Albertinen-Krankenhaus

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Süntelstraße 11a
22457 Hamburg
Hamburg

107 von 155 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
gute Beratung
Medizinische Behandlung
gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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Hals-Nasen-Ohren
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Verschenkte Zeit, habe sicher noch andere mit Virus infiziert)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Arzt hat nötiges Medikament nicht verschrieben, Krankeit verschlimmert)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Es wurde nicht mitgeteilt, dass die Sprechstunde erst 2 1/2 Std. später anfing)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Ausstattung ist gut)
Pro:
Super neu eingerichtete Klinik nach dem Umbau
Kontra:
Ewige Wartezeit, Schwestern nicht bes. freundlich, Arzt erkannte Asthma nicht
Krankheitsbild:
Grippaler Infekt mit Bronchitis
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Bewertung der Notarztpraxis über Weihnachten

Am 23.12. hatte ich erste Anzeichen eines grippalen Infektes. In den nächsten beiden Tagen hat es sich drastisch verschlimmert, also ging ich am 25.12.14 zur Ärztlichen Notfallsprechstunde, weil ich starke Atembeschwerden hatte. Nach dem kuzen Weg vom Parkplatz zur Anmeldung konnte ich kaum Sprechen, weil ich keine Luft mehr bekam. War wohl Asthma (was ich sonst noch nie hatte).
Nach Blutabnahme (Blutdruck wurde nicht gemessen) ging's ab in'sWartezimmer. Es war 14:30. Erst kurz nach 17 Uhr erschien der diensthabende Arzt. Mit keinem Wort wurde dies vorher erwähnt. Wir wohnen nur einige Minuten entfernt, ich wäre lieber später wiedergekommen.
Im Wartezimmer habe ich wahrscheinlich meinen Virus noch an etliche andere Wartende weitergegeben, meine Beiden Kolleginnen hatten über Weihnachten und bis weit ins neue Jahr die gleichen Beschwerden.
Erst kurz vor 19 Uhr war ich dran. Untersuchung sehr kurz, Abhorchen z.B nur einseitig. Der Arzt war zwar nett und hat auch einen kompetenten Eindruck gemacht, hat aber anscheinend meine Atembeschwerden nicht ernst genommen, sagte nur "Sie haben eben einen grippalen Infekt mit leichter Bronchitis". Aha.
Was blieb mir also anderes übrig als wieder abzuziehen und mich bei der Apo in der Osterstrasse mit allem möglichen einzudecken. Über die nächsten Tage wurde es kein bisschen besser, trotz inhalieren und alken möglichen Mittelchen. An Schlaf war nicht zu denken, ich bekam Panik beim hinlegen, da ich noch schlechter Luft bekam.
Erst am Mo. 29.12. konnte ich in die Notfallsprechstunde meines Hausarztes. Dort hat man mir dann endlich Salbutamol verschrieben, was dann auch langsam wirkte. Insgesamt war ich drei Wochen krank. Ganz toller Urlaub.
Ich denke, dass der Krankheitsverlauf wesentlich weniger schwer abgelaufen wäre, wenn mit der Arzt im Albertinen ein Bronchienerweiterndes Mittel gegeben hätte.
Fehlleistung auf der ganzen Linie.