Fehlbelegung - mit Depression auf Borderline-Station - Station E34, Haus 44
- Pro:
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- F32.2 - schwere Depression
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
TEIL 5 - Fehlbelegung - mit Depression auf Borderline-Station - E34, Haus 44: Über Social Media kam ich nun mit anderen Betroffenen in Kontakt und wir konnten uns austauschen über unsere Erfahrungen auf dieser Station. Man arbeitet auf der E34 scheinbar grundsätzlich und ausschließlich mit dem DBT-/verhaltenstherapeutischen Konzept ohne Medikamente. Egal, wer da warum kommt, zufällig dort landet. Das Konzept mag OK sein, wenn jemand eine Borderline-Diagnose hat (die hatte ich nie und werde die auch nie erhalten - wer mich kennt, weiß das auch. Borderline passt strukturell nicht.) und dort zur Therapie anrückt. Aber doch nicht, wenn jemand - wie ich - in einer tiefen schwer depressiven Episode feststeckt und zudem noch akut suizidal ist. Der richtige Ansatz für mich (und darum hatte ich, eig. kein Freund von Medikamenten, gebeten) wäre gewesen: Akut-Medikation mit Tavor/Lorazepam für 2-3 Tage auf Station zum Gedanken komplett abschalten, mich da mal rauszuholen, zugleich beginnend ein Antidepressivum einzuschleichen, damit ich bitte mittelfristig stabil werde. Ist doch nicht so schwer, oder?
Jetzt hänge ich da weiterhin drin, ohne ambulante Anschluss-Versorgung, mit den gleichen Gedankenkreisen und tgl. den Exit-Tabletten in der Hand...- UND ich weiß, dass ich im PKL null Hilfe zu erwarten habe. Das fühlt sich komplett hoffnungslos an. Eigentlich könnte ich mir nun allenfalls selbst Fachliteratur zulegen, diese lesen, verstehen und mich dann selbst therapieren. Reha-Kliniken haben mindestens 12 Monate Wartezeit.


1 Kommentar
Hallo,
Wie sind dort die sanitären Anlagen? Dusche und WC mit beim Zimmer oder für die ganze Station ?
Vielen Dank für die Antwort.