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Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie

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Tibusstr.7-11
48143 Münster
Nordrhein-Westfalen

38 von 53 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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53 Bewertungen

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Wieder war die (neue) Einzeltherapeutin sensationell

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Herr Dr,P hat mir allerdings sehr gefehlt.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Einzeltherapie
Kontra:
in den Gruppe lernte ich viel zu viele Therapeuten kennen...
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auch mit meinem 2.Aufenthalt dem Intervall sehr zufrieden und konnte erneut enorm profitieren... auch der Wechsel der Einzeltherapeutin war auf den zweiten Blick eine echte Sensation..auch wenn ich es ihr zu Beginn mit meinem etwas kindlich provokanten Gemüt alles andere als leicht gemacht habe..

Ich sage alles top gelungen ..oder

"Wie meinen Sie"

Ich kann nur einfach Danke sagen .. mein Leben ist wieder ein großes Stück lebenswerter geworden...

Katastrophale Inkompetenz - Nur für Essstörungen geeignet

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (verdreckte und fleckige Teppiche in den Zimmern)
Pro:
Einzelzimmer
Kontra:
Mangelnde Fachkompetenz der Aerzte, Unter-Druck-Setzen der Patienten, katastrophales Gesamtkonzept
Krankheitsbild:
Depressionen, Ängste, Zwangsgedanken
Erfahrungsbericht:

Katastrophale Inkompetenz!

Ich wurde in einem schlechteren Zustand als vorher entlassen. Die Ärzte sind inkompetent und arrogant. Mit Medikamenten kennen sie sich nicht aus, bzw. verschreiben sie erst gar nicht. Außer einer 10-minütigen wöchentlichen Arztvisite kommt man nicht in Kontakt mit den Ärzten.

Das Konzept der Klinik (Keine Medikamente, ausschließlich Psychotherapie, Patienten unter Druck setzen) funktioniert nur bei Leuten, die mit beiden Beinen im Leben stehen und leichte depressive Verstimmungen haben, oder an Essstörungen leiden.
Menschen, denen es wirklich dreckig geht und die sich in einer echten Krise befinden kann hier nicht geholfen werden!
Die Psychotherapeuten sind empathielos und setzen einen sehr unter Druck, nach dem Motto "reißen Sie sich mal zusammen!" Dass man sich bei psychischen Krankheiten nicht einfach zusammenreißen kann, weiß jeder der betroffen ist, ansonsten bräuchte man auch keine Klinik.
Dass die Dauer des Aufenthalts von Anfang an feststeht, ist ebenfalls eine Katastrophe. Egal wie schlecht es einem geht - nach 6 Wochen ist Schluss!

Wenn man nicht privat versichert ist, kostet die Klinik ein unverschämtes Geld, für eine beschämende Leistung. Ich habe mit zahlreichen Mitpatienten Kontakt gehalten und keinem einzigen geht es nach dem Aufenthalt besser. (Einen Patienten traf ich in einer Psychatrie wieder..)


Ich habe Gott sei Dank den Weg in eine psychiatrische Klinik eines öffentlichen Krankenhauses gewagt und habe dort mein Leben zurückerhalten. Ärzte und Therapeuten sind sehr fachkompetent, verständnisvoll und aufbauend. Zudem wurde ich auf die richtigen Medikamente eingestellt.

Ich kann jedem, dem es wirklich dreckig geht, nur raten einen großen Bogen um die C-D-Klinik in Münster zu machen und sich die zig tausenden von Euros zu sparen.
Bei Interesse kann ich gerne per persönlicher Nachricht Auskunft geben über eine super Klinik, in der die Ärzte kompetent sind und sich wahrhaftig für die Patienten interessieren.

3 Kommentare

JuMue am 20.06.2018

Das tut mir leid zu hören..

ich kann deine Erfahrungen dort aber nicht nachvollziehen..

Ich bin in der Klinik durchweg in allen Bereichen auf sehr kompetente Menschen getroffen.

Es war mein 2. Aufenthalt in der CDK..bzw das Intervall ... auch ich wurde in einer heftigen Krise aufgenommen und musste mich auf eine neue Einzeltherapeutin einlassen, ich war sehr skeptisch..

Aber auch dieses Mal wurde ich deutlich gestärkt entlassen und konnte für mich weitere hilfreiche Dinge erlernen um meine eigenen Ressourcen zu stärken und selbst Lösungen für meine Probleme finden...

Ich bin sehr dankbar dafür .. der Aufenthalt war jeden Euro wert

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Die Klinik ist absolut empfehlenswert

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Viele Einzeltherapiestunden, gutes Essen, ausschließlich Einzelzimmer
Kontra:
Krankheitsbild:
Soziale Phobie (Paruresis), Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Von außen betrachtet würde man nicht denken, dass es sich um eine Klinik handelt. Das bestätigt sich auch noch einmal, wenn man in der Klinik selbst ist. Die Einrichtung ist sehr modern und ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt wie in einem sterilen Krankenhaus.
Die besonderen Vorteile dieser Klinik sind die intensiven und vielzähligen Einzeltherapiestunden (10 pro Woche zzgl. die Gruppentherapien!)sowie die vielen Expositionsübungen, die einen Hauptbestandteil meiner Therapie darstellten. Durch die sechswöchige intensive Behandlung und der regelmäßigen Übungen kann ich behaupten, so gut wie "gesund" zu sein.
Zusammenfassend kann ich wirklich nur jedem diese Klinik empfehlen.

Tolles Konzept zur Behandlung von Zwangserkrankungen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Die Therapie in der CDK hat mir ermöglicht, wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu können!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tolle Therapeutin mit sehr viel Fachwissen / ich konnte super gut mir ihr reden und hatte das Gefühl, dass ich ihr alles anvertrauen kann)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr nette Oberärztin und sehr netter leitender Psychotherapeut (Visite 1x pro Woche))
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch die Mitarbeiter der Verwaltung sind super nett und hatten immer ein offenes Ohr)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (wirkt überhaupt nicht wie eine Klinik, sondern sehr farbenfroh und familiär)
Pro:
Freundlichkeit, Intensität der Behandlung (2x 50 Min. Einzeltherapie pro Tag), familiäre Atmosphäre, sehr nette Mitpatienten, Einzelzimmer, Gruppentherapien mit verschiedenen Themeninhalten
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung und Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Entscheidung zu einer stationären Behandlung war wohl eine der schwierigsten, aber im Nachhinein die beste Entscheidung meines Lebens. Ich litt seit langer Zeit unter extrem starken Zwängen. Hauptsächlich unter Wasch- und Kontrollzwängen. Quälende Zwangsgedanken kamen auch immer wieder hinzu. Daraus resultierte letztendlich eine depressive Phase. Ich hatte mich eigentlich komplett isoliert. Ich war verzweifelt, wusste nicht, wie es jemals wieder anders werden sollte. Hatte keine Ahnung, ob meine Rituale, meine Schutzmechanismen, alle meine Gedankengänge mich jemals wieder ein normales Leben führen lassen würden. Ich war nur noch geleitet von meinem Zwang. Wie eine Marionette. Ich ließ mich krank schreiben, da ich nicht mehr in der Lage war zu arbeiten. Ich entschied mich daher Ende 2017 für eine Behandlung in der CDK. Meine Therapeutin und ich haben bereits in der 1. Woche mit Konfrontationsübungen angefangen. Ich habe sehr bald festgestellt, dass die "Ekelgrenze" erstaunlich schnell nach unten geht. Wenn irgendwann alles "infiziert" und "ekelig" ist, gibt es keine "geschützen Bereiche" mehr und dann kann man sich ziemlich schnell wieder ziemlich normal bewegen. ICH BIN VOM KENZEPT DER CDK MEHR ALS ÜBERZEUGT! Die Übungen sind so ausgelegt, dass die Anspannung auf ein Höchstmaß getrieben wird und das ist natürlich wahnsinnig anstrengend. Ich hatte oft das Gefühl, dass ich es nicht aushalten kann. Mein Fazit nach 6 Wochen...ich kann viel mehr aushalten, als ich jemals gedacht hätte und jedes Ekelgefühl, so schlimm es auch ist, lässt irgendwann nach. Teilweise war meine Angst im Vorfeld einfach viel größer, als die Konfrontation an sich. Ich kann schon nach dieser kurzen aber sehr intensiven Therapiezeit ein wieder halbwegs normales Leben führen. Dafür bin ich der CDK und meiner Therapeutin sehr dankbar! Die CDK hat mich zum Experten meiner Krankheit gemacht. VON MIR GIBT ES GANZ KLAR EINEN DAUMEN NACH OBEN und eine WEITEREMPFEHLUNG an alle, denen es genauso geht.

Kehrtwende und Neustart in ein zufriedenes Leben, DANKE!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Intensive und moderne Einzeltherapie, hohe Professionalität, telefonische Nachbetreuung, Essen, Lage, Sauberkeit
Kontra:
Gruppentherapien mit wechselnden Therapeuten, keine Sozialberatung, Zimmer recht warm
Krankheitsbild:
Schwere Depression, Traumafolgestörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Nach meinem sechswöchigen Aufenthalt in der CDK überkommt mich zum Jahresende eine tiefe Dankbarkeit der Klinik gegenüber. Anfang des Jahres hätte ich niemals gedacht, dass ich jetzt wieder so aktiv und zufrieden leben kann.

Ich hatte mich auf Grund der täglichen Einzeltherapie für die CDK entschieden. Zwei Einzel- und 1-3 Gruppentherapien am Tag fordern einen natürlich sehr stark, aber genau das macht die Therapie auch so gut. Wenn man die CDK in Betracht zieht, sollte man wissen, dass man sich dadurch auch wirklich voll „reinhauen“ muss, d.h. wer eine Art Rehaklinik erwartet bzw. braucht, ist hier falsch. Die Klinik ist eher eine Art Trainingslager, in dem man täglich hart an sich arbeitet. Die Unterstützung, die man dabei von den Therapeuten erfährt, ist hervorragend.

Der schematherapeutische Ansatz in der Einzeltherapie und die Achtsamkeitsgruppe haben mir besonders stark und nachhaltig geholfen. Ich war durch das intensive Therapieprogramm froh, dass ich schon vor der Klinikzeit ambulant in Therapie war und schon ein wenig über meine Probleme Bescheid wusste.

Die wöchentlichen Visiten waren sehr hilfreich, um nochmal eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Man wird dort auch u.U. ziemlich auf den Zahn gefühlt, was therapeutisch sehr hilfreich ist, aber man muss auch damit umgehen können.

Die ganze Klinik wirkt eher wie ein Hotel und man vergisst daher eigentlich sofort, dass die CDK eine Klinik ist. Das Essen ist ebenfalls durchweg gut, manchmal auch sehr gut. Einzig am Wochenende fiel die Qualität leider manchmal ab, was irgendwie schade war.

Alles in allem bin ich meiner Therapeutin ausgesprochen dankbar für alles und überglücklich, dass mir die Zeit dort so viel gebracht hat. Ich kann die Klinik absolut jedem empfehlen, der seine Probleme in den Griff kriegen möchte. Ich habe in der CDK einige Leute getroffen, die vorher in anderen Kliniken waren und v.a. bei den Themen Zwang und Trauma erst in der CDK ihre Probleme nachhaltig bewältigen konnten.

Die Klinik hat mein Leben verändert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
-Therapeuten, Lage, Personal, Therapiekonzept
Kontra:
Krankheitsbild:
Panikattacken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 5 Wochen in der Christoph Dornier Klinik in Münster und dieser Aufenthalt hat mein Leben verändert. In die Klinik bin ich aufgrund von Panikattacken gegangen, die mein Leben zuvor in einigen Bereichen sehr eingeschränkt haben. Vor dem Aufenthalt habe ich mir nie erträumen lasse, je wieder an dem Punkt zu stehen an dem ich jetzt stehe. Nun sind 3 Monate vergangen und Ich kann mein Leben ohne Einschränkungen durch die Panik genießen und bin sehr dankbar.
Natürlich kann man nicht erwarten, dass die Angstgedanken komplett weggehen aber ich habe in der Klinik gelernt damit umzugehen und sie bestimmen nun nicht mehr mein Leben.
Das Therapiekonzept der Klinik ist großartig, da man durch die Expos sehr nah an seinem Alltag zu Hause ist. Dazu hatte ich das Glück eine sehr gute Therapeutin zu haben, mit der mir die Konfrontaionen um einiges leichter gefallen sind als erwartet. Durch die Gruppen habe ich aber auch einige der anderen Therapeuten kennengelernt, die ich auch alle sehr nett fand. Die Zimmer und das Klinikgebäude sind sehr liebevoll gestaltet und man kann sich sehr heimlich fühlen. Die Stimmung zwischen den Patienten tut dazu ihr Übriges und gerade die Fernseh oder Spielabende in den Gemeinschafträumen sind eine gute Erholung nach den herausfordernden Konfrontationen. Das Klinikpersonal ist sehr nett und alle bemühen sich sehr einen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Ein großer Schritt gen Freiheit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
intensive und professionelle Einzeltherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die hohe Intensität der Einzeltherapie war ein ausschlaggebender Faktor dafür, dass meine Problematik innerhalb von sechs Wochen vielschichtig angegangen werden konnte. Es war eine sehr anstrengende, aber zugleich so Sinn-gebende und bereichernde Zeit/Therapie bei einem ausgezeichneten Einzeltherapeuten.
Darüber hinaus erfuhr ich sehr gute Beratung und Betreuung durch die Verwaltung, das Pflegepersonal und die Küche.

Danke

Das beste was ich machen konnte

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therpeuten sind super
Kontra:
Krankheitsbild:
Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann durchweg nur gutes berichten , ich bin ein Stück weit ein anderer Mensch geworden , ich bin dieser Klinik sehr dankbar das sie mir einen ganz großen Teil meines "alten" Lebens zurück geholt hat !!!

Sensationelle Einzeltherapeutin.. sehr intensive gute Arbeit

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
kompetente Betreuung durch die Einzeltherapeutin und ihr Team
Kontra:
Therapeutenhopping in den Gruppentherapien ist belastend
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Gestartet bin ich in der CDK mit einem Diagnostiktag , der sich durchweg durch eine kompetente Betreuung auszeichnete.
Was sich nicht zuletzt dadurch bewiesen hat,das die Einzeltherapeutin die mich während dieses Tages betreute auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin auch während meines 8 wöchigen Aufenthaltesin der CDK betreute.
Die Wartezeit , die leider zu 90 Prozent der Krankenkasse geschuldet war , wurde für mich zu einer massiven Belastungsprobe.
Die ich letztendlich nur durchgehalten habe , weil die Einzeltherapeutin und Mitarbeiter aus der Verwaltung bis hin zur Leitungsebene der CDK mich stets unterstützt haben und mir immer wieder Mut gemacht haben.
Als die Kostenzusage endlich da war, bekam ich noch am selben Tag innerhalb von sensationellen 14 Minuten einen Aufnahmetermin ...innerhalb von ca 6 Wochen.
Bis zur Aufnahme wurde ich weiterhin kompetent betreut... mehr noch die Mitarbeiterin aus der Verwaltung entschuldigte sich noch für die "lange" Wartezeit , obwohl sie gar nicht der Klinik, sondern meinem Wunsch nach einer ganz besonderen Einzeltherapeuzin geschuldet war... Sensationell..
Während des 8 wöchigen Aufenthaltes wurde mein durchweg positiver Eindruck stets bestätigt.
Sogar beim Chefarzt konnte ich für mich auf den zweiten Blick meinen Eindruck nur bestätigt wissen..
Zumal mir die Zeit in der Klinik zu einer Kehrtwende in meinen Leben verholfen hat..
Niemand dort hat mir gesagt , was ich zu tun habe , oder mich in neue Abhängigkeiten getrieben..im Gegenteil... ich wurde behutsam , aber erfrischend konsequent von meiner im Klinikalltag beinahe unsichtbaren Einzeltherapeutin an die Hand genommen, um meinen eigenen Weg zu finden... Danke dafür..
Ich freue mich jetzt schon auf die Nachsorge..
Auch das ich gerne noch einmal zu einer Intervallbehandlung kommen darf zeigt mir noch einmal mehr , das es genau die richtige Entscheidung war in die CDK Klinik zu gehen.
Danke für mein neues Leben , es fängt gerade langsam an.

Kehrtwende in meinem Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Anorexie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine 16 Wochen Aufenthalt in der CDK waren definitiv die wegweisendsten Wochen in meinem Leben. Zusammen mit meiner Therapeutin habe ich unglaublich viele Probleme angepackt und meine Essstörung nahezu vollständig aus meiner Zukunft entfernt, etwas, wovon ich vor der Zeit in der Klinik nicht zu träumen gewagt hätte.
Trotzdem wurde meine wahre Problematik nicht übersehen, sondern auch sehr stark bearbeitet, und obwohl sie natürlich nicht gelöst werden kann, habe ich einigermaßen einen Weg gefunden,damit umzugehen.

Mit den Mitpatienten kommt man schnell und einfach ins Gespräch, das Pflegepersonal und die Küche sind super, unschlagbar ist natürlich die Nähe der Altstadt und ich habe diese Klinik bereits weiterempfohlen, werde das auch weiterhin tun und vermutlich auch zu einem Intervall wiederkommen.

Absolut empfehlenswert!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Intensive Einzeltherapie
Kontra:
Gruppentherapien könnten manchmal besser sein
Krankheitsbild:
Depressionen, soziale Ängste, Panikattacken
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 6 Wochen Patient in der CDK und kann sagen dass ich voll und ganz zufrieden bin.
Ich leide seit über 15 Jahren an Depressionen, sozialen Ängsten und Panikattacken.
Ambulante Therapien in der Vergangenheit erzielten keinen dauerhaften Erfolg und mein Zustand
verschlimmerte sich mit den Jahren zunehmend. Anfang des Jahres habe ich es endlich
in Angriff genommen und mich zur Psychotherapie in die CDK begeben.
Mit zwei Stunden Einzeltherapie pro Tag und zusätzlichen Gruppentherapien ist die ganze Geschichte sehr anstrengend.
Mir persönlich hat die Therapie wahnsinnig viel gebracht. Ich habe mich seit Jahren zum ersten Mal so intensiv mit mir auseinander
gesetzt und mich viel besser kennen gelernt. Heilung kann man in 6 Wochen sicher nicht erwarten aber es ist ein riesen Schritt.
Meine Therapeutin hat ihren Job ziemlich gut gemacht. Anfangs war ich auch etwas skeptisch da fast das gesamte Therapeuten-Team
sehr jung ist. Das hat sich aber schnell gelegt. Meine Therapeuten war sehr kompetent, einfühlsam und authentisch.
Auch wurde hohen Wert auf individuelle Gestaltung der Therapie-Gespräche gelegt und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl nach 08/15-Standard abgefertigt zu werden. Im Gegenteil. Den Inhalt der Gespräche bestimmte ich. Auf Expositionen, die wohl das Therapiekonzept der CDK ausmachen, wurde bei mir fast komplett verzichtet.
Die Gruppentherapien waren ebenfalls sehr hilfreich und informativ. Manchmal war es etwas langweilig wenn ein Thema eher
vorlesungsmäßig behandelt wurde. Es hing aber auch immer stark von der Beteiligung der Gruppenteilnehmer ab, ob ein Austausch oder Diskussionen zustande kamen.
Die Klinik hat eine super Lage direkt in der Innenstadt vom schönen Münster. Man hat eher das Gefühl in einem Hotel zu sein als in einer Klinik. Die Einzelzimmer sind gemütlich und man hat alles was man braucht. Eigenes Badezimmer, Balkon, Kabel-TV und W-Lan.
Das Essen war sehr abwechslungsreich und hat mir gut geschmeckt. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.
Ich kann die Klinik mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Meine Krankenkasse hat die Kosten leider nicht übernommen und ich
musste alles selbst zahlen.

Ich hätte mir auch ein Buch kaufen können - das wäre günstiger gewesen

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (außer der Tatsache dass ich obwohl die Klinik mich ihretwegen entließ noch zahlen musste)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Etwas altmodisch aber es fehlt im Grunde an nichts.)
Pro:
Die Form der Therapie wurde sehr verständlich erläutert.
Kontra:
Die Umsetzung.
Krankheitsbild:
Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen) + Depressive Episode
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt 2016 mit 19 Jahren. Angesetzt waren 5 Wochen Aufenthalt.
Die erste Woche ist eine, ich nenne es mal, "Kennenlernwoche", in der erstmal das Problem betrachtet wurde und die Einschränkungen im Alltag sprich Vermeidungsverhalten. In Woche 2 wurde dann eine Liste erstellt mit den Situationen, die ich vermeide um, ab der darauf folgenden Woche genau diese zu machen (Konfrontation). Da fängt das Problem an. Genau diese Dinge fielen mir persönlich viel zu schwer als dass ich sie machen könnte. Selbst das was ich als "leichteste" Konfrontationsaufgabe bewertet habe war für mich einfach nicht machbar. Statt mir Denkanstöße zu geben, WIE ich es schaffen kann mich den Aufgaben zu stellen wurde seitens der Therapeutin nur darauf plädiert, dass es ja meine Entscheidung wäre ob ich die Aufgaben mache oder nicht. Die Tatsache WARUM ich nicht kann wurde gar nicht wirklich betrachtet um mir zu helfen. Wir sind an dem Punkt also nicht weiter gekommen. Häufig saßen die Therapeutin und ich in den Therapiestunden nur schweigend voreinander oder sie hat die Stunde abgebrochen. Das zog sich dann so lange bis, dass sie eine andere Therapeutin zur Hilfe hinzugezogen hat, die ebenfalls nur darauf beharrte, dass es meine Entscheidung wäre. Mein Aufenthalt war dann nach 3,5 Wochen zuende, nachdem die Therapeuten mir 2 mal angeboten haben das ganze abzubrechen. Höhepunkt: Ich musste die 4. Woche auch noch komplett bezahlen, obwohl sie (ich bin Mittwochs gefahren) genau wussten dass sie mir nicht mehr helfen können und mich von sich aus entlassen wollten - Hier sieht man die Geldgier. Ende vom Lied: Hast du ein bisschen Hirn und folgst nicht ihrem Schema XY (oder kannst nicht Folgen) bist du ein hoffnungsloser Fall und dir kann nicht geholfen werden. Ist das Geld leider echt nicht wert

In sechs Wochen zu einem befreiteren Leben

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Intensivtherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung, Angststörungen, schwere Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mir wurde die Klinik von einer Psychotherapeutin empfohlen. Ich war Anfang des Jahres für sechs Wochen in der CDK. Nach der Zusage der Krankenkasse/Beihilfe konnte ich mir innerhalb von drei Wochen einen Sonntag zur Aufnahme aussuchen. Die Anreise findet immer einmal wöchentlich statt, was ich als sehr angenehm empfand, weil so mehrere Patienten an einem Tag anreisen und man im Laufe der ersten Woche Kontakte knüpfen kann, damit man am ersten Wochenende nicht so einsam ist. Hierzu muss ich sagen: für Menschen, die damit rechnen, dass sie 24/7 bespaßt werden oder wer damit ein Problem hat, nachmittags oder abends auch mal alleine etwas zu unternehmen oder auf dem Zimmer zu sitzen, der sollte sich gut überlegen, ob dies die richtige Klinik für einen ist, denn man wird wirklich ins kalte Wasser geschmissen, was den Kontakt zu den Mitpatienten betrifft. Unschlagbar sind die 100min Einzeltherapie am Tag. Ich konnte so in meinen jungen Jahren die ersten Therapieerfolge seit 13 Jahren verzeichnen. Das Wichtigste ist meiner Meinung nach die Motivation. Wer nicht motiviert ist, seine Krankheit am Schopf zu packen, der wird schwere Konfrontationstherapien nicht so einfach wegstecken oder sich selbst beschummeln. Ich habe in der Zeit dort festgestellt, dass die Patienten, die mit der Einstellung kommen, nach sechs Wochen die Klinik komplett geheilt zu verlassen, die sind, die weniger Erfolge verzeichnen können. Man sollte sich im Voraus einfach darüber bewusst werden, dass man in so einem kurzen Zeitraum oft einen langen Leidensweg nicht einfach aus dem Gedächtnis streichen kann. Meine Erwartungen waren vor allem durch meine negativen Therapieerfahrungen in der Vergangenheit eher gering. Ich kann aber nun stolz sagen, dass ich mit Abschluss der sechs Wochen Intensivtherapie nur noch 5 bis 10% meiner Anfangsproblematik besitze. Die meisten Patienten sind Mitte 20. Es hat sich immer jemand für Gespräche oder Aktivitäten gefunden. Die Gruppentherapien waren für mich eine gute Ergänzung zur Einzeltherapie, wobei ich vieles schon von vorangegangenen Therapien kannte. Ich finde es gut, dass ich jetzt noch zur Unterstützung sechs Wochen lang telefonisch Kontakt zu meiner Therapeutin aus der Klinik haben kann, was aber dennoch keine ambulante Folgetherapie ersetzt. Ich bin unheimlich froh und dankbar, in der CDK gewesen zu sein. Ich werde wahrscheinlich auch nochmal zu einem Intervall wiederkommen, um auch meine letzten 5 bis 10% in Angriff zu nehmen.

Top Klinik - Intensive Behandlung - Beste Resultate

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Intensive therapeutische Behandlung, sehr angenehmes Umfeld
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen, Zwang
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein 6-wöchiger Aufenthalt in der Klinik war für mich ein voller Erfolg. Die sehr intensive Therapie mit meinen Therapeuten hat zu besten Resultaten geführt, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Meine Lebensqualität hat sich durch die Therapie um ein Vielfaches verbessert. Das Angebot der Gruppen, in denen man sich mit Mitpatienten zu verschiedenen Themen austauschen kann ist sehr hilfreich und interessant. Hier hätte ich mir noch mehr Sitzungen zum Thema Zwangsstörungen gewünscht. Mir wurde mitgeteilt, das hier das Angebot in Zukunft weiter ausgebaut wird. Das Klinikambiente ist sehr angenehm. Die Klinik vermittelt eher den Eindruck eines Hotels und nicht einer typischen Klinik. Das Personal ist sehr freundlich. Im direkten Umfeld der Klinik befindet sich die Innenstadt und ein See, so dass auch etwas Abwechslung in der Freizeit stets gegeben ist. Alles in Allem bekommt die Klinik von mir die beste Bewertung.

Beste Empfehlung für jeden psychisch Kranken !

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016/17   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Danke für diese wichtige Lebenshilfe
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsgedanken, Zwangshandlungen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Entscheidung für eine 6 - wöchige stationäre Behandlung in der CDK Münster 12/2016 fiel mir leicht, da ich zuvor eine analoge Klinik im Raum Sachsen im Rahmen eines Diagnostiktages kennenlernen und somit vergleichen durfte.
Im nachhinein hat sich mein Eindruck mehr als bestätigt. Als soeben entlassener Patient kann ich bei den insgesamt 56 durchgeführten Einzeltherapiestunden über die Art der Herangehensweise meiner beiden Therapeutinnen, um im weiteren Leben mit den aufdringlichen Gedanken besser umgehen zu können,nur lobende Worte finden.
Dabei erfuhr ich viel Einfühlsamkeit und Freundlichkeit,so dass sich ein gegenseitiges Vertrauen aufbauen konnte.
Dadurch war es mir auch stets möglich, ohne jeden Zeitdruck meine und die Gedanken und Hilfestellungen der Therapeuten zu ordnen und
schriftlich festzuhalten.
Die praktischen Übungen bzw. Expositionen trugen sehr wesentlich zur Vertiefung meiner erworbenen Kenntnisse bei.
Die Gruppentherapien gaben mir weitere Anregungen und basieren für jeden teilnehmenden Patienten auf Freiwilligkeit hinsichtlich Äußerung seiner Problematik.
In der Therapiegruppe sowie Freizeit konnte ich ganz liebe und wertvolle junge, wie auch ältere Menschen kennenlernen.
Das gesamte Team der CDK einschließlich Küchen,- und Reinigungspersonal strahlte Wärme,- und Herzlichkeit aus.
Ich kann mich für all das nur herzlich bedanken und darf mich glücklich schätzen hier eine ganz wichtige Lebenshilfe erhalten zu haben.

Deshalb kann ich jeden psychisch erkrankten Menschen diese Klinik nur empfehlen!

empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo,

ich habe mich für eine Behandlung in der CDK entschieden, da meines Wissens keine andere Klinik existiert, die solch eine intensive Betreuung anbietet. Die ersten 2 Wochen dienten zur Diagnostik und intensiven Vorbereitung auf die Expositionen (Übungen). Schließlich durfte ich bei diesen stets das Tempo und meine Grenzen vorgeben, was sehr entlastend war – und selbstverständlich wurde ich zu nichts gezwungen. Dadurch, dass wir jene hierarchisiert hatten und uns langsam nach oben herangetastet haben, fielen mir die zu Beginn unmöglich erschienenen Übungen nicht mehr wirklich schwer. Ich habe alle Übungen durchgezogen und bin sehr glücklich darüber. Ich kann heute sagen, dass die CDK die beste Entscheidung meines Lebens war. Ich bin wieder zuhause und merke, dass ich mir ein großes Stück Freiheit, Lebensqualität und Lebensfreude zurück erkämpft habe. Sicherlich hat die Tatsache, dass meine Therapeuten sehr empathisch, erfahren und kompetent waren, das komplette CDK-Team von der Leitung bis zur Reinigungskraft sehr herzlich und unterstützend waren und die Lage mitten in der münsteranischen Innenstadt hervorragend ist, sehr viel dazu beigetragen.
Ich möchte noch betonen, dass ich nicht vollends geheilt bin, dies ist schließlich nach Jahren schwerer Erkrankung nicht möglich, man sollte realistisch bleiben. Es ist immer noch harte Arbeit, das Gelernte selbstständig in den Alltag zu integrieren. Aber die nötigen Skills habe ich erlernt, das ist die Hauptsache. Ferner erhalte ich noch sechs Wochen telefonische Nachbetreuung. Auch werde ich nächstes Jahr erneut in die CDK zu einer Auffrischung – Intervall genannt – gehen. Ich empfinde es wirklich als Privileg, dass meine Krankenversicherung die Behandlungskosten übernommen hat und ich in der CDK als Patientin aufgenommen wurde. Wenn Ihr die gleiche Möglichkeit habt, nutzt Eure Chance,

Alles Gute

1 Kommentar

JaNa95 am 09.03.2018

Liebe/ Lieber rp37,

dein Kommentar hat mir wirklich Mut gemacht. Ich bin momentan auf der Suche nach einer Klinik und bin dabei auch auf die Christoph-Dornier-Klinik gestoßen. Ich habe die kommende Woche ein Erstgespräch in der Klinik, bei dem unter anderem auch die Kostenübernahme geklärt werden soll. Ich hoffe auch, dass meine Krankenkasse die Kosten übernehmen wird. Deshalb meine Frage jetzt an dich, hast du vielleicht ein paar Tipps für mich, im Bezug auf die Krankenkasse bzw. was hast du alles an Unterlagen gebraucht, um die Kostenübernahme bei deiner Krankenkasse durchzubekommen?
Ich würde mich über eine Antwort von dir sehr freuen.

Liebe Grüße

Kompetente Hilfe zur Selbsthilfe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (war für mich von untergeordneter Bedeutung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Einzeltherapiedichte
Kontra:
im Sommer die Zimmer zu warm
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Meine Erfahrungen zur Klinik:

Die intensive individuelle Betreuung durch täglich 2 Einheiten Einzeltherapie und
die regelmäßigen Belastungserprobungen mit dem jeweiligen Therapeut waren für mich die ausschlaggebenden Punkte bei der Auswahl der Christoph- Dornier-Klinik.
Aus meiner Sicht geht das Konzept voll auf. Man kann in relativ kurzer Zeit viel erarbeiten, was einem weiter hilft. Kein Vergleich zu einer ambulanten Therapie oder zu anderen Kliniken mit geringerer individueller Therapiedichte.

Aber: Auch Rückschläge gehören dazu, daher ist es gut, ggf. ein weiteres Mal in die Klinik zu gehen, um die eigenen 'Schwachstellen' noch mal gezielt in einem zweiten Anlauf anzugehen (sog. Intervall).

Es braucht also Geduld und Zeit sein Leben positiv zu verändern und alte Verhaltensmuster abzulegen, aber in der Klinik bekommt man sehr gute Unterstützung.

Nur: Wollen muss man die Veränderung schon selbst!!

Ansonsten: nettes Team, kompetente Therapeuten, schöne Stadt, gutes und gesundes Essen

Alles in allem: Sehr empfehlenswert

Einzigartiges Therapiekonzept

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Endlich wurde mir geholfen
Kontra:
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war8 Wochen hier in der Klinik.Schon beim Vorgespräch,wo man sich 2Std Zeit für mich genommen hat,habe ich mich sehr wohl gefühlt und wurde sofort ernst genommen.Irgendwie hatte ich sofort das Gefühl, hier bist du richtig,hier kann dir endlich geholfen werden. Und jetzt, nach Ende der Therapie kann ich nur sagen:Diese Klinik mit ihrem Konzept war das beste was mir je passiert ist!Ich versuche seit ´03 meine traumatischen Erfahrungen aufzuarbeiten,war in diversen Kliniken und kam immer nach Hause mit dem Gefühl,naja,war irgendwie schön, aber so wirklich am Traume habe ich nicht gearbeitet, ich hatte viel Physiotherapie, Ergotherapie und was sonst noch in den Kliniken dazu gehört, das war alles schön und gut, nur geholfen hat es mir nicht wirklich. Hier,in der CDK hatte ich das allews nicht,dafür aber jeden Tag 100 Minuten Einzeltherapie,in der es immer um die Dinge ging, die mir wichtig waren u die mir geholfen haben zu verstehen,WARUM ich ticke,wie ticke. Ich hatte für mich die beste Therapeutin,wertschätzend,empatisch,kompetent und ich habe alles so erklärt bekommen,dass ich endlich verstanden habe,was ein Trauma mit einem Menschen wirklich macht.Vielen Dank Frau S. Ich kann nun ein lebenswertes schönes Leben beginnen und bin nicht mehr Opfer.
Nicht zu vergessen alle anderen Mitarbeiter, angefangen v.Pflegeteam,die stets mit einem Lächeln für mich dagewesen sind,ganz lieben Dank an Fr.B.,d.Reinigungsteam,das täglich dafür sorgte das mein Zimmer sauber war,jeden Extrawunsch erfüllte,vielen Dank Fr. H.A., die MA´s der Verwaltung,vielen Dank für Ihre Unterstützung,sas Psychologen Team von Hr. Dr. K.,die auf mich abgestimmten Gruppentherapien haben mir geholfen,das,was ich in den Einzeltherapien gelernt habe zu vertiefen und last but not least das Küchenteam, Jungs und Mädels,ihr habt mich verwöhnt mit euren leckeren Mahlzeiten,die stets wie in einem Sternerestaurant angerichtet waren und Extrawünsche gerne erfüllten,Fr. K.,AvD,danke für Ihre liebe Art.Vielen Dank

3 Kommentare

Anna_1987 am 18.03.2017

Hallo KoWi,

ich habe gelesen, dass du als Kassenpatient den Klinikplatz erhalten hast. Kannst du mir Infos zukommen lassen, wie du da vorgegangen bist?

Ich möchte ebenfalls meine PTBS dort behandeln lassen, habe aber ziemliche Probleme mit meiner Krankenkasse bezüglich der Kosten.

Es wäre super, wenn du mir antworten würdest.

Vielen Dank!!

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Diagnosetag unsinnig

Psychosomatik
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (unseriöses Kommunikationsverhalten)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (finster, eng, geschmacklos, ungemütlich, übler Geruch, keine Möglichkeiten zur Ablenkung)
Pro:
freundliche Mitarbeiter
Kontra:
unseriöse Kommunikation
Krankheitsbild:
Depression, generalisierte Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Da ich die Bewertungen gelesen hatte, wusste ich schon ungefähr, worauf ich mich eingelassen hatte. Aufgrund der Empgehlung meiner Ärztin habe ich der Klinik dennoch eine Chance gegeben und den Diagnosetag mitgemacht. Es war dann noch etwas schlimmer, als ich es mir vorgestellt hatte:

- Der Diagnose"tag" ist ein äußerst unseriöses Angebot. Ich kam um 13:00 Uhr an und das ganze Prozedere war bereits um 15:30 vorbei (der Therapeut wünschte mir einen "guten Abend", was zur Hölle?). Am nächsten Tag hätte ich dann noch ein Gespräch mit dem Arzt gehabt, eine kurze Beratung zur Kostenübernahme und ein Therapieangebot vom Therapeuten bekommen, was schätzungsweise weitere 1,5h in Anspruch genommen hätte. Insgesamt hätte ich also 4 Stunden dort verbracht, Frühstück und Abendessen nicht eingerechnet. Einen ganzen Tag mit Übernachtung hierfür einzuplanen ist schlicht unverschämt.

- Die Sitzung mit dem Therapeuten bestand lediglich aus dem Ausfüllen von Fragebögen, die sich teilweise mit den von mir im Vorfeld ausgefüllten deckten.

- Anfragen meinerseits wurden abgeblockt. Man konnte mir angeblich nicht sagen, wie hoch der Anteil von Patienten mit Zwangsstörung war. Es hieß auch, der Altersdurchschnitt sei "durchschnittlich". Mein Eindruck vor Ort war dann, dass hauptsächlich (gefühlt 50%) junge Frauen und Mädchen mit Essstörung hier in Behandlung waren.

- Die Ausstattung ist "spartanisch". Die Räume sind finster (ich hatte in meinem Zimmer nicht einmal ein Deckenlicht), die Gänge eng, die Einrichtung ungemütlich und geschmacklos. Im ganzen Haus riecht es chemisch. Der Sportraum beinhaltet einen Boxsack. Im Wochenplan schien entsprechend wenig Bewegung vorgesehen gewesen zu sein.

Fazit: Für Menschen mit "einfacher" Depression ist allein schon das Ambiente kontraproduktiv. Das Angebot Diagnosetag und das Kommunikationsverhalten mir gegenüber waren unseriös, was insgesamt ein sehr schlechtes Licht auf die Klinik wirft.

3 Kommentare

KoWi am 02.09.2016

Ich kann diese Bewertung nicht kommentarlos hinnehmen. Klar ist die CDK kein Luxushotel, und ich bin auch nicht zum Wellnes dortgewesen. Aber mal ehrlich, Zuhause ist es für jeden perfekt auf die Bedürfnisse eingerichtet und trotzdem sind wir erkrankt, also kann es doch daran nicht liegen, dass in der CDK keine Luxussuiten sind. Das Konzept ist das, worauf es ankommt. Und Sie sollten sich mal andere Kliniken ansehen, Doppelzimmer, kein TV auf dem Zimmer, teilweise Badezimmer auf dem Flur für viele Patienten,Grossküchenessen, etc. Und am schlimmsten, 1x wöchentlich 50 Minuten Einzeltherapie. Aber wer nach dem Haar in Suppe sucht, der wird es finden, und wer sich nicht helfen lassen will, dem kann nicht geholfen werden, weder in einer luxuriösen Umgebung noch in der CDK. Ich finde Ihre Bewertung wirklich ungerecht, vielleicht sollten Sie anfangen bei sich zu schauen, warum Sie die Hilfe dort nicht annehmen konnten oder wollten.

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gute Therapie für Paruretiker

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
intensive Einzeltherapie
Kontra:
Klinik ist sehr hellhörig und das Essen sehr eintönig und nicht sehr hochwertig
Krankheitsbild:
Paruresis, Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe eine sehr lange Leidensgeschichte als Paruretikerin hinter mir, bis ich in die Klinik gegangen bin.
Es ist sehr schwer, erfahrene Therapeuten zu finden, die diese Phobie überhaupt kennen und je nach Schweregrad der Paruresis unmöglich, das Problem alleine zu besiegen.
Vor Jahren habe ich mir das einzige deutschsprachige Buch von Dr. Phillip Hammelstein gekauft, das ich jedem empfehlen kann, da er die verhaltenstherapeutischen Schritte gut beschreibt und Anlaufadressen nennt.
Darüber bin ich auch auf diese Klinik aufmerksam geworden, die sich eng an das Verhaltenstraining nach Hammelstein hält.
Die Therapie war sehr intensiv und individuell auf mich zugeschnitten. Es wird nicht nur am Symptom selber gearbeitet, sondern auch an Hintergrundthemen, die für das Verständnis und die Überwindung wichtig sind.
Ich habe in den fünf Wochen, die ich dort war, deutliche Fortschritte gemacht, die ich vorher nie für möglich gehalten habe und kann nur jeden ermutigen, den Schritt zu gehen. Es lohnt sich!

Intensiv und gut

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Für mich war das Konzept ideal)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Wir mussten recht früh mit dem Tischtennisspielen aufhören :-))
Pro:
Atmosphäre der Fürsorge
Kontra:
nur Kleinigkeiten
Krankheitsbild:
Depression (Burnout), soziale Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Bei der Klinik handelt es sich um ein sehr gutes und intensives Therapiekonzept.
Ich von meiner Seite kann nur sagen, dass es mir unheimlich viel gebracht hat. Glaubenssätze, die ich überhaupt nicht wahrnahm, wurden aufgespürt, gefunden, hinterfragt und „modifiziert“. Auch auf der tieferen Gefühlsebene wurde mit verschiedenen Techniken gearbeitet, so dass es nicht nur der Verstand verstanden hat, sondern auch in der Gefühlsebene ankam. Hier erhielt ich die ein oder andere absolute "AHA-Erfahrung":
Darum geht es ja.
Durch die intensive Arbeit und auch durch die Mitpatienten entsteht ein unheimlich heilsames, offenes und fürsorgliches Klima. Sich wegen Problemen in eine Klinik zu begeben hört sich für jemanden, der sich erstmals mit diesem Gedanken befasst, sehr abschreckend an.
Ich kann jeden nur dazu ermutigen, sich zu überwinden und auf die „Reise“ zu sich selbst einzulassen. Für mich war es ein kleiner Seelenurlaub!
Für diese Reise bietet die Klinik einen ausgezeichneten Rahmen und exzellente Reisebegleiter (Psychologen). Das Psychologen/Patienten-Verhältnis ist fast 1 zu 1. Durch eine ausgezeichnete Übergabe zwischen den Behandlern ist es auch kein Problem, wenn ein Therapeut oder eine Therapeutin mal ausfällt. Dies kam während meiner Behandlung vor. Teilweise empfand ich dies sogar als Bereicherung.

Lass den Kopf nicht hängen, nimm Hilfe an und lass zu, dass Dir geholfen wird. Hab Vertrauen und Du wirst sehen, dass sich das ein oder andere durch die professionelle Unterstützung "auflöst".
So ein Klinik Aufenthalt ist kein Allheilmittel, ich konnte allerdings viel Kraft tanken, mehr verstehen und erhielt einen "Werkzeugkoffer", der mir hilft, zukünftig besser mit mir umzugehen und auf mich zu achten.

Die Klinik " meine Rettung" DieTherapeutin " meine Retterin"

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr ausführliche Diagnostik)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es war immer jemand da, auch Nachts)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Hier hat man immer ein Ohr offen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Da wurde mir geholfen
Kontra:
Krankheitsbild:
Panikstörung mit Agoraphobie / Leichte deprissive Episode
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe diese Klinik über Empfehlung kennen gelernt. Vom Tag des Kennenlernens bis zur Aufnahme sind nur 2 Wochen vergangen. Es gab ein sehr ausführliches Aufnahmegespräch und eine vorläufige Diagnose. Das Konzept mit 2x Einzeltherapie Pro Tag und verschiedene Gruppentherapien halte ich für perfekt. Nach kurzer Zeit begannen die sogenannten Expositionen. Ich musste meine Angst aushalten um zu verstehen, dass sie von selber wieder verschwindet. Der Kontakt zu den anderen Patienten war sehr familiär. Das Angebot an Aktivierungen ist sehr umfangreich. Man macht nur das was man kann und schafft. Hier wird ihnen geholfen, wenn man sich auf das Konzept einlässt. Ich danke allen Mitarbeitern der C-D-K sehr.

Sehr zufrieden mit der Christoph-Dornier-Klinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Sehr gute Therapien, sehr zentral gelegen
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Zwang und Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist sehr zu empfehlen. Die Anzahl der Einzeltherapien, 10 Stunden in der Woche plus Gruppentherapien, ist unübertroffen. ich habe sechs Wochen dort verbracht und war sehr zufrieden. DIe Zimmer sind sehr schön eingerichtet und die Verpflegung ist auch sehr gut. Auch die medizinische Betreuung Tag und nachts ist gewährleistet, es ist immer ein Diensthabender Arzt anwesend. ES wird hier sehr liebevoll mit den Patienten umgegangen und auch Herausforderungen, sog. Expos werden zum Abbau von Ängsten durchgeführt. MIr hat das alles sehr gut gefallen und ich bin mit neuem Mut und viel Wissen über meine Krankheit und mit deren Umgang in ein neues Leben gestartet.

10.000 Euro privat ausgegeben für schlechteste Behandlung meines Lebens!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Als Depression falsch disagnostizierte Borderline-Störung.
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Jahr 2009 in dieser Klinik. Ich wurde falsch diagnostiziert, meine eigentliche Störung nicht erkannt und ich wurde in einem wensentlich schlechteren Zustand entlassen als ich bei Aufnahme war.

Ich hatte eine leicht psychotische Episode im Rahmen einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, von der ich zu dem Zeitpunkt noch nichts wusste. Die Ärztin diagnostizierte mir eine "unipolare Depression" und behandelte mich, aufgrund meiner quälenden Schlafstörungen, hauptsächlich mit Schlafrestriktion. Dies ist ein sehr unsinniger und schädlicher Behandlungsansatz eines psychosenahen Zustandes wie jeder weiss, der sich ein wenig auskennt.

Ich habe 10.000 Euro meines PRIVATEN Geldes ausgegeben, da ich zu diesem Zeitpunkt sehr verzweifelt war. Das war eine der schlimmsten und inkompetentesten Behandlungen meines Lebens!!!

Ich rate allen Menschen mit einem komplexeren Krankheitsbild ausdrücklich von dieser Klinik ab. Das System mit frisch gebackenen Psychologen direkt von der Uni zu arbeiten, geht meiner Meinung nach eindeutig nach hinten los. Ihnen fehlt einfach die Erfahrung zur differenzierten Diagnose. Wäre ich damals nicht in einem so schlechten Zustand gewesen, hätte ich diese Klinik verklagt.

Verwaltungsvorgänge waren super: die 10.000 Euro wurden schnell und zuverlässig abgebucht ;-) ;-)

Ein harter aber erfolgreicher Kampf "

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015/2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Super zufrieden. Diese Klinik ist einfach nur empfehlenswert !!!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer mit Bad, Fernseher ....)
Pro:
ESSGRUPPE !!! häufige& sehr intensive Therapie,Lage der Klinik, Therapeutin sind alle super freundlich, schönes Zimmer(EINZELZIMMER!), leckeres Essen (immer frisch), viel Kontakt zu Mitpatienten
Kontra:
Ich habe nicht wirklich etwas negatives beizutragen. Nur ein paar Kleinigkeiten die für den Verlauf der Therapie keine Rolle gespielt haben.
Krankheitsbild:
Anorexie Nervosa
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ingesamt war ich 20 Wochen hier in der CDK, davon 15 Wochen in der Essgruppe. Das mag für die meisten jetzt erschreckend lange sein, aber im Endeffekt verging die Zeit wie im Flug und es war eine schöne Zeit!
Die Zeit in der Essgruppe war ziemlich hart. Man hatte viele Regeln zu beachten, auch wenn einige für mich persönlich absurd vorkamen, haben sie jedoch am Anfang sehr geholfen!
Der Ausgang für die Essgruppenpatienten ist anfangs eher eingeschränkt und steigert sich nach und nach mit der Gewichtszunahme. In gewisser Weise wurde man für eine Gewichtszunahme "belohnt". Ich empfand es als ziemlich hilfreich, dass man erst in seinen "Tätigkeiten" so eingeschränkt wurde, da man sich dadurch immer neue Ziele setzten konnte, an denen man sich erfreute und eine richtig gute Motivation hatte. Die ersten 3 Wochen waren richtig hart für mich! Ich durfte nämlich nur im Rollstuhl am Mittagsspaziergang teilnehmen und das war mir schon irgendwie unangenehm. "Völlig unnötig ", dachte ich zuerst! Aber man hat sich daran auch gewöhnt und ich wusste dann, dass es ja auch das Beste für mich ist. Als ich dann endlich nach 3 Wochen den geforderten BMI erreicht hatte, konnte ich raus aus dem Rollstuhl :) Das Phasenkonzept in der Christoph-Dornier Klinik ist sehr durchgedacht und hilfreich.
Phase 1 ist in drei Phasen eingeteilt -->1a, 1b, 1c
Wenn das Zielgewicht erreicht worden ist kommt man in Phase 2, das heißt: ENDLICH RAUS AUS DER ESSGRUPPE! Ab jetzt an hat man die komplette Verantwortung über sein Essverhalten, die Voraussetzung ist "nur" sein Gewicht in den 5 Wochen stabil zu halten. Bei mir hat alles soweit richtig richtig gut geklappt! Die Essenpläne waren zu Anfang eine sehr große Unterstützung! Ich bin einfach froh, den Schritt in die Klinik gemacht zu haben. Endlich habe ich wieder richtig Freude am Essen und kann es genießen. Außerdem waren die Abende im Aufenthaltsraum einfach immer lustig und dabei sind gute Freundschaften entstanden. Ich kann jeden mit einer Esstörung diese Klinik nur empfehlen!
Zu Fragen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

1 Kommentar

Soroma am 19.08.2018

Hey, welchen Bmi muss man denn haben, um aus dieser Essbetreuung usw herausgelassen zu werden? Ich war nämlich bis vor kurzem in einer anderen Klinik und da hatte ich auch dieses ganze Schlamassel und ich fand das echt gar nicht gut, es hat bei mir eher das Gegenteil von dem gewünschten Effekt gebracht, auch diese kleinere Gruppe usw...
Lg Sophia

Ja, es sind Profis!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Auch nach dem Aufenthalt!!)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Tolle Lage! Schönes Zimmer, alle sehr freundlich, kümmern sich, Umgang immer respektvoll, tolle Mitpatienten im gleichen Alter, Exposition genau auf den Patienten zugeschnitten, man entscheidet ALLES selbst!
Kontra:
Einige Kleinigkeiten..aber alles nichts wirklich therapierelevantes!
Krankheitsbild:
Agoraphopie mit Panikstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich leide seit nunmehr 18 Jahren an dieser lebenseinschränkenden Agoraphobie mit Panikstörung. (Seit 16.lebensjahr)Diverse Therapien gemacht, anfangs wurde es besser...aber die Angst vor der Angst blieb stets erhalten.
Im Sommer 2014 versuchte ich es mit selbstorganisatorischen Hypnose...
Nehme seit 2003 citalopram 40 mg. War in einer Reha...aber nichts half mehr.
Die Angst vor der Angst beherrschte mich und mein Leben. Ich konnte nicht nur seit 2008 nicht mehr wegfahren und seit 2003 in kein Flugzeug mehr steigen...nein ich konnte nicht mehr auf die Autobahn um auf meinen 30 km entfernten Arbeitsplatz zu kommen! Quälte mich 1 Jahr über die Käffer...und dann ging garnix mehr!
Die c-d-k war mein letzter Grashalm.
Meine Erwartungshaltung war nicht zu groß...aber ich schwor mir...alles zu geben!!
Ich war 5 Wochen dort! Hatte eine tolle, einfühlsame und mutmachende Therapeutin. Die Expositionen waren hart...Du entscheidest aber alles selbst! Ich hielt aus...bis die Angst runterging! Ergebnis: ich habe keine Angst mehr vor der Angst! Übe natürlich weiter. Mache nun Dinge alleine...die ich mir noch nicht einmal vorstellen konnte...jemals zu machen. Die 5 Wochen waren mehr wert, als die bisherigen Therapien alle zusammen.
Die Gruppentherapien waren auch superhilfreich. Selbstwert, Emotionsregulation, Achtsamkeit. Meist waren wir max 5 Pers. pro Gruppe und konnten richtig intensiv arbeiten. Die 100 Minuten Einzeltherapie täglich gehen teilweise sehr an die Substanz...weil dein ganzes Leben einmal ausgegraben wird. Das Gute ist aber...dass so alles in die richtigen Schubladen sortiert werden konnte! Plötzlich verstehst Du auch, dass die Angst einen Sinn hat....und nicht aus dem nichts kam. Ich achte seitdem viel mehr auf mich selbst. Horche in mich rein...was tut mir gut..und was fühlt sich nicht gut an. Ich nehme mich und mein Leben anders war...viel intensiver.
Wenn die Angst kommen will...lasse ich Sie einfach kommen. Ich habe nun verstanden, dass sie NUR ein Gefühl ist...mehr nicht.

1 Kommentar

Sportpaula am 05.04.2016

Ich war vor fast genau 2 Jahren in der CDK mit genau der gleichen Problematik. Angstsstörung mit Agoraphobie. Nach 17 Jahren !!!! habe ich es Dank der äußerst kompetenten Therapeutin geschafft Eigenverantwortung zu übernehmen. Mein Leben hat sich seit dem so sehr zum Positiven verändert.
Ich kann nur sagen..... hört NIEMALS auf hart und konsequent an Euch zu arbeiten. Die Klinik ist ein Segen !!!!!

CDK = Absolute Profis

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015 / 201   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Jeden Tag garantierte 2 Gesprächseinheiten mit dem Therapeuten; anstrengend aber effektiv)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kompetenz der Therapeuten, Freundlichkeite, bei allen Mitarbeitern, Engagement angefangen von der Putzfrau bis zum Chefarzt, respektvoller Umgang mit den Patienen, Super Essem (immer frisch), Innenstadtlage, Freizeitmöglichkeiten, Ausgangsmöglichkeiten
Kontra:
Körpertherapie, Über die Feiertage war geschlossen,
Krankheitsbild:
Depressionen mit Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 6 Wochen in die CDK, um meine Depressionen behandeln zu lassen. Ich habe Depressionen seit über 10 Jahren und war bereits vor 10 Jahren in stationärer Bebhandlung und danach immer wieder in ambulanter Behandlung. Anfangs war ich sehr skeptisch und ungeduldig, weil die erste Woche dazu dient, den Patienten und sein Krankheitsbild besser kennen zu lernen und dementsprechend mit der eigentlichen Therapie noch nicht begonnen wird. In der 2. und 3. Woche wurde die Klinik über die Feiertage geschlossen und diese Tage wurden zur ersten Belastungsprobe für mich. Das war eine sehr harte Zeit für mich, aber im Nachhinein eine gute Erfahrung, zu sehen, dass ich diese Tage irgendwie gemeistert habe. In der 4. Woche gab es dann das erste Aha-Erlebnis und mein Therapeut sagte mir klar und deutlich, dass ich endlich die Maske fallen lassen soll und mich zu meiner Depression bekennen sollte. Ab dem Zeitpunkt konnte ich anerkennen, dass ich eine Depression habe und ich begann das erste Mal in meinem Leben so wirklich zu realisieren, dass ich mich immer nur gut fühle, wenn ich Leistung bringe, eine Tätigkeit durchführe oder Anerkeunng von außen bekommen oder alle Dinge gut gergelt habe (Haushalt, Wohnung sauber, Auto in gewaschen, Motorrad sauber, bei der Arbeit keinen Rückstand habe). Dieses Kartenhaus musste irgendwann einstürzen, als ich mit der Arbeit nicht mehr hinterherkam. Diese Erkenntnis kam hier in der Therapie und auch die Erkenntnis, dass ich deswegen diese Depressionen bekommen habe.Ich habe meine wahren Gefühle verdrängt und diese kamen dann in Form von Grübeleien zurück.Ich lernte hier, dass hinter den Grübeleien die Ängste stecken und ich diese wahrnehmen und lernen soll, diese auszuhalten.Wenn die Angst dann abnimmt, können sich andere Gefühle wie Trauer, Freude, Wut, etc... entfalten und das ist doch, was das Leben ausmacht und nicht, dass der Mensch "funktioniert".Im Rahmen der Stühletherapie haben mein Therapeut immer wieder Situationen nachgestellt, die es mir in Zukunft ermöglichen sollen, mögliche schwierige Situationen nachzustellen und aus bisherigen Panikaktionen rauszukommen, in dem ich mich meinen Ängsten und Grübeleien stellen und "hinter" die Fassade schaue.All diese Erkenntnisse sind erst so richtig in der letzten und 6. Woche meines Aufenthalts bei mir angekommen.Auch, dass ich so nicht weiter machen kann wie bisher. Üben, üben, üben!!!! Im Sommer komme ich noch mal für 3

6-wöchiger Aufenthalt in der CDK

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Bulimie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 6 Wochen in der CDK Münster und ich konnte nach so kurzer Zeit schon einige Veränderungen feststellen. Die einzeltherapeutische Betreuung hat mir insgesamt sehr gut weitergeholfen. Davon gab es zwei Mal 50 Minuten täglich, was ich als anstrengend, aber sehr hilfreich empfand. Außerdem sind die meisten Therapeuten sehr jung, was für mich sehr positiv war.
Darüber hinaus gab es verschiedene Gruppenangebote (wie z.B. Kochgruppe, Selbstwert, Skills, ...), in denen man viel über die eigene Krankheit lernt bzw auch lernt damit umzugehen. Insgesamt war der Aufenthalt also nicht einfach, aber ich bin sehr froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe. Das Angebot der Küche war auch ganz gut. Zum Mittag gab es jeden Tag eine Auswahl zwischen einem vegetarischen Gericht und einem mit Fleisch. Trotzdem wurde es nach den 6 Wochen Aufenthalt etwas eintönig. Die Zimmer und die Ausstattung generell haben mir gut gefallen. Jeder Patient hat ein Einzelzimmer mit Bad, Fernseher usw.
Alles in allem habe ich in der Zeit hier wirklich viel gelernt und kann die Klinik auf jeden Fall weiterempfehlen.

Viel Geld für Nichts!

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontakt zu Mitpatienten/innen, meist gutes Essen
Kontra:
Absolut kontraproduktives, planloses "Behandlungskonzept"
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Erfahrungsbericht:

Um ehrlich zu sein, ich bin wirklich mit einer großen Willenskraft und einer positiven Einstellung in diese Klinik gegangen. Ich war überzeugt, meine Probleme hier loswerden zu können.
Was ich dort dann aber erlebt habe, war grauenvoll: Meine Therapeutin (ich würde den Namen gerne nennen, aber das geht hier ja leider nicht) wirkte die ganzen 6 Wochen, die ich da war, extrem kühl und unbeteiligt an meinen Problemen. In den Gesprächen habe ich versucht, sinnvolle Antworten auf meine Fragen zu bekommen, es wurden jedoch immer nur irgendwelche bescheuerten Gegenfragen gestellt, die in keinster Weise eine Hilfe für mich waren. Zudem sehr demotivierend war die allgemeine Unfreundlichkeit dieser Therapeutin. Und so ging es dann Stunde für Stunde weiter. Ich habe das auch angesprochen und gesagt, dass ich mit dieser Art der Gespräche nicht zufrieden bin und es mich nervt, es änderte sich aber nichts daran. Man hatte hier tatsächlich das Gefühl, dass es nur ums Geld geht und die Therapiestunden als lästige Pflicht angesehen werden.
Das einzig positive war für mich der Kontakt zu den Mitpatienten/innen, von denen ich die meisten sehr nett fand und mit denen man auch gut mal abends was unternehmen konnte. Das war auch sehr schön, nur das viele Geld bezahlt man ja vor allem für eine gute Therapie, was hier definitiv nicht der Fall war.
Es ist schon wirklich dreist, für so eine "Behandlung" den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

1 Kommentar

JuMue am 02.07.2017

Entschuldigung ... ich habe eine Therapeutin die so sein soll , wie Du sie beschreibst , während meines Aufenthalts keinesfalls kennengelernt..
und kann mir auch nicht vorstellen das es allein der Therapeutin geschuldet war.. das Du nicht von der Therapie profitiert hast..
Solche Klinikberichte schaden Menschen , die vorbehaltlos in die Klinik gehen möchten... sehr schade.

Schwierig und nicht für jeden

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Natürlich ist es kein 4- oder 5-Sternehotel, aber für eine Klinik defintiv ordentlich)
Pro:
Schöne Klinik, Luxuriöses Zimmer, Einzeltherapie
Kontra:
Therapiekonzept, Therapeuten
Krankheitsbild:
Depressionen mit sozialer Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im Herbst 2013 hatte ich mit 16 Jahren meinen Aufenthalt in der Klinik. Ich litt an einer sozialen Phobie und Depressionen. Meine Therapeutin war eine sehr unsympathische Person, sie wirkte sehr desinteressiert, kalt und uneinfühlsam. Aufgrund der sozialen Ängste konnte ich mein Zimmer nicht verlassen, nicht mal um essen zu gehen und dazu litt ich unter starken Panikattacken, die ich selber vorher noch nie an mir erlebt hatte. Als ich dies meiner Therapeutin erzählt habe, stoß ich auf völlige Gleichgültigkeit nach dem Motto ,,musst du halt aushalten". Nun waren die Panikattacken so extrem, dass ich die Therapie abbrechen wollte - schon wieder völlige Gleichgültigkeit. Sie schickte mich zum leitenden Therapeuten, der meinte, dass wenn ich jetzt die Therapie abbrechen würde, nie gesund werden würde. Er hat mir richtig gedroht, was ich äußerst unproffesionell empfand. Ich hatte sowieso das Gefühl, dass die Therapeuten (zumindest die Beiden) zum großen Teil nur an dem Geld interessiert waren, was die Patienten in dieser Klinik ließen. Schön und gut, wenn der Patient gesund wird - wenn nicht, ist aber auch nicht schlimm. Der leitende Therapeut scheint laut Website nicht mehr in der Klinik tätig zu sein und es gibt neben meiner Therapeutin ja noch viele andere, die dort tätig sind. Deshalb will ich nicht sagen, dass die Klinik ,,allgemein" schlecht ist, aber ich würde sie definitiv keinen Jugendlichen empfehlen. Erwachsene sollten auf jeden Fall sehr viel Selbstständigkeit mitbringen und sollten nicht einfühlsame Therapeuten erwarten. Außerdem sind alle Mitarbeiter der Klinik sehr gespielt nett, was ich als sehr unangenehm empfand. Diese Strenge gepaart mit Nettigkeit - widerlich meiner Meinung nach. In dem Abschlussgesprächen war dies besonders heftig. Heute mache ich mein Abitur, was zu der Zeit, aufgrund meiner Ängste, völlig unrealistisch gewesen wäre. Dank ambulanter Therapie mit einer wirklich netten Therapeutin habe ich keine Sozialphobie und Depressionen mehr.

Strukturierte und sehr hilfreiche Therapie

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapeutisches Konzept - 2 Einzelsitzungen pro Tag
Kontra:
nichts
Krankheitsbild:
Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe die CDK als sehr professionelle Klinik wahrgenommen; mit einem hervorragendem Konzept. Hier hat alles gestimmt, von der Verwaltung, dem Ambiente, den Menschen und natürlich der Therapie. Besonders positiv ist mir auch aufgefallen, dass es hier ausschließlich um Psychotherapie - ohne sonstige "Wohlfühlanwendungen" - ging. Das zuvor erläuterte Konzept mit zwei Einzelsitzungen pro Tag wurde 1:1 umgesetzt. Die vielen Expositionen (soweit bei meinem Krankheitsbild möglich) waren fordernd und zielführend.

In wie weit ich das Erlernte nun nach meinem Klinikaufenthalt umsetze, liegt allein an mir. Mir ist auf jeden Fall bewusst gemacht worden, dass es sich lohnt sein Verhalten zu verändern, auch wenn es schmerzhaft ist. Nach meinem ersten Aufenthalt hier, ist eine Intervallbehandlung in ein paar Monaten geplant. Dann wird sich zeigen was ich bereits verändern konnte und ich kann entsprechend nachjustieren.

Zu den Therapeutinnnen. Ich habe mich ernst genommen gefühlt. Dies hat sich nicht zuletzt dadurch gezeigt, dass die Therapeutinnen strukturiert vorgagangen sind. Ein Wechsel - aufgrund von Krankheit - war im Nachhinein problemlos. Sehr beeindruckend war auch, wie meine Therapeutin immer sehr gut vorbereitet war. Ebenso wurde ich sehr gut auf die Zeit danach vorbereitet, so dass ich mich auch am Ende der Therapie nicht alleine fühle.

Ich danke allen hier in der Klinik - hervorheben möchte ich dabei meine Therapeutin und empfehle die Klinik uneingeschränkt weiter.

Vielen Dank!

Unglaublich gute Klinik!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
eigentlich alles
Kontra:
Krankheitsbild:
Depressionen Posttraumatische Belastungsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war jetzt 2 mal in der CDK und kann es jedem nur empfehlen! Die Zimmer sind super ausgestattet (Fernseher, Kühlschrank, Kleiderschrank mit Beleuchtung (!!) und Badezimmer mit einer super sauberen Dusche). Eigentlich ist die komplette Einrichtung der Klinik total schön. Im Gegensatz zu anderen "Kliniken" in denen ich war habe ich mich hier von Anfang an wohl und willkommen gefühlt. Das gesamte Personal ist wirklich nett, von der Küche hin bis über die Putzfrauen und schließlich zu den Therapeuten, wo ich auch schon zum eigentlich wichtigstem Thema komme: die Therapeuten sind sehr kompetent und nett. Ab meiner ersten Einzeltherapie habe ich mich direkt wohl gefühlt und hatte auch wirklich das Gefühl, das meine Therapeutin Lust darauf hatte mir zu helfen und mit mir zu arbeiten. Jedoch ist es auch wirklich anspruchsvoll. Man sollte die Therapie hier nicht unterschätzen. Teilweise sind die Tage hier richtig vollgepackt mit Therapiestunden. Da fällt man abends schonmal total erschöpft ins Bett. Aber es bringt auch wirklich was, jedoch nur wenn man es auch wirklich möchte.
Im Endeffekt würde ich immer wieder hierhin zurück kommen, wenn es notwendig ist!

1 Kommentar

Sandwitsch am 11.01.2016

Hallo Laura, mich interessiert wie du als Nichtprivatpatient in die Klinik gekommen bist und wie lange warst du dort? Ich bin auf der Suche nach einer Klinik die mit Ptsb sich auskennt.
LG

Unbeschreibliche Ängste

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Qualifikation und arrangement der Therapeuten. Angebot und Umfang an Einzel und Gruppentherapien
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression und Angst
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Seit über 5 Jahren litt ich unter verschiedenen Ängsten (Verdacht auf Zwangsgedanken) und Depressionen.
Eine ambulante Tiefenphychlogischetherapie, sowie eine kognitive Verhaltenstherapie konnten mir nicht helfen.

Das Konzept der Christoph Dornier Klink hat mich durch das vielseitige therapeutische Angebot angesprochen.

Vom ersten Tag an hat mich die strukturierte und gut organisierte Arbeit überzeugt.

Ich bin mir darüber bewusst, daß es unwahrscheinlich klingt.
Aber nach den 6 Wochen geht es mir wieder gut und ich freue mich auf das Leben.

Danke

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Aufenthalt in der Klinik hat mir sehr gut gefallen und mir seh viel geholfen! Die Betreuung war sehr gut und ich konnte die Zeit für mich nutzen! Danke

Sehr empfehlenswert

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapiegestaltung, Personal, Verwaltung
Kontra:
Krankheitsbild:
Zwangsgedanken
Erfahrungsbericht:

Ich war in der Christoph Dornier Klinik zur Behandlung von Zwangsgedanken.
Mein Eindruck von der Eingangsdiagnostik war, dass man sich sehr auf den Patienten konzentriert und dabei wissenschaftlich exakt arbeitet.
Der 6-wöchige Klinikaufenthalts erfordert von dem Patienten ein hohes Maß an Bereitschaft, da man in der Therapie sehr intensiv mit den Ängsten konfrontiert wird. Ebenfalls kam es zunächst auch dadurch zu einer Verschlimmerung der Symptome.
Man wird von den Therapeuten und dem gesamten Klinikpersonal in der Zeit jedoch bestmöglich betreut. Aufklärung und Betreung sind während der Behandlungszeit stets positiv gegeben.
Das gesamte Personal der Klinik ist stets hilfsbereit und freundlich.
Neben den Einzeltherapiestunden (10 Einheiten in der Woche) werden zusätzliche Gruppentherapien angeboten. Die Gruppengestaltung ist sehr verständlich und wissenschaftlich.

Meine persönliche Erfahrung ist die, dass der Klinikaufenthalt sehr anstrengend ist, aber ich sehr viele Fortschritte für die Zeit nach der Klinik gewinnen konnte, um weiter an der Bahandlung selbstständig arbeiten zu können. Die poststationäre Betreuung ist durch Telefonate gegeben.

Betreuung und Therapie sind sehr zu empfehlen.

1 Kommentar

LadyCaro am 05.06.2016

Klingt sehr interessant dein Bericht, besonders der Grund deiner Therapie dort: Zwangsgedanken. Hast du die nun noch? Oder gar nicht mehr? Oder kannst du besser damit umgehen wenn sie kommen?
Ich habe auch welche und überlege deshalb i.d.C-D-Klinik zu gehen. Würde mich freuen über ne Antwort von dir. Danke :)

Als Patient in der Essgruppe

Psychosomatik
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Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Man hat mich nicht über die Essgruppe Informiert)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Hatte aber auch keine konkrete medizinische Behandlung gebraucht)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Die Mahlzeiten werden in der Essgruppe sehr hilfreich begleitet
Kontra:
Man hat als Patient min Anorexie mindestens 2 Therapeuten Wechsel
Krankheitsbild:
Anorexie nervosa
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Insgesamt war ich 15 Wochen hier,davon 10 Wochen in der Essgruppe.Die Regeln in der Essgruppe sind sehr streng, haben mir jedoch am Anfang sehr geholfen. Auch der Ausgang den Patienten mit einer Essstörung hier am Anfang nur sehr bedingt bekommen steigert sich mit einer Zunahme von Gewicht,sodass man langsam wieder Verantwortung für sich übernehmen kann. So gilt das auch für das Essen. Die erste Phase 1 ist in 3 Kategorien eingeteilt, a,b und c. In Phase 1a wird dem Patienten jede Entscheidung übers Essen abgenommen, man bekommt seine 5 Mahlzeiten gestellt,man darf einen Tag zuvor auf einem Essplan sein Essen ankreuzen. In Phase 1b darf man sein Abendessen selber abwiegen und stellen und in Phase 1c muss man sein Frühstück und Abendessen selber stellen und abwiegen. Zudem kommt das man die 2 Zwischenmahlzeiten eigenständig zu sich nehmen darf, ohne begleitet zu werden. In den 3 phasenabschnitten isst man noch begleitet in der Essgruppe. Wenn man sein mindestens Gewicht erreicht hat kommt man in Phase 2 für die letzten 5 Wochen,dort hat man die komplette Verantwortung für sein Essen. Man isst mit den anderen Parteien und nicht in der Essgruppe. Die Therapie ist in Phase 1 a und b jeweils 4mal 25 min in der Woche, das für mich sehr wenig war. In Phase 1c hat man dann 50 min Therapie pro Tag . In der letzten Phase hat man dann 5 Wochen 5 mal 100 min Therapie pro Tag. Das hat mich am weitesten gebracht und war auch am effektivsten. Insgesamt hat es mit hier sehr gut gefallen,ich hatte überhaupt nicht das Gefühl in einer Psychiatrie zu sein und die Therapeuten sind alle sehr nett. Das einzige Manko war das ich 4 mal ein Therapeuten Wechsel hatte.

Fazit nach zwei Aufenthalten

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011/ 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (schnell leicht muffige Luft durch Teppichboden und blau ist nicht meine Farbe (viel blaue Ausstattung; kaum warme Farben))
Pro:
Kompetenz und Freundlichkeit
Kontra:
Organisation im Hintergrund
Krankheitsbild:
Soziale Phobie
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich kann die Christoph-Dornier-Klinik nur weiterempfehlen.
Ich bin hier zum zweiten Mal und bin jedes Mal innerhalb von nur 5-7 Wochen viel weiter gekommen.
Ich fühle mich hier nicht wie in einer Psychatrie oder wie im Gefängnis, was ich schon oft gehört habe, im Zusammenhang mit Klinik für Psychotherapie. Sondern ich fühle mich hier wie im Hotel. Gute Lage, nettes Zimmer mit Bad, Reinigungskräfte, nette Therapeuten, freier Ausgang und leckeres Essen (ab und zu zu fettig, aber wird auch bei einzelnen Wünschen verändert, z.B. vegan).
Ich werde hier wie ein Erwachsener Mensch behandelt, der bei vollem Verstand ist und Probleme hat, die behandelt werden können. In den 100 Minuten Einzeltherapie geht es um meine mich und meinen Willen. Es gibt auch viele Gruppentherapien, aus denen ich zusätzlich auswählen darf.
Außerdem fühle ich mich hier immer sicher und unterstützt, was mir eine große Hilfe ist.
Wie bereits erwähnt, habe ich alle als sehr nett wahrgenommen. Auch das Küchenpersonal ist gut drauf und sie machen gerne Späßchen. Das Miteinander unter den Patienten durfte ich auch jedes Mal als sehr angenehm und umgänglich erleben, jedoch hängt dies immer von den einzelnen Patienten ab.
Der organisatorische Teil und die medizinische Beratung sind die einzigen Aspekte, die mir nicht so gut gefallen haben. Ich musste viel Papierkram ausfüllen, hinterhertelefonieren/ nachfragen und mir wurde nicht immer rechtzeitig bescheid gesag (aus Unwissenheit). Als ich mir etwas verrenkt habe, hat sich der Arzt, zu dem ich geschickt wurde, das nicht einmal angeguckt. Er wollte mich sofort röntgen, wovon ich nicht viel halte, weil ich nicht bestrahlt werden möchte, wenn man auch so herausfinden kann, wo das Problem liegt.
Alles in allem gefällt mir die Klinik super, weil ich mich frei, autonom und wohl fühle und in dieser kurzen Zeit viel erreicht habe.
Ich kann diese Klinik auf jeden Fall weiterempfehelen!

Schrecklich

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
gute Lage
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
generalisierte Angststörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war in dieser Klinik zur Eingangsdiagnostik und hatte große Hoffnungen in diese Klinik gesteckt, weil sie mir von vielen empholen wurde. Das Diagnostikgespräch entwickelte sich jedoch zum Albtraum: Ich hatte einen Therapeuten der so uneinfühlsam war , wie man es nur seien kann. er hielt stur an irgendwelchen Vorschriften fest , ich musste Fragebögen zu allen Krankheitsbildern ausfüllen, auch zu denen wo ich wusste, dass ich sie zu 100% nicht habe. Am Ende des Gesprächs erklärte er dann , dass kein Behandlungsangebot gemacht werden könnte, weil er keine genaue Diagnose stellen könnte. Mal davon abgesehen, dass er sich während der gesamten Diagnostik viel zu sehr an irgendwelche Regeln geklammert hat, scheint er noch nicht viel davon gehört zu haben , dass man für eine Zwangsstörung nicht Zwangshandlungen haben muss, sondern es auch Zwangsgedanken gibt. Desweiteren scheint es dieser Klinik völlig egal zu sein, dass man heutzutage in der Psychotherapie gar nicht mal so viel Wert darauf legt, den Dingen einen Namen( Diagnose ) zu geben, weil das bei der Behandlung auch nicht viel weiter hilft. Die Aussicht während des Aufenthaltes die ersten Wochen nur damit zu verbringen überflüssige Diagnostikgespräche zu machen, nur um den richtigen Namen für mein Problem zu finden, anstatt an dem Prolem zu arbeiten, wäre nicht besonders schön gewesen, von daher bin ich im Nachhinein sogar froh, dass kein Behandlungsangebot gemacht wurde. Das Vorgespräch in dier Klinik hat mir die Weiterbehandlung in einer anderen klinik sehr erschwert, weil ich durch diese klinik nur noch darauf fixiert war , die richtige Diagnose für mein Krankheitsbild zu finden, anstatt an ihm zu arbeiten. Mein Therapeut brauchte vier Wochen um mich von diesem Diagnosewahnsinn wieder runterzubringen.
Trotz alle dem glaube ich, dass einem diese Klinik helfen kann. Zumindestens kenne ich einige Leute, die sehr gute Erfahrungen in dieser Klinik gemacht haben

Hart, aber effektiv

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Viel Therapie, sehr nettes Personal, Einzelzimmer
Kontra:
Krankheitsbild:
Anorexie, Bulimie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde mit der Diagnose Anorexie in die CDK aufgenommen. Insgesamt dauerte mein Aufenthalt dort 20 Wochen.

Die Zeit in der Essgruppe mit der dosierten Gewichtszunahme (1kg/Woche) war von den Bedingungen wohl die härteste. Man hatte eingeschränkten und zunächst nur begleiteten Ausgang, eine halbstündige Sofazeit nach jeder Mahlzeit, auch durfte man nur unter Aufsicht der Esstherapeuten und strikt nach Plan essen. Je mehr man jedoch zugenommen und sich an die bestehenden Regeln gehalten hat, desto mehr Freiheit und Verantwortung wurde einem überlassen. Dies führte dazu, dass ich mich nach einer gewissen Zeit immer mehr über eine Gewichtszunahme gefreut habe, um so immer mehr Freiheiten (z.B. mehr Ausgang, weniger Sofazeit, und irgendwann dann auch am Wochenende nach Hause zu können) zurück zu gewinnen. Schrittweise bekommt man immer mehr Verantwortung für seine Mahlzeiten, was meiner Meinung nach auch sehr sinnvoll ist, um wieder ein normales Essverhalten zurückzugewinnen und die noch bestehenden Schwachstellen zu erkennen. Erst wenn man seinen Ziel-BMI erreicht hat, darf man in die sog. Phase 2 (Dauer: 5 Wochen) wechseln. Hier geht es darum sein Gewicht zu halten, eigenverantwortlich zu essen und intensiv an den eigenen Problemen zu arbeiten, um ein langanhaltendes Ergebnis erzielen zu können.

Das Therapiekonzept der Klinik hat mich insgesamt sehr überzeugt. Man hat täglich Therapie und alle Therapeuten, die ich in der Zeit kennen gelernt habe, waren sehr nett und kompetent. Ja, die Auflagen sind hart, aber dennoch sinnvoll. Es wird oft überprüft, ob man auch wirklich den Willen hat seine Krankheit loszulassen und zu überwinden, aber es ist nicht so, dass man sich keine Fehler erlauben dürfte. Es wird vieles getan, um einen auf seinem Weg zu untersützen, jedoch muss jedem klar sein, dass es im Endeffekt an einem selbst liegt, wie erfolgreich diese Reise ist.

2 Kommentare

Renate1234 am 21.06.2015

Es ist schon unglaublich wie plump sich diese Klinik versucht positiv darzustellen. Vorsicht! Dieser Beitrag stammt wie einige andere positiven Bewertungen von der Klinik selbst. Ich kann sie nur davor warnen in in diese Klinik zu gehen!!!

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Unprofessionell !

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Münster ist schön!
Kontra:
Therapie
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Jedenfalls wurden die Zwänge in diesem Umfeld immer schlimmer, ich konnte auch kaum mehr schlafen.
Nachts und am Wochenende ist ein Allgemeinmediziner anwesend, doch Ahnung von deiner Krankheit hat er kaum und ein Medikament zum Schlafen gibt er nur nach Rücksprache mit einem Psychologen, wenn er diesen erreicht.
Ich wurde immer hoffnungsloser. Ein Therapeutenwechsel wurde abgelehnt mit dem Nachsatz „Wenn´s ihnen hier nicht passt, können sie ja gehen!“

Als ich in der 3. Woche meinte, es wäre an der Zeit endlich mit den Expositionen zu beginnen, vielleicht würde es mir dann besser gehen, hieß es, dass erst noch die Diagnosegespräche fertig gemacht werden müssen.
Als dann noch ein Patient in die Klinik kam, der die Zwänge enorm triggerte, verzweifelte ich.
Ich äußerte Suizidgedanken, denn ich hatte mir so viel von dieser Klinik erhofft. Die prompte Antwort war: „Ja dann gehen sie am besten in die hiesige Psychiatrie in Münster oder sie verlassen die Klinik!“ Kein Nachfragen, kein Gespräch, gar nichts.
Am Nächsten Tag entschied ich mich die Heimreise anzutreten.
Ich bat um ein Medikament zur Beruhigung, das ich plötzlich auch bekam, buchte schnell einen sündhaft teuren Rückflug und trat zittrig die 10 stündige Heimreise an.

Im Übrigen bezahlt man auch die volle Wochenpauschale, auch wenn man am Montag abreist.

Zu Hause ging es mir massiv schlechter als davor. Gottseidank bekam ich aber eine gute Krisenunterstützung und später eine Therapie, die mir wirklich half.

10 Einzelstunden pro Woche machen eine Therapie bei einem schlechten Therapeuten, den man sich nicht aussuchen kann, auch nicht besser!
Ich habe ja schon so einige Psychotherapeuten erlebt, aber so wenig Professionalität wie in Münster ist mir noch nie begegnet. Es gibt weitaus bessere Kliniken!
Insgesamt rate ich Patienten mit Zwangserkrankungen von dieser Klinik nach dieser Erfahrung dringend ab, vor allem wenn die Kasse/Versicherung nichts übernimmt.

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