Friedrich von Bodelschwingh - Klinik

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Landhausstraße 33 – 35
10717 Berlin
Berlin

7 von 14 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
keine gute Erfahrung
Qualität der Beratung
keine gute Beratung
Medizinische Behandlung
keine gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
keine gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
recht gute Ausstattung
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14 Bewertungen davon 4 für "Psychosomatik"

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Vom Trauma in die Traufe

Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2026   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Es wird nichts erklärt oder vorgelesen, nur Bögen zum Unterschreiben rübergereicht. Es gibt keine ruhige Wartemöglichkeit, wo man die Unterlagen ausfüllen oder vertraulich mit dem Personal der Anmeldung sprechen kann.)
Ausstattung und Gestaltung:
recht gute Ausstattungsehr zufrieden
Pro:
Räumliche Gestaltung der Traumaambulanz
Kontra:
Offensichtlich Personal in Ausbildung am Werk!
Krankheitsbild:
PtBS, Agoraphobie mit Panikatacken, Sekundäres Depersonalisations - / Derealisationssyndrom
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Habe hier auf Empfehlung hin in der Traumaambulanz Unterstützung nach dem OEG gesucht.
Absolute Fehlanzeige. Wurde zum zweiten Termin einbestellt, damit man mir mitteilt, ich könne nicht behandelt werden, weil ich angeblich in Bezug auf meine Symptomatik "nicht ehrlich" gewesen sei, was absolut nicht der Fall ist. Menschen mit Traumasymptomatik nach mehrfacher Gewalterfahrung über einen längeren Zeitraum sollten unbedingt Abstand nehmen, sich hier dem Personal anzuvertrauen. Das Vertrauen wird missbraucht. Mit der Symptomatik wird man nach Hause geschickt mit dem Hinweis, man solle in der Zukunft besser nicht darüber berichten, damit man bei der nächsten Therapie angenommen wird... (welche Therapie? Kann dieses Krankenhaus einen Therapeuten nennen, der einen Platz frei hat? Ich habe bisher keinen gefunden. Selbst in den Kliniken für Traumatherapie bestehen Wartezeiten von über zwei Jahren.)

Von schneller unbürokratischer Unterstützung im Rahmen des OEG, nachdem es endlich keinen Täterkontakt mehr gibt, ist hier nichts zu erleben.

Die Absprache, welche mit dem Arzt vom Dienst beim Ersttermin getroffen wurde, der das Problem auch verstanden und Selbsthilfe zugelassen hat, wurde einfach von der Therapeutin ignoriert und die "Therapie" beendet, bevor sie überhaupt begann.

Offensichtlich ist es hier nicht möglich, als Patient, der mehrere Jahre Gewalterfahrung überlebt hat, als Experte in eigener Sache ernst genommen zu werden und das Vertrauen entgegengebracht zu bekommen, dass man selbst am besten weiß, was wann geht und was nicht geht und was wann hilft und was nicht hilft. Für ehrliche Aussagen darüber wird man vom Personal bestraft. Die eigene, fehlende Professionalität wird dem Patienten angelastet.

bedingt zu empfehlen

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
teilweise nette Patienten
Kontra:
Keine therapeutischen Gespräche
Krankheitsbild:
depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich habe auf eigenen Wunsch dort im Sommer 4 Wochen in der Tagesklinik 1 verbracht. Verunsichert war ich zunächst, da man dort mit der ganzen Bandbreite psychischer Erkrankungen konfrontiert wird. Viele Patienten sind dort stationär untergebracht und laute Schreie von zwangsweise fixierten Menschen sind im nett gestalteten Garten häufig zu hören. In der Klinik setzt man gezielt auf Medikation, psychotherapeutische Gespräche werden nicht angeboten. Sonstige Gespräche mit dem Personal fanden nicht auf Augenhöhe statt, die pseudofreundliche Atmosphäre wirkte sehr aufgesetzt und Fragen wurden nur begrenzt beantwortet. Anwendungen sind überwiegend Ergotherapie von mäßig engagiertem Personal, Musiktherapie und Atemtherapie fanden jeweils nur einmal statt, Gespräche mit dem Arzt gab es nur bei Aufnahme und bei der Entlassung, die wöchentliche Visite wirkte eher stereotyp. Mir hat der Aufenthalt eher wenig gebracht, Menschen mit akuten Beschwerden oder Suizidgefährdung können hier sicher Hilfe bekommen.

Horrorkabinett Bodelschwing klinik

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2009
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Pro:
Nichts
Kontra:
so ziemlich alles
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war vor einigen jahren dort, Es war schrecklich. Ich hatte schreckliche Depressionen und mir half niemand. Es ging einzig und allein darum, dass ich Medikamente nehmen sollte. In der Morgenrunde ging es nur darum, wie die Medikamente gewirkt haben und ich war die Einzige! die eine Einnahme von Medikamenten abgelehnt hat. Mir wurde dann auch unmissverständlich, auch im Morgenkreis gesagt, dass ich auf keine Hilfe hoffen kann, solange ich es ablehne Medikamente einzunehmen.
Mein Zimmer wurde mit chlorhaltigen Putzmitteln geputzt so dass man sich danach vor Chlorgasen nicht darin aufhalten konnte. Das ganze Personal war kalt und unfreundlich, bis auf einen einzigen ausländischen Arzt, der sich wie ein Mensch benommen hat und nicht wie eine seelenlose Maschine. Leider hatte ich wenig mit ihm zu tun. Gespräche fanden bis auf das Aufnahmegespräch nicht statt. Ich fühlte mich wie im Gefängnis, da ich mich abmelden und um Erlaubnis fragen musste damit das Personal auf den Summer drückte um mich herauszulassen und das obwohl ich freiwillig da war. Ich fühlte mich wie ein Versuchskaninchen, nur da um deren Medikamente zu testen. Keiner zeigte irgendein Interesse daran wie es mir geht, außer einigen Mitpatienten. Ein Mann, der anscheinend total unter Drogen stand und um mehr Drogen bettelte und das auf dem Fußboden vor dem Glaskasten liegend, wurde vom Personal wie lästiger Abschaum behandelt. Es war echt gruselig da. Nie wieder!

3 Kommentare

Pauline123 am 06.12.2012

Ergänzung: musste erleben, wie Patienten die heulend ankamen so unter Drogen gesetzt wurden, dass sie nach kurzer Zeit mit dämlichem Grinsen durch die Gänge schwebten, Das war dann die ganze Therapie. Das kann's ja wohl nicht sein. Auch die Anwendungen waren nur Beschäftigungstherapie, malen, walken im Park, Gymnastik, naja. Ich lechzte nach Anteilnahme, jemandem der zuhört und mitfühlt, aber Fehlanzeige. man bekommt nur das Gefühl vermittelt: hältst du dich nicht an unsere Regeln, sprich weigerst du dich Tabletten zu schlucken, kannst du sehen wo du bleibst.

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Tabletten oder Diagnose?

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Psychosomatik
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2007
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Welche Beratung?)
Mediz. Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Man wird endlassen wens zu schwierieg wird)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Man sollte keien Körperliche behinderung haben)
Pro:
Umgebung der Klienik, Essen,
Kontra:
sehr schwierige Ärztin, Schwestern und AVD
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Musste leider feststellen, das wo ich auf die Station kam bekam ich ohne irgendwas gesagt hatte schon eine Tablette (Tabor) unter die Zunge gelegt. Weiterhin wurde mir beim Abschussgespräch gesagt ich solle es doch mal mit Arbeit versuchen. Was für ein vernünftiger Arzt sagt das zu einem der mit Depressionen eingeliefert wurde. Weiterhin waren die "angeblichen" Gespräche maximal 2 - 5 min. Es wird nicht auf die Patienten gehört wenn sie Erkrankungen angeben. Dann wird noch gesagt das man wenn ein Glaukomanfall ist man eine Asperien oder sowas bekommt und man soll doch bis zum nächsten Tag warten bis der behandelnde Arzt wieder da ist.

Oder wie es bei einem anderen Patienten war wenn irgend was ist kommen sie gleich zu uns und nicht erst wenn es zu spät ist. Haben wir gemacht da hieß es kommen sie später wider wir haben gerade Übergabe. Dan hat sich der Patient sehr verarscht vorgekommen. Dem Patienten ist dann das passiert was er verhindern wollte. Wurde dafür noch zusammengeschissen von den Schwestern.

1 Kommentar

KatiStar29 am 29.09.2009

HI!!!
Habe gerade dein Bericht gelesen, darf ich dich mal was fragen?Warst Du auf der Station 3?
Wenn Du es mir nicht sagen magst ist es auch Ok!!!Und wenn ja kann ich mir die Ärztin schon vorstellen!!!Da habe ich auch so meine Erfahrungen gesammelt ich bin Borderline Patient und der Arzt der mich dort in der Klinik in der Institutsambulanz Behandelt ist echt spize der sagt auch immer kommen sie wenn was ist wir nehmen sie auch auf, und dann lande ich auf der 3 und die Ärztin schickt mich dann am nächsten morgen wieder nach hause weil sie keine lust hat sich damit auseinander zu setzen. Und dann passieren ebend dinge die verhiendert hätten können.
Werde dann aber meistens in die Tagesklinik aufgehnommen und das bringt mich dann meistens wieder auf die Beine.
Und da ist auch der Arzt der mich auch in der Abulanz behandelt und der ist echt spize kann ich nur emfehlen.

Lg Katja