Zunächst kurzer Kommentar zur NOTFALLAUFNAHME/Rettungsstelle:
Ich kann nichts anderes mitteilen: meine Mutter wäre in der Notfallaufnahme/Rettungsstelle praktisch im Krankenhaus umgebracht worden, um es ganz krass zu sagen: Am Ende wäre es wirklich MORD gewesen, aber der Reihe nach:
Meine Mutter wurde komplett dehydriert und abgemagert - aufgrund von Essstörungen - in das BFKH eingeliefert. Morgens um 08.00 wurde sie zuhause durch die Mitarbeiter der 112 abgeholt. Mehrmalige Nachfragen am Tage, auf welche Station meine Mutter gebracht worden wäre, ergaben kein Ergebnis. Also abends nach 19.00 Uhr nach der Arbeit ab ins Krankenhaus. Da lag meine Mutter seit 11 Stunden (!) im BFKH, allein in einem Nachthemd und einem Bademantel und kein Mitarbeiter war auf die Idee gekommen, sie an den Tropf zu hängen bzw. ihr Essen oder Trinken zu geben, hinzu kommt, dass sie den ganzen Tag, die gesamten 11 Stunden auf den zugigen Fluren des KH gestanden hat, was letztendlich zu einer schweren Erkältung führte.
Ich würde meine eigenen Ausführungen nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen erlebt/gesehen hätte, UNTERIRDISCH, das war die Vorstufe zu einem Mord! Mitten im KH, mitten in Deutschland
Abends gegen 20.00 Uhr kam dann ein Arzt auf der Rettungsstellen auf die grandiose Idee, meine Mutter an einen Tropf zu hängen - unglaublich!!!!
Bis 23.00 Uhr wurde mir dann immer wieder von den Ärzten mitgeteilt, dass völlig unklar sei, ob meine Mutter "stationär" aufgenommen wird; ich dachte ich habe einen Hörsturz. Meine Mutter war dem Tode näher als dem Leben .... unfassbar.
Gegen 23.00 Uhr habe ich dann selbst das KH verlassen, meine Mutter teilte mit, dass man bis morgens um 3.00 Uhr (also mithin nach Einlieferung insgesamt 19 Stunden) an ihr rumgedoktert hätte, wohl weißlich ohne Essen, ohne Trinken weiterhin, mit einer ganz, ganz dünnen Decke ....
Wenn mir jemand dieses Procedere beschrieben hätte, hätte ich vermutet, so etwas gibt es nur in Indien ... nein, mitten in BERLIN!!!
Über die Neurologische Station selbst, auf die sie dann gekommen ist, kann ich nur Gutes berichteten, sehr freundliches Personal, eine unglaublich emsige und motivierte Dr. Ehlen - 1000 Dank auf diesem Wege!!!!
Ich meine, das KH ist abgenuckelt und alt, Hygiene ist gewöhnungsbedürftig .... aber ich hatte keine Wahl ...
3 Kommentare
Fakt ist lumbalpunktionen haben mir Todes schmerzen verursacht und ich kann sagen nach 8 lumbalpunktionen in 7 Tagen und das in der Schwangerschaft diese Schmerzen nur nochmal ertragen zu können wenn ich wüsste das nur eine lumbalpunktion mein Leben retten könnte und meiner Tochter somit ihre Mama nicht nehmen muss. Nur für mein Kind und für nichts und niemanden mehr würde ich jemals wieder solche schmerzen und Qualen erleiden.