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Fachklinik Heiligenfeld

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Euerdorfer Straße 4 - 6
97688 Bad Kissingen

55 von 100 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

154 Bewertungen

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hat mir nicht geholfen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Atelier, Meditationsraum)
Pro:
einige wunderbare Mitpatienten
Kontra:
Therapeuten
Krankheitsbild:
Burnout, Depression, somatoforme Schmerzstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war Anfang 2011 in der Fachklinik.Bin in einem schlechteren Zustand nach Hause gekommen als ich hinfuhr.Gerettet hat mich zuhause eine Familienaufstellung von einem kompetenten Therapeuten.Die Aufstellungen in Heiligenfeld waren sehr oberflächlich, oft wurde das Problem zwar benannt, aber es kam zu keiner Lösung.Die betreffende Therapeutin war auch sehr unsicher und in meinen Augen total inkompetent. Der andere Therapeut der Gruppe konnte zwar einiges gut benennen, hat aber meine Aussenseiterposition in der Gruppe noch forciert und sein Versprechen, mich da raus zu holen nicht gehalten.
Ich wurde retraumatisiert, reihum hat die Gruppe verbal draufgehauen und die Therapeutin hat nicht interveniert.Offensichtlich war auch, das sich Therapeutin und Therapeut nicht gut verstanden. Als ich dieses ansprach, wurde es geleugnet und als meine Projektion abgetan.Später kam eine neue Patientin in die Gruppe, die mir erzählte, der Therapeut habe ihr beim Aufnahmegespräch gesagt, das er sich mit der Therapeutin ja so gar nicht verstehe...Das schlimmste aber war für mich das Theater um meine Mitte...normalerweise wird die Mitte immer gleich am Montag besprochen, aber bei mir wurde es zweimal aufgeschoben und ich bin durch die Gestaltung der Mitte in tiefe aufdeckende Prozesse gekommen und ich hatte keine Möglichkeit, darüber zu reden. Dann wurde mir auch noch unterstellt, ich wolle ja nur für diese Mitte bewundert werden.
Eine Patientin aus einer anderen Gruppe bekam die rote Karte und ich habe miterlebt, wie getroffen und wütend sie darüber war, unser Kerngruppentherapeut erzählte, das sei in gegenseitigem Einvernehmen gewesen. Das erinnert mich irgendwie an das Verhalten von Politikern...
Das ist auch noch nicht alles, was ich hier hanebüchen fand, aber zu mehr reicht der Platz hier nicht
Der Therapeut hat mich beim Nachsorgegespräch zweimal versetzt und meinte dann, es sei wohl mein Nachnahme der bei ihm ein negatives Gefühl auslöst.

Positiv überrascht und sehr dankbar für die Zeit in der Fachklinik

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Bewertungen hier hatten Ängste geschürt, die waren völlig unbegründet)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (psychisch zufrieden, physisch unzufrieden. Die Somatik wird kaum beachtet und behandelt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Termine beim Körperarzt waren schwer zu bekommen, sonst waren die Abläufe gut organisiert.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kein Therapieausfall in elf Wochen, kompetente Therapeuten, breites Therapiespektrum, Sauberkeit
Kontra:
Somatik wird stiefmütterlich behandelt, Körperärzte wenig Kompetent
Krankheitsbild:
Rezidivierende Depression, chronische Schmerzpatientin, spezifische Ängste, Schlafstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich verstehe, warum die Klinik so polarisiert. Menschen, die mir Regeln und Strukturen Schwierigkeiten haben und nicht in der Lage sind, sich in Gruppen in gewissem Maße einzufügen, werden diese Klinik wohl wenig positiv bewerten.
Wer jedoch in der Lage ist, sich Regeln (die nicht willkürlich aufgestellt worden sind) und in den vorgegebenen Strukturen (die in größeren Gemeinschaften notwendig sind) anzupassen, kann den Aufenthalt in der Fachklinik für sich nutzen.
Mir hat der Aufenthalt enorm viel gebracht. Ich habe Therapeuten erlebt, die sehr engagiert waren und auf mich eingegangen sind. Ich habe erleben dürfen, dass hinter dem Konzept der Gemeinschaft auch wirklich ein Konzept steht. Für mich war der Aufenthalt sehr wertvoll und hat mich nicht nur kognitiv weiter gebracht, sondern wirklich mit mir selber und meiner psychischen Situation in Kontakt gebracht. Es gab in elf Wochen keinen einzigen Therapieausfall, war ein Therapeut krank, wurde die Therapie vertreten, das Therapieangebot ist sehr weit gefächert, Regeln sind nicht willkürlich.
Allein die Somatik fällt hinten herab. Das Hauptaugenmerk liegt definitiv auf der Psyche, Psychosomatik schließt aber beides ein. Ich bin Schmerzpatientin und in diesem Punkt musste ich Abstriche machen, die Körperärzte sind scheinbar nicht auf Schmerzpatienten eingestellt, auch in der Pflege war es scheinbar schwierig mit einem chronischen Schmerzpatienten umzugehen. Wenn man somatische Beschwerden hat, muss man sich gut um sich selber kümmern können, ich musste zum Beispiel sehr vehement darauf hinweisen, dass ich zumindest Lymphdrainage benötige. Ich habe sie bekommen, von einer sehr kompetenten Physiotherapeutin aber wenn ich das nicht explizit angesprochen und darauf bestanden hätte, hätte sie wohl nicht in meinem Plan gestanden. Hier würde ich mir mehr Augenmerk auf die Somatik wünschen, damit Schmerzpatienten dort besser aufgefangen werden.

Ich würde die Klinik immer wieder wählen.

Ein guter Ort

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Jederzeit wieder)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (auch in den freien Sprechstunden!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (mehr Meditationskissen für besseres Sitzen im großen Saal wären toll)
Pro:
Vielfalt der therapeutischen Angebote, viele körpertherapeutische Angebote, Patientengemeinschaft, positives Menschenbild, schöne Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war aufgrund einer Erschöpfungsdepression mit Schlafstörungen, massiven Gedächtnis-/Konzentrationsproblemen, tiefer Traurigkeit, Zukunftsängsten und weiteren Symptomen für 6 Wochen in der Fachklinik Heiligenfeld. 6 Wochen konnte u. durfte ich an der Fülle teilhaben, die durch verschiedenste Therapieangebote und eine wahrhaft wunder-volle, tragende Patientengemeinschaft entsteht. Ich ging gestärkt, bereichert, mit unzähligen Anregungen u. heilsamen Erlebnissen nach Hause.
Tatsächlich gibt es viele Regeln, die ich in einer so großen Gemeinschaft jedoch als hilfreich u. schützend erlebt habe, niemals als Gängelung.
In meiner Zeit war es stets möglich im Gespräch mit Therapeuten/Therapeutinnen Kritik zu üben, Fragen zu stellen und mitzudenken. Nie habe ich es, wie in vielen der schlechten Kritiken, erlebt, dass Kritik einfach "abgebügelt" wurde. Im Gegenteil. In meiner Kerngruppe waren die Therapeutinnen offen u. interessiert an Rückmeldungen u. Veränderungswünschen.
Die große Vielfalt der Kreativtherapeutischen Angebote waren ein Schatz für mich. Taketina Intensivwoche, Körperdynamik, Wassertragen, unterschiedlichste Meditationen, Mantrasingen... standen mir für meinen Heilungsprozess zur Verfügung. Ich erlebte die Therapeutinnen/ Therapeuten als ausgesprochen authentisch, kompetent, zugewandt, von großem Respekt u. Achtung geprägt! Präsenz und feine Wahrnehmung zeichneten meine Begegnungen aus. Ich habe mich in sehr hohem Maße unterstützt u. wahrgenommen gefühlt.
Ich habe auch Gefühle von Überforderung erlebt. Für mich gehörten sie zu meinem Prozess, zu meiner Entwicklung. Mich ihnen zu stellen, mich Schritt für Schritt vorwärts zu wagen und mich dadurch immer selbstwirksamer zu erleben, waren wichtige, heilsame Erfahrungen. Ich ging gestärkt und reich beschenkt aus Heiligenfeld. Für mich ein Ort, an dem ein hohes Maß an Menschlichkeit und Herzenswärme gelebt wird, wo der tiefe Glaube an Wachstum und Entwicklung eines jeden Menschen spürbar ist. Danke für alles!

EINE KATASTROPHE VON A BIS Z!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Die Küche
Kontra:
Alles!!
Krankheitsbild:
Erschöpfungszustand
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist eine Katastrophe: alles bunt gemischt vom Borderliner zur Essstörung über einfache Erschöpfungszustände. Kein dezidiertes Behandlungskonzept für keines der Störungsbilder, außer vielleicht für Missbrauch. Ansonsten alles bunt durcheinander gewürfelt in den Gruppen, Therapeuten, die mehr auf die Uhr schauen als sonstwohin, z.T. völlig unqualifiziert und überfordert. Wenig wertschätzend und verständnisvoll vom Oberarzt über die Therapeuten bis hin zu den Schwestern. Mit Ausnahmen!
Wenn man Glück hat, kommt man in der Gruppe 1x die Woche dran, wenn man großes Glück hat, 2x. Die Spezialgruppen sind meist voll (Patienten aus der Parkklinik haben Vorrang, da privat versichert!!), so muss man sich mit irgendwas zufriedengeben oder mit total überfüllten Gruppen oder man hat frei, wie schön ;) deshalb bin ich ja gerade in der Klinik.
Unterbringung im Doppelzimmer, wenn man Pech hat, andere haben Glück und schlafen allein, zahlen aber gleich viel. Gibt es Probleme in den Zimmern, hat man keine, aber absolut keine Chance!! daran etwas zu ändern. Und man bekommt auch nach Wochen kein EZ, wo es die anderen genüsslich vom ersten Tag an haben. Einfach so!
Auf keinen Fall zu empfehlen (außer das gute und reichliche Essen, jede Menge Kohlenhydrate am Abend, damit man schön rund wird) eher so, dass man danach noch einen Aufenthalt in einer Kurklinik braucht, um sich wieder zu erholen und die Verletzungen und Demütigungen zu verarbeiten.

was ich hier Lese hört sich entweder gruselig an oder nichtswagend

Psychiatrie
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 0000   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
nein
Kontra:
nein
Krankheitsbild:
weiß ich nicht
Erfahrungsbericht:

was soll ich von einem Klinikunternehmen halten wo ein Team für Qualitätsmanagement nach einer ( erfolglosen oder erfolgreichen je nach Betrachter ) Behandlung offensichtlich für sich zu klären versucht was in einem von der Politik ausgezeichneten Wirtschaftsunternehmen, einer guten Klinik zuwider gelaufen ist um zukünftig vielleicht besser zu werden.

Kein Ort der Menschlichkeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mein Wunsch: Ausdruck; Durfte in 12 Wochen weder tanzen, singen, töpfern noch irgendetwas das mir annähernd Spaß bereitet hätte. Nach 2 1/2 Jahren Wartezeit, absolut retraumatisierend. Behandlung in festgelegten starren Abfolgen...Roboterfabrik)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (musste zusammen mit einer Borderlinerin ein Zimmar teilen. Tabakgeruch, Geschnarche und aufgeritze Arme und kein Verständnis seitens Therapeuten und Verwaltung.)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Der überaus nette, hilfsbereite Sozialarbeiter
Kontra:
alles andere
Krankheitsbild:
Trauma
Erfahrungsbericht:

Vorsicht vor Personenkult...einige möchte gern schamanische Therapeuten lassen ihre vorgeprägten Denkmuster in ihre Patienten einfließen und vernichten jegliche eigenständige Wahrnehmung von sich selbst. Zwängen den Patienten in eine Richtung die sie für gut befinden, ohne annähernd auf den Patienten und sein Lebensschwingungsgeflecht einzugegangen zu sein. Das ist gut für die Kasse, aber nicht für den Menschen. Vielen Dank für die Einladung wiederzukommen und in ihre vorgesehenen Muster eingeschlagen zu werden. Wer wirklich heilen möchte, sollte sich eine andere Klinik aufsuchen. Nach meiner Erfahrung bedarf die Heilung traumatischer Erlebnisse einen Bezug zur eigenen Seele wiederherzustellen und sein Selbst zu stärken. Dies wurde mir in 12 Wochen Heiligenfeld verwehrt und ich wurde im schlimmeren Zustand in mein Leben zurückgegeben als vorher. Doch ich denke dass bis auf einem nicht mehr Therapeuten im Haus, keiner sich wirklich für die Patienten interessiert. Hat man nichts zu essen, ist es ein guter Ort, denn das Buffet 3x täglich macht einen Dick, Rund und Träge und man kann schließlich den aufgesammelten Frust in sich hineinfressen. Im Namen aller Patienten, dessen Hoffnungen sich im Buffet auflösten.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 24.08.2017

Sehr geehrte lakshmi79,

es tut uns leid, dass Ihr Aufenthalt bei uns nicht dem entsprochen hat, was Sie erwartet haben. Aufgrund Ihrer Beschreibungen gehen wir aktuell davon aus, dass Sie nicht Patientin der Parkklinik Heiligenfeld waren, sondern einer unseren anderen Heiligenfeld Kliniken.

Sie können sich sicher sein, dass wir Ihre Bewertung sehr ernst nehmen. Aus diesem Grund möchten wir uns gerne intensiver mit Ihren Ausführungen beschäftigen und bitten Sie daher, uns einige Tage Zeit einzuräumen, damit wir den Sachverhalt umfassend prüfen können.

Sollten Sie zwischenzeitlich mit uns in Kontakt treten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können entweder per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter 0971/84-0 mit uns in Verbindung treten.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Schlechtes Karma!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Verlustangst, Vertrauensverlust
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Aufnahme in die Klinik erfolgt kurz und prägnant. Je kürzer die "Anweisungen", desto schneller wurde man den Patienten wieder los.
Parken können Sie hier nicht, sie müssen das Auto sofort wegfahren. Das Gepäck können Sie vorher hier in den Eingangsbereich stellen. Dann warten, bis sie aufgerufen werden.
Für einen Allergiker ist das Haus die Hölle. Überall Teppiche und Gardinen etc.
Mit dem Zimmer kann man leben. Einweisung: Knapp, befehlig ..., war ich im Kindergarten gelandet? Ja.
Ich erwähne das einzig Gute: Das Essen.
Die Bezugsärztin und die Bezugspsychol.hörten überhaupt nicht richtig zu, was dem Aufnahmebericht zu entnehmen war.
Ständig wurde man unterbrochen.
Alle werden gleich behandelt, egal, welche Diagnose vorhanden ist. Ach, haben sie viel aufzuarbeiten. Zuhause bei einem Therapeuten. Hier nicht.
Körperliche Schmerzen bis zur Besinnungslosigkeit werden als psychosomatisch abgetan und die Medikation wird auf das Minimum reduziert. Untersuchung der Symptome? Nein. Die Ärztin entlässt kommentarlos ...
Es herrschen nur Verbote: Während der Sitzungen ist alles "verboten". Stört den Ablauf. Die Klinik legt Wert darauf, mehr Qualität in das "Gesagte" zu legen. Meine Frage, wo bei ihnen die Qualität liegt, wurde mit einem strafenden Blick beantwortet.
Ständig einen anderen Therapeuten, Regeln und Verbote. Die Pat. haben zu funktionieren, und zwar so, wie es von der Klinik erwartet wird. Fragen und selber Denken nicht erlaubt. Unwichtigkeiten werden hervorgehoben, im Gegenzug werden wichtige Dinge unterschlagen. Immer der Hinweis: Die DRV erwartet von uns, dass wir sie arbeitsfähig entlassen. Genau so wird man dort behandelt. Ich war so froh, endlich nach Hause zu dürfen. Ich war sechs Wochen lang krank, ich wurde immer kränker, so dass die Diagnose arbeitsfähig entlassen in nicht arbeitsfähig geändert wurde!!
Ich bin in einem stabilen Gesundheitszustand angereist, und kam krank nach Hause, ich war am Boden zerstört. Nie wieder Heiligenfeld!!!!!!!!

3 Kommentare

tomri am 25.04.2017

Hallo Schachmatt.
Tut mir leid das du auch die neg.Erfahrung in der Klinik gemacht hast .
Auch ich war dort und empfand es genauso wie du geschildert hast .In dieser Klinik gibt es keine Abweichung
egal welche Diagnose.Finde das so schlimm und bin dort schlimmer raus als rein .
Auch das nix geändert wird trotz den vielen negativen Bewertungen ist nicht normal .
Die Klinikleitung sollte sich mal Gedanken machen und nicht nur schauen das die Bude voll ist ...denn irgendwann kommt keiner mehr

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Jeder Zeit wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Nette Leute kennengelernt
Kontra:
Therapeutenwechsel
Krankheitsbild:
Depressionen, Kindheitstrauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war sehr zufrieden, auch wenn es in den ersten Wochen sehr viel Wechsel gab. Mir hat es sehr geholfen über meine Probleme zu reden, neue ansichten und einen anderen umgang zuzulassen. Ich hatte ein Einzelzimmer mit Balkon, das Essen war super und abwechslungsreich. Die Therapeuten, vor allem die schon länger da waren sehr hilfreich. Würde jederzeit wieder in die Fachklinik gehen.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 06.04.2017

Sehr geehrte/-r Rosenbusch2,

Vielen Dank für Ihre positive Bewertung. Wir freuen uns sehr, dass Sie mit Ihrem Aufenthalt bei uns zufrieden waren und Sie dies auch mit anderen teilen wollen.

Wir wünschen Ihnen auf Ihrem weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Heiligenfeld-Team

Spirituell?

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Um ein Problem zu klären was die richtige Aufnahme in diese Klinik betraf, landete ich bei einer Aufnahmepsychologin. Unerhört wie sie mit Patienten umgeht und sich Psychologin nennt und das Aushängeschild für diese Klinik als spirituell völlig ignoriert. Völlig unprofessionell und unfreundlich beantwortete Sie mir meine Fragen. Heiligenfeld hat es nicht mehr nötig sich sorgfältig um Patienten zu kümmern.
Haben ihre Bude immer voll und das Einzelschicksal interessiert die nicht.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 27.03.2017

Sehr geehrte/r Hundekörbchen,

es tut uns leid, dass Ihr Telefonat mit uns nicht zu Ihrer Zufriedenheit stattgefunden hat. Wir bedauern dies. Aufgrund der Anonymität dieses Portals können wir Ihren Fall nicht genau nachvollziehen. Gerne können Sie aber noch einmal mit uns in Kontakt treten, damit wir Ihr Anliegen klären können, entweder telefonisch unter 0971/84-0 oder unter info@heiligenfeld.de

Ihr Heiligenfeld-Team

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Das System Heiligenfeld und seine Schattenseiten.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Ein schönes Ambiente und eine gute Verwaltung lösen keine psychischen Probleme. Unerfahrene Therapeuten.
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung/Angst/Panik/Depression/Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachtrag zu meiner Bewertung vom 26.02.17.

... Das war einmal mehr eine große verpasste Chance etwas voneinander zu lernen!
Denn ist es besser Patienten wegen eines Regelverstoßes nach Hause zu schicken, als wertvolle Erfahrungen für seine Entwicklung zu machen?

Eher Psychiatrienahes Setting, gut für Einzelkämpfer

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einige Therapeutische Perlen, viele Therapieangebote
Kontra:
als Mann eher anstrengend, hohe Borderline"dichte"
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Positiv: In Heiligenfeld gibt es immer noch den Grund für eine heilende Atmosphäre. Es gibt viele Gelegenheiten /Übungsmöglichkeiten sich Abzugrenzen.

Negativ: Im Vergleich zu den Vorjahren herrschte ein deutlich reduziertes Gefühl, eine wirkliche Gemeinschaft zu sein. Eher sind die meisten so mit ihren Prozessen beschäftigt (einsame Wölfe und Wölfinnen) das im Zusammenspiel mit einer stark abgenommenen Achtsamkeit (Telefon im Speisesaal, Zeit der Stille hält sich nur eher wenige daran. Höhnisches Ooooohh –Geraune, wenn jemand spricht und von seinem Schmerz/ Trauer / Sich-schlechtfühlen erzählt. Als Mann, der nicht durchgehend feminisiert ist und auch seine natürliche (und achtsame (!) Lebensqualität) Aggression zeigt, darf sich auf einen Nebenschauplatz als Projektionsfläche "freuen". Da freut man sich dann als Mann über "jede männliche Energie", wenn man einmal wieder von Borderlinerinnen verbal attackiert / sehr böse angeschaut wurde. Für Menschen, die allerdings mit der Klientel arbeiten möchte (Ärzte, Pfleger, Therapeuten), kann dieses eine sehr gute Möglichkeit sein, einmal Täter-Projektion "Live in Aktion" zu erleben.
Die teilweise recht hohe Dichte an schwer Betroffenen PatientInnen (Traumen, Persönlichkeitstörungen, Dissoziation erinnern auch selbst als Therapeut mehr an ein psychiatrienahes Setting, denn als eine "übliche" Psychosomatische Klinik.

Teilweise in der Sommerzeit in Einzelfällen ein Gruppensettingchaos in durch mehrere Therapeutenwechsel in wenigen Wochen, zum Glück nicht in meiner Gruppe. Es gab in der Patientenschaft auch teilweise harsche Kritik deswegen. Der Personalschlüssel konnte /kann durch die Aufstockung der Patientenzahl der letzten Jahre wohl nicht mithalten. Das ist schade, allerdings waren meine Therapien eher weniger davon betroffen.
Ich war schon einmal in einer der Heiligenfeldklinik, allerdings dort mit einem deutlich reduzierten Patientenumfeld (meist Lehrer/Therapeuten/Ärzte/Sozialarbeitet). Dort gab es einen sehr achtsamen und gemeinschaftlichen Rahmen der wirkliche tiefe Seelenberührung.

Ich würde übrigens jederzeit wiederkommen, auch wenn die ersten Wochen (besonders) und auch zwischendurch teilweise extrem schwer waren. Aber als zuvor eher harmoniesüchtiger Mann auch eine gute Möglichkeit, sich auf sich selbst zurückgeworfen zu besinnen und aufdeckende und letztendlich heilende Nabelschau zu betreiben.

1 Kommentar

Cathi17 am 16.03.2017

Hi, was war denn so schwer in den ersten Wochen ? Lg

Das System Heiligenfeld und seine Schattenseiten.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Ein schönes Ambiente und eine gute Verwaltung lösen keine psychischen Probleme. Unerfahrene Therapeuten.
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung/Angst/Panik/Depression/Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich leide unter Ängsten beim Essen. Diese verstärken sich noch mehr in Gesellschaft anderer Menschen. Das kann unter Umständen bis zur Panik führen.
Das Essen im Speisesaal unter über 100 Menschen war mir nicht möglich. Das stellte ich sehr schnell fest. Und das machte ich auch den Therapeuten von Anfang an deutlich. (Ich hatte aber mehrfach versucht es auszuhalten.)
Man hat mir klar gemacht, ohne mir einen Kompromiss anzubieten, dass, wenn ich es nicht schaffe, im Speisesaal zu essen, ich, so wörtlich:" hier nicht sein dürfe..." Und das lasse sich auch nicht diskutieren... Mir wurde also faktisch von Beginn an die Grundlage, an den Therapien teilzunehmen, entzogen.
Ich wurde wegen meiner Symptome aufgenommen, um dann wegen meiner Symptome vorzeitig entlassen zu werden. Und aufgrund meiner psychischen Konstellation habe ich auch noch Schuldgefühle bekommen - wegen meiner Probleme. Das Gefühl der Isolation gegenüber meinen Mitmenschen und meiner Umwelt hatte sich dadurch um ein Vielfaches verstärkt. Es ist also in mehrfacher Hinsicht eine grobe psychotherapeutische Fehlentscheidung für mich getroffen worden.
Aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrungen mit dieser Angststörung, weiß ich, was ich mir zumuten kann und was nicht. Eine pure Konfrontation mit meinen Ängsten - ohne verhaltenstherapeutische Unterstützung -, wird nicht zum Erfolg führen. Hätte man mir zumindest die Freiheit gelassen, zu üben, so wie es mir möglich ist, hätte ich wahrscheinlich Teilerfolge erzielen können. Und es hätte sich zudem positiv auf meine anderen Therapieziele auswirken können.
Eine renommierte Klinik, wie die Heiligenfeld Klinik, die sich ein ganzheitliches und integratives Behandlungskonzept und Menschenbild auf die Fahnen schreibt, ist nicht in der Lage, in Bezug auf mein Kernproblem, ein adäquates Behandlungskonzept für mich zu entwickeln!
Darüber bin ich sehr enttäuscht und frustiert und es belastet mich nachhaltig.
Was ich letztlich feststellen musste, ist, dass ich es mit unerfahrenen Kerntherapeuten zu tun hatte, die mehr Angst hatten Klinikregeln zu verletzen, als kompetent und couragiert zu arbeiten.

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 01.03.2017

Sehr geehrte/-r scatterheart,

es tut uns leid, dass Ihr Aufenthalt bei uns nicht dem entsprochen hat, was Sie erwartet haben. Sie können sich sicher sein, dass wir Ihre Bewertung sehr ernst nehmen. Aus diesem Grund möchten wir uns gerne intensiver mit Ihren Ausführungen beschäftigen und bitten Sie daher, uns einige Tage Zeit einzuräumen, damit wir den Sachverhalt umfassend prüfen können.

Sollten Sie zwischenzeitlich mit uns in Kontakt treten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können entweder per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter 0971/84-0 mit uns in Verbindung treten.

Ihr Heiligenfeld-Team

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"erkennt sie an den Früchten"

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Kommunikation)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden ("offen" Aufnahme - siehe Text)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Angehörige gehören informiert)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden ("offen" Aufnahme - siehe Text)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (70'er Jahre)
Pro:
offensichtlich gute Patientenkontakte
Kontra:
offensichtlich schlechtes Personal
Krankheitsbild:
Psychosomatik/Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer Aufnahme in einem "offenkundigen" Bereich, an der jeder Passant teilhatte, folgte eim Spaziergang über ein Gelände, dass an einen Märchenpark erinnerte. ......... Nach ca. drei Wochen wurde der Patient in eine andere Klinik verlegt und die Angehörigen wurden telefonisch, wie persönlich abgewiesen bzw. nicht informiert - nach einer Irrfahrt wurde der Patient wieder gefunden ... nettes Konzept - unterwertige Ausführung.

3 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 29.03.2017

Sehr geehrte Gundi_66,

Ihren Zeilen können wir entnehmen, dass es bei Ihrem Angehörigen Schwierigkeiten gab.
Hierzu möchten wir Ihnen folgende Erklärung geben und bitten dabei um Verständnis: Für Angehörige ist es schwer, zu akzeptieren, wenn sie bei uns in der Klinik keine Auskunft über bei uns in Behandlung befindliche Menschen bekommen, aber wir behandeln in der Fachklinik Heiligenfeld Erwachsene. Diese müssen Kontaktpersonen angeben, die dann von uns Informationen bekommen können. Viele Menschen, die zu uns kommen, befinden sich in schweren Lebenssituationen, wurden misshandelt, eingesperrt und verfolgt (sogar auch in der eigenen Familie) und benötigen Schutz, der nur gewährleistet werden kann, wenn wir "nicht einfach so" Informationen heraus geben. Da gebietet zusätzlich schon der Datenschutz. Wir bitten hier um Verständnis. Nur, wenn Gefahr im Verzug ist, sind Einzelfallentscheidungen möglich, in denen Informationen heraus gegeben werden (können).

Für Fragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung, entweder telefonisch unter 0971/84-0 oder per E-Mail an info@heilgenfeld.de.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Ein guter Ort, um heil zu werden

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Patientengemeinschaft, Therapeuten, Therapien
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression Angst- Panikstörung, Herz-Kreislaufprobleme
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im November 2016 begab ich mich auf einen Weg, meinen Weg der Heilung – das Wort Heilung steht ja für „ganz werden“ oder „eins werden“
Ich kam in die Fachklinik Heiligenfeld mit einer Liste von Symptomen und von Anfang an fühlte ich mich geborgen und beschützt. Die Klinik wirkt nicht wie ein Krankenhaus, in allen Räumen ist es durch die Verwendung von Naturmaterialien behaglich.
Die Patientengemeinschaft bietet unglaublichen Halt. Gefühle wie Mut- und Hilflosigkeit, welche meinen Alltag vor dem Aufenthalt bestimmtem, verspürte ich während meiner 8-wöchigen Therapie niemals.
Für mich war es mein erster stationärer Aufenthalt und auch meine erste Erfahrung mit Gruppentherapie. Die Form der Therapie war für mich absolut effektiv. Meine Therapeuten und Mitpatienten der Kerngruppe waren herzlich, kompetent, erfahren und einfühlsam. Auch die körperbezogenen und kreativen Therapien sind ein Segen. Ich lernte anzunehmen, was ist, und wie ich bin. Ich machte einschneidenden Erfahrungen. Ich bin mir nähergekommen, ich konnte mein Herz öffnen, ich konnte fühlen, verstehen, verzeihen. Ich habe gespürt, was ich brauche, was mir hilft und mich glücklich macht. Ich habe viel geweint und genauso viel gelacht, mich selber gespürt und mich angenommen. Ich kam mit ganz viel Leere in mir und ich ging mit einem Herzen, dass übervoll ist mit Begegnungen, Emotionen und kleinen Wundern. Ich fand mich selbst und bin etwas heiler geworden.
Schade, dass es hier so viele negative Bewertungen gibt, denn diese spiegeln NICHT das wieder, was die Menschen, mit denen ich die Zeit gemeinsam in Heiligenfeld verbracht habe, denken, erlebt und gefühlt haben.
Danke, dass ich ein Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft sein durfte, es war ein Geschenk.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 24.01.2017

Sehr geehrte/-r Sukha,

wir haben uns zu bedanken, dass Sie Teil dieser Gemeinschaft waren. Es gibt uns viel, zu wissen, dass Sie durch Ihren Aufenthalt bei uns Heilung erfahren haben. Wir danken Ihnen außerordentlich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen zu schildern und andere daran teilhaben zu lassen. Sie machen sehr vielen Menschen Mut, sich auf diesen Weg zu begeben und zu wissen, dass dieser sehr viel Gutes und Positives bringen kann.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute

Ihr Heiligenfeld-Team

Die guten Zeiten sind vorbei

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Küche und Raumpflege
Kontra:
Ärzte
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einem Jahr Wartezeit verbrachte ich acht Wochen in der Fachklinik.Glücklicherweise hatte ich ein Einzelzimmer,wenn auch klein und dunkel,mit altem Teppichboden.Andere Patienten waren chancenlos beim Versuch ein Einzelzimmer zu bekommen.
Einige Missstände der Klinik werden bei Kritik von Seiten der Patienten als therapeutisches Thema abgetan.(z.B.Patient möchte aus wichtigem Grunde ein Einzelzimmer.Antwort:Probleme sich anzupassen,in der Kindheit zu wenig Aufmerksamkeit usw.) Diese Vorgehensweise habe ich als sehr grenzwertig erlebt,mein Vertrauen litt erheblich. Insbesondere die Sitzungen im Rahmen der Kerngruppe hinterließen bei mir nachhaltig negative Eindrücke. Der erfahrene Therapeut wirkte meist erschöpft und müde.Er hatte zwar gute therapeutische Ansätze. Aber die Arbeit mit den Patienten war nicht kontinuierlich, da er mal krank oder im Urlaub war.Die zweite Therapeutin dieser Gruppe war oft alleine, zeigte sich aus Unsicherheit und Überforderung als autoritär bis hin zur Arroganz. Wirklich freundlich nur, wenn ihr Kollege dabei war. Therapeutisch positiv wirksam war ihre Arbeit mir gegenüber nicht. Alle Sitzungen mit ihr waren Gruppengespräche, die ohne sie letztlich mit mehr Menschlichkeit und Achtsamkeit abgelaufen wären. So blieben diese Stunden seltsam kalt und traurig und unprofessionell. Alles reduzierte sich auf die Diagnose Wut und Aggression. Da kann man wohl nichts falsch machen.Passt irgendwie auf jeden.Ohne den Rückhalt meiner Mitpatienten wäre ich verloren gewesen. Auch die Sprechstunden mit anderen Therapeuten sind eher unpersönlich und oberflächlich verlaufen. Ich wurde nie so richtig das Gefühl los,auf eine Art entmündigt zu sein.Manchmal dachte ich, eher in einem Heim für Erziehungshilfe gelandet zu sein. Zum Glück war das Zimmer und Küchenpersonal herzlich freundlich. Ein Lob auch dem Fahrradverleiher! Sehr nett! Zu empfehlen wäre da noch die ein oder andere Kreativgruppe. Da konnte ich profitieren. Und der Kurpark ist sehr schön!

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 24.01.2017

Sehr geehrte/-er 8sam,

Ihrem Kommentar können wir entnehmen, dass Sie mit Ihrem Aufenthalt bei uns weniger zufrieden waren - das bedauern wir sehr. Wir nehmen jede Art von Kommentar und Bewertung ernst. Aus diesem Grund möchten wir uns gerne intensiver mit Ihren Ausführungen beschäftigen und bitten Sie daher, uns einige Tage Zeit einzuräumen, damit wir den Sachverhalt umfassend prüfen können.

Sollten Sie zwischenzeitlich mit uns in Kontakt treten wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie können entweder per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter 0971/84-0 mit uns in Verbindung treten.

Ihr Heiligenfeld-Team

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Die Fachklinik Heiligenfeld und ist für mich ein Ort der Heilung.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr viele Therapieangebote. Für jeden Patieneten individuell gestalteten Therapieplan
Kontra:
Leider konnte ich nur 9 Wochen statt der mir empfohlenen 12 Wochen dort verbringen, aus Angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren.
Krankheitsbild:
mittelschwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Fachklinik Heiligenfeld von einer Therapeutin empfohlen bekommen. Ich hatte bei der Anmeldung diese Klinik zu besuchen intuitiv gleich ein gutes Gefühl.Dies bestätigte sich gleich bei der Anreise.Ich spürte sofort, das ist der richtige Ort um Heilung in Körper, Geist und Seele zu erfahren.
Es ist mir oft schwer gefallen mich in der Kerngruppenzeit zu öffnen. Doch ich wusste ich habe nur eine begrenzte Zeit, die mir dort geschenkt ist. Ich war oft sehr schambesetzt meine eigenen Themen anzusprechen. Mit 53 Jahren war ich mit vielen jüngeren Patieneten in einer Gruppe, da fiel es mir persönlich schwer über meine Vergangenheit zu sprechen. Meine Therapeutin ermutigte mich, mich zu öffnen. Somit fasste ich den Mut Schritte zu wagen und erlebte so viel Befreiung durch die intensive Unterstützung meiner Kerngruppe.
Es ist nie leicht sich in der Reflexion sein eigenes Leben anzuschauen. Teilweise durchlebte ich einige Sequenzen meines Lebens gefühlt noch einmal.
Die therapeutischen Angebote wie den Lama-Spaziergang, das therapeutische Reiten, Glaube als Heilungsweg und Heilkraft der Stimme haben mir in meinem Heilungsprozess sehr geholfen. Mein Herz war oft schwer und es ist nie leicht sich zu öffnen, besonders dann nicht, wenn man wie ich im Leben viele Enttäuschungen und Verletzungen durchlebt hat. Ich ließ es zu, dass Menschen seit meiner Kindheit meine Grenzen überschritten und erkannte sie im Erwachsenenalter dadurch kaum. Selbst meiner Intuition traute ich nicht mehr und hinterfragte vieles, besonders mich selbst und mein Verhalten.
In der FK Heiligenfeld, habe ich wieder Zugang zu meinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen bekommen und wage es jetzt sie Schritt für Schritt zu leben, nicht als Egoist, sondern als Mensch unter Menschen. Ich darf mit allem sein, wie ich bin. Ich darf Fehler machen und ich habe Stärken und Schwächen, die ich zum einen ausbauen und zum anderen annehmen darf.
Wichtig in der ganzen Therapiezeit ist es, sein Herz zu öffnen.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 19.12.2016

Sehr geehrte/-er Glaube 2016,

Ihre Zeilen haben uns sehr bewegt. Die Offenheit, mit der Sie Ihren Kommentar verfasst haben, hat uns sehr berührt. Wir danken Ihnen sehr, dass Sie uns und andere an Ihren Erfahrungen, die Sie bei uns gemacht haben, teilhaben lassen. Ihre Worte sind für viele Menschen sicherlich sehr hilfreich.

Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute.

Ihr
Heiligenfeld-Team

Überfordertes Personal

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Essen war in Ordnung
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2011 und 2014 in der FK.Leider hatten sich die Rahmenbedingungen von 2011 zu 2014 drastisch verschlechtert. 2011 fühlte ich mich dort sehr wohl, das heißt, wahrgenommen,freundlich behandelt und profitierte von den Therapieangeboten.
2014 sah das dann ganz anders aus. Genervte gestresste Therapeuten.Ständige Ausfälle wegen Krankheit. Mehrfach mussten wir als Kerngruppe die Verwaltung anrufen, weil kein Therapeut erschien.Dasselbe erlebte ich auch in Vorbereitungsgruppen. Auch die Pflege war völlig überlastet. Teilweise genervte Schwestern. Nicht alle, es gab Ausnahmen.
Maßlos störte mich, dass ich mich auf der einen Seite in einen regressiven Zustand begeben sollte, aber gleichzeitig wurde von mir eine erwachsene Handlung verlangt. Wie passt das zusammen?
Ich brauchte dringend einen Zahnarzt zum einen und später eine Hautarzt zum anderen. Da hilft Dir niemand aus der Pflege. Da kannst Du alleine schauen wie Du klar kommst. In diesem regressiven Kleinkindzustand fühlte ich mich völlig überfordert und im Stich gelassen.
Ferner erlebte ich mehrfach übergriffige Situationen in der Kerngruppe von Seiten des Therapeuten.Und das nicht nur mir gegenüber Auch wurde mir mit Rauswurf gedroht. Fazit:Selbständiges Denken,Handeln und ein kritischer Geist unerwünscht.Abschlußgespräch fand auch nicht statt. Therapeutin krank aber ich wurde nicht informiert und stand vor verschlossener Tür. Also fuhr ich ohne Abschlussbericht nach Hause.
Nie wieder Fachklinik Heiligenfeld.

1 Kommentar

Heiligenfeld_Kliniken am 15.12.2016

Sehr geehrte Nora510,

es ist heute, Ende 2016, bedauerlich zu lesen, wie sie Ihren Aufenthalt und die Atmosphäre in der Fachklinik Heiligenfeld erlebt haben. Wir wissen nicht, wann Ihr Aufenthalt genau war, aber tatsächlich war das Jahr 2014 ein Umbruchjahr auf vielen Ebenen in der Fachklinik, was äußeren und inneren Umständen geschuldet war. Bedauerlich ist auch, dass gerade bei Ihnen so viel konzentriert zusammen kam.

Wir sind um Entwicklung und Verbesserung bemüht, benötigen dafür jedoch möglichst konkrete Angaben, um Hinweisen nachgehen zu können. Deshalb wären wir dankbar für konkretere Angaben; entweder per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter 0971 84-0.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und möglichst heilsame Erfahrungen sowie zum Jahresende einen guten "Beschluss" (wie man hier in der Region sagt).

Ihr Heiligenfeld-Team

Immer wieder gerne!!!!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Ich war dort wer, kein niemand.....
Kontra:
Krankheitsbild:
Psychosomatische Schmerzen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich hatte das Glueck 2005 6 Wochen in der Fachklinik zu verbringen. Wie sehr gerne ich an die Zeit zurueckblicke. Mit 50 Jahren durtfe ich endlich so viel ueber mich erfahren, einfach fantastisch. Alle Aerzte und Psychotherapeuten waren unglaublich hilfreich fuer mich. Das Schwesternpersonal, wenn man sie so nennen darf, waren herzensgut und hatten immer ein offenes Ohr fuer die Patienten.Ich fuehlte mich aufgehoben und akzeptiert, so wie ich war. Ich durfte soviel lernen in der Zeit und ich verwende es heute noch immer wieder in meinem Alltag. Zum Beispiel: Heilkraft der stimme! Unvergessen fuer mich. Wenn man mich heute anrufen wuerde, um mir zu sagen, ich haette schon gestern da sein sollen, ich wuerde sofort wieder hinfahren. Mein komplettes leben hat sich seit meinem Aufenthalt in der Fachklinik Heiligenfeld veraendert. Ich bin seit dem, ein unheimlich gluecklicher und zufriedener Mensch. Ein ganz grosses Dankeschoen an Frau Dr. PORIPNAK, sie hat mich gelehrt die schoenen seiten des Lebens zu sehen , und vor Allem, zu erkennen!!!!
DANKE....DANKE....DANKE

1 Kommentar

schnucki122 am 27.11.2016

Hallo
hmm ja das war 2005
da war anscheinend doch noch vieles anders.
Mittlerweile wärst du da nur eine Nummer und wirst nach Schema F behandelt .
Diese Klinik hat sich leider sehr zu ihrem Nachteil verändert :-(

Nicht empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Verschlechterung des Zustands)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Bezugstherapeut)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Abspeisung mit Tabletten)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (A weiß nicht, was B gesagt hat)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Angenehmes Ambiente)
Pro:
Küche, Unterbringung
Kontra:
mangelnde Ansprechbarkeit/Vertrauensbasis/Wertschätzung
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war fast drei Monate in der Fachklinik Heiligenfeld, in der es schlicht chaotisch zu und her geht. Es gibt viel zu wenig Therapeuten, bzw. zu viele sind wegen Krankheit, Urlaub, Fortbildung oder Kündigung nicht im Haus, sodass es nicht ungewöhnlich ist, wenn der sog. Bezugsgruppentherapeut wöchentlich wechselt und Einzelgespräche ersatzlos abgesagt werden. Oder zu einer freiwilligen Veranstaltung kein Leiter erscheint. Nicht einmal, wenn in einer sog. Kreativgruppe ein Trauma zutage tritt, ist ein Ansprechpartner zu finden, bleibt man in seiner Not allein. Die Psychotherapeuten wie auch das Pflegepersonal wirken überarbeitet, gestresst und teilweise desinteressiert oder alternativ überheblich und selbstüberschätzend.
Ich kam mit mäßigen Schlafstörungen an, weil ich über einen Todesfall nicht angemessen trauern konnte. Ich wurde zunächst zusammen mit einer Schnarcherin in einem Doppelzimmer untergebracht und musste morgens um 6:45 Uhr im Kurpark zum Joggen antreten, was sicherlich nicht schlaffördernd war. Die "Lösung": Ich bekam ein Schlafmittel verschrieben...
Seit ich aus der Klinik zurück bin (über ein halbes Jahr), habe ich Dauerschmerzen in Hüfte und Rücken, die mich trotz Psychopharmaka am Schlafen hindern, habe Bluthochdruck entwickelt und schlechte Blutwerte. Selbst der einweisende Arzt hat auf einem Antwort-Fax an die Klink angekreuzt, seine Vorstellungen seien überhaupt nicht erfüllt worden und mir gehe es psychisch wie physisch schlechter. Derweil habe ich zwei Beschwerdebriefe an die Klinik geschrieben, worauf ich keine schriftliche Antwort erhielt.
Ich würde niemandem diese Psychosomatische Klinik empfehlen. Es geht um Gewinnmaximierung (alle zwei Jahre wird eine neue Klinik eröffnet) zu Lasten der Versorgung der Patienten, die allenfalls Nummern sind.
Positiv zu vermerken sind einzig die Zimmer, die einmal pro Woche gereinigt werden, sowie die Küche, die sich Tag für Tag ins Zeug legt und zu feierlichen Anlässen ganz besondere Leckereien serviert.

4 Kommentare

tomri am 18.10.2016

Hallo,
so wie du es hier schilderst habe ich es genauso erlebt
Es war chaotisch und man war sehr auf sich selbst angewiesen
Gespräche einmal die Woche von 20 Minuten und dann auch bei unterschiedlichen Therapeuten,die man nicht mal kannte .
Mein Aufenthalt ist schon etwas her ,aber anscheinend hat diese Klinik trotz vielen negativ Bewertungen an dem Konzept nichts geändert .
Leute und vergisst es wenn die HF Klinik schreibt setzen sie sich mit uns in Verbindung .
Ich bin vor Ort von einem zum anderen gelaufen .doch NIEMAND nahm mich und meine Not ernst
LEIDER
gerne mehr über PN

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Der durch die Hölle ging

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Gute Verwaltungen ermöglichen Ausnahmeregelungen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gute Küche, bemühte Psychologen und Therapeuten.
Kontra:
Unmotivierte und genervte Ärzte. Offenbar ohne Facharztausbildung.
Krankheitsbild:
Erschöpfungssyndrom, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aus Angst um mein Leben bin ich nach 4 Wo aus der FK geflohen. Trotz Schlafstörungen bei einem Extremschnarcher einquartiert, bekam ich max. 3 Std Schlaf pro Nacht. Ihr Prinzip "Kein Zimmertausch" erschien der Klinik schützenswerter als meine Gesundheit, die mit jeder Nacht abnahm.

Den Ärzten ging mein Zustand am Arsch vorbei. Der Oberarzt stellte mich vor die Wahl, abzureisen oder ein Antidepressivum zu nehmen. Letzteres hatte eine fatale Wirkung: Die Anzahl und Dauer meiner depressiven Zustände nahm zu, das Morgentief wurde intensiver, ich begann zu torkeln und litt unter permanentem Kopfschmerz.

Schließlich quälten mich während der nächtl. Wachphasen heftigste Migräneanfälle u. ich bekam Herzrasen und Angstzustände, wenn ich nur ans Zubettgehen dachte. In meiner Not verbrachte ich ein paar Nächte in einem Gruppenraum, mit einer dünnen Decke auf einer Matratze. Folge: Eine Bronchitis.

Irgendwann schlug meine Therapeutin vor, mir ein paar Anwendungen zu streichen, damit ich tagsüber Zeit hätte, den versäumten Nachtschlaf nachzuholen. Von den Anwendungen bekam ich ja eh nichts mehr mit, da ich tagsüber nur noch damit beschäftigt war, nicht in Schlaf zu fallen. Ich fühlte mich und lief herum, als hätte ich literweise Schnaps getrunken.

Eines Samstags schließlich bin ich aus Angst um mein Leben geflüchtet. Zuhause angekommen habe ich erstmal 36 Std durchgeschlafen und bin dann zum Arzt gegangen, der völlig entsetzt war.

Mein Eindruck:
Die FK bevorzugt Menschen mit leichten Sinnkrisen, die sich auf Kosten der Kranken- oder Rentenvers. eine esoterische Aus- und Wohlfühlzeitzeit gönnen (Gesund essen, Mantra singen, Taketina tanzen usw.).

Menschen, die physisch und psychisch nicht auf Vordermann sind und mit dem Ziel kommen, durch eine intensive Reha wieder arbeits- und berufsfähig zu werden, sind dort fehl am Platz. Die FK hat kein explizites Interesse daran, diese Menschen wieder in den Zustand der Arbeitsfähigkeit zu versetzen.

2 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 20.10.2016

Sehr geehrte/-r TerraPiet,

aus Ihrer Bewertung entnehmen wir, dass Ihr Aufenthalt in der Fachklinik nicht dem entsprochen hat, was Sie im Vorfeld erwartet haben. Das tut uns außerordentlich leid. Wir werden Ihre aufgeführten Kritikpunkte detailliert prüfen, um Ihren Fall besser nachvollziehen zu können. Wir bitten Sie, uns hierfür etwas Zeit einzuräumen. Sobald dies geschehen ist, werden wir daran arbeiten, die Strukturen in unserer Klinik weiterzuentwickeln.

Wir können uns an dieser Stelle nur entschuldigen und bieten Ihnen an, gerne noch einmal das Gespräch mit uns zu suchen, entweder per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter 0971/ 84-0.

Ihr Heiligenfeld-Team

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wirksam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
zu sich gekommen
Kontra:
streng
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungssörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
Ich habe kein Vertrauen zu meiner Umgebung und darum auch lange gebraucht um etwas anzukommen. Nach ca 7 Wochen konnte ich teils Dinge wieder wahrnehmen. Vorher war ich wie auf einer Dauerflucht. Sehr anstrengend und immer noch nicht ganz bewältigt.
Durch den Aufenthalt in Heiligenfeld ist es besser geworden.
Der Fluchimpuls wird manchmal noch ausgelöst.
Kontakt zu den Mitpatienten blieb auch und hält mich heute noch. Man kann sich gegenseitig stützen und fühlt sich verstanden. Eine kurze Nachricht kann helfen.
Die Struktur der Tagesabläufe empfand ich als schwierig. Da manchmal mit Strenge reagiert wurde hat es bei mir Angst ausgelöst. Dabei hatte es sich öfters um andere Mitpatienten gehandelt die sich nicht an ihre Abläufe hielten und es teilweise nicht als Hilfe zum Genesungsprozeß ernstgenommen hatten oder es als Anlass nutzen um ihren Schmerz aufkommen zu lassen.Spannungen und Aggressionen (meist bei Patienten) auszuhalten war für mich ein schwieriges Thema. Ich habe sowas wie vorauseilende Angst und übertrieben Höflichkeit entwickelt gehabt.
Das abzulegen tat gut.
Ich hatte vor dem Aufenthalt nur noch funktioniert. Meine Seele hatte sich tief in mein inneres zurückgezogen gehabt und gelitten.
In Heiligenfeld habe ich es durch die Hilfe gut sehen können.
Ich Empfand es: "als hätten die Therapeuten mir eine Hand in meine Inneres gereicht und mich ans leben zurückgeholt"
Sie alle kämpfen um ihre Patienten Tag für Tag. Sind auch Menschen.
Heute habe ich immer noch teils mit alter Symptomatik zu tun, weiß sie jedoch besser anzupacken und mich zu steuern. Es gelingt manchmal nicht und dann wieder richtig gut.
...braucht halt Zeit um zu heilen...
Das fühlt sich schon nach leben an.
Nach 12 Wochen ging es für mich in den Alltag und erst ein Tal meines Daseins.
Nun sind 6 Monate zuhause Vergangen und ich habe wichtige Dinge kommuniziert, gelitten, Fehler gemacht und so manches richtig gemacht.
Ich lerne für mich selbst einzustehen : )
Dankbarkeit!

Eine Klinik des Systems, nicht interessiert am Menschen, sondern an Durchlauf

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
-
Kontra:
Alles, besonders unfähige Therapeuten und Oberarzte
Krankheitsbild:
Ptbs
Erfahrungsbericht:

Nach so einer langen Wartezeit, erhofft man sich eine Klinik mit fähigen Therapeuten und Ärzten. Doch schnell wurde klar, dass nicht der Mensch im Vordergrund steht, sondern ein entmündigtes, funktionierendes Wesen, wellches alle vorgegebenen Abläufe ohne wenn und aber durchläuft. Alternative "Rauswurf". Meiner Freundin ging es nach den 12 Wochen Traumatherapie schlechter als vorher.
Viele wurden in der Zeit rausgeworfen, da sie nicht so mitmachen konnten wie sie sollten. So werden alle nicht konformen rausgeschmissen. Andere bekommen Medikamente um ruhig zu sein und wiederrum andere werden in die Psychatrie abgeschoben.
Wäre meine Freundin keine starke Persönlichkeit, hätte ihr der Aufenthalt jegliche Lebensgrundlage entzogen.
Insgesamt sollte die Klinik weniger Wert auf Schein legen, sondern auf das Anliegen der Patienten eingehen. Dazu ist nicht viel nötig als zuhören und erkennen was diese Person in seinem Kern stärkt.
Die anderen Patienten sind nicht die Thrapeuten!!!!
Ich empfehle der Klinik ab und an eine Supervision zu machen und von dem hohen Roß absteigen und sich stattdessen bemühen ihr Geld durch eine gute Arbeit zu verdienen. Menschen mit guter Werbung in die Klinik zu locken, um weder individuell auf sie einzugehen und diese sich selbst zu überlassen, ist fahrlässig!
Für einen kleinen Kurzurlaub bei Burn Out ist diese Klinik zu empfehlen. Für wirkliche Krankheitsbilder nicht!

Anspruch nach Menschlichkeit und Ganzheitlichkeit nicht annähernd gerecht werdend

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (enttäuschend)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (absolut mangelhaft, schrecklich)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (absolut mangelhaft, vorhandene Probleme aktualisierend und verstärkend)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (eine Frechheit 2 Mal die Kurtaxe zu berechnen, bei finanzieller Schwachheit, bei gleichzeitiger Vorgauckelung die Heiligenfeld würde sozial Schwache unterstützen)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (sollte normal sein bei einer Klinik solchen Rufes)
Pro:
-
Kontra:
eine Menge
Krankheitsbild:
Traumatherapie
Erfahrungsbericht:

Nach langer Wartezeit und Hoffnung kam meine Freundin in die Fachklinik Heiligenfeld. Der sich immer weiter nach hinten schiebende Termin, verhinderte ein eingehen auf das unmittelbare Leben.
Ich beobachtete wie sie voller Enthusiasmus und Motivation ihre erste Therapie zu machen, in die Klinik ging.
Nach kurzer Zeit, bekam ich mit dass es ihr immer schlechter ging und sie mit Phrasen abgewimmelt wuirde. Entweder war der gute Herr Psychiater im Urlaub oder die anwesende Ärztin belächelte sie und bestand darauf sie zu stabilisieren. Meine Freundin ist Yogalehrerin und kennt genug Methoden um sich zu stabilisieren. Aufgrund der traumatischen Kindheit, suchte sie die Klinik af, um ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen. Jegliche kreative Therapie wurde ihr mit der Begründung "wir arebiten nicht aufdeckend, sondern stabilisierend" verwehrt.
WÄre sie nicht stabil gewesen, wäre sie schon bei der Verlängerung von 1 auf 3 Jahre Wartezeit zusammengebrochen.
Doch sie ließ sich nicht entmutigen und hielt durch. Doch ihr Aufenthalt in der Klinik war schlimmer als die 3 Jahre Wartezeit. Ich bekam mit wie sie immer mehr zunahm, Angstausbrüche, Alpträume und extreme Existenzängste hatte und nicht ein Therapeut weit und breit, der sich ihrer annahm. Die Frechheit ist dass im Abschlussbericht steht, keine somatischen Schmerzen, wobei wir täglich telefonierten und sie vor Schmerzen nicht mal schlafen konnte. Es gibt noch viele Unstimmigkeiten im Abschlußbericht. Liebe Therapeuten der Heiligenfeld Klinik, sie haben es hier mit Menschen zu tun. Diese kommen zu ihnen weil ihre Klinik den Ruf hat menschlich/ ganzheitlich zu arbeiten. In unserem Fall hat bis zum Oberarzt hin jeder versagt. Werden Menschen den nur als Rohmaterial für die Absicherung der finanziellen Auslastung gewertet/benutzt?

Hotel Heiligenfeld All Inclusive

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Nach 3 Jahren Wartezeit, absolut enttäuscht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (laut Ärztin würde ich somatische Schmerzen in den Griff bekommen, indem ich wieder anfange zu rauchen)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Knieprobleme wurden ignoriert und 4 Wochen mit extra walken belastet.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Über Jahreswechsel darf man die Kurtaxe 2 Mal zahlen. Als finanziell schwacher Mensch bin ich jetzt nach 9 Monaten immer noch dabei diese abzustottern)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Vier Sterne Hotel. Hat man nichts ernstes, ist es bestimmt nett sich eine Auszeit zu nehmen!)
Pro:
Gute Therapiemöglichkeiten sind vorhanden
Kontra:
Therapiemöglichkeiten werden verwehrt; Entmündung des Patienten
Krankheitsbild:
Traumatherapie
Erfahrungsbericht:

Nicht alles ist Gold was glänzt. Ich habe mich aufgrund der guten Kritik auf die Warteliste der Heiligenfeldklinik setzten lassen. Wartezeit betrug 1 Jahr, welches sich jedoch immer um weitere 6 Monate verlängerte. Nach 3 Jahren Wartezeit kam ich endlich in der Klinik an.
Um es nicht ganz lang zu machen...die Ärztin in meiner Gruppe und der sehr angesehene Therapeut haben in jeder Linie versagt. Ich wurde permanent nicht wahrgenommen, belächelt aufgrtund meiner somatischen Schmerzen und einem falschen Behandlungskonzept ausgesetzt.
Jedes meiner Wünsche einen kreativen Ausdruck für mein Gefühlsleben zu finden, wurde mit der Begründung "Es würde eine Psychose auslösen" abgetan. Ich durfte an keiner kreativen Therapie teilnehmen, doch mit kaputten Knien durfte ich jeden Tag bis zum umfallen walken gehen. Insgesammt war ich 12 Wochen in der Klinik...meine erste Therapiesitzung war nach 8 Wochen und die zweite nach 12 Wochen. Der angesehene Therapeut war häufig im Urlaub und die Ärztin völlig mit sich selbst überfordert. Vom entwürdigenden, entmündigenden Umgang des Oberarztes ganz zu schweigen.
Die nutzlich erscheinenden Behandlungen wurden alle verwehrt, stattdessen ein "Kommen sie doch nächstes Jahr wieder" und das wenn es drum geht nach langer Zeit wo es gilt Therapie anzubieten. Ich hatte nicht das Gefühl als ein ganzheitlicher Mensch betrachtet zu werden, sondern nach Schema F abgefertigt zu werden.
Eine Frechheit ist der vorgefertigte Abschlussbericht, der Unwahrheiten enthält.
Insgesamt finde ich dass die Kosten von ca 15000€ für 3 Monate Therapie ,ohne auf den Menschen wirkliche eingehende Therapie einfach verschwendetes Geld ist. Ich empfand die Heiligenfeld Klinik eher als ein Ort, wo man sich alle 2 Jahre lang am reichhaltigen Buffet den Bauch vollschlagen kann, statt einer wirksamen auf Menschen eingehenden Therapie. Nach der Therapie wars schrecklicher als vor der Therapie. Ich möchte diese Klinik kein zweites Mal aufsuchen.

1 Kommentar

schnucki122 am 22.09.2016

Leider kann ich das alles nur bestätigen .
Auch ich habe 2,5 Jahre auf den Therapieplatz gewartet ,leider war es mehr Schein als Sein .Diese Klinik ist definitiv nichts für Traumapatienten .
Ein angeblich ausgebildeter Traumatherapeut hatte so viel Gefühl wie Elefant ,und der hat glaub ich mehr .
Ganz zu schweigen vom Menschlichen
Der OA war kein Deut besser
Fazit
Einmal da ...nie wieder
kam schlimmer raus wie rein
schon traurig

Ganzheitlich und nachhaltig wirksam

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006,2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Gemeinschaft,Umgebung,Ganzheitliches Konzept
Kontra:
Wartezeit ist ne Herrausforderung
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte heute einfach nochmal meine Erfahrungen mit der Fachklinik aktuell hier teilen, da ich nochmal da hingehen möchte und viele sehr negative Meinungen hier niederschreiben was auch vielen Angst einjagt die vielleicht noch nie dort waren.

Gleich vorweg ich gehe gern mehrfach dort hin weil das Konzept nachhaltig wirkt und eher das ambulante Versorgungssystem sehr hakt und da viel mehr gemacht werden müsste.

Nun aber zu meinen Erfahrungen in der Fachklinik die Wartezeiten 1- 2 Jahre, sind wirklich eine Herrausforderung ,dennoch ist das normal und sollte einen nicht davon abhalten dort hinzugehen,das Konzept ist ganzheitlich und wer Spiritualität für sich sehr wichtig findet wird dort viele Angebote bekommen das mit einzubeziehen was allerdings auch freiwillig ist,ausserdem ist positv an dieser Klinik das man mit Medikamenten sparsam ist und man auch alternative Heilmittel bekommt.

Sinnvoll ist immer auch das habe ich vor meinem ersten Aufenthalt 2006 auch so gemacht sich auf der Internetseite zu informieren und wenn möglich auch die Kennlernangebote zu nutzen und zu gucken ob einem das wirklich etwas bringt.Ich habe das Vertrauen in die Klinik gewonnen und gefestigt weil das was versprochen wird auch genauso gemacht wird und ich mich über jede einzelne Therapie vorab informieren konnte und auch mal was neues ausprobiert habe wie z.b.Taketina.

Wunder kann man in der intensiven und eigentlich auch eher kurzen Zeit durchschnittlich 10 -12 Wochen nicht erwarten aber mich hat jeder Aufenthalt in eine gesunde Richtung gelenkt und das meiste an Arbeit mach sowieso ich, Therapien unterstützen nur nehmen einem aber nichts ab.

Insgesamt sei nur gesagt informiert euch auf der Internetseite und macht eure eigenen Erfahrungen mit dem Konzept wenn das nichts ist weiß man das auch schon wenn man die Seite findet bleibt man interessiert wird das auch etwas bringen.

Verantwortungs- und Respektloser Umgang mit Patienten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: vll 2025
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Verwaltung ... hängt nur ein Schild)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Da stirbt es sich früher ...
Kontra:
Verantwortungs- und Respektloser Umgang mit Menschenleben
Krankheitsbild:
Posttraumatische Belastungsstörung
Erfahrungsbericht:

Stehe seit fast 3 Jahren auf der Warteliste und habe mich mit Hund angemeldet.

Die Klinik hält es nicht mal für nötig sich mal zu melden oder eine kurze Info abzugeben.

Eine Respektlosigkeit und ein furchtbarer Umgang
mit den Patienten.

Bin schon vorab enttäuscht !

4 Kommentare

Heiligenfeld_Kliniken am 12.09.2016

Sehr geehrte Soraya111,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hierzu möchten wir gerne Stellung nehmen.
Uns ist sehr daran gelegen, unsere internen Prozesse kontinuierlich zu überdenken bzw. zu verbessern. Das haben wir auch getan, indem wir aus der Vergangenheit gelernt haben. Aus diesem Grund geben wir nur noch dann Rückmeldung, wenn der exakte Aufnahmetermin final feststeht.
Hintergrund ist, dass die Aufnahme mit einer Reihe an Regularien verbunden ist. Umso größer war die Enttäuschung künftiger Patienten, wenn der Aufnahmetermin noch einmal verschoben werden musste. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dass der Aufnahmetermin definitiv feststehen muss, bevor wir ihn kommunizieren.
Dass es bei Ihnen durchaus länger dauern kann, hängt damit zusammen, da Sie Ihren Aufenthalt mit Ihrem Hund begehen möchten. Da wir allerdings nur ein Hundezimmer haben, können wir an dieser Stelle nicht so flexibel agieren, wie wir es gerne möchten.

Wir hoffen, Ihnen an dieser Stelle weitergeholfen zu haben. Gerne können Sie uns auch noch einmal direkt per E-Mail an info@heiligenfeld.de oder telefonisch unter der 0971 84-0 kontaktieren.

Ihr Heiligenfeld-Team

  • Alle Kommentare anzeigen

Kraftakt

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Fachliche und menschliche Kompetenz, Konzept der Eigenverantwortung
Kontra:
nur 20 Minuten Einzelgespräche in der Woche sind zu wenig. Es sollten 2x 30 Min. sein.
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von Feb. Bis April 2015 hatte ich in der FK HF meinen 10wöchigen stationären Aufenthalt. Hab mich sehr wohlgefühlt und die therapeutische Gemeinschaft hat mit gehoblfe, um aus meinem seelischen Tief heraus- zukommen. Das Personal (egal ob Therapeuten, Ärzte, Pflege, Küche, Housekeeping und PM) waren freundlich, liebevoll und fürsorglich; kurz Achtsamkeit wird hier wirklich groß geschrieben.
Mein Zimmer war relativ eng und der Stuhl vom Schreibtisch immer an das Bett anschlug. Ohne die freundliche Hilfe einer Zimmerfrau, wäre es nicht einmal möglich gewesen einen anderen Schreibtisch zu erhalten. Nachdem dieser ausgetauscht worden war, konnte man das Zimmer ertragen. Weitere Kritikpunkte: schäbiger Teppichboden, dunkle Zimmerdecke(lässt den Raum klein wirken).
Heutzutage sind Doppelzimmer nicht mehr für Erwachsene Menschen angesagt, zumal wenn man im therapeutischen Prozess steckt, benötigt man dringend einen Rückzugs- ort. Das ist im Doppelzimmer nicht gegeben. Möglich das dies ein junger Mensch aushält.
Man hat mir genügend Zeit zugestanden, mich zu öffnen. Ich brauchte diese 10 Wochen. Mit 5-6 Wochen wäre ich nicht gedient gewesen, wie mir in diesem Sommer 2016 in der RK bewußt wurde. Außerdem waren hier die Therapeuten sehr jung, ohne viel Lebenserfahrung.

Für komplexe, schwere Störungsbilder eher nicht geeignet.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keine Bearbeitung der eigentlichen Symptomatik)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (eine erbetene Beratung fand leider nicht statt)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (angeordnete körperl. Untersuchung wurde nicht durchgeführt; in der Kerngruppe fand die Therapie sehr oft mit nur einem anstatt der zwei zuständigen Therapeuten statt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (med. Sonderkost durfte nicht direkt mit der Küche besprochen werden, sondern musste über die Ernährungsberaterin - die schlecht erreichbar war und zudem nicht kompetent wirkte - laufen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (das Patientenzimmer war hotelartig, die Therapieräume - bis auf eine Ausnahme - ansprechend; kein Krankenhausflair)
Pro:
tiergestützte Therapien, Nähe zur Natur, sparsamer Einsatz von Psychopharmaka, Essen
Kontra:
Wartezeit von fast 3 Jahren, Großgruppen, 8 Zwei-Bett-Zimmer ohne Möglichkeit des Umzugs in ein Ein-Bett-Zimmer, keine Einzeltherapien, Speisesaal eng und überfüllt
Krankheitsbild:
BPS, Depressionen, Dissoziationen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 8 Wochen in Heiligenfeld und leider alles andere als zufrieden. Mir war vor der Aufnahme nicht klar, dass in dieser Klinik die therapeutische Gemeinschaft DEN Kern der Behandlung bildet, was heißt, dass großen Wert darauf gelegt wird, dass sich die Patienten der Gemeinschaft gegenseitig unterstützen, tragen und therapieren. Der Kontakt untereinander hat einen größeren Stellenwert als die therapeutische Beziehung zu den Ärzten und Therapeuten, was sich auch darin widerspiegelt, dass es nur ein Einzelgespräch von 20-25 Minuten pro Woche beim Bezugstherapeuten gibt, in welchem der Therapieplan, Organisatorisches oder ein Thema, was innerhalb einer Gruppe bearbeitet werden könnte, kurz besprochen werden. Der Vorteil der Gemeinschaft mag sein, dass man als Neuankömmling sehr schnell in Kontakt zu den verschiedensten Mitpatienten kommt und sofort Anschluss findet. Allerdings bedeutet „therapeutische Gemeinschaft“ in erster Linie, dass in Großgruppen von 45 bis 140 Patienten auf engem Raum gearbeitet wird, was für mich persönlich eine große Herausforderung darstellte. In all diesen Gruppen besteht Anwesenheitspflicht und es ist nicht möglich, von einer bestimmten Gruppe befreit zu werden oder den Raum zu verlassen, wenn es einem zu viel bzw. zu belastend oder triggernd wird. Nur in absoluten Ausnahmesituationen – z.B. wenn ein Patient in eine starke Dissoziation oder Krise gerät – wird man von einem Praktikanten zur Pflege gebracht, wo der Patient Selbststeuerungsübungen anwenden soll, um sich selbst aus dem Zustand zu befreien. Leider ist die Pflege dauerhaft unterbesetzt (die Mitpatienten sind aufgrund des Konzepts in erster Linie Ansprechpartner und Helfer), sodass es in meinem Fall in Krisensituationen mehrmals dazu kam, dass ich lange vor dem Pflegestützpunkt saß und auf Personal wartete. Die angebotenen Therapiebausteine wie „Beziehung & Kommunikation“, „Lebensführung“, „Selbststeuerung“ usw. sind vom Ansatz her zwar gut,... (...Fortsetzung siehe unten!)

3 Kommentare

Buchstabensalat am 29.07.2016

(...Fortsetzung...)
allerdings bleibt die Umsetzung an der absoluten Oberfläche, so dass das meiste lediglich angerissen und in den Raum geworfen wird, was ich persönlich als sehr schade und Zeit verschwendend empfinde. Um innerhalb der Kerngruppe, in welcher ca. 10 Patienten drei mal wöchentlich für 100 Minuten zusammenkommen, an seinen persönlichen Baustellen arbeiten zu können, braucht es als Grundvoraussetzung den Mut, sich mit seinem Thema vor anderen Menschen zu öffnen und sein Anliegen beim Sammeln der Themen der einzelnen Gruppenteilnehmer auch gegen die anderen Themen durchsetzen zu können. Sind diese zwei Fähigkeiten nicht vorhanden oder nur schwach ausgeprägt, sei es bedingt durch die persönliche Biografie, die Persönlichkeit oder durch die psychische Störung, wird von Seiten der Gruppentherapeuten auch keine Unterstützung angeboten sein Thema einzubringen, sodass der Patient die Zeit in der Klinik mehr oder weniger als Zuschauer absitzt.
Ich glaube, dass die Klinik gut geeignet ist für Menschen, die sich an einem Punkt in ihrem Leben befinden – sei es durch eine leichte Krise oder ein Burnout -, an dem sie etwas Konkretes verändern möchten oder müssen und dabei den Austausch zwischen Menschen mit ähnlichen Fragestellungen und eine Auszeit vom Alltag suchen. Auch als Reha-Behandlung vor dem Wiedereinstieg ins Berufsleben mag die Klinik Pluspunkte bieten. Für Menschen mit komplexen und lang anhaltende, schweren psychiatrischen Krankheitsbildern würde ich die Klinik nicht empfehlen, da das Klinikkonzept vom Patienten ein relativ hohes Funktionsniveau und Kompetenzen, sowie ein relativ hohes Maß an emotionaler Stabilität voraussetzt. Auch sollte man als Patient über gute Fähigkeiten der Abgrenzung verfügen, da man ansonsten von den Themen der Mitpatienten unter Umständen überwältigt wird, diese nicht (er)tragen kann und sich im dauerhaften Hochstress befindet, was in der totalen Erschöpfung endet. Ein WG-artiges Miteinander sollte man ebenfalls mögen und aushalten können. Es ist zwar sehr angenehm, dass die Klinik vom Ambiente her absolut nicht wie ein Krankenhaus wirkt, allerdings bringt dies auch den Nachteil mit sich, dass die Wege zur Pflege – je nachdem in welchem Gebäude man untergebracht ist – unter Umständen sehr weit sind und die Kontaktaufnahmemöglichkeit im Vergleich zu anderen psychiatrischen / psychosomatischen Akutkrankenhäusern daher (z.B. in der Nacht) eher...(...Fortsetzung siehe unten!)

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Wieder ein Ja zum Leben/ Lebensfreude

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mehr Einzelgespräche)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Verschiedene Zimmer könnten erneuert werden)
Pro:
Interdisziplinares Team sehr guter Austausch
Kontra:
Nur 20 Minuten Einzeltherapie pro Woche, wenig
Krankheitsbild:
Ptbs DIS, Borderline
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der Patient steht als Mensch im Mittelpunkt. Jeder darf hier so sein wie er ist. Gutes interdisziplinares Team. Ganzheitliches Konzept. Grosse Auswahl an Therapiemöglichkeiten, abgesprochen mit dem Patienten. Von der Patientengemeinschaft getragen.war 14 Wochen dort, Folgetherapie 2014 12 Wochen. Zu jedem Zeitpunkt als Patient- Mensch ernstgenommen. Auch Ärztliche Leitung sehr nahe am Patienten. Top Unterstützung im Prozess, von der Küche bis zum Oberarzt/ ärztin alle freundlich und mehr als engagiert. Da schwere Traumatas sicherlich noch ein weiterer Aufenthalt nötig, erleichtert dass es so eine Klinik gibt !! Weiter so

1 Kommentar

Nina222 am 18.03.2017

Ich habe mich auch für die Klinik angemeldet mit Diagnose PTBS. Dann kam ein Anruf aus Heiligenfeld, womir praktisch gesagt wurde, sie nehmen keine Leute mit DIS. Das ist bei mir offiziell noch nicht so klar, ob ich auch eine dis habe.
Ist das neu?
Ich bin sehr verwundert, dass sie anscheinend doch DIS-Patienten nehmen.

Frauengruppe: Gute Diagnose, erfolgreiche Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012+2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Freundliche Gestaltung der Räume)
Pro:
Therapeutinnen der Frauengruppe, Therapieangebot, Essen
Kontra:
Lange Wartezeit
Krankheitsbild:
PTBS, Agoraphobie mit Panikattacken, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Therapeutinnen (Frauengruppe) waren absolut verläßlich, kompetent, unterstützend und gaben mich nie auf, egal wie schweirig es war! Am Anfang stand erst einmal eine zutreffende Diagnose. Ich habe den Umfang meiner Krankheit bis dahin nicht gewußt (und dann nicht gewollt). Es gelang mir mit der engagierten Hilfe der Therapeutinnen und eigener harter Arbeit (ja, fördern und fordern ist Konzept) meine Panikattacken zu analysieren und zu minimieren. Ich habe keine Panikattacken mehr! Ich habe viel über mich gelernt, meine Grenzen erst erkannt und dann eingehalten, ein besseres Körpergefühl entwickelt. Ich habe vertraut und gewagt. Ich habe danach wieder meine Arbeit aufgenommen. Kurz gesagt: Ich habe unglaublich viel erreicht und bin sehr, sehr dankbar.
Beide Aufenthalte waren unterschiedlich, da diese in der Kerngruppe auf die Patientinnen ausgerichtet ist: Es wurde immer stabilisiert, es wurde aber auch Traumaarbeit geleistet, wo notwendig (und zwar kompetent und aufarbeitend).
Es gibt überwiegend Gruppentherapie in der Fachklinik, Einzelgespräche mit Therapeuten nur 1x wöchentlich. Das sollte man wissen. Ich fand es zunächst hart, aber ich hätte in Einzelgesprächen nicht so viel erreicht. In Gruppenarbeit bekam ich einen Spiegel vorgehalten und musste mich auseinandersetzen. Mir wurde hier erst vieles klar, was ich vorher erfolgreich verdrängt hatte.
Es gibt ein gutes Therapieangebot: Indikationsgruppen, Kreativtherapien uvm.

Ich lese hier viel Kritik und möchte zu 2 Punkte aufgreifen:
1. Heiligenfeld würde Ehen zerstören: Meine Ehe war und ist schwierig. Meine Therapeutin bot mir und meinem Mann ein gemeinsames Gespäch an. Zu keinem Zeitpunkt und nicht einmal ansatzweise wurde mir nahegelegt, die Ehe zu beenden. Im Gegenteil: Man empfahl mir, weitreichende Entscheidungen wie Trennung nicht während der Behandlung zu treffen.
2. Sektenverdacht: Nein, konnte ich nicht feststellen, hätte ich auch nicht toleriert.

Ich würde wieder dort Therapie machen.

eingeschränkt empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kreativtherapien, Räumlichkeiten, um Menschlichkeit bemüht
Kontra:
Doppelzimmer, starres Konzept, zu junge Therapeuten
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Sommer 2015 für 12 Wochen dort. Leider im Doppelzimmer, was sehr stressig war. Angesichts der Tatsache, dass ich zu Hause aufgrund von ständiger jahrelanger Pflege Angehöriger kaum Raum für mich habe, sehr schwierig. Außerdem gab es eine Vielzahl von allgemeinen Großgruppenangeboten( z.B. ein oberflächliches Kommunikationstraining) die für Menschen, die bereits Klinikerfahrung/Therapieerfahrung haben, eher Zeit Fresser denn hilfreich sind. Ärgerlich, wenn betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten (auch HF muss bei den KK viele Behandlungseinheiten abrechnen, damit Geld reinkommt für die Extras, die es dort auch gibt; Doppelzimmer kann man gegen Eigenbeitrag bekommen) als therapeutische Maßnahmen ausgegeben werden. Ehrlichkeit wäre hier angebracht.
Die Therapeuten sind zum Teil sehr jung und unerfahren. Warum schafft es die Klinik nicht, (Lebens-)erfahrene Therapeuten an sich zu binden?
Spiritualität: hier wäre mehr Freiwilligkeit gut. Nicht jeder hat eine Antenne dafür und es muss Möglichkeiten geben, da nicht mit zu machen, ohne schief angesehen zu werden.
Oftmals erhält die therapeutische Gemeinschaft dadurch einen zwanghaften Charakter.
Es gibt aber auch Gutes: Das Gelände und die Therapieräume, sowie das Essen. Kreativtherapien, TaKeTiNa. Die insgesamt zugewandte und individuelle Begegnung mit den Patienten weicht von einer 0815 -Klinik positiv ab.
Kein Focus auf Medikamente.
Ansprechbare Klinikleitung, die aber wohl selbst nicht so viel Handlungsspielraum hat.
Ich würde diese Klinik wegen des starren Konzepts und des esoterischen Rahmens nicht unbedingt weiter empfehlen - wenn es denn gute Alternativen gäbe. Diese sehe ich aber zur Zeit kaum.
Es gibt dort viele Freiräume, die andere Kliniken nicht bieten.Für Menschen, die anfällig für "Heilslehren" sind, nicht so gut geeignet. Man muss sich schon gut abgrenzen können, um nicht "süchtig" nach dieser Kunstwelt zu werden, oder sie mit dem real-Life zu verwechseln ( den Eindruck hatte ich bei vielen Patienten dort).

Nicht geeignet für Menschen mit ADHS oder Autismus-Spektrum-Störung, zumindest dann nicht, wenn diese Themen auch in der Therapie berücksichtigt werden sollen. Davon hat man da wirklich keine Ahnung.

Lebensverändernde Einsichten

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (bis auf die Doppelzimmer)
Pro:
liebevolle Athmosphäre, fachliche Kompetenz, therapeutisches Angebot
Kontra:
7 Doppelzimmer i.d. Fachklinik
Krankheitsbild:
Depression, Traumafolgestörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich so schlechte Bewertungen gelesen habe, möchte ich meinen Eindruck schildern, auch wenn der Aufenthalt in der Fachklinik länger zurückliegt.
Zu Beginn war ich überwältigt von der achtsamen zurückhaltenden und doch lievollen Athmosphäre. Ich bin selbst Krankenschwester und kann sagen in diesem Haus würde ich gerne arbeiten. So stelle ich mir den Umgang mit Patienten vor.
Aufgrund der Athmospäre, der guten Therapeuten und des unglaublich vielfältigen Therapieangebotes war es mir möglich tief in meinem Inneren anzukommen und mich zu öffnen. Es sind Dinge an die Oberfläche gekommen deren Ausmaß an Auswirkung auf mein Leben ich nicht im Entferntesten geahnt hatte. So konnte ich vieles nach und nach verstehen, vor allem mich selbst. Ich kann liebevoller auf mich schauen und mich selbst besser verstehen und annehmen. Bis heute haben sich Schuld-und Schamgefühle, die mich mein ganzes Leben begleitet haben fast aufgelöst. Ich brauche keinen "Schuldigen mehr, was sich in meinen Beziehungen positiv ausgewirkt hat. Mein Leben ist einfacher geworden unbd glücklicher.
Nach der Entlassung bin ich erst in ein Loch gefallen und es ging mir sehr schlecht. Dieser Zustand besserte sich zunehmend.Heute denke ich das Veränderungen und Einsichten mich erschüttert haben - im positiven Sinn und das der "Einbruch" eine natürliche Reaktion darauf war. Heute fühle ich mich lebensvoll und gesund. Ich bin voller Dankbarkeit für die Zeit in Heiligenfeld.
Kritikpunkt: das es nicht nur Einzelzimmer gibt. Ich hatte ein Einzelzimmer, Mitpatienten aber nicht. Das war häufig Thema.Sehr behindernd. Ich hätte mich in meinen Prozess sehr gestört gefühlt.

Wo bleibt die Achtsamkeit und der Respekt vor den Menschen die auf Entwicklung hoffen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die neueren Zimmer wirken freundlich
Kontra:
altes Gebäude und Doppelzimmer sind abgelebt und lieblos
Krankheitsbild:
posttraumatische Belatungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich bin am 08.06.2016 in der fachklinik heiligenfeld angekommen und hätte gerne mich auf die vielen Möglichkeitend der Therapie dort eigelassen. die Umgebung ist schön dort und auch die Grundstimmung und die Menschen sind freundlich und wertschätzend. Doch einen Punkt kann ich nicht verstehen. ich habe ein Doppelzimmer erhalten und dann alles Mögliche unternommen um doch noch in ein Einzelzimmer zu kommen, wenigstens nach einer Woche wechseln zu können, doch keine Change. Acht oder zehn Wochen in einem Doppelzimmer ist für mich keine Change auf Öffnung, angehen meiner Probleme oder gar Heilung. Ohne einen Schutzraum, Rückzugaraum, Privatsphäre kann ich mich nicht öffnen und an mir arbeiten. Also bin ich wieder am nächsten Tag abgereist und stehe nun wieder im Luftleeren Raum da. Wie können die Ärzte in der Resulution Aufruf zum Leben schreiben wir wollen uns für ein Zusammenleben angagieren, in dem unser Herz aufgeht, unsere Seele atmet und gleichzeitig sind sie so stur und uneinsichtig und zwingen mich in ein Doppelzimmer, wo meine Geschichte gerade von kindesbeinen an ein stetiger Einbruch in diesen Schutzraum war und ich in einem Doppelzimmer wieder dieser Willkür ausgesetzt bin und sofort eine Retraumatisierung erlebt habe.Doch genau dieses soll nicht sein, davor wartnt gerade der Entlassungsbericht aus der Heiligenfelder Klinik in Uffenheim, wo ich vor fast genau einem Jahr Entlassen wordern bin.
Schade finde ich die rigiden Regeln in einer Klinik die von Achtsamkeit und Menschenwürde spricht.

3 Kommentare

schnucki122 am 12.06.2016

Ich finde gerade Menschen die wegen einem Trauma in eine Klinik gehen, sollten die Möglichkeit haben sich zurück ziehen zu können .Es sollte ein Muss sein ein Einzelzimmer zu haben
Ja ich weiss das man mit denen nicht reden kann .Die haben ihre Einstellung und weichen nicht einen mm davon ab .Einfach nur traurig
Eigentlich sollte es in einer Therapie sowieso sein das man alleine auf Zimmer ist .Man ist den ganzen Tag mit den Energien von andern zugeballert ,da muss man einfach auch mal alleine sein können .
Also ihr HF denkt mal darüber nach und kommt von eurem veralterten Denkmuster weg .Es reicht schon wenn die Zimmer total veraltert sind :-(

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die Frage aller Fragen ist: "wie führe ich mein Kind spazieren"

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Achtsamkeit
Kontra:
Achtsamkeit ( scherz )
Krankheitsbild:
PTBS, Erschöpfungsdepression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach heftiger innerer und äusserer Abwehr gelang es mir, mich auf die Gegebenheiten der Klinik einzulassen. EINES nehme ich in jedem Fall mit: es gilt, zu FORMULIEREN, was mit mir ist, was ich denke und was ich gerne hätte. Und ja - das BENENNEN habe ich (wieder)gelernt :-) Mir war die therapeutische Arbeit nach dem " Herrenalber Modell" seit Jahren vertraut - und ich durfte hier einen - sehr nötigen - " liebevollen Rundumschlag" mitnehmen.
Herzlichen Dank. - für die Gelassenheit, mit der man mich hat "toben" - und auflehnen lassen - so lange, bis ich realisierte, dass mir kein einziger Mensch etwas BÖSES will - sondern ich das einfach mal voraussetzte. DANN kam die wirkliche Arbeit.
Trotz aller Befürchtungen: meine Autonomie habe ich nicht verloren - sondern ganz im Gegenteil - ich habe sie endlich wieder gefunden - MICH sehr eigenverantwortlich an die Hand nehmen können - und es wirkt und wirkt ........ Freilich braucht es meine bedingungslose Aufmerksamkeit immer und ständig. Doch das Geschenk, was ich dafür bekomme, ist grandios: das pralle Leben.

es war eine gute Zeit! schwer UND verdammt gut

1 Kommentar

bine310 am 20.05.2016

Hallo Waschmaschine,

Habe ich das in deinem Bericht richtig verstanden, dass in der Fachklinik das 12 Schritte Programm praktiziert wird?.
Wäre für eine Antwort sehr dankbar.
Gruß bine

dennoch eine Ausnahmeerscheinung bei Klinikwahl

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (kommt immer drauf an was man selber daraus macht)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (große Fachkompetenz)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Konzept-/Ausrichtung, spirituelles Bewußtsein
Kontra:
u.a. das gesamte Gesundheitssystem an sich
Krankheitsbild:
PTBS, Traumapatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich möchte mich hier bdanken für die intensive Zeit, die ich in der Fachklinik verbracht habe. Natürlich gibt es auch Kritikpunkte im Klinikkonzept, Ablauf etc., da ich jedoch auch selber beruflich lange im sozial-psychiatr. Bereich tätig bin/war und zudem auch langjährige ambulante Traumatherapieerfahrungen habe, kann ich nur sagen dass man(n)/frau seine Ansprüche nicht zu hoch setzen sollte. Für den durchschnittlichen Klinikalltag-/Komfort ist die Fachklinik Heiligenfeld immer noch sehr gut aufgestellt, obwohl sie zu den gleichen Bedingungen arbeiten muss wie sämtliche andere psychiatr. Kliniken in Deutschland und diese sind i.d.R. immer wirtschaftlich orientiert/vorgegeben!
Ich persönlich wußte die Atmosphäre die dort gelebt und gepflegt wird, sehr zu schätzen. Nämlich dass nicht nur ausschließlich schulmedizinische Aspekte in der Behandlung eine Rolle spielen, sondern auch sog. ganzheitliche Ansätze berücksichtigt werden, insbesondere Spiritualität.
Man kann ja davon halten was man will, aber defakto bedeutet es dass erstmal jeder und jede Patientin auch immer als Individum betrachtet wird mit ihren seelisch-geistigen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Da aber auch niemand zu Offenheit, Aufgeschlossenheit und emotionale Tiefe gezwungen werden kann ist es hier recht schwierig mit der Eigenverantwortung.
Ich habe hier so oft bei den Erfahrungsberichten rausgelesen dass viele offensichtlich regelrecht danach verlangen "versorgt" zu werden, was für mich aber eher was mit der eigenen Bedürftigkeit zu tun hat?!
Ich selbst hatte auch natürlich meine Konflikte dort mit bestimmten Therapeuten, aber rückblickend würde ich sagen dass alle nur ihr bestes getan haben und dass natürlich niemand perfekt ist und auch dem Personal Fehler unterlaufen.
Das soll für mich aber hier kein Anlass sein, meine persönliche Verantwortung kleinzureden um somit nicht mit meinen eigenen Schwächen auseinandersetzen zu müssen. Denn dies war und ist es immer noch, mein Hauptanliegen warum ich in Heiligenfeld war. Meine Diagnosen und meine Krankheitsgeschichte (ca. 20 Jahre!) ist ja jetzt auch nicht wirklich neu, um dies als Vorwand zu benutzen mich von jeglicher Verantwortung freizusprechen.
Und es ist abwägig zu erwarten dass eine gesamte Klinik sich den Bedürfnissen bzw Erwartung/Forderungen Einzelner unterwirft/beugt, wäre ja ein Armutszeugnis für sie.

2 Kommentare

tomri am 10.05.2016

Hallo,sorry aber ich habe grade ein Problem dieser Bewertung zu folgen .Ich kann doch nicht von Patienten die in einem absoluten Tief sind und total depressiv u voll traumatisiert verlangen das sie genauso das Programm durchziehen wie z.B. Patienten die ein Burn out haben .Denke auch eine Klinik kann individuell auf das Krankheitsbild des Patienten eingehen .
Was hat das mit Eigenverantwortung zu tun oder da versorgt zu werden????
Wenn ich was am Herz habe brauch ich andere Medis wie jemand der was mit den Nieren hat .Genauso ist es bei den Therapien .Ich kann doch kein Patient der jahrelang daheim isoliert war plötzlich in eine Gruppe mit 130 Leuten stecken und dann auch noch sagen ,sie müssen oder sie können dann gehen.
Tztztz da fehlt mir jegliches Verständnis.Eigenverantwortung war das genau dieser Mensch aus freien Stücken eine Klinik aufgesucht hat um sich der Problematik zu stellen .In kleinen Schritten ist das zu realisieren ,aber bestimmt nicht so wie es da gehandhabt wird .Was hat der Patient wenn er ständig zusammenbricht weil das einfach zu viel ist .Warum kann man da nicht anfangen solche Menschen in kl.Gruppen zu schicken und schauen ..Step by Step
kopfschüttel u du erzählst das du im sozialen Bereich tätig warst oh weia die armen Menschen sag ich nur

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Danke!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
hohe Fachliche und menschliche Kompetenz, Konzept baut auf Eigenverantwortung
Kontra:
Krankheitsbild:
Burnout und Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai/Juni 2015 in Heiligenfeld. Nachdem ich eben die Bewertungen der letzten Monate gelesen habe, möchte ich auch eine Rückmeldung geben. Für mich war die Klinik ein Ort um körperlich und seelisch zur Ruhe zu kommen und gleichzeitig an meinen Themen zu arbeiten. Ich bin mit dem Entschluss in die Klinik gefahren mir meine Traumata und Ängste zu betrachten und habe Unterstützung und viele Impulse bekommen um mich selbst wieder zu entdecken! Der Vorwurf der Sektennähe erklärt sich mir durch den esoterischen und sehr humanistischen Ansatz der befremdlich wirken kann . Ich habe erlebt, dass die Eigenverantwortung sehr im Mittelpunkt steht!! Das ist eine echte Herausforderung, wenn es einem schlecht geht!! Auch das habe ich erlebt. Für mich war die Zeit eine Offenbarung an die ich total gern denke und die mich immer wieder daran erinnert gut zu mir zu sein!! Dankeschön an die Patientengemeinschaft und das therapeutische und pflegende Team!!

Massenabfertigung /Kritikunfähig

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (wurde ständig vertröstet,zu meist unhöflich am Infopult)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
nix
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Traumata
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Massenabfertigung!
Hurra ich habe es überlebt!
Aufenthalt vom 27.11.2013 bis 31.12.13.Schmücken sich mit fremden Federn!Ich war dort wegen Traumartherapie/sexueller Mißbrauch,Gewalterfahrung.Gelockt wird mit speziell für Frauen.Zum Lachen.
Täglich wurde ich mit mindest 20 neuen Männern in den Gruppen,Tanztherapie usw.,zusammen gebracht!!In der Traumagruppe,wurde ich unteranderem v einer "Traumatherapeutin" Frau Ring... therapiert,sie wurde auf hauseigener Heilpraktikerschule ausgebildet.
Witzig,für schwerst traumatisierte,absolut der falsche Ansatz.Unfähig!
Ich bin doch kein Versuchskaninchen!Fühlte mich nicht sicher aufgehoben!
Die andere Therapeutin,war gar nicht ausgebildet für eine Traumatherapie!
Als ich um Therapeutenwechsel bat,wurde ich innerhalb kurzer Zeit,2 Std,unehrenhaft,ohne Geld für das Zugtickit,am Sylvestermorgen entlassen und hinausbefördert,vom Chefarzt persönlich.
Ganz negative Stimmung,Medikamente für die Phsyche werden gerne eingesetzt.
Patienten in Not,müssen von anderen Patienten aufgefangen werden.Notdienst schwach besetzt,überfordert.Die Lösung,noch mehr Medikamente!Ruhigstellung.
Pariert der Patient nicht,wurde mit Sanktionen-Rauswurf gedroht!
Viele Patienten waren nicht glücklich darüber dort gelandet zu sein!
Ich habe bis jetzt gebraucht,um den Schock (Traumaverstärkung)den ich erfahren habe aufzulösen,um wieder an eine weitere Therapie zu denken.
Leute ich rate Euch bleibt dort fern!!!!Vergeudete Zeit!Da gibt es bessere Möglichkeiten.Vor allem finde ich es auch bedenklich,das die ihre Leute selber ausbilden.Was durch so eine "Abhänigkeit",das Arbeitsklima nicht besonders schön gestaltet.
Unmöglich der Laden.In der Rosenklinik,ja da ist alles besser.Deutlich 2 Klassen Medizin!!!!
Ich bin dort nicht am 1.Tag gegangen,13 Monate auf einen Platz warten mußte u ich wirklich in Not war.Die Hoffnung auf die eine tolle,fantastiche,studierte Trauma-Therapeutin im Haus,die mir verweigert wurde,hielt mich dort.Aber alles wurde verschlimmert.Schade!

3 Kommentare

schnucki122 am 29.04.2016

Auch hier kann ich das bestätigen
keiner ist Kritik fähig
wenn es dir nicht passt ,kannste gehen so einfach isses

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vielen Dank für 10 Wochen in denen ich wieder Lebensfreude erlangte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (eine bessere Versorgung kann ich mir nicht vorstellen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (besonders Patientenbezogen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (sehr hohe therapeutische Kompetenz)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (alle Mitarbeiter sind in das Konzept und ins Leitbild mit einbezogen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (ein Ort um wieder zu sich zu finden)
Pro:
hohe therapeutische Kompetenz, ein heilsames Konzept, positives Menschenbild
Kontra:
Krankheitsbild:
Posttraumatisches Belastungssyndrom, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund meiner, zum Teil traumatischen, Lebensgeschichte hatte ich bereits Krankenhaus und Therapieerfahrung. U.A. hatte sich mein Sohn vor 8 Jahren das Leben genommen. Danach konnte ich mir selbst nicht mehr helfen - hatte selbst einen Suizidversuch. Nach Intensivstation, nach Monaten Psychiatrie und genauso vielen Monaten Reha hat mein Körper und meine "Ratio" (mein Denkvermögen) wieder halbwegs funktioniert - mein Körper abgekoppelt von meinen Gefühlen, abgekoppelt von meinen Emotionen, abgekoppelt von meiner Psyche. Kaum genug Kraft für den Alltag, lebe ich im sozialen Rückzug, nur noch für meine anderen Kinder und für meine Frau. Gedanklich in der traurigen Vergangenheit oder in der angsterfüllten Zukunft - "Mich" und "Mein Sein" halte ich gegenwärtig nicht aus. So kam ich nach Heiligenfeld.
Mir ging es sehr schlecht und ich war sehr froh über das klar strukturierte Angebot. Das Konzept der Klinik ist außergewöhnlich und ich glaube, dass jeder der sich darauf einlässt, sehr viel davon profitieren kann.
Die Atmosphäre, die in Heiligenfeld initiiert wird, macht es mir möglich uneingeschränkt zu vertrauen, mich zu öffnen und mich auf jede Therapie einzulassen, die mir angeraten und geboten wird. In Heiligenfeld gibt es soviel unterschiedliche Kompetenzen und es gibt keine Therapie, aus der ich nichts mitgenommen habe. Mir ist es wichtig drei Besonderheiten hervorzuheben:
- meine Kerngruppentherapeuten, Frau Schö. und Herr Sche. sind etwas ganz Besonderes;
- die Intensivwoche im TaKeTiNa,
- meine Mitpatienten
Wer in Fachklinik Heiligenfeld geht, sollte sich m.E. über folgendes klar sein:
- auf Therapie muss man sich einlassen.
- Therapie erfordert Offenheit und Ehrlichkeit zu sich selbst und zum Therapeuten
- Therapie erfordert (therapeutische) Arbeit.
- Therapeuten können Dich nur begleiten - gehen musst Du selbst.
- Therapie heißt sich verändern, dazu gehört auch Veränderung und loslassen.
Es ist mir wichtig Danke zu sagen - an das gesamte Heiligenfeld-Team.

1 Kommentar

bine310 am 13.04.2016

Hallöchen,

ich fahre hoffentlich auch bald nach Heiligenfeld.

Es ist schön mal wieder eine schöne und dankbare Bewertung zu lesen. Das lässt mich hoffen, dass es dort doch nicht so grausam ist wie vorher beschrieben wurde.

Gruß Bine310

Meine Erfahrung 2015

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Taketina, Heilkraft der Stimme, Patientengemeinschaft, Verpflegung
Kontra:
"unterwegs verloren gegangen zu sein"
Krankheitsbild:
Depression und Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach einer Wartezeit von 15 Monaten war ich im Jahr 2015 zum wiederholten Mal in der FK. Bis zu meinem erneuten Aufenthalt hatte mich fast täglich mit meinen Themen auseinandergesetzt. Ich startete hoch motiviert und engagiert.
Mein Kernthema wurde im Forum vom Oberarzt abgewürgt. Vier Gruppentherapeuten und sieben Einzeltherapeuten bewerteten und kommentierten mein Kernthema sehr unterschiedlich bis hin zum abtun bzw. ignorieren.
Ich stand mit meinen beiden existentiellen Hauptthemen allein da und fand selten eine therapeutische Unterstützung.
Ich wurde scheinbar nicht gesehen, trotz ständigem Rufen. Es ging mir immer schlechter. "Ich kann nicht mehr" - waren meine Worte in der Pflege und das als sog. erfahrener Patient. Meine Situation und meinen Zustand hatte ich in allen Wochenberichten geschildert und auch bei den Einzel- und Gruppengesprächen dargelegt.
Ich hatte mir Hilfe und Unterstützung gewünscht und leider nicht bekommen. Ich hatte das Gefühl "unterwegs verloren gegangen zu sein".
Es war Urlaubszeit, auch gab es Vertretungen wg. Krankheit. Diese Unruhe und Anspannung war deutlich auch für mich als Patient spürbar.
Mein Kernthema ist mir bewusst, es ist ungelöst und spürbar. Daran wollte ich in HF weiterarbeiten und möglichst auflösen.
Schade, dieser letzte Aufenthalt hat mir dbzgl. sehr wenig gebracht.
Für mich entspricht diese Erfahrung von 2015 nicht dem Leitbild von HF, der Achtsamkeit, dem Gesehen werden, dem ständigen Dialog - so meine Erfahrung.
An die Geschäftsführung hatte ich einen schriftlichen Erfahrungsbericht als Rückmeldung über meinen Aufenthalt gegeben. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Ist das achtsam, im Dialog m.d.Patienten und auf Augenhöhe?
Mit meiner Entlassung ging es mir schlechter als vor dem Aufenthalt. Allein meine Stärke, die ich auch vor dem Aufenthalt hatte, war meine Recource.
Nach wie vor ist HF für mich noch etwas Besonderes,- wenn das Konzept auch gelebt wird. Das ist auch meine Motivation zur aktuellen Bewertung.

enttäuschend

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
einige der Therapeuten
Kontra:
der andere Teil des Therapeutenteams
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

enttäuscht
das Klinik-Konzept nicht realisiert.
Viel Überforderung spürbar.
Hausstimmung unterschwellig negativ.

6 Kommentare

enttäuscht2016 am 27.02.2016

da meine Unzufriedenheit über die Klinik mittels Wochenberichten, Forum und Kerngruppengesprächen sehr wohl bekannt war, bedarf es hier keines Angebotes von Seiten der Klinik, dass ich mit der Klinik nochmals in Kontakt treten sollte. Es war lange genug Zeit zu einem Gespräch.
Retraumatisiert zu sein fühlt sich zu Hause einfach mal richtig suizidfördernd an. Ich kann nur auf das Vertauen, was ich schon vor der Klinik an Stärken hatte.

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