Klinik Kitzinger Land

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Keltenstraße 67
97318 Kitzingen
Bayern

49 von 73 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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74 Bewertungen davon 3 für "Neurologie"

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Wo viel Licht ist leider auch Schatten

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 1919   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungunzufrieden (betrifft ausschließlich Chefarztbehandlung)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Hervorragende Klinik mit sehr engagierten Mitarbeitern
Kontra:
Soziale Führungskompetenz fehlt.
Krankheitsbild:
Massiver Migräneanfall
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin der Vater des Patienten.

Musste meinen 20jährigen Sohn nach einem Kollaps in die Notaufnahme bringen. Wurde dort sofort und umfassend für fast 3h versorgt. Super und sehr professionell.
Drei Ärzte kümmerten sich um ihn, die sehr kompetente Oberärztin eingeschlossen.

Erst dann wurde ich gefragt, ob mein Sohn Privatpatient sei: ja. Da es ihm sehr schlecht ging, bat er um ein Einzelzimmer. War OK. Aber: nur mit Chefarzt. Warum eigentlich? Wir waren mit den behandelnden Ärzten äußerst zufrieden. Na denn.

Am nächsten Tag. Lt. Aushang Visite von 10.00-11.30.
War um 10 Uhr pünktlich da. 11.30 dann mal nachgefragt. Dieser Chefarzt kommt immer erst gegen 12.00 zur Visite. Prima. Kurz vor 12 kommt nämlich das verordnungsgemäß warme Essen. So wurde es denn kalt.
Muss das sein? Finde das disziplinlos.

Visite. Keinerlei Information über die durchgeführten Untersuchungen und deren Ergebnis. "Sie können gehen".

Weiterbehandlung: Sie bekommen den Arztbrief.

Medikamente: ich verschreibe Ihnen was. Keinerlei Information über die verschreibungspflichtigen Medikamente, Häufigkeit und Dauer der Einnahme, Risiken etc., nur ein Rezept. Die Apothekerin hat dann weitergeholfen.

"Chefarzt" hat wohl noch nicht verstanden, dass die Zeit der allmächtigen Halbgötter in weiß vorbei ist.

Mein Sohn war etwas irritiert, ich selbst war sauer.

Nach 5 Minuten war die "Visite" vorbei und wir waren um eine Erfahrung reicher. Besser ein Oberarzt(-Ärztin), die sich noch um den Patienten kümmern, statt als "Chef" mit Gefolge herumzustolzieren.

Zusammenfassend: Klinik Klasse, Personal und Service könnte besser nicht sein, Sauberkeit, Abwicklung, alles super. Aber wie beim Fußball: manchmal sollte man den Trainer wechseln.

P.S. Besagter Sohn wurde dort vor 20 Jahren zu vollster Zufriedenheit zur Welt gebracht.

3 Std. Wartezeit für Schlaganfallpatient in der Notaufnahme

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Um Informationen zu bekommen muss man hartnäckig bleiben)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Nachfragen wirkt bei verschiedenen Ärzten unerwünscht, man fühlt sich nicht sicher aufgehoben)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden (Der Sozialdienst im Haus ist hilfreich, verständnisvoll und nett)
Pro:
Nettes Pflegepersonal
Kontra:
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Mein Vater wurde von meiner Mutter vor einigen Wochen in die Notaufnahme gebracht, er hatte in der Nacht einen Schlaganfall erlitten. Die klassischen Symtome wie Lähmungen waren zwar nicht vorhanden, meine Mutter schilderte jedoch andere auffällige Anzeichen die für einen Schlaganfall sprachen. Die beiden warteten knapp 3 Stunden! Ironischerweise hängen in der ganzen Klinik Poster mit der der Aufschrift: "SCHLAGANFALL: Zeit ist Hirn" und am folgenden Tag fand dort sogar ein Vortrag über Schlaganfälle statt!
Als ich bei meinem Gespräch mit den Ärzten die Wartezeit in der Notaufnahme ansprach, musste ich mich mit Erklärungen: "WAHRSCHEINLICH war es sowieso schon zu spät für die Soforthilfe." und: "In der Notaufnahme werden die Fälle ihrer DRINGLICHKEIT nach behandelt" zufrieden geben. Da ich beide Kommentare im Zusammenhang mit einem Schlaganfall für äußerst unpassend halte, lautet mein Appell an alle Angehörigen:
Fahren Sie mit Schlaganfallpatienten bitte nicht in das "Landkrankenhaus" Kitzingen, sondern in die Uni-Klinik Würzburg!!
Ich denke, dort wäre die wichtige Erstversorgung, die für den gesamten weiteren Therapieverlauf essentiell ist, anders gelaufen.

3 Kommentare

lolli1 am 26.01.2015

Bei Verdacht auf einen Schlaganfall muss auch sofort der Notarzt gerufen werden, damit adäquat gehandelt werden kann. Das Risiko den Patienten oder Angehörigen selber zu fahren ist viel zu gross.

Meiner Meinung nach geben sich alle große Mühe,aber der strikte Personalabbau macht sich dann halt leider in solchen Situationen bemerkbar.

wer einmal in der Uni war, zieht diese bestimmt nicht vor

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Schlaganfall Kitzingen: Aufnahme-Intensiv super, Pflege grottenschlecht.

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Neurologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (siehe Bericht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Aufnahme-Intensiv
Kontra:
Pflege: Geht bloß woanders hin.
Krankheitsbild:
Schlaganfall
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schwiegervater wurde mit Schlaganfall eingeliefert.
Notaufnahme, Intensiv, Station 2A -> Reha.

Notaufnahme:
- Schnelle Aufnahme, effektive Diagnose, Bearbeitung der Notfall-Checkliste und Beratung durch zweiten Arzt
-> Aufnahme und Diagnose: sehr gut

Station 2A:
- Betreuung durch Stationspersonal z.T. nur sehr wiederwillig, der Patient wurde hier leider nur verwaltet - trotz deutlicher Hinweise.
- Therapien (Logopädie, KG, Ergo) war unter der Woche schon schwierig (Abends um 19 Uhr), ab Freitag und das gesamte Wochenende über trotz Zusage nicht verfügbar. Kaum Koordination innerhalb der Station.
- Arzt war kaum gesehen
- Planung der anschließenden Reha: Schlecht
- Beantragen der Reha, Anträge und Auswahl einer angemessenen Einrichtung musste durch uns selbst erfolgen, das Personal war hier überfordert.
-> Station 2A: grottenschlecht, geht bitte nicht auf diese Station !!
-> Weitere Reha: Nehmt das selbst in die Hand.

Gesamt:
Wir werden zukünftig nicht mehr in diese Klinik gehen.