Allein gelassen und therapeutisch unzureichend betreut
- Pro:
- KlinikleiterProf. Dr. Graf
- Kontra:
- Unzureichend betreut
- Krankheitsbild:
- Depressionen, Abhängigkeit Benzos, Medikamentenumstellung
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
!!!Text musste massiv gekürzt werden!!!
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe „Mitleidende“.
Hier eine Bewertung für Aufenthalte in der Psychiatrie, im speziellen Privatstation P 21, Prof. Graf.
Positiv:Der neue Klinikchef Prof. Heiko Graf ist ein wunderbarer weil menschlich-offener Chef, den ich nun schon eine Weile kenne. In allen Gesprächen stets ein offenes Ohr. Sein ausdrücklicher Wunsch ist es,Dinge zu erfahren, die nicht so gut laufen.
Mein letzter Aufenthalt (8 Wochen) als Beispiel, da er eklatante Mängel aufgewiesen hat. Gründe: Medikamentenumstellung, Entwöhnung von Benzodiazepinen und eine schwere Depression.
Thema „Medikamnetenumstellung und Entwöhnung“
Aus meiner gut gelaufen. Sowohl die ärztliche Betreuung einschl. Prof Graf kann nicht kritisiert werden.
Thema „Depression, Überlastung“.Sowohl psychologische Betreuung und Hilfe ließen massiv zu wünschen übrig.
In 8 Wochen 2 Kurze und ein längeres (30 min) Gespräch mit meiner Therapeutin. Zu Beginn. Danach war „Funkstille“. Krankheits- und urlaubsbedingt war man nicht in der Lage mir psychologische Hilfe anzubieten.
Ab 6. Januar für 8 Tage in Isolation wegen Influenza A. Einzelzimmer ohne Bad/WC. Essen/Trinken und meine Medikamente. Ansonsten war ich allein gelassen und auf mich selbst gestell Keine psychologische Unterstützung oder mal aufmunternde Worte aus diesem Bereich. Am 3. Tag, körperlich und psychisch schlecht drauf wurde ich durch die Oberärztin aufgefordert, meinen Bereich im 2-Bettzimmer zu räumen und alles im Isolationszimmer unterzubringen. Das war zusätzlich eine große Belastung.
„Sie müssen ihren Platz freimachen, damit ein neuer Patient eine Chance hat, Hilfe zu bekommen“. Dies waren die Worte der OÄ. Einwände wurden abgetan. Am Tage des Isolationsendes um exakt 19:30 Uhr sollte ich das Einzelzimmer räumen und wieder in mein 2-Bettzimmer umziehen. Am Abend!!! Zimmer reinige erst morgens. Massive Auseinandersetzung mit der Stationsleitung. Ich weigerte mich. Mehrmalige Aufforderung!!! bis ich mich später einfach ins Bett gelegt habe. Der Umzug am frühen Morgen war problemlos. Das Zimmer blieb übrigens erstmal leer.
An diesem Abend bekam ich kein Essen und meine Medikamente erst um 20:00 Uhr auf Nachfrage. Bis zur Entlassung hatte ich 2 kurze Gespräche mit der psychologischen Vertretung, eigentliche Probleme nicht ansprechbar. Die Psychologin sah die Dinge aus Sicht der KlinBericht die Dinge ändern.


1 Kommentar
Bitte melden sie sich bei mir
Ich habe einen der Ärzte der Psychiatrie angezeigt,als dieser noch in Offenburg an einer Klinik war.