Unnötige Therapie
- Pro:
- Nichts
- Kontra:
- Unnötige Therapie
- Krankheitsbild:
- Wirbelsäulenversteifung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Nach mehrmaligem Besuch in dieser Klinik musste ich wiederholt an der Kompetenz der/des Aufnahme Arztes zweifeln. Nach vier verlorenen Jahren soll meine Lebensgefährtin nun das treppenlaufen lernen, Ergotherapie und Energieübungen machen. Was für ein Schwachsinn!!!!! Da sieht man wieder nur die Eurozeichen in den Augen des unfähigen Artes. Diese Art der Therapie kann ich als Physiotherapeut besser zu Hause anwenden als in der Fachklinik. Hier ist es kostenlos fachmännisch und mehrmals täglich.
Also lieber Arzt, entlassen Sie Frau Julius nach Hause mit einem Rezept zur Physiotherapie. Nach 37 Jahren Berufserfahrung weiß ich, was zu tun ist. Überdies, die Muskeln wachsen nicht nach.
Ich war auch persönlich in dieser Klinik zur Behandlung und sehr unzufrieden.(2002 u. 2008) Habe Ihrem Personal auch Mal gezeigt, dass man mit Willen u. Wissen weiter kommt als mit Unlust u. Missmut


1 Kommentar
Sehr geehrte/r Angehörige/r,
Ihre Angehörige selbst hat die Rehabilitation beantragt und teilt offenbar nicht Ihre Auffassung, es handele sich um „unnötige Therapie“.
Was Ihre Angabe von „vier verlorenen Jahren“ mit der Bewertung der Qualität unserer Einrichtung zu tun haben soll, ist unklar.
Was Sie als Fachkraft mit „Energieübungen“ meinen, ist unklar. Im Heilmittelkatalog ist eine solche nicht existent.
Die Abrechnung der Rehabilitationsleistung erfolgt per Pauschalbetrag an die Klinik. Dies sollte Ihnen nach 37 Berufsjahren geläufig sein.
Die Festlegung Ihrerseits, Therapie besser durchführen zu können als die Fachklinik, dies bereits wenige Stunden nach Aufnahme und noch gar nicht begonnener Therapie, ist interessant.
Dass Rehaeinrichtungen reguläre Physiotherapie-Rezepte gar nicht ausstellen dürfen, da diese nicht Teil des Vertragsarztwesens sind, sollte Ihnen nach 37 Berufsjahren geläufig sein.
Zu Ihrer Aussage, dass Muskeln nicht nachwachsen, empfehlen wir die Lektüre der einschlägigen Fachliteratur hinsichtlich der biologischen Effekte und Wirksamkeit von Rehabilitation.
Dass Sie Ihre Bewertung der Facheinrichtung (als Angehöriger) auf eine Erfahrung u.a. aus 2002 und 2008 fußen, ist ebenso befremdlich, wie es eine aktuelle „Bewertung“ eines Handyherstellers aufgrund eines Gerätes mit Kauf vor 23 bzw. 18 Jahren wäre.
Wir betrachten diese Reaktion auf Ihre „Bewertung“ als abschließend.
Ihre Teufelsbad Fachklinik Blankenburg