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Toffie-Fee berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2016
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden (wegen der starken Schmerzen wurde ich vorgezogen)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
Pro:
nichts
Kontra:
Fachliche und soziale Defizite der beh. Ärztin
Krankheitsbild:
SAB Subarachnoidalblutung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Niemals wieder würde ich hier die Notaufnahme aufsuchen. Wegen übermächtigen Kopfschmerzen, die ich zu Anfangs für Grippesymptome, später für eine Stirnhöhlenvereiterung o.ä. hielt, musste ich am Silvestersamstag 2016 in die Notfallpraxis, da mein Hausarzt nicht erreichbar war. Ich konnte vor Schmerzen nicht mehr gehen, den Kopf nicht senken und starke Schmerzmittel, die ich noch von einer Rückenerkrankung zu Hause hatte, zeigten keine Wirkung.
Anstatt auf meine Beschwerden - insbesondere die Nackensteifigkeit - einzugehen, fragte mich die diensthabende Ärztin mehrfach, woher ich das starke Schmerzmittel (Tilidin) hätte. Dass das Medikament keine Wirkung zeigte, gab ihr nicht zu denken. Meine Nackensteifigkeit begründete sie damit, dass ich den ganzen Tag auf dem Sofa herumgelegen wäre (tatsächlich hat die Dame das weniger freundlich formuliert). Ihr Rat an mich: Gehen Sie in die Sauna und bewegen sie sich.
Mit dem Allheilmittel Ibuprofen wurde ich nach Hause geschickt. Dort kämpfte ich bis Montag mit einem - wie ich heute weiß - sogenannten Vernichtungskopfschmerz, ausgelöst durch eine SAB (Subarachnoidalblutung), umgangsprachlich als Gehirnblutung bekannt. Schlußendlich wurde ich dann mittels Notarzt nach Ludwigsburg eingliefert, wo ich 14 Tage auf der Wachstation verbringen musste.
Glücklicherweise sind keine bleibende neurologische Schäden zurückgeblieben, aber mein Glaube an die s.g. Halbgötter in Weiß hat schwer gelitten.
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Matokit berichtet als Angehöriger eines Patienten |
Jahr der Behandlung: 2017
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden (Nicht vorhanden)
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
Pro:
Die Dame an der Info war sehr nett.
Kontra:
Unzumutbare Wartezeiten bei diesem Krankheitsbild
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Da mein Vater Zeichen eines Schlaganfalls hatte,fuhren wir ihn sofort ins nächste Krankenhaus,dieses.An der Info schilderte ich die Symptome:Stechender Schmerz am Kopf,obwohl er sonst nicht zu Kopfschmerzen neigt und Sprachausfälle,die Infodame leitete uns sofort besorgt an die Neurologie weiter.Gleiche Schilderung,keine besondere Reaktion des Personals,wir bekamen das Gefühl wir hätten überreagiert.3 Stunden Warterei und Untersuchungen ohne Befund.Er wurde stationär aufgenommen.
Mitten in der Nacht wurde mein Vater von einer Schwester geweckt um ihm mitzuteilen er werde nach Sindelfingen verlegt,ins Schlaganfallzentrum.Die Schwester wollte dann meine Mutter anrufen um ihr auch Bescheid zu geben.Mein Vater meinte jedoch zu ihr,dies könne doch nicht ihr Ernst sein sie nachts um halb 2 ausm Schlaf reissen zu wollen,er werde ja schließlich nur verlegt.
In Sindelfingen bekamen wir endlich die Diagnose:Schlaganfall.Zum Glück hatte er eine spezielle Variante sonst hätte diese Trödelei in Leonberg ganz schlecht ausgehen können.Die angegebenen Symptone hätten zu einer sofortigen Verlegung führen müssen,das wurde uns von Ärzten bestätigt.Seine früheren Aufenthalte in Leonberg waren zwar zufriedenstellender,aber weder mein Vater als Patient noch wir Angehörigen haben uns je wirklich gut aufgehoben gefühlt.Wahrscheinlich fühlt sich das Personal selbst dort nicht wohl,zumindest kriegt man das Gefühl,daß es so sei.
Ich bereue es zutiefst,daß ich dieses Krankenhaus angesteurt hab,aber es war das nächste und ich dachte es zählt jede Minute bei Schlaganfallverdacht,schlechte Entscheidung.
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WolfM berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2002
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Pro:
ich nehme wieder am Leben teil
Kontra:
Notaufnahme verbessern
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Bei der 1. Einlieferung in der Notaufnahme wurde ich nach Untersuchungen wieder entlassen. Aus heutiger Sicht hätte man das Thema ernster nehmen sollen. 8 Wochen später bei der 2. Einlieferung wurde das Thema sehr ernst genommen und unverzüglich wurde ein CT erstellt und ein Schlaganfall diagnostiziert. Die eingeleiteten Maßnahmen und die intensieven Folgeuntersuchungen durch den Oberarzt waren durch Erfolg gekrönt. Heute nach ca. 7 Jahren kann ich mich mit kleinen Einschränkungen der linken Körperhälfte wieder bewegen und am Leben teilnehmen (eine ständige Eigeninentiative nach der Reha, Ernährung, Bewegung und Gymnastik sind jedoch Voraussetzung).