Nutzlose Reha
- Pro:
- Kompetente Physiotherapeuten
- Kontra:
- nachlässige ärztliche Betreuung
- Krankheitsbild:
- Lungenembolie mit Schädigung der Herzleistung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ärztliche Betreuung schlecht. In 3 Wochen schafften sie es nicht, einen Herz-Ultraschall und ein Belastungs-EKG zu machen, obwohl beides am ersten Tag angeordnet wurde.
Wenige Anwendungen (ca. 2/Tag), dafür viele Vorträge, davon mehrmals mit ähnlichem Inhalt unter verschiedenen Namen (z. B. Ernährungsvorträge).
Physiotherapeuten durchweg freundlich und zugänglich. Leider fielen immer wieder Anwendungen aus Personalmangel aus. Pflegerinnen auf Station mitunter pampig wenn man außerhalb der Sprechstunden eine Frage hatte.
Frühstück und Mittagessen gut und abwechslungsreich. Abendessen immer nur Brotzeit, die Nudelsalate trocken und gewürzarm. Der Patient muss sein Tablett selbst abräumen, was oft vom Chefkoch persönlich überwacht wurde, der gleich pampig wurde, wenn man es nicht richtig machte. Man fühlt sich dabei wie in einem Gefängnis mit Wärter!
Fazit:
Diese Reha hat mir im Sinne einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit überhaupt nichts gebracht. Ein eventueller Fortschritt wurde nicht überprüft oder überwacht. Die wenigen Anwendungen waren ohne Abwechslung (Ergometertraining, Impulsdruckmassage, Gerätetraining, Turnen in der Turnhalle)
Ich habe bereits mehrere Rehas hinter mir. Die in dieser Klinik war mit Abstand die schlechteste und nutzloseste. Schade um die Zeit.


1 Kommentar
Hofffentlich haben Sie,
dadurch dass Sie ihr Tablett zurückbringen mussten,
keinen Rückschlag erlitten.