Hochgrat-Klinik Wolfsried

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Wolfsried 108
88167 Stiefenhofen
Bayern

68 von 85 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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85 Bewertungen davon 5 für "Suchttherapie"

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Zusammengehörigkeit

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1997   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Ich habe zu euch gehört!
Kontra:
Keine Klassenschranken
Krankheitsbild:
Ängste und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor 24 Jahren in der Hochgratklinik. Ich betrachte sie immer noch als eine Art 2. Zuhause.

1 Kommentar

Dr. Reisach Kliniken am 14.04.2021

Liebe Alphawölfin,

GANZ vielen herzlichen Dank für Ihre tolle Rückmeldung zu Ihrem Aufenthalt in der Hochgrat Klinik!
Das war eine echte Freude zu hören, dass Sie sich nach so vielen Jahren noch so positiv an uns erinnern und sich mit uns verbunden fühlen.

Seien Sie ganz herzlich gegrüßt!

Friederike Mutschler
Dipl. Psych. / Psychologische Psychotherapeutin
Leitung Qualitätsmanagement

Gute Plattform für Patienten trotz mangelhafter Versorgung

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (insgesamt okay, doch mit großen Abstrichen)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Sozialberatung war schilchtweg falsch, wofür keinerlei Verantwortung seitens der Klinik übernommen wird)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden (nette Allgemeinmediziner, Psychopharmaka-Beratung und Pflegedienst)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (krasse Ansaage 4 Tage vor Anreise: 10 Uhr da sein oder gar nicht kommen, 1 Monat Dauer bis Abschlussbericht versendet)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (schönes Haus, leider mit teilweise alten, hässlichen Zimmern, kein Sportprogramm, keine Fitnesstrainern)
Pro:
Haus, Kuschelsofa, generelles Zusammenkommen, manche (freien) Therapeuten und 12-Schritte-Meeting-Moderatoren
Kontra:
manche Psychologen, Nachbetreuung, sogen. Sozialberatung, Essen
Krankheitsbild:
Sucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Lieb aber irrational. Lebt mehr von Patienten als von der Qualität der Therapie und der Therapeuten. Gut: Eine Plattform wird geboten, Gruppentherapie ist okay und manche Therapeuten scheinen Qualität, Empathie, Führung zu liefern (meiner leider nicht, ansonsten netter Kerl). Leider möchte er genau einen wichtigen Aspekt der Klinik abschaffen: Die Kuschelcouch. Vermutlich wegen zu vielen "exklusiven Zweierbeziehungen", die natürlich verboten sind.

Sehr zu wünschen übrig lässt die Küche: größtenteils unfreundliches Personal, zu wenig und zu einseitiges Essen (als "Vollwert" wird Rohkost am Abend verkauft, wobei jeder weiß, dass das zu Blähungen führt; der Frischkornbrei ist gesüßt, es gibt nur Billig-Honig und keine Qualität, viel zu wenig Salat am Mittag).

1 Kommentar

Traunsteiner am 26.12.2017

Wo haben Sie denn gegessen?
In den 8 Wochen die ich dort war schmeckte es mir nur an 2 Tagen mittelmässig.Ansonsten Top Essen was uns dazu bewegte eine kleine Spendengefälligkeit über Wochen für die Küchenmannschaft zu spenden.Zudem konnte man immer und ständig Nachschlag holen und das Personal war mehr als freundlich.Für die Arbeit die diese Leute leisten und auch im Umgang mit den zum Teil schwierigen Leuten dort war das Verhalten des küchenpersonales sensationell freundlich.Das sahen auch alle anderen so.Zumindest zu meiner Zeit.

zwei verschiedene Maße

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
2005 gab es dort einige sehr kompetente Therapeuten
Kontra:
Privatpatienten vs. Kassenpatienten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im Jahr 2005 war ich für 9 Wochen in der Hochgrat Klinik.
Zu dieser Zeit gab es Herrn Dr. Esslinger als Chefarzt und ohne ihn wäre meine Therapie wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.
Der Kampf zwischen Privatversicherte und GKV hatte zu dieser Zeit einen fast unbeschreiblich Zustand erreicht; ich hatte mich damals so geäussert:
'Ich möchte meinen Therapieerfolg nicht gefährdet sehen, nur weil ein Privatversicherter gegen Fastenvereinbarungen verstösst und ich dadurch mit belastenden Situationen konfrontiert werde! Man sollte niemals in solch einer Klinik einer peinlichen Situation ausgesetzt sein, in der man fast täglich diesen einen Gast beim Sex mit anderen Gästinnen in den Gemeinschaftsräumen überrascht.' (exclusive Zweierbeziehung während der Therapie waren sowieso untersagt).
Die Klinik Leitung sah keinen Anlass den damaligen Gast zu verwarnen oder gar zu entlassen, da er als Privatversicherter in die Klinik kam....

Die Komitees und Gruppen waren derart von diesem Thema belastet, dass niemand wirklich an seinen eigenen Themen arbeiten konnte.
Erst einen Tag vor meiner Entlassung wandte ich mich im Komitee sehr eindringlich an alle Gäste:
'Nun steh ich hier und kann nicht anders.....
wollt ihr wirklich die ganze Therapiezeit verschwendet wissen?
Wehrt Euch, denn dass ist es, das wir hier im Grunde lernen wollen! Ich habe versagt....meine Zeit hier ist vorbei und ich kann nichts mehr bewegen.'
Anschliessend hatte ich noch mit dem Chefarzt ein längeres Gespräch - erst da kam die Erkenntnis:
die Hochgrat Klinik ist eine gute Einrichtung mit einem guten Konzept - wenn jeder! , auch Privatversicherte und die Klinikleitung die Vereinbarungen einhalten - es darf keine Ausnahmen geben, erst recht nicht wegen dem Geld!
Gesetzlich Versicherte Gäste haben stets an den Vereinbarungen festgehalten weil es der Gesundung diente.
Privatversicherte haben sich nicht so an diese Vereinbarungen gehalten - wozu?
mir hätte es ohne den Dr. Esslinger fast geschadet

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casriel am 05.06.2011

Als PV habe ich keinerlei Privilegierung gewollt und auch keine erhalten. Mein Verhalten zeigte keine Unterschied zu KP auf. "täglicher Sex in Gemeinschaftsräumen?" Begrifflich ein weites Feld und definiert sich wohl über das Auge des Beobachters. Ich jedenfalls habe mich ausschließlich um meine Angelegenheiten gekümmert. Als Besitzer eines Autos war ich natürlicherweise weiblichen Anfragen mit unterschiedlichen Qualitätsstufen ausgesetzt. Ich habe mich dann für die Person mit dem geringsten Konfliktpotential entschieden. Das hat mir zwar auch von außen Vorwürfe eingebracht, was solls, heute weiß ich es in stoischer Gelassenheit noch besser: Andere reden was sie möchten, sollen sie.

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Ich bin gluecklich und dankbar

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (es hat mein Leben positiv bereichert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich habe unendlich viel lernen und erkennen duerfen)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (ich habe genau das bekommen, was ich gebraucht habe)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (liebevoll, aufmerksam, hilfsbereit)
Pro:
Mut zu fuersorglicher Aufrichtigkeit
Kontra:
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Zwar ist es etwas her, dass ich in der Klinik war (2004) aber ich faende es sehr traurig, wenn sich die Methoden und Prinzipien so veraendert haetten, dass ich den negativen Berichten zustimmen muesste.
Fuer mich war es der Wendepunkt in meinem Leben. Ich habe vorher viele gute, sinnvolle Therapien gemacht, aber in 10 Wochen Wolfsried habe ich mehr erreicht, als je zuvor. Ich bin soviel positiver, habe Dinge erreicht und ueberwunden, an denen ich frueher zerbrochen waere. Ich nehme mein Leben fest in die Hand. Alles, was mir widerfaehrt, hat mit MIR zu tun, ist Spiegel meiner Seele oder Lernprozess. Sovieles habe ich gelernt: um Hilfe zu bitten oder Grenzen zu setzten. Ich weiss, wie gross meine Beduerftigkeit ist und dass es nicht ein Versagen meiner Umwelt ist, wenn diese nicht befriedigt wird. Die meisten der Gaeste, die mit mir dort waren, haben ebenso profitiert, wir haben uns gegenseitig viel gegeben, oft weit ueber die Zeit des Aufenthalts hinaus. Direkt nach der Entlassung habe ich nicht nur die Kuendigung meiner Arbeitsstelle, das Ende meiner Ehe und damit den Verlust meiner Wohnung ueberstanden, sondern ich bin daran gewachsen: ich habe meinen Traumberuf aufgenommen, habe mich darin selbststaendig gemacht und bin in der Folge nach Suedafrika gegangen, habe damit einen weiteren Traum verwirklicht. Ich lebe am Meer und war noch nie in meinem Leben so gluecklich, wie in den ersten Jahren nach dem Klinikaufenthalt.
Nach 6 Jahren leide ich zur Zeit wieder mehr unter Depressionen und wuerde gerne noch einmal nach Wolfsried kommen. Solange ich aber noch hier bin, wende ich viele der Werkzeuge an, die ich in der Klinik gelernt habe. Meine Freunde betiteln mich mit meinen 50 Jahren als weise Frau - eine Weisheit des Herzens, die ich in der Klinik und danach in meinen Gruppen erlernt habe.
Ich moechte keinen Moment meiner Zeit in Wolfsried missen, auch wenn viele sehr schmerzlich waren, schwierig und unglaublich erhellend.

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Silversurfer am 17.04.2011

Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten. Aber für mich passt das alles vorne und hinten nicht zusammen und ist für mich voller Widersprüche. Wie kommen Sie darauf, dass alles mit IHNEN zu tun hat, was Ihnen widerfahren ist? Wieso ist es nicht ein Versagen der Umwelt, wenn Ihre Bedürftigkeit nicht befriedigt wird? Das klingt für mich, wie wenn ein kleines Kind, sich selbst noch dafür anklagt, dass es nicht das bekommen hat, was es dringend gebraucht hätte zum Leben. Und sich dafür dann auch noch die Schuld gibt. Kann ich nicht nachvollziehen.....
Es gibt Menschen, die in ihrer Kindheit grausame Dinge erlebt haben. Wollen Sie denen auch erzählen, dass die selber daran Schuld sind? Und was ich auch nicht nachvollziehen kann ist, dass Sie schreiben, dass Sie glücklich waren wie nie zuvor in Ihrem Leben, und danach schreiben Sie, dass Sie wieder mehr unter Depressionen leiden. Und dass Ihre Freunde Sie als weise Frau betiteln? Passt das zusammen? Depressionen haben und weise und glücklich sein? Also für mich sind das totale Gegensätze. Und wieso möchten Sie eine schmerzhafte Zeit nicht missen? Fänden Sie das glaubwürdig wenn Ihnen jemand erzählen würde, dass er eine schmerzhafte Zahnarztbehandlung als eine Zeit schildern würde, die er nicht missen wollen würde? Sorry, aber für mich passt das alles von vorne bis hinten nicht zusammen. Ich war selber in der Klinik - und bereue jede einzelne Sekunde, die ich da verbracht habe.

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nicht empfehlenswert

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1993
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
kuschelparadies
Kontra:
unprofessionelle Therapeuten
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

nicht empfehlenswert!
Grenzen der eigenen Behandlungsmöglichkeiten werden nicht erkannt
unprofessionell
damalige Praktikantin/ Psychologiestudentin deckte in einer Patientenvollversammlung alle im Persolalbereich offen besprochenen Gerüchte über die "Therapeuten" zum Schutz von uns Patienten aus und bestätigte meine Wahrnehmungen.Danke dafür nochmal, s.

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tankekrum am 20.12.2009

ich möchte ergänzen, dass ich selber in Wolfsried retraumatisiert wurde. Meine "Therapeutin" hat mir einen sexuellen Misbrauch von meinem Vater aufgedrückt - ohne, dass ich selber eine eigene Erinnerung hatte. Meine Familie wurde kurz darauf eingeladen zum Gespräch. Die Therapeutin sagte, der Klinikchef hätte sie gewarnt, da mein Vater sehr redegewandt sei und intelligent. Im Gespräch selber haben wir über unsere Beziehungen innerhalb der Familie gesprochen. Alles völlig belangloses Zeug.
Es gab mehrere Suizide von Mitpatienten nach deren Entlassung.
Wolfsried ist eine echte Gefahr für schwer traumatisierte Patienten!!!!!
Eine ECHTE Traumaklinik, in der ich später mehrfach war, hat mir mein Leben zurück geschenkt.
Ich hätte Wolfsried verklagen können, laut mehrern Aussagen von späteren Therapeuten und Psychiatern.
Für leichter verletzte Mitpatienten war die Zeit in Wolfsried hilfreich. Sie profitierten vor allem von der Nähe durch die Mitpatienten.

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