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Psychiatrie Langenhagen

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Rohdehof 3
30853 Langenhagen
Niedersachsen

4 von 12 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
keine gute Erfahrung
Qualität der Beratung
keine gute Beratung
Medizinische Behandlung
keine gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
keine gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
keine gute Ausstattung
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Katastrophe

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Suchterkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Angehörige eines Patienten bin ich sehr enttäuscht von der Klinik. Die Schwester wirkt sehr überfordert und überlastet. Die Ärzte haben kein Interesse dem Patienten wirklich zu helfen. Man sitzt einfach seine Zeit dort ab und schluckt fleissig Medikamente. Mein Angehöriger hatte kaum Therapie- Stunden. Man wird mit seinen Sorgen als Angehöriger nicht ernst genommen, weder von den Ärzten noch von den Schwestern.

Horrorklinik

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
das personal ist unfreundlich . eiskalt..macht sich über patienten lächerlich
Krankheitsbild:
psychose
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

https://m.youtube.com/watch?v=pkGLS0HaTj0&feature=share

Ich wurde in die akutpsychatrie 2013 eingewiesen da ich einen suzidversuch hinter mir hatte...was dann in dieser klinik ablief hatte mit menschlichkeit nichts ..aber auch gar nichts zu tun..man wurde auf eine bare gelegt im kalten flur.. ständig ging die tür auf und zu..andere patienten belästigten einen permanent..ohne das das personal dazwischen gegegangen ist das man mich in ruhe lässt...auf der station 12 wurden tagsüber im aufenthaltsraum übelste horrorfilme gezeigt die vom personal für andere patienten mitgebracht wurden.eine patientin hat sich die pulsadern versucht aufzuschneiden.. Das personal machte sich lustig über die patienten..wurde dann nach 2 wochen auf die offene station verlegt..keine vernünftigen gespräche mit ärztin frau hettinger möglich was und warum mich in diese situation gebracht hat..es werden nur tabletten verabreicht..das personal klatschte morgens laut in die hände und brüllte..mal sehen wie wir unsere patienten zur weissglut bringen..krach ohne ende ..nachts um 4 wurde dergeschirrspüler ausgeräunt..keien minute ruhe..türen werden geknallt..ärtze habem stöckelschuhe an die für noch mehr krach in den gängen sorgen.. keinerlei hilfe.eine 25 jährige patzige möchtegern psychologin nahm sich 20 min zeit meine lebensgechichte anzuhören..ein absuluter alptraum der mich bis heute verfolgt..ich wurde nach ein paar wochen entlassen ..in meinem entlassungsbrief steht das ich laut geschriehen haben soll bei der entlasdung..was nicht stimmt..ich habe mich völlig zurück gezogen und kein wort mehr gesprochen weil man ansgt hatte wenn man etwas sagt das die einen ans bett fesseln..bevor ich jemals wieder eine psychtrie aufsuche..nur über meine leiche! Diese psychatrie hat nichts menschliches an sich!!

3/katastrophales Team,danke an die 2

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (2sehr zufrieden)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (3schlimm,2gut)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Ist halt leider ein altes Gelände)
Pro:
3schönere ,2professionelles Team
Kontra:
3team Katastrophal,2zu wenig betten
Krankheitsbild:
Ptbs,Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Behandlung 2013,als ich bei einer Freundin war und merkte jetzt geht nichts mehr bin ich mit der Bahn nach Langenhagen gefahren.Dort angekommen musste ich erst etwas suchen bis ich jemanden fand.Nach einer Stunde kam ein Arzt,das Gespräch war sehr gut und er meinte aufgrund meiner Vorgeschichte wäre es nicht sinnvoll mich auf eine geschlossene Station einzuweisen.ich kam dann auf die drei dort war grade ein bett frei geworden.Soweit war auch alles gut.man lies mich eine Woche in Ruhe,ich war wie ein rennpferd auf zweihundert.dann ging es mit etlichen Therapien los,bei mir und noch ein zwei anderen Patienten merkte man,war das Team etwas überfordert weil wir nicht ins Schema F passten.es wurde gebuddelt und gewühlt in meinem inneren.als ich meinte ,ich weiß ja alles und weiß auch wie ich damit umgehen soll,sagte man mir,dovh das tut ihnen gut.dann sollte ich chi gong machen.ich sagte ,lassen wir das lieber ich hab da kein gutes Gefühl.ich hab's machen müssen.eine woche vor der Entlassung sagte ich zur ärztin das was nicht stimme,ich fühle mich entfremdet.ach nein sie sind auf einem Super weg.ach ja ,meine psychologin,war neu in der Klinik und schwanger und sehr jung,ich hatte in drei Monaten drei Gespräche.die Schwestern waren erst sehr nett aber immer öfter haben mit Patienten und ich mit bekommen wie sie heftigst über uns abgelästert haben.nun ja,ich wurde Entlassen.zuhause weinte ich nur noch,brach regelmäßig zusammen.wollte einige zeit später jemanden in minden besuchen mit der s Bahn.zwei Stationen weiter war Schluss.ich hatte eine dermaßen starke panik attacke das der Notarzt gerufen wurde.die beachten mich dann zur Aufnahme auf die eins,geschlossene,ok das war echt horror.ich weinte nur und wurde von einem mit Patienten schwerst belästigt.Pflege sah nur zu,war sichtlich gestresst und genervt.kann ich ja auch durchaus verstehen aber hey,wir sind Menschen und ja dieser job ist bestimmt mega anstrengend und heftig.Nach drei Stunden warten wurde ich auf die zwei gebracht,halb geschlossene,ja es ist nicht schön was man dort erlebt,aber ich wurde sehr nett empfangen.man leihte mir sogar ein lafekabel weil mein handy alle war.die pfleger waren top zu mir.aber trotzdem kann ich ein buch über meine Erlebnisse in dieser Klinik Schreiben,wie man merkt.mein großer dank geht an den stellvertretenden stationsleiter,die Pflege zum teil,Studenten und ein ganz bestimmter Psychiater.der halt nicht bach Schema F behandelt

Station 2

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015-2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (die ganzen Ausreden vom Pflegepersonal und die fehlende Sauberkeit m)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Habe das Gefühlgehabt erst mal angehört zu werden. Doch nach täglichem wechsel des Personals und der Ausrede ich kenne ihrem Angehörigen nicht, bin ich unsicher welche Qualität hier gefragt wird.)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Mit Tabletten zugedröhnt konnte der Patient nicht mal reden oder trinken)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Im ganzen sind die Zimmer nicht vollgestellt was gut alte Betten. Bettwäsche Handtücher oft dreckig.)
Pro:
? ich habe im Moment nichts Positives vieleicht die Tollen Bilder auf dem Flur vielleicht wäre es nicht schlecht auch auf der geschlossenen Station einige aufzuhängen
Kontra:
Sauberkeit, Pflege, inkompetentes Personal,
Krankheitsbild:
Schizophrenie
Erfahrungsbericht:

Ich als Angehöriger wünschte mir, dass man nicht nur von der Ärztin gehört wird sondern auch vom Pflegepersonal.
Der Zustand auf Station 2 (geschlossene Station)ist unter aller Menschenwürde.
Ich verstehe nicht warum das Pflegepersonal dort arbeitet?
So etwas würde ich keinem zumuten.
Ich bin unangemeldet zu verschiedenen Tageszeit gekommen. Ich habe immer wieder versucht mit dem Pflegepersonal zu reden. (nett)
Wieder ist mein Angehöriger in einem anderen Zimmer, das Zimmer stinkt nach Urin und im Schrank sind fremde Sachen.
Überall auf dem Boden liegt dreckiges Geschirr.
Der Angehörige wird nicht umgezogen, kann dies selber nicht.
Ich würde jedem raten sich nicht abwimmeln zu lassen. Und wünsche mir von der Stationsleitung einmal mehr das Personal zu überwachen.

Hier werden Sie geholfen!

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Der unglaublich liebe Umgang zw. Patienten und Pflegern
Kontra:
Das essen(schmeckt ist aber eintönig)
Krankheitsbild:
Depression, impulskontrollstörung, autoaggression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe lange Zeit auf der Station 3 verbracht und ich kann sie nur empfehlen wenn man Probleme hat. Die pfleger*innen helfen einem sofort und kümmern sich sehr liebevoll und gut um die Patienten. Auch die Ärzte sind immer da wenn Not am Mann ist. Sollte ich je wieder psychatrische Hilfe brauchen weiß ich auf jeden fall, dass die Station 3 der Psychatrie Langenhagen meine erste Wahl ist.

Danke für Alles

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gutes Team
Kontra:
nicht so gutes essen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin im Juni 2015 in diese klinik gekommen um meine psychologischen und seelischen probleme wieder in Griff zu bekommen.
Verbrachte 3 Monate auf der Station 3 und bin sehr zufrieden mit dem gesamten Team der Station, da wird man als Mensch gehegt und gepflegt. Ich kann diese Station nur weiter empfehlen.

Grausam !!!!!!!

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Zimmer grausam, personal mies etc)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (es zählt nur derren meinung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man wird nur mit Tabletten zugepumpt)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Bis jetzt nichts
Kontra:
Fast alles
Krankheitsbild:
schizophrenie, akute Angstzustände
Erfahrungsbericht:

Also ich als Angehöriger finde diese Klinik so dermassen daneben, das kann man nicht in Worte fassen.
Zur begründung: das erste mal als meine Mutter eingewiesen wurde, konnte man nach 3 monatigen aufenthalt sagen, das sie recht stabil wieder nach hause ging.
Dennoch nach einigen Monaten der rückfall und ich musste meine Mutter einweisen lassen leider morgends um 5:00 uhr. Als ich dort ankam, hatte noch sachen gepackt, öffnete mir eine schwester die Tür, weil ja alles geschlossen ist. Ich sagte guten morgen und bekam zur antwort, das ich die klappe halten sollte, hier schlafen schliesslich Leute. Daumen hoch an die Pflegekraft ! Zudem hat man meine Mutter links liegen gelassen und sie hat 4 std. im Aufenthaltsraum auf den Arzt gewartet.
Nun gut, nach einigen Wochen folgte die verlegung auf eine andere Station. Besserung meiner Mutter? Fehlanzeige... Wieder ein Monat später eine erneute verlegung auf eine offene Station. Was man sich da als Patient anhören darf ist unter aller Sau. Vieles davon bekam ich life mit. Wenn man an aktivitäten nicht mitmacht weil es einem nicht gut geht, wird einem an den Kopf geschmissen: dann sind sie hier falsch, dann gehn sie nach Hause. Wenn man zu den Schwerstern geht und denen mitteilt das einem Geld geklaut wurde, wird man ausgelacht etc. Das sind wenige Sachen von sehr vielen die ich bis jetzt miterleben durfte. Die Menschen die hilfe brauchen und dort sind, werden eher verbal nieder gemacht vom Personal als anders. Von Freundlichkeit, ist dort kaum eine Spur, nichtmal den Besuchern gegenüber. Meiner Mutter ging es unverändert, das einzige was dazu kam sind noch die wahrscheinlichen nebenwirkungen von den tausenden Tabletten, davon gibt es ja eine halbe Apotheke. Von Psychotherapie, keine Spur, denn das Personal bemüht sich nichtmal ein wenig Kontakt zu den Patienten aufzubauen, Smalltalk mit den Kollegen ist besser. Ich denke, so Gefühlsarm wie dort einige sind, gehören die nicht in eine Einrichtung um Menschen zu helfen.

Es ist traurig...

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
sehr engagierte Pflegerin und Ärztin
Kontra:
Überforderung, zu wenig Platz, zu wenig Leute
Krankheitsbild:
komplexe PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mir tun alle leid, die dort versuchen, gute Arbeit zu machen.
Die Umstände scheinen sehr sehr schwierig zu sein und erschweren einen achtsamen Umgang mit Patienten und Patientinnen.
Wenn es nicht unbedingt nötig ist, um sich selbst oder andere zu schützen, dann sollte man wirklich alles in Bewegung setzen um einen Aufenthalt dort zu vermeiden.
Wenn das nicht geht, dann nehmt euch Sachen mit, die Euch stabilisieren und helfen und wundert euch nicht, wenn es eng wird mit Triggern und schwierigen Situationen, die ihr eigentlich gar nicht gebrauchen könnt, um gesünder zu werden.

gut betreut in Langenhagen

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
die Klinikatmosphäre
Kontra:
Krankheitsbild:
depression
Erfahrungsbericht:

meine Frau wurde in der Aufnahmestation 1 sehr behutsam und einfühlsam betreut. die professionelle Ruhe der Pflegepersonals als auch ein unaufgeregter Aufnahmearzt
sorgten für Vertrauen und Zuversicht.
beachtlich war auch der freundliche und zugewandte umgang der Patienten untereinander.
trotz der "Geschlossenenheit " kam keine Beklemmung auf.
auf der Station 3 setzte sich dieser Eindruck wohltuend fort.
ich hatte als Ehemann das Gefühl, dass meine Frau hier in guten Händen ist und ihr zielstrebig geholfen wird.

Unverantwortlich

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Der Park um die Klinik
Kontra:
Personalsituation, Behandlung der Patienten
Krankheitsbild:
Depression, Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war auf Station 4. Hier ist man als Patient vornehmlich ein Objekt, das verwaltet wird. Das Personal ist teilweise freundlich, teilweise ziemlich pampig und distanzlos. Aus jeden Fall kein Vorbild für ein freundliches Miteinander. Ich habe mich oft nicht als Mensch wahrgenommen gefühlt. Man muss sich hier auch alles erarbeiten, man bekommt nichts ohne zu fragen.

Meine Schlafstörungen habe ich nach der Entlassung immer noch. Dafür hat mir der Oberarzt über mehrere Wochen ein Schlafmittel verordnet, das nach seiner Meinung in einem kurzen Zeitraum wie dem Klinikaufenthalt nicht abhängig macht. Der Beipackzettel sagt etwas ganz anderes. Und es fühlt sich auch so an. Das ist verantwortungslos!
Ich habe während meines Aufenthaltes insgesamt 5 Ärzte gehabt. Die eine ging, dann war eine Vertretung da, dann noch eine und dann kam die neue Statiosnärztin kurz vor meiner Entlassung. Ene vernünftige fallorientierte Betreuung ist da nicht möglich.

Der Psychologe ist ein harter Brocken, der einem seine Diagnose um die Ohren haut und dann Lösungsvorschläge absondert. Empathie? Fehlanzeige! Nicht selten gehen vor allem Frauen weinend aus dem Gespräch. Er gab zu, mir gegenüber Vorbehalte zu haben. Sein Verhalten spiegelte das wieder. Keine professionelle Haltung.

Die Station und die Zimmer sind sehr spartanisch eingerichtet. Das Mobiliar ist schon etwas älter. Insgesamt macht das keinen freundlichen Eindruck.

Positiv ist die Umgebung der Klinik. Der Stadtpark ist wirklich sehr schön. Einkaufsmöglichkeiten gibt es genug.

Fazit: nach insg. 7 Wochen bin ich so schlau wie zuvor. Meine Symptome haben sich z. T. verstärkt. Die Medikamente wirken nicht. Ich wurde ohne weiteren Rat entlassen. Wer Hilfe sucht und gesund werden will, sollte sich woanders umsehen.

mal sich auf was neues einlassen

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
mal die ding von der anderen seite sehen
Kontra:
Krankheitsbild:
pdsb,börnaut,schwere depriss,ansätze von borderlein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich war damal 2005 das erste mal in der "klapze".zuerst habe ich den eindruck gehabt,das sie doch nur ein zudröhnen können aber nicht wirkich helfen können.sehr ermutend war auch die aussage einer schwester das sie schon 11 jahr hier arbeitet und noch nie jemanden getroffen hatte der nicht mehr sprechen konnte.ich habe 1 monat gebraucht bis ich überhaupt so spabiel war das sie mich verlegen konnten.ich habe dordauf der st4 2 monate gebraucht um 4 wochen drauzen leben zu können.ich müßte alles neu lehrnen.ich mußte vieles neu lernen was ich vorher anders beigebracht bekommen hatte als kind und als herrannwachsener erlernt hatte.fakt ich mußte alles neu erlernen.jetzt zurückblickend muß ich sagen das man mal sich auf was neues ein zu lassen macht jeden angst.aber wenn man sich nur von seinen ängsten leiten lässt und sie in vollen zulässt dann kann sie ein fesseln.ich weis noch den spruch der auf den bild stand.denn eure ängste eren zu euren schicksal.das hat mir dann die augen geöfnet.wenn ich immer nur in meiner suppe schwimme und nicht mal nach rechts und links blicke und nicht mal über seinen eigenen tellerrand blickt und auch nicht bereit ist mal einen anderen eg zu gehen als ie gewohnt das kann einen schon angst machen.aber wenn man mal erlich zu sich selber geht.was hast du schon zu verliehren.es geht doch nicht ums leben.gruß reiner

Pillen statt Elektroschocks; Verwahrung statt Therapie; Entmündigung; Autokratie

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich bin sehr froh, dass ich nach meiner Zeit in Langenhagen eine andere Klinik kennen lernen durfte. So konnte ich feststellen, dass die Zustände dort keineswegs normal und wohl eher die Ausnahme sind.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Schnelle Aufnahme
Kontra:
Medikamentöse Behandlung statt Psychotherapie
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufgrund eines totalen Nervenzusammenbruchs ließ ich mich von meinem Psychiater in die Psychiatrie einweisen.

Die meiste Zeit verbrachte ich auf der dortigen Sozialtherapiesation. Bereits am ersten Tag lernte ich die sehr autoritäre Atmosphäre kennen. Die Schwester, die mich aufnahm, erklärte mir kurz den Wochenplan, teilte mich ohne Mitspracherecht in die verschiedenen "Therapien" ein, erklärte mir die Regeln und betonte die Konsequenzen. Ich kam mir ein bisschen vor, als wäre ich im Gefängnis. So gab es eine Situation, in der eine Patientin großen Ärger bekam, weil sie beim Duschen versehentlich an die Not-Klingel gekommen ist. Desweiteren wurde ein Mitpatient vor versammelter Mannschaft während des Mittagessens bloßgestellt, weil er seine Urinprobe vergessen habe abzugeben und sofort aufstehen solle, um dies nachzuholen.

Nach ca. zwei Wochen sah ich das erste Mal die leitende Ärztin. Diese war sehr freundlich. Nach dem Gespräch durfte ich meinen Therapieplan endlich mitbestimmen. Psychotherapie war aber auch auf dieser Station keine Selbstverständlichkeit. Die meisten Patienten kamen und gingen, ohne ein einziges Mal die Psychotherapeutin der Station gesprochen zu haben. Ich hatte mehr Glück, nach ca. 6 Wochen Aufenthalt bekam ich ein Gespräch wöchentlich.

Psychische Symptome wurden überwiegend medikamentös behandelt. "Tavor" wurde wie Bonbons verteilt. Ich bekam es über 10 Wochen lang teilweise mehrmals täglich. Zum Schluss reichte eine Dosis von 3 Tabletten nicht mehr aus, da ich eine Resistenz entwickelte.

Die Hygiene in der Klinik war eher dürftig. Als ich das erste Mal das Badezimmer der Station betrat, erschrak ich. Die Badewanne war bis obenhin verschmutzt. Sie hatte einen starken Fettrand. Im Abfluss befanden sich Laubblätter und eine leere Flasche Nagellack. Mit einem alten Schwamm und "Baktolin-Seife" säuberte ich sie. Die Hygienezustände überraschten mich allerdings weniger, da es zur gleichen Zeit eine Rattenplage im Getränkeraum gab.

2 Kommentare

Chita19 am 06.02.2014

Hallo, habe den Kommi aufmerksam gelesen, welche Klinik können Sie empfehlen? Danke schonmal im voraus.

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Nie wieder

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich habe, nachdem am Tag zuvor ein Arzt telefonisch sehr intensiv auf mich eingeredet hatte, mich und meinen Stolz überwunden und mich von Freunden in die Klinik fahren lassen.
Selber konnte ich nicht mehr fahren, weil ich schon getrunken hatte. Zudem hatte ich mich mit einem Messer am Unterarm verletzt. Auch im Bereich der Pulsader, die ich zwar (durch puren Zufall) nicht getroffen hatte, dessen Folgen ich aber in meinem derzeitigen Zustand gerne in Kauf genommen habe.

Ersteinmal mussten wir bestimmt 15 Minuten suchen, bis wir überhaupt jemanden fanden, der uns weiterhalf, da die Anmeldung nicht besetzt war.
Wir wurden dann von einer freundlichen Schwester in den Raucherbereich gebracht um dort zu warten. Ich hatte mir grade eine Zigarette angezündet in dem Versuch meine Angst und meine Nerven etwas zu beruhgen als die Ärztin kam und mich begrüßte mit den Worten:
"Wollen sie hier noch eine Weile weiter ganz entspannt rumsitzen? Ansonsten würde ich gerne rein gehen und mir ihr Problem anhören, ich mag keinen Nikotinrauch."

Das folgende Gespräch im Zimmer war auch nicht wirklich besser. Sie hörte mir drei Sätze lang zu, dann unterbach sie mich und sagte, dass man natürlich eine freiwillige Einweisung machen könnte, allerdings wären sie völlig überbelegt und könnten mir nur ein Bett auf dem Flur geben.
Außerdem glaubte sie, dass es für mich eh nicht so gut wäre, wenn man mich hier mit den ganzen psychisch kranken einsperren würde, die wirkliche Probleme hätten.
Sie würde mir raten es mir nochmal zu überlegen, und ob ich nicht doch lieber wieder nach Hause fahren möchte.

Diese Aussage hat mir so vor den Kopf gestoßen, dass ich nur nicken und "Ist gut" sagen konnte, worauf hin von der Ärztin noch ein "Nun werden sie aber trotzig" nachgelegt wurde.

Sie gab mir dann noch eine Telefonnummer von einer Borderlinepraxis irgendwo außerhalb Hannovers und meinte, wenn ich es nicht besser werde, könne ich ich da mal anrufen. Allerdings hätten die dort einen Aufnahmevorlauf von etwa 1-2 Monaten.

Ich verstehe nicht, wer solchen Leuten ihre Zulassung gibt. Sie hat sich weder meinen Arm angesehen, noch irgendwie hinterfragt, ob das Problem ggf. akkut sei. Sie hat mich nicht einmal ausreden lassen.

1 Kommentar

Sassenach1 am 08.02.2011

Das hört sich bald so an wie die Klinik in Wunstorf, da ist es auch so ähnlich

Unverschämt

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin wirklich enttäuscht über das Pflegepersonal.
Mein Vater war dort Patient und ich wollte einfach einen Rat (keine Auskunft über den Zustand oder sonst irgendwas) und ich wurde auf eine ganz unverschämte Art schroff abgewiesen ohne das ich auch nur etwas sagen konnte, was mir am Herzen liegt! Leider ist mir das nicht nur einmal passiert!
Wirklich unverschämt!!!!!!!!!
Schade!

Auch solche Stationen gibt es in der Psychiatrie

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
hohe Kompetenz des Teams
Kontra:
wenig schmackhaftes Essen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Angehöriger wurde dort 10 Wochen behandelt.
Mich hat beeindruckt, dass der Stationsarzt zuhören konnte und wollte, die Angehörigen mit einbezog, vorsichtig mit Medikamenten umging.
Die Athmospäre auf der Station war ruhig und im allgemeinen sehr freundlich.
Mein Angehöriger wurde nicht als Teil eines Konzepts gesehen, sondern das Konzept wurde auf seine Bedürfnisse zugeschnitten.
Die Sozialarbeiterin war hochmotiviert, sehr freundlich und sehr kompetent.
Ergotherapie und Physiotherapie waren mit kompetenten und freundlichen Mitarbeitern besetzt.
Die Mitarbeiter des Stationsteams waren sich der Grenzen ihrer Möglichkeiten bewusst und erarbeiteten gemeinsam mit meinem Angehörigen Perspektiven für die Zeit nach der Klinik bzw waren behilflich bei der Suche nach einer Rehaklinik.

So sollte moderen Psychiatrie aussehen.

Super Klinik

Orthopädie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
nette Leute, jung und alt, Arbeitstherapie
Kontra:
Sozialarbeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für jeden Etwas, nette Leute

Eine merkwürdige, bis schlimme Klinik!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1985
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Wenn man als normaler Nervenkranker in einem Haus im Park landet, ist es evtl. gut.
Kontra:
Wenn man in der geschlossenen Aufnahmestation landet, ist es der reinste Horrror.
Erfahrungsbericht:

Ich war mal an 2 verschiedenen Tagen jeweils 1 Tag und 1 Nacht dort.

In der Aufnahmstation ging es zu, wie beim Teufel persönlich.

Keine Substitution, wer den kalten Medikamentenentzug nicht aushielt, konnte verrecken, nach Auskunft von Leuten, die dort alles mit angesehen hatten.

Mein eigener Eindruck war der Gleiche.

Ein sehr aggressiver Assistenzarzt wollte mich mit Gewalt dort behalten.

Ein anderes Mal landete ich in einem ganz normalen Gebäude im Park, wo ich mit einer harmlosen Halbirren ein riesiges Zimmer mit vielen Betten für mich allein hatte.

Eine Visite fand nicht statt, einen Arzt oder eine Schwester bekam ich noch nicht zu Gesicht.

Ich konnte mich aber frei bewegen, es war wie in einem Sanatorium.

Therapien fanden dort nicht statt.

Als Einziges wurde am Samstag eine freiwillige Maltherapie für 2 Stunden angeboten.

Das Ganze hatte den Vorteil, daß die Nerven dort wirklich zur Ruhe kamen, wenn man nicht in der geschlossenen Aufnahmestation landete, sondern in einem der "normalen" schönen Häuser im Park.