Schlimmer krank, als zu Beginn der Reha
- Pro:
- Eine sehr nette Dame aus dem Service auf der E6 war stets hilfsbereit
- Kontra:
- Wo soll ich anfangen?
- Krankheitsbild:
- Implantat Hüfte
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Mann wurde Anfang März 2026 nach einer Hüft-OP in die Rochus Klinik gebracht. Er hat dieser Reha zugestimmt, weil dort ein Platz unmittelbar nach Entlassung aus dem Akut-Krankenhaus zur Verfügung stand. Neben seiner Hüft-OP ist mein Mann seit 3,5 Jahren an Krebs erkrankt und hatte bereits 2 OP's an der Halswirbelsäule. Dies bedeutet, dass mein Mann körperlich sehr angeschlagen ist. Diese Diagnosen haben wir bei der Eingangsuntersuchung der Aufnahme-Ärztin vorgelegt. Interessierte sie aber nicht. Erstellt wurde ein Standard-Reha-Programm. Mein Mann hat sich für das Wahlleistungspaket entschieden. Allerdings konnte er den relativ weiten Weg vom Zimmer zum Speisesaal nicht alleine bewältigen. Glücklicherweise fand sich eine Mitpatientin, die ihn regelmäßig im Rollstuhl mitgenommen hat. Das Essen ließ qualitativ sehr zu wünschen übrig. Dies führte dazu, dass mein Mann sehr wenig gegessen hat und noch schwächer wurde. Nach einigen Tagen klagte er über Schwindel und Übelkeit. Inzwischen hatten sich an Ellenbogen (durch Aufstützen im Bett) und am Fußknöchel in Folge einer Verletzung am nicht ganz funktionsfähigen Rollstuhl Dekubiti entwickelt. Diese wurden nicht behandelt. Der Arzt riet ihm, die Wunden offen zu lassen, dann würden sie von alleine heilen. Mein Mann erkrankte dann an einem Infekt und bekam Fieber. Als er sich in einer Nacht übergeben musste, stürzt er und verletzte sich schwer. Der herbei gerufene Krankenwagen brachte ihn zur Untersuchung in das Krankenhaus Bruchsal. Dort diagnostizierte man eine Platzwunde am Hinterkopf. Mein Mann klagte in der Folge allerdings über Gefühllosigkeit in den Extremitäten. Niemand unternahm etwas. Ich habe meinen Mann dann auf eigene Entscheidung mit nach Hause genommen. Inzwischen wurden die Sturzfolgen untersucht und er musste sich erneut einer Halswirbel-OP in der Neurochirurgie in Heidelberg unterziehen. Der letzte Wirbel unter dem bereits implantierten Cage war durch den Sturz gebrochen.
Wir können nur hoffen, dass die bereits eingetretenen Lähmungen sich wieder etwas zurück bilden. Einziger Lichtblick : Das Hüftimplantat sitzt.
Inzwischen haben wir due Rechnung der Kkinik erhalten : Für diesen Betrag hätten wir einen sehr komfortablen Urlaub machen können, nach dem es ihm sicher nicht schlechter gegangen wäre...
Wer also in Erwägung zieht in dieser Klinik eine Reha zu machen, sollte seine eigenen Schlüsse ziehen.


1 Kommentar
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
vielen Dank für Ihre freundliche Bewertung. Es freut uns sehr, dass Sie zufrieden gewesen sind. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Rehabilitation für unsere Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.
Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Ihr Team der Sankt Rochus Kliniken