Kreiskrankenhaus Freiberg

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Donatsring 20
09599 Freiberg
Sachsen

119 von 157 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
gute Ausstattung
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158 Bewertungen davon 5 für "Geriatrie"

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unverständlich

Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2024   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Mutti kam im März 2024 wegen eines Akutschmerzes ins Krankenhaus Freiberg. Man diagnostizierte schlechte Nierenwerte und Harnstau im Nierenbecken. Versucht wurde medikamentös, die Nierenwerte zu bessern, leider ohne Erfolg.
Am neunten Tag des Krankenhausaufenthaltes verordnete man Dialyse. Nach der Dialyse am selben Tag erfolgte ein bildgebendes Verfahren und dabei entdeckte man einen Harnleiterstein, welcher von der Größe her operiert werden musste.
Jedoch teilte eine Ärztin der Urologie uns sogleich mit, dass in den nächsten sechs Wochen keine Kapazitäten für die OP vorhanden sind.
Stattdessen lag meine Mutti auf Station 8 (Geriatrie) und wurde konservativ behandelt. Unzählige Tabletten musste sie täglich einnehmen, obwohl sie ihr ganzes Leben nie viele Tabletten nahm.
Zusätzlich zu dem Blasenkatheter, den man ihr am Tag der Einlieferung setzte, erhielte sie nun noch einen Nierenkatheter. Hinzu kamen Infektionen der Darm/Harnwege und zwei Lungenentzündungen durch das lange Liegen.
Als Pflegefall verließ sie damals das Krankenhaus.
Man hörte aus unzähligen Arztgesprächen immer heraus, dass sie doch nun schon 87 Jahre sei.
Ich fragte einen Arzt, warum bei einem Nierenbeckenstau nicht sofort nach eventuellen Steinen untersucht wurde. Er antwortete mir, dass dies bei älteren Menschen nicht üblich ist, sondern eher schlecht arbeitende Nieren, deshalb die Dialyse.
Es ist beängstigend, wenn man bedenkt, dass im Krankenhaus eigentlich einem Menschen geholfen werden soll, egal ob er dabei schon über 80 Jahre ist.

alt und krank - lieber nicht

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Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
allgemeine Versorgung
Kontra:
fehlendes Feingefühl
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Jedes Leben geht einmal zu Ende. So traurig es auch ist, für eine geriatrische Station wie die 8 im KKH FG gehört das sicher zum Alltag. Nicht aber für die Angehörigen eines geliebten, schwerkranken alten Menschen, die sich an jeden Schimmer Hoffnung klammern. Ich erwarte von den behandelnden Ärzten Einfühlungsvermögen und einen sensiblen Umgang zu Themen wie Chancen, lebensverlängernde Maßnahmen und Tod. Nur reine Medizinkenntnisse an irgendeinem Patienten anzuwenden, macht aus meiner Sicht keinen guten Arzt aus. Hier möchte ich nicht alt und sterbenskrank sein. Ein alter Mensch benötigt nun mal mehr Zeit, sich von einer Krankheit zu erholen - das kann individuell sicher ganz verschieden sein. Es ist daher ein Unding, Angehörigen vorzurechnen, wie lange der Patient schon auf Station liegt und dass das eigentlich für diese Krankheit schon viel zu lang wäre. Wir haben die Erfahrung machen müssen, dass junge unerfahrene Assistenzärzte mit der Situation eines im Sterben liegenden Menschen überfordert sind und es auf die vielen Fragen der Angehörigen keine Antwort gibt – Hauptsache, irgendein Formular ist rechtzeitig ausgefüllt. Und wehe, man hat noch eine Frage. Dieser menschliche Faktor scheint im Medizinstudium wahrlich zu kurz zu kommen. Schade nur, dass es der ein oder andere Mediziner wohl auch nicht im Blut hat. Das andere Extrem ist der erfahrene Arzt, der scheinbar bei sensiblen Themen wie Sterben und Tod schon wieder abgestumpft ist. Moralisch verwerflich ist hier besonders, dass der Arzt vor dem kranken, alten aber bei Bewusstsein seienden Menschen über dessen zeitnahen Tod und über die " Zeit bis dahin" spricht und das mit einer Gefühlskälte, als ginge es um die Verschrottung eines verrosteten Autos. Wie muss sich denn der Patient fühlen, der sich nicht äußern kann und mit anhören muss, dass ihn der Arzt abgeschrieben hat und vor ihm noch darüber mit Dritten spricht? Feingefühl und einfühlsamer Beistand fehlten hier komplett. Der Satz des Arztes „Die Jugend kann nicht akzeptieren, dass das Leben auch mal zu Ende ist“ ist hart und hängt mir bis heute nach wie ein böser Traum. Sicher kann sich ein Arzt nicht jedes Schicksals annehmen, aber wer so nüchtern und kühl mit dem Thema Sterben umgeht, wäre vielleicht besser in der Pathologie aufgehoben. Großes Lob an die Schwestern der Station! Sie tun alles für das Wohl des Patienten u. haben auch das nötige Einfühlungsvermögen, was so manchem Arzt hier fehlt.

1 Kommentar

QMB_KKH_Freiberg am 03.12.2013

Sehr geehrte(r) BewFG,

wir bedauern sehr, dass Sie und Ihre Angehörigen die von Ihnen geschilderte Erfahrung in unserem Hause gemacht haben. Natürlich bedarf es gerade in so schwierigen Zeiten viel Einfühlungsvermögen und Verständnis, nicht zuletzt auch für die Fragen der Angehörigen.
Wir nehmen die Anliegen unserer Patienten und ihrer Angehörigen sehr ernst und würden den geschilderten Sachverhalt gern prüfen, um der Wiederholung einer solchen Situation für unsere Patienten vorzubeugen.
Aufgrund der Anonymität dieses Forums benötigen wir hierfür jedoch Ihre aktive Mithilfe und möchten Ihnen daher gern einen persönlichen Gesprächstermin anbieten. Sie erreichen uns unter der u. g. Telefonnummer.
Für die schwierige Zeit, die vor Ihnen und Ihrer Familie liegt, wünschen wir Ihnen viel Kraft.

Mit freundlichen Grüßen

A. Belz
Qualitätsmanagement
Vereinigte Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH
eMail: [email protected]
Tel.: 03731/77-2694

Sehr Informationsträge

Geriatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2023
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Lungenentzündung, Blasenentzündung, Demenz
Erfahrungsbericht:

Hatte meinen Vater fast 2 Wochen im Krankenhaus. Da ich nicht in Freiberg wohne bin ich auf telefonische Informationen von Ärzten und Pflegepersonal angewiesen. Diese waren aber sehr mangelhaft und mit verschiedenen Diagnosen. Ich hätte da gerne genauere Auskünfte erwartet, da ich mich ja nicht persönlich informieren konnte. Aber auch beim Besuch in der Klinik nur Schulterzucken und keine genauere Aussage. Die Entlassung ins Pflegeheim lief im selben Schema ab. Diese wurde immer wieder verschoben, ohne genauere Aussage. Letztendlich kam es dann gegen 20 Uhr zur Entlassung, wobei ich da nicht mehr vor Ort sein konnte und das Pflegeheim nur noch mit dem Spät Dienst zur Verfügung stand. Das ist für Dement Kranke nicht gerade fördern. Aber mal Ehrlich, mit den eigenen Angehörigen wäre das bestimmt anders gelaufen.
Dies ist natürlich die Folge der angespannten Lage in unserem Gesundheitswesen.
Ich möchte nicht daran denken, wenn unsere Generation so weit ist...

Ursache der Krankheit rausgefunden haben.

Geriatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 23   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles super
Kontra:
Krankheitsbild:
Nervenentzündung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Station war mehr als zufrieden.Die Ärzte und Schwestern haben sich ganz lieb um mich gekümmert.Genau so wie die Physiotherapeutin.Ein großes Lob an alle .Karin Seifert

Auf Station 8 wegen Unterbauchbeschwerden

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Geriatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Zügige Notfallbehandlung - übergabe an Arzt
Kontra:
1 und die selbe Schwester i. Notfallaufnahme ist immer d. Ansicht man hätte nichts. Das macht angst!
Krankheitsbild:
Lt. KH-Bericht Akute Verstopfung mit Vd.: Kotstein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich lag vom 28.-30.05.2014 auf Station 8.

Als nun am 29.05.2014 von der akuten Verstopfung mit Vd.: Kotstein befreit (Klistier)wurde. Wodurch es mir auch leicht besser ging.
Glaubte mir abends eine blonde u. kurzhaarige Schwester nicht das ich starke Krämpfe und Bauchschmerzen habe. Und machte mich mit einpaar Sätzen Mundtod. Der Buscopan-Tropf bracht keine wirkliche Linderung .

Das legt wieder einmal, dass Stutienergebnisse recht haben. Das näml. 40-60% aller Schwestern u. Ärzte die die Schmerzstärke des Patienten um 40% geringer einschätzen.

Schon am 28.05.2014 musste ich frühs Stundenlang auf Schmerz.-Krampflinderung klingeln. Was mich wundert. Denn ich konnte bei extremen Wellen von Bauchkrämpfen u. Bauchschmerzen einen Schmerzschrei nicht unterdrücken.

Am 30.05.2014 schlug mir die Ärztin aufgrund meiner Unterbauchbeschwerden eine Magenspieglung vor. Diese habe ich aber abgelehnt. Weil, man mir Bauchbeschwerdenstärke (Schmerzen u. Krämpfe) nicht wirkl. glaubte u. auch den Bedarfstopf f. schmerzen u. Krämpfe absetze.

Ende vom Lied ich schleppte mich über das Wochenende und ging am Montag zu meinem Hausarzt. Und er stellte fest, dass es vom Darm kommt. Und verschrieb mir die Wirksame Therapie: Colitofalk.

Hätte man in frühere Krankenhausunterlagen des Krankenhaus Freibergs geschaut. Hätte man zumind. Darmaussackung(en) in Folge chron. schwerer Verstopfung denken können.

Im vorläufigen Entlassungsbericht wird geschrieben "grob neurol. unauffällig". Was wurde den an neurol. Status untersucht?
Mir wurde mit einer Lampe nur in d. Augen geschaut. Denn ich weis auch als Spinakanalstenosenpatientin, Hydrozephaluspatin,... wie mein neurol. Status (Reflexe, Motorik, Kortination,...) zu Zeit bei Shuntdysfunktion ist.

Meine große Bitte als Schmerzpatientin (neuruopatische Schmerzen bei Nervenschäden in Folge WS-Veränderungen), führen Sie die Schmerzstärkenbestimmung per Skala von 1-10 ein und schulen Sie die Schwester(n) in Sachen Schmerzstärkenerfassung.

5 Kommentare

QMB_KKH_Freiberg am 23.06.2014

Sehr geehrte(r) milka135,

im Rahmen unseres Qualitäts- und Risikomanagements sind wir bestrebt, unsere Fehler zu erfassen, intern zu diskutieren und organisatorische bzw. fachliche Schritte zur Vermeidung künftiger Probleme einzuleiten. Eine Rückinformation unserer Patienten bzw. ihrer Angehörigen, sei es auch in Form einer Kritik, ist uns dabei eine wertvolle Hilfe.

Gern möchten wir die geschilderte Situation persönlich mit Ihnen besprechen und bitten daher erneut um Kontaktaufnahme, da Sie bisher nicht auf unsere Anfrage an Ihre anonymisierte Email-Adresse reagiert haben.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Kyreen Haupt
Beschwerdemanagement
Vereinigte Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH
Telefon 03731 77-2845
Telefax 03731 77-2217
eMail: qualitä[email protected]

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