Unprofessionelles Verhalten in schwerer Krise.
- Pro:
- Es war ein Klavier auf der Station das bespielt werden durfte, und es gab 2 sehr nette Pflegekräfte wie auch eine sympathische Ärztin die sich für alternative Heilansätze stark gemacht hat.
- Kontra:
- Unprofessionelles Machtgebaren bestimmter Leute in Führungsposition.
- Krankheitsbild:
- Depressionen, Angststörung aufgrund einer Neuroborreliose.
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war vor einigen Jahren auf der psychosomatischen Station dieser Klinik.
Mein Fazit fällt gemischt aus: Es haben dort einige sehr freundliche und engagierte Menschen gearbeitet,
allerdings gab es auf der anderen Seite auch erhebliche Mängel im Umgang durch ganz bestimmte Pflegerinnen.
Mein persönlicher Kernvorfall mit der therapeutischen Leitung war jedoch hochgradig unprofessionell:
Als ich um einen Therapeutenwechsel bat und auf Nachfrage der zuständigen Psychologin ehrlich begründete,
dass ihr affektiertes Verhalten für mich unauthentisch wirkt und das Vertrauen erschwert, wurde ich umgehend entlassen.
Mir wurde ernsthaft gesagt, ich solle drei Wochen zu Hause über mein ‚schlechtes Betragen‘ nachdenken.
Einen akut kranken Menschen auf einer psychosomatischen Station wie ein ungezogenes Schulkind vor die Tür zu setzen,
halte ich für grob fahrlässig. Es widerspricht jedem fachlichen Standard.
Zum Glück habe ich danach ambulant kompetente Hilfe gefunden.
Die Reaktion der Klinik zeigte damals leider, dass persönliche Kränkungen des Personals
auf dem Rücken von verletzlichen Patienten ausgetragen wurden.
Aus meiner Sicht absolut nicht zu empfehlen


3 Kommentare
bzgl. vorhandener Kompetenzen.