Es war an einem Tag, an dem Helloween (Jahre zuvor) gefeiert wurde. Kalt, nass und dunkel.
Ich hatte starke Schwellungen am Hals, vermutlich Lymphdrüsen.
Noch zuhause, ging es mir zunehmend schlechter, war wie benebelt. Dann, kurz vor einem Blackout, wurde der Notruf abgesetzt.
Ich wurde zuerst in ein anderes Klinikum gefahren, welches in der Nähe lag. Dann kam eine Umsetzung in das Virchow, da das angesteuerte Krankenhaus (KKH) keine Möglichkeit hatte, meinen Fall zu untersuchen.
Dort stand ich mehrere Stunden, gekleidet mit nur einem Umhang aus dem vorherigen KKH.
Irgendwann wurde ich zu einem CT auf dem fahrbaren Bett gefahren, durch viele Gänge, Aufzüge, etc. Man sah nur die Deckenbeleuchtung an einem vorbeiziehen.
Nach dem CT wurde ich aufgefordert, mich in der Notaufnahme wieder einzufinden. Es wäre kein Akt, den Ort zu finden, hieß es.
Noch immer in einem schlechten Zustand, nahm ich den Weg auf. Raus aus dem Gebäude, da stand ich nun, wo muss ich hin? Nach ewigen Versuchen, Gebäude zu betreten, gelang es mir in einer Abteilung Wärme zu schöpfen, welche leider Patienten betreuten, die igendwie anders waren. Helloween, ich war dabei, nein, mitten drin.
Durch eine Sicherheitsschleuse wurde ich auf freien Fußes gesetzt. Eine weitere viertel Stunde später erreichte ich den Ausgangsort, konnte mich aufwärmen.
Später wurde ich zu einem HNO zitiert. Ich hatte bereits einen Zugang im Arm, doch der junge Arzt wollte sich scheinbar ausprobieren. Mit dem Argument, einen neuen Stich zu machen, begründete er damit, dass das Blut frischer sei. Aha.
Danach schob er mir Schläuche durch die Nase und kam zu keinem Ergebnis.
Einen Tag später ging ich zu einem HNO, Ultraschall, Diagnose im Kasten. Die starken Schwellungen haben die Blutzufuhr eingeschränkt. Ich bestieg den Mount Everest, und noch höher, auf unserem Boden.
Sehr schwache Leistung des Virchows. An diesem Tage war auch eine Redaktion einer Zeitung dort. Halloween im Krankenhaus.
1 Kommentar
Beziehst du zuhause jeden Tag dein Bett oder was? Die hättens außerdem bezogen wenn du gefragt hättest, nächstes mal Mund aufmachen