MEDIAN Kliniken Daun - Thommener Höher

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Tommener Höhe
54552 Darscheid
Rheinland-Pfalz

12 von 19 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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19 Bewertungen

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Das ist Körperverletzung

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Absolut Null
Kontra:
Inkompetenz pur
Krankheitsbild:
Depression und Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann meinen Leidensgenossen, welche diese, harmlos ausgedrückt, negativen Erfahrungen nur bestätigen. Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, ich würde es nicht für möglich halten ! Bei mir haben die Klinikmitarbeiter (30% ok- 70% beschissen ist noch geprahlt) noch einen draufgesetzt. Ich mache es kurz: 10 Tage Schlafentzug, Krankenhauskeim (MRFA, wer den nicht kennt, bitte Googeln, dann ist klar, wovon ich rede ! ) und zu allem Überfluss noch einen Nervenzusammenbruch in der Nacht, vor meiner Abreise. Ich wundere mich eigentlich, dass dieser hygienisch wie vor Inkompetenz strotzender Saustall sich überhaupt Klinik nennen darf, und dieser scheinbar bis heute ungestraft davon gekommen ist. Bei mir wird dieser Dreckspuff nicht ungeschoren davon kommen. Gesundheitsamt ist bereits informiert, Strafanzeige wegen Körperverletzung wird gestellt und diverse Medien z.Bsp. BILD Zeitung und diverse TV Sender. Die kommen mir nicht davon ! Das habe ich mir zu meiner Lebensaufgabe gemacht !!!

Diese Klinik ist eine Schande!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Das Essen - meistens. Und die Landschaft im Umkreis
Kontra:
Angepriesene Therapien gibt es nicht, Massenabfertigung, Zwei Pflefgekräfte pro Schicht für 160 Patienten. Herrschsüchtige Therapeutin, von oben herab, die einen auch mal auslacht. Ergo Raum ausgestattet mit uralten Flaschen mit Farbresten. Kein Wasser
Krankheitsbild:
Abhängigkeitserkrankung, schwere Depressionen, Traumafolgestörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Schlichtweg ein Skandal.
Ich kannte Stat. Therapie, freute mich drauf und wurde mehr als enttäuscht. Angereist mit Mann zur Paartherapie wurden wir in verschiedene Gruppen u. Zimmer gesteckt, obwohl lange vorher besprochen war, wie problematisch es für uns wäre 5-6 Mon. mit Fremden das Zimmer zu teilen, ich massive Probleme bekäme, würde jmd. schnarchen. Selbiges passierte 2x. Zusätzl. roch eine Mitpat. so sehr, dass mir übel wurde. Unsere Super Therapeutin fuhr mich daraufhin von oben herab an, ich sei nicht Rehafähig. In 5 Mon. hatte ich 4 Einzelgespräche, über mein Trauma wurde kein einziges Mal gesprochen. UK 3x in 5 Mon.
Als Mitpat. Verdacht auf "Krätze" (ja, genau!) hatte, wurde das unter den Teppich gekehrt u. mit Wäschewechsel genüge, erklärt u erst nach Patientenaufstand dem G.Amt gemeldet.
Nach einem zugegebenermaßen starken Regelbruch von mir (nach Betteln und Flehen eines Pat. überreden lassen ein Rezept für ihn einzulösen), von dem er eine Hand voll nahm, nicht wie hoch u. heilig geschworen nur 1-2 um endlich mal eine Nacht nicht von Schlaflosigkeit gequält zu sein u. er es ohnehin selbst einlösen würde, sobald er das 1.Mal in den Ort dürfe (Ja, bin selbst süchtig u. weiß, wie wir manipulieren können, DAS hätte ich ihm jedoch nie zugetraut), kam er wohl auf den Geschmack u. stahl im Dienstzimmer eine Tüte voller Btm, von denen er sich massenhaft einverleibte. Als ich das mitbekam, wollte ich es eigenständig melden, es fiel jedoch von selbst auf u. danach hatte ich zuviel Angst, weil von diesem Aufenthalt soviel bei mir abhing (Sorgerecht, Adaption). Umso schlimmer, dass ich allein für ALLES verantwortlich gemacht wurde, was passiert war, ohne zweite Chance, am Monatsende, mittellos, ohne Substi-Arzt, der schwierig zu finden ist und täglich nötig ist, ohne eine Bleibe (Adaption war so hinfällig), während andere nach 2,3 Rückfällen bleiben durften und sogar Abbrecher die Abreise-trotz vollem Konto-aus dem Sozialfonds bezahlt bekamen.
Eine Schande!!!

Man kann nur hoffen, daß einiger der Ärzte hier selbst mal zu gesetzlich Versicherten werden

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die zweitschlimmste Erfahrung meines Lebens. Früher habe ich Sätze wie "ich bin schlechter rausgekommen als reingegangen" nicht für bare Münze genommen. Sobald die Rolläden runter sind geht der Punk ab: da wird gedealt und konsumiert, auf dem Gelände Schnapsflaschen... falls man Meldung macht über die Zustände (weil man um seine Abstinenz fürchtet) latschen mal zwei Therapeuten tagsüber durch die Gruppen, machen eine Stichprobe und das war's.

Vorsicht: Mülleimer leeren und das Wegmachen rücksichtlos hinterlassenen Drecks anderer gehört zum Therapieprogramm. Wer nicht mitmacht ist ein Querulant. Die Verursacher lachen sich kaputt und drücken sich. Die auf der Webseite beworbene Sauna ist... in Daun. Will man hin, muß man sich Tage zuvor anmelden. Spontan geht da gar nichts.

Die sog. "psychoedukativen Vorträge" sind ein Witz: die selbe Leier im Turnus. Vorträge über gesunde Ernährung... haha. Zweimal die Woche gibt's eine Bananane oder Salat. Das Essen ist vorgekochter Dampfgarmatsch. Hmm aber Sonntags gibt's immer lecker Geschnetzeltes: trockene Fetzen in Fertigsauce. Der "Koch" wünscht tatsächlich guten Appetit.

Der Entlaßbericht setzt sich aus Textbausteinen zusammen. Wer geht hat voll arbeitsfähig zu sein, sonst rentiert sich's ja auch nicht für die Klinik. Fähige Therapeuten verlassen die Klinik so schnell es geht. Die einzigen vier fähigen und tatsächlich um den Kunden bemühten Mitarbeiter haben während meines Aufenthaltes den Laden verlassen.

Man muß sich beleidigen und gängeln lassen. Über die Nebenwirkungen von Medikamenten wird nicht aufgeklärt. Da wird einfach lustig drauf los experimentiert. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Vorsicht vor dem umfangreichen Freizeitangebot! Dies setzt sich zusammen aus: man darf ein wenig was in der Turnhalle machen. Es gibt einen Leseraum.

Wer auf herablassenden und entwürdigenden Umgang durch Sozialarbeiter steht, sollte sich den Laden auf jeden Fall anschauen gehen.

Aussage eines kompetenten Mitarbeiters während meiner Aufenthaltszeit: "Ist mir eh langsam alles scheißegal hier. Bald bin ich aus em Saftladen raus"(Zitat!). Und dann war er weg. Unglaublich. Die Mitarbeiter teilen sich in genau zwei Kategorien auf: 1. Hängengebliebene, welche aus welchem Grunde auch immer nichts besseres finden und ihrem Kram nach Schema F machen und 2. junge, motivierte und engagierte Kollegen, die völlig überfordert sind.

Schlimme Zustände sind das.

Kranker raus wie rein.

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Gruppenzusammenhalt
Kontra:
Menschlichkeit nach der Nase
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hier wird man wie ein Stück Vieh, von der Klinik in einer Psychiatrie überführt worden ohne Einwilligung und dann wieder zurück. Therapie- Bausteine fallen aus. Also ich kann nichts gutes Sagen. Sogar die Zimmer und die Bäder sind in einem unzumutbaren Zustand. Mineralwasser muss man selbst kaufen. Ich rate von der Klinik ab. Hauptsache das Geld fließt.

Mit mir nicht.

1 Kommentar

MedianKommunikation am 28.11.2019

Einen schönen guten Tag, wir sind sehr erstaunt, dass Sie so unzufrieden mit unserer Einrichtung waren. Sie sehen ja selbst an den anderen Beiträgen, dass die überwiegende Mehrzahl der Patienten mit einem guten Gefühl und Ergebnis nach Haus geht. Es wäre schöner gewesen, wenn Sie direkt während des Aufenthaltes zu uns gekommen wären. Vielleicht hätten wir Sie dann noch besser unterstützen können. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft eine stabile Gesundheit.

Gruppe D jan. 1991

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1991   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Immerwieder
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholabhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

1991 Jan bis Mai 4 Monate auf Thommern Gruppe D Jürgen S. unser Therapeut war einer dem man nichts vormachen konnte selbst mal Abhängig war er knallhart habe einige Abbrüche erlebt aber ihm verdanke ich mein fast 30 Jahre neues Leben ohne Alkohol bin ihm und seinen Kollegen auf Thommern bis heute Dankbar würde jedem diese Klinik empfehlen Dieter Gruppe D

Langjährig trocken dank Darscheid

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1089   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Sehr gute Zherapeuten
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach jahrelanger Sauferei 4 Monate in Gruppe O von April 1989 bis August 1989. SEITDEM BIS HEUTE TROCKEN.
Mehr Gutes kann ich über die Klinik nicht sagen.

Neues Leben

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1989   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Gesamtkonzept
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach nun 30 Jahren Nüchternheit möchte auch ich etwas zur Thommener Höhe schreiben.
Ich hatte es 1989 (März–September, Gruppe A, (und vielleicht erinnert sich noch jemand an mich?)) mit Therapeuten zu tun, die selbst eine abgeschlossene Suchterfahrung hatten. Das war mein Glück und meine Rettung.
Ich hatte bereits eine 6-Monats-Therapie u. 2 Kurzzeit-Therapien hinter mir, ohne einen Zugang zur Nüchternheit zu finden. Hier aber war es sinnlos, vor meinen ungeliebten Wahrheiten zu flüchten und mich mit Ausreden und Psychotricks in die Büsche zu schlagen. DIE wussten, wovon sie sprachen, ich konnte ihnen nichts vormachen. Nach Anfangsschock (weil meine alten Strategien nicht funktionierten) eine große Erleichterung.
Ich begann mit 19 Jahren den Alkohol als Stimmungsmanipulator und Versuch einer Selbstheilung einzusetzen. Das steigerte sich über 22 Jahre hinweg, bis ich zum Schluss, mit 41 Jahren, die gewünschte Wirkung nicht mal mehr mit Stroh-Rum herbeizwingen konnte und das Trinken zur Besessenheit geworden war. Ich musste, ob ich wollte oder nicht.
Während ich das hier schreibe, kommen noch immer die Tränen der Dankbarkeit über die auf der Thommener Höhe geschehene Erlösung von diesen Teufel Alkohol, der mit falschen Versprechungen soviel Lebenszeit, Partnerschaften, Familien, Karrieren, u. vieles mehr, stiehlt und zerstört.
Unter dem Titel „Der Teufel schrieb mir die Tanzmusik“ habe ich dann 2003 meine Suchtgeschichte veröffentlicht, die auch 2006 als Theaterstück „Under Cover“ dramatisiert wurde. Der Titel ist inzwischen vergriffen. Aber vielleicht initiiere ich noch mal eine Neuauflage.
Ja, die Thommener Höhe war der Startschuss in ein neues Leben. Natürlich auch mit Höhen und Tiefen, aber mit viel mehr Höhen. Bin dann meinem Mann begegnet, der auch schon 32 Jahre nüchtern ist.
Wünsche jedem, der das hier liest, sich mutig seiner Sucht zu stellen u. gebotene Hilfe anzunehmen. Damit LEBEN (endlich oder wieder) stattfinden kann. Mit den besten Wünschen. Monika T.

3 Kommentare

Eifelhai am 17.04.2019

Hallo Monika89,

ich freue mich für dich, dass DU es schon so lange geschafft hast trocken zu sein.

Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass die Professionalität so wie Du sie erlebt hast, heute nicht mehr da ist.

Meine Erfahrung ist leider:
Hauptsache die Kohle fließt in die Taschen des Betreibers.

Woran ich das festmache:
Einige Mitarbeiter haben mir (hinter Vorgehaltener Hand) gesagt, dass es vor einigen Jahre noch um den Patienten ging und nicht darum, dass das Haus voll belegt war.
Es gibt:
zu wenig Personal,
zu geringe Entlohnung der Mitarbeiter,
sehr hoher Krankenstand,
hohe Fluktuation der Mitarbeiter
die Mitarbeiter die sich wirklich bemühen sind total überlastet
Dadurch Ausfall der Therapiestunden
Das wird aber von der Klinikleitung SCHÖN geredet, oder man bekommt, wenn sich genug beschweren als Trostpflaster einen Gutschein für kostenlosen Kaffee und ein Stück Kuchen.
Prima, das hilft jedem ungemein der Bemüht ist seine Sucht und die eigentlichen Probleme weswegen es zur Sucht kam auch zu bewältigen.

Außerdem fehlt ein wirkliches Therapieangebot das auf den Einzelnen ausgerichtet ist, um das Grundproblem der Alkoholsucht zu behandeln.
Du bekommst eine auf eine 3/4 Stunde in der Woche beschränkte persönliche Therapiestunde.

Was ich in meiner Zeit dort am schlimmsten fand war, dass ein Arzt einer Patientin die Suizidgedanken hatte, erst mal seine Hilfe versagt hat und sie erst nachdem Patienten mit einer Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gedroht hatten behandelt hat.

Fazit:
am nächsten Tag stürzt sie sich aus dem 1. Stock über das Geländer in Erdgeschoss.

Sie hatte Glück im Unglück.
SIE LEBT NOCH.

Reaktion der Klinikleitung:

Alles alles Schönreden.

Die wenigen, die sich nicht darauf eingelassen haben, wurden unter Druck gesetzt.

Wenn das nicht geholfen hat, wurden sie teilweise unter Fadenscheinigen Gründen (rausgeworfen), als geheilt vorzeitig entlassen.

Meine Entlassung habe ich zum Teil selbst verschuldet, habe einem Mitpatienten Prügel angeboten, weil er Gruppengeheimnisse verraten hat.

Was danach kam, darf ich hier nicht Schreiben, da es sich um ein schwebendes Gerichtsverfahren handelt.

Monika89
bleibe weiter eisern, wehre dich weiter erfolgreich gegen deine Krankheit.

Sicher sind jetzt viele der Meinung früher war alles besser

NEIN

Es gibt auch Kliniken die auch Heute noch wirklich helfen können.
Die auf den Patienten und nicht au

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Niemals wieder ...

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Landschaftlich sehr ruhig und schön gelegen.
Kontra:
Die Wirtschaftlichkeit der Klinik liegt im Fokus der Klinikleitung, nicht die Gesundheit des Patienten
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Sie sind zwischen 18 und 40 Jahre alt, haben in ihrem Leben noch nichts auf die Kette gekriegt, außer unter Auflage eine Entwöhnungbehandlung durführen zu lassen auf Bewährung aus dem Strafvollzug zu kommen und sie haben tierisch Bock drauf, jeden Tag nahezu unsanktioniert Party zu machen?
Dann sind sie in der Median Klinik auf der Thommener Höhe genau richtig. Hier können sie sich ihren Stoff per DHL zuschicken lassen, im Zimmer hinter den Möbeln oder besser noch im angrenzenden Wald verstecken um Abends bei Bedarf zu jeder Zeit darauf zu greifen zu können. Die Klinik ist unverschlossen und bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit über die Notfalltreppen aus den ersten Stockwerken jeder Zeit im Dunkeln ungesehen aus der Klinik zu kommen.
Sie sind zwischen 40 und 60 Jahre alt, haben schon einige zig Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt, sind vom Job, Familie und vom Leben gezeichnet, an einer schmerzhaften chronischen Krankheit erkrankt, haben daher zur Flasche oder Medikamenten gegriffen, sind dann irgendwann zu der Erkenntnis gekommen, das es so mit ihrem Leben nicht mehr weiter gehen kann?
Dann sind sie in dieser Klinik total falsch und werden nach der „Reha“ wahrscheinlich traumatisiert oder reif für die geschlossene Abteilung sein. Okay, vielleicht gelingt es den Einen oder Anderen seinen Drogenkonsum während des Aufenthaltes in den Griff zu kriegen.
Pluspunke der Klink.
Die Lage ist sehr ruhig und prima zum Wandern geeignet.

Meine Partnerin und ich (Paartherapie) haben es geschafft 4 Monaten abstinent zu bleiben.
Innerhalb einer Woche durften wir ein gemeinsames Zimmer beziehen.

Minuspunkte:
Die Therapeuten wirken wenig authentisch, verfahren nach dem 0815 Scheuklappen-Schema, welches sie im Studium beigebracht bekommen haben.
Einkaufsmöglichkeit ist etwa 75 min Fußmarsch entfernt.
Die Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mangelhaft.
Es gibt nur 2 Bettzimmer.
Es gibt kein TV und Internet auf den Zimmern, Kostenpflichtiges Wlan nur im Bereich der Cafeteria.
Mobiledaten UMTS/LTE per Handy funktioniert nicht.
Nur ein Wasserspender für Wasser in der Klinik.

... ich könnte noch seitenweise etwas dazu schreiben Leider nur noch weitere negative Eindrücke.

Weswegen diese Klinik so viele positive Bewertungen bekommen hat ist uns unbegreiflich.

2 Kommentare

swingsultans am 30.08.2018

recht seltsam, ich war selbst vor 20 Jahren dort und es hat bis heute funktioniert.
Da ich auch regelmäßig die Ehemaligen treffen besuche, sehe ich auch das es bei vielen anderen auch funktioniert. Die Möglichkeit Alkohol zu kaufen oder sich schicken zu lassen, gab es immer. Patienten sind auch damals rückfällig geworden. Wie soll das den verhindert werden? Zimmer durchsuchen? Es wurden regelmäßig Alkohol kontrollieren durchgeführt. Wer erwischt wurde musste vor das Gremium und wenn man Pesch hatte, würde man entlassen.
Die Frage ob ich TV oder Internet brauche muss sich jeder selbst beantworten, gab es damals in dem Umfang nicht.
Die Klinik bleibt mir in guter Erinnerung und ich würde es wieder machen.

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Den Weg zurück ins Leben geebnet

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Zwei-Klassen-Patient (nach Menge der Erkrankung)
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Patient zwischen Mai und August 2012. Die Klinik Thommener Höhe ist sehr einsam gelegen, optimal für alle,die sich selbst suchen und wieder finden wollen. Die Therapieeinheiten sind straff durchorganisiert, teilweise leider jedoch etwas chaotisch. Die Einrichtung der Zweibettzimmer hatte ihre besten Zeiten hinter sich. Das Essen war für Grossküchenverhältnisse top. Die Therapeuten sind, wie ausserhalb der "Käseglocke" auch, mehr oder minder sympathisch.Kompetent sind sie allemal! Wer "nur" mit einer Suchterkrankung aufwarten kann, fällt therapeutisch leicht hinten runter, bekommt Einheiten nur mit Beharrlichkeit, das jedenfalls war mein Eindruck. Wenigstens eine Depression sollte noch drin sein.
Und doch bin ich dank der Thommener Höhe seit 5,5 Jahren trocken. Wer in einer Klinik für Suchterkrankungen Universalrezepte erwartet, wird schwer enttäuscht werden. Wer sich dort aber mit sich selbst beschäftigt, mit und an sich arbeitet und die therapeutischen Angebote wahrnimmt, der bekommt den Weg in ein suchtfreies Leben geebnet.

Gute Klinik, Pech mit der Therapeutin

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1998   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Das ist Therapie, kein Wellness-Urlaub)
Pro:
Alles, außer meiner Therapeutin.
Kontra:
Meine Therapeutin
Krankheitsbild:
Polytoxikomanie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mein Aufenthalt war 1998. Nach über 20 Jahren Mischkonsum und 2 Therapien a' 6 Monaten, hatte ich als längste Trockenphase 4,5 Jahre geschafft.
Ich kannte viele, die mit dieser Klinik total zufrieden waren, entsprechend waren meine Hoffnungen.
Dafür, dass ich eine Therapeutin bekam, von der ich aus heutiger Sicht meine, dass sie auf der falschen Seite des Schreibtisches saß, konnte niemand etwas.
Außerhalb der Bezugsgruppe lernte ich richtig gute Therapeuten kennen und schaute immer neidvoll über den Zaun.
An der Klinik, dem Konzept, der Versorgung kann ich nichts bemängeln. Heute würde ich die Klinik, nur bezogen auf die Bezugstherapeutin, nach 14 Tagen verlassen, damals konnte ich das noch nicht.
1 Jahr später hatte ich das Glück, meine 4. und letzte Therapie in Bad Herrenalb machen zu können.
7 Wochen, die mehr gebracht haben als insgesamt 15 Monate Therapie zuvor.
Nach jetzt knapp 18 Jahren zufriedener Abstinenz, arbeite ich als Suchtberater und MPU-Vorbereiter und erlebe immer auf's Neue, dass auch negative Erlebnisse immer eine positive Seite haben.

Danke

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1991   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Alles
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
Alkoholiker
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dank der Thommener Höhe bin ich seit jetzt fast 25 Jahren trocken, trocken und zufrieden.
Ohne die Klinik und ihrer Mitarbeiter hätte ich es NIE geschafft.

ALLEN, die hier etwas von "Sibirischem Gefangenenlager" schwadronieren sei ins Poesiealbum geschrieben:

Dies ist eine Suchtklinik, eine therapeutische Einrichtung und kein Wellnesshotel mit all inclusive Club-Med.-Animation. Gefangen ward/seit IHR in Eurer Sucht.

Den Weg gezeigt, der nach der Therapie eingeschlagen werden kann! Nämlich danach beginnt das Leben....

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Siehe einzelne Anmerkungen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Therapeuten waren top! Nie im Leben wäre ich auf die Idee kommen, zu malen oder ähnliches! Auch die Gruppen- und Einzeltherapie war hervorragend! Sporttherapie/Körpertherapie ebenso)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Da keine weltbewegende Krankheit vorlag, sondern nur mal Schnupfen, kann ich über darüberhinaus gehende Behandlungen kein Urteil fällen!)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alles okay! Die Bürokratie, die anfiel, wurde erledigt! Ich erwarte nicht, das dies innerhalb 5 Minuten passiert ????)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Wirkt alles etwas in die Jahre gekommen und die Zimmer sind klein! Im Nachhinein lässt sich aber sagen, ich war da, um mich selbst zu finden, und nicht um in einen 40 Zoll Flat zu glotzen!)
Pro:
Therapeutenteam
Kontra:
Klinikgebäude- und gelände! Man überlebt es ????
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo,
als relativ junger Patient war ich zunächst geschockt, wo ich gelandet bin und das ich dort die nächsten 12 Wochen verbringen soll! Von müssen kann nicht die Rede sein!
Einöde, nichts los, Stadt 8km entfernt usw.! Es lässt sich aber nun sagen, das dies gut tat! Die Ruhe! Auszeit vom Alltag, der Hektik und die Zeit, für sich, die man sonst nie erhalten hätte und absolut nutzen soll! Sie ist ein Geschenk! Ich lernte mich dort erst kennen!
Wenn Du dich auf die Arbeit des gesamten Therapieteams einlässt, funktioniert dies auch! Du bist dort dein eigener Herr! Ich habe nie Schwierigkeiten dadurch bekommen, dass ich meine eigene Meinung vertreten habe und auch mal eine Therapieeinheit als "Scheiß" bezeichnet habe! Wenn Du deinen Weg findest, den Du später einschlägen möchtest und wirklich motiviert bist, wird dir sowas auch mal "verziehen"!
Dir wird dort nichts in den Schoss gelegt! Du musst gewillt sein, an dir zu arbeiten! Sonst waren es eben 12 beschissene Wochen in der Eifel, oder eine, intensivste Zeit deines Lebens!
Grüßen möchte ich hier Frau M., Frau Z., Frau M.N. und den Rest vom Therapeutenteam!
Auch gehen selbige an meine ehemaligen Weggefährten aus Gruppe A (März bis Juni)! Wer sich melden mag, tue dies ????

Langzeitherapie bei Otto

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1996   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Raucherpavilion den es damals nicht gab
Krankheitsbild:
Alkohol und Medikamentenabhänhig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich hatte im Juli 1996 das große Glück in diese Klinik zu kommen. Mein Therapeut von damals war Otto der leider in der Zwischenzeit verstorben ist. Die 16 Wochen dort haben mich und mein gesamtes Leben verändert. Drei Jahre nach dem durchaus schweren aber auch tollen Aufenthalt, habe ich meine jetzige Frau kennengelernt. Mit ihr habe ich zwei Kinder. Beruflich bin ich in deutlich besseres Fahrwasser gekommen. Das wichtigste, seitdem lebe ich trocken und zufrieden. Sicher gibt es immer im Leben Probleme, nur wie ich die trocken besser bewältigen kann das habe ich dort gelernt. Sicher sind die Wochen der Eingewöhnung schwer, jedoch danach ging es bei mir bergauf. Offen und ehrlich mit sich und anderen umgehen, neues Verhalten erlernen und andere und sich selbst lernen zu verstehen. Vier Sterne Hotels leiste ich mir heute, nur dazu wäre es nicht gekommen wenn ich nicht in dieser Klinik gewesen wäre.

wenn Rückfall dann ditte richtig

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
War sehr zufrieden
Kontra:
die Rückfall Profilaxe
Krankheitsbild:
Alkohol abhängig
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Mit der Klinik hatte ich die besten Erfahrungen bis ich einen Rückfall mit 0,10 Promille hatte darauf hin wurde ich rausgeworfen mit der Begründung wir hatten Überlegt ob Rauswurf oder verlängerung wenn ihr was trinkt in dieser Zeit dann bitte genug dann dürft ihr auch bleiben.

2 Kommentare

eifelerjong am 26.08.2015

Ob ein Rückfall mit 0,10 Promille oder mit 4,0; Rückfall ist Rückfall.

  • Alle Kommentare anzeigen

Nimm die Thommener Hände die Dir gereicht werden und lebe!

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wollte nach 15 Wochen nur schweren Herzens Thommen verlassen)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Fragen wurden immer beantwortet)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (regelmässig und auch nach Bedarf immer medizinische Hilfe vor Ort)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Die Organisation könnte etwas besser funktionieren)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Man braucht kein 5 Sterne All inklusiv, um trocken zu werden!)
Pro:
Absolut weiter zu empfehlen!
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkoholikerin
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo!
Ich war 2014 auf der Thommener Höhe in Gruppe M und kann nur sagen: Es war das beste, was mir als Alkoholkranke passieren konnte!! Ohne diese 15 Wochen, die Geduld und intensive und beharrliche Arbeit mit den Therapeuten, die Programme, die vielen Gespräche mit gleichgesinnten Mitpatienten aber auch durch die Zeit für mich, hätte ich die Kurve vermutlich nicht gekriegt und könnte heute nicht diese durchweg positive Bewertung über die Thommener Höhe schreiben.
Es gibt nur 2 Voraussetzungen, damit man sich auf Thommen gut einlebt und wohlfühlt und als gestärkter Mensch mit geradem Rücken wieder sein Leben meistern kann:
1. Absolute Ehrlichkeit vor sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber und
2. Man muss die Therapiepläne unter Mitgestaltung für sich zulassen und sich einlassen.
Beides habe ich auf Thommen gelernt und darf heute wieder trocken und eigenverantwortlich mein Leben leben!
Das wünsche ich jedem Alkoholiker.
Und wer seine Erwartungen zu hoch steckt Und meint, Therapeuten, Ärzte, Pflegepersonal und Küchenteam wären nur dafür da, ihnen den Allerwertesten hinterher zu tragen, dem wünsche ich ein Gehirn zum Nachdenken: ihr könntet auch sternhagelvoll in der Gosse in Eurem Erbrochenen liegen und einsam auf den Alkoholtod warten!
Ich kann die AHG-Klinik Daun/ Thommener Höhe absolut weiterempfehlen!! Ein Rettungsanker für jeden der abgestürzt ist und man erhält Hilfe auf allen Gebieten! (medizinisch, therapeuthisch, zwischenmenschlich, beruflich, rechtlich, familiär...) und die wunderschöne Lage und Ruhe tut ihr Übriges, damit ihr euch wieder um das Wichtigste kümmern könnt: EUER Leben! Ihr müsst es nur wollen!
In diesem Sinne: ich freue mich auf das Ehemaligentreffen Ende Juni!

Gruppe i 2005

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Therapeut R.D.
Kontra:
Krankheitsbild:
politoxomanie (Drogen, Medikamente)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war von juni 2005-september in der Gruppe I ( politoxomanie ) ich suche meine Leidensgenossen ;-)Auch die anderen aus dieser zeit.
ich will wissen wie es euch ergangen ist und wie es euch geht.
So nun meine Bewertung : Leider darf man hier keine Namen nennen. Ich war wie gesagt in der Gruppe i und unser damaliger Therapeut war rh... dunke.
Top. .der Mann wusste wovon er spricht.
Leider hatte er in dieser Zeit 2 Wochen Urlaub und dann kam die Vertretung. Fr. Ki.... da wollte ich sofort abbrechen. Ich habe Gespräche mit ihr verweigert. In meinen Augen ist diese Frau zu festgefahren. Bei allem was aus dem Ruder gelaufen ist war sie komplett überfordert. Ansonsten waren alle anderen Therapeuten gut.
Unser damaliger Therapeut ist seit ca. 2007 in Rente, das erklärt auch die negativen Äußerungen von manchen hier.
Zu mir selbst ,ich bin seit dieser Zeit clean :-)

1 Kommentar

Tanjas2008 am 11.10.2017

Hallo ich war ebenfalls im Jahr 2005 aus der Thommener Höhe in der I-Gruppe.

Gruss Tanja

G.Dahl

Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Danke)
Pro:
Alles bestens
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann nur sagen, das mein Sohn wegen Alkohol und Drogen war.Und das alle Mitarbeiter alles geben um die Probleme der Patienten zu beheben oder besser mit dem Problem umgehen können. Da mein Sohn einige Monate dort war und es geschafft auch ohne Drogen und Alkohol zu leben.Danke danke danke

Sehr gute Klinik für Suchtkranke

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Therapeuten
Kontra:
Raucherpavillon
Krankheitsbild:
Medikamente und Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Am 11.02.2014 wurde ich nach 10wöchiger Behandlung regulär entlassen.Nach starken Eingewöhnungsschwierigkeiten, bemerkte ich nach 3 Wochen erste positive Veränderungen an mir. Wie sie das fertiggebracht haben weiss ich noch immer nicht, wahrscheinlich ist es das Gesamtkonzept. Alle Therapeuten, ob jung oder erfahrener, sind sehr motiviert und es liegt ihnen am Herzen, den Patienten zu helfen und sie in ein suchtfreies, zufriedenes Leben zu führen.

Nach einer Woche auf der Aufnahmestation wird man einer Bezugsgruppe zugewiesen. Danach besteht der Tagesablauf wie folgt: Gruppentherapie (mit Therapeutin), interne Gruppe, Ergotherapie, Sport, Freizeitgestaltung wie Wandern, Sport etc., je nach Therapiezielen Depressionsbewältigung, Frauengruppe, autogenes Training und ähnliches.Das ist alles harte Arbeit, aber es lohnt sich.Abends Tagesbericht schreiben, nach 3 Wochen Jellinekbericht und dann die LUSA(Lebens-und Suchtanalyse, wird in der Gruppe vorgetragen,mit Rückfragen), oh Gott dachte ich,nie im Leben, aber das ist so was von befreiend und nur positiv zu bewerten.

Von den (sehr menschlichen)Therapeuten fühlte ich mich nie wie ein Mensch 2.Klasse behandelt und konnte meine Meinung frei äussern. Das leidige Punktesystem macht auch Sinn, denn sonst macht jeder war er möchte.Alkholkontrolle auch ok, weil fast täglich Rückfälle.Zimmer einfach, aber sehr gemütlich.Fernseher habe ich nie vermisst und dass man ein Zimmer teilen muss, finde ich auch gut, da man sich sonst abends wieder einigeln würde.

Negativ: -Raucherpavillon, bin selbst Raucher, aber das ist menschenunwürdig.
- Frühstück und Abendessen, immer gleiche Wurst
und Käse, kann ich nie mehr im Leben essen.

Mein Fazit: Es war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe.Ich betrat die Thommener Höhe als sehr kranker Mensch, der das ganze Leben nur noch negativ betrachtete und verliess sie als zufriedener, positiv denkender Mensch. Ich kann diese Klinik nur weiterempfehlen.

Enttäuscht

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Rein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Falsche Aussagen (Lügen))
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Zeitmangel keine wirkliche Diagnostik (Psysche wird getreten))
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Chaos Ich selbst mußte 3 mal anrufen um eine schriftliche Einladung zu erhalten)
Pro:
Erkenntnis der Abhängigkeit
Kontra:
Das Leben kann auch ohne Alkohol schön sein!!!!
Krankheitsbild:
Alkoholabhängig
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt Thommener Höhe geplannt 8 Wochen Abbruch nach 4 Wochen.(Alkoholabhängikeit)

Was ich hier erlebt habe kann ich nicht wirklich wiedergeben,daß glaubt mir keiner!!!Ich wurde zum Menschen 2 Klasse dekradiert.Überall habe ich dies zu spüren bekommen.Wer sich wehrt hat es noch schwerer.Eigene Meinungen sind nicht erwünscht.Selbstwertgefühl wird untergraben.Ich wußte nicht mehr was richig und falsch ist.Meine Motivation wechselte in Ablehnung.Keinerlei persönliche Näherung mit Therapeut in knapp 4 Wochen ein einziges persönliches Gespräch.1 Stunde und dann zeigte die Therapeutin mit dem Finger auf die Uhr.Ich wurde in der Gruppe nie akzeptiert nur weil ich mich gewehrt habe,ich wäre uneinsichtig sollte mich anpassen und mit dem Strom schwimmen.Ich habe in der Gruppe 2 Rückfälle erlebt, von Leuten die fast 3 Monate hinter sich hatten.Diese Leute tun mir wirklich leid,sie haben nichts gefunden was Ihnen geholfen hätte
Zum Schluß habe ich selber nur noch an mir gezweifelt.Gesundheitliche Problem traten auf bis hin zu Krankenhauseinweisung.
Meine Frau hat mich daraus geholt,ich war schon nicht mehr in der Lage zu entscheiden was für mich gut ist.Ich habe zuhause lange gebraucht um das wieder hinzukriegen,was die in 4 Wochen in mir kaput gemacht haben.Ich bin seit fast 1 Jahr trocken aber bestimmt nicht aufgrund dieser Erfahrung,im Gegenteil ich hätte dort wieder zum Alkohol gegriffen vor lauter Verzweiflung.Viele werden jetzt sagen der hat nichts kapiert,doch ich habe auch positives mitgenommen.Ich hab gesehen was Alkohol anrichtet
Die Menschen die wirklich am Ende sind die keinen Sinn mehr in Ihrem Leben sehen,nein soweit sarf es nicht kommen,ich werde mir das für immer vor Augen halten,ich liebe mein Leben und werde alles daran setzen das meine Zukunft darauf ausgerichtet ist.Nur ich kann mir wirklich helfen.(Ich hoffe das ich niemanden zu nahe getretten bin.An alle gleichgesinnten seit stark auch wenn es immer wieder Probleme gibt kämpft für euch selbst.Das seid ihr euch schuldig und auch wert.

1 Kommentar

steppi99 am 06.12.2014

genau so kann ich das unterschreiben war zwölf wochen da Hilfe kann man dort nicht erwarten 2 Einzelgespräche das 1.bei Ankunft das 2.bei Abfahrt wollte auch abbrechen aber mein stolz hat mich zurück gehalten.Ich muß aber den Schwestern ein großes Lob aussprechen zu 98% ich darf ja keine Namen nennen,an alle die da noch hingehen ihr müßt es selber wollen Hilfe=fehlanzeige ich bin jetzt fast 3Jahre trocken ich und andere haben mitbekommen wie da gesoffen wurde,aber es hat keinen interresiert Hauptsache die Kasse hat bezahlt

wer will kann erkennen was alkohol anrichtet

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (allerdings braucht man eine menge unterschriften auf den entlassungspapieren)
Pro:
gefunden zu haben warum alkohol verändert mein leben
Kontra:
na ja ein steak wäre sonntags auch nicht schlecht
Krankheitsbild:
Alkoholsucht
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

100% wäre ich sehr zufrieden gewesen wenn in der thommener höhe ein schwimmbad zur verfügung gestanden hätte die fahrt nach daun zu dem nicht sehr schönen bad ist umständlich.die therapeuten hart aber herzlich besonders frau G.J.ich würde sagen es hat gefruchtet.ich habe selbsvertrauen gelernt und bin ohne alkohohl ein ganz anderer mensch.die klinik ist kein urlaubsort aber wer den willen hat hilfe zu erhalten der bekommt sie.DANKE

gutes Therapiekonzept

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Traumatherapie mittels EMDR
Kontra:
kein WLan
Krankheitsbild:
Alkohol/Medikamente
Erfahrungsbericht:

Die Therapeuten haben mir sehr geholfen meine Suchtproblematik zu verstehen. Durch die vielen Einzelgespräche, einem Paargespräch und die Auseinandersetzung in der Gruppe kam ich mir selbst und somit auch Anderen wieder ein gutes Stück näher.
Aber auch die Körpertherapie und der Sport halfen mir, meine körperliche Verfassung wieder zu stabilisieren.
Zusatzlich zu dem allgemeinen Therapieangebot bzgl. der Sucht wird auch ( und das ist fudamental wichtig!!!) nach anderen psychischen Störungen, bzw. Erkrankungen geschaut.
Wer also mit Depressionen, PTBS oder Angststörungen zu tun hat und evtl. Alkohol/Medikamente zur Selbstmedikation eingesetzt hat, findet hier mit Sicherheit Hilfe. Meiner Meinung nach wird auf der Thommener, gerade im psychologischen Bereich mit sehr modernen Methoden gearbeitet. Das Personal ist fit und überwiegend motiviert, zudem auch noch sehr menschlich. Es wird auf gleicher Augenhöhe gearbeitet, was für mich sehr wichtig ist. Die Körpertherapie fand ich auch absolut spitze - hier wurde viel mit Humor gearbeitet. Die Sporteinheiten sind individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Also - mein Faszit ist: wer wirklich etwas an sich verändern möchte, d.h. ernsthaft seine Sucht in den Griff kriegen will, der ist hier voll und ganz an der richtigen Adresse. Es kommt natürlich auf die eigene Motivation an, mit der man an die Sache rangeht. Alles ist möglich.
Das Essen ist auf dem Niveau einer guten Mensa, man kann tgl. zwischen 3 Gerichten wählen. ( auch vegetarisch).
Die Zimmer sind recht spartanisch eingerichtet und es ist halt nicht so einfach mal ein ruhiges Plätzchen zu finden. Ich bin dafür immer in den Ergoraum gegangen, der abends bis 22:30 h geöffnet war oder bin im angrenzenden Wald spazieren gegangen. Ich mag die Natur, deshalb habe ich mich dort sofort wohlgefühlt.
Ich empfehle diese Klinik Menschen, die gerne aktiv sind und dazu bereit sind ein wenig Verzicht zu üben, Menschen, die etwas verändern möchten.

So ist es aus Meiner Sicht

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gute Besserung durch gute Therapie !
Kontra:
Essen!!!!!! Wichtig für "Geist und Körper"
Krankheitsbild:
Merfach Diagnosen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin noch Patient und mit der Behandlung sehr zufrieden.
Mich irritieren Äußerungen wie Langeweile in der Freizeit, das ist doch hier kein Robinson Club auf Mallorca mit Annimatoeren.
Sinnvolle Freizeitgestaltung hat jeder selbst zu definieren und sie dann nach Behandlung in sein Leben individuell einzuplanen um ein zufriedener zu sein.
Therapeuten sind da und hören zu, man kann zu ihnen.
Wenn man aber nicht spricht wie soll der Therapeut den wissen das jemanden der Schuh drückt?!
Sport und Fitness ist als hat man einen Persönlichen Trainer, aber die wenigsten wissen es zu schätzen.
Ich habe einen Laufpass und 2 Urkunden.
Wass hier angeboten wird hat Sinn, die Traumastabilisirung hat mir weiter geholfen.
Was mich Ärgert ist hin und wieder die Küche, das Personal das mich kennt behandelt mich gut, aber der Küchen Chef kann glaube ich nicht lesen und kommt dann arrogant rüber. Auf meinem Plan steht ohne Soße, aber ich bekomm nicht das vereinbarte und muss deshalb freiwillig hungern.
Medizinisch bin ich auch zufrieden und individuell behandelt und beraten.
An der Rezeption giebt es eine Dame die sich mal überlegen sollte wer hier Kunde ist.
Ausnahmen bestätigen die Regel und ich bin mit dem Ganzen Team sehr zufrieden.

Jürgen.P

Suche

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich suche nach einer Doris die in der Zeit von November 12bis Febraur 13 in der Klinik war.Leider weiss ich nur ihren Vornamen.Vielleicht kann mir jemand weiter helfen und kennt ihren Nachnamen oder hat ne Telefonnummer von ihr.Wäre um eure Hilfe dankbar.Lieb Grüsse Micha

Strafe statt Therapie

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Patienten laufen sinnlos im Kreis herum)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (keinerlei Behandlung erkennbar)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Schwestern geben sich Mühe
Kontra:
tödliche Langeweile
Krankheitsbild:
Depression/Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

ich hatte den Eindruck eines sibirischen Straflagers.
Ausgangsverbot,pure tödliche Langeweile.
Abends saßen Patienten in der Kantine und spielten SKAT!!!!

Ich spiele seit 20 Jahren kein Skat mehr weil Skat und SAUFEN
bekanntlich zusammengehören.
Das soll Therapie sein?Lächerlich und ein Lehrbeispiel für Geldverschwendung.

Wie im Bootcamp

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Gutes Essen
Kontra:
Therapieablauf
Krankheitsbild:
Alkoholmissbrauch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

-Absolut keine Privatsphäre.
-Nur Doppelzimmer, Zimmer dürfen nicht abgeschlossen werden.
-TV auf den Zimmern Verboten.
-Zimmer und Bad müssen die Patienten reinigen.
-Kaffeteria, Klinikgelände und Parkplatz müssen Patienten reinigen.
-Patienten werden in der Gruppe bloßgestellt.
-Durch Tagesberichte wird Druck auf die Patienten ausgeübt.
-Jeden Tag das gleiche Thema in der Gruppentherapie.
-Für die Therapeuten gibt es nur einen Krankheitsverlauf.
-Bestrafungen wie im Kindergarten durch irrsinniges Punktesystem.
-Bezugstherapeuten ziehen ein allgemeines Schema durch, einzelne
Belange der Patienten werden nicht berücksichtigt.

4 Kommentare

tunichtgut am 20.02.2013

Entspricht genau dem was ich gesehen und erlebt habe.
Schlimmer gehts nicht!

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Partner eines Patienten

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Suchttherapie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Sehr gutes Angehoerigengespraech)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Partner wurde komplett durchgecheckt)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Zusammenhalt in der Gruppe
Kontra:
Ernährung / zukünftiges (Koch)verhalten
Krankheitsbild:
Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Noch knapp 3 Wochen bis zur Entlassung.
Bin als Partner / -in sehr zuversichtlich.
Die anfänglichen Eingewoehnungsschwierigkeiten ("Pampa!") haben sich nach wenigen Wochen relativiert.
Auch die anfängliche Einstellung " aber nachher kann ich mir doch wieder ein Bierchen ab und zu gönnen " scheint der Realität gewichen.
Ich bin sehr zuversichtlich und weiss / wusste meinen Partner in guten therapeutischen Händen.
Verbesserungsvorschlag: Verbindliche Kochkurse (wo lauern Gefahren; hilfreich auch für Angehörige!) , mehr Bewusstsein für Sport wecken
ansonsten: derzeit sehr zufrieden!

1 Kommentar

Cello365 am 20.04.2013

Die damalige Sicht muss ich leider relativieren:
Positiv: Mein Partner ist nach wie vor trocken.
Äußerst negativ: Der Therapieerfolg war durchaus gefährdet, da ich unmittelbar nach Therapieende mitbekam, dass mein Partner während der Therapie - zumindest gegen Ende - sexuelle Beziehungen zu einer Mitpatientin in deren Patientenzimmer unterhalten hatte, dies der Gruppe und der Gruppentherapeutin bekannt war und die Therapeutin mich dennoch, als ich sie völlig fassungslos telefonisch um Rat bat, absolut hängen ließ in meiner Verzweiflung und mich weder aufbaute noch mir sinnvollere Tips geben konnte, als dies mit meinem Partner zu klären.
Hier hätte ich wesentlich mehr Fingerspitzengefühl und Weitsicht erwartet und Ratschläge, wie man einen frisch aus der Therapie entlassenen Alkoholkranken mit dieser Problematik konfrontiert, ohne soviel Druck aufzubauen, dass er rückfällig wird!!!!!

"Umerziehungslager" statt Therapie

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Für mich war es die Hölle!!!!!!!!!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Immer das gleiche Thema > Alkohol Tag für Tag)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (In meiner Wohnung geht es mir wieder gut!!)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Unregelmäßige Abläufe)
Pro:
Essen war gut
Kontra:
Personal & Therapeuten unfreundlich
Krankheitsbild:
Suchtkrank -Alkohol-
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich war es keine Therapie, sondern ein "Umerziehungslager"!!
Ein Suchtkranker (Alkohol) wird wie ein Mensch 2.Klasse behandelt, und erhält eine Therapie.

Ein Nikotinsuchtkranker der ein Herzinfarkt auslöst ist Mensch 1.Klasse, und erhält eine Kur.

Meine persönliche Erfahrung in AHG Kliniken Daun- Thommener Höhe:

Nur 2-Bett- Zimmer.
Privatsphäre ist auf 2-Bettzimmer niemals gegeben, und das bei 8-16 Wochen aufenthalt!!
Zimmer müssen von Patienten selbst geputzt werden.
Badezimmer auf den 2-Bettzimmer müssen selbst geputzt werden.
Bettwäsche muss vom Patient selbst aufgezogen, und gewechselt werden.
Müll & Unrat muss von den ausgewählten Gruppen selbst vor der Klinik in Müllsäcken abgesucht werden.
Zigarettenkippen müssen von den Patienten vor der Klinik abgesucht werden.
Fernsehverbot auf eigene Zimmer.
Nur im Gemeinschaftsraum was die Mehrheit sehen will!!
Aufenthalsräume müsse von den Patienten selbst gereinigt werden.
Tische im Speisesaal müssen von Patienten gereinigt werden.
Einzelne Patienten werden vor der ganzen Patienten-Gruppe durch Therapeuten bloß gestellt.
Patienten werden täglich durch erstellen von Tagesberichten unter Druck gesetzt.
Ausgang erst nach 3 Wochen möglich, und dann mit Begleitung.
Zwischendurch Zimmerdurchsuchung nach Alkohol.
Zwischendurch Alkoholkontrolle durch Pusten im Automat.
Im ganzen fühlte ich mich durch das Personal der Klinik nicht als "Kranke-Person" , sondern als Versager und Säufer eingestuft und so behandelt.
Mineralwasser nur während der Essenszeit kostenlos.
Sonst muss alles selbst bezahlt werden.
Jetzt geht es mir wieder gut, ich bin in meiner Wohnung.
Auch ohne Alkohol!!
Meine Erfahrung ist den Kostenträgern kaum bekannt, deshalb werde ich jetzt einen ausführlichen Bericht anfertigen.
Mein Kostenträger sagte mir nach meiner Schilderung:
In Untersuchungshaft wäre der Aufenthalt angenehmer!!

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Mister23 am 30.05.2013

Hallo, habe eine frage? Meine Freundin ist in Behandlung auf der Thommener höhe und meint das auf dem Klinik Gelände ein Küssverbot besteht.
Sie meint das wenn ich sie besuche, ich sie nicht küssen darf etc.
Stimmt das oder wo kann man das nachlesen? Und aus welchem Grund sollte das wenn so sein?

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Das Beste was mir je passier ist

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die gute Küche , die wunderbaren Therapeuten
Kontra:
nix
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2 x zur Langzeit therapie auf den Thommener Höhen . beim 1. mal hab ich NIX kapiert , einfach die Therapie gemacht und fertig . kurze zeit später der Rückfall ( Alkohol ) Erneut Entgiftung mit anschließender Langzeit Therapie . Das war 2009 . Bis heute bin ich zufrieden " trocken " . Dank der Hilfe der Therapeuten , den Gesprächen und der Erkenntnis , dass " das 1 ".Gläschen " eine Welle in Gang setzt , die zum Tsunami mutiert . ich bin dankbar und glücklich , dass ich auf der Thommener Höhe Therapeuten hatt , die wissen ! wovon ich sprach

Danke für Alles

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1998   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Kann ich nicht beurteilen, brauchte keine mediz. Unterstützung)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Habe ich aber sehr wenig mit zu tun gehabt, wurde für mich erledigt vom Arbeitgeber)
Pro:
Alles
Kontra:
Fällt mir grad nicht ein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als ich im Aug. 1998 als Patient in die Knispel kam, habe ich erst gedacht "ich bin hier falsch, hier Gehör ich gar nicht hin!" aber ich bin mir sicher, dass sehr viele anfangs so gedacht haben. Der größte Schock war, dass ich 16 Wochen bleiben sollte. Gut ich hab's gemacht. Ich bin mittlerweile sehr sehr dankbar, dass ich dort war. Es ist jetzt über 12 Jahre her und ich bin durchgehend trocken. Ich fühle mich wohl und würde jedem, der zumindest Alkoholiker ist, auch, wenn er es erst nicht so sieht, diese Klinik ans Herz legen. Ich habe diese Aufbauhilfe genutzt und nach den 16 Wochen konsequent weiter, natürlich auch mit familiärer Unterstützung und der Unterstützung meiner Freunde, meiner Arbeitskollegen und meiner Vorgesetzten dran gearbeitet und kann nur sagen, ich bin allen beteiligten dankbar.

Lieber Nüchtern,wie ständig Besoffen.

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1983/1984   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Super Klinik
Kontra:
zu wenig Freizeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Achim,Alkohol und Medikamenten Abhänig und Nüchtern.
Ich war mit der Thommenerhöhe sehr zufrieden.
Und ich kann diese Klinik auch jedem Empfehlen,der den
Wunsch hat mit dem Saufen oder andere Drogen auf zu hören.
Würde auch jedem Empfehlen,mach diese Therapie für dich,
nicht für deinen Arbeitgeber,Partner/in,Staatsanwalt oder was
es da noch so gibt.
Denn wer den Wunsch hat mit den Drogen auf zu hören
und an sich Arbeitet der Schafft dieses auch.
Ganz Wichtig ist,nach der Therapie eine Selbsthilfe Gruppe zu
besuchen. Die Klinik ist gerne bereit,dir da weiter zu helfen.
Nun wie die Zimmern und das Essen ist,dass mußte selbst
feststellen. Zur meiner Zeit war das Sehr-Gut.

Trocken ist schöner

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2004   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Würde wiederkommen, trocken bleiben ist besser)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetent in fast allen Bereichen)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Behandlung wie ein Privatpatient, war klasse)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Wo Bürokratie ist, funktioniert nie alles perfekt.)
Pro:
vieles, das zeigt der Erfolg
Kontra:
wenig und das ist Geschmacksache
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es war natürlich ein schwerer Weg, aber bei Therapiebeginn versprach man eine zufriedene trockene Zeit. Nach nun 7 Jahren Abstinenz kann ich sagen: ja es ist möglich! Wenn man Therapie willig ist und mitarbeitet (das ist Voraussetzung!), ist man in dieser Klinik gut aufgehoben. Die Lage mitten in der "Pampa" erschreckt einen zunächst, erweist sich aber im Laufe der Therapie als hilfreich, da man sich eher mit sich selber beschäftigen sollte. Inzwischen sind sowieso regelmäßig Klinikeigene Pendelbusse unterwegs, wodurch die Lage auch für nicht Auto Besitzer kein großes Problem darstellt. Ansonsten gibt es vor Ort "fast" alles. Man wird in der Klinik wie ein Mensch behandelt, auch wenn man ganz unten ist. Dies ist in unserer heutigen Gesellschaft ja leider selten so.
Sollte ich nochmals Hilfe benötigen, werde ich alles daran tun wieder nach Thommen zu kommen.

1 Kommentar

steppi99 am 06.12.2014

wann sind denn die Klinik eigenen Busse gefahren?wahrscheinlich nur für besondere Menschen und das auch noch jeden Tag

Mit die beste Entscheidung meines Lebens

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Medikamentengruppe
Kontra:
zu weit abgelegen (einkaufen)
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War beim "Antritt" sehr sekeptisch und dachte nur: oh Gott ,16 Wochen am A... der Welt." Doch es war mit die beste Zeit in meinem Leben.Endlich Zeit für mich und meine Probleme, die mir dort erst richtig bewußt wurden.
Mit Hilfe meiner Therapeuten habe ich es geschafft mein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Auch will ich die Gruppe nicht vergessen die zu dieser Zeit einfach nur super war, habe viele tolle Leute kennengelernt,zu denen auch heute noch ein guter Kontakt besteht (war April - Aug. 08 da).
Was sehr positiv zu bewerten ist, war die Einbeziehung meiner zwei Kinder und meines Mannes, damit auch sie "lernen" konnten mit mir und meiner Erkrankung umzugehen.
Jürgen und Fr. Sch. sei Dank.
Es war die beste Entscheidung meines Lebens nach 25 Jahren Medi. Missbrauch nach Thommen zu gehen.
Bin übrigens immer noch abstinent und stehe wieder vollkommen klar mit beiden Beinen im Leben und meistere auch kritische Situationen ohne Suchtmittel.
Hiermit danke ich allen, die mich dabei unterstützt haben,obwohl es nicht immer einfach (auch nicht logisch) war.

Thommen war der Anfang meines neuen Lebens

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1999
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Jederzeit wieder)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Besonders bei der Nachsogeberatung und Arbeitssuche)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Kann ich nicht richig beurteilen, da ich kaum welche brauchte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es gab nie Probleme)
Pro:
Ich konnte dort sehr viel Eigenverantwortung übernehmen
Kontra:
Es liegt halt etwas bescheiden mitten im Wald.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vom 31.08.1999 bis zum 21.12.1999 war ich in Thommen. (16 Wochen)
Für mich war es eine schöne zeit und es hat mir an nichts gefehlt. Auch wenn ich meine Bewertung erst nach mehr als 10 Jahren hier einstelle, ist das gut so. Heute sehe ich die Dinge von damals anders. Dachte in Thommen, ich bin Erwachsen, warum die ganzen Vorschriften und Regeln. Oft habe ich mich über Verbote und Komentare in den Tagesberichten geärgert und beschwert.
Die Klinik kann nur so gut sein wie ich mich selbst einbringe.
Wenn ich dort nur lüge und die halbe Wahrheit erzähle (ich tat dies zu einem großen zum teil) kann mir bei meinen Problemen, die ich verschweige auch keiner helfen. Ich fand die Hilfe welche ich dort bekommen habe sehr gut, habe auch nie ein 5 Sterne Hotel erwartet, es ging mir einfach nur darum vom Alkohol befreit zu werden und wieder besser leben zu können. Das Ziel habe ich dort erreicht und anschließend bis heute mit hilfe der Selbsthilfegruppe konnte ich meinen Weg fortsetzen. Würde ich wieder Rückfällig, wäre es mir egal in welche Klinik oder Entgiftung ich gehen würde, wichtig ist das ich es tun würde und das ich hilfe bekomme. Doch es hat einige Jahre gebraucht bis ich das so wie heute sehe.
Danke an Thommen, es war einfach KLASSE bei EUCH!
Ärzte: Sehr gut
Therapeuten: Sehr gut
Zimmer: Gut
Gruppenfluhr: Gut
Freizeitgestaltung: Gut
Küche: Gut
Therapie: Sehr Gut

Zeit um sich selbst kennen zu lernen und zu verstehen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Alles im allem: ok)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Da fehlte so einiges)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Allgemeinmediziner nur arrogant und hochnäsig)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ruhe und Zeit um zu sich selbst zu finden
Kontra:
Mangelhafte individuelle Betreuung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Erst 3 Wochen Entgiftung in Zülpich, dann nach 4 monatiger Abstinenz zur Langzeitthrapie (16 Wochen) nach Daun in die Eifel.
Erst mal: tolle Lage in der Eifel, nettes Personal zur Verpflegung und Reinigung. Das Essen war für eine Klinik meiner Meinung nach gut und reichlich, die 2-Bettzimmer sinngerecht eingerichtet.
Die Therapie ist überwiegend Gruppentherapie, Einzelgespräche nur bei speziellem Bedarf auf Anforderung. Nachteil: wer sich nicht äußert und um ein Einzelgespräch bittet (weil er sich nicht traut, sich ggf. schämt oder was für Gründe auch immer) bleibt auf seinem Problem sitzen - die Therapeuten haben es nicht bemerkt oder wollten es nicht bemerken.
Tolle Ansätze wie Lebens-und Suchtanalyse, Abschiedsbrief an den Alkohol die man auch nach der Klinik als Werkzeug zur Hand hat werden einem da mitgegeben und insgesamt hat man recht viel Zeit zu sich selbst zu finden.
Nicht toleriert werden natürlich Alkohol und Drogen (wen wundert´s), aber auch in anderen Bereichen wird mangelnde Disziplin mit einem Verweis geahndet, und bei Drei Verweisen ist meistens Schluß: Rauchen außerhalb des Raucherpavillions, oder zu spät zu den Therapiezeiten erscheinen, oder wie bei mir ein unerlaubtes Wochenende (ohne Rückfall) außerhalb der Klinik zu verbringen - Leute ich bin 47 Jahre alt!!!!Das hat dann nach 9 Wochen zum Therapieende geführt. Aber: Ich bin seit dem konsequent abstinent, denn ich glaube, ich habe genug Handwerkszeug mit auf den Weg bekommen um ohne Alkohol im Leben klar zu kommen - gewirkt hat die Therapie also, auch wenn ich mit einigem nicht einverstanden war.

2 Kommentare

nigel am 02.06.2010

47 hin oder her stell dir vor jeder kommt und geht wann er will? Chaos komplett,oder? Außerdem ist das Leben kein Ponyhof.(denk auch an die Versicherung,wenn was passiert)

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Klinik mit guten Therapeuten und das Umfeld ist stimmig.

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Alles-vom Essen bis zur Unterbringung u. Klima
Kontra:
Gruppentherapie kann aufgestockt werden
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bin als "Profi" nun 18 Monate trocken. das sagt eigentlich alles aus. Am wichtigsten für mich war die Gruppenarbeit, der enge Kontakt, der gemeinsame Entschluss, dass gemeinsame lachen und weinen. Jede "Zwangsaufgabe, vom Jellik bis zum absolute Knaller, der Lusa (Lebens-u. Suchtanalyse in Schriftform) war eine Herausforderung für mich und hat mir weiter geholfen.
Gruß und Dank an Rita sowie an das gesamte Klinikteam.

Bernd-aus Kall

Trau Dich

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 01-04/2008
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (danke Wolfgang)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
therapeutische Behandlung
Kontra:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

12 Wochen Eifel, stationäre Entwöhnungsmaßnahme
Es ist kalt, gelegentlich schneit es, was habe ich auch erwartet in der Eifel???
12 Wochen Zeit, nur für mich, für mich Zeit mein Leben zu reflektieren. Zeit in der Gruppe zum Erfahrungsaustausch, Zeit für die wahre Therapie, nicht die Ware Therapie, die im Anforderungskatalog der Leistungsträger steht.
Unterbringung: o.k., Essen: Die Salatsoßen könnten abwechslungsreicher sein, Verwaltung: o.k., Personal: ohne so jemanden wie Frau Neumann würde so ein Laden wahrscheinlich nicht laufen, ansonsten sehr nettes, humorvolles Personal (Ladys, ja Ihr seit gemeint und ich sach nur Sevelatwurst). Ich hatte mit meinem Bezugstherapeuten riesiges Glück, er hatte genau das richtige Feeling für mich, (nochmals danke Wolfgang)
12 Wochen Eifel, stationäre Entwöhnungsmaßnahme
Ich weiß nicht, was ich erwartet habe in der Eifel, aber es ist eingetreten. Ich führe ein abstinentes Leben, habe das Rauchen aufgehört und in der Nachsorge geht es nochmal so richtig zur Sache.

An den Menschen, der dieses liest und u.U. zur Thommener Höhe geht:
Deine Entscheidung ist richtig. Pack deine Unsicherheit und Ängste ein und mache Dich auf den, auf deinen Weg der Heilung


Grüße aus Köln

Trocken sein

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Suchttherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 06/07
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
gute Suchttherapie
Kontra:
schlechte med.Bäderabt.
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe auf Thommen viel über mein Suchtverhalten gelernt und bin seit 17 Monaten trocken.
Leider ist die medizinische Ausstattung schlecht, die einzige Badewanne war sechs Monate außer Betrieb ect.
Das Essen war wirklich abwechslungsreich und gut.
Besonders die Therapeutische Begleitung, das Arbeiten und Leben im Gruppengefüge hat in vielen Situationen sehr geholfen.