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EOS-Klinik für Psychotherapie

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Hammer Straße 18
48153 Münster
Nordrhein-Westfalen

18 von 27 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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27 Bewertungen

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Wer WIRKLICH an seinen psychischen Problemen arbeiten will, ist hier auf jeden Fall richtig.

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Super-intensive Therapien, motivierte, kompetente Therapeuten, hervorragendes Essen; sehr viele Infos zu psychischen Erkrankungen (Somatikgruppe; Depressionsbewältigungsgruppen); äußerst umfangreiche Diagnostik
Kontra:
„gewöhnungsbedürftige“ Visite des Chefarztes; mangelhafte Kommunikation zwischen Verwaltung und Patienten; „Medikamenten-Lotto“
Krankheitsbild:
schwere Depression; Angst-/ Panikstörung; Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich wurde im April mit starken Angstzuständen und Depressionen aufgenommen. Positiv fiel mir sofort auf, dass ich meinen eigenen (!!) Bezugstherapeuten hatte, den ich während der Behandlung jeden Tag mind. 1x sehen sollte.
Die ersten beiden Wochen bestanden eigentlich nur aus div. ärztl. und psych. Untersuchungen-man wird definitiv nicht „in Watte gepackt“; da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Auch die „Offensive“ und „robuste“ Art des etwas narzisstischen Chefarztes verschreckte mich am Anfang.
Dann ging es aber richtig „in die Vollen“—jeden Tag min. 1x Einzeltherapie, Gruppentherapien, und jede Menge super-hilfreiche und interessante Info‘s zu psychischen Krankheiten, Medi’s etc. Alleine diese Info‘s haben mich schon ein großes Stück weitergebracht....????
Aktive (!!) Mitarbeit des Patienten wird erwartet; bei mir bedeutete das: immer wieder rein in die Angstsituation-und trainieren....am Anfang extrem brutal- aber nur so habe ich eine andere Einstellung zu meiner Angst erlernt- und sie überwunden-eine gigantische Erfahrung...
Als meine Angstzustände deutlich abnahmen, erledigte sich das Thema Depressionen erstaunlicherweise von selbst- das hätte ich niemals gedacht.....
Die Behandlung war für mich ein Meilenstein- und die erste wirklich hilfreiche nach unzähligen Versuchen. Einen solchen Erfolg hätte ich nicht erwartet.
Die Klinik ist absolut empfehlenswert- mit ein paar kleinen „Schönheitsfehlern“- z.B. was die Kommunikation betrifft: so erfährt man nur durch Zufall oder gar nicht, von ausfallenden (Gruppen-) Therapien. Oder man spielt -als TK-Patient-gerne mal „Medikamenten-Lotto“; man erhält seine Medi’s in einem Briefumschlag- und die Blister sind so zerschnitten, dass man teilweise gar nicht mehr lesen kann, was man da genau einnimmt.....

Zum Thema „JATROSOM“: mir wurde dieser MAO-Hemmer auch empfohlen. Ich habe abgelehnt-und „gut war“. Ich wurde weder überredet, noch genötigt, ihn zu nehmen.....

Einfach enttäuschend!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
intensive Einzeltherapie (5x100Min/Woche), Essen
Kontra:
Diagnose Vergabe, Medikamenten Vergabe, chaotische Abläufe (intern)
Krankheitsbild:
Essstörung (Anorexie, Bulimie), Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Gut, die Klinik hat mir das Leben gerettet. Besser gesagt: am ersten Tag war ich bereits so schockiert von der Klinik, der Leitenden Psychologin und co., dass ich so schnell wie möglich wieder „dort weg“ wollte! Vom ersten Tag an wurden Diagnosen „unterstellt“, Medikamente bekam man wie Smarties verschrieben und eine Aufklärung bzgl. Nebenwirkungen gab es nicht.
Anfänglich war ich wegen einer Essstörung hin gegangen, die sich in den 2 Monaten vor dem Aufenthalt so verschlimmert hatte, dass ich in ein ziemliches Loch gefallen war. Daraus machte die Klinik schon am Aufnahme Tag eine Borderline Diagnose, verschrieb entsprechende Medikamente und setzte mich massiv unter Druck. Sollte ich eine Frage beantworten wurde ich immer weiter „bedrängt“, bis die Antwort der Leitenden Psychologin „gefiel“ und bezogen auf die Essstörung bekam ich (aufgrund der „neuen“ Diagnose) nahezu keine Unterstützung. Immerhin lag es ja daran, dass ich „Borderline hatte“.
Ich hab den Aufenthalt dann nach 3 Wochen abgebrochen, in denen nichts außer Diagnostik und „Widerspruch“ von meiner Seite statt fand. Weder meine ambulante Therapeutin (die mich seit einem Jahr kennt) noch ich, waren von der Diagnose überzeugt und dementsprechend hab ich mich dagegen auch gewehrt.
Ich warte bis heute (Entlassung Anfang Februar) auf meinen Abschlussbericht und auch mit den Finanziellen Dingen ist noch nicht alles geregelt, da die Klinik regelmäßig Kopien „vermaßest“.

Ich bin froh wenn dieses Kapitel bald endlich abgeschlossen ist und ich mich um das nicht mehr kümmern muss!

NEUES SEIN

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hoch zufrieden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hervorragendes Aufnahmegespräch mit d. leit. Ärztin)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Einen besonderen Dank an die Verwaltungsleiterin)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Klinikleitung und persönlicher Psychotherapeut
Kontra:
Es gibt in keiner Weise ein Kontra
Krankheitsbild:
PTBS, schwere Depressiom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Januar 2019 erfolgte meine Aufnahme in die EOS-Klinik Münster wegen
einer schweren Depression und eines PTBS als Folge multiplen traumatischen Erlebens mit affektiven Symptomen und Störung des Sozial-
verhaltens mit hohem Leidensgrad. Individuelle Belastbarkeit sowie
Bewältigungsfähigkeiten waren kaum noch vorhanden.Eine jahrelange
schwere Depression verstärkte das Krankheitsbild.

Nach freundlichem Empfang stellte sich der für mich zuständige Psycho-
therapeut vor und es begann die erste therapeutische Sitzung.

In den ersten 14 Tagen erfolgte eine umfangreiche organmedizinische
Diagnostik als Grundlage des nachfolgenden - jeweils an den
Patienten angepassten - Therapiekonzeptes einschließlich individueller
Medikation.
Neben den täglichen psychologischen Einzelgesprächen begannen die be-
gleitenden Gruppensitzungen. Absolut empfehlenswert sind die Somatik-
und Psychoedukations Kurse mit den Themen: Stress, Depression, Antidepressiva. Diese werden vom Chefarzt selber durch-
geführt und vermitteln sehr interessantes und umfangreiches Wissen zum
Verständnis der Gesamtkonzeption.
Zur einmal wöchentliche Chefarztvisite ging ich jeweils mit Freude.
Diese Visiten fanden in freundlicher, zugewandter Atmosphäre statt mit klaren Worten und motivierend. Ich wurde gefördert - und wenn nötig -
durchaus gefordert.
Am Ende der 3. Woche wurde ich unter Jatrosom 20 mg depressionsfrei.
Seither befinde ich mich in einem kontinuierlichen Zustand des Wohl-
befindens. Die daraus resultierende Stabilisierung war eine wichtige Voraussetzung für die gelungene Psychotherapie.
Ich hatte das große Glück, einen erfahrenen, höchst kompetenten und empathischen Psychotherapeuten an meiner Seite zu haben. Innerhalb von 12 Wochen hoch intensiver Zusammenarbeit ist es gelungen, mich mit den zur Verfügung stehenden trauma- und depressionsspezifischen Therapien in ein gutes Leben zu begleiten. Die Last jahrzentelangen Leidens verlor sich. Ich kann wieder vertrauen. Ich kann meine Gefühle wahrnehmen und bei mir bleiben. Ich bin achtsam zu mir selbst. Ich habe Verantwortung
für mein Leben übernommen.

Nein, auf Rosen gebettet wird man nicht in der EOS. Aber wer bereit ist, sich selber einzubringen, der wird mit Selbstfindung belohnt.

Ich werde die EOS-Klinik mit Freude weiter empfehlen. Für mich persönlich - auch als Ärztin - ist sie ohne Alternative.

DANKE

Nicht perfekt, aber auf jeden Fall sehr gut!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Individuelle Beratung, Mitpatienten, Ausführliches Diagnoseverfahren, Essen, Patientenzimmer, Ideale Organisation, Breit gefächertes Therapieangebot
Kontra:
Manchmal Schema-F-Behandlung, Selbstgerechter Chefarzt
Krankheitsbild:
Schwere Depressive Episode; Anorexia Nervosa; Soziale Phobie (Borderline PS)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im August 2017 kam ich mit jungen 18 Jahren und der Diagnose Anorexia Nervosa, sowie einer Schweren depressiven Episode und sozialen Ängsten in die stationäre Abteilung der Eos-Klinik, in welcher ich die nächsten drei Monate verbringen sollte.

Vorab sei gesagt, dass ich einen Monat zuvor noch in einer speziellen Einrichtung für Essstörungen untergebracht war, von der ich schwer enttäuscht war. Also waren meine Erwartungen so oder so recht schwer noch weiter zu enttäuschen.

Nachdem ich die ersten beiden Wochen mit einem BMI von ca. 17, 6 in die Gruppe für Patienten mit Anorexie kam, wurde ich kurz darauf in die Gruppe für Emotional-instabile (o. Borderline) Patienten eingeteilt, was ich im Nachhinein betrachtet zwar durchaus auch hilfreich fand, aber nicht komplett richtig.

Denn trotz all der positiven Seiten meiner Behandlung wurde ein gravierender Fehler gemacht: Die sehr ausführliche Diagnostik führte, neben den gerechtfertigten Diagnosen (Depression, Anorexie und Sozialphobie), letztlich zu einer zusätzlichen, fehlerhaften Diagnose, nämlich der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Diese wurde mir sogar sehr schnell, nach dem ersten Vorstellungsgespräch, diagnostiziert. Heute kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass ich keine Borderline-Persönlichkeit habe. Es hat aber eine ganze Weile gedauert, bis ich mich von dieser Fehldiagnose lösen konnte.

Schließt man nun aber die Fehldiagnose aus, war die Therapie in der EOS-Klinik genau die richtige Entscheidung für mich! Denn ich wurde nicht nur verhaltenstherapeutisch betreut, sondern auch pharmakologisch. Vor meinem Aufenthalt in der EOS wurde ich noch nie auf Medikamente eingestellt.
Die ganzheitliche Behandlung hat eine gravierende Besserung meines depressiven Zustandes also erst möglich gemacht.

Würde ich wieder (was ich natürlich nicht hoffe) in eine Depression geraten, würde ich erneut die EOS-Klinik zur stationären Behandlung wählen.

Dank der EOS-Therapie lebe ich jetzt ein sehr erfüllendes Leben!

1 Kommentar

Nine01 am 20.08.2018

Hallo DamalsWieHeute,

könntest du mir etwas zu dem Klinikkonzept bei Anorexie erzählen?

Stimmt es dass man 1,2 kg die Woche zunehmen muss und erst ab BMI 18 in "Phase 2" kommt?

Gibt es eine Ausgangssperre oder Besuchsverbot?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Liebe Grüße

Klinik ohne "Herz"!!!!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mitpatienten und teilweise Psychotherapeuten
Kontra:
Chefarztbehandlung und Sporttherapeutin
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Klinikaufenthalt hat mir persönlich sehr viel Kraft gekostet !!!!!!!
Mir fällt es nach mehreren Monaten immer noch sehr schwer, darüber zu sprechen....
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus möchte ich depressiven Menschen kurz von meinen Erlebnissen erzählen.
Ich habe noch nie einen so wenig einfühlsamen; aber arroganten und selbstgefälligen Chefarzt kennengelernt, der die Patienten "von oben herab behandelt"!
Ein überlebensgroßes Bild von ihm in "Sigmund Freud" -Pose in der Büroetage hätte mir direkt zu denken geben müssen.
Jede Visite kostet nur Kraft.
Nach 7 Wochen Aufenthalt hat der Chefarzt immer noch nicht meinen Namen gekannt und auch nichts über mich und meine Erkrankung.
Bei mir persönlich kam noch eine medizinische Fehleinschätzung hinzu. Ich wurde nach sehr schnellem Absetzen eines Antidepressivums, dass zu Schmerzzuständen im ganzen Körper führte, zu der Einnahme eines Antidepressivums gegen "chronische" Schmerzen gedrängt, obwohl ich diese Schmerzsymptomatik erst mit dem Absetzen entwickelt habe.
Bei diesem Einwand erwiderte der Chefarzt: "Alte Menschen leiden unter chronischen Schmerzen!" und verdrehte die Augen!!!!
Das ich "erst" 49 Jahre alt bin spielte dabei eine untergeordnete Rolle!
Mir wurde zusätzlich ein Antidepressivum gegen Ängste empfohlen,das mir "gut tun würde", obwohl ich nicht unter Ängsten leide, sondern "nur" unter Depressionen.
Ich habe die Klinik auf eigenen Wunsch hin verlassen und leide immer noch unter der "kalten" Behandlung, auch teilweise der Sporttherapeuten.....
Bei starken krampfartigen Schmerzen ( durch die Absetzsymptome des Antidepressivums) wurde mir bei einem Sportprogramm von der Therapeutin nicht zur Seite gestanden,nur abfällig auf mich geschaut!!!
Beim Nordic-Walking-Programm wurden z.B.langsame Mitpatienten nicht beachtet.
Die Psychotherapeuten muss ich zum größten Teil als wohltuenden und heilsamen Ausgleich erwähnen
und die lieben Mitpatienten, ohne die ich die Zeit nicht überstanden hätte!!!!

Ich wünsche allen depressiven Menschen, ganz viel Kraft und eine andere Klinik mit "Herz"!

Klinik mit sehr gelungenem intensivem Therapiekonzept

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
intensive erfolgreiche Therapiezeit
Kontra:
keine Anmerkung
Krankheitsbild:
Depression, emotionale Instabilität
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Es findet eine umfassende Diagnostik statt, um danach sehr intensiv und passgenau die Therapie schematherapeutisch "zu zu schneiden". Zu der täglichen Einzeltherapie mit der Therapeutin bzw. dem Therapeuten finden noch einige weitere Angebote statt: in Form von Gruppenangeboten, die weiteres Wissen und Verständnis für die Krankheit vermitteln. Z. B. Training sozialer Kompetenzen, Medikamentensprechstunde, Achtsamkeit und noch weiteres. Es wird versucht, ein umfassendes Verständnis für das eigene Befinden zu wecken, damit man der "Experte" für sich selbst wird. Ich hatte den Eindruck, dass die TherapeutInnen sehr gut geschult sind, und sich wirklich sehr intensiv um die Patientinnen kümmern. Die Klinik ist auch ein sehr schönes Haus mitten in Münster. Man hat viel Zeit, um die Stadt zu erkunden und "raus zu kommen". Der Hintergedanke dabei ist natürlich, das neu gewonnene Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten zu erleben. Man wird rundum sehr freundlich und kompetent betreut - und nicht zu vergessen: das Essen ist sehr sehr lecker.
Insgesamt war es eine anstrengende, oft schwere Zeit durch die intensive Beschäftigung mit der Krankheit, aber auch eine schöne Zeit mit den MitpatienInnen in einem Haus mitten in der Stadt.

Wir würden bei Bedarf immer wieder diese Klinik wählen!

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Alle Medikamentengaben wurden mit den Patienten abgesprochen.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Die Einzelzimmer waren sehr wohnlich, auch für einen längeren Zeitraumm)
Pro:
Alles wird mit den Patienten besprochen, das Essen war immer sehr schmackhaft
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexia nervosa
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Eltern der bereits volljährigen Patientin können wir zwar nur von außen betrachtet berichten, aber durch den ständigen Kontakt zu unserer Tochter ist uns eine objektive Einschätzung sicherlich gut möglich.
Das Interesse am Patienten wurde bereits beim Erstgespräch sichtbar. Nachdem unsere Tochter alleine mit der Therapeutin gesprochen hat, wurden wir als Eltern zum Schluss noch einmal dazugeholt. Uns wurde, wenn es mit der Krankenkasse klappt, ein Platz direkt für die nächste Woche zugesagt. 8 Tage später ist unsere Tochter aufgenommenen worden. Danke an die Verwaltungschefin, mit der wir nicht nur einmal im freundlichen und sehr hilfsbereiten Kontakt standen. Vom ersten Tag an hat sich unsere Tochter sehr gut aufgehoben und betreut gefühlt. Sei es von den Therapeuten als auch den Ärzten (es ist doch nur positiv, wenn sie von dem überzeugt sind, was sie tun!) oder der Küche. Zu Ihrer Einzeltherapeutin, die ihr die gesamte Zeit des Klinikaufenthaltes zur Seite stand (von Urlaubszeiten abgesehen) hat sie sofort einen sehr guten "Draht" aufgebaut, was zu einer erfolgreichen Arbeit führte. Diese ging zwar mit ganz viel Einfühlungsvermögen einher, aber, wenn nötig, gab es auch etwas positiven Druck. Der Gewichtsaufbau ging relativ zügig. Bei jeder Mahlzeit war ein Therapeut dabei, der den Patienten geholfen hat, die schwere Hürde der regelmäßigen Mahlzeiten zu überwinden. In der ersten Zeit wurde eine sehr intensive Diagnostik durchgeführt, so dass die Gründe der Anorexie etwas offensichtlicher wurden. Daran wurde ab einem bestimmten BMI ganz intensiv gearbeitet.
Nach knapp 5 Monaten ist unsere Tochter in das angeschlossene Bewo der Alexianer gezogen. Dieser Schritt wurde in die Therapie einbezogen. Ziel der Ärzte und Therapeuten ist es durchweg, die Patienten in ein selbständiges Leben zu entlassen.
Nun war unsere Tochter von Anfang an bereit, sich aus dieser Krankheit herauszukämpfen. Dabei hat sie in der EOS-Klinik die bestmögliche Unterstützung erfahren.

Die leitenden Ärzte sind eine absolute Katastrophe

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden (Die Qualität der Einzeltherapie und der Gruppentherapien ist sehr gut)
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Meinung über diese Klinik ist sehr zwiegespalten.

Mir persönlich hat der Aufenthalt enorm weitergeholfen, was aber ausschließlich meiner hervorragenden Einzeltherapeutin zu verdanken ist.
Positiv sind ausserdem die Ausstattung der Einzelzimmer und die tägliche Einzeltherapie.

Leider überschatten die negativen Faktoren die positiven, sodass ich einen Klinikaufenhalt in der EOS Klinik trotz meiner Fortschritte nicht wiederholen würde und auch niemandem empfehlen würde.

Die leitenden Ärzte sind absolut desinteressiert am Einzelnen, es geht ihnen lediglich darum, Geld zu machen, ein bestimmtes Medikament zu verschreiben (einen MAO-Hemmer, der als Antidepressivum normalerweise erst dann verschrieben wird, wenn SSRIs etc. nicht angeschlangen haben) und Patienten so wie Therapeuten auflaufen zu lassen und zu bestrafen. Die beiden sind furchtbare Narzissten, völlig ungeeignet für diesen Beruf.
Man hat das Gefühl, sie verlangen von Personal und Patienten totale Hörigkeit, Kritik darf nicht geäußert werden, sie wird direkt mit Rausschmiss oder anderen Konsequenzen sanktioniert. Auch die Therapeuten, die größtenteils enorm kompetent und bemüht sind, wirken von der Chefetage eingeschüchtert.

Durch Berichte von ehemaligen Angestellten ist inzwischen auch in entsprechenden Kreisen bekannt, dass die Chefs unmögliche Arbeitgeber sind und sich der professionelle wie der private Kontakt mit beiden aufgrund ihres Größenwahns sehr schwierig gestaltet.
Zudem ist vor einigen Wochen ein Patient in der Klinik während des Aufenthalts verstorben, nachdem die Nebenwirkungen durch das ihm verschriebene Medikament (den oben beschriebenen MAO-Hemmer) vom leitenden Arzt nicht richtig eingeschätzt bzw. ignoriert wurden. Momentan ermittelt hier die Kripo. Angeblich sind Patienten, die während des Vorfalls dort in Behandlung waren, massiv unter Druck gesetzt worden, nichts davon nach außen zu tragen.

Alles in allem also: hervorragende Einzeltherapeuten, aber katastrophale Leitung

3 Kommentare

sternenbip am 23.03.2018

Das ist sehr schade, dass Sie Ihren Aufenthalt so negativ bewerten, ich selbst war mit meinem Aufenthalt (2018) sehr zufrieden. Die Therapeuten sind sehr engagiert, aber ich denke, dass die zwei leitenden Ärzte kompetent die Klinik leiten. Ich denke weiterhin, dass Wahl der Therapieform sowie auch die Wahl der Medikamente ihrem reichen Erfahrungsschatz geschuldet sind und jeder mit der Zeit und guten Erfahrungen auf erfolgversprechend e Dinge zurück greift.

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wer sich helfen lassen will, kann hier viel erreichen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (manches kann man auch erst später verstehen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Personal, gut ausgebildete Therapeuten, vielfältiges Therapieangebot, bei erneutem Bedarf auch sehr schnelle Aufnahme
Kontra:
Krankheitsbild:
chronische PTBS, a typische Anorexie, Borderline, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

nun hab ich 2 Aufenthalte in der EOS hinter mir und ich muss echt sagen, eine wirklich kompetente Klinik.
Vielleicht hinterfragt man manchmal die Herangehensweisen, allerdings sind diese total förderlich für den Therapieverlauf.
Vieles versteht man manchmal auch erst hinterher.
Man kann nie erwarten, dass alles nach dem Aufenthalt weg ist, aber man geht dort in großen Schritten voran!
Durch die täglichen Einzeltherapien kommt man seinen Zielen nah! Der Einzeltherapeut ist tagsüber für einen immer erreichbar und steht einem zur Seite.
Nachts ist ein Therapeut im Nachtdienst.
Alle Therapeuten, wissen zumindest etwas über dich, die Gruppentherapeuten sind im Bilde und wissen, wo Schwierigkeiten liegen.
Somit sind die Gruppentherapien ebenfalls sehr produktiv!
Die Therapeuten sind sehr einfühlsam aber auch streng, wobei das bei mir auch sein musste!
Diese Klinik würde ich jedem weiter empfehlen und werde, wenn nötig, nochmals dort hin gehen.
Man wird ermutigt etwas zu machen, allerdings zu nichts gezwungen!
Man wird bei ALLEM unterstützt!

1 Kommentar

Svenja1100 am 02.11.2017

Ich würde auch gern in die eos Klinik zur Behandlung meiner borderline Erkrankung. Ich bin aber auch nur gesetzlich versichert. Wie war es bei dir mit der kostenübernahme?
Danke und lg :)

Nichts für Querdenker! :-)

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Hohe Intesivität
Kontra:
Autoritär
Krankheitsbild:
Depression PTBS
Erfahrungsbericht:

Jeden Tag Einzeltherapie ist ein großes Plus. Allerdings war mein Einzeltherapeut zwar engagiert aber eher unsicher. Das Konzept kommt von oben und ich hatte das Gefühl dass auch die Therapeuten wenig individuellen Spielraum haben. Bei mir wurde eine Diagnose gestellt hinter der kein behandelnder Arzt später noch stand. Das wäre an sich für mich kein großes Problem, da die Therapie sich dadurch nicht völlig ändert. Das Problem war dass es dort schwierig wird wenn man mal eine völlig andere Meinung hat. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Programm. Kritikfähigkeit ist gerade in der Chefetage kaum aufzufinden und es hat Konsequenzen für einen selbst wenn man bei seiner Meinung bleibt. Und damit meine ich ausdrücklich nicht mangelnde Therapiemonitivation oder aufsässiges Verhalten. Zuviel nach dem warum zu fragen oder eben auch mal klar völlig anderer Meinung zu sein kann dazu führen dass viel Druck auf einen aufgebaut wird. Dies war auch bei anderen Patienten der Fall. Bei mir hat sich meine Erkrankung durch den Aufenthalt deutlich verschlechtert und wurde erst durch eine andere Therapie besser. Ich habe aber dort auch Menschen erlebt die sehr profitiert haben. Individuelle Lösungen gibt es dort deutlich weniger als in der Klinik am Chiemsee die mir sehr geholfen hat. Für mich fühlt es sich die Eos einfach viel zu autoritär an. Zudem ist man ja nach der Klinik wieder auf sich allein gestellt und da fühlt es sich für mich sicherer an wenn man in der Therapie schon eigenverantwortlich arbeitet.

Wer gerne auf krank gepusht wird ist hier richtig..

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Auf Grund der netten Verwaltung etc geb ich nicht ein komplettes Unzufrieden)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Zimmer, Empfangsdamen, Verwaltung, Köche
Kontra:
Gruppentherapie und komische "Regeln"
Krankheitsbild:
Komplexe Ptbs, Angststörungen
Erfahrungsbericht:

Ich war aufgrund von super Bewertungen in dieser Klinik und bin maßlos enttäuscht.Die Zimmer waren zwar wirklich schön die Verwaltung , Empfangsdamen und Köche sehr nett und die tägliche Einzeltherapie sinnig, doch die Gruppentherapie war entäuschend. Der eine Gruppentherapeut wusste gar nicht warum wir gewisse Dinge tun sollten...auf Nachfrage bekam man wirklich die Antwort:" ich weiß nicht wofür das gut ist...man hat gesagt ich soll das machen also tu ich es".Dazu kommt das ich eine Gruppe gesteckt wurde die gar nicht zu meinem Krankheitsbild passt.Man muss dort aufpassen nicht total auf krank gepusht zu werden und sich selbst treu zu bleiben. Ich hatte diese Klinik wirklich als Chance für mich gesehen ....doch da bleib ich lieber in ambulanter Therapie und trete mir selbst noch mehr in den allerwertesten um vorran zu kommen! Wer austausch über Krankheitsbilder mit anderen Patienten sucht ist hier ebenfalls fehl am Platz ...da man weder in der Gruppentherapie noch privat mit anderen Patienten über viele Dinge reden darf.
Was ich schade finde ist das so eine tolle Therapeutin wie ich sie hatte in so einer Klinik arbeitet.

1 Kommentar

Josi2210 am 26.08.2016

im Detail dürfen Dinge nicht besprochen werden, weil sie triggern können, allerdings findet dennoch ein guter Austauch mit Mitpartienten statt!
So ist meine Erfahrung

Sehr gute Klinik, sehr gutes Konzept, sehr fähige Therapeuten

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
tägliche Einzeltherapie,
Kontra:
Krankheitsbild:
mittelschwere Depressionen, Angststörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach mehreren Verhaltenstherapien über viele Jahre war mein 12 wöchiger Aufenthalt in der EOS Klinik in Münster für mich wie ein 6er im Lotto.
Erstmals habe ich dort Werkzeuge an die Hand bekommen und gelernt mit negativen Emotionen ganz praktisch umzugehen. Kein Therapeut kann in 12 Wochen Depressionen, Angst und Panikattacken ganz wegtherapieren aber durch die in der Klinik immer wieder eingeübten Techniken habe ich jetzt die Sicherheit mir selbst gut helfen zu können und schaue sehr zuversichtlich und mit Freude in die Zukunft.
Als sehr wirksam habe ich die Konfrontationen mit meinen Ängsten erlebt durch die mein Angstlevel deutlich gesunken ist und dafür bin ich sehr dankbar.
Die tägliche Einzeltherapie ist wohl in keiner anderen Klinik üblich und zeichnet die EOS besonders aus. Man kann dadurch sehr intensiv an seinen Problemen arbeiten.
Auch die medikamentöse Beratung und Behandlung wird individuell und mit sehr viel Sachverstand durchgeführt und hat mir sehr geholfen.
Mit viel Aufwand und sehr sorgfältig wird auch die Diagnostik im psychologischen wie auch im medizinischen Bereich durchgeführt.
Die Klinik selbst ist modern mit schönen, sehr sauberen Zimmern ausgestattet und auch die Versorgung ist gut.
Das Sportprogramm am Morgen ist das frühere Aufstehen auf jeden Fall wert, ein wunderbarer Start in den Tag.
Alls in allem habe ich mich in der EOS Klinik sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Danke an das ganze Team.

vertrauensvoller Umgang

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Strukturen im Alltag
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Fühlte mich sehr gut aufgefangen. Hätte selber nicht geglaubt das es möglich ist nach 9 Wochen so gestärkt aus der Klinik gehen. Super Team von den Therapeuten, Verwaltung über die Köche, Empfang, Reinigungsteam etc. viel Mühe um es den Patienten möglich zu machen anzukommen und sich zu öffnen.
Sehr gute Erfahrungen mit der Schematherepie gemacht. Gute Lage innerhalb der Stadt um sich auch dem Alltag draussen stellen zu können.

Sehr empfehlenswert - wenn man sich traut an sich zu arbeiten

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 15/ 16   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Tägliche Einzeltherapie, gründliche Diagnose
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Borderline, ADHS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin jetzt nach drei Monaten Aufenthalt in der EOS-Klinik seit einer Woche wieder zu Hause. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung möchte ich gerne meine Erfahrungen mit anderen teilen.
Vor dem Aufenthalt wurde ich zehn Jahre lang auf Depressionen behandelt. In der EOS-Klinik wurde ich die ersten Wochen gründlich getestet, mit Fragebögen, Tests, Gesundheitschecks.
Die Diagnose: Depressionen, Borderline - und ADHS! In der täglichen Einzeltherapie arbeitete ich gründlich meine biografischen Hintergründe auf. Mit der Schematherapie konnte ich endlich beginnen, das Chaos in meinem Kopf ordnen, altes Problemverhalten zu verstehen und ich begann zu lernen, Verantwortung für mich zu übernehmen.
In den Gruppentherapien, die täglich rund vier Stunden des Programms ausmachen, besprachen wir u.a. die verschiedenen Gefühle und den Umgang damit. Täglich übten wir uns in Achtsamkeit, der Versuch, komplett im Moment zu bleiben und Gedanken ziehen zu lassen. Hilfreich war es auch, für uns schwierige Situationen vor der Kamera zu üben, zum Beispiel, seine Meinung zu sagen.
Ich habe die Zeit als sehr wundervoll und wertvoll für mich empfunden. Meine Gruppe war sehr offen und liebevoll miteinander, wir halfen uns gegenseitig und auch aus den Erfahrungen der anderen konnte ich gut lernen.
In der Einzeltherapie fühlte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben komplett verstanden und ernst genommen. Ich kann einen Aufenthalt in der EOS-Klinik deshalb jedem empfehlen, der wirklich bereit ist, etwas an sich zu ändern und dafür manchmal auch über seine Grenzen zu gehen. Es war oft hart, weil man, statt zu Verdrängen, Kontakt zu seinen Gefühlen bekommt, darauf muss man sich einlassen. Aber es ist auch großartig, wieder etwas zu fühlen, seinen Terror im Kopf eingrenzen zu können und sich selbst endlich wirklich richtig kennen zu lernen.
Ich war jeden Tag dankbar, dass ich in der EOS Klinik sein durfte; und bin es noch.

persönliche Erfahrungen mit der EOS-Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
die tägliche Einzeltherapie, das gibt es in der Form nirgendwo
Kontra:
manche Gruppentherapien, aber eher selten
Krankheitsbild:
Depression, mittelgradig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin nach einer mehrere Monate anhaltenden depressiven Episode in diese Klinik gegangen.
Hier bin ich insgesamt 7 Wochen stationär in Behandlung gewesen, morgen werde ich entlassen.

Zunächst: es geht mir deutlich besser, die Therapie hier hat mir sehr gut geholfen, besser, als ich es mir erhofft hatte.

Woran kann das liegen? Die hier praktizierte kognitive Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt auf der Schematherapie ist für meine Persönlichkeit offensichtlich genau richtig, denn sie gibt mir ganz konkretes Werkzeug an die Hand.
Das bedeutet für mich, da ich seit meiner Kindheit übergroße Angst vor Abwertung und verletzender Kritik habe, dass ich jetzt Möglichkeiten habe,mit solchen Situationen in Zukunft so umzugehen, dass ich dieses Gefühl der Bedrohung rechtzeitg herunterregeln kann.

Da ich täglich Einzeltherapie hatte,war es wirklich möglich,Neues immer wieder auzuprobieren und einzuüben..
Irgendwann fühlte ich mich besser, d.h. ich habe mir wieder viel mehr zugetraut.

Nach langer Zeit bin ich wieder optimistisch und habe vor der Rückkehr an den Arbeitsplatz keine große Angst mehr.

Immer wieder

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Borderline, PTBS, atypische Bulimie, Sozialphobie, schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt 12 Wochen in der EOS-Klinik, habe dort das DBT-Programm gemacht, und kann diese jedem nur empfehlen. Man ist dort nicht nur eine Nummer sondern ein Mensch. Die Probleme werden jederzeit ernst genommen, die Therapeuten gehen auf einen ein. Sehr gut fand ich die tägliche Einzeltherapie in welcher nicht auf die Uhr geschaut wurde sondern sich die Zeit genommen wurde die man brauchte. Auch die Geuppentherapien sind sehr empfehlenswert. Man lernt dort so vieles, was es einem leichter macht mit sich und seiner Krankheit umzugehen. Man sollte allerdings auch bereit sein sich darauf einzulassen. Wer eine Wellness-Kur erwartet ist hier fehl am Platze.. Es wird intensiv mit einem gearbeitet und das ist nicht immer einfach. Aber es ist immer jemand da der einen in Krisessituationen auffängt, sich Zeit nimmt, mit einem spricht...
Es werden einem nicht einfach Tabletten verordnet ohne das darüber gesprochen wird(wie manche hier behaupten). Jede Medikation wird mit einem besprochen und man kann diese jederzeit ablehnen.
Mein Fazit nach 12 Wochen: Jederzeit wieder!!

Kaum Positive Erfahrungen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
gutes Essen, Einzelzimmer und jeden Tag Einzeltherapie
Kontra:
keine ausgebildeten Therapeuten, kaum Verständnis, viel Druck
Krankheitsbild:
Depressionen , Essstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider kann ich über die Klinik kaum etwas Positives berichten.
Die Therapeuten die in der Klinik arbeiten sind alle erst in Ausbildung. Es gibt nur wenige Therapeuten mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder gar einem Facharzt in der Klinik. Dadurch, dass die Therapeuten insgesamt alle sehr jung sind fehlt es ihnen an Eigenständigkeit und Sicherheit.
Die Klinik folgt einem genauen Konzept und individuelle Abweichungen da individuelle Patienten ist leider nicht möglich. Es wird hauptsächlich mit Druck und Bestrafungen gearbeitet anstatt mit Motivation und Belohnungen.
Gerade von Seiten der Leitung bekommt man wenig bis gar keine Unterstützung und individuelle Probleme werden kaum ernst genommen.
Insgesamt hat meine Aufenthalt dort zwar zu einer Stabilisierung meines Aufenthaltes geführt. Das lag allerdings an meinem sehr engagierten Einzeltherapeuten. Leider ist das eine Ausnahme dort. Dieser Einzeltherapeut hat dann auch die Klinik verlassen. Da war er übrigens nicht der einzige. Allein in den Monaten in denen ich dort in Behandlung war, haben über 6 Therapeuten gekündigt.

Sehr empfehlenswerte Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hervorragend.
Gute und intensive Einzeltherapie (5x in der Woche).
Gute und intensive Gruppentherapien (10 in der Woche).
Gute und intensive Diagnostik.
Gute Nachsorge.

Lobenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (ich musste (wenn auch selten) nach meinen Krankmeldungen fragen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Tägliche Einzeltherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich konnte dort recht schnell aufgenommen werden, auch als Kassenpatient!! Bin dort wegen schwerer Depressionen gewesen, ich wusste aber das das nicht alles ist was mich beschäftigt, also wurden dort auch direckt meine Traumata und Persönlichkeitsstörungen mitbehandelt und da ich schon mal dort war auch glch meine Schilddrüsenwerte korrekt eingestellt (bei Hashimoto t.). Ich bin sehr froh dort gewesen zu sein, da sich alle dort große mühe mit einem geben. Außerdem finde ich es super das man seinen Einzeltherapeuten täglich hat, wenn es dringend nötig ist kommt er auch nochmals zu einem. Es haben aber alle ein offenes Ohr!!

Nicht für jeden geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
tägliche Einzeltherapie
Kontra:
Therapiekonzept
Krankheitsbild:
Essstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2013 für 10 Wochen in der EOS-Klinik wegen Depression, Essstörung (Bulimie), Persönlichkeitsstörungen.
Das Konzept der täglichen Einzeltherapie hat mich angezogen. Meine Therapeutin war sehr einfühlsam und professionell, allerdings auch sehr jung, sowie die meisten Therapeuten dort.
Leider arbeitet die Klinik mit einem Konzept, das Druck auf den Patienten ausübt. Nicht ist freiwillig, man wird so lange unter Druck gesetzt, bis man nachgibt oder man muss die Therapie abbrechen.
Das mag für manche Patienten sinnvoll sein, für mich war es das nicht. Ich habe mich dadurch sehr unwohl und unverstanden gefühlt. Die Therapie hatte bei mir auch keinen positiven Effekt. Jedoch sind seitdem meine Ängste stärker geworden.

Die Klinik befindet sich inmitten der Innenstadt von Münster. Das hat Vorteile, was die Freizeitgestaltung angeht, ist jedoch für Ruhesuchende weniger geeignet.

Einmaliges Konzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
tägliche Einzeltherapie, gute Gruppenarbeit, zentrale Lage des hotelähnlichen Gebäudes
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Deppression, Burnoutsyndrom
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich von September 2014 bis Mitte November 2014 in der EOS Klinik.
Mir war als erstes aufgefallen, dass die Einzelzimmer ausreichend ausgestattet sind, um sich dort auch über Wochen wohl zu fühlen.
In der Klinik wurde man bereits ab dem zweiten Tag von allen Personen mit Namen angesprochen, was einem das Gefühl gab nicht nur eine Nummer zu sein.

Das klinische Konzept erstreckt sich über eine sehr intensive Diagnostik in den ersten 14 Tagen, parallel hierzu finden bereits ausführliche Einzelgespräche statt, die dem Therapeuten ermöglichen sich in die persönliche Biografie ein zu arbeiten. Hier sei zu betonen, dass jedes der täglichen Einzelgespräche innerhalb des eigenen Zimmers(Wohlfühlzone) statt findet.

Nach der Diagnostik werden in ausführlichen Visiten die Medikamentation besprochen, wenn erforderlich wird auch ein anderes Medikament empfohlen. Die Wirkungsweise der verschiedensten Medikamente wird in der wöchentlich statt findenden Psychoedukation erläutert.

Mein Einzeltherapeut (Herr Hecker) hat sic auf jede einzelne Therapiesitzung vorbereitet, so das relativ schnell Fortschritte erzieltwerden konnten. Es wurde die Entstehung der Depression beleuchtet und ie Hintergründe, so dass ich es verstehen konnte und somit damit auch umgehen konnte.

Die Gruppenarbeit war sehr intensiv und effektiv in Gruppen mit max. 6-7 Patienten. Hier sei beispielhaft Herr Busske(TSK) und Herr Hecker(MBT) genannt sein.

Für das leibliche Wohl wird in der immer frischen Küche gesorgt. Täglich wird durch zwei der drei Köche ein schmackhaftes und ausreichendes Mahl bereitet. In den 10 Wochen meines Aufenthalts gab es nur 3 Gerichte doppelt und ansonsten immer etwas anderes.
Das Frühstück und das Abendessen wird in einem reichhaltigen Buffet dargeboten.
Die Rezeption steht bis um 20:00 h für Fragen oder Hilfestellung zur Verfügung.

Im gesamten muss ich fest stellen, dass ich mich in der Klinik ausgesprochen wohl gefühlt habe.

empfehlenswertes, zeitgemäßes Klinikkonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
qualitativ hochwertiges Klinikkonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
schwere Depression, PMS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe die Behandlung durch das qualitativ sehr gute Team aus Ärzten, psychologisch sowie physiotherapeutisch ausgerichteten Mitarbeitern als erfolgreich und zielführend erfahren.
Nach einer sehr intensiven Diagnostikphase wurde mit mir während des Klinikaufenthaltes die Medikation abgestimmt und fachlich durch die regelmäßigen Psychoedukationsrunden gut erklärt. Die tägliche Einzeltherapie und Gruppentherapien waren effizient. Das gesamte Ärzte- und Psychologenteam legte viel Wert auf die Patientencompliance. Durch Informationen zum Störungs- und Behandlungsmodell wurde man zur Fachmann der eigenen Krankheit, was für die posttherapeutische Phase sehr zukunftsorientiert war. Der Informationsfluß im Therapeutenteam erfolgte schnell. Nicht nur bei den professionell arbeitenden und hochmotivierten Einzeltherapeuten(Hr. Quach),fühlte man sich in seiner Individualität behandelt, sondern auch von den Gruppentherapeuten(besonders Hr. Dießel, Hr. Hanke, Hr. Frohne und Hr. Mibach). Meine Gruppe bestand aus Patienten im Alter zwischen 25-65 Jahren (Ingenieur, Jurist, Biologin, Pharmakologin, Lehrern etc.), wodurch man aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen konnte.
Die Klinik macht für ihr Klientel viele Zusatzleistungen möglich, z.B. Selbstbehauptungstraining, Paargespräche, Belastungserprobungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, Schlafhygiene,Physiotherapie u.v.m.
Der große Erfahrungsschatz des Chefarztes Hr. Dr. Pawelzik und der seiner Frau runden das moderne Klinikkonzept hervorragend ab. Beide stimmen jeden diagnostischen und therapeutischen Schritt in intensiven Visiten mit den Patienten und den Einzeltherapeuten ab. Ich habe Hr.Dr. Pawelzik als sehr hilfsbereiten, konstruktiv ausgerichteten und ehrlichen Arzt kennen gelernt, der durch intensive Gesprächsführung ein großes Interesse an der individuellen Problematik seiner Patienten zeigt.
Nicht zuletzt soll der hervorragende Verwaltungsapparat und Service erwähnt werden.
Diese Privatklinik mit Hotelcharakter (EZ mit Bad)bietet ein sehr persönliches Umfeld. Die Nähe zum Aasee und zur Innenstadt lassen Naturliebhaber sowie kulturell Interessierte aufleben.
Den Erstkontakt mit einer Klinik dieser Art möchte ich nicht missen.

yes!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Please see above
Kontra:
Krankheitsbild:
emotionale Instabilität, depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich möchte zuerst den wichtigsten Teil der Klinik kommentieren, ihrer Ärzte und Therapeuten.

Meine Therapeutin war nicht nur sehr gut ausgebildet und arbeitete höchst professionell; ich hatte auch den Eindruck, dass sie persönlich motiviert war, um die tägliche Therapie für mich als individuelle Patientin so nutzbringend wie möglich zu machen. Ich hatte auch die Gelegenheit, von einem ihrer Kollegen therapiert zu werden, und ich war glücklich, dass ich die Behandlung in gleicher Qualität erfuhr.

Ich hatte auf den Vorzug der Behandlung durch den Chefarzt, Herrn Dr. Pawelzik. Seine Diagnosen sind sehr direkt und ehrlich, weil sie auf seiner enormen Erfahrung basieren und auf seinem Wunsch, dabei zu helfen, dass sich seine Patienten selbst besser verstehen. Wenn er der Ansicht ist, dass man hin und wieder einen richtigen Anstoß braucht, erlaubt ihm sein Selbstvertrauen, diesen im genau richtigen Moment zu geben.

Die hervorragende Qualität erstreckt sich auf die gesamten Mitarbeiterinnen, die die verschiedenen Gruppensitzungen leiten. Ich hatte das Gefühl, dass sie manches Mal die sachdienlichen Aspekte der Patienten untereinander besprachen, um jedem Patienten besser helfen zu können.

In jeder Hinsicht ist hier Hilfe zu finden.

Wählen Sie eine moderne Privatklinik mit einem sehr freundlichen Mitarbeiterstab, nehmen Sie frisch zubereitete Mahlzeiten zu sich in einem schönen Speiseraum und genießen Sie gleichzeitig die Schönheit und Kultur einer pulsierenden Stadt, und Sie werden verstehen, was die EOS-Klinik alles bieten kann...

2 Kommentare

th_581 am 03.12.2015

Das liest sich ja wie eine Werbebroschüre, als wenn diese Bewertung von ein(er) Mitarbeiter*in der Klinik verfasst worden wäre...?!
Vor allem der letzte Absatz. Macht mich etwas skeptisch.

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EMPFEHLENSWERT !!!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
tägliche Einzeltherapie, junge & sehr kompetente Therapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Angststörung, Borderline, Anorexie
Erfahrungsbericht:

Noch nirgendwo habe ich solch ein kompetentes Team erlebt - der Informationsfluss erfolgt unglaublich schnell & die vielen jungen Therapeuten sind bestens ausgebildet.

Das sehr strenge und konsequente Programm für Essgestörte hat mir sehr gut getan, da ich anfangs Kontrolle abgeben und diese nach und nach wieder übernehmen konnte. Es wird ganz individuell geschaut wie weit man ist und wobei man noch Hilfe benötigt.

Auch das Programm für Borderline-Patienten, in das man ab einem bestimmten BMI wechseln konnte, ist wirklich hilfreich - jeder bekommt die Unterstützung die er braucht und wird aber so weit es geht dazu angehalten, selbstständig Skills anzuwenden. Dadurch entwickelte sich bei mir immer mehr das Gefühl, auch selbstständig schwere Situationen aushalten zu können - ohne problemverhalten zu zeigen.

Am Hilfreichsten war für mich die tägliche Einzeltherapie - meine Therapeutin ist wirklich sehr auf mich eingegangen und hat sich viel Zeit genommen - gemeinsam haben wir Expositionen geplant und durchgeführt.

In dieser Klinik wird sehr viel möglich gemacht... um nur einige Beispiele zu nennen: gemeinsames Essen gehen mit dem Einzeltherapeuten um sich wieder an angstbesetzte Lebensmittel zu wagen, Zugfahrten/Spaziergänge durch die Stadt/Cafebesuche .... je nach dem, was man aus Angst vermieden hat, wird mit seinem Therapeuten zusammen geübt.

Diese Klinik ist wirklich sehr zu empfehlen!

2 Kommentare

Engel* am 28.08.2014

Hallo :)

Ich habe auch vor in diese Klinik zu gehen wegen Anorexie.Ivh hätte paar Fragen , wenn es kein Problem für dich wäre :)

Welcher BMI wird dort angestrebt ?
Wie oft wird man gewogen ?

Gibt es dort auch Fresubins?

Wie lange musstest du auf den Platz warten ?


Ich danke dir :)

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Chaos pur

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Der erste Eindruck beim Vorgespräch in der Klinik war tadellos. Gepflegtes Haus mit Hotelcharakter. Freundliche Mitarbeiter. Wenn man allerdings hinter die Fassaden schaut braucht es nicht lange, bis man erkennt, dass die eine Hand nicht weiß was die andere tut. Frau und Herr Doktor sind sich oft nicht einig in Ihrem tun. Das Team der Psychtherapeuten ist an sich ein junges, bemühtes Team. Es gab zum damaligen Zeitpunkt keinen Kinder und Jugendpsachotherapeuten obwohl die Klinik viele Jugendliche behandelt. Niemals wieder dorthin !

Intensive, moderne Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Ortslage, tägliche Einzeltherapie
Kontra:
Sehr junge, tlw. unerfahrene Therapeuten
Krankheitsbild:
U.a. Bulimie, emotionale Instabilität
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

2013 war ich für ca. 7 Wochen in der modernen und intensiven Behandlung der Eos Klinik in Münster.
Ich bin 23 Jahre alt und leide u.a. unter einer essstorung und einer emotional instabilen Persönlichkeisstorung. Durch die tägliche Einzeltherapie, einem individuellen therapieplan, strenger essbegleitung und kompetenter medizinischer Unterstützung konnte ich bald wieder mehr halt in meinem Gefühlsleben finden.Die Therapie orientiert sich primär an der Schule der Verhaltenstherapie, es gibt jedoch auch viele Elemente aus der schematherapie, die mir persönlich sehr geholfen haben.

Zu meinen Vorrednern muss ich sagen:
Der Chefarzt hat sicherlich Probleme in narzisstischer Form mit sich, jedoch kann ich persönlich nicht einen unprofessionellen Umgang bestätigen. Im Gegenteil gerade die Visiten dienten neben Empathie oft einer leichten Provokation, um über das eigene Verhalten nachzudenken.
Meine einzige negative Kritik ist das sehr (zu) junge Personal der Therapeuten, die gerade sich noch in der Ausbildung befinden und vielleicht viele theoretische aber zu wenig praktische Kompetenzen meiner Meinung nach besitzen.

Letzendlich kann ich jedoch diese Klinik aufgrund der intensiven Therapie nur empfehlen. Gerade für Essstörungen.

Sehr gute Klinik, aber nur für Erwachsene

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Ich bin 16 Jahre alt und war acht Tage lang in der EOS-Klinik. Sie war meine zweite Klinik. Ich war hauptsächlich wegen Depressionen dort, aber auch in der Essgruppe.
Ich finde die Klinik grundsätzlich wirklich gut. Die Therapien, sowie die Einrichtung. Für mich persönlich passte es nicht, aber ansonsten kann ich sie empfehlen.

Ich hatte Schwierigkeiten, da ich so jung bin. Mir fehlte oft ein Ansprechpartner oder jemand, der mich einfach mal in den Arm nimmt. Man ist dort eben erwachsen. Und auch wenn ich das wohl vom Kopf und der Selbstständigkeit her bin, ist das noch was anderes, wenn es einem schlecht geht. Ich habe mir vorher zu viel zugetraut. Die Klinik nimmt (glaube ich) ab 14Jahren auf, aber ich war die Jüngste.

Den Chefarzt habe ich als mehr als unfreundlich erlebt. Wir waren uns wohl in dem Punkt einig, dass Kinder nicht gut in die Klinik passen. Ich hätte mir aber lieber in Ruhe eine andere Klinik gesucht als mehr oder weniger "rausgeschmissen" zu werden. Nach der Visite in der ich äußerte, dass ich nicht glücklich bin in der Klinik, organisierte er ein kurzfristiges Elterngespräch, was zunächst natürlich engagiert wirkte. Er schickte mich jedoch nach kurzer Zeit raus um meinen Eltern zu sagen, dass er jetzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie anrufen würde um mich sediert im Krankenwagen dort rüber zu fahren. Sediert, damit ich kein Drama mache. Obwohl ich weder selbst- noch fremdgefährdend war. Es war halt bloß der einfachste und sicherste Weg das Problem zu beseitigen. Zum Glück haben meine Eltern das nicht mitgemacht. Trotzdem musste ich meine Sachen packen.
Das finde ich wirklich alles andere als in Ordnung.

Das ist alles was ich nicht gut fand. Sehr gute Therapie, sehr gutes Konzept bei der Behandlung von Esstörungen, sehr nette Leute, sehr schöne Zimmer und tolle Lage!

Arztbewertung

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Letztlich kommt es in einer derartigen Einrichtung auf den Arzt an. An M. Pawelzik finde ich nicht schlecht, daß er nicht das eine, alle Probleme lösende Medikament sucht, sondern an mehreren Rädchen gleichzeitig zu drehen versucht. Nicht gut finde ich, daß er von Psychiatrie nur eine eingeschränke Kenntnis besitzt, und beispielsweise eine Histamin-induzierte Psychose nicht von einer Dopamin-induzierten Psychose zu unterscheiden weiß.

unqualifizierte Ärzte

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden (Therapeutisches Angebot und Beratung war sehr gut)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
gutes Psychotherapeutenteam,moderne Therapieformen
Kontra:
selbstherrliche Ärzteschaft mit mangelnden Respekt dem Patienten gegenüber
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe 10 Tage in der Eos Klinik wegen PTBS verbracht.
Die Einzeltherapie, genauso wie die Gruppentherapien, waren sehr effizient. Moderne Therpiemethoden kommen zur Anwendung, Aufklärung und Informationen zum Störungs- und Behandlungsmodell werden gegeben. Der Kontakt zu den Therapeuten ist von einem respektvollen, wertschätzenden Umgang geprägt. Hierfür sollten die Therapeuten der Klinik mehr als fünf Sterne erhalten.
Leider kann ich dieses weder vom Chefarzt noch von der leitenden Ärztin behaupten.
Achtung des Patienten, lösungsorientiertes Handeln, eine
wertschätzende Gesprächsführung scheint insbesondere der
der leitenden Ärztin fremd zu sein. Auch schon bei Ankunft
pharmakologische Veränderungen vornehmen zu wollen, ohne Kenntnisse des Störungsverlaufes halte ich für
unprofessionell und ist der Arzt- Patientenbeziehung
abträglich, Vertrauen kann nicht aufgebaut werden. Ich fühlte mich weder verstanden noch als Individuum wahrgenommen.
Die pharmakologische Beratung beschränkte sich auf ein spezielles Medikament, welches von dem Leiter der Klinik
favorisiert wurde. Man selbst mußte sich schon deutlich gegen
die Umstellung der Medikamente wehren. In der Antidepressivagruppe kam ich mir vor wie auf einer Butterfahrt, nur das hier keine Heizkissen beworben wurden, sondern ein spezielles Medikament. Fragwürdig erschien mir auch, dass sich der Arzt als "der heilsbringende" Arzt und die niedergelassenen Kollegen mehr oder weniger als Deppen darstellte, die in erster Linie an ihren Geldbeutel denken und weniger an das Wohl des Patienten.
Die Klinik selbst war angenehm ausgestattet, leider waren die Zimmer auf Grund der zentralen Lage ziemlich laut. Die Zentrale Lage hatte aber auch ihre Vorteile.
Die Mahlzeiten waren gut und reichhaltig. Die Verwaltung bestand auf die Inanspruchnahme der vers. Wahlleistungen, die ich nicht in Anspruch nehmen wollte. Dies sorgte für erhebliche Mißstimmung. Die Klinik hat keinen Sozialdienst

Nie wieder!

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen ist ok
Kontra:
Leitung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann von der Klinik nur abraten. Ich wurde wegen einer starken Depression und einer Essstörung dort eingeliefert. Man hat mir sofort Jatrosom, einen MAO-Hemmer gegeben, obwohl ich noch keine Erfahrungen mit anderen Medikamenten hatte. Ich musste Diät halten, weil man einige Lebensmittel nicht essen darf, wenn man Jatrosom bekommt. Viele Sachen, die ich gerne mag und auch bereit gewesen wäre diese zu essen, durfte ich nicht zu mir nehmen, weil sie unverträglich mit Jatrosom sind. Ich habe Probleme mit den Augen und Ohren bekommen. Mir war oft schwindelig und konnte teilweise meine Zunge nicht mehr kontrollieren und habe gelallt.
Meine Familie war erschrocken, als sie mich besucht haben. Ich hatte unglaubliche Angst, wenn diese Nebenwirkungen eingetreten sind. Nach meinem Aufenthalt dort habe ich ein paar andere Psychiater gefragt. Sie sagten alle, dass Jatrosom sehr gefährlich sein kann und das es ein Mittel der LETZTEN Wahl ist, wenn nichts anderes hilft. Etwas anderes wurde bei mir gar nicht erst probiert.
Jatrosom hat fast jeder in der Klinik bekommen, obwohl sehr viele unterschiedliche Krankheitsbilder vorlagen. Anscheint meint der leitende Arzt, dass es ein Wundermittel gegen alles ist. Als meine Familie ihn sprechen wollte, was mit mir dort passieren würde, war er nie zu sprechen. Ich wurde, obwohl mir gesagt worden ist, dass ich noch 2 Wochen verlängern muss, sogar plötzlich eine Woche früher entlassen, nachdem meine Familie genauer nachgefragt hatte...Meine Therapeutin, die mich 4 Wochen betreut hatte war auf ein mal im Urlaub und ich sollte mich dann für eine Woche noch auf eine andere, sehr unsympatische Therapeutin einlassen. Da fragt man sich dann schon was da abläuft? Mir hat dann schließlich eine ambulante Psychotherapie geholfen, die traumatisierenden Erlebnisse in der Klinik zu verarbeiten. Zum leitenden Arzt kann ich nur sagen: wenn man nichts Gutes über jemanden sagen kann, dann besser gar nichts...

2 Kommentare

grenzen am 28.04.2012

Ich kann aus eigener Erfahrung auch nur jedem Vernunftbegabten und Heilungssuchenden raten sich ganz schnell woanders Hilfe zu suchen. Dort laufen beim Personal eine ganze Menge seltsame Gestalten herum, mit, wie oben gut beschrieben, merkwürdigen Ideen. Bloss die Finger weg!

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Entscheidung war richtig

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Hilfreiche, effektive Therapie
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo, ich bin aufgrund einer Empfehlung durch die psychologische Online-Beratung auf Psychomeda.de auf die EOS-Klink aufmerksamgeworden. Nachdem ich mich einige Woche intensiv mit der Klinik beschäftigt habe, habe ich mich zu einer Behandlung entschlossen. Und ich habe bis heute meine Entscheidung nicht bereut!

Eine tolle Klinik :)

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Therapie war sehr individuell und hat mir wahnsinnig geholfen!)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Konzept,Mitarbeiter,Atmosphäre,Zimmer
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich(17) war in diesem Jahr 3 Monate in der EOS Klinik und es war die beste Entscheidung in meinem Leben. Behandelt wurde ich wegen Anorexia Nervosa und Depressionen. Die ersten Tage waren sehr aufregend, was sich jedoch sehr schnell legte, da ich sofort in die Gruppe integriert wurde. Da mein Gewicht sehr niedrig war, war ich in "Phase 1" = zunehmen. Diese Phase wurde mich durch das Konzept beim zunehmen sehr erleichtert. Je nach dem wie viel man vor dem Aufenthalt am Tag gegessen hat, wurde auch der Essensplan danach abgestimmt. Ich fing mit einem 750er Plan an. Bei der 1. Zwischenmahlzeit wurden die Pläne an jeden ausgeteilt und man kreutze an, was man den nächsten Tag essen wollte. Diese wurden danach kontrolliert, um Anorektischen Gewohnheiten den Kampf anzusagen ;)
Das Ganze fand ich sehr gut, da man die Kontrolle abgeben konnte.

Ab einem BMI von 16,5 bekam man mehr Einzeltherapie in der Woche = 2 mal 50 Minuten und man konnte in die Kochgruppe gehen. Die Tage gingen sehr schnell rum, da wir immer viel zu tun hatten. Vor allem mit den Gruppen.

Am Tag gab es 6 Mahlzeiten, die immer von 2 Therapeuten, oder auch den beiden super lieben Krankenschwestern, begleitet wurden. Während der Mahlzeiten hatten wir immer viel Spaß.
Ab einem BMI von 17 konnte man sich nach und nach Mahlzeiten frei nehmen, also alleine essen. Wenn man dann einen BMI von 18 hatte kam man in Phase 2. Das heißt: Mehr Ausgang, Therapie....

Die Mitarbeiter sind fast alle sehr jung und super nett. Die Atmosphäre im Haus war auch toll. Ich kann sagen, dass ich alle Patienten mit Vornamen kannte :)
Die Zimmer sind ordentlich,sauber und freundlich eingerichtet.

Als ich dann nach 3 Monaten mit Normalgewicht und einem neuen Lebensgefühl entlassen wurde, wäre ich gern noch länger geblieben. Es war eine wundervolle Zeit.
Und der Chefarzt ist sehr kompetent und nett :)

Also: Die Klinik ist spitze. Ich glaube es ist schwierig, eine bessere zu finden. :)

Einfach gut und qualifiziert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
mir nichts aufgefallen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war in diesem Jahr (2010) für 13 Wochen stationärer Patient in der o. g. Klinik. Ich litt an einem hftigen Burn-Out. Ich war undbin mit der Klinik sehr zufrieden. Die Behanldung war/ist sehr professionel und persönlich. Man wird dort abgeolt wo man sthet. Die Therapie war für mich sehr erfolgreich und zielführend. Das Umfeld ist für mich eine komplett neue Erfahrung gewesen, da es mein "Erstkontakt" mit einer dieser Kliniken war. Ich habe mir im Vorfeld mehrere Kliniken angebsehen und mich für die EOS-Klinik entschieden. Ich kann über die Therapeuten, die leitenden Psychologen und die Verwaltung nur positives sagen. Die Medikation wurde mich fachlich und sachlich erklärt. Über Verwaltung, Umfeld und Betreuung kann ich mich nur positiv äussern. Einsehr persönliches und qualifiziertes Umfeld. Ich würde mich jederzeit wieder für diese Klinik entscheiden. Es liegt auch eine Menge an dem Patienten was man draus macht. Mir hat alles bestens gefallen. Auch die Zimmer haben eine angenehme Größe und sind komfortalbel eingerichtet. Bei einem so hoffe ich nicht, nochmaligen Aufenthalt, würde ich immer wieder zur Eos-Klinik gehen.

Das beste Konzept für Emotional Instabile "Geister"

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Konzept + Therapeuten + Mitarbeiter
Kontra:
Freizeitangebote
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können. Tägliche Einzelgespräche, endlich das Erlernen von Achtsamkeit mit mir selbst und meiner Umgebung als Lebensgrundlage. Meine Gefühle wahrnehmen, aber nicht gleich handeln, mir Zeit für einen Kompromiss zwischen Verstand und Gefühl nehmen, nehmen zu können ohne Angst, dass in dieser Wartezeit andere für mich die Entscheidung übernehmen. Eigenverantwortung, Bewußt-werden, mir meiner Selbst bewußt werden. Den eingerosteten Schalter langsam, knirschend, quitschend umzulegen, hätte ich ohne die EOS-Klinik nicht geschafft.
Ein super motieviertes Therapeutenteam, engagierte Klinikmitarbeiter, Köche eingeschlossen . Danke!

Mein damaliger EOS Aufenthalt

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Atmosphäre
Kontra:
hmmmmm..?
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufgrund einer rezidivierende Panikstörung habe ich mich bei meiner KK für die Psychotherapie in der EOS Klinik entschieden. Da mein Zustand in diesem Jahr sehr schlimm war - ich auch höllische Beschwerden hatte, die dazu geführt haben, dass ich mein häusliches Umfeld garnicht oder nur mit Begleitung verlassen habe - war ich glaubich richtig an der Stelle. Die Psychologin hat bei mir eine schizophrene Störung diagnostiziert und den Arzt ran gezogen, der mich dann auf Olanzapin eingestellt hat. Die Atmosphäre ist annehmbar, das Essen schmeckt bezaubernd und das therapeutische Flair lohnt sich echt.

Hervorragend=)

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
fast ausnahmslos alles.
Kontra:
überheblicher chefarzt mit hang zum medikamente verodnen.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

ich war anfang 2009 in dieser klinik und wurde wegen einer sport-magersucht behandelt. mir hat der aufenthalt sehr gut gefallen, sehr verständnissvolles und meiner meinung nach auch kompetentes personal. die therapie war intensiv und aus meiner sicht sehr effektiv, was nicht zuletzt auch auf die zahlreichen therapie angebote innerhalb der klinik zurückzuführen ist. einzig der chefarzt, da muss ich mich meinen vorrednern anschließen, macht einen etwas abgehobenen eindruck (foto in sigmund freud pose auf dem flur...)
das essen fand zuerst in einer gruppe statt, auch unter betreuung von therapeuten, die einen unterstützten und einem halfen, den vorher (selbstgewählten & abgesprochen) ernährungsplan umzusetzten.
auch herrscht in der klinik ein ausserordentlich angenehmes klima, ich lernte viele nette leute kennen mit denen ich auch teilweise noch heute in kontakt stehe.
die lage gestalltet sich angenehm, die klinik erweckt eher den eindruck man wohne in einem hotel als in einer klinik was vorallem an den großzügig geschnittenen zimmern und den hellen, modernen badezimmern liegen mag.
alles in allem kann ich diese klinik aus eigener erfahrung nur weiterempfehlen, mir wurde dort sehr geholfen.

lieber mal woanders Heilung suchen

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
völlig fehlende allgemeinmedizinische Versorgung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Zentral gelegen, alles ein bisschen Schicki-Micki, aber schon in die Jahre gekommen, Zimmer jedoch ganz ok. Essen fad und lala. Personal und Mitpatienten durchaus freundlich, 'man' grüsst sich. Allgemeinmedizinische Versorgung Katastrophe, auch und gerade keine Angebote im Haus selbst. Gesamtablauf professionell organisiert, aber Überlastigkeit auf Fragebögen und dem Mitschreiben von Inhalten. Leute machten, auch nach teilweise schon wochenlangem Aufenthalt, nicht den allerbesten Eindruck (Leute = Patienten). Der Oberchef, da schliesse ich mich einem Vorredner an, machte auf mich auch einen abgehobenen, narzisstischen Eindruck. So nach dem Motto: erzähl Du mal, ich weiss eh alles besser... Parksituation am Haus katastrophal, da Münster-Innenstadt.
Gemessen am selbstgegebenen Anspruch eher nicht empfehlenswert, ausser man gehört zu den eher anspruchsloseren und unbedarfteren Individuen. Würde zukünftig klar andere Kliniken bevorzugen. Punkt

Tolle Klinik, sehr empfehlenswert

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Wurde als Mensch gesehen nicht als Nummer
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo,
also ich kann jedem nur empfehlen in diese Klinik zu gehen! Ich habe mich dort verstanden, aufgehoben und wohl gefühlt. Ich war 19 Wochen dort und habe in der Zeit auch mit dem Chef, keine Probleme gehabt. Was er sagte, hatte Hand und Fuß und Medikamentös wurde ich auch gut eingestellt.Von der Putzfrau über den Koch also eigentlich alle Angestellten, haben sich alle Mühe gegeben, einem den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen! Essen übrigens auch TOP!!!
Ich wäre sogar gern noch länger geblieben, aber irgendwann, muß man auch ins Leben zurück und sich den Problemen stellen!! Ich war übrigens vom 1. März bis 10. Juli 2009 dort!

GEHT NICHT DAHIN!!!!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Relativ komfortabel eingerichtet
Kontra:
Zuviel um es hier auszuführen...
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich muss mich meinem Vorredner leider in allen Punkten anschließen.
Ich war im jahr 2006 in dieser Klinik und habe dort leider keine guten Erfahrungen gemacht. Die angehenden Therapeuten dort sind zwar relativ motiviert, aber zum Leidwesen der Patienten sehr unerfahren, sodass ich oft das Gefühl hatte als Versuchskaninchen herhalten zu müssen, was mich sehr gedemütigt hat. Wie mein Vorredner vermute ich auch narzisstische Veranlagungen beim Chefarzt. Leider waren sowohl die Klinikleitung als auch die Therapeuten, die mich behandelten sehr unzuverlässig und inkompetent, haben gelogen, sind mehrmals zu spät gekommen und haben Termine vergessen ohne sich dafür zu entschuldigen. Ich habe lange unter den Erfahrungen die ich dort gemacht habe gelitten und bin erst jetzt langsam darüber hinweggekommen. Ich kann nur hoffen, dass die Klinik in naher Zukunft geschlossen wird, damit nicht noch mehr Patienten leiden müssen.

2 Kommentare

neindanke11 am 12.06.2011

Ich hoffe du konntest deinen Aufenthalt mittlerweile verarbeiten. Ich rege mich immer noch über den Chefarzt und den Ablauf auf. Das hat mich ganz schön mitgenommen. Schließe mich deiner Meinung ohne weiteres an...

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Eos Abzocke

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Sehr motivierte junge therapeuten
Kontra:
Kranke medizinische Leitung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Unter der Leitung eines meiner Meinung nach leider stark narzistisch gestörten
Chefarztes und einer ihm fast hörig ergebene mannhaften
Verwaltungsleiterin versuchen eine Gruppe unterbezahlter
aber auf den Arbeits- und fortbildungsplatz angewiesener
sehr motiverter aber noch sehr unerfahrener Psychologen ihr bestes.
Hier wird in meinen Augen mit der Not der Patienten und der Angestellten
über hohe Privatrechnungen für den Chef und den Klinik-
träger gut Kasse gemacht, und die überwiegend depressiv
erkrankten Patienten nehmen es geduldig hin.

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