St. Bernward-Krankenhaus
Treibestraße 9
31134 Hildesheim
Niedersachsen
279 Bewertungen
davon 2 für "Geriatrie"
Schlaganfall nach der Stroke Unit: eine geriatrische Sackgasse
Geriatrie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden (Die Ärzte waren sehr unkooperativ)
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden (Patientin würde mit Husten entlassen, der sich zu einer Pneumonie entwickelt hat)
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden (Anmeldung super, Sozialministerium ungenügend)
- Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden (stinkende Windeln in der Zimmermülltonne)
- Pro:
- Stroke Unit
- Kontra:
- Geriatrie
- Krankheitsbild:
- Schlaganfall
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Die Ärzte dort haben entgegen der Darstellung auf der Homepage weder das Gespräch mit den Angehörigen noch mit dem Personal der Pflegeeinrichtung meiner Mutter gesucht. Der gute mobile Zustand vor dem Schlaganfall war somit nicht bekannt. Die Prognose der Ärzte lautete von Anfang an: Zurück ins Pflegeheim. Erst auf meine nachhaltige Initiative wurde am 15.4.ein Antrag auf Anschlussheilbehandlung Phase B in Coppenbrügge gestellt, meine Mutter dann aber am nächsten Tag entlassen. In Coppenbrügge ist nie eine Anfrage von Seiten des Bk angekommen. Die unfreundliche Mitarbeiterin des sozialen Dienstes wollte noch am 15.4.faxen, tat dies aber erst am 17.4., also einen Tag nach der Entlassung, und zwar an die AOK, die mit Phase B aber gar nichts zu tun hat. Entweder man wollte mich mit einem Scheinantrag mundtot machen oder aber die Mitarbeiterin hat keine Ahnung und ist unfähig, ihren Job zu machen. Beides wäre unerträglich!!!
Geriatrie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
weniger zufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- fachärztliche Betreuung
- Kontra:
- Pflegepersonal und Verwaltung unterirdisch
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin entsetzt, welch Unmenschlichkeit sich doch im Namen der Christlichkeit insbesondere durch Pflegepersonal und Verwaltung im BK ereignet.
Schwestern, vor allem wenn sie in einem konfessionellen Haus arbeiten, sollten sich doch vor Augen halten, dass sie mit ihrer Arbeit den Träger, d.h. die katholische Kirche repräsentieren. Wenn aber wütend die Türen geschlagen werden und die alten Leute sich kaum trauen zu bitten, dass man sie auf die Toilette begleitet, weil es Stress mit dem Pflegepersonal gibt, das sich offensichtlich vor der Aufgabe des Säuberns des kranken Menschens ekelt und diese unangenehmen AUfgaben an liebsten grundsätzlich an die untergeordeten Zivildienstleistenden abgeschoben wird, dann denke ich, liegt bereits etwas im Argen.
Mir sind richtig die Tränen gekommen, als ich durch Zufall mitbekommen habe, wie eine Schwester meine Oma bevormundet und angemeckert hat wie ein unmündiges Kind. Die Verwaltung allerdings ist der Oberhammer. Es wird offenbar besonders gern darauf hin gearbeitet, z.B. indem man dringende Nachrichten einfach nicht an die relevanten Stellen (Reha-Kliniken, Krankenkassen) weiterleitet wie eigentlich gedacht, sondern etwas herauszögert, damit man bloss die "tolle, neue Einrichtung des BK" - O-Ton des medizinischen Dienstes im BK - in Anspruch nimmt und seinen Angehörigen da vorübergehend für "günstige" €92 Selbstbeteiligung pro Tag (!!!) unterbringt. Ich denke nicht, dass da wirklich im Sinne des Menschen und des christlichen Grundkonzepts der Nächstenliebe gehandelt wird. Ich rate jedem, der einen alten Menschen ins BK schickt, auf jeden Fall genau aufzupassen, was vor sich geht.
2 Kommentare
Liebe/r Gaggamel,
vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir bedauern sehr, dass Sie und Ihre Mutter schlechte Erfahrungen bei uns gemacht haben. Für konkrete Beschwerden haben wir immer ein offenes Ohr und würden daher gern den Aufenthalt sowie die Entlassung Ihrer Mutter mit Ihnen besprechen – gern mit Unterstützung unserer Patientenfürsprecher. Wenn Sie an einem persönlichen Gespräch Interesse haben, schicken Sie bitte Ihre Kontaktdaten mit einer kurzen Info, wann wir Sie am besten erreichen können an [email protected].
Mit freundlichen Grüßen
das Team des St. Bernward