Psychiatrische Klinik Lüneburg

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Am Wienebütteler Weg 1
21339 Lüneburg
Niedersachsen

8 von 29 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
keine gute Erfahrung
Qualität der Beratung
keine gute Beratung
Medizinische Behandlung
keine gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
keine gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
keine gute Ausstattung
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30 Bewertungen

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Veraltete und kaum wirkungsvolle Therapiemethoden

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Leider bestand die meisten Zeit aus Herumsitzen und warten.
Ich habe gesagt, dass ich mehr Therapie brauche, habe aber keine bekommen. Ich war mir weitgehendst selbst überlassen und saß draußen auf dem Klinikgelände oder auf der Station herum, so wie die anderen Patientinnen und Patienten die ich sah.

Die Therapien, die angeboten werden, sind eher Beschäftigungsprogramme wie Gymnastik, Kochen, Bilder malen, spazieren gehen oder Werken. Sie sind zur Ablenkung gut, aber man arbeitet nicht an seinen Problemen. Zumindest bei mir gab es während der zwei Monate nicht die Möglichkeit, durchzusprechen, was mit mir los ist.

Ich sagte dem Stationsarzt, dass es mir immer schlechter ginge, aber es wurde nur mit Eifer an den Medikamenten herumgestellt.

Ich wollte eigentlich gar keine Neuroleptika nehmen, wurde aber nach meinem Empfinden unter Druck gesetzt, dies zu tun. Es wurde durch das Pflegepersonal kontrolliert, ob ich sie schlucke (Einnahme unter Aufsicht).

Ich äußerte mehrmals Kritik und Änderungswünsche, diese wurden aber als Teil meiner "psychischen Krankheit" betrachtet und nicht ernstgenommen.


Ich habe mich zum Schluss auf eigenem Wunsch entlassen und bin zu einem niedergelassenen Therapeuten gegangen. Die stationäre Aufnahme hatte keinen Mehrwert gegenüber einer normalen ambulanten Psychotherapie. Ich werde mir jedenfalls keine Neuroleptika mehr bedenkenlos von Ärzten beziehungsweise Psychiatern verordnen lassen, weil dadurch psychische Probleme schlimmer werden können und ich mich den häufig auftretenen Risiken für Herz- und Kreislauf- erkrankungen oder anderen zusätzlichen Krankheiten, die durch diese Medikamenten auftreten können, nicht mehr aussetzen möchte

Ich war im Haus 48 auf einer offenen Station, also in dem großen weißem Gebäude, wo sich zwei offene und zwei oder drei geschlossene Stationen befinden.