Finger weg von der Klinik
- Pro:
- Essen und Einzelzimmer
- Kontra:
- Alles andere
- Krankheitsbild:
- Depressionen
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
REHA in der Psychsomatik war eine einzige Katastrophe-Finger weg von der Klinik:
Gründe:
- Bei der Gruppentherapie sollten sich die Patienten gegenseitig therapieren. Oft kam die Bezugstherapeuten währemd der Gruppentherapie in den Raum, hat der Gruppe ein Diskussionsthema gegeben und ist dann erst wieder 5 Minuten vor Ende der Gruppentheapie in den Raum zurückgekommen.
Diese Gruppentherapie hat mich mehr belastet als geholfen, ich habe mir sämtliche psychischen Probleme fremder Menschen anhören müssen,
die mich zusätzlich schwer belastet haben. Teilnahme war aber Pflicht.
Häufig konnte ich nächtelang nicht schlafen und bekam Albträume.
- Das ist ein weiteres Problem. Es besteht zurecht teilnahmepflicht in der Reha. Wenn sie aber überall teilnehmen, auch wenn es ihnen beschissen (sorry!) geht, gelten sie sofort als belastungsfähig und fit, wenn sie nicht mitmachen, wird ihnen das als Verweigerung der Reha angelastet.
- Fazit:
Ich bin jetzt auf dem absolut gleichen Stand wie vorher.
Ich muss weiterhin SSRI in Maximaldosis nehmen und zusätzlich Beruhigungsmittel, ich bin in keinster Weise belastbar und arbeitsfähig.
Das Geld, das sie an die Reha Klinik für meine Therapie überwiesen haben,
wäre besser investiert worden in einen 5 wöchigen Urlaub in einem Wellness-Hotel. Das Ergebnis wäre das gleich gewesen.


1 Kommentar
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