Hervorragende Klinik mit sehr engagierten Mitarbeitern
Kontra:
Soziale Führungskompetenz fehlt.
Krankheitsbild:
Massiver Migräneanfall
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Ich bin der Vater des Patienten.
Musste meinen 20jährigen Sohn nach einem Kollaps in die Notaufnahme bringen. Wurde dort sofort und umfassend für fast 3h versorgt. Super und sehr professionell.
Drei Ärzte kümmerten sich um ihn, die sehr kompetente Oberärztin eingeschlossen.
Erst dann wurde ich gefragt, ob mein Sohn Privatpatient sei: ja. Da es ihm sehr schlecht ging, bat er um ein Einzelzimmer. War OK. Aber: nur mit Chefarzt. Warum eigentlich? Wir waren mit den behandelnden Ärzten äußerst zufrieden. Na denn.
Am nächsten Tag. Lt. Aushang Visite von 10.00-11.30.
War um 10 Uhr pünktlich da. 11.30 dann mal nachgefragt. Dieser Chefarzt kommt immer erst gegen 12.00 zur Visite. Prima. Kurz vor 12 kommt nämlich das verordnungsgemäß warme Essen. So wurde es denn kalt.
Muss das sein? Finde das disziplinlos.
Visite. Keinerlei Information über die durchgeführten Untersuchungen und deren Ergebnis. "Sie können gehen".
Weiterbehandlung: Sie bekommen den Arztbrief.
Medikamente: ich verschreibe Ihnen was. Keinerlei Information über die verschreibungspflichtigen Medikamente, Häufigkeit und Dauer der Einnahme, Risiken etc., nur ein Rezept. Die Apothekerin hat dann weitergeholfen.
"Chefarzt" hat wohl noch nicht verstanden, dass die Zeit der allmächtigen Halbgötter in weiß vorbei ist.
Mein Sohn war etwas irritiert, ich selbst war sauer.
Nach 5 Minuten war die "Visite" vorbei und wir waren um eine Erfahrung reicher. Besser ein Oberarzt(-Ärztin), die sich noch um den Patienten kümmern, statt als "Chef" mit Gefolge herumzustolzieren.
Zusammenfassend: Klinik Klasse, Personal und Service könnte besser nicht sein, Sauberkeit, Abwicklung, alles super. Aber wie beim Fußball: manchmal sollte man den Trainer wechseln.
P.S. Besagter Sohn wurde dort vor 20 Jahren zu vollster Zufriedenheit zur Welt gebracht.
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Susa77 berichtet als Angehöriger eines Patienten |
Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden (Um Informationen zu bekommen muss man hartnäckig bleiben)
Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden (Nachfragen wirkt bei verschiedenen Ärzten unerwünscht, man fühlt sich nicht sicher aufgehoben)
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden (Der Sozialdienst im Haus ist hilfreich, verständnisvoll und nett)
Pro:
Nettes Pflegepersonal
Kontra:
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Mein Vater wurde von meiner Mutter vor einigen Wochen in die Notaufnahme gebracht, er hatte in der Nacht einen Schlaganfall erlitten. Die klassischen Symtome wie Lähmungen waren zwar nicht vorhanden, meine Mutter schilderte jedoch andere auffällige Anzeichen die für einen Schlaganfall sprachen. Die beiden warteten knapp 3 Stunden! Ironischerweise hängen in der ganzen Klinik Poster mit der der Aufschrift: "SCHLAGANFALL: Zeit ist Hirn" und am folgenden Tag fand dort sogar ein Vortrag über Schlaganfälle statt!
Als ich bei meinem Gespräch mit den Ärzten die Wartezeit in der Notaufnahme ansprach, musste ich mich mit Erklärungen: "WAHRSCHEINLICH war es sowieso schon zu spät für die Soforthilfe." und: "In der Notaufnahme werden die Fälle ihrer DRINGLICHKEIT nach behandelt" zufrieden geben. Da ich beide Kommentare im Zusammenhang mit einem Schlaganfall für äußerst unpassend halte, lautet mein Appell an alle Angehörigen:
Fahren Sie mit Schlaganfallpatienten bitte nicht in das "Landkrankenhaus" Kitzingen, sondern in die Uni-Klinik Würzburg!!
Ich denke, dort wäre die wichtige Erstversorgung, die für den gesamten weiteren Therapieverlauf essentiell ist, anders gelaufen.
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss auch sofort der Notarzt gerufen werden, damit adäquat gehandelt werden kann. Das Risiko den Patienten oder Angehörigen selber zu fahren ist viel zu gross.
Meiner Meinung nach geben sich alle große Mühe,aber der strikte Personalabbau macht sich dann halt leider in solchen Situationen bemerkbar.
wer einmal in der Uni war, zieht diese bestimmt nicht vor
Ich weiß aus eigener Erfahrung, das in der Klinik die Abläufe für eine erst Behandlung bei einen Schlaganfall super funktionieren, nur wenn man bei so einen Krankheitsbild Privat mit dem Auto in die Klinik fährt der Schlaganfall schon mehrere stunden her ist, muss ich den Ärzten leider rechtgeben, wie Sie so schön schreiben Zeit ist Hirn, hängt auch in der Klinik über all das stimmt auch, nur nicht mehr nach dieser Zeitspanne wo Sie angegeben haben, da gibt es wahrscheinlich wirklich noch dringlichere fälle so hart wie es Klingt.
Hier noch mal ein Auszug von der Stiftung Schlaganfall, was in so einen fall zu tun ist
Ein Schlaganfall-Patient muss so schnell wie möglich in die Klinik gebracht werden. Die ersten Stunden nach einem Schlaganfall entscheiden über das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn. Zeitverlust kann somit zu Verlust von Lebensqualität führen. Zudem können einige Therapiemöglichkeiten nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters nach einem Schlaganfall eingesetzt werden.
Die Akutversorgung eines Schlaganfalls gliedert sich in drei Schritte:
• Die Notfallversorgung, die zum Teil außerhalb der Klinik stattfindet
• Die Akutbehandlungsollte im besten Falle auf einer Stroke Unit im Krankenhaus stattfinden (nicht geeignet für bewusstlose oder beatmungspflichtige Patienten)
• Die Nachbehandlung, die zum Teil außerhalb der Akutklinik stattfindet.
Im Anschluss an diese drei Schritte folgt dann die klassische Rehabilitation, die heute in manchen Fällen auch direkt ambulant erfolgen kann. In seltenen Fällen werden die Patienten direkt von der Stroke Unit in die Rehabilitationsklinik verlegt. In der Regel liegen dazwischen einige Tage auf der Normalstation, in denen die Behandlung der Risikofaktoren im Vordergrund steht
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tobi-hd berichtet als Angehöriger eines Patienten |
Jahr der Behandlung: 2012
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden (siehe Bericht)
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Pro:
Aufnahme-Intensiv
Kontra:
Pflege: Geht bloß woanders hin.
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Schwiegervater wurde mit Schlaganfall eingeliefert.
Notaufnahme, Intensiv, Station 2A -> Reha.
Notaufnahme:
- Schnelle Aufnahme, effektive Diagnose, Bearbeitung der Notfall-Checkliste und Beratung durch zweiten Arzt
-> Aufnahme und Diagnose: sehr gut
Station 2A:
- Betreuung durch Stationspersonal z.T. nur sehr wiederwillig, der Patient wurde hier leider nur verwaltet - trotz deutlicher Hinweise.
- Therapien (Logopädie, KG, Ergo) war unter der Woche schon schwierig (Abends um 19 Uhr), ab Freitag und das gesamte Wochenende über trotz Zusage nicht verfügbar. Kaum Koordination innerhalb der Station.
- Arzt war kaum gesehen
- Planung der anschließenden Reha: Schlecht
- Beantragen der Reha, Anträge und Auswahl einer angemessenen Einrichtung musste durch uns selbst erfolgen, das Personal war hier überfordert.
-> Station 2A: grottenschlecht, geht bitte nicht auf diese Station !!
-> Weitere Reha: Nehmt das selbst in die Hand.
Gesamt:
Wir werden zukünftig nicht mehr in diese Klinik gehen.
3 Kommentare
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss auch sofort der Notarzt gerufen werden, damit adäquat gehandelt werden kann. Das Risiko den Patienten oder Angehörigen selber zu fahren ist viel zu gross.
Meiner Meinung nach geben sich alle große Mühe,aber der strikte Personalabbau macht sich dann halt leider in solchen Situationen bemerkbar.
wer einmal in der Uni war, zieht diese bestimmt nicht vor