Klinik Haus Vogt

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Dennenbergstraße 5
79822 Titisee-Neustadt
Baden-Württemberg

5 von 13 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
keine gute Erfahrung
Qualität der Beratung
keine gute Beratung
Medizinische Behandlung
weniger gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
weniger gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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14 Bewertungen

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Für mich nicht hilfreich

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2024   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Die Jugendlichen
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:

Für mich war dieser Aufenthalt leider auch nicht sehr hilfreich.
Klinikregeln muss ich auch zustimmen werden nicht eingehalten, darauf sollte aufjedenfall mehr geachtet werden.
Wohngruppen sind natürlich die Lösung ....
Ich war froh als ich wieder zu Hause war und muss sagen das ich Zuhause einiges mehr schon geschafft habe als in meinem gesamten Aufenthalt.
Ich habe mich oft unverstanden und unter Druck gesetzt gefühlt.
Und ja aus meiner Sicht sollten Pädagogen einem Mut zusprechen was bei mir in einer Situation auch nicht der Fall war im Gegenteil, dieses hat mich sehr an mir zweifeln lassen was in dieser Situation für mich auch keinesfalls hilfreich war.
Ich würde mich nicht nochmal für diese Klinik entschieden.
Aber allen anderen wünsche ich viel Glück auf euren Weg das es euch mehr bringt.

Undurchsichtige nicht nachzuvollziehenden Ansätze

Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2022   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Nicht jeder kann wie er denkt (Chefin hat Recht, basta)
Kontra:
Chefin hat wohl selbst....
Krankheitsbild:
Aus den Fingern gezogene Diagnosen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nicht zu Empfehlen!!!! Klinikregeln werden je nach Laune eingehalten, mal wird ein Nassrasierer im Gepäck mit Time Out belegt (1 Tag nach Hause und dann eine Rechtfertigung schreiben, warum man die Therapie fortsetzen sollte) und bei einer anderen Patientin, ignoriert man dies einfach. Das Rauchen ist zwar überall sichtbar Verboten und steht auch so in den Hausregeln aber es wird stillschweigend geduldet! Regeln sollten nur dann aufgestellt werden, wenn man diese auch einhalten kann! Sollte eigentlich jeder pädagogisch arbeitende Mensch verinnerlicht haben.
Auch nach drei Wochen konnte meine Tochter nicht sagen, was für ein "Problem sie hat". Dies konnte auch in einem ersten Gespräch von Seiten der Therapeutinnen nicht aufgezeigt werden, nur schwammige Formulierungen.
Auf meine Tochter wurde massiv eingewirkt, dass sie zuhause nicht das richtige Umfeld hätte und doch außerhalb untergebracht werden solle. Dies führte natürlich an den wöchentlichen eintägigen "Belastungserprobungen" zu Konflikten.
Ich wurde in keiner Weise davon in Kenntnis gesetzt und stand nun als der "Böse" da, der es nicht ermöglichen kann, dass die Tochter in ein Internat darf. Welche Kosten dadurch entstehen, wurde von Seiten der "Ärztin" ignoriert.
Zum Glück hatten wir schon zuvor unterstützende psychologische Hilfe und konnten dies in gemeinsamen Gesprächen anschließend klären.
Meine Tochter hat sich während ihres Aufenthaltes im Umgang mit Gleichaltrigen ein ganzes Stück weiterentwickelt, dies möchte ich nicht unterschlagen, da auch die nötigen Gespräche bei und nach Konflikten unter den Patienten sehr hilfreich waren. Diese finden halt in der Regel "in der freien Wildbahn" meist nicht statt. Davon hat sie sehr profitiert.
Da ich selbst im therapeutischen Bereich arbeite und auch Erfahrung im Umgang mit psychischen Erkrankungen habe, bin ich sehr von dem, meiner Meinung nach "unprofessionellen" Arbeiten enttäuscht.
Abschließend: Infos zum Verlauf verlangen am besten auch schriftlich! Viel Glück

2 Kommentare

Beatrice80 am 06.02.2025

Ich kann das gut nachvollziehen. Meine Nichte hat um dieselbe Zeit dort ähnliches erlebt und die ganze Familie sah kopfschüttelnd zu. Man muss sagen, dass sie in der Klinik damals ganz offensichtlich landunter hatten. Unter Stress ticken Menschen ja manchmal anders. Allerdings wäre es besser, mal sagen zu können "Ich habe keine Ahnung, was mit ihrem Kind los ist", als einfach vor sich hinzuwurschteln und irgendwas behaupten. Offenbar wurde die Fremdanamnese komplett übersprungen bzw. die Eltern haben einen Lebenslauf geschrieben und nie wieder was dazu gehört.

Es wunder mich, wie wenig die Klinik darüber nachdenkt, wie das Verhalten einzelner Mitarbeiter nach außen wirkt hat und wie es das Vertrauen der Familien in das Gesundheitssystem untergräbt. Vor Minderjährigen auch nur subtil gegen Eltern Stimmung zu machen, ohne deren Sichtweise einzuholen und sich als Erwachsene auf Augenhöhe zu begegnen, ist in der Tat ethisch fragwürdig, unprofessionell und vor allem kontraproduktiv. Ich habe im Jugendamt gearbeitet, da wäre das nach heutigen Standards undenkbar, auch wenn dort personell bei weitem nicht alles rosig ist.

Man fragt sich auch, wozu der "Freispruch der Familien" geschrieben wurde, wenn man so hört, was da von sich gegeben wurde.

Schade ist, dass Außenstehende kaum verstehen werden, was so ein unprofessionelles Verhalten in Familien auslösen kann und welche Nachwirkungen es hat. Das alles kommt ja noch auf eine ohnehin schon bestehende Krise obendrauf, wenn das Stresslevel in den Familien sowieso hoch ist. Es wäre sehr zu wünschen, dass in dieser Klinik inzwischen ein bisschen mehr Selbstreflexion eingesetzt hat.

Es gibt übrigens eine Ombudsstelle der DGKJP. Die lösen vermutlich keine akuten Probleme, aber man kann sie einbeziehen und informieren. Das wäre auch zu raten, wenn das Vertrauen so sehr beschädigt ist.

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Abbruch der Therapie, maßlos enttäuscht

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2023   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pädagogen, Gruppe
Kontra:
Therapeut/in
Krankheitsbild:
Psychosomatisch
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich bin maßlos enttäuscht von dieser Klinik. Das Konzept ist durchdacht, die Pädagogen und Lehrer engagiert, die Klinikgruppe gut organisiert. Das zentrale Element allerdings, die therapeutische Leistung empfanden wir als vollkommen ungenügend. Unser/e Patient/in fühlte sich nicht ernst genommen, wir als Eltern wurden kaum in die Diagnostik involviert. Die Diagnose stand somit auf dünnem Fundament und wurde vollkommen intransparent erstellt. In unserem Fall war die "Diagnose" stark abweichend von vorherigen Aussagen anderer Experten und hat uns doch sehr "überrascht". Die Differenzen wollte oder konnte man uns nicht erläutern, der/die Therapeut/in (anonym) sieht sich hierzu offensichtlich nicht in der Pflicht. Auch war der Therapieplan nach mehreren Wochen für uns nicht erkennbar. Wir haben die Therapie daher nach einigen Wochen abgebrochen, das Vertrauen war bei Patient/in und Eltern vollkommen erschüttert.

1 Kommentar

Rabukki am 31.05.2023

Ich würde dir empfehlen, auf die Klinikleitung zuzugehen und das zu schildern. Habe gute Erfahrungen damit gemacht, auch wenn es sehr lang dauerte. Die Eltern – und ihr Wissen um das eigene Kind – in die Diagnostik und eine Behandlung einzubeziehen, ist doch zentral wichtig bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wie du schreibst: Vieles ist ja gut in der Klinik Haus Vogt. Vielleicht braucht es hier und da ein Aufrütteln!

No go

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2020   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
?
Kontra:
Therapeutin nicht kompetent
Krankheitsbild:
Bindungsstörung
Erfahrungsbericht:

Nicht zu empfehlen für Patienten mit Borderline, Bindungsstörung oder posttraumatische Belastungsstörung.
Konzept der Klinik für diese jungen Menschen ohne hilfreiche Vorgehensweisen,fachlich nicht kompetent und eine katastrophale Elternarbeit. Zusammenarbeit ohne Wertschätzung und überhaupt gibt es keine Nachsorge.
Ganze Familiensystem wird weiter destabilisiert und sowohl das Kind als auch die Bezugspersonen müssen jetzt schauen wie sie weiterkommen.
No way

1 Kommentar

Mutter63 am 06.06.2022

Das deckt sich 100% mit meinen Erfahrungen.

Vor 15 Jahren wurde meine Tochter- posttraumtisch belastungsgestört- durch inadäquate Behandlung ( tiefenpsychologischer Ansatz) durch die damalige Therapeutin in einen Suzidversuch getrieben, der nur nur Verkettung glücklicher Zufälle verhindert werden konnte.
Sie war ein halbes Jahr körperlich schwer krank ( Folge der Tablettenvergiftung)- die psychische Behandlung dauert ein Leben lang.

Dank des richtigen Ansatzes der Uniklinik Freiburg, Nachsorge in der Reha ( Leppermühle) und einem immerwährenden Kampf mit diversen Therapeuten lebt meine Tochter heute ein normales Leben, nach Ausbildung, Studium im Job mit Partner.

Ich danke heute noch Gott auf Knieen, dass sie das Haus Vogt überlebt hat.

Diese Therapeutin ist nicht mehr tätig und ich gehe davon aus, dass die Klinik ihre Konsequenzen gezogen hat.

Großen Bogen drumherummachen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
Veraltete Arbeitsweisen
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Absolut nicht empfehlenswert, einen jungen Menschen, in die Obhut dieser Klinik zu geben. Wenn man nicht zustimmt, dass Medikamente gegeben werden dürfen, werden die Jugendlichen nach kürzester Zeit entlassen. Kommunikation steht nicht an erster Stelle. Total veraltete Arbeits- und Denkweisen in den Köpfen der Mitarbeiter und wahrscheinlich auch bei der Klinikleitung. Eigene Regeln wie zB. Keine Liebschaften unter den Patient*innen, wird nicht eingehalten. Seit meine Tochter dort war, raucht sie. Das Personal hat gesagt: lasst euch nicht erwischen…
Im Entlassbericht steht was anderes wie im persönlichen Gespräch gesagt wurde.
1 Jahr nach der Entlassung, geht es meiner Tochter super. Sie hat keine Symptome mehr und das alles ohne Medikamente und ohne die Empfehlungen von der Klinik, umzusetzen.

Da fällt mir noch ein: meine Tochter sollte von Seiten der Klinik auf Diät gesetzt werden. Nach 4 Wochen Aufenthalt, kam sie mit 5 Kilo mehr nach Hause.

Nicht geeignet für Borderliner oder PTBS Patienten

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2021   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Schöne Lage, nette Lehrer
Kontra:
Die gesamte Klinik
Krankheitsbild:
Borderline
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Warnung! Diese Klinik ist nicht für Personen mit einer Borderline Erkrankung geeignet. Ich selbst war fast 3 Monate dort und musste feststellen, dass die Pädagogen nicht mit einer Borderline Erkrankung umgehen können. Auch für eine Posttraumatische Belastungsstörung ist diese Klinik nicht kompetent genug, um einem helfen zu können.
Dazu kommt, dass jegliche Mitglieder der LGBTQ+ Community nicht akzeptiert werden. Dies habe ich so miterlebt, in dem ein Mitpatient Transgender war und trotzdem immer mit seinem Deadname angesprochen wurde und ihm verboten wurde das Jungs Klo zu benutzen.
Fazit meiner Behandlung dort: sie hat mir absolut nichts gebracht und mich nur noch kränker gemacht.

Glatte Fehlbelegung mit gravierenden Folgen

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als sonstig Betroffener   |   Jahr der Behandlung: 1980/81   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Ich hatte keine sex. Probleme sondern Ängste.)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden ("Therapeutin" war Raucherin, keine Seelsorgequalifikation)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Weil ich wenigstens keine Psychopharmaka bekam.)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Zu wenig Aufsicht, Jungs taten, was sie wollten.)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Vor Brand war der Altbau abbruchreif.)
Pro:
Gute Zimmernachbarin, die sich besser verteidigen konnte als ich
Kontra:
Frühsexualisierte Kinder, kein Eingehen aufs Individuum
Krankheitsbild:
Angststörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kam 1980 bis 1981 wg Ängsten ins Haus Vogt. Was ich dort erlebte, das war damals jeden einzelnen Tag des Jahres, das ich dort verbringen mußte, sehr traumatisch.
Die damals 10 - bis 11jährigen Jungs redeten den ganzen Tag nur über Sex und praktizierten ihn teilweise. Einmal entging ich nur sehr knapp (Dank dem unerwartet schnellen Erscheinen eines Erziehers) einer Vergewaltigung durch einen der Jungs, die dort auch untergebracht waren.
Kurz vor Weihnachten am 23.12.80 starb mein Vater, am 02.03.81 setzten die Jungs nachts das Haus in Brand, weil sie auf dem Speicher rauchten, wo wir von den Erziehern zum Feuerwehrauto gebracht wurden, das uns erstmal bei den Vermietern der Dennenbergstraße 2 unterbrachte. Bis wir beim Roten Kreuz mit dünnen Decken schlafen konnten, war es an dem Tag 2 Uhr nachts und um 6 Uhr wurden wir geweckt wg zur Schule müssen. Ca 05.03.81 starb dann noch mein Opa. In dem Heim schlugen mir die Jungs oftmals blaue Flecken. Und die Erzieher hatten meistens nichts Anderes zu tun als sich ständig zu ihren Besprechungen zurückzuziehen oder zu rauchen. Schutz und Hilfe fand ich da nicht.
Damals war ich durch diese ganzen traumatischen Erlebnisse schwer depressiv (immer, wenn ich von der Schule heimkam) und wurde bis heute seither sehr schüchtern und introvertiert sowie asexuell. Und mir schadete der Aufenthalt mehr als er mir half.
Niemand kam damals mal auf die Idee, daß meine Ängste daher kamen, weil meine narzißtische Mutter mir vor dem Haus Vogt täglich mit Schlägen drohte und mein Vater sehr krank war.
Und was ich im Haus Vogt durchmachte, das wünsche ich meinen ärgsten Feinden nicht. Wg Ängsten ein Jahr mit frühsexualisierten Kindern und gleichgültigen Erziehern erleben müssen. Für mich war es sehr traumatisch und keineswegs hilfreich.
Ich kann nur hoffen, daß sich dort die Dinge inzwischen positiv verändert haben.
Nach dem Jahr empfand ich, daß nun endlich mein Leben neu beginnt. Vorher gings rein ums Überleben.

Warnung ! Warnung ! Warnung !!!

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Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Anschlußheimunterbringung und Einschaltung des Jungendamtes gehören zur Standard"Hilfe")
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Völlig veraltetes Behandlungskonzept
Krankheitsbild:
Schwere Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Warnung !!!

Nach drei Wochen wurden, obwohl kaum Gespräche stattfanden, bereits eine Anschlußheimunterbringung !!! sowie Einschaltung des Jugendamtes !!! vorgeschlagen. Weiter die Verabreichung von Antidepressivas, obwohl die Wirkung dieser Mittel nur zu 1/3 Erfolg versprechen. Innerhalb der ersten Wochen erfolgten kaum Anwendungen, geschweige denn Therapien. In einem Aufenthaltszeitraum von 9 Wochen erfolgten z.B. zwei Körpertherapien. Der Tagesablauf bestand aus Rumsitzen, weil nichts angeboten wurde. Die Stationsmitarbeiter ! entließen unser Kind, weil es nicht mit ihnen reden wollte sondern lieber mit einer Therapeutin. Sie bekam aber kein Therapeutengespräch, sondern wurde gleich entlassen.

1 Kommentar

Privat99 am 14.09.2019

Inwiefern kann es sein, dass innerhalb 3 Wochen kein Therapeutengespräch zustande kommt?

Auf der Hut bleiben !!!

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 19   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Reibungsloses Aufnahmeverfahren
Kontra:
Alles andere
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Absolut NICHT empfehlenswert, falsche Diagnosen, therapeutisch eine Katastrophe, dem Patienten wird nicht zugehört, komplett falsches Bild von der Situation zuhause, Indikationen werden nicht geprüft, Patienten werden „ angeworben“ und dann im Stich gelassen, werden schnell nach Hause geschickt . Geldmacherei.

Achtung! Wichtig !

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression, Selbstverletzung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann allen Eltern nur nahe legen, ihre Kinder NICHT in diese Einrichtung in Obhut zu geben.
Auf die wirklichen Thematiken wird wenig eingegangen, es wird relativ schnell zwischen dem Elternhaus und dem Kind polarisiert und das in sehr unseriöser und fragwürdiger Weise. Die Kinder bekommen beim Eintritt in die Klinik erstmal Psychopharmaka schmackhaft gemacht, es wird immer erst in beeinflussender Weise mit dem Kind gesprochen, dann werden Eltern kontaktiert. Generell findet kein Austausch oder keine Zusammenarbeit zwischen Klinik und Elternhaus statt. Die medizinische Versorgung ist eine Katastrophe und die Eltern werden von allen Seiten als Feindbild beleuchtet.
Wenn wir unsere Kinder in diese Klinik geben, dann weil sie schwach sind, es ihnen nicht gut geht, sie Unterstützung brauchen.
Es ist auf das Höchste Maß unseriös, die Kinder zu manipulieren, von den Erziehungsberechtigten zu entfremden, um sie dann in WOHNGRUPPEN abzuschieben. Zur Gesundung eines Kindes gehört es zweifelsfrei in einem stabilen, LIEBEVOLLEN Umfeld heranzuwachsen und zu einer Therapie sollte es doch gehören, Kinder und Eltern zusammen zu bringen, nicht sie zu trennen. Ich habe mit sehr vielen Betroffenen Kontakt aufgenommen und sehr viele Erfahrungsberichte gehört. Viele Berichte gleichen meinem. Bitte kontaktieren Sie ihre Krankenkasse wenn sie das Gefühl haben, in der Klinik geht es ihrem Kind nicht gut, es entfremdet sich oder wird manipuliert.
Wenn man Psychopharmaka in Frage stellt, oder wie ich Impfkritisch eingestellt ist, wird man von den Ärzten dort unter Druck gesetzt bzw vor seinem Kind als ängstliche Mutter mit Angststörung und vielen weiteren unprofessionellen Aussagen "abgewertet". Für ein labiles Kind sind das unzumutbare innere Konflikte.
Wenn sie meinen ausführlichen Anklage Bericht lesen möchte, den ich an meine Krankenkasse und die Ärztekammer gesendet habe, dürfen sie mich sehr gerne kontaktieren. Ich freue mich auf Nachrichten von weiteren Betroffenen, um hier noch etwas tiefer recherchieren zu können. Ihre Berichte bleiben selbstverständlich anonym.
Werden sie bitte sehr hellhörig, wenn es in den Familiengesprächen mit den Sätzen: Zukunft, das Kind fällt in alte Muster zurück, das Kind kann so nicht entlassen werden usw beginnt, denn so wird in Richtung Wohngruppe vorbereitet.
Eine Therapie sollte immer die Familie und die Bindung fördern, nicht trennen!!!
In meinem Bericht steht auch alles über negative Auswirkung

7 Kommentare

SteSchna am 26.03.2019

Es steht in dem Bericht auch alles über negative Auswirkungen des Klinikalltags dort bezüglich Alkohol, Rauchen, nächtliche Aktivitäten (uvm)

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die Symptomatik hat sich während des Aufenthaltes enorm verschlechtert

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2019   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
die Freundlichkeit der Pädagogen
Kontra:
das Einfühlungsvermögen und damit die Kompetenz des behandelnden Therapeuten
Krankheitsbild:
Selbstverletzendes Verhalten, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

wir haben uns diese Klinik sehr sorgfältig ausgewählt. Das der Aufenthalt unserer Tochter ungeplant bereits nach 6 Wochen endete, ist auf Vorkommnisse in der Klinik zurückzuführen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Die schonungslose Offenheit des behandelnden Therapeuten hat zu einer akuten Krise bei unserer Tochter geführt und somit jegliches Vertrauen für eine Weiterbehandlung im Haus Vogt zunichte gemacht. Ich werde diese Klinik in keiner Hinsicht weiter empfehlen.

1 Kommentar

SteSchna am 23.03.2019

Ich würde sehr gerne mit Ihnen Kontakt aufnehmen, zwecks Erfahrungsaustausch. Meine Mail Adresse: [email protected]

Eine interessante Zeit

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mitpatienten (außer D. noch der drei)
Kontra:
Der Rest
Krankheitsbild:
Depressionen, Zwangsstörung, soziale Ängste
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Also das Haus Vogt hat meine Problematik nur verschlimmert und mich zu einer Zeit rausgeschmissen, als ich emotional sehr unstabil war.
Die anderen Jugendlichen waren wirklich toll und lieb, aber das war auch das einzige gute was ich hier mitnehmen konnte.
Meine Therapeutin hat mich oft total falsch eingeschätzt und die Pädagogen haben einem kaum geholfen und wirkten, als wäre man ihnen total egal und haben einen kaum verstanden.
Hätte ich hier nixht so tolle Menschen kennen gelernt, würde ich die Klinik abfackeln :)))
Ich war sehr oft betrunken und habe mit dem Rauchen angefangen und die Pädagogen haben nie gemerkt, dass wir Vodka im Zimmer gelagert haben.
Wir haben satanistische Rituale durchgeführt und die Klos mit Absicht verstopft, damit die Nachtwache mehr zu tun hatte.
Manchmal haben andere Patienten die Teller abgeleckt, woraus man dann essen musste. Oft stank es im ganzen Flur nach Scheiße und Urin. Einer der Pädagogen hatte Stuhlprobleme und war oft 15 Minuten auf der Toilette, weshalb man niemanden zum ansprechen hatte.
Viele Mädchen haben miteinander gekuschelt und haben sich geküsst. Es war sehr lesbisch.
Ein Junge ging in der Nacht zu einem Mädchen und Zimmer und sie hätten SEX!
Eine Patientin hat eine tote Fliege in einem Glas aufbewahrt und wollte sie anzünden. Dazu kam es aber nixht, da ein anderer Patient die Fliege aufgegessen hat. Er war in seinen Bruder verliebt.
Einige Patientin himmelten die Lochis an und lasen allen ihre Fanfictions vor, die nixht pädagogisch wertvoll waren.

Die meisten Regeln waren nixht altersgerechte!!! Man durfte keine Gesichtsmasken benutzen!!!!!!!!!!!!! Oder sich im Flur wachsen, auf dem Boden sitzen oder uns schminken. Schwarze Schminke war besonders verboten. Rassitisch meiner Meinung nach.
Das Essen war furchtbar. Alle bekamen Blähungen und Durchfall.

Allgemein kann man sagen, dass die Klinik eine verrückte Zeit war. Esst keine Fliegen Kinder, sie schmecken ekelhaft.

Scheiße

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Nix
Kontra:
Alles
Krankheitsbild:
Depressionen, Borderline, SVV, Suizidalität
Erfahrungsbericht:

Diese Klinik ist der größte scheiß ich bereue es so sehr dort vier Monate gewesen zu sein aber es ging leider nicht anders....

Hatten uns mehr erhofft

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Hausarzt stellte hinterher akuten B12 Mangel fest, wurde dort nicht überprüft)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Lage der Klinik, Kontakt zu anderen Jugendlichen
Kontra:
Keine gute Hilfestellung für die Bewältigung innerhalb der Familie, Abschiebung in Wohngruppe
Krankheitsbild:
Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter war von Juni bis Oktober 2016 wegen Verdacht auf eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung mit Depressionen, Essstörung und selbstverletzendem Verhalten im Haus Vogt. Die Lage der Klinik und der erste Eindruck waren sehr gut und sie gewöhnte sich schnell ein.
Die Therapeutin war nett, konnte jedoch nicht richtig zum Problem durchdringen und verwechselte manchmal Dinge, die wir als Hintergrund angegeben hatten. Wenn unsere Tochter keine Lust hatte, verließ sie zum Beispiel ein Elterngespräch, um trotz dort herrschendem Rauchverbot rauchen zu gehen, ohne hinterher von der Therapeutin zur Rede gestellt zu werden. Die Mitarbeiter sagten, sie wollten ihre Autonomie stärken,was wir in immer größer werdenden Konflikten spürten und auch die Selbstverletzungen wurden schlimmer. Wir wurden immer unsicherer und hilfloser und fühlten uns alleine gelassen. Am Ende erklärte man uns, wir würden unsere Tochter gefährden,wenn sie nach Hause käme, sie müsse gegen ihren Willen in eine Wohngruppe. Wir waren sehr verunsichert und da kein passender Platz frei war, kam sie im Oktober nach Hause.
Der Lehrer aus dem Haus Vogt war sehr kompetent. Er riet ihr, das Schuljahr zu wiederholen, was sie nun auch tut. Dies zusammen mit einer sehr guten ambulanten Therapeutin Zuhause hat unserer Tochter mehr geholfen als alles andere.Sie ist nun seit fast fünf Monaten zu Hause, stabiler als seit Jahren und sagt, das einzige, was ihr im Haus Vogt geholfen habe, sei der gute Kontakt zu den anderen Jugendlichen gewesen. Von ihnen habe sie sich verstanden gefühlt, von den Pädagogen und Therapeuten überhaupt nicht. Was wir als Angehörige daraus gelernt haben? Wir haben erkannt, was nicht hilft, nämlich zu lascher, inkonsequenter und desinteressierter Umgang mit den Jugendlichen, ohne ihnen den nötigen Halt zu geben.

Haus Scheisdreck

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Sehr unzufrieden hat nichts gebracht)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (alles wird auf erfolge geschoben obwohl man keine hat)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (man wird obwohl man weis das man etwas wieder darf muss man erst nochmal zum artzt da die ärtzte dort zu unfähig sind)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden (der schluss ist scheise das sagten auch ehemalige Mitpatienten)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (es ist kahl und man darf nichts umstellen von den möbeln)
Pro:
Es gibt nichts selbst die mitpatienten sind scheise auser einer person
Kontra:
alles auser einer person
Krankheitsbild:
Depressionen,schul verweigerung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die pädagogen scheren sich einen dreck um einen denen ist alles egal selbst wenn man sich verletzt oder net zu irgendwelchem terminen geht kümmert sie das nicht diese klinik ist der letzte ranz dort wird man gemobbt,beleidigt geschlagen usw. alles weshalb man eigentlich dort ist weil das einen manchmal in die lage gebracht hat.Das ende war am schlimmsten im vogt man wird einfach so entlassen egal ob man stabil ist oder net und mit medikamenten verschreibung mehr nicht.Das witzigste aber ist das wenn man einmal egal wie unbedeutend es ist gleich alle über reagieren und sagen das damit die ganze behandlung fürn arsch war.Das Haus Scheisdreck ist absoulut nicht empfehlenswert

Vorsicht, keine Empfehlung trotz anfänglich guten Eindrucks

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden (in die Hilflosigkeit entlassen)
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Anmeldung und Aufnahme sehr gut, Entlassung und Weiterbehandlung leider katastrophal)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Aufnahmemanagement trotz langer Wartezeiten, kompetente Diagnosestellung
Kontra:
Weiterbehandlung und Entlassmanagent
Krankheitsbild:
depressive Erkrankung
Erfahrungsbericht:

Unsere Tochter war ein einer depressiven Erkrankung erkrankt und ambulante Behandlungen führten zu keiner Besserung, so kam die Empfehlung des Psychotherapeuten zur stationären Behandlung in der Klinik Haus Vogt. Nach schriftlicher Anmeldung in der Klinik und einem Vorgespräch einige Wochen darauf wurde leider erst nach fünf Monaten ein Therapieplatz für unsere Tochter frei. Bis dahin war unser Eindruck über die Einrichtung und die dort tätigen Berufsgruppen und Spezialisten sehr gut, hoch-kompetent und vertrauenswürdig. Während der über ca. 4 Monate andauernden stationären Behandlung mit einigen Wochenendheimfahrten zeigte sich auch eine schleichende Besserung des Befindens unserer Tochter. In Elterngesprächen wurde uns eine Perspektive für Veränderungen nach dem Klinikaufenthalt aufgezeigt. Leider ist im Gesamteindruck der Klinik keine positive Empfehlung auszusprechen, denn unsere Tochter und wir als Eltern wurde mit den angekündigten Maßnahmen, medikamentösen Behandlungen, schulischen Veränderungen und veränderter psychotherapeutischer Anschlussbehandlung schlichtweg ins "Nichts" entlassen. Eine Katastrophe für unsere Tochter und die ganze Familie. Noch während der letzten Wochen in der Klinik überließen die Therapeuten es unserer minderjährigen Tochter u.a. selbst sich telefonisch aus dem Internet einen Anschlusstherapeuten doch zu suchen und die begonnene medikamentöse Behandlung solle doch wegen bereits seit einiger Zeit vorliegender Nebenwirkungen umgestellt werden, ohne dass die Eltern davon in Kenntnis gesetzt wurden. Somit war vorprogrammiert, dass unsere Tochter in ein tieferes Loch als je zuvor stürzte. Ohne auf noch weitere Einzelheiten einzugehen müssen wir als Eltern basierend auf unseren Erfahrungen trotz des anfänglich kompetenten Eindruck der Einrichtung schließlich leider warnende Worte an andere Betroffene aussprechen.

Absolut nicht zu empfehlen!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Schwere (!) Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war ab Anfang 2006 für einige Monate "Patientin" im Haus Vogt. Das schreibe ich so, weil ich mich - vor allem rückblickend - nie richtig ernstgenommen gefühlt habe, weil ich schließlich "nur" Depressionen hatte. Man hat mir dann weitere Diagnosen angehängt, die im Familienkreis heute noch für Belustigung sorgen.
Überhaupt nicht lustig finde ich aber nach wie vor, dass man praktisch meiner Mutter die Schuld an meiner "Erkrankung" einreden wollte; selten inkompetent und vor allem verantwortungslos!
Die tatsächliche medizinische Behandlung lies auch mehr als zu wünschen übrig: Zunächst überließ man mich für ein paar Wochen einer Dame, die mich (damals immerhin 17!) Bäume zeichnen und mit Lego spielen ließ und sich überdies auch lieber über einen potentiellen zukünftigen Mann für mich anstatt über meine Probleme mit mir unterhielt. Nach diesem Vorspiel durfte sich dann ein noch in der Ausbildung (nicht Studium) befindlicher junger Mann an mir versuchen, der dann doch sehr auf Tramanalyse fixiert war.
Mein Lichtblick waren die Vormittage in der klinikeigenen Schule. Allerdings musste ich mich auch darum selbst bemühen, man hätte sich sonst Zeit gelassen, mich dorthin zu schicken. Da konnte ich mich dann einigermaßen normal fühlen und mich vor allem mit sinnvollen Dingen beschäftigen. Ansonsten schien mir das alles nämlich wie ein etwas trauriges Landschulheim mit "pädagogischer" Betreuung nach Willkür. Nach Willkür, oder einfach realitätsfremd und null situationsbezogen.

Selbstverständlich ist mein Aufenthalt dort jetzt schon einige Zeit her, allerdings ist wenigstens die Klinikleitung noch die selbe und das macht meiner Meinung nach auch schon den Großteil aus.
Je nach Erkrankung und Problem kann ein Besuch in der Schwarzwaldidylle zum "Abschalten und Durchatmen" sicher auch helfen, aber für eine tatsächliche Heilung/Genesung reicht das Angebot bei weitem nicht.

Therapie des Haus Vogt - Abschiebung in Wohngruppen?

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Psychiatrie
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2010/2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
Hohe Ansprüche an die Patienten und Familien
Kontra:
Mehr Schein als Sein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Wir hatten volles Vertrauen in das Haus Vogt. Nachdem wir die lange Zeit bis zu einem Vorstellungstermin, die anspruchsvollen und viel erwarteten Aufnahmegespräche überstanden hatten, warteten wir wieder auf einen Platz. Wir waren alle froh und die ersten 9 Wochen waren sehr vielversprechend und wir waren uns sicher, dass unserer Tochter geholfen werden konnte. Die Therapie schlug super an. Auch in der Klinikschule machte sie mit. Um so mehr verstehen wir heute noch nicht, dass nach 9 Wochen plötzlich davon geredet wurde, was nach dem Aufenthalt geschehen sollte. Wir gingen von einem mehrmonatigen Aufenthalt auf. Im Endeffekt wurde uns mitgeteilt, dass wir eine Nachfolgeplatz für unsere Tochter suchen sollten und zu Hause ginge gar nicht, sondern eine Wohngruppe. Dieser angedrohte Abbruch führte dann zu einer Verschlimmerung der Symptome und und unsere Tochter machte dicht. Ergebnis: Wir mussten sie abholen. Therapie abgebrochen. Wer? Androhung: Zuhause würde sie untergehen. Warum? Wo die Probleme zu Hause liegen sollten, wurde uns nicht mitgeteilt. Wir waren bereit mitzuarbeiten. Als wir sie abholen wollten, war trotz ausgemachten Termin kein Arzt, Psychologe oder zuständige Erzieher da. Jetzt 6 Monate später ist unsere Tochter wieder zu Hause integriert und geht auch zur Schule. Deshalb überlegt genau: Diagnose im Haus Vogt ja, längerfristige Therapie nein, nein,. Es ist sehr interessant, dass die meisten Patienten nach 10-12 Wochen weg gehen und sehr viele in Wohngruppen. Ist die Therapie des Haus Vogtes - Abschiebung der Patientien in Wohngruppen?

1 Kommentar

sabse am 23.07.2013

also als ich dort war waren die meisten 3-8 monate da. unter 12 wochen geht da seltenst jemand. ausser vllt jemand der nur wieder lernen muss sich mehr zu öffnen oder der schulprobleme hat.

Hat mir persönlich leider nicht geholfen

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 05
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
einige nette Mitpatienten, die man dort kennenlernt
Kontra:
meiner Meinung nach keine auf wirkliche Gesundung ausgelegte Behandlung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 8 Monate im Haus Vogt und zunächst mit der Behandlung auch zufrieden, danach hab ich jedoch zwei einhalb Jahre in einer Reha verbracht, wo ich dann gelernt habe, was gute Betreuung ist.
Meiner Meinung nach wird im Haus Vogt um einiges zu "lasch" mit den Patienten umgegangen, auch wenn man an sich arbeiten möchte hat man manchmal Kranheitsbedingte "Barrieren", die Hilfe, diese zu überwinden, habe ich nicht erfahren. Ich hatte auch einige Schwierigkeiten mit meiner Therapeutin, die mich leider meistens nicht von anderen Patienten unterscheiden konnte (empfand ich als äußerst unprofessionell).
Im Allgemeinen hatte ich das Gefühl, dass sich die meisten Pädox nicht wirklich für die Probleme der Jugendlichen interessieren oder diese nicht ernst nehmen. Das ist doch der falsche Weg, oder?!
In einer anderen Klinik, in der ich nur für kurze Zeit als "Krise" war, hab ich mich um einiges aufgehobener gefühlt.
Das bemerkenswerteste fand ich jedoch, wieviele aus der Klinik als "gesunde" Menschen entlassen wurden und früher oder später wieder kamen oder sich woanders einweisen ließen, da die Behandlung, wenn sie denn was gebracht hat, leider nur kurzfristige Auswirkungen hatte.

Haus Vogt = Pure Zeitverschwendung

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Mitpatienten
Kontra:
inkompetenz aller Mitarbeiter
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war 3 Monate im Haus Vogt : verschwendete Zeit
Die Pädagogen und Psychologen sind total inkompetent und gehen überhaupt nicht auf Probleme ein die man hat.
Im Entlassbericht standen unflätige Bemerkungen über meine Mutter die da gar nicht hingehören ( von wegen Kräftig gebaut und so weiter.

Fazit : geht lieber nicht ins Haus Vogt ihr verschwendet dort nur eure Zeit

3 Kommentare

Romina am 07.12.2007

Erstens ist das Klinik Haus Vogt super und zweitens bekommt man dort die Unterstüzung die man braucht. Deine einschätzung ist total falsch.

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Sämtliche Patienten brechen ab

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Kontra:
Erfahrungsbericht:

Also ich kenne mehrere Leute, die im Vogt sind, bzw. waren.
Und was sie beschreiben ist absolut katastrophal!
Mehrmals werden ernste Kontaktversuche, wenn es einem schlecht geht, abgeblockt.
Wenn man sagt, man leidet unter Suizid Gedanken ist die Antwort "Lassen wir es mal darauf ankommen" oder aber "Wenn du das nochmal sagst sollen dich deine Eltern abholen und einschliessen"
Es wird überhaupt nicht auf die Patienten eingegangen, es herrscht kein schöner Umgangston usw.

Ich rate keinem, dort hinzugehen...

3 Kommentare

DaWiNa am 16.02.2008

zu stella90s kommentar kann ich sagen: als angehöriger eines klinikpatienten kann man sich sehr sehr schwer in die wirkliche lage des patienten hineinversetzen.du kannst nicht sagen das haus vogt sei nicht zu empfehlen nur weil du von anderen etwas negatives gehört hast. wenn man einmal selbst drin sitzt kommt es einem immer anders vor als wenn man es von anderen hört. damit will ich jedoch nicht sagen dass die leute die du kennst einen erfolgreichen aufenthalt haben mussten. vielleicht war die klinik einfach nichts richtiges für sie. aber es gibt viele die aus dem haus vogt echte vorteile gezogen haben.
liebe grüße dawina

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Behandlungserfolg trotz kurioser Elternarbeit

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2022
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Grober Rechenfehler bei BMI, Medikament ohne Information abgesetzt)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Das Anorexie-Konzept haben wir Eltern nicht bekommen)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden (Tolle Therapien)
Pro:
Gemeinschaft, pädagogisches Konzept
Kontra:
Anti-Familien-Arbeit
Krankheitsbild:
Anorexie, Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nette kleine Klinik mit hübschen Gelände, eher Wohngruppen- als Klinik-Atmosphäre, sinnvollem pädagogischem Konzept und gutem Gemeinschaftsgefüge. Meine Tochter kam nach drei Monaten in stabilem Zustand nach Hause und stieg sofort wieder ins Leben ein.

Leider gab es kein Entlass-Management. Ich rate allen Eltern, sich von vornherein um Anschlusstherapien etc. zu kümmern. Die Klinik selbst empfahl eine intensivtherapeutische Wohngruppe als Anschlussmaßnahme. Da meine Tochter zuvor zweimal mit sehr niedrigem Gewicht fast entlassen worden wäre, weil sie ihre wöchentlichen Gewichtsziele nicht erreicht hatte, war ich auf die Idee schon selbst gekommen und hatte in Absprache mit dem Jugendamt drei passende WGs mit freien Plätzen gefunden. Die – und das Jugendamt – warteten auf nun den Bericht der Klinik, der aber nicht kam. Stattdessen fing die Klinik parallel an, WGs zu googeln. Ich sollte mich nicht einmischen, sondern "mal was für mich tun". Als meine Tochter immer unzufriedener wurde und nach Hause wollte, vereinbarten wir alternativ einen Kennenlerntermin bei einer ambulanten Therapeutin – das wiederum nahm die Klinik so übel, dass sie sofort entlassen wurde.

Leider muss ich den negativen Bewertungen hier Recht geben in Bezug auf eine katastrophale, voreingenommene, aggressive Elternarbeit und absolut veraltete Denke in Bezug auf Anorexie – Hilde Bruch lässt grüßen.

In der Akte, die ich nachträglich anforderte, fand ich absurde Dinge. Jemand schrieb z.B., meine 13-jährige Tochter hätte noch nie telefoniert und keinerlei alltagspraktische Kompetenz. Wir hätten über ein Jahr lang nicht über den Tod der Oma gesprochen etc.

Nach eigenen Angaben arbeitet Haus Vogt nicht nach S3-Leitlinien. Es gibt bei Anorexie keine definierten Kalorienmengen, sondern Essen "nach Bauchgefühl". Die Kinder werden in wechselnder Kleidung gewogen.

Falls ihr keine Alternative zu Haus Vogt habt: Augen zu, Ohren steif, pickt euch als Familie das raus, was hilft – und ignoriert den Rest!

1 Kommentar

Rabukki am 22.05.2023

Inzwischen hat durch Moderation der Ombudstelle Psychiatriebeschwerde ein konstruktives, klärendes Gespräch mit der Klinikleitung stattgefunden. Es gab die Zusage, dass viele unserer Kritikpunkte in das Qualitätsmanagement der Klinik Haus Vogt einfließen werden. Zudem werde das Anorexiekonzept erneut in den Blick genommen und gezielt Schulungen für Mitarbeitende zur Anorexie nervosa auf aktuellem Stand angeboten. Ich bin dankbar, dass dies abschließend noch einmal besprochen werden konnte, und gehe davon aus, dass Mitarbeitende und die Klinikleitung drauf achten werden, dass sich ähnliches nicht wiederholt.

2016...

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Soziale Phobie, Burnout
Erfahrungsbericht:

Ich war 2016 im Haus Vogt. Damals war ich 17 Jahre Jahre alt und war psychisch nicht stabil. Ich habe oft in der Schule gefehlt, hatte nicht wirklich Freunde, war am liebsten einfach nur alleine. Schließlich hatte ich einen Burnout und mich hat alles überfordert. Dann kam ich in die Klinik. Wenn ich heute zurück blicke, kann ich sagen, dass es mir viel besser geht. Ich habe mittlerweile eine abgeschlossene Ausbildung, bin seit einem Jahr in einer glücklichen Beziehung und bin mit meinem Freund auf Wohnungssuche. Ich war damals sehr zurückgezogen und habe nicht viel geredet. Ich bin immer noch gerne mal alleine und mag keinen Trubel, aber ich bin offener geworden und habe die Liebe zu mir selbst gefunden. Allerdings liegt das nicht am Haus Vogt, sondern an meiner Einstellung, wie ich mein Leben danach gestaltet habe. Im Haus Vogt habe ich mich oft unwohl und nicht verstanden gefühlt. Es gab wenige Therapiestunden und die Pädagogen waren auch "einfach da". Letztendlich habe ich mir selbst aus dieser schlimmen Zeit geholfen. Natürlich weiß ich nicht, wie es jetzt in der Klinik ist, aber ich bin froh und stolz, auch diese Zeit gemeistert zu haben und bin einfach glücklich, dass ich ich sein kann, wie ich es mir wünsche ????

2 Kommentare

Alexa1844 am 29.05.2021

Hi,

Ich weiß die Antwort kommt bisschen spät aber ich habe grad ihre Rezession gelesen und sie haben geschrieben, dass sie nicht wissen wie es jetzt im Haus Vogt ist. Nun ja, ich war letztes Jahr dort für zwei Monate und nach meinen Erfagrungen war es genauso wie sie es beschrieben haben. Ich kam natürlich wegen etwas anderes dort hin aber muss sagen, ich und die anderen Patienten haben uns oft, besonders von den Pädagogen unverstanden gefühlt. Nach meiner Erfahrung, spricht man gefühlt gegen Wände, wenn man abbrechen will. Sie nehmen einen nicht ernst, lügen teilweise tatsächlich auch. Ich hatte auf jeden Fall keine gute Erfahrungen und denke bis heute, jeden Tag an die Zeit zurück.

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Nicht zu empfehlen

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (dauernd hieß es nur Wohngruppe, obwohl es offensichtlich in meiner Lage keine gute Idee war)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Lage der Klinik, Stadtausgang, Mitpatienten
Kontra:
Manche Pädagogen, teils zu wenig Stuktur, unorganisation, Essen...
Krankheitsbild:
Depression, Angsttsörung, SVV, Suizidalität, Trauma
Erfahrungsbericht:

Die Mitpatienten waren super und meine Therapeutin war auch sehr gut. Viele Pädagogen haben einen aber nicht ernst genommen und waren genervt oder überfordert mit den Patienten.

Freizeitgestalltung ist auch nicht so gut wie auf der Webseite beschrieben. Meistens saß ich nur auf dem Zimmer und habe nichts gemacht. Das ist bei Depression, Angststörung und Suizidalität nicht gerade gut. Nach ein paar Wochen wurde mir Antidepressiva verschrieben, was auch nach 6 Wochen angeschlagen hat. Danach ging es mir etwas besser. Die Therapeuten und Ärzte meinten aber, es sei mein Verdienst und nicht vom Medikament. Ich bin mir aber sicher, ohne das Medikament hätte sich sicher nichts getan.

Bei psychischen Krankheiten ist es außerdem auch wichtig, gut zu essen. Und das Essen dort war definitiv nicht gut. AM Ende wurde mir sogar eine Esstörung angehängt, weil ich fast nichts mehr gegessen habe, da ich von dem Fraß dort Bauchschmerzen bekommen habe. Ich habe mich testen lassen und es kam heraus, dass ich KEINE Unverträglichkeit gegenüber irgendeinem Lebensmittel habe...

Größtenteils schlecht

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden (Eigentlich waren nur die Leute dort gut)
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Therapeut hat kaum zugehört, hat mir nur Wohngruppe empfohlen und angedroht mich rauszuwerfen wenn ich in keine gehe. Diagnose war falsch.)
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (Sollte Kapseln nehmen die ich nicht schlucken konnte, als ich nach etwas anderem gefragt habe meinte die Ärztin ich wäre selbst schuld und es wäre ihr egal.)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Mitpatienten, manche Pädagogen, Gruppenaktionen, Stadtausgänge
Kontra:
Arbeiter machen hauptsächlich was sie wollen, man wird oft nicht ernst genommen, manche Therapeuten hören nicht zu, manche Pädagogen
Krankheitsbild:
Depression, Borderline, Angststörungen
Erfahrungsbericht:

Die Mitpatienten waren super toll auch mit manchen Pädagogen kann man sich gut unterhalten, dennoch gibt es manche Pädagogen und Therapeuten die einen nicht ernst nehmen.
Oft wird in gewissen Situationen falsch reagiert und das schadet nur. Während meines Aufenthalts sind Läuse ausgebrochen und die Pädagogen haben die Betroffene auf meiner Station einfach mit Nissenkamm allein gelassen und meinten das sie es selber machen soll da eine in die Pause ging und die andere sich davor geekelt hat.
Allgemein machen die Arbeiter meiner Meinung nach viel zu oft was sie wollen und nehmen dabei wenig bis gar keine Rücksicht auf die Patienten.

Mein Therapeut hat mir kaum zugehört und mir immer nur vorgeschlagen in eine Wohngruppe zu ziehen obwohl ich ihm mehrmals gesagt habe dass ich das nicht tun werde. Irgendwann kam es zu einem Time Out weil ich mich "gegen sie gewehrt habe" und eine Wiederaufnahme fand nur statt wenn versichert wurde dass ich nach der Behandlung in eine Wohngruppe ziehe, was sehr unprofessionell ist. Zudem lachte mein Therapeut mich häufig aus.
Manche "Hilfen" die man da bekommt sind wirklich unnötig wie "Fit for Conflict" oder "Fit for Life" da niemand so wirklich motiviert war und niemand verstanden hat für was er das brauchen sollte, man hätte es wenisgtens verständlich erklären können.

Meine Diagnose war falsch und ich denke es liegt daran dass mein Therapeut mir kaum zugehört hat.
Jetzt bin ich zuhause und in keiner Wohngruppe da derjenige vom Jugendamt der für mich zuständig ist auch findet das es unprofessionell war und es mir nur weiter schaden würde.

Vorher gut überlegen

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden
Pro:
Tierwanderung, manchmal das Essen, dass man neue Leute kennen lernt
Kontra:
Verhalten der Pädagogen, pädagogische Leitung, meine Psychologin, Lästereien auf dem Gelände
Krankheitsbild:
soziale Ängste, Essprobleme, psychische Bauchschmerzen, Burnout
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war von Mai bis August dieses Jahres im Vogt. Anfangs hatte ich sehr Angst und war aufgeregt, aber nach 2, 3 Tagen ging es und man gewöhnt sich relativ schnell an die Gruppe. Ich war auf Gruppe 1 und die Pädagogen waren zwar ganz in Ordnung, aber bei Problemen konnten sie nicht viel weiterhelfen. Das Essen war in Ordnung, es gab Tage, da war es gut und manchmal nicht so, aber für 'Klinikessen' ist es okay. Was schade war, dass in der Klinik viel über andere Mitpatienten geredet wird und das nicht gerade freundlich, wobei man ja in der Klinik ist, um gesund zu werden. Traurig war auch, dass viele Pädagogen und auch meine Psychologin mir nicht weiterhelfen konnten in schwierigen Phasen. Das einzig Gute war die Tierwanderung und dass ich dort einige kennen gelernt habe, mit 2 bin ich heute noch in Kontakt. Mit meiner Zimmernachbarin bin ich sehr eng befreundet. Die pädagogische Leitung ist extremst unfreundlich und sieht nur das Schlechte. Schade ist auch, dass es in den Aufenthaltsräumen keine Deko gibt und alles kahl wirkt. Ich habe viel mitgenommen, aber ich würde nicht mehr hingehen und kann es nur denen empfehlen, die an sozialen Ängsten zu arbeiten haben, für Essgestörte oder Suchtkranke ist diese Klinik nichts. Ich habe manchmal 2 Tage nicht regelmäßig gegessen und es war denen egal. Außerdem wurde ich viel zu früh entlassen, ich hätte den ganzen August noch bleiben sollen, wurde aber Mitte August schon entlassen. Jeder muss für sich entscheiden, ob er in diese Klinik geht, aber man sollte es sich gut überlegen. Trotzdem bereue ich den Aufenthalt nicht, da ich meine beste Freundin dort kennengelernt habe und einen guten Freund.

Die Wahrheit

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Aktionstage
Kontra:
alles
Krankheitsbild:
Depressionen
Erfahrungsbericht:

Ich bin sehr enttäuscht von dieser Klinik.
Man wird immer in eine Wohngruppe "abgeschoben". Therapie fällt fast immer aus. Pädagogen sind meistens freundlich, doch die Meisten helfen nicht wenn es einem schlecht geht. Pädagogische Leitung ist absolut unfähig und unverschämt, schreit depressive Kinder an und zieht sie noch mehr in die Depression. Gesamteindruck: es bringt nichts.

Ich wurde entlasen, obwohl ich gar nicht stabil war

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
nette Mitpatienten
Kontra:
Ich wurde zu früh entlassen
Krankheitsbild:
Somatisierungsstörung, Bulimie, Depressionen, Persönlichkeitsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nach 3-Monatiger Wartezeit (die meisten mussten höchstens einen Monat warten), in der ich mich fast umgebracht hätte und zwei Wochen in einer stationären Krisenintervention verbracht habe, konnte ich endlich in die Klinik. Am Anfang hat es mir gar nicht gefallen, doch dann habe ich sehr nette Leute kennengelernt, was auch fast das einzige war, was mir an diesem Aufenthalt geholfen hat. Meine Therapeutin war auch sehr gut, jedoch war sie die meiste Zeit krank oder im Urlaub, sodass ich nicht ausreichend Therapie hatte. Nach vier Monaten wurde ich entlassen, obwohl ich absolut nicht stabil war. Meine Krankenkasse hat sogar darum gebeten länger zahlen zu dürfen! Als Anschluss sollte ich in eine intensivtherapeutische Wohngruppe, doch das wurde überhaupt nicht geklärt. Jetzt bin ich zu Hause und alles ist wieder wie davor. Danke!

1 Kommentar

TinyDancer am 08.10.2015

Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich wurde ebenfalls zu früh entlassen und für das was nach dem Aufenthalt passieren soll, hat man sich bei mir fast gar nich interessiert.
Auch meine tatsächliche therapeutische Betreuung war mehr als mangelhaft.

Für ernste Erkrankungen NICHT zu empfehlen

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 1
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
Man lernt mit vielen verschiedenen Menschen klar zu kommen
Kontra:
Betreung zu wenig,wenig Therapie (höchstens zweimal die woche).
Erfahrungsbericht:

Es ist nicht streng genug,alkohol,zigaretten etc. wurden dort konsumiert,die betreuer haben sich nicht wircklich um die Jugendlichen und deren Wohlbefinden gekümmert.Es kam mir mehr vor wie eine Jugendherberge aber keines weges eine Psychatrie.Mobbing gab es auch da,und diebstahl im Haus sowie ausserhalb während der Ausgangszeit in die Stadt.Wer gerne von zuhause weg möchte aufgrund Problemen,der sollte bedenken das Haus ist kein Ort an dem man für immer wohnt,und intensiver therapiert wird man hier auch nicht.Hier für empfehle ich (aus eigener erfahrung) mehrere Therapeuten auf zu suchen,und sich dann zu entscheiden.Ohne wille geht hier und da nichts.Trotz allem lernt man mit vielen verschiedenen Menschen aus zu kommen,man findet wirklich viele verschiedene Persönlichkeiten jeder sticht heraus.

1 Kommentar

*Nora* am 03.06.2009

Stimmt ,ich fand auch das es zu wenig Therapie gab.........
vorallem aber fand ich es blöd das man für seine Probleme /Krankheit schuldig gemacht wurde, zwar kann man nur sich selber auch auf das Verändern einlassen, aber wenn man schon lange das Problem hat, z.B Rizen,Schulangst usw. kann man eben nicht von einen Tag auf dem anderen sich ändern . Wenn man sich nicht an die Abmachungen gehalten hat ,finde ich es schon richtig das man Bestraft wird ABER BITTE nicht sagen Du möchtest dich nicht ändern oder du möchtest deine Krankheit und mit ihr leben ,das begünstigt bei manchen ihre Symthomatik .Die Therapeuten und Ärzte schätzen oft die Patienten nicht richtig ein ,den einen geben sie zu viel Freiheiten und beim anderen haben sie so fort Angst das er sich was antut 80%der Ärzte und Therapeuten haben grade erst ihre Therapieausbildung fertig ,deswegen wenig Erfahrung=dadurch Fehlinterpretation vom Verhaten . Ich denke auch das sie zu schnell Patienten als cronifiziert angesehen werden , es kann sich noch so viel ändern auch bei leuten die in ihren Augen CRONIFIZIERT sind .Jeder Mensch muss seinen eigenen richtigen Weg finde ob mit Hilfe vom Vogt oder ambulate Tharapie .

Zu oft nichts los!!!

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: Sep - Nov 2008
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
KIIIIICKERN, Theraphie bei Enkelmann, Dirk(Gruppe 2)!!! , Die Badische Zeitung, Gunter!!!! ich lernte richtig gut kicker spielen, die Putzfrauen^^ die warn so hamma!!!
Kontra:
dafür brauchte ich schon mehr platz. deswegen steht es unten im bericht, weil es hier nicht mehr reingepasst hat
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

essen, dreckig(z.B. Küche), langweilig(zu oft bin ich nur dagesesen und wusste nicht was ich tun sollte), Mittagspause, dem Koch seine HAnd, Die Lage, manche Pädox setzten einen unter druck, küchendienst, BWT, Nachtwache(bis auf atze), manche Jugendliche dort, hat so gut wie nix gebracht, denn was lernt man schon wenn man nur da sitzt nix mach und sich langweilt, dann nur 2-3 in der woche therapie hat, und in der schule 2-4 h am Tag hat, als ich wieder nach Hause kam war ich schulisch soweit hinterher dass ich vom Gymi auf die real wechseln musste, weil ich in der schule dort so gut wie nix gelernt habe, also damit möchte ich ausdrücken dass ich wenn ich zuhause geblieben wäre, es mehr gebracht hätte, weil 1.nur da sitzen kann ich auch zuhause 2. in der Schule bin ich nicht hintendran und 3. Therapie könnte ich auch zuhause 2-3 in der woche machen, und mir würde es nicht schlecht gehen, sondern ich wäre fröhlich, weil ich zuhause bin, und nicht im Vogt weil, es dort so grausam gar nicht auszuhalten war, es war einfach langweilig, es war nixx los, ich war nur traurig!!!! und dass man dort nicht einmal sein hobby machen durfte, ich durfte nicht einmal ins training, dass alles wegen so nem dummen meeting wo 5 min. dauert und mir ja eh nixx bring, des hätten mir die andern ja auch nach dem training sagen können was darin vorkam, und des wäre in 30 sekunden erzählt gewesen, also bitte!!!!!!!! DAS GEHT GARNICHT

1 Kommentar

Romina am 03.03.2009

Hallo du hast teilweise recht. Mir ging es auch nicht gut.
Ich wollte auch immer wieder nach Hause. Das Meeting ist auch blöd. Es bringt keinem was. Nur ein Gequatsche das keinen intressiert.
Romina

MEINE ANSICHT UND VORSCHLÄGE ZUR VERBESERUNG =)

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden (mein arzt hatte einfach absolut keine geduld und auch wneig interesse daran mir wenigstens EINMAL vernünftig zuzuhören)
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden (ich brauchte sher viel geduld, da einiges ewig dauerte, ehe es endlich besprochen und in angriff genommeen wurde!)
Pro:
nette leute,gute freunde!!! =)
Kontra:
schlechtes essen, dessinteresse der mitarbeiter
Erfahrungsbericht:

also ich möchte hier gern nochmal was dazu schreiben^^
hab zwar schon einen bericht gschrieben aba was solls.
also ich denk noch oft an die zeit im vogt und ob es nun an mir lag, oder an der klinik, dass es mir nicht gerade viel gebracht hat.ich bin zu diesem entschluss gekommen:
die pädagogen sind zu abweisend und dessinteressiert gegenüber den patienten. (ich hätte mich besser auf alles einlassen können, wenn man sich mir gegenüber anders verhalten hätte)
ich hätte mir mehr verständnis gewünscht anstatt dumme kommentare oder komische ratschlägen wie zum beispiel: "geh auf dein zimmer, hör musik und lenk dich ab und denk net zu viel nach"......ich mein musik hören und ablenken allein des kann ich auch daheim machn.....für so was geh ich net in eine psychiatrie!
ausserdem fand ich einige pädagogen und insbesondere die nachtwachen haben uns patienten sehr respektlos behandelt!
wir sind psychisch krank, aber wir sind nicht dumm!!!!
ausserdem war das essen total ekelhaft und manchmal ist es sehr schmutzig dort ( küche, bad, etc...zumindest war das auf meiner gruppe so!) ich wünsch mir von herzen, dass sich das als aller erstes bald ändern wird!

therapie war in ordnung kann ich nichts gegen sagen.....bis auf das, dass es keinen gezielten, strukturierten plan gibt nach dem man sich hocharbeiten kann. dadurch hatte ich nie große erfolgserlebnisse, denn ich wusste gar nicht genau was ich eigl als nächstes unbedingt schaffen will/soll.
ich muste mich meiner meinung nach einfach zu viel selbst motivieren....und das kostet sehr viel kraft.
ärztliche verorgung war mies!

behandlungsteam:
naja ich fand manche abmachungen total bescheuert....möcht ich aber jetzt nicht näher drauf eingehen. manchmal ist das behandlungsteam nicht fähig gezielt zusammen zu arbeiten! insgesamt läuft einiges schief, weil sich manche arbeiter eben einfach nicht schnell und gezielt um eine sache kümmern können.bei mir wurde oft viel unter den teppich gekehrt oder manches wurde einfach vergessen oder es wurden wichtige dinge in dne hintergrund gestllt...und es ging nichts vorwärts.
ich brauchte vieeel geduld!
wenn du 2 mal mit was zum arzt gekommen bist und der nicht wusste was los ist hieß es immer gleich naja das kann ja dann nur psychisch kommen so was bildest du dir doch nur ein!- klar kommt vieles körperliche aus dem seelischen bereich, nur ist das kein grund zu sagen, dass die schmerzen oder sympthome nicht existieren!-bitte, bitte liebe ärzte geht mehr auf die patienten und deren leiden ein!
was ich auf alle fälle gut fand war der ausgang.
das man in die stadt darf und das man laut musik hören konnte :P zumindest bei uns hat sich keiner beschwert^^
dann noch eine kleinigkeit:
eigentlich ist es für die patienten ja sehr zuvorkommend, wenn sie auch ab und zu einigen regeln mal aus dem weg gehen können bzw auch mal bescheißen können. es is echt manchmal lustig wie man die pädox verarschen kann.
doch da gibt es echt irgendwann probleme, weil man sich damit ja selbst bescheißt!
jetzt denken sicher einige ...ja und?! das muss ja dann jeder selber wissen!....nur leider ist es eben so, dass es krankheitsbilder gibt bei denen man eben nicht wirklich was dafür kann! z.b angst vor regeln und druck und angst davor keine eigenen entscheidungen treffen zu können!manche haben eben ein problem damit sich unterordnen zu müssen bzw sich auf was einzulassen. deshalb versuchn eben manche patienten hinten herum ihr eigenes ding zu machen. ich rate einfach mal den mitarbeitern des hauses ein klein wenig mehr die augen aufzumachen, damit früh erkannt werden kann wer sich selbst ein ei legt von den patienten. z.b durch blöde entscheidungen. es machen sich eben viele einen plan wie sie auch anders durch die zeit im vogt kommen ohne sich an gewisse sachen zu halten!-und manchen darf man das noch nicht mal übel nehmen....man sollte ihnen aber hilfestellung geben, damit sie erkennen, dass das nicht richtig ist was sie tun.
dann fällt mir noch was ein....das ist aber jetzt dann echt der schluss ;)
ich fände es wirklich ganz arg lobenswert, wenn sich manche pädox mal gedanken darüber machen was sie in manchen patienten auslösen, wenn sie sie dermaßen unter druck setzen - zum falschen zeitpunkt! ich denke ein wenig mehr fingerspitzengefühl wäre sehr erforderlich.
wie kann man einem jugendlichen der dort ist weil er hilfe erwartet einen vorwurf machen, wenn er mit seinen problemen nicht zurecht kommt oder weil er was angestellt hat aus seiner problematik (z.b ritzen) ?! man erwartet da doch hilfe und keinen blöden kommentar oder anschiss -.-
sry das geht einfach mal gar nicht! auch wenn man mit zu viel verständnis genau das gegenteil erreicht....aber manchmal wäre etwas mehr verständnis gut....

naja also leute ich bin jetzt fertig mit meinem laaaangen bericht ^^

ich hoffe es wird sich in nächster zeit einiges verbessern ;)
und auch wenn in meinem bericht viel kretik drin steht, möchte ich noch sagen, dass es trotzdem einige pädagogen gibt, die echt immer wissen, wann es einem schlecht geht ;) die sehn das einfach =)
z.b die ofelia...die hats mir immer von den augen abgelesen fand ich echt klasse! danke ofelia!
ich grüße alle die mich noch kennen von den patienten....ihr ward echt ne super ersatzfamilie! =)

1 Kommentar

Romina am 30.10.2008

Hi du hast Recht dass die Pädagogen einen manchmal unter Druck setzen. Ich wurde auch unter Druck gesetzt und dass nicht nur einmal. Das schlimmste ich musste meinen 18.Geburtstag drot feiern.
Romina

HORROR KLAPSE

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Psychiatrie
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2008
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
therapie hat geholfen
Kontra:
der rest
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hi ich bin marius und bin jetzt zum 2 mal im vogt.das erste mal musste ich abbrechen weil ich sallmonellen gekriegt habe also wenn die behaupten sie wären eine "saubere" klinik dann wär ich wol kaum krank geworden.

5 Kommentare

remmidemmi am 17.06.2008

du nennst dich inzwischen schon selbst malarius???

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Das Haus Vogt aus meiner Sicht

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007/2008
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Ich habe Menschen kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Kontra:
Im Moment wird mir einiges zuviel im Vogt...
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Einrichtung an sich ist in Ordnung, die Zimmer sind ok usw. nur das Essen is manchmal...naja...aber das ist Geschmackssache. Momentan bin ich noch im Vogt. Ich weiss nicht, ob es an den Pädox (Pädagogen) und Therapeuten liegt, oder an mir. Ich bin schon eine Weile drin (wie lange, möchte ich nicht sagen, denn sonst würde ich mich verraten...) und ich merke keine Veränderungen. Im Gegenteil, es sind noch einige Sachen dazu gekommen, die verdammt Ernst sind (z.B. heftige physische Reaktionen auf starke Emotionen), und von einigen Pädox nicht ernst genommen werden (zumindest nicht im ersten Moment...). Und ich kriegs nur hin, mit meinem Mentor so ein bisschen zu reden, was meine Probleme angeht, die anderen Pädagogen, so scheint es mir zumindest, bieten mir zwar an zu reden, aber irgendwann merkt man, wie das Interesse schwindet oder sie einfach nur noch anfangen zu nicken... Was einige Pädagogen auch machen, ist eine sogenannte "Machtausübung", die man lieber lassen sollte, denn jedes Mal bei jedem kleinem Verstoß (z.B Zimmerbesuche bei der Mittagspause) muss man bei denen Leuten um seine Behandlung fürchten...Da war auch ein Fall da wollte jemand mit einer dieser Personen kein Gespräch über sein derzeitiges Problem führen, und deshalb wurde dieser Person das Taschengeld verwehrt...Da Frage ich mich manchmal schon, was das für Zustände sind.

1 Kommentar

sabse am 15.11.2008

jap das hab ich mich manchmal auch gefragt. auch wenn man manches vllt überbewertet, weil man etwas empfindlich is wegen seiner problematik... aber in den meisten fällen ist es wirklich so, dass es einfach nur der wahrheit entspricht, dass man nicht behandelt wird wie man es erwartet. die pädox sind eben manchmal echt total dessinteressiert....hockn vorm pc,surfen im internet und du hockst neben dran und denkst so na super,da kann ich auch auf mein zimmer gehn und an ne wand ranlabern!- die wiederspricht wenisgtens net und lässt keine dummen kommentare los. ( ich möcht das hier aber auch nich auf alle pädox beziehen, versteht das nich falsch. es gibt nur eben ein paar die wirklich so sind) man sollte probleme eben gleich angehen. nich sagen lenk dich ab....aber auch nich die mitleidstour fahren...sondern einfach gezielt fragen was is los,wie fühlst du dich und was denkst du was wir jetzt tun um deine angst zu überwinden/dein problem in angriff zu nehmen,...
da muss mehr power dahinter stecken. man muss doch die leute anspornen etwas zu tun um ihr muster zu durchbrechen!
versteh nich wieso das alles so lasch abgeht da... :(
ich dachte ich komm da hin und werd motiviert dazu selbst über meinen schatten zu springen und über meiner angst zu stehn, dass sie mich nicht mehr im griff hat.....bzw eben in anderen dingen....aber vielen gehts so die haben angst oder sonstiges und dann is keiner da der sagt los auf jetzt m,usst du dich überwinden was zu tun, auch wenns dir noch so beschissen geht! ganz ehrlich....daheim hab ich ne bessere motivation was zu machen gegen meine angst ich bekomms zur zeit daheim besser hin als woanders...

meine erfahrungen und ansichten

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Pro:
nette leute,zusammenhalt unter den patinten
Kontra:
fehlendes verständniss der pädagogen
Erfahrungsbericht:

also die klinik an sich hat auf jeden fall was gutes.man wird dort nicht eingesperrt hat möglichkeiten ab und zu in die stadt zu kommen,was ich sehr gut finde.
nur gibts für mich eben auch sehr viele dinge die meiner meinung nach überhaupt nicht gut laufen.
in der therapie wird nicht gezielt genug gearbeitet.
in der gruppe habe ich die pädagogen oft als abweisend und dessinteressiert erlebt.
die ärztliche beratung lässt leider auch zu wünschen übrig.
trotzdem will ich nicht sagen,dass ich dort nichts gelernt habe.
dinge wie sich in einer gruppe zurecht zu finden,oder eigene meinungen offen aussprechen zu können,kann man im vogt wirklich sehr gut lernen.
ich hab mich nur zu sehr auf mich allein gestellt gefühlt.

aber wie gesgat das ist MEINE meinung!
jeder hat andere sorgen,bedürfnisse und ansichten und deswegen wird das auch nicht jeder so sehen wie ich =)

3 Kommentare

Romina am 16.12.2007

Ich finde deine Einschätzung ist sehr richtig die Pädagogen sind manchmal abweisend aber was solls. man kommt immer zum Schluss.
Romina

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Klinik Haus Vogt

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Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2006
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Verständnis, nette Leute, Schule, AG´s
Kontra:
es geht einem nur gut wenn man in der Klinik ist und später wird man einfach ausgesetzt!
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist zwar gut für den Moment an dem es einem scheiße geht aber wenn man dann nach circa 6 Monaten gehen muss wird man einfach wieder aus dem geschützten Rahmen geschmissen und steht alleine da. Ich kenne kaum jemanden dem es danach besser ging. Das Gebäude ist ziemlich kahl und dreckig aber eigentlich ist es ganz nett da weil man sich immer mit den superlieben Patienten austauschen kann. Es gibt Einzel und Doppelzimmer. Außerdem eine Klinikschule, Sporthalle, Werkstatt (mitm Micha :-) ) und ein großes Gelände. Man darf drei mal die Woche in die Stadt und es gibt einen Aktionstag pro Woche. Der Leiter ist aber total inkompetent!!!!
Aber insgesamt lohnt es sich da hinzugehen.
Ich würds empfehlen.

Viel Spaß,

Hanna

2 Kommentare

Hanna am 21.11.2006

Berichtigung:
Ich möchte etwas zu meinem letzten Bericht sagen. Dieser war etwas überzogen. Der Leiter der Klinik ist nicht inkompetent das Problem war nur das ich ein paar Meinungsverschiedenheiten und Probleme mit ihm hatte was aber nicht bedeutet das er kein guter Leiter ist. Außerdem wird man nicht direkt ausgesezt. Man sollte nur sehr gut planen wie es nach dem Klinikaufenthalt weitergeht und sich um eine geeignete Nachbehandlung kümmern da diese von der Klinik Haus Vogt nicht geboten wird.
Die beurteiling die ich geschrieben habe war etwas extrem weil ich darin einen Schuldigen gesucht habe der für mein jetztiges Befinden verantwortlich ist.
Dafür möchte ich mich entschuldigen und nochmals sagen dass das Haus Vogt eine gute Klinik ist für Menschen die in einer schwierigen Phase stecken und ohne Hilfe nicht weiterkommen.

Hanna

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Gute Klinik, bei der Nachsorge Luft nach oben

Psychosomatik
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 25   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Medizin und Psychotherapie top)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Personal sehr engagiert, kompetent, einfühlsam
Kontra:
Schule macht zu wenig, setzt die Eltern unter Druck und lässt sie allein.
Krankheitsbild:
Angst und Zwangsstörung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Der Klinikaufenthalt war sehr hilfreich, die Therapeuten engagiert und professionell. Als Eltern mit gutem Kontakt zum Kind mussten wir uns etwas Gehör verschaffen, aber dann hat die Kommunikation geklappt.
Was leider gar nicht klappt, ist das Entlassmanagement. Wenn die Klinik beschließt, dass ein Kind nach Hause soll, wird leider keine Sorge dafür getragen, wie es weitergeht. Die Jugendlichen sind nicht stabil, w nn sie nach Hause kommen und brauchen eine Perspektive. Leider wurde seitens der Klinikschule nur Druck ausgeübt, aber keine Hilfestellung gegeben und auch die Vorgehensweise nicht erklärt. Jetzt ist das Kind zuhause, muss warten, bis alle Anträge gestellt sind, geht in seine alte Schule wegen Schulpflicht und bricht emotional komplett zusammen.
Auch eine Anfrage an die Klinik blieb unbeantwortet, das Kind ist ja kein Patient mehr. Sehr, sehr schade. Die Behandlung hat wirklich einen guten Eindruck gemacht aber jetzt stehen wir wieder komplett alleine da...

Vollkommen zufrieden

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2023   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
ptbs, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann den Vorredner absolut nicht zustimmen.
Wir, die Patienten, wurden immer ernst genommen und konnten unsere Sorgen und Problemen immer ansprechen und wurden auch so gut es geht, unterstützt.
Ich habe mich sehr woh gefühlt. Auch ich als gleichgeschlechtlich liebende, fühlte mich niemals
falsch aufgehoben oder nicht akzeptiert.
Ich würde jederzeit wieder in die Klinik Vogt gehen.
Und das Wichtigste, ich habe viele sehr gute Freundinnen gefunden, möchte diese Zeit nicht mehr missen.

Eine praktisch nützliche und lebensprägende Behandlung

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Therapie, Schule, Freizeitangebot
Kontra:
Nahrung
Krankheitsbild:
Autismus-Spektrums-Störung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich begab mich für eine Dauer von mehr als vier Monaten (von März bis Juli des Jahres 2007) freiwillig auf Empfehlung meiner damaligen Psychotherapeutin wegen Verdachts auf eine Autismus-Spektrums-Störung zur stationären Behandlung in die Obhut der Klinik Haus Vogt und zog großen Nutzen für mein Leben aus dem dortigen Aufenthalt. Ich war ein Patient der Gruppe 2, wo ich sowohl von den dortigen Patienten als auch Pädagogen respektvoll und fair behandelt wurde.

Der Aufenthalt war eine identitätsstiftende Phase in meinem Leben, weil ich dort meine Interessenschwerpunkte Geschichte und Politik erstmals entdeckte und mir einen einschlägigen Wissensstand durch ein Selbststudium mittels der Lektüre eines Gymnasial-Geschichtslehrbuches autodidaktisch aneignen konnte. Ich konnte dort ebenfalls erstmalig ein bestimmtes Maß an lebenspraktischer Selbstständigkeit durch die Erledigung von Haushaltstätigkeiten, wie etwa Geschirrabwaschen, im Rahmen der Ausübung des Küchendienstes, erlangen.

Durch den Besuch der dortigen Schule konnte ich ebenfalls meine schulische Ausbildung während meines Klinikaufenthalts fortführen und war im Gegensatz zu anderen Patienten - die dies hier explizit in ihren Erfahrungsberichten erwähnt und moniert haben - nicht gezwungen verpassten Lernstoff meiner Heimatschule aufzuarbeiten - was aber womöglich auf meine im Vergleich zu den meisten meiner Mitinsassen kurze Aufenthaltsdauer, mein damaliges - gemessen am Altersdurchschnitt sowohl meiner eigenen als auch der anderen Gruppen - junges Alter von 14 Jahren und der Art der von mir besuchten Schule (Hauptschule) zurückzuführen war.

Die Psychotherapie kann ich aus der Retrospektive positiv beurteilen, insbesondere diejenige bei meiner zweiten Therapeutin, die bei mir das Asperger-Syndrom diagnostiziert hat.

Der Klinikaufenthalt hat dazu beigetragen, dass sich meine Hemmungen vor spontan-eigeninitiativen Kontaktaufnahmen verringerten.

4 Kommentare

Istavan am 13.10.2022

Liebe Besucher dieser Website: Ich bin derzeit auf der Suche nach einer ehemaligen Mitpatientin, deren Name mir nicht bekannt ist, die sich - wenn ich mich nicht täusche - im Jahre 2007 im Zeitraum zwischen cirka März oder April bis Juli oder August in stationärer Behandlung der Klinik befand.

Die von mir gesuchte Dame war zum Zeitpunkt ihrer Behandlung 16 Jahre alt, war ostasiatischer Abstammung (vermutlich Chinesin oder Vietnamesin), schlank, hatte lange schwarze Haare, die sie manchmal zu einem Zopf zusammenband, und trug manchmal hellfarbene Röcke.

Wenn sich jemand zumindest an ihren Vornamen erinnert, soll er mich bitte per Privatnachricht kontaktieren und mir ihren Namen mitteilen.

Falls die von mir gesuchte Frau diesen Kommentar liest, darf sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

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Aufgehoben gefühlt

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Wie o.g. Therapeutin nicht so gut der Rest top)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Ärztin top Pädagogen top)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Pädagogen sehr verständnisvoll, viele Aktivitäten, super Klinikleitung
Kontra:
Therapeutin viel zu emotional, Therapeutin oft nicht da
Krankheitsbild:
Mittlere Depressionen, Atypische Magersucht, Schlafstörungen, Reinheitszwang, Bindungsstörungen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Pädagogen sind alle mega lieb und wollen einen helfen und haben auch immer ein offenes Ohr
Die Ärztin ist top hatte 2 mal bei ihr ersatztherapie und konnte gut mit ihr reden sie hat mich extrem bei meiner Magersucht unterstützt
Meine Therapeutin war leider oft nicht da und musst teilweise weinen wenn ich ihr was erzählt habe was meine Behandlung nicht wirklich geholfen hat aber alle anderen Therapeuten sollen sehr lieb und auch gut sein

Stille und ein Platz für das Miteinander

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Kind/Jugend-Psych.
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2005   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
stille
Kontra:
ego
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Hallo Liebe Eltern und Betroffene,

Mein Name ist Dominik und ich verbrachte um die Jahrtausendwende über ein Jahr im Haus Vogt in Titisee-Neustadt.

Ich litt unter einem instabilen familiären Umfeld, woraus eine stetig wachsende Entfremdung mein Gefühlsleben übernahm. Soziale Ängste, Depressionen und Wutausbrüche wurden zu einem Teil meines Lebens. Mein Vertrauen in meine Mitmenschen war aufgebraucht.

Als ich mich nun im Haus Vogt wiederfand, wollte ich nur so schnell wie möglich die Einrichtung wieder verlassen. Nicht unbedingt wegen der "Behandlung" selbst, sondern aufgrund der hohen Interaktion mit anderen Jugendlichen und der, für mich damals unerträglichen, Einöde was digitales oder privates Entertainment betrifft.

Und genau hier liegt der Hund begraben, liebe Freunde.
Der Hauptbaustein der "Behandlung" im Haus Vogt ist der Raum zum Miteinander. Es ist einem Patienten nicht möglich sich gegenüber den Mitmenschen vor Ort komplett zu entziehen - auch wenn das für manche zum Spiel dazugehörte. Ich erinnere mich hier zum Beispiel an das Wartezimmer für die Psychotherapie. Des öfteren traf man auf junge Mädchen, welche kurz vor Therapie mit Augenzwinkern nochmal schnell die 3 x 1L Wasserflaschen leerten, und sich anschließen darüber ausließen, wie leicht es doch sei einfach die Zeit des Therapeuten mit 60min Schweigen zu vergüten. Verständlich, will doch keiner gerne in den Spiegel sehen. Prinzipiell zwingen die Therapeuten niemandem ungewollt ein Gespräch auf. Es bleibt die Wahl des Patienten.

Das Haus Vogt bietet einen bunten Zoo aus menschlicher Vielfalt. Egal ob auf dem Zimmer mit Spielkarten, auf dem Fußballplatz, in der Werkstatt, am Basketballkorb oder für sich allein versteckt auf dem Gelände, das simple und karge Regelwerk bringt alle zusammen, die sonst nie zusammengefunden hätten, um sich gegenseitig in der Menschwerdung zu fördern und um zumindest im gegenseitigen Miteinander Zuflucht zu finden.

Geben Sie dem Haus Vogt und ihrem Kind eine Chance.

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