Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Thiemstraße 111
03048 Cottbus
Brandenburg
Nephrologie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
- Pro:
- Nichts
- Kontra:
- Empathielos, man wird ewig warten gelassen, Termine nicht eingehalten, niemand weiß von irgendwas, alle schieben es von sich, spielen die Ahnungslosen, kein Beileid wird gewünscht, Menschen sind dort scheinbar nur Nummern
- Krankheitsbild:
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Station M2/2 - sowas wie hier noch nirgends erlebt. Menschen sind hier scheinbar nichts wert.
Wie mit dem Tod meines Opas umgegangen wurde bzw. mit den Angehörigen und den persönlichen Sachen meines Opas ist das Letzte!
Kurz und knapp:
Wir wurden nicht darüber informiert, dass der Zustand meines Opas sich scheinbar rapide verschlechtert hat. So hatten wir nichts davon gewusst und konnten uns nicht verabschieden. Wir leben 650km entfernt und hätten wir nur eine Ahnung gehabt, wären wir sofort nochmal nach Cottbus gefahren (ne Woche vorher hatten wir ihn bereits besucht, da war soweit alles okay, er war zumindest ansprechbar und sprach mit uns). Zwischenzeitlich mussten wir wieder nach Hause und wollten ihn eine Woche später erneut besuchen. Am 28.06 hatten wir das vor und liefen mit samt neuen Klamotten Richtung seines Zimmers. Da lag er nicht. Wir erfuhren später, dass er am 26.06 verstorben war.
Bis auf einen einzigen Anruf seitens des Diensthabenden Arztes (Dr. Meisterernst) eine halbe Stunde vor seinem Tod auf dem Handy meiner Oma (die da bereits schlief und es nicht hörte) wurde nie wieder angerufen. Auch nicht nach seinem Tod.
Wir kamen da also an und bekamen lieblos um die Ohren geklatscht, als wir nach Opa fragten:“Ach, Ist das der Mann, der vor zwei Tagen verstorben ist?“ unglaublich! Als wäre er nur ein Stück Papier gewesen. Ein nichts oder ne Nummer. Ekelhaft! Ich komme damit bis heute nicht zurecht. Der erste Todesfall in der Familie und dann so empathielos und inkompetent.
Seine persönliche Reisetasche mit Klamotten und teurer Brille sind spurlos verschwunden. Niemand wusste, wo das abgeblieben war. Verabschieden durften wir uns dann am nächsten Tag in der Pathologie.
Ich hoffe wirklich, dass diese Mitarbeiter bzw Ärzte da genau dieses Gefühl am eigenen Leib erfahren werden!! So geht man nicht mit Menschen um! Der Tod ist endgültig, da gibt es kein Zurück! Das hat man dort scheinbar vergessen.
Nephrologie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
weniger zufrieden
- Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
- Pro:
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- akutes Nierenversagen
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Es war unsere bisher schlimmste Erfahrung. Diese Station ist eine Zumutung für Patienten im Jahr 2019, in einem hochentwickelten Land wie Deutschland und einem der besten Gesundheitswesen der Welt? Das mussten wir hier allerdings sehr in Frage stellen. Und alles kann man nicht immer mit Pflegenotstand und Stress entschuldigen. Unwürdige Zustände für Patienten die alt und schwach sind und sich nicht mehr selbst zur Wehr setzen können.
Wir sind fassungslos.
Nephrologie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Ausgezeichnete Beratung und Behandlung
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- akutes Nierenversagen
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Durch die ausgezeichnete ärztl. Behandlung und die sehr gute Betreuung des Pflegepersonals konnte ich nach kurzer Zeit (Notaufnahme) nach Hause entlassen werden.
Nephrologie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- Schwestern Pfleger bemühen sich
- Kontra:
- Leitung absolut unflexibel, keine Lösungsansätze
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ein engster Angehöriger der Familie liegz seit ca. 3 Wochen im KH. Er wurde sehr überraschend eingewiesen. Da mein Wohnsitz 700 km von Cottbus entfernt liegt, ist das Telefon für mich natürlich die einzige und einfachste Verbindung zum Patienten, dachte ich.
Bei Anrufen immer die gleiche Erklärung, gebetsartig, am Telefon können wir keine Auskünfte geben, kommen sie doch vorbei. Leicht gesagt.
Anrufe beim Chefarzt und Justitiar der Klinik sollten Erklärungen und auch Lösungswege für solch einen Fall bringen.
Leider wieder falsch gedacht. Nach dem Aufzählen aller persönlicher Daten etc. gelang es mir immer noch nicht, dass ich nun endlich mal auf diese Entfernung an Informationen komme.
Das ganze Procedere war und ist immer noch unglaublich müßig.
Von Seiten der Klinikleitung macht sich auch niemand Gedanken wie so eine Situation zu lösen ist. Selbst nach hinterlegung einer Vollmacht die mich berechtigen soll per Telefon Auskunft zu erhalten, sollte in den Akten liegen, höre ich weiterhin den geliebten Satz'' am Telefon dürfen wir keine Auskunft erteilen.
Es wäre doch mal an der Zeit dass die Leitung der Einrichtung sich mal Gedanken über solch einen Fall macht und sich evtl. mal die Mühe macht, sich in meine Lage zu versetzen.
Dieses Verhalten habe ich noch in keiner anderen Klinik des Landes erlebt.
1 Kommentar
Da geb ich Ihnen vollkommen recht. Meine Mutter (schwer nierenkrank &' herzkrank und beeinträchtigt im Gehen.. saß im Rollstuhl) war mehrmals im Jahr dort auf der besagten Station &' waren sehr unzufrieden. Die dialyseschwester war mega pampig weil sie selbst am Wochenende ins Krankenhaus musste um meine Mutter an die Dialyse anschließen musste,da ich es zeitlich mit meiner damaligen neugeborenen Tochter nicht geschafft habe. Bis ich mich beschwerte beim Chefarzt &' diese Schwester meine Mutter nicht mehr anfassen durfte..