Gefährliches Verhalten im OP-Bereich
Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein
- Pro:
- Op Technik sehr gut
- Kontra:
- Betreung im OP nicht gut
- Krankheitsbild:
- Leistenbruch Links und rechts
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich, wurde am 21.2.17 von meiner Hausärztin in Ihr
Krankenhaus wegen eines Leistenbruchs zur Operation eingewiesen.
Am nächsten Tag, den 22.2.17 wurde ich gegen 14.30 Uhr nach unten in den OP-Bereich mit meinem Krankenbett gefahren. Dort im Gang vor den OP-Sälen abgestellt, und die ersten Versorgungsleitungen (Kanülen) gelegt. Soweit alles wunderbar.
Danach wurde ich mit dem Bett in den Vorraum vom Op-Saal gefahren. Dann wurde ich aufgefordert, alleine vom Bett auf den OP-Tisch umzusteigen. Was mir nicht gelang, der Höhenunterschied war ca. 15-20 cm. Man sagte mir, ich sollte zuerst auf die Knie gehen, dann auf den Tisch steigen, was mir immer noch große Mühe machte. Fast wäre ich, da der Tisch schmal ist, drüben wieder runtergefallen. Es standen drei Schwestern um mich herum, von denen ich keinerlei Hilfe bekam. Ich finde dieses Verhalten sehr fragwürdig und gefährlich. Ich habe im Juni die nächste Bruchoperation anstehen, und habe jetzt schon Angst
davor, das wieder so verfahren wird.
Ich selbst bin 71 Jahre alt. Die OP ist gut verlaufen. Alles bestens. Aber so ein Verhalten
ist verantwortungslos.
Ich bitte darum, um nötige Konsequenzen, damit so etwas nicht mehr vorkommt.
Mit freundlichen Grüßen
Ein verantwortungsvoller Patient

