MEDIAN Klinik Dormagen

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Kurt-Tucholsky-Str. 4
41539 Dormagen
Nordrhein-Westfalen

9 von 15 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
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15 Bewertungen davon 7 für "Psychiatrie"

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Wenn, dann da. Auch ohne Berge und Chichi

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Konzept, Einzelzimmer, meine Bezugs-Therapeutinnen, Bäckerei ums Eck
Kontra:
eine bestimmte Medizinerin, meine ***** Matratze
Krankheitsbild:
Sucht, Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vielleicht ist Dormagen richtig auch für die, die sich nicht vorstellen können oder wollen, so etwas, also stationär und bis zu 16 Wochen, zu machen. Ich gehörte mal zu diesen Leuten und ich bin auch nach einem Jahr froh, mich für Dormagen entschieden zu haben. Was Dormagen z.B hat: - immer ein Einzelzimmer. - Raum und Möglichkeiten, für sich selbst zu sein. - Programm, dass einem vielleicht nicht immer so zusagt, aber weder ohne Sinn ist noch “wehtut.” - eine fast durchweg freundliche Atmosphäre. - einen Bahnhof /Busbahnhof/Parkplatz samt des öfteren musikinteressierte Deppenjugend in der Nacht. -sehr kostengünstiges Wlan. - keine “zugewiesenen” Patienten. - Wahrung und Achtung der Persönlichkeit der Patienten. - für leichter gebaute Menschen: Matratzen des Grauens...

Die allermeisten der Angestellten empfand ich als angenehm, was Umgang oder fachliche Dinge angeht. Sicher gab es auch Personen, mit denen ich gar nicht konnte - damit umzugehen ist vielleicht auch eine nicht zu unterschätzende, wertvolle Übung ;)

Was man sicher gut gebrauchen wird, sind ein Fahrrad und das Kissen von Zuhause und Ohrenstöpsel für die Nacht (s. o). Dormagen hat tatsächlich ein paar hübsche Ecken, Cafes in der Innenstadt, ein bisschen Grün im Umland, stellenweise einen naturbelassenen Rhein, einen Baggersee samt Freibad... ohne Fahrrad ist vieles von dem sehr umständlich zu entdecken. Und eine Stunde freie Zeit zwischendurch lässt sich oft besser auf den Feldern verbringen, als im grauen Hof.

Eine Sache ist vielleicht die wichtigste: Dormagen ist eine Klinik, Sie sind Patient und der Grund für das alles ist ausschließlich eine Sache: Ihre Sucht. Alle Aufmerksamkeiten, alle Therapien, Hilfestellungen, alle gestützten Zukunftspläne werden in einer Sekunde platzen. Das ist die, in der nachträglich festgestellt wird, dass Sie getrunken, obendrein, das verschwiegen haben. Trinken Sie übliches - fliegen Sie raus. Punkt.

Ich persönlich kann mich für meine Zeit jedenfalls sehr bedanken.

Beziehung

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ihr habt meine Beziehung zerstört

Dankbarkeit

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Tolle Küche, Psyologen, Raum)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (Beratung + Verwaltung gleich null)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungunzufrieden (Sesselpupser...kündigen!)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Freundlich...wechselnde Künstler)
Pro:
Meine Psychologin war immer present
Kontra:
Sie hat mir durch den Kopf geschaut, aber die Ecken nicht gesehen.
Krankheitsbild:
Depressionen und Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Für mich waren die 15 Wochen und 2 Tag in der Klinik wie Urlaub!
Bin deprssiv und man hatte mich schon in einer Wald und Wiesen Klinik gebucht - nur weil ich Alkoholprobleme habe. Mein Suchtberater Herr Ziegler hat für mich Widerspruch eingelegt - bin ihm sehr dankbar!
Die Klinik Dormagen ist das Beste, was mir passieren konnte. Ärzte, Psychopaten, Küche alles Bestens und sehr zu empfehlen!!!
Man wird von Anfang an nicht alleine gelassen - da ist Dein Pate, der Dich einweist.
Ja, super Glück mit einer tollen und lieben kleinen Truppe..2A.
Habe auf Zimmer 201 gehaust..hihi...näher am Raucherinnenhof geht nicht.
Tipp: Der Chip für Ein- und Auslass ist begrenzt. Nicht dass wer nach dem Rauchen draussen bleiben muss. Frau Wandel an der Rezeption hat einen Chipauffüllautomaten. hihi

Ich bin sehr dankbar für alles, was ich in Dormagen gelernt habe! Super freundlich! Nur...der Alltag holt einen danach ein...

GLG - Peter P.

Nur wenn Du Hilfe willst

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1994   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Wer Reha ehrlich sucht, der findet sie hier.)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungunzufrieden (Unqualifiziert und böse - meine Schwerbehinderung wurde anerkannt)
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Flukturation der Ärzte)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Alles ok.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Einzelzimmer, Fernseher, Internet - was brauch man mehr?)
Pro:
Kein anderer Ort wäre zw. dem Okt. u. Febr. besser für mich gewesen
Kontra:
Nein - bin dankbar
Krankheitsbild:
Depression und Alkoholismus
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als alkohol-vorbelasteter und mittel bis schwer depressiver Mensch durfte ich die 15 Wochen Reha in Dormagen genießen. Hört sich vielleicht komisch an, aber ich empfinde so. Es war wie Aktionurlaub - lach.
Vor, während und nach dem Klinikaufenthalt - ich könnte vieles schreiben.
Wichtig ist: Es war für mich die richtige Klinik zur richtigen Zeit! MAN MUSS MIT DER RICHTIGEN EINSTELLUNG SEINE REHA DURCHLAUFEN!!!
Gemischtes Psychopathenteam - ich hatte eine gute Psychologin.
Einzelzimmer mit Fernseher und Internetanschluss!
Super Kantine mit lecker Essen - konnte das leider nie wirklich genießen, weil ich vorher ein wackliges Gebiss bekommen habe (hab das noch immer).
Zu einer guten Reha gehört auch ein tolles Team. A2 war mein Team und topp toll super ok. Kein Status - ein Glücksfall.
Noch ein Tipp: Das Wasser aus dem Automaten ist kostenlos-auch ohne gekaufte Flasche; Frau Wandel hat 2 Gesichter und die Türöffnungschips haben eine eingespeicherte Benutzungsmenge - Aufladung in der Rezeption. Alkohol ist auch in den kleinsten Mengen wie Malzbier und noch Kleinerem nicht erlaubt. Prüfen lassen!
Klappt euer Bett hoch und schaut nach, ob da kein Vorbewohner noch irgend etwas gebunkert hat!
Das sind liebe Tipps.
Aber man muss natürlich auch suchen und finden - den Grund, warum man in der Klinik ist! Die eigenen Fehler - die eigene Trostlosigkeit im Leben. Besser machen ist aber auch nach dem Reha-Aufenthald schwieriger als die dickste Brotkrume ohne wirkliche Zähne zum Kauen - in der Klinik.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Große Raucherfläche hinter dem Gebäude. Witzig - da lernt man sich kennen. Freundlich.

Resultat:

Mir hat die AHG Dormagen sehr gut getan. Habe viel neu gelernt; habe mich viel Neuem ausgesetzt. Es war super freundlich und ich sage einfach mal: DANKE!!!!!!!!!!!!!!!

MEINE (ganz persönlichen) ERFAHRUNGEN

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Man muß sich drauf einlassen, nur dann können Erfolge erzielt werden)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Da sich das gesamte Ärzteteam bespricht und auch aussenstehende Ärzte zu Rate gezogen werden)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Jederzeit kompetent und zuvorkommend)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Die Zimmer sind top, an der Lage kann die AHG ja nix ändern ^^)
Pro:
Eigenverantwortung (keine Käseglocke), Team, Angebote
Kontra:
Krankheitsbild:
Alkohol und Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

MEINE persönlichen Erfahrungen sind auch nach 4 Wochen Abstand immer noch durchweg positiv. Hr. Mainusch hat in der Auswahl seines Teams ein mehr als glückliches Händchen denn angefangen beim Ärzteteam bis zum Reinigungspersonal war ich von der Freundlichkeit und der Kompetenz beeindruckt. Immer freundlich, immer hilfsbereit, immer ein offenes Ohr.
Nur einmal in der Woche eine halbe Stunde Einzeltherapie entspricht ja nicht der Realität: (Meine Therapeuten waren immer da wenn man Kummer hatte) und Jeder im Team nimmt sich jederzeit der Patienten an, dazu braucht es nicht immer nur die Bezugstherapeuten, gerade den anderen Therapeuten, den Ärzten und der Pflege danke ich sehr.

Anfangs schockiert über den "Netto" und den Bahnhof in direkter Nähe erkannte ich doch schnell den Sinn und Zweck ... EIGENVERANTWORTUNG.
Genauso nahm ich dann die Therapieangebote an: Einfach mitmachen und schauen welchen Nutzen ich für mich daraus ziehen kann. Ich war keine leichte Patientin aber ich wurde abgeholt und bin dafür sehr dankbar. Viele Fähigkeiten und Interessen waren hinter einer schweren Eichentür und dank des Teams konnte ich diese Tür wieder öffnen.
Leider hatte ich in der Bezugsgruppe auch Mitpatienten die versuchten alles ins Negative zu ziehen aber diese habe ich als "Belastungserprobung" gesehen: Auch in der "Freiheit" trifft man immer wieder auf solche Menschen und in Dormagen habe ich gelernt meine Interessen auch gegen Widerstand durchzusetzen.

Ich danke für 15 Wochen die mir das Werkzeug für ein abstinentes, zufriedenes Leben gegeben haben.

Völlig überfordert

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Essen, Bezugstherapeutin
Kontra:
Ärztin
Krankheitsbild:
schwere Depression und Alkoholismus
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Die ersten beiden Wochen durfte ich nur in Begleitung das Haus verlassen, ausgenommen den Besuch des gegenüberliegenden "Netto" und ein Kiosk. Dort durfte ich alleine hin. Beim Netto gab es Alkohol zu kaufen, was ich nach 2 Wochen tat. Hätte ich auch zum "Netto" nur in Begleitung gehen dürfen, wäre der Rückfall nicht passiert.
Ich habe meine Ärztin Frau M. mehrfach darauf hingewiesen, dass ich immer noch unter starken Depressionen leide. Darauf bekam ich zur Antwort, dass alle Patienten der Klinik unter Depressionen leiden. Der größte Teil der Patienten machte mir diesen Eindruck nicht. Ich war mit dem Programm der Klinik restlos überfordert!

Keine Traumaspezifische Klinik

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Trauma wird angekratzt aber nicht behandelt!)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Therapeitin legte mehr auf andere Dinge wert!)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Pflegepersonal hatte mehr Verständnis als Therapeutin)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Haben sich sehr abgehoben!)
Pro:
Alkoholentzug
Kontra:
Harmoniesüchtigkeit der Therapeutin
Krankheitsbild:
Posttraumatisches Belastungssyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Es geht mir nach meiner Traumatherapie schlechter als vorher! Die Therapeutin war sehr Harmoniebedürftig! Trauma wurde nur angesprochen, aber Verabschiedungen von Patienten waren vorrangig, weil es dann Kaffee und Kuchen gab! Ich hatte das Gefühl, das die Therapeutin einfach nur ihren Job macht, um Geld zu verdienen! Die Einrichtungen der Sozialstation war auch sehr gemächlich, denn die Herrschaften stufen Suchtkranke als Abschaum und dumm herunter! Diese Klinik würde ich auf keinen Fall weiter empfehlen, zumindest nicht für eine Traumatherapie!

1 Kommentar

Hexewardort am 26.03.2015

Bin ehem. Patient oder/In.
Von der Traumabehandlung, in einer solchen Gruppe ich angeblich auch sein sollte, habe ich auch nichts bemerkt. Mir wurde nicht geholfen, gar in Gegenteil, alles kam wieder hoch ohne dort wo es sein sollte Hilfe zu bekommen.
So kann ich dich gut nachempfinden. Und das Erlebte in der AHG D. nachempfinden.
Tut mir sehr leid für dich, aber damit bist du leider nicht alleine!

Dort hatte nach meinen Nachforschungen auch keine der Therapeutinnen eine Fachausbildung für Trauma, keine von den zwei 1/2 Stellen Therap. die sich die Stelle u. Gruppe teilten, 2 Tage die , 3 Tage die, konnten je nicht irgendwas machen.
Was aber auch an der Gruppe von überwiegend "Therapieverweigeren" lag.
Nur 3 von 12 Teilnehmern waren "freiwillig" da, Arbeitgeber, ger. Beschluss usw.!
Meine 3 Horror-Traumata meines Lebens hatte ich unter psychischen Qualen mit mir selbst aufgeschrieben (vieles war teils im Unterbewusstsein von mir in "verriegelten Schubladen" verborgen/verschwunden) und meiner Bezugs-Therapeutin gegeben, die sich nie die Mühe gemacht hat die 3-4 Seiten durchzulesen. Bei Entlassung hieß es von meiner Bezugs-Therapeutin ich sollte einen Psychotherapeuten oder Psychiater aufsuchen… Wofür war ich dort? Außer das ich dort trocken war.
LG