Ortenau Klinikum Kehl

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Kanzmattstraße 2
77694 Kehl
Baden-Württemberg

6 von 11 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
weniger gute Erfahrung
Qualität der Beratung
weniger gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
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Ärzte haben keine Sprache, um schwere Diagnosen mitzuteilen.

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Onkologie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Kein Mitgefühl, hoher Arztwechsel, Ausbildung in psychosozialer Hinsicht mangelhaft
Krankheitsbild:
Lungenkrebs mit vielen Metastasen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Jeder Mensch sollte möglichst nicht an Wochenenden oder vor Feiertagen erkranken. Als mein Mann eine gute Woche vor Weihnachten zur Abklärung von Beschwerden ins Krankenhaus kam, stellte sich die Ärztin nach Erhalt der Ergebnisse mitten ins Krankenzimmer und meinte nur: "Sie haben schnellwachsenden Krebs." Kein Bedauern, kein mitfühlendes Wort. Nur: eine Behandlung ist sehr eilig, aber über Weihnachten und Neujahr ist ja sowieso keiner da, da können sie genausogut nach Hause gehen. Im neuen Jahr hat die Ärztin auch erstmal ihren Resturlaub.
Mein Mann hat in 4 Wochen über 20 kg Gewicht abgenommen, u.a. dadurch, dass er viele Tage wegen Untersuchungen, die wiederholt werden mussten, nichts zu essen bekam. Obwohl er einen Port hatte und künstlich ernährt werden konnte, musste er dann immer bis zum Abendessen warten. Da bekam er dann wochenlang zunächst nur Joghurt, auf seinen Wunsch dann später auch mal aufgewärmte Kartoffeln von mittags. Selbst das Stationspersonal hat sich bei uns für das Verhalten der Ärzte entschuldigt. Auf der Station gab es einen Heidenkrach. In 4 Wochen wurde mein Mann von 8 versch. Ärzten behandelt.
Wir haben festgestellt, dass auch die Ärzte in anderen Krankenhäusern offenbar keine Sprache oder Fähigkeiten erlernt haben, den Patienten und den Angehörigen schwierige Diagnosen mitzuteilen oder auch nur darüber zu sprechen. Niemals bin ich (in 3 verschiedenen Krankenhäusern) auch nur einmal zu einem ärztlichen Gespräch gebeten worden. Ich musste meinem Mann selbst mitteilen, dass er in ganz naher Zukunft sterben würde, von einem Arzt haben er und ich das nicht gehört.
Ich kann das Krankenhaus bis heute nicht betreten. Das Stationspersonal hat sich insgesamt recht gut verhalten.