Fehldiagnose Alkohol
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- Pro:
- wurde schnell eingeliefert
- Kontra:
- Alles ging schief
- Krankheitsbild:
- Schlaganfall
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Moin Moin,
ich möchte Ihne mitteien, wie es mir nach oder während des Schlaganfalls erging:
Am 01.02.13 (es war ein Freitag) wollten wir uns um 19:00 zum Kegeln treffen. Wir waren schnell vollzählig und begannen mit dem Kegeln. Natürlich tranken wir auch Bier. gegen 0:00 fuhr mich eine Bekannte zum Bahnhof. Wir verabschiedeten uns. Als ich die Treppe aufstieg war es 0:14. Kurz vor erreichen des ersten Stockwrkes, drehte sich plötzlich alles. Ich konnte nur noch den "Rückzug" antreten und versuchte so schnell es ging, im Erdgeschoß zu sein. Wie weit ich es nach unten geschafft habe,kann ich nicht sagen. Als ich erwachte, hielt mich eine Frau in den Armen und sagte, dass der Krankenwagen gleich da sei... Als ich wieder kurz zu mir kam, trugen mich die Fahrer gerade in den Krankenwagen.
Die Fahrt dauerte keine 10 Minuten, was erstmal gut war... Ic h wurde dann in die Unfallchirugie gefahren, was eher schlecht war.. Ich hatte außer einer Beule nix. Es wurde festgestellt, dass ich 1 promill im Blut hatte, somit war ich "volltrunken" und sollte erstmal ausnüchtern.
Gegen 2:00 wurde meine Frau angerufen, dass sie sich keine Sorgen machen soll, ich bin die Treppe runter geflallen und habe deshalb eine leichte Gehirnerschütterung.. Gegen 10:00 wurde ich dann mit Verdacht auf Schlaganfall in die nächste Klinik gefahren...
Dank der Vorurteile sind 25% meines Gehirns betroffen.
I ch bin seit dem 20.04.13 wieder zu hause. Die linke Körperhälfte ist noch immer taub. Mittlerweile kann ich ohne Stock oder Rolli humpeln..

