MediClin Kliniken Bad Wildungen

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Ziergartenstr. 9
34537 Bad Wildungen
Hessen

85 von 119 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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119 Bewertungen davon 3 für "Schmerztherapie"

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Fachkompetenz fehlt hier

Schmerztherapie
  |  berichtet als Arzt oder Einweiser   |   Jahr der Behandlung: 24   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Einzelzimmer, Essen
Kontra:
Fachpersonal
Krankheitsbild:
Schmerzen
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Grob fahrlässige Behandlung, grenzt an unterlassener Hilfeleistung.

1 Kommentar

MEDICLIN Bad Wildungen am 21.02.2025

Sehr geehrte/r Frau/Herr "User8“,

wir bemühen uns, auf die Wünsche unserer Patient*innen/Rehabilitand*innen einzugehen.

In Ihrem Fall scheint uns das nicht gelungen zu sein. Das bedauern wir.

Wir sind an einem Lernprozess und einer internen Klärung Ihres Falles interessiert. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Ansprechpartner:
Herr Lühr
Qualitätsmanagementbeauftragter
https://www.mediclin-badwildungen.de/kontakt/


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der MEDICLIN Kliniken Bad Wildungen

Sport hilft nicht immer und bei allem

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Schöne Umgebung
Kontra:
schlecht organisiert
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vor fast 2 Jahren war ich in der Klinik, es war einfach nur schrecklich.

Zu dem Zeitpunkt ging es mir körperlich (Schmerztechnisch gesehen) recht gut, der Arzt hatte mich wegen Erschöpfung zur Kur geschickt.

Es wurde überhaupt nicht auf mich eingegangen, ich sollte sehr viel Sport machen zum Erholen blieb überhaupt keine Zeit um mich zur Wehr zusetzen war ich zu erschöpft.
Obwohl ich eine versteiftes oberes Sprunggelenk habe sollte ich Walken gehen, in der Gruppe mit fussgesunden Menschen. Es wurde an meinem Medikament rumgenörgelt, obwohl vom Arzt verschrieben und gut Wirksam. Die Psychologin meinte ich sei da, damit ich Arbeitsfähig werden sollte. Das war aber falsch, da ich nicht arbeite, und es auch nicht vor habe, ich wollte auch keinen Rentenantrag stellen. Sondern ich sollte mich einfach nur Erholen um weiter an mir arbeiten zu können. Ich wurde sehr oft gefragt ob ich Alkohol trinke, musste einen Vortrag über Suchtmittel anhören, obwohl ich weder Rauche (habe ich noch nie) noch Alkohol oder Tabletten schlucke (Ausser einem einzigen Medikament das wir der Arzt verschreibt).
Das Essen war OK, aber immer Tellerportionen, für mich viel zu viel, sehr viel Fertigsaucen die ich nicht vertrage, Buffe wäre besser, das man wählen könnte ob man Sauce möchte mehr oder weniger Nudeln. Für mich gab es zu wenig frisches Gemüse und wenn dann auch immer mit Sauce.
Die Leute waren im grossen und ganzen nett (es geht ja auch nett zusagen „Sie simulieren“) aber wohl nicht kompetent. Das Zimmer war hell, gross und freundlich eingerichtet, das Bett hatte aber eine nur 8 cm dicke Schaumstoffmatratze, auf der nicht mal mein gesunder Mann schlafen konnte. Zur Klinik gehört auch ein Schwimmbecken, wäre das Wasser darin warm .............

Mir wurde erst am Abend vor meiner Abreise mitgeteilt das die Kur nicht verlängert würde. Die Zuzahlung könnte man nicht per Überweisung machen.......... ging natürlich doch. Alles in allem war die Klinik schlecht organisiert, viele Veränderungen wurden uns erst mitgeteilt, nach dem sie schon vorbei waren. Anstatt zu warten hätten man in der Zeit auch etwas anderes machen können.

Das schlimmste war der Abschlussbericht. Da stand das etwas mit den Blutwerten nicht stimmen würde und das kontrolliert werden sollte, die beigelegten Werte waren aber völlig in Ordnung. Das ich eine Simulantin sei und mir nichts fehlen würde. Der Orthopäde war sehr sauer und hat sich gefragt für was er eigentlich Röntgenbilder gemacht hatte. Wir vermuten das meine Unterlagen verwechselt wurden. Nun nach 2 Jahren habe ich mich so einigermaßen erholt.

Folgenschwer

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Schmerztherapie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (fehlte)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Antidepressiva: friss oder leide)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
gibt es für mich nicht
Kontra:
keine objektive Beurteilung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo alle zusammen,
ich war in Februar 2006 5 Wochen von der DRV aus in dieser Klinik wegen Fibromyalgie. Die Anreise mit der Bahn und mehrmals Umsteigen bei starken Minusgraden war schon der Horror.
Bei der ersten Visite wurde mir von der Stationsärztin vor den Latz gekanll:" Wenn Sie einen Rentenantrag gestellt haben gehen wir davon aus, daß Sie kein Interesse an einer Verbesserung Ihrer Gesundheit haben!" Ich war wie vom Blitz getroffen. Bei all dem jahrelangen Unverständnis der Ärzte für meine Beschwerden war mir so was noch nicht vorgekommen.
Ich kam in dieser Klinik psychisch(aus diversen, fundierten Gründen) und physisch, wegen meiner schmerzbedingten Unbeweglichkeit bei Kälte (Minus 20°C) an. Das Zimmer war extrem klein (ich habe Platzangst) und man verweigerte mir einen Tausch und extrem hellhörig (Toilette und Telefonate im Nebenzimmer waren deutlich hörbar). Die langen Wege vom Zimmer zu den Behandlungen, mitunter auf der gegenüberliegenden Strassenseite, und dem Speiseraum waren für mich nur unter äußersten Schwierigkeiten zu bewältigen. Ich erhielt keine einzige Anwendung, die mit angenehm war. Im Gegenteil: Flossenschwimmen und Wassergymnastik. Ich habe sehr gefroren. Kommentar des Therapeuten:" nun stellen Sie Sich nicht sich an."Aussage Chefarzt:" In diesem Wasser können sogar Säuglinge baden." Hallo!? Aber ich mit meinen Schmerzen nicht! Auch war die Außentemperatur in der Halle für mich zu kalt. Auch hatte ich Walking. Ich konnte vor Schmerzen kaum ein Bein vor das andere setzen und sollte walken???
In den Fluren gibt es Brandschutztüren, die für mich kaum zu öffnen sind.
Bei der Ergotherapie brachte die Therapeutin ihr schlechterzogenes Enkelkind mit, das permanent die Aufmerksamkeit der Dame einforderte. Patienten waren nebensächlich.
Das PMR wurde lieblos runtergeleiert-kenne ich anders, die Atmosphäre sollte stimmen.
Das Raucherentwöhnungtraining war ein Kaffeekränzchen einiger Mitteilungsbedürftiger mit Themenverfehlung.
Eine Mitpatientin aus dem gleichen fuhr mit dem Auto über´s Wochenende nach Hause und fragte, ob ich mitkommen wolle. Also befragte ich meine Bezugstherapeutin diesbezüglich und sie hatte keine Einwände. Die Wochenenden dort waren für mich noch unerträglicher. Nach der Rückkehr, ich hatte 4 Wochen Reha hinter und noch 2 Wochen vor mir, meinte sie, daß sie das Ergebnis der Reha mit mir besprechen wolle. Auf meinen Einwand hin, daß ich ja noch 2 Wochen vor mir habe und wieso das Ergebnis jetzt schon feststehe meinte sie:"Wir haben uns unser Urteil gebildet." Diese Diplompsychologin erzählte mir dann so allerhand und ich konnte in dem Moment gar nicht begreifen, wie geschickt man doch einem das Wort im Munde ´rumdrehen kann. Ergebnis: voll arbeitsfähig. Ich war außer mir. Sie meinte dann noch ganz süffisant:"Wenn Sie übers Wochenende nach Hause fahren können, können Sie auch arbeiten." Leider hatte die gute Frau es nicht für nötig befunden, mich im Vorab über diese Konsequenzen aufzuklären. Geht man so mit psychisch angeschlagenen Schmerzpatienten um?
Ich habe die Reha nach 5 Wochen abgebrochen und das hätte ich gleich bei dieser netten Begrüßung schon tun sollen.
Ich kam in einem noch miserabelerm Zustand zurück-voll arbeitsfähig.
In dieser Klinik hat sich niemand individuell mit meiner Krankheit und mit mir befasst. Es war eine Massenabfertigung und alle wurden über einen Kamm geschoren.
Die Einsicht in den Rehabericht wurde mir verweigert.
Abgesehen von der physischen Verschlechterung, die man mir durch permanente Überanstrengung in dieser Klinik zugeführt hat, sind die psychischen Schäden sehr gravierend.
Ich wurde von Anfang an als Simulantin und Rentenjägerin abgestempelt und das hat seine Spuren hinterlassen.
Resultat: Antrag auf Rente wurde in Bezug auf diesen Rehabericht abgelehnt, Widerspruch auch.
Ich habe mich bis dato weder physisch noch psychisch von diesem traumatischen Erlebnis erhohlt.
Mein Kampf um EU-Rente hat sich wesentlich erschwert und verlängert.
Vielen Dank, Edertalklinik.
Christa

1 Kommentar

Junia777 am 06.02.2009

Hallo Christa
ich war Anfang 2007 in der Edertal-Klinik, ich bin da über die Krankenkasse hin gekommen, wegen körperlicher Erschöpfung. Psychisch ging es mir gut.
Mir wurde angedichtet ich wollte einen Rentenantrag stellen. Hallo ich bekomme keine Rente habe in Deutschland nie gearbeitet, und habe das auch gar nicht vor (mein Mann sorgt sehr gut für mich). So wie bei Dir, wurde überhaupt nicht auf meine Bedürfnisse und mein Wohl eingegangen, mir wurde vermittelt ich sei eine Simulantin und das stand auch im Abschlussbericht. Mein Hausarzt und Orthopäden waren so was von sauer. Wir vermuten, das meine Unterlagen im organisatorischen Chaos verwechselt wurden.
Ich hoffe es geht Dir mittlerweilen besser.