Städtisches Klinikum Dresden-Friedrichstadt

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Friedrichstraße 41
01067 Dresden
Sachsen

74 von 122 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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124 Bewertungen davon 3 für "Diabetes"

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Nachlässigkeit und Gleichgültigkeit auf der Station 45

Diabetes
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Verwaltung u. Abläufe eine Katastrophe)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
z. T. fachlich gute Ärzte, gute Untersuchungsausstattung
Kontra:
totale Überlastung der medizinischen Kräfte auf Station
Krankheitsbild:
Überzuckerung/Diabeteskoma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine Mutter wurde am 01.02.22 wegen Überzuckerung zuerst auf die Notaufnahmestation gebracht. Nach 2 Tagen kam sie dann auf Station 45 zur Blutzuckereinstellung. Nach 2 Tagen wurde sie dort morgens vorm Bett sitzend gefunden. Sie konnte weder aufstehen noch laufen u. hatte starke Schmerzen. Geröngt wurde sie erst nach zweieinhalb Tagen!! Diagnose: Oberschenkel-halsbruch. Danach Hüftgelenksoperation. Während man sie auf der Notaufnahmestation durch Bettgitter fixiert hatte weil sie so unruhig war, wurde dies auf Station 45 nicht gemacht. Begrün-dung: "Freiheitsentzug". Wir haben dann darauf bestanden, sie eher zu entlassen. An einem Freitagmittag kam sie nach hause. Der Pflegedienst wurde von uns bestellt und kam. Es fehlten folgende Dinge: Medikamente für die die folgenden 3 Tage, sämtliche Medikamentenrezepte u. die Verordnung für den Pflegedienst, nur der Entlassungsbericht war vorhanden. Die Krankenpflegerin fuhr dann wieder ab ohne etwas zu tun. Mein Mann holte die fehlenden Unterlagen auf der Station ab, wobei auch da nicht alle Medikamentenrezepte dabei waren. Man sagte ihm, sie hätten gedacht, dass wir alles alleine organisieren wollen! Und das Freitagmittag, wo die meisten Arztpraxen geschlossen haben. Ich bin fassungslos über so viel Gleichgültigkeit u. Nachlässigkeit!!!

Von der Unterzuckerung zum sicheren Tod

Diabetes
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Kein Beratungsgespräch durch den leitenden Arzt)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Wenn eine eher unkomplizierte Diagnose am Ende zum sicheren Tod führt, kann man nicht zufrieden sein)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (Anmeldung ging sehr unkompliziert und MA war kompetent)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Die Pflegeschwestern am Ende waren nett
Kontra:
ein unheimlich arroganter Stationsarzt, dessen Namen ich hier nicht nennen darf
Krankheitsbild:
Unterzuckerung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Station 45 (Diabetologie) unter Leitung des momentan praktizierenden Arztes ist m.E. nicht zu empfehlen, weder für Patienten, noch für deren Angehörige. Als medizinischer Laie wird man nur sehr spärlich, wenn überhaupt über einen Behandlungsverlauf und den anstehenden Plan informiert. Der leitende Arzt ist überhaupt nicht empathisch, selbst wenn der Patient (in dem Fall mein Vater) durch das Liegen im Krankenhausbett bereits eine Lungenentzündung bekommen und sich dort erworbene resistente Keime entwickelt haben. Was das bedeutet, dürfte jedem klar sein - LEBENSGEFAHR. Eingeliefert wurde er lediglich mit einer Unterzuckerung und leichter Dehydrierung, welche stabilisiert werden sollte. Da ein Demenzpatient u.U. aktiv ist, wurde auf der Station reagiert, indem er mit Beruhigungsmitteln so außer Kraft gesetzt wurde, dass er sich garnicht mehr bewegen konnte! Es sollte eigentlich das Bestreben eines Krankenhauses sein, Patienten stabil zu entlassen und alles Mögliche zu tun, um seinen Aufenthalt so kurz wie möglich zu halten. In diesem Fall ist mein Vater dann gestorben. Sehr tragisch und völlig unnötig! Der leitende Arzt suchte nicht einmal mehr das Gespräch zu mir, wahrscheinlich weil er genau wusste, dass hier gewaltig was schief gelaufen ist. Und er weiß, dass wir als Angehörige das auch wissen. Hoffentlich kann er noch ruhig schlafen. Allen anderen rate ich, nicht diese Station zu wählen, solange dort in meinen Augen so ein selbstgefälliger, arroganter Stationsarzt die Leitung hat, der nicht vermitteln kann, dass ihm der Patient etwas wert ist und ein echtes Interesse hat.

Alte Menschen als Kostenfaktor

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Diabetes
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Sehr bemühtes Personal
Kontra:
Kostenfaktor bestimmt Behandlungsziel
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Meine 84- jährige Mutter wurde, auf Grund ihrer Zuckerkrankheit in insgesamt drei Operationen erst die Zehe und dann der gesamte Fuß amputiert. Auf Grund von Keimen kontte der Raum nur in Schutzkleidung betreten werden. Ich denke, dass Personal hat sich sehr bemüht.
Was mich eigentlich sehr nachdenklich macht, ist der körperliche Zustand bei der Entlassung.
Sie muss in ihrem Pflegeheim weiterhin isoliert liegen da die Keimbeladstung noch besteht. Ihr Gesamtzustand ist schlecht.
Kurz vor ihrer Entlassung wurden wir telefonisch auf das Schlimmste vorbereitet!
Meine Meinung ist, dass Menschen dieser Altergruppe nur solange behandelt werden wie es unbedingt notwendig und ökonomisch für das Krankenhaus sinnvoll ist.

1 Kommentar

heike50 am 30.08.2011

Der letzte Satz stimmt schon traurig, weil Sie bestimmt recht haben. Leider...