Kinderfachklinik Bad Sassendorf
Lütgenweg 2
59505 Bad Sassendorf
Nordrhein-Westfalen
21 Bewertungen
davon 12 für "Psychosomatik"
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Psychische Belastung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Meine Tochter (6) war 8 Wochen in der Kinderfachklinik Bad Sassendorf, begleitet von ihren Geschwistern (1 und 4) und mir. Wir hatten einen rundum tollen und erfolgreichen Aufenthalt.
Das Wichtigste: meiner Tochter wurde unglaublich gut geholfen. Sie wurde emotional nicht nur aufgefangen, sondern konnte nachhaltig gestärkt in ihren Alltag zurückstarten.
Ihr Therapieplan war wunderbar auf sie abgestimmt und sie hat sämtliche Angebote genossen. Besonders erwähnenswert findet sie, dass es bei der tiergestützen Therapie die Möglichkeit gibt mit Pferden, Eseln und dem Hund zu arbeiten. Sehr gefallen hat ihr aber auch die Zeit in den festen Gruppen am Nachmittag. Dadurch kamen die Kinder toll in Kontakt und die Beziehungen festigten sich. In der ganzen Zeit dort habe ich nie erlebt, dass ein Kind allein oder gar ausgegrenzt war, was ich auch auf diese Angebote zurückführe. Auch zu den Betreuern fanden die Kinder dort einen vertrauensvollen Zugang.
Die Schule hat meine Tochter auch wahnsinnig gern besucht. Neben dem luxuriösen Betreuungsschlüssel zeichnet auch der praxisorientierte Lehransatz die Schule sehr aus! Mit den Kindern wurde sehr liebevoll und achtsam umgegangen. Der Abschied von dort fiel meiner Tochter sehr schwer, ihre Freude am Lernen wuchs während der Zeit dort noch einmal mehr.
Auch das Leben auf der Ebene war ausgesprochen angenehm. Die Zimmer waren ausreichend groß und möbliert, die Reinigungskraft kam unter der Woche täglich. Die Betreuung von Begleitkindern fand in dem deklarierten Rahmen statt. Die Aufenthaltsräume wurden gern besucht und es herrschte dort reges Treiben.
Man konnte sich jederzeit mit all seinen Anliegen an die Mitarbeiter wenden und ich fand es besonders toll, dass auch mit den Begleitkindern sehr liebevoll umgegangen wurde. Daher herrschte auf der Ebene immer eine schöne, vertraute Atmosphäre.
Auch das Essen war sehr abwechslungsreich, in den 8 Wochen haben sich lediglich 2 Gerichte am Ende wiederholt. Auf Wünsche und Anregungen zu den Buffets an Morgen und Abend wurde gerne eingegangen. Die Ernährungsstandards richten sich nach der DGE, leider ist der Wissensstand dieser Institution sehr veraltet, was ich aber nicht der Klinik anlasten möchte. Ganz im Gegenteil möchte ich besonders lobend erwähnen, dass man dort auf jede Sonderkost umstandslos eingegangen ist, bei mir eine medizinisch indizierte ketogene Ernährung. Danke nochmal dafür!
Eine hervorragende Klinik!
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Tolle Betreuung
- Kontra:
- Nichts
- Krankheitsbild:
- ADS und Adipositas
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Eine tolle Klinik für Kinder mit super Betreuung. Wir würden sofort wieder hin fahren!!
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
- Qualität der Beratung:
zufrieden
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden (Sehr schönes Gebäude und sehr übersichtlich)
- Pro:
- Tiergestützte- und Bewegungstherapie, Essen, Mitpatienten, sehr schöner Ort
- Kontra:
- Organisation, alle anderen Therapien
- Krankheitsbild:
- Depressionen, atypische Anorexie
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
An sich ist diese Klinik zwar sehr gut, aber ich denke auch wegen Corona war die Situation sehr unorganisiert und viele Mitarbeiter wussten mit manchen Situationen gar nicht umzugehen. Die Therapien waren sehr unorganisiert und die Therapeuten teilweise zu unfreundlich.
Einzelgespräche mit den Therapeuten kamen definitiv viel zu kurz, da es nur eine halbe Stunde pro Woche gab. Die Gruppentherapie hat dafür um so mehr geholfen. Visite war ziemlich unnötig da die Ärztin für jeden Scheiß Magnesium aufgeschrieben hat, was dann bei manchen noch mehr Probleme verursacht hat. Das Personal hat sehr oft die Aufgaben zwischen sich hin und her geschoben und oft kam es zu keiner Lösung.
Ich fand es schade das keine Ausflüge stattgefunden haben, da die Wochenenden immer ziemlich langweilig waren, wenn man keinen Besuch bekam.
Vielen Dank an die Patienten von Station 1/2 und auch vielen Betreuern. Die Sportangebote waren sehr umfangreich, auch wenn vieles erst in den letzten zwei Wochen passiert ist.
Die Organisation muss unbedingt besser werden!!!! Ich persönlich hatte gar kein Abschlussgespräch und haben bisher auch gar kein Anruf bekommen, obwohl zu uns gesagt wurde das sie sich melden.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Therapie
- Kontra:
- Höchstens der Ausgang
- Krankheitsbild:
- Depressionen, Angststörung, Traumabewältiung
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war 15 Jahre alt, als ich in die Klinik kam. Natürlich ist alles zuerst neu,aber da ich schon Erfahrungen mit Kliniken hatte, war es für mich kein Problem.
Meine Eindrücke:
Die Therapie war genau richtig für mich.Ergotherapie, Bewegungstherapie, Entspannungstherapie, Tiergestützte Therapie,Psychotherapie usw.
Man muss dazu sagen, dass sich die Therapeuten so viel Mühe geben und das spürt man.
Außerdem sollte man die Betreuer auch loben (Station 1/2). Wenn man ein Problem hatte, konnte man sich immer melden und man hat gemerkt,wem man was anvertrauen kann.
Die Schule ist auch toll gewesen.Es gab kleine Klassen. Zuerst waren wir nur 2, aber ich glaube mehr als 5 Schüler waren wir nicht. Zu meiner Zeit waren die Jungs von den Mädchen getrennt und man wurde dort von jedem akzeptiert. Da ich auf ein Gymnasium gegangen bin,dachte ich, dass ich Probleme haben könnte, aber ich war meiner eigenen Schule sogar mehrere Schritte voraus, weil man individuell an seinem Material arbeiten kann.
Das Essen war auch gut. (Abwechslungsreich, auch vegetarisch usw.)
Und die Mitpatienten waren so liebenswerte Menschen. Klar gibt es welche, die man weniger mag, aber ich hab heute noch Freunde von dort :) So das einzig schlechte war die Sache mit dem WLAN und dem Ausgang. Erst ab 16 darf man allein raus und ansonsten nur in Gruppen. Das fand ich bissl blöd, weil man auch mal seine Ruhe braucht.
Im Gesamten ist es eine wunderschöne Klinik und ich vermisse die Zeit wirklich. Danke an das ganze Klinikpersonal!
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
- Qualität der Beratung:
zufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
- Pro:
- Viele liebe Betreuer und Therapeuten ,gute Struktur
- Kontra:
- Zu viel durcheinander,wenig Therapien für Psychosomatik
- Krankheitsbild:
- Emotionale Störung
- Erfahrungsbericht:
-
Meine Tochter,14 Jahre alt, war 6 Wochen dort (Psychosomatisch).
Die Aufnahme war herzlich und ich als Elternteil hätte ein gutes Gefühl meine Tochter dort zu lassen.
Dies ändert sich jedoch bereits am 1. Tag.
Die angewiesene tägliche Tabletten gabe funktioniert nicht. Sie bekam bereits am 2ten Tag zweimal die Tablette und ab dem 3ten Tag diese gar nicht ohne Nachfrage.
Leider wird in der Klinik zwischen psychosomatik und Adipositas nicht unterschieden und letzteres ist natürlich mehr vorhanden.
Meine Tochter hatte den gleichen Rehaplan wie ein abnehmer (165 cm, 48 kg, also nicht notwendig) und auch Abends durfte sie lediglich 1,5 Sch.Brot essen.
Vielleicht ist hier ein teilen der Gruppen doch sinnvoller,denn dann würde es nicht passieren, das ein Kind als abnehmer oder zweitabnehmer gilt, ohne das dies notwendig ist.
Auch muss man am Anfang alles an Süßigkeiten abgeben und darf sich täglich 2 mal (sofern man zu den zwischenmahlzeiten keine Therapie hat)eine Kleinigkeit rausnehmen, hier wurde selbst bei Chips nur eine Handvoll genehmigt und bei Schokolade ein kleines Stück. Sie ist kein Abnehmer, warum so ein Blödsinn?
Auch Pakete die man schicke, wurden unter Aufsicht aufgemacht und alles raus gekommen was essbar war.
Meine Tochter hat sich dann natürlich beim "Ausgang " mit allem vollgeschlagen was sie kaufen konnte.
Ausgang gibt es dort nur zu dritt (ist ja auch in Ordnung) jedoch nur wenig Zeit und selbst für Kinder die 14 Jahre alt sind, gibt es keine Möglichkeit ihren freien Sonntag mit anderen gemeinsam, ins nahe gelegene Schwimmbad zu verbringen ,was ich sehr schade finde. Warum dürfen die Kids an ihren freien Tag nicht auch mal etwas anderes machen,als ums Haus spazieren zu gehen?
Wir wohnen 450 km entfernt und könnten sie leider nicht jeden Sonntag besuchen, so war sie oft Sonntags allein auf der Station und könnte nicht mal rausgehen, da sie nicht zu dritt waren. Hier wäre eine neue Regelung notwendig.
Diese ganze Problematik kann man umgehen,wenn hier unterschiedlich Stationen für die Kinder sind und auch Alterentsprechend nicht alles zusammengewürfelt wird.
Vor allem fand ich es sehr schade,das hier die Terapiepläne nicht angepasst waren. Meine Tochter hatte mit Glück einmal die Woche ein Gespräch mit einer Therapeutin, für 30 min.
Sie selbst hätte sich mehr gewünscht.
Vor allem auch Therapien wie "Konflikttraining" oder "Stärkung Selbstwertgefühl" haben gefehlt.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Eigentlich fasst alles
- Kontra:
- Wenig Handy Nutzung, manchmal langweilige pausen
- Krankheitsbild:
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Es war eine tolle Zeit. Am Anfang war sie etwas schwerer . Da hat man Heimweh, kennt keine leger,Betreuer, Patientn etc. Das ist ja normal. Nach den ersten paar Tagen habe ich Eindrücke gewinnen können. Es waren sehr gute. Die Therapien waren vielfältig und haben sehr viel Spaß gemacht. Es war eine tolle Zeit. Wir haben sehr tolle Ausflüge gemacht. Das zusammen leben war richtig gut . Ich habe sehr viele neue Freunde kennen gelernt. Es war immer so schade das manche so schnell fertig waren. Alle waren freundlich hilfsbereit. Gerne wieder. Das Konzept aus allen war einfach perfekt. Immer tolle Sachen erlebt.ich erinnere mich gerne zurück
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (wertschätzend und kompetent)
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden (nett, hilfsbereit und zuverlässig)
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden (tolle großzügige Anlage, Gebäude eher etwas älter, tut dem Gesamteindruck aber keine Abbruch)
- Pro:
- die therapeutischen, schulischen und erzieherischen Angebote
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Schulangst
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Als Mutter möchte ich mich einfach nur bedanken. Trotz einiger Höhen und Tiefen durfte mein Sohn hier sehr gute Erfahrungen machen. Besonders gefreut hat mich die gute Zusammenarbeit mit uns Eltern. Wir hatten jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner. Erzieher, Lehrer, Therapeuten und Ärzte arbeiten im Interesse des Kindes. Es herrscht dort eine sehr persönliche, wertschätzende Atmosphäre und man nimmt sich Zeit. Als Eltern können wir diese Klink uneingeschränkt empfehlen.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
zufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Das Zusammenleben und der Zusammenhalt
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Erfahrungsbericht:
-
Ich habe auf Station 4 die schönsten 6 Wochen meines Lebens verbringen dürfen. Seit einer Woche bin ich nun wieder zu hause und vermisse wirklich alles, was ich am Anfang meiner Reha nie gedacht hätte. schon am zweiten tag hatte ich kein Heimweh mehr. Das habe ich den anderen zu verdanken, ohne die ich es nie soweit geschafft hätte. ich hab wirklich super freunde kennen gelernt und viel Spaß gehabt. Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück und wünschen allen die zur Zeit dort sind und allen die noch kommen, eine genau so tolle Zeit wie ich sie hatte...
ganz liebe grüße
Nessi :)
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Pro:
- -entfällt-
- Kontra:
- Siehe Text.
- Krankheitsbild:
- Prüfungsangst und geschwächtes Immunsystem
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Hallo!
Ich nutze nun diesen Weg, über meine Erfahrungen in der "Fachklinik" auf Station2 zu berichten. Mein Aufenthalt sollte vom 29.07.14 bis zum 20.08.14 stattfinden, allerdings habe ich den Besuch der Klinik am 05.08.14 beendet. Dazu folgt die Begründung:
- Kontakt mit dem Psychologen führte zu Missverständnissen und des weiteren sind psychologische Einzelgespräche zu wenig angesetzt (1x eine halbe Stunde pro Woche).
- Leichte Fälle werden mit meiner Meinung nach zu schweren Fällen zusammen auf einer Station untergebracht (In meinem Fall hat ein alkoholisiertes Mädchen probiert sich mit einer Rasierklinge die Pulsader aufzutrennen, was mich die "nur" wegen Prüfungsangst dort war sehr getroffen hat)
- Zimmer sind sehr ungemütlich, was auch zum Unwohlsein beiträgt, da man SEHR VIEL Zeit auf seinem Zimmer verbringt
- Stundenpläne sind nicht für den speziellen Problemfall ausgelegt, sondern jeder Patient hat die gleichen Stunden (Gemeinsamer Sport, Werken, Reiten, usw.)
- "Regeln" werden nur mäßig eingehalten und auch nur selten wirklich kontrolliert, sprich die Patienten haben die Möglichkeit doch viel Süßkram u.ä. zu verstecken und zu sich zu nehmen
- Betreuer (die eigentlich wirklich nett und hilfsbereit sind) bekommen nicht mit, wenn ein Patient sich mit ungesunder Kost vollstopft, Alkohol u.ä. zu sich nimmt oder wenn sich jemand übergibt
Abschließend kann ich die Klinik wirklich nicht empfehlen, es sei denn man hat sehr viel Selbstdisziplin und möchte abnehmen, da die Behandlung im psychologischen Bereich nicht wirklich vorhanden ist. Außerdem ziehen die äußeren Umstände einen nur weiter runter und man geht meiner Meinung nach mit mehr Problemen aus dieser Klinik heraus, als man dort hinbringt. Ich kann meiner Zeit dort nichts positives abgewinnen und auch muss gesagt sein, dass der Sinn eines Aufenthaltes sich auflöst, wenn man zuvor keine erfolgreich abgeschlossene Therapie hatte, da es "nur zur Erholung dient", wie mir erst dort erklärt wurde.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- Freiheit ohne Ende man kann machen was man will
- Kontra:
- Absolut ungenügende Qualifikation der Mitarbeiter! Mehr "schein" als sein!
- Krankheitsbild:
- Adipositas, Psychische Probleme
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Pro:
- Kinder untereinander
- Kontra:
- Trist von der Zimmergestaltung
- Krankheitsbild:
- Psy.
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
In der Klinik angekommen, fanden wir diese von der Umgebung und von der Außenanlage sehr ansprechend. Leider waren die Zimmer jedoch (3-er) sehr klein und nicht wirklich kinderfreundlich ausgestattet. Triste Farben und Möbel, gr. Ventilatoren, da es sehr heiß war (unterm Dach). Wir waren der Meinung, dass gerade bei einer Psychos. Kinder-Klinik an der falschen Stelle gespart wird. Fenster standen weit auf, Unfallgefahr!! Kinder zwischen 10-15 J. liefen im engen Flur rum, schienen gelangweilt, Erzieherin war im Büro.
Ansonsten fand ich die Psychotherapeutin sehr kompetent, im Gegenteil zu den versch. Erzieherinnen. Teilw. wurden uns Vorwürfe wg. angebl. nicht gegebener Info gemacht. Kinder kaufen sich in der Freizeit Energy-Drinks, Dosen sind sichtbar im Zimmer. Da das Essen so schlecht schmeckt, werden viel zuviele Süßigkeiten verzehrt. Ansonsten hat unsere Kind gute Fortschritte gemacht, aber diese Klinik ist in meinem Augen nicht für Ritzer-Kinder. Erzieher kümmern sich zu wenig um die Seele der Kinder. Sind sich zu oft alleine überlassen.
Psychosomatik
- Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
- Qualität der Beratung:
zufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- Viel Zeit ohne Eltern
- Kontra:
- (fast) alles war schlecht
- Krankheitsbild:
- psychosomatisch
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich sollte für 4 Wochen in diese Klinik (wegen Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Nein-sagen lernen...).
direkt am ersten tag, als ich ankam, und so traurig war, kam niemand um mich zu trösten, die erzieher waren nur im Büro. dann sollte ich auch noch alleine koffer auspacken, alles sortieren, und ca. 2 stunden später kam dann jemand um mit mir eine liste wegen Klamotten durchzugehen.
dann war ich wieder alleine, alle waren draußen, keiner hat mir irgendwas gezeigt!!!
wie soll man da selbstbewusst werden!?
die Anwendungen (Sport, usw.) waren nicht so toll. eher langweilig. erst nach mehreren tagen hat man sich so langsam eingelebt. TROTZDEM: AUCH NACH 4 WOCHEN WAR ICH FROH ENDLICH WEG ZU SEIN!!! DIESE KLINIK HILFT VIELLEICHT ZUM ABNEHMEM ABER NICHT FÜR ANDERE SACHEN (ritzen, usw.)
ausserdem war das essen auch nicht lecker... jeder war froh, der gefahren ist, endlich da weg zu sein!!!
PS: die "handy-Zeiten" (wann man "mal" sein Handy bekommt) und die zu-bett-geh-Zeiten gehen gar nicht, man muss schon auch als 14-15 jährige um spätestens 21:00 Uhr im bett sein!!!!!!!!!!
1 Kommentar
Hallo Summer22,
die Situation ist leider bis Heute unverändert.
Auch bei meinem Kind klappte ab dem ersten Tag die Medikamenten Darreichung nur teilweise.
Interessanterweise liegt der Fehler da aber beim Patienten!!!
Weil es Ihm scheinbar nicht möglich ist, zu den angegebenen Ausgabezeiten vor der verschlossenen Tür zu warten.
Oder weil er nicht einfach mal bei den anderen Betreuern auf den einzelnen Stationen nachfragt könne, ob den jemand zur Medikamentenabgabe komme.
Ich spreche hier nicht von einer nicht erhaltende Dosis Magnesium oder dergleichen.
Das verordnete Medikament um das es sich hier dreht ist ein Antipsychotikum.
*ein ausführlicher Bericht von unseren Erfahrungen folgt noch