Fehlendes kompetentes Fachpersonal in unseren Krankenhäusern
Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein
- Pro:
- Es gibt Ausnahmen mit positiver Arbeitsmoral, gutem Urteilsvermögen und Kompetenz
- Kontra:
- Es müßte mehr von diesen Menschen gelernt werden und anderen gelehrt werden
- Krankheitsbild:
- Diabetiker mit Amputation des großen Zehs - Kandidat für weitere Amputation.
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Wir wurden von vielen Bekannten gewarnt, doch hätten nie gedacht, dass es so negativ ausfallen würde. Das Pflegepersonal ist desinteressiert, unfreundlich bis zur Missachtung und Vernachlässigung, nicht aus Arbeitsüberlastung, denn sie standen in den Gängen, an den Tischen ohne jede Hetze, auch ohne einen zu beachten oder auf Fragen und Bitten zu reagieren.
Der Patient kam für eine zweite Meinung, die gegeben wurde und es wurde die OP zugesagt. Alles klang professionell, doch scheint auch die Kommunikation zwischen den Abteilungen (z.B. Diabetologie und Gefäßchirurgie) nicht gut zu sein. Jedoch sagte auch der Gefäßchirurg eine OP zu. Zwei Tage war der Patient nüchtern, er wartete den ganzen Tag, doch nichts passierte. Er wurde nur mit den Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt. Er bekam im KH eine bakterielle Infektion, erbrach, hatte Magen- und Brustschmerzen und wurde immer schwächer. Trotzdem sagte der Oberarzt, er sei kein Notfall. Am dritten Tag habe ich eine Ärztin im KH Bogenhausen kontaktiert, da ich befürchtete, dass das Herz des Patienten und sein sichtlicher Zerfall in der Klinik sein Überleben gefährdeten. Die Ärztin ließ ihn, nach einer Untersuchung und einem Gespräch, transferieren und operierte noch an dem Tag spät abends. Es wurde uns gesagt, dass er bereits am zweiten Tag hätte zum Notfall erklärt werden sollen und dass die Kapazität für eine OP auch gegeben war.
Es geht ihm am zweiten Tag nach der OP wieder besser und wir sind wieder zuversichtlicher geworden.

