Als ich aus dem OP und in mein Zimmer geschoben wurde, war ich teilweise wach und unter Tränen, als mir auffiel, dass meine Decke nicht meinen nackten Oberkörper verhüllte, sondern jeder, der an mir vorbei ging, mich da liegen sah.
Als ich ins Zimmer geschoben wurde, saß der Besuch meiner Zimmernachbarin dort und wurde nicht gebeten den Raum zu verlassen, nicht einmal als ich gewaschen wurde. Die Krankenschwestern blafften mich an, dass ich mir das selbst ausgesucht hätte und kein Recht hätte mich über die Schmerzen und meinen Zustand zu beschweren. Meine Verbände wurden nicht gewechselt, nur wenn ich die Pfleger darauf ansprach. Ich bekam Thrombose-Spritzen, die mir einen scheußlichen Ausschlag bescherten, nachdem ich das den Schwestern mitteilte, spritzten die mir allerdings weiter das Mittel. Als sie am Bauch sahen, dass eine allergische Reaktion kam, spritzen sie mir das Präparat in die Beine.
Ich habe bis heute 29.08.2017 mit dem Ausschlag zu kämpfen. Es juckt, brennt und tut weh. Man hätte das alles verhindern können, wenn die Pfleger auf mich gehört hätten.
Ich musste mit anhören und zusehen, wie meine Zimmernachbarin den Toilettenstuhl nutzen musste, während sie abführte.
Als meine Drenaige gezogen wurde, spritze mir die Flüssigkeit ins Gesicht und saute mein Bett komplett ein. Mir wurde ein Bett zugesagt, dass mein Gewicht aushalten wird und welches extra breit ist. Ich habe ein Standard-Bett bekommen, welches nicht breiter war und welches komische Geräusche machte, während ich es umstellte.
Vor der OP, am 16.08.2017 wurde bei mir eine Magenspiegelung durchgeführt, der Arzt versicherte mir, dass ich das nicht ohne Narkose machen müsste, Der Operateur meinte, dass sei ein zu großes Risiko und deutete an, dass wenn ich es nicht machen würde, die OP am nächsten Tag nicht stattfinden könnte. Aus Angst, dass die OP angesagt wird, habe ich die Spiegelung ohne Narkose durchführen lassen. Mir wurde untersagt, dass ich mein Antidepressiva nehmen darf, über 48 Std. Dadurch habe ich Stimmungsschwankungen bekommen, was mich dann zusätzlich belastete, neben den Schmerzen nach der OP. Die Entlassung lief ebenso beschissen ab. Um 9 Uhr fragte ich, wann ich denn abgeholt werden kann. Da wurde mir gesagt, ich solle die Visite erst einmal abwarten etc. um 09:45 war die Visite vorbei, ich packte meine Sachen und die Schwestern hetzten mich aus dem Zimmer, weil schon eine neue Pat. darauf wartete. Ich vergaß einige Dinge.
1 Kommentar
Sehr geehrte/r Drea31,
wir bedauern sehr, dass Ihr Aufenthalt in den Sana Kliniken Lübeck Ihnen Anlass zur Beschwerde gegeben hat.
Wenn Sie eine konkrete Bearbeitung Ihrer Erfahrungen wünschen, wenden Sie sich bitte unter der E-Mailadresse [email protected] an die Mitarbeitenden des Beschwerdemanagements.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der Sana Kliniken Lübeck