhr geschaut wurde sondern in denen ich sprechen konnte und so viel Hilfe bekam wie es für den Moment notwendig war!

Ich war 2016 insgesamt fünfeinhalb Monate in der Husemann Klinik und für mich war es ein Gewinn!

Die bipolare Störung

Neurochirurgie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Mitarbeiter dort sind alle top.
Kontra:
Die Klinik hat fast keine Duschen im Zimmer.
Krankheitsbild:
Bipolare Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es ist eine androposofische Klinik,die aber auch Schulmedizin zulässt. Ich fühlte mich sehr wohl dort. Sie ist mit Ihre Wissen sehr breit gefächert.

Sehr zu empfehlen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Besser gehts nicht.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Umsorgung total. War gut aufgehoben
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Eine sehr gute Klinik.
Die Pfleger waren immer nett und zuvorkommend. Wenn einm Mal "der Schuh drückte" hatten sie immer Zeit für ein persönliches Gespräch unter vier Augen, oder ein Arzt wurde - auch am Wochenende - dazugeholt.
Einen besonderen Dank an meine Ärztin, die sich 100%ig für ihre Patienten einsetzt. Topp Ärztin.
Das Essen war sehr gut.
Die Therapien waren gut.
Ich fühlte mich all die Wochen dort bestens aufgehoben, und konnte "meine Batterie wieder aufladen".

1 Kommentar

onkelarne am 26.06.2018

oh mann was haben sie dir für tabletten gegeben das deine wahrnehmung so getrübt hat

Tolle Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Tolle Pfleger und Pflegerinnen
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tolle klinik,tolle Ärzte,tolles Pflegepersonal.Immer wieder gerne in die Husemann Klinik.

Eine Super Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (ganz nach antroposophischen Gesichtspunkten)
Pro:
Viel Kompetenz auf allen Ebenen
Kontra:
gibts nicht
Krankheitsbild:
Überlastung-Depressionen
Erfahrungsbericht:

Hallo zusammen,Ich war vom 8.9.-18.10.2106 in dieser Klinik.Musste 4 Wochen auf einen Termin warten und hätte da gern paar Berichte über die Klinik gelesen. Nun will ich damit einen Anfang machen, damit Andere schon mal einen Einblick bekommen was da so "LOS" ist. Also, ich war auf VERDE. Was mir als erstes auffiel-diese wunderbare RUHE. Dort gibts kein "DU MUSST". Alles nach eigenem Bedarf und Tempo!!! Die erste Woche war ich nur "PLATT". Dann gings besser. Die Schwestern sind durchweg sehr nett und sympathisch und kompetent.Ich hatte das Glück bei meiner Ärztin in Behandlung zu sein. Diese Ärztin ist super klasse, weiss wovon sie spricht. Was sie empfiehlt hat HAND und FUSS.
Also,wer dorthin will, nur zu ihr seid bestens aufgehoben und versorgt. Und die Wartezeiten sind relativ kurz, im Vergleich zu anderen Kliniken.

1 Kommentar

onkelarne am 26.06.2018

Hallo zusammen,Ich war vom 8.9.-18.10.2106???zurück in die zukunft oder wie???

Alltagstauglichkeit trotz Krankheit

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Das Zweibettzimmer war sauber, hell und freundlich; die allg. Sanitäranlagen ebenso - schöne Lage der Klinik in ländlicher Umgebung und guter verkehrstechnischer Anbindung auch öffentliche Verkehrsmittel an Freiburg i. Br.)
Pro:
Rythmisierung und "reizarme Umgebung"
Kontra:
kurze OA/OÄ- Visiten
Krankheitsbild:
mittelgradige Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Pflegerische Unterstützung: Morgenrunden mit Spaziergängen (Seelenübungen!)und allg. Austausch; Bezugspflegegespräche; Unterstützung in Konfliktsituationen (wenn im Doppelzr. "die Chemie nicht stimmt"); Wickel und Einreibungen und Füßbäder (Komponenten der anthroposophischen Pflege); die Pflege überzeugte durch Humor, Nervenstärke, Sensibilität und Zugewandtheit.

Ärztliche Betreuung: Angebot eines Angehörigengesprächs; ausführliches Aufnahme- und Entlassgespräch durch behandelnde Ärztin; keine Infiltration mit anthroposophischer Ideologie, jedoch falls gewünscht Einführung in die anthroposophische Medizin: Medikamentöse Einstellung je nach Krankheitsbild und Behandlung mit homöopathischen Globuli und Tropfen. Wöchentliche OÄ-Visite; die Medizin überzeugte durch Professionalität und Zugewandtheit.

Therapeutische Begleitung: Breit gefächert: Entspannung, Waldarbeit, Sport, Funktionsgymnastik, kreative Betätigung: Weben, Schauspiel etc.

Biozertifizierte Küche mit frisch zubereiteten Mahlzeiten: Speisefolgen und -zubereitung erstklassig!

Nette Patientengruppe zu meiner Zeit: gemeinschaftliche Freizeitaktionen!

Gute psychiatrische Fachklinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Positiv: Es ist eine gute psychiatrische Fachklinik,
sehr gute medikamentöse Einstellung,
sehr gutes Essen,
Maltherapie 5x/Woche,
antroposophische Elemente,
Bio-Essen fantastisch
tolle Mitpatienten

Negativ: Buchenbach ist nur ein Dorf

Krankheitsbild nicht erkannt!

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Schlechte/Keine Kommunikation- keine Diagnose)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Desinteresse der Ärztin)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Keine Diagnose - aus der Luft behandelt!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Kontakt zu Angehörigen)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Zimmer zu klein und unpersönlich!)
Pro:
nichts
Kontra:
unqualifiziert !
Krankheitsbild:
Borderlein Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Tochter wurde mit Depression aufgenommen. Mit der Fachärztin gab es nur ein Gespräch in der Woche.
Kein Kontakt von der Klinik zu den Angehörigen.
Wir die Mutter und Lebensgefährte mussten ein Gespräch mit der behandelten Ärztin erzwingen.

Es wurde keine Diagnose gestellt. Keine Vorbereitung und Unterstützung für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt. Wir die Angehörigen haben uns nach Tageskliniken als Nachsorge erkundigt.
Die Fachärztin hat nur auf Druck von uns und viel zu spät den Antrag an die Tagesklinik gestellt.

Nach der Entlassung zu viel Zeit bis zur Tagesklinik, dadurch totaler Absturz und nicht in der Lage in die Tagesklinik zu gehen.

Folge war die Einweisung in Psychiatrie in Emmendingen. Hier wurde in wenigen Tagen die Diagnose Borderlein-Persönlichkeitsstörung gestellt und mit der Behandlung begonnen.

Fazit: Der Aufenthalt in der Friedrich-Husemann-Klinik war für die Katz!

nicht überzeugt

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
die Umgebung
Kontra:
die ganze Einrichtungen und Personal
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe nur einen kurzen Eindruck von allem erhalten aber man sagt ja der erste Eindruck ist auch der richtige. Haben einem Arzt gegenüber gesessen der kaum deutsch verstand. Was ich traurig fand.es wurden mehr Tabletten verabreicht als man sagte es wurde nicht aufgeklärt welche Wirkung und wozu sie sind. Ich hatte als Angehörige 5 min um mich zu verabschieden. Und wenn ich krank bin und ruhe brauche, brauch ich kein Zimmer wo noch 2 drin sind. Ich bin dort um gesund zu werden und nicht kränker als ich hingegangen bin. Das schöne dort ist die Umgebung ein Traum.

Einzigartig

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Immer noch besser als jede herkömmliche Klinik
Kontra:
Krankheitsbild:
Angst/Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Husemanklinik im Jahre 2001 erlebt und im Jahre 2009. Es war erschreckend, wieviele "Module" in der Zwischenzeit abgeschafft worden waren. 2001 war ich ganze sieben Monate dort. Das waäre heute unvorstellbar. Es gab noch den Kuhstall, Heileurhythmie und andere Dinge, die es nicht mehr gibt heute.
Auch wenn es Jahre zurück liegt, so ist die Erinnerung und das persönliche Engagement der Mitarbeiter noch immer irgendwie heilsam.
Gekocht wird überall mit Wasser, egal, ob nun in einer anthroposophischen Klinik, oder anderswo. Ich würde zu jedem Zeitpunkt wieder dort hin gehen, sollte es denn nötig sein.
Dank an alle Mitarbeiter!

1 Kommentar

onkelarne am 26.06.2018

ja ja früher war alles besser wenn dein letzter aufenthalt 2009 war solltest du dich vielleicht nochmal einweisen lassen um mitreden zu können wie es jetzt ist

unkompetent kein ort wo man hin sollte, wenn man wirklich krank ist

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
die gegend ist nett ; daß "biologische" essen gut und wenn man nur mal eine auszeit braucht oder zeit zur selbsterkenntnis, kanns da schön sein
Kontra:
sollten keien Schwerkranken aufnehmen, dafür sind sie nicht ausgelegt
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen waren sehr ungut.
Ich war schon oft in Kliniken, da ich chronisch krank bin.
In keiner - nicht mal der Zentralpsychiatrie- kam ich mir so gegängelt und entmündigt vor, wie in der Husemann Klinik
Der Arzt hatte max 30 min pro Woche Zeit
Psychotherapie fand keine statt

Es gab keinen Aufenthaltsraum, nur eine kleine Sitznische
Die Zimmer waren überbelegt
ich wurde alleine dreimal verlegt zum Schluß wurde ich in 2-Bettzimmer als Dritte eingeschoben...der Abstand zum Bett meiner Nachbarin betrug max 20 cm

Das Essen wurde in einer grusligen,schweigenden Atmosphäre eingenmommen beaufsichtigt von der Pflege
Es wurde beobachtet was man aß, man mußte nach 20 min fertig sein

Zugang zur Küche, um sich z.B. mal nen Tee zu kochen gab es nicht..

Das war die erste Station, wo ich erleben mußte, daß Patienten über Wochen in ihrem Zimmer waren und keinen Ausgang hatten ( egal wie auffällig jemand durch seine Krankheit ist...das sollte nicht sein)
Das Pflegepersonal war sehr bevormundend und
ich bekam Dinge zu hören von der Pflege wie " ach ich war auch mal depressiv, jetzt machen sie mal..stellen sie sich nicht so an...sie wollen ja nur nicht)

Therapien gab es viel zu wenig

Das Essen war gut.
Der junge Arzt nett.

Ich bin hochdepressiv gegangen.Es gab keine Nachsorge- Frage wie ich klar komme oder auch nur heim komme.

Bereitschaft anderes kennenzulernen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Anwendungen (Wickel usw.)
Kontra:
Kosteneinsparungen die begrenzen
Krankheitsbild:
Depression und Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik liegt ruhig direkt am Wald. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für größere und kürzere Wanderungen bzw. Spaziergänge.
Ich selbst war skeptisch gegenüber einer anthroposophischen Klinik.Glücklicherweise waren Therapeutin und mein Partner beharrlich und nach dem Vorgespräch mit der zuständigen Fachärztin blieb ich voller innerer Zustimmung.
Sicher ist das Konzept nicht für jeden Menschen geeignet bzw.fühlt sich nicht jeder wohl. Man muss sich einlassen können und keine Patentrezepte erwarten oder meinen Medikamente allein reichen zur Genesung.
ICH war acht Wochen auf der Station Azur und bin dankbar für diese Zeit und rundherum achtsame Betreuung durch Ärzte, Therapeuten und vorallem dem Pflegepersonal auf meiner Station.
In meinem Fall war es sicher eine schwere Zeit aber letztlich bin ich auf den Weg gekommen zu der,die ich wirklich bin.
Jedem der sich unbehaglich, nicht nach seiner Ansicht zielgerichtet behandelt ist frei gestellt abzubrechen bzw.zu gehen.
Man wird darauf hingewiesen ein mündiger Patient zu sein und auch bei der Medikamentierung wurde mir erklärt...warum und wieso...das war und ist für mich u.a. auch eine Vorstellung von ganzheitlich.
Sollte es erforderlich sein. ..werde ich ausschließlich dort behandelt werden. FÜR MICH war es passend.

Drauf einlassen !

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Viel Herz
Kontra:
Wenn ich keine Antrophosophische Erfahrung habe ist es manchmal etwas schwierig Vorträge etc. zu verstehen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich glaube, die Pfleger, Therapeuten, Hauswirtschaftlerinnen und Ärzte, sind es Wert sie zu erwähnen. Ich habe kaum einen Angestellten erlebt der seine Arbeit nicht von Herzen tut. Der Patient steht im Mittelpunkt. Die Pfleger scheinen mir besser geschult und aufmerksamer. Unter berücksichtigung des Konzeptes dieser Klinik. Das Patienten mit Termin aufgenommen werden. Kann auf jeden Patient gut eingegangen werden. Wünsche und Anregungen sind willkommen.
Die Therapien sind wohl dosiert und dienen nicht der Beschäftigung sondern dem auseinandersetzen mit sich selbst. Viel Natur und Ruhe unterstützen dies. Aber auch Bewegung kommt nicht zu kurz.

Anfangs scheint das Konzept neu und ungewohnt. Auch ich hätte am liebsten sofort die Flucht angetreten. Und bin heute froh dort gewesen zu sein. Und werde es nicht bereuen. Wenn man sich auf das Konzept einlässt ist es sehr erstaunlich was sie so aus einem heraus holen :)
Aber man muss sich schon ganz bewusst darauf einlassen. Also nicht gleich die Flinte ins Korn werfen ;)

1 Kommentar

onkelarne am 26.06.2018

glauben heisst nichts wissen.wenn man so wie du gar nichts weiss kann mann alles glauben.

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