Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf
Bodelschwinghstraße 24
22337 Hamburg
36 Bewertungen
davon 2 für "Psychosomatik"
Leider keine adäquate Behandlung
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
weniger zufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
- Pro:
- Sauber
- Kontra:
- Keine Therapie
- Krankheitsbild:
- Depression
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war in der tagesklinik und entsetzt was man dort mit Erwachsenen Patienten als Therapie macht. Vom wöchentlichen backen, zu malen, zu auf dem Boden liegen und Geschichten hören... Das ist leider keinerlei Therapie. Zumal man zwischen den Stunden grundsätzlich rumsitzt und nichts zu tun hat. Ein Einzelgespräch mit einem Psychiater in der Woche hat man, was wirklich lachhaft wenig ist.
Ich empfehle keinem der Hilfe braucht sie dort zu suchen.
Leider habe ich auch keinen einzigen mitpatienten erlebt der von der Zeit dort profitiert hat.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Ergotherapie, nette Mitarbeiter
- Kontra:
- Essen
- Krankheitsbild:
- Angststörung/Depressionen
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Hallo,
Ich war Jan´15-März´15 Patient in der Psychosomatischen Tagesklinik. Diese befindet sich ganz oben im Ärztehaus auf dem Alsterdorfer Markt.
Die Räume sind sauber und ordentlich und die Schwestern und Ärzte sind immer freundlich und haben immer ein offenes Ohr für ihre Patienten. Gleich vornweg, diese TK ist wirklich etwas für akute Notfälle und weniger für Menschen welche eine Reha von der DRV machen möchten/müssen. Die TK dient zur Entschleunigung. Man fängt morgens um halb neun gemeinsam an und der Tag kann dann bis 17.00 gehen. Meißt hat man aber gegen 15.00 "Feierabend". Es gibt verschiedene Angebote wie z.b. Depressionsbewältigung, Gruppengespräche oder soziales Kompetenztraining, Tanz/Bewegungstherapie, Yoga, Gebetsgruppe.
Man hat oft Leerlauf (was nicht jeder mag). Dies dient dazu runter zu kommen, nicht immer von einem Termin zum nächsten zu hetzen. Es sind immer nur max 15 Patieten.Was ich persönlich sehr schön fand da ich schnell überfordert bin vor allem wenn viele Menschen um mich herum sind. In der ersten Woche hat man meißt kaum Termine und kann diese Zeit in der Ergotherapie nutzen, welche jeden Tag geöffnet ist und man immer hin gehen kann. Überhaupt hat die Ergo mir am meisten geholfen. Es gibt so viele Möglichkeiten:schreinern, Speckstein bearbeiten,zeichnen,Malerei,Seidenmalerei,stricken, sticken, häckeln u.v.m. selbst Klavier spielen könnte man dort, einfach kreativ sein.Die Depressionsbewältigungsgruppe hat mir auch sehr geholfen.Endlich habe ich verstanden was überhaupt Depressionen sind,wo sie herkommen und was ich dagegen unternehmen kann.Manches ist hart und man muss sich mit seinen Gefühlen und Ängsten auseinander setzen aber in der 4. Woche merkte ich auf einmal wie ich wieder Hoffnung bekam. Ich könnte es schaffen und irgendwann wieder halbwegs normal leben können. Ich habe dort viel gelernt. Allerdings wollte ich auch lernen. Wer sich verschließt dem hilft auch die beste Klinik nichts. Ich hoffe der Bericht hilft ein wenig.