Evangelisches Amalie-Sieveking-Krankenhaus
Haselkamp 33
22359 Hamburg
Hamburg
227 Bewertungen
davon 4 für "Gastrologie"
Gastrologie
- Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Pflegepersonal, Ärzte
- Kontra:
- Essen
- Krankheitsbild:
- Magen- Darmbeschwerden
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich bin als Notfallpatientin an einem Samstag aufgrund starker Bauchschmerzen eingewiesen worden und musste leider 5 Stunden in der Notaufnahme warten. Auf der Station B12 war ich dann sehr zufrieden mit der Betreuung durch die Ärzte und Pflegerinnen. Ich wurde gründlich untersucht und umfassend informiert. Alle waren insgesamt sehr nett und zugewandt. Der einzige Kritikpunkt war die Küche und das Essen.
Gastrologie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Alles
- Kontra:
- Nichts
- Krankheitsbild:
- Unfall und innere Verletzungen als Folge
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Natürlich kommt es immer auf den Arzt an, aber ich hatte unfassbares Glück mit meinem! Für ein KH schnelle Behandlung. Alles wurde untersucht, was sein musste, super freundlich und hygienisch. Echt top. Auch danke an die RTW Sanis, die echt schnell und top waren.
Gastrologie
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Freundlichkeit
- Kontra:
- Desinformation, Desorganisation, Überbelegung, Überforderung
- Krankheitsbild:
- Bltungen nach Darm-OP
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ärzte und Pflegepersonal sind wegen Unterbesetzung völlig überfordert, ständig auf Trab, können nicht allen Patienten gerecht werden, bemühen sich jedoch, freundlich zu bleiben. Das Krankenhaus ist offenbar ständig überbelegt; ich musste nach den Untersuchungen fünf Stunden (nach Notaufnahme wg. Darmblutungen nach OP) 5 Stunden schmutzig, müde, hungrig und erschöpft auf dem Flur auf ein Bett warten.
Empörend finde ich die Tatsache, dass eine Patientin mit heftigen Blutungen in der Notaufnahme abgewiesen und in ein anderes Krankenhaus geschickt wird.
Die gesamte Organisation lässt zu wünschen übrig, oft weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut, Kommunikation untereinander scheint nicht stattzufinden. Ich als Patientin habe keine Informationen über geplante Untersuchungen und Maßnahmen erhalten, musste praktisch jederzeit auf eine Überraschung gefasst sein. Die mangelnde Kommunikation wirkt höchst verunsichernd und schürt Ängste.
Gastrologie
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Der Aufenthalt selbst hat angenehm zur Genesung beigetragen)
- Qualität der Beratung:
zufrieden (schlechte Ernährungsberatung & fehlende Brücke zu alternativer Medizin)
- Mediz. Behandlung:
zufrieden (fehlende Brücke zu alternativer Medizin (aber offen))
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden (kaum etwas davon gemerkt! Info über Zeitplan kann genauer sein)
- Pro:
- Tolles Team! Ärzte, Schwestern und Pfleger nehmen sich Zeit, hören zu, helfen.
- Kontra:
- Strukturelle Ernährungsberatung im Haus oberflächlich, unvollständig und nicht Service orientiert
- Krankheitsbild:
- Chronische Darmentzündung, Colitis Ulcerosa
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Nach einem körperlichen Zusammenbruch in Folge einer chronischen Darmentzündung wurde ich per Rettungswagen in das Amalie Sieveking Krankenhaus eingewiesen.
Über erste Untersuchungen in der Notaufnahme wurde ich für eine Woche stationär aufgenommen und bzgl. der vermuteten Entzündung inkl Ultraschall, Magenspiegelung, MRT (Dünndarm) und Darmspiegelung eingehend untersucht mit Diagnose Colitis Ulcerosa & entsprechender Medikation (Prednisolon/Mesalzin, sowie Vitamin Zuführung).
Eine entscheidende Komponente in meinem Fall ist ein stark verbundener geistig-seelischer Prozess (psychosomatisch), was im Krankenhaus ernstgenommen wurde und mir auch über eine Isolation aufgrund von Infektionsverdacht das Glück eines Einzelzimmers eraubte, was bei der Genesung stark geholfen hat.
Insgesamt haben mich besonders 2 junge Ärztinnen betreut und behandelt, die trotz Arbeitslast geduldig zugehört, Gedanken und Wünsche berücksichtigt und alle Fragen beantwortet haben.
Die Teams der Schwestern auf den Stationen 4B & 1E, sowie der Begleitung zu und der Betreuung während der Untersuchungen in der Radiologie, Sonographie und Endoskopie waren durchgehend herzlich, fürsorglich, aufmunternd und hilfsbereit. Die gute Stimmung auch im Team untereinander war eine für mich überraschend positive Erfahrung, bei allen Nachrichten, die man aus dem Gesundheitssektor hört.
Die Versorgung mit Mahlzeiten im Krankenhaus wurde sehr genau pro Tag abgestimmt, auch jenseits vorgegebener Strukturen wie lactose frei oder glutenfrei wurden besondere Diät Bedürfnisse wg Unverträglichkeiten individuell mit der Küche geklärt und ermöglicht.
Rundherum eine tolle Erfahrung!
3 Kritik Punkte dennoch:
- Beim Warten auf Untersuchungen wäre eine bessere Information über ungefähre Zeiträume schön gewesen, auch auf Nachfrage aber häufig unklar.
- Nach der Diagnose 'Colitis Ulcerosa' lag als erste (Standard) Mahlzeit ein Schweinebraten auf dem Teller. Auch wenn die Abstimmung einen Tag Durchlaufzeit benötigt, hätte ich erwartet, dass zumindest 'Schonkost' im allgemeinen auf der Station ankommt.
- Die Ernährungsberatung im Krankenhaus für die Zeit nach der Entlassung geht über oberflächliches Internetwissen nicht hinaus. Ausgehändigte Handzettel waren unvollständig (mitten im Text fehlt dann Seite2) und auf Nachfrage gibt es ziemlich freche Antworten. Dann lieber gar keinen Service anbieten, externe professionelle Berater empfehlen und Geld sparen!
1 Kommentar
Hallo.
Die Tatsache das sie länger auf dem Flur liegen mussten ist schade, lässt sich aber manchmal leider nicht vermeiden. Fakt ist ja das alle Krankenhäuser zeitweise an die grenzen ihrer Kapazität kommen. Auch der Personalmangel spielt hierbei leider eine Entscheidene Rolle.
Zur Weiterleitung von Patienten in der Notaufnahme.
Einige Krankenhäuser haben nunmal nicht alle Fachabtteilungen. Es kommt also nicht selten vor das Patienten in ein Krankenhaus weitergeleitet werden welches den Fachbereich hat den der Patient braucht.