AGAPLESION ELISABETHENSTIFT Darmstadt
Landgraf-Georg-Straße 100
64287 Darmstadt
Hessen
191 Bewertungen
davon 3 für "Lungenheilkunde"
Sogar Oberarzt stellt falsche Diagnose
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden (außer die Pflegekräfte)
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Pfleger auf Station waren super freundlich
- Kontra:
- falsche Diagnose
- Krankheitsbild:
- Hustenanfall
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Meine Schwester wurde vom RTW und Notarzt wegen einem Hustenanfall von der Arbeit abgeholt. Sie wurde im E-Stift eingeliefert. Erste Verdachtsdiagnose der Notärztin war ein allergischer Asthmaanfall.
Nach einer Blutuntersuchung, Urinuntersuchung und einem Röntgen wurde sie ohne Kommentar stationär aufgenommen.
Am nächsten morgen bei der Oberarzt Visite, sprach er von einer akuten Bronchitis und sie wurde entlassen. Sie sollte sich bei einem Pneumologen vorstellen.
Nachdem wir ein Tag nach der Entlassung beim Pneumologen waren, hat er sich schon gewundert, warum kein Lungenfunktionstest durchgeführt wurde. Nach zusätzlichen Untersuchungen hat er gesagt, dass es sich um Asthma bronchiale handelt und nicht eine akute Bronchitis.
Sie hat jetzt Bronchienerweiternde Medikamente bekommen und es geht ihr sehr gut.
Außerdem wurde der Entlassbrief falsch verfasst.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
weniger zufrieden (Arzt zu wortkarg, könnte mehr erklären)
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Kontra:
- lange Wartezeiten, Personal oft gestresst
- Krankheitsbild:
- COPD
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Bin als Patientin zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen im Pneumologischen Zentrum.
Leider sind das immer mindestens zweistündige Aufenthalte, wobei auf die Untersuchung (Blutab-nahme, Lungenfunktionsprüfung) und das Gespräch mit dem Arzt nur etwa 20 min. entfallen.
Ansonsten heißt es warten, warten, warten.
Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass jeden Tag etwa 6 Not- bzw. unangekündigte Fälle eingeschoben würden und sich daher die regulär ausgemachten Termine (in meinem Fall 1/2 Jahr vorher) verschieben würden.
Wenn bekannt ist, dass es täglich Notfälle gibt, müssen eben die regulären Termine anders gelegt werden. Das ist eine Organisationsfrage.
Den Mitarbeiterinnen am Empfang des Pneumologischen Zentrums merkt man oft an, dass sie ob der Fülle der Patienten (und wahrschein-lich auch wegen der Beschwerden wegen der langen Wartezeit) genervt sind.
Der Arzt selbst ist ziemlich wortkarg, aber er nimmt sich doch Zeit.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
- Pro:
- nichts
- Kontra:
- vieles
- Krankheitsbild:
- schwere Bronchitis
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Mann, 88 Jahre alt, wurde mit einer schweren Bronchitis eingeliefert. Dass er nach einer Kriegsverletzung nur noch eine Lunge hatte und außerdem suizidgefährdet war, war bekannt seit Jahren. Am 9.12.2012 erdrosselte er sich am frühen Morgen mit der Klingelschnur für die Schwester. Der Tod wurde festgestellt, die Polizei gerufen, ich durfte 2 Stunden später zu meinem toten Mann.
In dieser Nacht hatte eine 22 jährige Schwester in 14 Zimmern Dienst! Total überlastet!
Gestern bekam ich ein Schreiben, viele Angehörige würden gerne den Ort noch einmal sehen, wo der geliebte Mensch gestorben ist, anschließend Gottesdienst.
Wer würde gerne den Ort noch einmal sehen, wo der geliebte Ehemann sich selbst getötet hat? Niemand!
Ich fand dieses Schreiben unverschämt und taktlos.
Es riss eine Wunde auf, die eben ein ganz klein wenig beim Verheilen war. Ein wenig.
In dieses Krankenhaus brächten mich keine zehn Pferde mehr!!!