Woher kommen die positiven Berichte???
Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein
- Pro:
- Der behandelnde ARZT war sehr freundlich und gewissenhaft
- Kontra:
- einfach ALLES!!!!
- Krankheitsbild:
- Onkologie
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Nicht nur ich, sondern auch die 6 Patienten, die ich seit 2 Tagen kennengelernt habe, fragen sich, woher die guten Bewertungen her kommen!!!Meine Erfahrung: Ankunft-Freundlichkeit an der "Reception": "ausreichend",- unfreundlich, ohne ein nettes Wort, meine Koffer wurden zwar aufs Zimmer gebracht, aber wortlos!Zimmer:Klein, dunkles Holz,lediglich neues, gutes Bett.Flur dorthin: Kahl,lieblos, Krankenhausmäßig, steril, nicht ein Bild an der Wand,nüchtern.Essen:Einfachste Kost,mittags fertig angemachter Salat,matschig,um 11.45Uhr wartet man 10 Minuten auf den wieder matschigen "Nachschub".Kein Obst und Gemüse...Die Molkerei "Berchtesgadener Land", nur wenige KM entfernt und man bekommt Billig-Joghurt von sonstwo...Ich möchte nur eines: ABREISEN!!! Vor 1 Jahr in SCHEIDEGG dagegen ein Luxus-Hotel, ob Essen, Freundlichkeit, Gemütlichkeit, Zimmergröße...alles!!!Hier: Kunsttherapie OHNE Anleitungskurse, klein...Kam um 12.35 Uhr an, das wichtigste war, das ich mein Auto wegfahre, kein Mittagessen mehr...nichts.Keine Einführung, wo wann was stattfindet...Ach, ich bin echt fertig, hatte mich sooo auf ERHOLUNG gefreut!WOHER kommen die positiven Berichte??? Meine Tischnachbarn bauen mich nicht auf...sind 1-3 Wochen da..."Wird nicht besser", meinten sie...NUR der ARZT war sehr nett und gewissenhaft!!!


1 Kommentar
Nach nunmehr 11 Tagen in der Klinik ist es mir ein Bedürfnis, hinzuzufügen, das das gesamte THERAPEUTHEN-team sehr, sehr gut ist!Mein düsteres Zimmer habe ich mir selber schön gestaltet, an die trostlosen Flure habe ich mcih gewöhnt. Das Mittagessen schmeckt gut, das Hauptgericht, Salat bekomme ich auf Wunsch unangemacht und dadurch nicht mehr matschig.Die Käseauswahl beim Abendessen ist immer gleich, Wurst esse ich keine. Leider ist es untersagt, das man sich ein selbst gekauftes Stück Käse o.ähnl. mit in den Speisesaal nimmt. Mittlerweile kenne ich auch schon Personal im Speisesaal, das lachen und freundlich sein kann. Fazit: Nach meinem schlechten Anfang beginne ich mcih wirklich zu erholen. Als Darmkrebs-Patientin fühle ich mich dennoch fehl am Platz, da die weiteren Patienten sehr Herz-Kreislauf-lastig sind, bei einem Vortrag kam heraus, das viell. gerade mal 5-6 Tumor-Patienten von über 200 anderen in der Klinik sind. Ich habe für mich nun das Beste aus dem Aufenthalt gemacht, die schöne Gegend genossen und, nochmals: Alle Therapien und Ärzte: Note 1!Und das ist ja das Wichtigste. Meine Enttäuschung der ersten Tage war halt so groß, weil ich vorher andere Erfahrungen gemacht habe, Beispiel Paracelsius-Klinik Scheidegg.