St. Anna-Hospital

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Hospitalstraße 19
44649 Herne
Nordrhein-Westfalen

187 von 288 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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Haltung des verantwortlichen Arztes und der Klinikleitung enttäuschend

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Kardiologie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Lob an Frau Dr. Rohrzyska und Herrn OA Kask, kompetente und einfühlsame Ärzte
Kontra:
die Machtposition des Chefarztes darf nicht die Menschenwürde verletzen
Krankheitsbild:
Mineralstoffmangel, orale Aufnahme und Injektionen ohne Verbesserung der Laborwerte u. Befindens
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Behandlung erfolgte 2 1/2 Jahre mit einer regelmäßigen Infusionstherapie. Um die langen Reisezeiten zu vermeiden, zog ich (Kassenpatientin) von Süddeutschland nach Herne. Ich selbst sitze im Rollstuhl mit einer 100 % Schwerbehinderung. Ich bat den verantwortlichen Chefarzt organisa-torische Mängel zu beheben, damit der Behandlungserfolg sicher gestellt werden konnte. Der Chefarzt der Med. Klinik I versprach das zu ändern. Leider hat er sein Versprechen nicht gehalten. Die Laborwerte hatten sich weiter ver-
schlechtert, sodass ich erneut das Gespräch mit ihm suchte. Seine Antwort war die Kündigung der Behandlung per E-Mail ohne Vorwarnung und persönliches Gespräch. Mehrfache Versuche, ihn umzu- stimmen, liefen ins Leere. Die Ent- scheidung ist nicht nachvollziehbar, weil meine langjährig behandelnden Fachärzte keine Probleme mit mir hatten.
Er nimmt in Kauf, dass sich mein Gesund-
heitszustand weiter verschlechtert. Ob- wohl er in seinen ärztlichen Stellung-nahmen eine lebenslange Behandlung stationär für zwingend erforderlich hielt. Andere Kliniken lehnen bis heute eine Behandlung ab, weil ihnen die ärzt- lichen Fachkenntnisse für dieses seltene
Krankheitsbild fehlen. Seit Juli 2014 bin ich ohne die medizinisch notwendige Ver-
sorgung. Ich hatte für diese Behandlungs-
möglichkeit mein gewohntes Umfeld aufge-
geben und muss mich jetzt trotz schwerer
gesundheitlicher Einschränkungen in einer fremden Umgebung ohne Unterstützung von Freunden zurechtfinden. Auch die Klinik- leitung unterstützt die Vorgehensweise
des verantwortlichen Arztes. Eine ethische Verantwortung mir gegenüber sieht die Klinik nicht. Ein Konflikt zwischen Arzt und Patient/in kann konstruktiv gelöst werden. Der Vorschlag,
gemeinsam mit einem Mediator den Konflikt zu bereinigen, lehnt er vehement ab. Zu einer Notfallbehandlung ist er gesetzlich
verpflichtet. Wenn der Ausfall der Behandlung so schwere Folgen zeitigt,
ist doch die wöchentliche Behandlung eine Notfallbehandlung? Leider ist die Klinik bis heute zu keiner Stellungnahme bereit, unter welchen Vorraussetzungen eine Notfallbehandlung anerkannt wird. Ein kuger Schachzug die berechtigte Kritik einer Patientin als Störung d. Arzt- Patienten-Verhältnisses auszulegen. Die Kritik von Privatpatienten ist erwünscht und sie müssen nicht mit Sanktionen und Kündigungen rechnen.