Diskriminierung
- Pro:
- Professionell und freundlich
- Kontra:
- Diskriminierung bei Suchterkrankung
- Krankheitsbild:
- Abzess/Lungenentzündung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin Freitagabend, ca 20:00uhr, mit einer Einweisung und Medikamentenliste in die Klinik. Eigentlich wollte ich am Samstagmorgen erst gehen aber aufgrund des hohen Fiebers (39.7°) konnte ich nicht so lange warten. Musste also über die Notaufnahme was aber erfreulicherweise recht schnell und unkompliziert ging. In der Notaufnahme waren zwar wirklich alle sehr freundlich aber leider machten die Assistenzärzt/in
einen recht unerfahrenen Eindruck. Aber stehts bemüht. Bin dann gegen 02:00Uhr zum CT geschickt worden was auch schnell, professionell und problemlos ablief. Danach musste ich noch bis ca. 04:00uhr in der Notaufnahme warten bis ein Arzt kam der meine stationäre Aufnahme abgesegnet hat und dann kam ich endlich um kurz vor 05:00Uhr auf ein Zimmer auf der Station A43 (Chirurgie)
Dort angekommen wurde schnell noch ein Bett herbeigezaubert und ich hatte ein Zimmer für mich alleine (Jackpot).
Ich war da weil ich einen sehr großen Abzess und eine entsprechende vorangeschrittene Entzündung im Körper hatte, 39.7° Fieber sagt ja alles.
Ich hatte den Gang in die Klinik solange vor mich her geschoben weil ich an einer Opiatabhängikeit leide und mit dieser wird man zu 99% direkt als Junkie abgestempelt. Ich hatte extra Unterlagen darüber dabei und eine Substitution Empfehlung. Ich hatte gehofft man kommt der einfach nach und es wäre somit kein Thema, doch leider musste ich mehrmals nach dem Substitut fragen und es musste abgeklärt werden und es war genau das hin und her das ich vermeiden wollte weil am Ende ist man der Junkie der nur sein Stoff will, anstatt sich auf die Wichtigen Themen konzentrieren zu können. Sehr erniedrigend für mich.
Man hat mich solange warten lassen das ich bereits unter extremen Entzugserscheinungen litt als man mir mitgeteilt hat das man mich bereits gegen 11:00Uhr abholen würde für die OP, und auch die Op/Narkose Vorbesprechung war sehr professionell und nett jedoch verstand ich gar nix und hätte zu allem ja und Amen gesagt weil ich nur an mein Substitut ubd nennen Entzug denken konnte. Klares Denken war gar nicht möglich. Bekam dann nach der OP was, jedoch nur 2ML obwohl ich eine Empfehlung für mind. 5ML dabei hatte.
Das Ende vom Lied war das ich 1 Std nachdem ich aus der Narkose aufgewacht war mich angezogen hatte und zum Frankfurter HBF gefahren bin um mir da illegal Stoff besorgen musste.
FAZIT: Gute Klinik aber mit Suchproplematik nicht zu empfehlen


1 Kommentar
Sehr geehrter Herr Silber,
wir bedauern, dass Sie Ihren Aufenthalt bei uns nicht als vollständig zufriedenstellend empfunden haben.
Wenn Sie ein Gespräch wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Beschwerdemanagement per Mail unter [email protected]. Die Kolleg:innen vermitteln zwischen Patienten/Angehörigen und Klinikmitarbeiter:innen, um Sachverhalte aufzuklären.
Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr varisano-Team des Klinikums Frankfurt Höchst