Vivantes Klinikum Spandau
Neue Bergstrasse 6
13585 Berlin
Berlin
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Kompetentes Personal, viele Therapien, Ausflüge, Weihnachtsfeier
- Kontra:
- Gruppe zu voll! Zu lange Wartezeit (nicht bei allen seltsamerweise)
- Krankheitsbild:
- Schwere Depression und Angst mit Panikattacken
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Nach leider sehr langer Wartezeit, in der sich meine Symptome wesentlich verschlimmerten, wurde ich dann aber sehr freundlich und kompetent aufgenommen in der Tagesklinik/Spandau. Es wurden eine Menge Therapien geboten, GRuppe und Einzelgespräche, Bewegung, Ergo usw. Alle gaben sich wirklich viel Mühe! Stets war ein Arzt zur Stelle, wenn ich körperliche Probleme hatte und auch die Therapeutin gibt alles!
Der Chefarzt ist sehr gut ausgebildet und hat mir sehr geholfen, das richtige Medikament für mich zu finden, nachdem alle anderen schwere Nebenwirkungen erzeugten.Wegen der Schwere meiner Probleme (besonders Depression)bekam ich zweimal Verlängerung, so dass ich mich nicht (mehr)allein gelassen fühlte wie in der langen Wartezeit.Ich bin nicht "gesund" entlassen worden, aber stabilisiert.Zwar sind Angst und Panikattacken noch da, aber längst nicht mehr so oft und so heftig. Eine Weiterbehandlung erfolgt zum Glück ua durch die PIA.
Leider war zeitweise die Gruppe insgesamt viel zu überfüllt!Da es immer Patienten gibt, die auf Vieles keinen Bock haben, sollte man bessere Prioritäten bei der Aufnahme setzen!Man kann nur etwas erreichen, wenn man auch alles mitmacht, auch, wenn es manchmal etwas schwerer fällt!Alles in allem bin ich froh, dass man mir soweit helfen konnte (und ich mir durch Eigenwillen auch selbst!), dass ich hoffentlich Schritt für Schritt ins Leben zurück finden werde. Vielen Dank!
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- Ergotherapie
- Kontra:
- Alles Andere
- Krankheitsbild:
- Depression
- Erfahrungsbericht:
-
Ich kann mich leider den negativen Erfahrungen nur anschließen.
Einer meiner Mitpatienten, der sich wegen Schwindels behandeln ließ, starb ein halbes Jahr später an einem nicht erkannten Hirn Tumor. Der Ton, den ich selbst in den Gruppentherapien oder den sogenannten Visiten erlebte war so unterirdisch, dass ich heute noch fassungslos bin. Ich bin einfach der Meinung, dass man Menschen, die eventuell gemobbt, traumatisiert oder anderweitig geschädigt sind nicht noch mehr fertig machen sollte.
Mir selbst wurde zugemutet, mich mit meinen in Trennung lebenden Mann gemeinsam behandeln lassen zu müssen (er Privat Patient). Als ihm Dinge zu Ohren kamen, die ich in den Gruppentherapien zur Sprache brachte und die er sofort an seine Rechtsanwälte weitergab beschwerte ich mich darüber. Die einzige Reaktion war, dass ich aus der normalen Klinik entfernt wurde. "Um zur Ruhe zu kommen..."
Als Kind habe ich zeitweise in einem dieser furchtbaren Heime gelebt. Darauf angesprochen war die einzige Reaktion der OÄ, dass sei doch vorbei und nicht wichtig. Die Tatsache, dass ich keine weißen Kittel sehen und nicht in Kliniken gehen kann würgte sie mir dann bis zum Entlassungsbericht als "Ambivalenz" rein... Ich hätte es nett gefunden, mein Problem mal zu behandeln, statt weg zu brüllen....
Zum Thema Pillen: bis zur Schmerzgrenze und das bedeutet: wir brauchen auch die entsprechende Diagnose und DAS bedeutet: es wird brandgefährlich!! Ich kenne ne studierte Journalsistin, die auf die Frage nach Stimmen hören mit ja antwortete (weil sie an innere Monologe dachte, die Irre) und prompt in der Geschlossenen mit der entsprechenden Spritze landete. Mir selbst ist auf zu Ruf meines Gatten beinah ähnliches passiert. Die fackeln da überhaupt nicht lange.....!!!!! In dieser Klinik fliegt der Kuckuck immer noch als Horde übers Nest!!
Das Einzige ist die Ergotherapie mit den Therapeuten. Die sind ne Wucht und retten buchstäblich, was noch irgendwie zu retten ist. Grins... solange es sie noch gibt.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden (bezieht sich nicht auf die psychologische Behandlung)
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Pro:
- Schnell einen Platz bekommen
- Kontra:
- Fühlte mich fehl an diesem Platz
- Erfahrungsbericht:
-
Hatte in einer für mich schlimmen Situation auf Hilfe gehofft. Bekam nach meiner Ansicht Vorwürfe. Hatte den Eindruck, dass ich nur mittels Medikamenten ruhig gestellt werden sollte, jedoch kein wirklicher Ansprechpartner da war. Positiv: Fühlte mich besser, als ich am 3. Tag beschloss zu gehen und das auch tat. Trotzdem eine Erfahrung auf die ich gern verzichtet hätte!
Es gab auch Gutes dort: freundliches Pflegepersonal, gute Unterbringung im 2-Bettzimmer, Essen ok, gutes Angebot bei der Ergotherapie.