HELIOS Hanseklinikum Stralsund
Große Parower Straße 47-53
18435 Stralsund
Mecklenburg-Vorpommern
98 Bewertungen
davon 3 für "Psychosomatik"
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden (Therapieziel wurde wie bei vielen nicht erreicht)
- Qualität der Beratung:
weniger zufrieden (Sehr wenig informationen)
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden (Somatik nur minimal am rande)
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (Katastrophale Organisation)
- Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden (Lieblos und gewinnorientiert)
- Pro:
- Medikamentenbehandlung
- Kontra:
- Sehr dünne personalbesetzung
- Krankheitsbild:
- Angststörung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich kann mich den bisherigen Bewertungen nur anschließen.
Ich habe noch nie eine psychosomatische Station erlebt, welche die Patienten so vehement mit Psychopharmaka zugedröhnt als Voraussetzung für eine Therapie.
Die Zimmer sind dazu genau wie die Station selbst so lieblos eingerichtet, dass es für Patienten schwer ist anzukommen wenn parallel dazu zu Medikation gedrängt wird ohne weitere Techniken bzw Methoden auszuschöpfen.
Durch eine sehr dünnen Personalbesetzung gibt es monatelang einen massiven Therapieausfall und teilweise eine bis sogar an einigen Tagen garkeine Anwendungen was die Therapie selbst sehr schwer macht.
Die Cafeteria ist ebenfalls durch dünne Personal Besetzung nachmittags und am Wochenende komplett geschlossen, was eine ausgleichende Freizeitgestaltung auf dem Gelände schwer macht da im Umkreis auch weder Bäcker noch anderweitig Möglichkeiten sind. Der Fitness Bereich ist ebenso in die Jahre gekommen und viele Geräte langfristig ersatzlos defekt. Eine Kletterwand durch fehlendes Personal langfristig nicht nutzbar und das überarbeitete Personal ist zwar bemüht aber im Bereich der Therapie wirklich maßlos überarbeitet sodass dem Patienten sehr viel selbst überlassen wird und oftmals keine Therapie sondern eher leichtes Fitness durchgeführt wird.
Auf Nachfragen zu gestellten Diagnosen nach nur wenigen Fragebögen reagiert der Facharzt nur sehr wage und oberflächlich und gibt selbst auch keinerlei Informationen oder Auskünfte über die angedachte Behandlung selbst. Das Erstgespräch findet im.ambulanten Bereich sehr viel versprechend statt aber die Behandlung selbst unterscheidet sich dann enorm.
Auch die Verpflegung ist sehr sehr funktional! Noch funktionaler als bei sämtlichen reha Trägern!
Für Patienten die ausweglos eine medikamentöse Behandlung bekommen können, ist es die richtige Anstalt aber für weitere Perspektiven ist es def. Der falsche Ort.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Keine
- Kontra:
- Enttäuschung
- Krankheitsbild:
- Psychosomatik
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich habe lange überlegt eine Bewertung für diese Klinik abzugeben, aber ich muss einfach etwas dazu sagen ! Mein Anliegen ist nicht irgendwelche Personen persönlich anzugreifen, aber um anderen Patienten ein ähnliches Schicksal zu ersparen, habe ich mich für diesen Schritt entschieden! Ich hoffe natürlich das die Personen genau wissen das sie gemeint sind ! Anfang Januar 2017 nach einem Aufenthalt in einer bekannten Herzklinik von Mecklenburg Vorpommern kam ich nach Stralsund! Ich hatte im Oktober 2016 einen Herzinfarkt erlitten und nach diesem immer wieder Probleme mit Herzrhythmusstörungen, starken Schmerzen in der Brust, im Kopf und Im Rücken! Alle diese Symptome habe ich sofort in der ersten Visite, in Anwesenheit der Ärzte und Schwestern geschildert! Zu Anfang wurde ich auch zu einer Kontrolle ins Klinikum Stralsund geschickt, diese Kontrolle ergab auch keinen Befund! Heute denke ich das diese Diagnose ein Startschuss für eine Behandlung einer psychiatrischen Krankheit war ! Ich bettelte die Ärzte und Schwestern an mich nochmal zu Ärzten zu bringen um mich untersuchen zu lassen! Sie gaben mir keine Möglichkeit dazu! Ich danke dem Mann im Himmel , wenns ihn gibt ,das ich noch lebe! Ich bin sogar heimlich ins Klinikum nach Stralsund gegangen , weil ich die Schmerzen nicht mehr ausgehalten habe ! Als die Ärzte und Schwestern das erfahren haben, hatte ich richtig Probleme in der psychosomatischen Einrichtung! Sofort nach der Entlassung habe ich mir vernünftig Unterstützung gesucht in einem Krankenhaus in Mannheim und Ludwigshafen! Es stellte sich heraus das meine Halsschlagader zu etwa 90 Prozent verschlossen war , diese wurde dann sofort operiert! Auch meine Halswirbelsäule musste schnell operiert werden, da eine hochgradige Stenose vorhanden war! Auch meine Herzmedikamente wurden sofort umgestellt, da ich keine ACE Hemmer vertrage! In meinem Entlassungsbrief stand das ich eine Hypochonder bin!Danke dafür!!! Ärzte und Schwestern bitte nehmt eure Patienten ernster!
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Psychologen,
- Kontra:
- Grösstenteils überforderte Schwestern
- Krankheitsbild:
- Depression
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Depression
Es wird erwartet, dass Patienten sich an Absprachen halten,z.B.sich beim Pflegepersonal melden, wenn eine akute Krise ist. Tat ich. Ich wollte mit einem Arzt sprechen, weil ich ein Beruhgungsmedikament brauchte. Ich sagte der Schwester,dass ich unter grosser Anspannung stehe u. hohen Selbstverletzungsdruck habe. Keine Nachfrage, was denn gerade so schwer ist. Ich habe 3 mal im Gespräch gesagt, das ich ein Medikamt zur Beruhgung brauche.Die Rückinfo war ich erreiche den Arzt nicht. Ich habe 90 min warten müssen,bis die Schwester zu mir kam u.sagte,der Arzt hat telefonisch 25 mg Quetiapin angeordnet. Wohl gemerkt, ich hatte kein Gespräch von Angesicht zu Angesicht, wo ich ihm hätte sagen können, dass ich schon insgesamt 700 mg Quetiapin über den Tag nehme, dass 25 mg wie Smartie schlucken ist, keine Wirkung in der Hochanspannungsphase.Ich nahm sie trotzdem ein.Eine Stunde später kam es dann zur Selbstverletzung, etwas,was nicht passieren hätte müssen. Die Wunde wurde nicht mal gereinigt,geschweige denn desinfiziert. Auch keinerlei Nachfrage, was passiert ist. Kein Intresse. Ich finde es schade, dass die Qualität auf der Station so nachgelassen hat.Ich war schon 3 mal da,und empfand die Station immer als einen sicheren Ort,wo die Bedürnisse der Patienten im Vordergrund standen. Ich für meinen Teil werde nicht mehr diese Klinik aufsuchen,wenn es schwierig wird.
Es ist ein zu grosser Vertrauensbruch von Seiten des Plegepersonals !!!!
1 Kommentar
Das scheint leider Standard in deutschen Kliniken zu sein. Habe das auch in anderen Kliniken erlebt. Da erscheint mir der Suizid noch die bessere Variante, nach dem Motto lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!