Operation wurde verweigert
- Pro:
- Enttäuschung
- Kontra:
- Unverschämtes Verhalten
- Krankheitsbild:
- Blasenkrebs
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Nachbar, der sich schon im fortgeschrittenem Alter befindet, ist leider schwer erkrankt. Er hat Blasenkrebs.Meine Familie und ich kümmern uns, so oft es geht, um ihn, da er auch allein lebt. Heute fuhr er voller Optimismus ins Brüderkrankenhaus Paderborn, da für Morgen eine größere Operation geplant war. Die Blase sollte entfernt werden. Im Glauben er ist im Krankenhaus und alles geht seinen positiven Weg, stellten wir erschrocken fest, dass er plötzlich wieder nach Hause kam. Völlig entkräftet und enttäuscht berichtete er uns, dass die Station ihn wieder nach Hause schickte. Begründung: Man hat einen anderen Patienten, statt ihn, für eine Operation vorgezogen. Einen neuen Termin stellte man menen Nachbarn nicht in Aussicht. Unfreundlich und kurz gebunden, schickte man ihn einfach kaltherzig weg und weigerte sich sogar, für die Heimreise einen Taxischein auszustellen. Dieses miserable und wirklich unmenschliche Verhalten, hat eine ebenso schäbige Vorgeschichte, die sich in diesem "christlichen" Haus zutrug.Vor einer Woche musste mein Nachbar, zum Vorgespräch, wegen seiner anstehenden Operation,in dieses Krankenhaus- zur Anästhesie.Termingerecht ist er dort auch erschienen, trotzdem ignorierte der Anästhesist ihn einfach und rief Patienten, die zu einem späteren Termin kamen, nacheinander auf, ohne meinen Nachbar Beachtung zu schenken. Als unser Nachbar sich dann später beschwerte und über Schmerzen, -vom langen Sitzen, klagte, wurde der Arzt unverschämt frech und zog weiter alle anderen Patienten vor. Wie mein Nachbar mir mitteilte, war das lange Warten und unverschämte Verhalten des Arztes, für ihn eine unerträgliche Qual! Als er dann später von den Arzt aufgerufen wurde, erfolgte für dieses unglaubliche Verhalten, auch keine Entschuldigung. Frech, oberflächlich fand das Gespräch statt. Die Ärztekammer und auch der Anwalt meines Nachbarn, werden sich dieser Sache annehmen. So ein Verhalten,gegenüber einen schwer erkrankten Menschen, ist unmenschlich!

