Charité - Universitätsmedizin Berlin - Campus Virchow-Klinikum (CVK)
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Berlin
160 Bewertungen
davon 3 für "Gefäßchirurgie"
Gefäßchirurgie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
- Pro:
- Kontra:
- Diese Abteilung vermeiden
- Krankheitsbild:
- AMPUTATION
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin erschüttert über die Art und Weise wie Ärzte und Personal mit Menschen umgehen. Meinem Bruder wurde ein Fuß amputiert und durch die Ignoranz und Inkompetenz der Ärzte ist jetzt auch der andere Fuß amputiert. Wie billig ist Menschenleben ?
Gefäßchirurgie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (Schlechte Kommunikation unter den Mitarbeitern, miserables Arbeitsklima)
- Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden (Umbaustress bei Patienten und Mitarbeitern)
- Pro:
- Kontra:
- Unmenschliche Behandlung
- Krankheitsbild:
- PAVK mit Dialysepflichtigkeit
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Vater wurde im März 2015 für 2 Wochen in der Charité behandelt.
Er war Dialysepatient und wurde mit der Diagnose PAVK zur Behandlung eines offenen Beines in die Charité überwiesen.
Die fachliche Arbeit kann ich nicht hinreichend beurteilen. Die menschliche Behandlung meines Vaters war jedoch demütigend, kränkend und entwürdigend. Hier möchte ich insbesondere die DIALYSESTATION hervorheben, in der das miserable Betriebsklima ungehemmt am Patienten ausgelassen wurde. Mein Vater war im Sterbeprozess, litt unter unvorstellbaren Schmerzen. Seine Bitte nach einer Lagerung zur Schmerzminderung wurde schnippisch mit der Frage, ob er Privatpatient sei, abgewiegelt.
Auf der gefäßchirurgischen Station wurden Behandlungsmöglichkeiten - insbesondere zur Behandlung der Schmerzen (Schmerzskala: 8/10) nur in Ansätzen ausgeschöpft. Die geplante Bypass- Operation- auf der 2 Wochen lang hingearbeitet wurde- wurde kurzerhand gecancelt und der Patient reichlich überstürzt sowie in einem totkranken Zustand nach Hause entlassen. Die Gründe (wirtschaftlich?) dafür sind nur unzureichend bekannt und lassen Raum für Spekulationen.
Auf sehr unsensible Weise wurde mein Vater zudem darüber informiert, dass bei ausbleibender Zustandsverbesserung, eine Beinamputation unabwendbar sei. Psychologisches Geschick hierbei Fehlanzeige. Seelisch gebrochen und deprimiert verließ mein stets optimistischer Vater die Charité. Alle Maßnahmen nach Behandlungsabschluss (Taxifahrt nach Hause, weitere Dialysetermine...) musste der schwerstkranke Patient ohne Unterstützung der Charité selbst organisieren.
Das Letzte, was mein Vater vor seinem Tod (drei Monate später) gegenüber seiner Familie äußerte, waren die unerträglichen Schmerzen und das Martyrium, das er in der Charité Berlin erleiden musste. Vor dem Hintergrund, dass mein Vater ein sehr genügsamer, rücksichtsvoller und vor allem ein sich selten beklagender Mensch war, wiegen diese Äußerungen doppelt und lassen das Ausmaß der unmenschlichen Behandlung nur erahnen. Die wesentlich bessere Behandlung im nachfolgenden Krankenhaus tröstet darüber leider nur wenig hinweg. Mit „Nächstenliebe“, so die Bedeutung des Krankenhaus- Namens, hatte die Behandlung meines Vaters in der Charité definitiv nichts zu tun.
Gefäßchirurgie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Abgesehen vom Essen fühlte ich mich sehr gut aufgehoben)
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (Kurz und knapp aber direkt ohne langes Umschweifen)
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Top)
- Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden (Man merkt, dass man in Berlin ist :))
- Pro:
- Ärzte, Versorgung, Schwestern
- Kontra:
- Das Essen :)
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin 2002 dort eingeliefert worden, da ich zu Hause einen Unfall mit einer Glastür in der Wohnung hatte. Eine Scherbe ist etwas weiter gesprungen und mir direkt in den Hals und hat mir meine Halsschlagader angekratzt. Glück im Unglück ich war nicht alleine und hatte so jemanden der mir etwas auf den Hals drückte. Ich bin dann mit dem Notarzt zügig ins Virchow eingeliefert worden und sofort geflickt worden. Leider habe ich nicht mehr viel in Erinnerung außer, dass ich noch lebe und dafür sehr sehr dankbar bin. Bei den Visiten meines 6 wöchigen Besuches hatte man mehr das Gefühl eine ganze Stadt würde einen besuchen :). Da kamen erstmal einige Ärzte und nicht gerade wenig Studenten in den frühen Morgenstunden. Die Zimmer waren ok, das Essen naja Kantine. Schwestern alle freundlich und sehr hilfsbereit.
Die Wunde wurde genäht und hatte daher keine weiteren Behandlung, abgesehen vom Begutachten und dass ich unter Beobachtung stand, durch des hohen Blutverlustes. Sicherlich ist es ein Krankenhaus und dazu noch kein kleines. Vieles könnte man verbessern z.B. Das Essen und die Zimmer.
Was die Behandlungen und Ärzte angeht gibt es nichts auszusetzen. Die wissen was sie zu tun haben und machen das auch absolut super. Sicher gibt es negative Erfahrungen anderer Patienten auch aber bei der Masse bleibt es wohl nicht aus. Jeder meint auch der einzige Patient zu sein und alles dreht sich nur um ihn. Ein Arzt sagte mir mal so leicht stirbt es sich nicht, klar, dass jemand mit einem gebrochenen Finger auch mal 2 Std warten muss :) Also Fazit: Bei großen Angelegenheiten oder Krankheiten sehr zu empfehlen. Bei kleineren Sachen dank der Wartezeiten doch eher in umliegende Krankenhäuser. An dieser Stelle kann ich mich einfach nur nochmal bedanken bei den Ärzten und Schwestern.