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Rola3 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2014
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
Pro:
Kontra:
Nur Kontra!!!!
Krankheitsbild:
Depression, Alkohol
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Diese Klinik ist ein ALPTRAUM!!!
Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll bei meinen ganzen negativen Erlebnissen während meines Aufenthalt.Der Altersdurchschnitt der Patienten liegt bei 20-30 Jahre.Ältere Patienten Fehlanzeige.Ältere, vor allem Frauen, haben es schwer und werden nicht ernst genommen.Ärzte sind mit psychologischen Sachen überfordert.Auch der Klinikchef.Er hat keine Ahnung was Depression heißt.Die Geräte im Fitnessbereich, die man max. 2x in der Woche für 1h benutzen kann sind total überaltert.Sauna kann man nicht benutzen,weil mind. eine bestimmte Anzahl zu einer bestimmten Zeit zusammenkommen müssen.Eiweissreiche Kost kann man nur erhalten ,wenn man als erstes in der Schlange steht. Salat? was ist das? Man darf das Gelände für 2 Wochen nicht verlassen.Es ist keine freie Bewegungsfläche vorhanden.Meine Anfragen wg. physiologischer Probleme mit Rezept der Ärztin der
Klinik wurden gar nicht zu Kenntnis genommen. Man ist dort ein NICHTS!!!Hauptsache das Geld wird von der Krankenkasse bezahlt und man hat seine Daseinsberechtigung.Auf Kosten der Patienten!!!!
ICH KANN JEDEN NUR ABRATEN IN DIESE KLINIK ZU GEHEN !!
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sip7 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2016
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
Qualität der Beratung:
zufrieden
Mediz. Behandlung:
zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (die Therapeuten haben keine email Adressen dafür werden die ausgegebenen Rollen Toilettenpapier gezählt (kein Witz))
Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden (das es kein WLAN gibt bei den vielen Leerstunden ist ein graus)
Pro:
ruhige Lage, gutes Essen, nette Ergotherapeuten
Kontra:
zu wenig Einzeltherapie, verschlossene Fluchttüren,
Krankheitsbild:
Suchterkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Das war meine erste Langzeittherapie, deshalb fehlen mir Vergleichsmöglichkeiten aber meiner Ansicht fanden viel zu wenig Einzelgespräche statt. Die Gruppen sind 8-11 Personen groß.
Das Klinikpersonal ist bemüht aus dem vorhandenen das Beste zu machen. Ich hatte ein Einzelzimmer, das ist aber nicht die Regel. Das Essen schmeckt und es gab in 15 Wochen kein Gericht doppelt; das Frühstück und Abendessen könnte besser organisiert werden. Es gibt kein Buffet. Die Zimmer sind funktional, es gibt kein WLAN und das Mobilfunknetz ist schlecht.
Die größten Negativpunkte sind, es werden Fluchttüren die gleichzeitig als Ausgänge zum Raucherplatz dienen über Nacht abgeschlossen (kein Sicherheitsschloss, den Schlüssel hat die Nachtschwester), ich fühlte mich untertherapiert, es gab zu viel Leerläufe zwischen Terminen; nicht jeder Therapeut ist kritikfähig außerdem hatte ich den Eindruck, dass Entscheidungen willkürlich gefällt werden. Es gibt keine Getränkeautomaten außerdem gibt es keine Möglichkeit Nachts abgekochtes Wasser zu bekommen ausser man benutzt entgegen der Hausordnung einen eigenen Wasserkocher.
Ich wurde einmal versehentlich ausgesperrt, da ich um 23 Uhr noch beim rauchen war und die Nachtschwester die Türe abschloss.
Für die eigene Wäsche der 50-80 Klienten stehen gerade mal 4 Waschmaschinen und 4 Trockner zur Verfügung; jede Therapiegruppe erhält mittels 2 Schlüssel für 24 Stunden den Zugang zum Waschraum...
Wie ich sehe, hat sich nicht viel geändert, aber ich war sehr zufrieden mit der Klinik. War 2009 und 2011 da.
Du mußt Dir erst mal klar machen, warum Du da sein willst und was Du an Deinem Leben ändern willst. Da sind WLAN, Getränkeautomaten, abekochtes Wasser oder Wäsche zweitrangig.
WLAN bieten nur wenige Suchtkliniken an (Spielsucht), Email oder SMS geht mit dem Smartphone auch bei schlechtem Empfang oder am PC gegen Entgeld. Deine Getränke kannst Du Dir besorgen, wenn die Cafeterria geöffnet ist, auch abekochtes Wasser. Ich finde 4 Waschmaschinen ausreichend, wir hatten damals nur 2 und haben auch mit 10 Patienten unsere Wäsche geschafft. Und was zum Geier machst Du 23°° Uhr noch da draußen? Die Fluchttüren haben schon ihren Sinn. Raus ja... rein nicht. In Kelbra hättest Du dafür eine Sanktion bekommen.
Ich finde die Regeln in Bad Blankenburg nicht zu scharf und wer sich daran hält, bekommt auch keinen Stress. Ich hatte auch Glück mit Chefarzt, Schwestern, Ärzten, Gruppentherapeut und Gruppe. Spinner in der Gruppe, die sich gegen alles wehren, wird es immer geben und auch Abbrüche von Leuten, denen nicht mehr geholfen werden kann.
Gruß Klaus
Intelligenz, die voll erwacht ist, ist Intuition, und Intuition ist die einzig wahre Führung im Leben.!!!
Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein
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Schiesszhaus berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2011
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Pro:
neue soziale Kontakte
Kontra:
Internetnutzung zu teuer
Krankheitsbild:
Alkoholabhängigkeit
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich für meinen Teil verstehe ich "Negativberichte" einiger Expatienten nicht, aber jeder Mensch ist nun mal ein Individuum und mit was der eine zufrieden ist, geht einem anderem eben total gegen den Strich.
Ich persönlich brauchte 6 Entgiftungen und 2 Langzeittherapien, um zu der Einsicht zu gelangen, dass ein Leben ohne Alkohol auch lebenswert sein kann.
Meine Aufenthalte in der Fuest Klinik Bad Blankenburg waren einmal 16 Wochen von 2008 auf 2009 und noch einmal 12 Wochen im Jahr 2011.
Beide Male wurde ich freundlich vom Klinikpersonal, Ärzten & Schwestern aufgenommen und für den Anfang hat ja jeder einen Patenpatient, der einem als Orientierungshilfe und Ansprechpartner dient.
Der Therapieplan war sogar als Raucher zu bewältigen und ich fand es schön, dass der Küchendienst 2011 schon auf 2 Gruppen verteilt wurde. 7x 3 Mahlzeiten und eine Stunde davor + danach war 2009 schon sehr stressig, zumal die anderen Therapien auch noch auf dem Plan standen.
Die Freizeitangebote fand ich ausreichend. Von Vorteil da natürlich, wer seinen Aufenthalt zwischen Frühjahr und Herbst durch den geöffneten Fahrradverleih und Nutzung des Volleyballplatzes hatte.
Sicher gab es in meinen 2 Durchgängen auch zahlreiche Rückfälle, aber so was gehört nun mal zum Krankheitsbild und wer danach einsichtig war, wurde auch nicht gleich vor die Tür gesetzt. Ein Therapieabbruch von seiten der Klinikleitung kam nur, wenn der Betroffene seinen Rückfall quasi "geplant" hatte und irgendwann in der Nacht mit 3,8 im "Turm" auf sein Zimmer torkeln wollte.
Alles in allem war ich mit beiden Klinikaufenthalten in Bad Blankenburg sehr zufrieden und würde diese auf jeden Fall auch weiter empfehlen. Mit meinem "Zimmergenossen" habe ich heute noch Kontakt und auch den Termin zum 20. Ehemaligentreffen am 17.05.2014 werde ich auf jeden Fall wahrnehmen, wenn beruflich nichts dazwischen kommt. :-)
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BeaNdse berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2011
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Arzt und Schwestern sind gut aausgebildet)
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Pro:
Qualifiziertes Personal, wunderschöne Landschaft
Kontra:
mehr Einzelgespräche bzw. längere Dauer der Einzelgespräche wären optimaler
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Aufenhalt von April bis einschl. Mai 2011, Selbstzahler.
Die gesamte Belegschaft (Ärzte,Therapeuten,Schwester,Hausmeister etc.) ist hochmotiviert und fachlich kompetent. Vor Beginn der Entwöhnungsbehandlung nahm ich Kontakt zur Einrichtung auf um sämtliche Formalien eines Selbstzahlers abzuklären. Der therapeutische Leiter sowie der Empfang waren sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig. Während des Aufenthaltes konnte man feststellen, dass alle Therapiebeteiligten über ein hohes Maß an Wissen und Können verfügen. Ebenfalls werden Beschwerden oder Anregungen von den Mitarbeitern angenommen und wie in meinem Fall auch umgesetzt (bei Krankenhausaufenthalt Besuch abstatten und Anliegen erfüllen). Die Zeit der Behandlung war für mich eine große Bereicherung für das weitere Leben. Ich kann allen Mitarbeitern nur meinen Dank für die großartige Arbeit entgegenbringen und mich hiermit nocheinmal bedanken.
Die klinik ist für mich sehr empfehlenswert, meinen behandelnden Ärzten habe ich diese Klinik zur Weitergabe empfohlen.
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badbauer berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2010
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden (keine Zukunftsweisung)
Mediz. Behandlung:
unzufrieden (kein eingehen auf Patienten)
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden (bei Patientenaufnahme keiner zu erreichen)
Pro:
prsönliche Gespräche
Kontra:
was nach der Klinik
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
2010 patient gewesen, zu 70 % negative beurteilung, angekommen fielen gleich am anfang! 30 % der gesamten gruppenstunden aus! nach 4 stunden b.z.w. 4 einheiten nur wiederholungen in allen fachbereichen, durch ständiges wechseln (neuzu- und abgänge keinen intensievere gespräche in der gruppe möglich!
(dadurch ständiges wiederholen von grundsätzen der suchtmaterie, gründe u.s.w.) sehr positiv die anzahl und sofortige persöhnlichen kontakt zu den psychologen!
mittagessen fand ich sehr gut (geschmacklich und abwechslungsreich) wurstaufschnit war sehr einsilbig, brot, brötchen i.o. bei den Ärtzten (physich)gibt es kein eingehen auf den patienten. Fazit: Ich glaube die Schwestern waren die besten Physo-und Psychologen so wie Berater bei allen Proplemen!
Wer nicht in der lage ist,für sich das beste bei der aufarbeitung seines Suchtproplems heraus zu ziehen, hat schlechte Karten!
1 Kommentar
Hallo sip7!
Wie ich sehe, hat sich nicht viel geändert, aber ich war sehr zufrieden mit der Klinik. War 2009 und 2011 da.
Du mußt Dir erst mal klar machen, warum Du da sein willst und was Du an Deinem Leben ändern willst. Da sind WLAN, Getränkeautomaten, abekochtes Wasser oder Wäsche zweitrangig.
WLAN bieten nur wenige Suchtkliniken an (Spielsucht), Email oder SMS geht mit dem Smartphone auch bei schlechtem Empfang oder am PC gegen Entgeld. Deine Getränke kannst Du Dir besorgen, wenn die Cafeterria geöffnet ist, auch abekochtes Wasser. Ich finde 4 Waschmaschinen ausreichend, wir hatten damals nur 2 und haben auch mit 10 Patienten unsere Wäsche geschafft. Und was zum Geier machst Du 23°° Uhr noch da draußen? Die Fluchttüren haben schon ihren Sinn. Raus ja... rein nicht. In Kelbra hättest Du dafür eine Sanktion bekommen.
Ich finde die Regeln in Bad Blankenburg nicht zu scharf und wer sich daran hält, bekommt auch keinen Stress. Ich hatte auch Glück mit Chefarzt, Schwestern, Ärzten, Gruppentherapeut und Gruppe. Spinner in der Gruppe, die sich gegen alles wehren, wird es immer geben und auch Abbrüche von Leuten, denen nicht mehr geholfen werden kann.
Gruß Klaus