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Spezialklinik Neukirchen

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Krankenhausstr. 9
93453 Neukirchen
Bayern

90 von 128 Nutzern würden diese Klinik empfehlen
Gesamtzufriedenheit
recht gute Erfahrung
Qualität der Beratung
recht gute Beratung
Medizinische Behandlung
recht gute Behandlung
Verwaltung und Abläufe
recht gute Organisation
Ausstattung und Gestaltung
weniger gute Ausstattung
Eigene Bewertung abgeben

130 Bewertungen davon 31 für "Innere"

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Mit Geduld und in Etappen zur Besserung

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017/2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Mehr Beratungszeit wäre hilfreich.)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden (Dem Patienten wird teils zuviel Eigenverantwortlichkeit abverlangt, was aus körperl./ seelischen Gründen nicht jeder leisten kann.)
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden (Zuwenig Einzelzimmer, wodurch viele zusätzliche Probleme entstehen.)
Pro:
Zugewandtes und hilfreiches Personal, Offenheit für Umwelt- und orthomolekulare Medizin und neue Forschung
Kontra:
zuwenig Einzelzimmer, Verstöße gegen Duftstoffverzicht
Krankheitsbild:
Fibromyalgie, CFS, MCS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Spezialklinik Neukirchen/ Haus Rötz ist für viele Umweltpatienten die letzte Anlaufstelle. Hier wird versucht, die komplexen Krankheitsbilder FMS, CFS, MCS sowie Allergien/Unverträglichkeiten zu behandeln - ein schwieriges Unterfangen, was in der Regel nicht mit einem Aufenthalt getan ist. Die Patienten, bei denen das Klinikkonzept aufgrund einer noch halbwegs stabilen Verfassung komplett durchgeführt werden kann, erfahren dort oft Besserung ihrer Beschwerden/ massiven Einschränkungen.
So ging es auch mir. Ich bin 2018 zum zweiten Mal in Rötz gewesen, weil der 1. Aufenthalt nach einer Erholungszeit Verbesserungen bezgl. Schmerzintensität und Belastbarkeit brachte.
Das Haus Rötz liegt naturnah in der Oberpfalz. Das Personal ist so nett und nimmt sich soviel Zeit für den Patienten, wie ich es noch nie erlebt habe - und dies, obwohl die Auseinandersetzung mit den besonderen Bedürfnissen der Umweltpatienten nicht immer leicht ist. Das gilt umso mehr, als die oft gravierenden Krankheitsfolgen überdurchschnittlich oft psych. Auffälligkeiten nach sich ziehen. Darunter leiden auch die psych. stabilen Patienten, zumal angesichts der wenigen Einzelzimmer.
Besonderes Lob gilt also der Geduld der lieben Schwestern und Küchendamen. Das hilfreiche Konzept der Rotationsdiät wäre seitens der Ernährungsberatung variabler zu gestalten. Hervorheben muss man aber auch den großen Einsatz und die vielfältigen Kenntnisse des immer freundlichen Umweltmediziners, der angesichts der Vielzahl der Patienten dringend fachärztliche Unterstützung bräuchte (wie übrigens auch die Verwaltung). Auch der nette Leiter der Hautstation verdient Anerkennung für seine Hilfsbereitschaft für Patienten aller Abteilungen und dafür, stets ein offenes Ohr zu haben (mit anderen Ärzten hatte ich nicht zu tun). Die Ausstattung lässt zu wünschen übrig, was aber nur für MCSler wirklich relevant ist. Wichtig wäre, dass die Patienten stärker angehalten werden, sich an die Duftstoff-Hausordnung zu halten!
DANKE!

Erfolg in der Klinik steigt mit Fähigkeit sagen zu können, was hilft oder was eher nicht hilft.

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2017
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Behandlungsansätze sind u.U. ursachennah, bzw. es wird versucht Ursachen zu entfernen.
Kontra:
Antibiotika leider auch hier immer noch üblich. Mobilfunkfreie Kommunikation auf extra berechnetes Telefon beschränkt, worüber, wenn überhaupt, Internet per Modem wie in den 1990ern möglich wäre.
Krankheitsbild:
Stoffwechselschäden, Enzymschäden, Infektionen, Autoimmunität
Erfahrungsbericht:

I.d.R. gute Kommunikation Artz/Patient.

Jeder muss Rötz selbst erfahren und dann entscheiden ob er davon profitiert.

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2018   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
MCS, Fibromyalgie, Durchblutungsstörungen, Asthma Bronchiales nach Chemo und Bestrahlung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich befand mich mit einer Mitpatientin im März 2018 in der Umwelt Klinik Rötz im Doppelzimmer. Ich mußte einfach mal aus meiner Sicht die Situation Schildern.
Fairer Weise muss den Ärzten die Möglichkeit gegeben werden die Blutwerte abzuwarten bevor eine Diagnose gestellt werden kann.
Vorher muss es ja nach einem gewissen Schema ablaufen. Da die meisten Umwelt Patienten eine entgiftungs Problematik
haben ist die Therapie Infusionen zur Unterstützung der Leberentgiftung.
Es kann natürlich passieren wie auch bei mir vielleicht
auch bei meiner Mitpatientin das nicht 3 Infusionen auf einmal gegeben werden können und auch nicht jeder verträgt die gleiche Infusion Laufzeit. Ich reagiere auf schnelles einlaufen der Infusion mit Magen und Darm Problemen.
Das muss aber erst herausgefunden werden denn die meisten Patienten die ich kennen lernte hatten keine Probleme mit vielen und schnellen Infusionen. Weil mein Körper jetzt aber anders reagiert kann ich ja nicht die Ärzte dafür verantwortlich machen. Mit den Jahren und vielen Unverträglichkeiten lernt man seinen Körper selbst kennen und macht so seine Erfahrungen und muß eben den Ärzten sagen das vertrage ich so nicht. Das hat für mich nicht unbedingt was mit Fahrlässigkeit oder Unprofessionalität zu tun.
Der Arzt auf unserem Stockwerk hatte sich schon Zeit zu Patienten Gesprächen genommen nur wenn die Blutwerte noch nicht alle da sind und eine Diagnose erwartet wird ist die Lage vielleicht etwas angespannt. Wenn man den Artz sprechen wollte hatte man schon die Möglichkeit in auf der Etage bei den Infusionen oder sonst wo zu bitten im eigenen Zimmer bitte vorbeizuschauen. Hatte bei mir immer geklappt.
Natürlich kommen Menschen mit genetisch bedingtem
entgiftungs Enzymmangel einige Jahre ins Haus Rötz.
Meine neue Zimmermitbewohnerin erkrankte mit Fieber und Schüttelfrost und der Arzt kam in der Nacht und
gab Ihr eine Spritze am nächsten Tag Besserung.
Auch als es mir nicht gut ging kam er in Zimmer.
Von mir Danke dem Stationsarzt und dem Team Rötz

Haben Umweltpatienten es nötig, um eine Aufnahme zu betteln?

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016, in P
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (meine Aufenthalte 2016 und 2010: Küche und Therapeuten)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (ärztliche Beratung und Befund)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden (ärztliche Beratung und Befund)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden (telefonischer Aufnahmetermin wird nicht bestätigt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Erfahrungsaustausch mit Leidensgenossen)
Pro:
Behandlung vor 1 Jahr mit Aufklärung über die gesamte Erkrankung
Kontra:
Krankheitsbild:
MCS, CFS, Chronische Virenlasten, Schwermetallbelastun, Nahrungsmittel-UV, Allergien
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

als Umweltpatientin ist der 3. Aufenthalt im Hause Rötz geplant.
Am 13.03.2017 erhielt ich telefonisch die voraussichtliche Aufnahme zum 02.05.2017 mitgeteilt
Am 03.04.2017 fragte ich nach den erforderlichen Unterlagen zu den Voruntersuchungen. Ich erhielt die Auskunft: " diese werden 14 Tage vor Aufnahmetermin zugeschickt".
Am 21.04.2017 erhielt ich die telefonische Auskunft, nochmals am 24.04.2017 nachzufragen.
Am 24.04.2017 sagte mir eine andere noch freundlichere Dame am Telefon, "ich solle sie nicht unter Druck setzen. Ob ich Kontakt mit anderen Mitpatienten habe, sie würden heute alle anrufen. - In der Hautpatienten-Abteilung seien noch Betten frei. "
Ich teilte ihr mit, daß ich allergische Reaktionen auf die dort verwendeten Zinksalben habe und dort nicht schlafen könne.
Die Dame am Telefon der Umweltklinik sagte, "das wäre nicht ihr Problem. Sie könne mir keinen verbindlichen Aufnahmetermin mitteilen. Sie wären ja eine Akutklinik".

Ja, das weiß ich.....
und es geht mir um die Zusendung der Unterlagen zu den erforderlichen Voruntersuchungen und Bereitstellung der Befunde..........
Allein meine Anreise ist sehr lang, ich muss mich fahren lassen und in einer Allergie- und Duftstoff-freien Unterkunft Zwischenstation machen.

Ob ich die Aufnahme in die Umweltabteilung in diesem Leben noch schaffe.... es bleibt spannend.

1 Kommentar

dm2401 am 30.12.2017

Hallo
warst du jetzt in Rötz und bei welchem Arzt?
Kannsu du bissle berichten ? :-)
lg

Die Einäugige unter den Blinden...

Innere
  |  berichtet als Angehöriger eines Patienten   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Teils unfreundliches Personal; wenig hilfsbereit)
Ausstattung und Gestaltung:
schlechte Ausstattungunzufrieden (Nicht mal ein Aufzug vorhanden)
Pro:
Einzige CFS-Klinik in Deutschland
Kontra:
Nicht ausgerichtet für schwere/ fortgeschrittene Fälle
Krankheitsbild:
CFS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Die Klinik ist schlecht ausgestattet. Als CFS-Patient wird man im 2. OG einquartiert und muss weite Strecken zu den Behandlungen zurücklegen.
Die Essensausgabe findet im EG statt, allerdings gibt es keinen Aufzug für Patienten.
Die Hilfsbereitschaft seitens des Pflegepersonals ist ausbaufähig.
Das Ausstellen des Entlassungsberichts dauert gerne mal ein halbes Jahr.

Alles in allen erweckt die Klinik den Eindruck, als solle mit leichten Fällen Kasse gemacht werden, während schwerere Fälle leider - mangels Alternativen in DE - ihrem Schicksal überlassen bleiben.

Es sollte mehr solcher Umweltkliniken geben, die den Menschen wirklich hilft!

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2016   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Gesundheitszustand stabilisiert)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Meinen Körper geht es besser)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Freundliches und flinkes Personal)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden (Teils alter aber sauberer Zustand)
Pro:
Menschlichkeit, da hier den Menschen tatsächlich und dauerhaft geholfen wird
Kontra:
Leider gibt es zu wenig solcher Umweltkliniken!
Krankheitsbild:
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Aufenthalt im Januar 2016, im Haus Rötz, wegen Fibromyalgie (FMS), chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS), Schwermetallbelastung und Umweltgiftbelastung und MCS:

Das Haus Rötz sieht von außen nicht sehr einladend aus, es ist dort aber sehr sauber (die Zimmer werden täglich gereinigt). Das Essen ist sehr gut und abwechselungsreich. Das Personal ist sehr menschlich und freundlich.

Die täglichen Infussionen haben mir sehr gut getan. Die Nutzung der Infrarotsauna, die Haslauer Wanne und der Hydojet taten meinem Körper ebenfalls sehr gut.

Der Stationsarzt für die Umweltpatienten ist der erste Arzt, der mir nach jahrelanger Ärzteerfahrung endlich zugehört und der auch weis, das es Menschen gibt, die mit einer Schwermetallbelastung körperlich am Ende sind. Dieser Arzt ist sehr menschlich und ist für die Patienten da.

Ich bin total erschöpt in die Klinik gekommen und habe nach 1 Woche bereits eine Verbesserung und Stärkung gemerkt. Nach 4 Wochen Aufenthalt war ich viel besser drauf. Ich kann nicht verstehen, das einige Patienten über das Essen klagen. Ich war mit dieser Klinik sehr zu frieden und würde immer wieder in das Haus Rötz fahren. Schade das es nur eine Umweltklinik in ganz Deutschland gibt, die den Menschen wirklich helfen kann. Eine Behandlung wie sie in der Spezialklinik Neukirchen durchgeführt wird, könnte vielen Menschen helfen, auf Dauer gesund zu werden, wenn unser Krankensystem sich ändern würde!!!

Gefühlte Rettung in letzter Sekunde!

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (wobei ich mich selbst behandelt habe. Aber auf Basis der Beratung.)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
hier wird einem geholfen!
Kontra:
ich würd mir für das Personal mehr Personal wünschen ...
Krankheitsbild:
CFS, Candida, Schwermetallbelastung, Darmdysbiose
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Im September 2015 war ich verzweifelt. Es fühlte sich an, als hätte ich nur noch ein, zwei Jahre … Unzählige Symptome, die über die letzten Jahre immer schlimmer wurden, von Herzproblemen über Augenproblemen, Hautproblemen, Kreislaufproblemen, schmerzenden Lymphknoten, schlimmer Druck auf den Ohren, Gelenk- und Muskelschmerzen extremes Zittern, extremes Schwitzen, totale Erschöpfung, immer weniger Leistung möglich, Schlafstörungen plus eine verrücktmachende innere Unruhe, auch ein ständiges inneres Vibrieren, als würde man unter Starkstrom stehen oder als würde Säure durch den Körper schießen. Und das waren nur ein paar wenige Symptome … :-) Natürlich war ich in den letzten Jahren bei vielen Ärzten. Keiner konnte helfen. Keiner hat aber auch nach den Ursachen geforscht. Dafür kamen immer Aussagen wie: „Das kann psychisch sein.“ – oder „Sie sind momentan bestimmt nur im Stress!“ Nein. Bin ich nicht. Bzw. nicht mehr als sonst. Jedenfalls weiß ich, dass meine Psyche stabil ist. Und ich wusste immer, dass nicht diese, sondern mein Körper spinnt. Und dass es nicht „die ersten Zipperlein“ sind, dass es nicht daran liegt, dass man "halt langsam alt wird“ – das habe ich auch schon gehört. Also auf in die Spezialklinik Neukirchen. Ambulant als Privatpatient. Mit nicht besonders viel Geld. :-) Deswegen habe ich mir vor Ort auch „nur“ die Labordiagnostik und eine Erstuntersuchung samt Gespräch mit dem ärztlichen Direktor gegönnt. Zuhause angekommen kamen dann nach und nach die Laborergebnisse ins Haus geflattert. Ein paar Wochen später hatte ich dann noch ein Telefonat mit dem ärztlichen Direktor und fragte, wie er nun mit der Behandlung starten würde. Er antwortete und ich schrieb quasi jedes Wort mit. (Weiter geht’s in den Kommentaren …)

5 Kommentare

Sommer74 am 10.01.2016

Weiter im Text …: Anschließend machte ich genau das, was er mir geraten hatte, ich kaufte mir beispielsweise diese bestimmten Darmflora-Mittelchen. Wobei ich da ja auch baff war. Ich hatte nie Magen-Darm-Beschwerden – tatsächlich war meine Darmflora aber total platt. Und der Candida machte zusammen mit dem Quecksilber aus meinen Amalgamfüllungen Party in meinem Körper. Das Amalgam ist nun draußen (unter Schutz mit Clean-up-Sauger). Also die Füllungen, ansonsten leite ich noch aus. Den Candida bekämpfe ich auch wie empfohlen. Ich hatte mich darauf eingestellt, viel Geduld mitzubringen, bis mein Immunsystem irgendwann wieder funktioniert. Schließlich habe ich mich die letzten dreißig Jahre (ich bin jetzt 42) zudem quasi ausschließlich von Zucker und Weißmehl ernährt. :-) Da muss man schon etwas Geduld mitbringen. Ich habe mein Essen komplett umgestellt. Das war hart. Am Anfang. Ich war noch voll zucker- und weißmehlsüchtig. :-) Aber nach und nach lernt der Körper, die neue Ernährung zu lieben. Und die Sucht nach dem Zucker- und Weizenzeugs vergeht allmählich. Bis man gar keinen Bock mehr drauf hat. Zumindest war es bei mir so. Nach meiner Nystatin-Kur habe ich gleich mal eine Banane gegessen und wow, war die extrem süß! Ein ganz neues Geschmackserlebnis. :-) Natürlich nehme ich auch Mineralstoffe und Vitamine, ohne die geht es nicht, wie ich gemerkt habe. Übrigens habe ich viel Hilfreiches in einem Schweizer Symptome-Forum gefunden, auch auf Zentrum der Gesundheit. Ich habe mich Monate lang eingelesen, mich informiert. Weiter gehts wieder im nächsten Kommentar ...

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Die einzige Rettung

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2015   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungweniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Infusionen
Kontra:
Duftstoffe trotz Duftstofffreie Klinik
Krankheitsbild:
MCS, CFS, Mitochondriopathie, Darmdysbiose, Schwermetallvergiftung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War im März das zweite mal in der Klinik direkt in Neukirchen. Es wurden wieder sehr viele Untersuchungen durchgeführt um den Verlauf innerhalb eines Jahres zu kontrollieren und um neue Mißstände aufzudecken.
Das Konzept der Klinik greift! Nach diesem einen Jahr der strikten Therapieanweisung haben sich die Blutwerte in (fast) allen Bereichen deutlichst verbessert!
Ärzte und Pflegepersonal sind sehr nett und am wohl des Patienten interessiert.
Die negativen Seiten sind unter anderem das man bei Untersuchungen, Anordnungen etc. immer wachsam bleiben muss da doch einiges schief läuft. Ausserdem sind einige Angestellte und viele Patienten beduftet und nehmen so keine Rücksicht auf die Umweltpatienten.
Dennoch werde ich aufjedenfall wieder nach Neukirchen fahren!

Für die dort praktizierenden Ärzte gibt es keine Umwelterkrankungen....traurig!!

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
keine gute Ausstattungweniger zufrieden
Pro:
Tolles leckeres Essen
Kontra:
kompetenzlose, unmotivierte, parfümierte Ärzte, überforderte Infusionsschwestern!!
Krankheitsbild:
MCS, Fibromyalgie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich kann hier leider nichts gutes berichten. Ich hatte das Gefühl das ich mich als Umweltpatient immer rechtfertigen mußte, bestimmte Symptome zu haben. Leider wurde ich auch hier (wie bei so vielen Ärzten und Kliniken) in die psychogene Schublade gesteckt. Ich bekam nur die minimalsten Blutuntersuchungen. Die Klinikbroschüre in der vermittelt werden soll welche tollen Untersuchungen und Diagnoseverfahren angewandt werden kann man getrost in den Müll werfen oder sich seinen Arsch mit abwischen! Spezielle, benötigte Untersuchungen werden schon lange nicht mehr aus Budgetgründen gemacht!Das ist alles nur Verarschung.
Die Arztvisite ist ein Witz. Laborergebnisse werden in Sekunden abgehandelt ohne tiefergreifende Informationen zu erhalten. Nach 5 Minuten ist der der ganze Spuk vorbei. Der begeleitende ältere Pfleger ist anscheinend nur als Aktenträger dabei und verzieht schon nach 2 Minuten die Augen warum man immernoch im Patientenzimmer ist!
Als MCS Patient ist man hier nicht gut aufgehoben. Ärzte, Patienten und teilweise auch die Schwestern tragen Parfüm, Haarspray, etc.
Es ist ein Witz das der medizinische Direktor Dr. Ressler-Antal hier praktiziert. Er hat erstens überhaupt keine Ahnung von Umweltmedizin und zweitens ist er derart pervers parfümiert das ich nach seiner Visite erstmal stundenlange Symptome hatte und das Fenster lange aufmachen mußte! Auch muss man bei Ihm betteln um eine Ausleitung oder ähnliches zu bekommen......
Die Infusionsschwestern sind schnell überfordert und reagieren oft sehr genervt wenn man Termine aus wichtigen Gründen tauschen möchte. Spaß am Arbeitsplatz sieht irgendwie anders aus!
Der Schwesternleiter ist irgendwie auch immer schlecht gelaunt. Macht immer einen Bekotzten und ist schnell unhöflich! Da hat man das Gefühl man ist hier nicht willkommen
Das Essen ist hier allerdings sehr gut, man bekommt immer Nachschlag und es ist sehr abwechslungsreich und lecker! Als MCS Patient gibt es keinen gesonderten Speiseraum.....
Die Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist leider schlecht. Die Umgebung ist allerdings schön.

Leider keine Ursachenforschung

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger gute Ausstattungzufrieden
Pro:
Pflegepersonal
Kontra:
Zeitdruck Arzt
Krankheitsbild:
CFS, Fybromyalgie , chronische Viren Bakterienbel. Candida, Parasiten
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war für 3 Wochen in Rötz und habe mir davon verprochen, die Ursache für meine Krankheit durch zu Erfahren. Leider wurde ich eines besseren Belehrt.

Es erfolgt keine Ursachenforschung, sondern Symptombekämpfung Mediakamentös. Obwohl sehr viele Werte Neurotransmitter, Serotonin usw für Störungen im Darm zuständig sind, wird in diese Richtung nicht geforscht sowie Candida wenn im Stuhl nicht feststellbar, dieser nicht existiert ( was falsch ist ). So gab es dann eine Medikamentöse Therapie um die Defizite auszugleichen, aber keine Forschung warum dies so ist. Hier hatte ich mir wesentlich mehr Erhofft.

Auch scheint das Personal nicht gerade mit Doktor Iunesco (welchen ich für Fähig halte ) zu kooperieren,
zum leid der zu Behandelnden.

Ich glaube ich würde Rötz nicht nochmal besuchen, da es nichts gebracht hat. Die Ursachenforschung wird wieder Zuhause betrieben, somit hätte ich mir den Aufenthalt sparen können. Gerade beim Thema Candida hätte ich auf unterstützung gehofft, da dies auf der HP groß angepriesen wird.

Auch trotz erhöhter EOS, IGE, TH2 shift und heftigen Abdominalen Schmerzen, gab es im Arztbrief keinen Hinweis eine Parasitäre Infektion ausschließen zu lassen

1 Kommentar

blocki am 24.03.2015

Ich finde auch ,was da so groß auf der Homepage angepriesen wird ,trifft überhaupt nicht zu .Selbst die Räume ,die für MCS-Patienten geeignet sein sollen .In den Zimmern gibt es Schränke aus Spanplatten und Silicon an den Fugen und Waschbecken .Für MCS-Patienten überhaupt nicht geeignet.Bei einem 3 Wöchigen Aufenthalt noch keine Ergebnisse von den Untersuchungen !
Bin sehr enttäuscht .Ich hatte mir mehr davon versprochen .
Trotzt Schlafmittel ,habe ich nicht eine Nacht schlafen können .
Ich werde die Klinik nicht weiter empfehlen ,und auch nicht wieder ein zweites mal aufsuchen .

Ganz herausragende Umweltklinik

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Dr. Inonescu sehr gut, die anderen nicht.)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden (Laborbefunde dauern fast 2 Wochen)
Pro:
Fortschrittliche Umweltmedizin des wissenschaftlichen Leiters
Kontra:
Umgangston der Ärzte
Krankheitsbild:
Haut, Nierenversagen wegen Schwermetallen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Dr. Inonescu ist eine absolute Kapazität im Bereich Umweltmedizin. Die Klinik hat die besten umweltmedizinischen Behandlungs- und Diagnosemethoden. Soweit ich weiß gibt es nichts vergleichbares in Deutschland für Kassenpatienten. Leider wird dieser wissenschaftliche Leiter von meinen Ärzten nicht anerkannt - es ist oft Streit.

Leider sagte MEIN behandelnder Arzt "Schwermetalle interessieren mich nicht". Der andere meine - nach dem Alu-Kongress in Berlin - dass Aluminium nicht schädlich ist. Die angestellten Ärzte scheinen das Konzept der Klinik teilweise nicht zu vertreten. Meine Ärzte waren äußerst unfreundlich - gelinde ausgedrückt.

Die Psychologin ist ganz hervorragend, sie versteht im Gegensatz zu anderen Psychologen wirklich etwas vom Menschen. Sie kennt sich auch in der Schweizer Therapie aus, die sich von der deutschen wohltuend unterscheidet.

Die Schwestern sind sehr freundlich, fürsorglich und aufbauend. In der Verwaltung lässt dies teilweise zu wünschen übrig.

Leider mit der Bahn sehr schlecht zu erreichen, aber es lohnt sich auf alle Fälle die vielen Umstiege in Kauf zu nehmen.

Die Hautpatienten bekommen "nur" Salben, die zwar auch sehr wirksam sind, aber die Ursachen nicht behandeln. Den Umweltpatienten kommen alle Vorteile dieser Klinik zugute.
Man sollte in Neukirchen stationiert sein und nicht in Rötz, da die Laborergenisse teilweise fast 2 Wochen dauern.

Das Essen war zwar einfach, wegen der vielen Allergien, aber sehr schmackhaft. Rohkost kommt etwas zu kurz.

1 Kommentar

CarolineKleeblatt am 06.03.2015

Also, dass Hautpatienten nur Salben bekommen stimmt definitiv nicht. Denn z.B. Neurodermitis hängt immer mit dem Darm (div. Pilzen und Bakterien) zusammen. Und ich bekam Salben und Tabletten für den Darm. Bei mir ist der Besuch mittlerweile 1 Jahr her und ich habe keine Probleme mehr mit Unverträglichkeiten, Übelkeit oder Durchfall. Meine Hat ist zu 90% ausgeheilt. Kleine Stellen an der Hand muss ich alle paar Tage mit einer Steinölpaste pflegen aber ich bin sehr sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Erfahrung in Rötz

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Arzt wusste auf viele Fragen keine Antwort)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Verordnen von Standartprogramm trotz Allergien)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Könnte ein bisschen freundlicher sein ;))
Pro:
Das Team, freundlich, hilfsbereit, Essen
Kontra:
Die manchmal sehr kurzen Visiten und das warten darauf
Krankheitsbild:
CFS, Multiple Nahrungsmittelallergien, chron. Viren
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Allgemein hat es mir schon was gebracht, den Durchbruch gabs allerdings nicht, ich glaube das kommt aber auf die Vorraussetzungen an unten denen man dorthin geht.

Generell weiß ich nicht was besser ist, ganz am Anfang den Weg nach Rötz zu finden oder schon fast am Ende. Ich war froh das ich mich teilweise besser auskannte als die Ärzte und mich somit vor Spätfolgen retten konnte. Momentan gibts wohl eine Ausleitungswelle...Patienten bekommen 2...3 manchmal sogar 4 Ausleitungen in 3 Wochen, obwohl jeder weiß und auch der Chef prädigt, dass zwischen 2 Ausleitungen einige Zeit vergehen soll. Aber wahrscheinlich wird damit Geld verdient. Patienten wurden darüber auch nicht aufgeklärt, nur von Mitpatienten.

Man muss viel mitdenken und das ist bei CFS und Fibro manchmal echt schwierig. Auch werden Medikamente trotz Allergien verordnet...

Das Team ist super, die Schwestern, die Infusionsdamen und auch manch ein Arzt sehr sehr freundlich. Die Zimmer in Rötz sind super und total ausreichend, hab ich in neuen Krankenhäusern schon viel schlimmer gesehen, jeden Tag wird geputzt.

Zum Thema Internet, sollte man dort möglichst vermeiden, aber ab und an gehts mit nem Webstick oder dem Smartphone dann aber laaaangsaaaam :)

Die Rotationsdiät sowie das Essen fand ich super, man findet schnell viel raus, allerdings muss man auch hier immer selbst hinterher sein, verträgt man etwas nicht und es wird gestrichen, bekommt man auch keine Alternative, so gabs mal nen ganzen Tag nur Reis und Salat, erst als ich selbst zur Diätassis. gegangen bin, bekam ich eine Alternative aufgeschrieben, dies sollte von selbst geschehen.

Wasser kostet übrigens 40Cent im Automaten unten, wem das zuviel ist, in 3 min Fußweg findet man einen Netto.

Wie gesagt, es war für mich ok, ich konnte einiges rausfinden aber nur durch meine Arbeit nicht die der Ärzte.

Für Leute ganz am Anfang ohne viele Blutwerte und schlechten Ärzten sicher eine Hilfe, für mich nach 5 Jahren Erfahrung nicht sooo hilfreich.

2 Kommentare

Bloomsche am 05.10.2014

Leider passte nichts mehr in die Bewertung also hier :)
Was richtig nervig war, waren die Visiten. Mo, Mi und Fr. waren angekündigt, eigentlich ging man von Vormittags aus, man musste ab 9.30Uhr im Zimmer bleiben, manchmal kam der Arzt aber auch erst um 15 Uhr, manchmal direkt zur Mittagspause also sehr unzuverlässig. Dann war das Problem, dass die Visite manchmal nur eine Minute dauerte die Akte schon zugeschlagen war und man dann auf sich aufmerksam machen musste und fragen musste, tat man dies nicht, blieb man ohne Gehör.

Auch die Tatsache das die ersten Blutwerte erst nach über einer Woche kamen und man somit erstmal ins blaue hinein die Standarttabletten und Infusionen bekam gefiel mir nicht. Die einzige Behandlung war dann die Darmflora mit den Hauseigenen Probiotika, die man dann schön teuer im Laden in Neukirchen bestellen konnte aber niemand wusste was drin war, da die Formel geheim war... ist meiner Meinung nach kein guter Zug, da man sich all die Mittel nicht leisten kann als wirklich kranker Mensch.

Also fällt man zuhaus in eine Art Loch, wenn man sich nicht selbst zu helfen weiß und die Klinikmittel gegen andere austauscht, natürlich versuchsweise, weil man ja nicht weiß, was in der Klinik drin war.

Für schwerkranke CFSler vielleicht noch wichtig, in Rötz gibt es einen Aufzug, in Neukirchen nicht. In Rötz bekommt man als gehbehinderter Patient bzw. wenn man die Treppen nicht schafft, einen Schlüssel für den Aufzug.

Blöd für MCSler ist allerdings, dass es im Aufzug nach Schimmel riecht, auch riecht das komplette Untergeschoss danach. Also am besten eine Schutzmaske mitbringen. Generell muss man nicht durchs Untergeschoss, außer man möchte Waschen oder zum Hydro-Jet, Hasslauer Wanne usw. Ansonsten kann man auch ein anderes Treppenhaus nutzen und in den Garten dann außenrum gelangen.

Was ich noch sehr anstrengend finde ist der erste Tag in Rötz, am Ankunftstag bekommt man jede Menge Material zum lesen und einen Behandlungsplan, darauf markiert der Aufnahmearzt welche Behandlungen stattfinden sollen, die Termine dafür muss man dann leider selbst machen, heißt am ersten Tag nach der Aufnahme rennt man dann den halben Vormittag durchs ganze Haus um seine Termine zu organisieren. Ich verstehe nicht, warum dies nicht von der Klinik kommen kann, denn immerhin gibt es feste Essenszeiten und der Patient kann sonst nirgends anders hin, also könnte man die Termine von vornherein anpassen.

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Ausser Spesen nichts gewesen

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden
Pro:
gibts nichts
Kontra:
siehe Bericht
Krankheitsbild:
Umwelterkrankung
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Ich war im Mai 2014 für 4 Tage in der Spezialklinik Neukirchen-Haus Rötz. 1 Tag wäre schon zuviel gewesen. Auf die sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten, keine Toilette auf den Zimmern, etc. möchte ich hier erst gar nicht eingehen - siehe Dutzende anderer Bewertungen. Als KPU-Patient mit entsprechenden Folgeproblemen, die einer dringenden Klärung bedurften, hatte ich Rötz in's Auge gefasst, da laut Web-Seite ein klinisches "Kompetenzzentrum" bezüglich Umwelterkrankungen und deren Behandlung hier angeboten wurde. Was dann kam, war 08/15 von der übelsten Sorte. Ca. 15-20 Minuten Anamnese nach Schema F (Abhaken eines Fragebogens), keine Durchsicht der mitgebrachten Akten, keine Fragen zu bereits gemachten Therapieversuchen u.s.w.
Eine eingehende Anamnese mit Absprache einer individuellen Behandlung hatte ich erwartet...
Am 2. Tag kam dann ein anderer Arzt, der mit mir nochmal den Fragebogen durchging, Labore machen wollte, die ich schon x-mal gemacht hatte und auf meine diesbezügliche Ablehnung das Gespräch beendete, da er fachspezifisch noch nicht einmal die neuesten Labore und keine Fragen zu spezifischen Behandlungsmethoden für Umwelterkrankungen beantworten konnte. Was einen hier erwartet, ist eine Farce - keine speziell ausgebildeten Umweltmediziner, Diagnostik nach Schema F, kein individuelles Vorgehen nach klinischer Sachlage. Diese Klinik kann man sich definitiv getrost sparen.

Klinikaufenthalt im Haus Rötz

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/14   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Die Therapien sind sehr positiv zu bewerten. Das Essen ist emfehlenwert!
Kontra:
Einzelzimmer für jeden Umweltpatienten wären besser, wegen unterschiedlicher Unverträglichkeiten!
Krankheitsbild:
Umweltpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war erst im Mai 2014 in der Klinik, Haus Rötz, als Umweltpatient und das bereits das 2. Mal.

Das Klinikpersonal ist sehr nett!
Die Rotationsdiät ist individuell auf jeden Patienten zugeschnitten, abwechslungsreich und gesund!
Zur Entlassung bekommt man auch ein reichliches Lunchpaket mit!

Mit den Ärzten bin ich sehr zufrieden gewesen. Auch nach dem Aufenthalt kann man mit Ihnen Rücksprache nehmen!
Die Therapien sind sehr ergiebig.
Ich finde es toll, dass die Krankenkassen den Klinikaufenthalt übernehmen. Ich selbst wäre finanziell nicht in der Lage gewesen.

Für mich ist das die letzte Station, denn kein Arzt in meiner Umgebung kann bzw. will mir helfen. Diese Alternativmedizin wird bei denen nicht anerkannt oder belächelt, obwohl sie von den Ergebnissen beeindruckt waren.
Hier wird man erst genommen. Zu Hause werde ich gern als Simulant oder Psychopath abgestempelt!

Mein Zustand konnte sich schon etwas verbessern!

Trotzdem wäre es schön, wenn man ein Einzelzimmer hätte, denn jeder Umweltpatient ist ein Individuum.
Man sollte die Klinik erweitern bzw. ein Objekt noch hinzufügen,vielleicht auch in einer etwas ruhiger gelegenen Umgebung, denn täglich werden es mehr Patienten, die Hilfe benötigen.
Wenn jemand nur negativ bewertet, dann geht es ihm noch nicht schlecht genug und gehört auch nicht in diese Klinik!
Sicher treten auch manchmal Fehler auf, doch wo passiert das nicht? Jedem kann man es nun einmal nicht recht machen und alles Gute ist nie beisammen!
Ich soll und will auch wiederkommen, denn nur so kann mir geholfen werden.

1 Kommentar

ApStev14 am 11.07.2014

Glaube uns:
Nicht nur zuhause wirst Du als Simulant und Psychopath abgestempelt!

bin froh das ich dort war :-)

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
super Diagnostik,
Kontra:
Krankheitsbild:
u.a Leaky Gut, Schwermetallbelastung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Hallo
möchte mit meinem Bericht andere ermutigen nach Neukirchen zu fahren...
Bin froh das ich dort war. Altes Gebäude, Gemeinschaftsbad, nachts oft laut und es läuft nicht immer alles rund. Na und? Wir fahren doch nicht in Urlaub ...
Die Diagnostik ist wirklich super. Die Ärzte auch bemüht, aber in 3 Wochen kann man oft nicht geheilt werden. Es wird einem der richtige Weg auf gezeigt, zu Hause muß man ihn alleine weiter gehen. Bis zu 4 Wochen nach Aufenthalt kann man noch mit den Ärzten oder Ernährungsberaterin telefonieren.
Ich hätte mir vorher viele Tests und viel Geld sparen können, wäre ich direkt nach Neukirchen. Ich wurde dort super auf gebaut. Dort wurde auch festgestellt das ich Schwermetallbelastet bin. Ich weiß jetzt was ich zu tun habe und hoffe das es dann wieder aufwärts geht.
Also bitte alle die zweifeln sollten es selbst aus probieren und nicht so von den negativen Bewertungen ab schrecken lassen. Denke bei denen ist die Not noch nicht so groß, sonst würden sie sich nicht über das Essen oder andere Kleinigkeiten auslassen..
und ja, das Bad war mit Schimmel. Aber ein Tag nach der Meldung hat der Hausmeister ihn beseitigt. Das ist wohl ein Problem dort im Bad, aber es machen auch nur wenige von den Patienten das Fenster nach dem duschen mal richtig auf ....
so, das wars und ich bin nicht beauftragt worden positiv zu berichten ;-)

6 Kommentare

leo61 am 12.07.2014

Dass Du nicht beauftragst wurdest, positiv über die Spezialklinik Neukirchen zu berichten, glaube ich Dir auf´s Wort!

In Anbetracht auf Deine Grammatik und Orthografie wäre so etwas weder der Spezialklinik Neukirchen, noch den anderen Bewertern und Lesern auch gar nicht zuzumuten, da dies zu einer überdimensionalen, intellektuellen Belastung mit ständigem Kopfschütteln führen würde!!!

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Neukirchen ? immer wieder gerne

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Ärzte, Psychologische Betreuung, Pflegepersonal
Kontra:
Personalmangel
Krankheitsbild:
Allergien, MCS,
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Vorweg: Ich bin starker multipler Allergiker
Ich war Ende April für 3 Wochen im Haus Neukirchen. Ärzte und Pflegepersonal waren durchaus immer sehr freundlich und kompetent.
Die Ernährungsumstellung ist am Anfang etwas ungewöhnlich, das Küchenteam macht es da einem aber absolut nicht schwer, da die Mahlzeiten immer ausreichend und sehr lecker sind.
Die Zimmer sind für den Zweck absolut richtig ausgestattet, wenn auch das ein oder andere Zimmer renovierungsbedürftig ist. Gemeinschaftstoiletten gibt es auf dem Gang, was soweit auch kein Problem ist. Diese werden täglich gereinigt, auch sonst war alles immer tip-top sauber.
Der Medizinische Erfolg innerhalb von 3 Wochen ist natürlich etwas ernüchternd, was aber jedem von vornherein Klar sein muss. Jahrelange Störungen bekommt man nicht in dieser kurzen Zeit weg, es wird aber einem einen Fahrplan ausgestellt womit der langfristige Erfolg sich einstellen sollte bei korrekter Durchführung. Die Rotationsdiät zuhause durch zu führen ist Anfangs etwas Problematisch, hat sich aber jetzt nach 3 Wochen wunderbar eingespielt.Diagnostik war wunderbar. Es wurde soviel wie noch nie abgeklärt.

Einzigster Kritikpunkt ist der Personalmangel und das dadurch überlastete Personal.

Ein Lichtblick für Umweltpatienten!

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013/2014   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (mir wurde geholfen!)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Stimmiges Behandlungskonzept!
Kontra:
müsste ich nach suchen…..!
Krankheitsbild:
CFS/ME, MCS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war im Januar/Februar 2014 nun schon zum zweiten mal als Umweltpatientin in Rötz und bin von dem Klinikkonzept dort nach wie vor überzeugt.
Ich bin an CFS und MCS erkrankt und bevor ich mich im Mai 2013 zu meinem ersten Aufenthalt in Rötz entschloss, hatte ich bereits eine langjährige Ärzteodyssee mit zahlreichen kostspieligen und unbefriedigenden Therapieversuchen hinter mir. Der Aufenthalt in Rötz brachte bei mir erstmals eine deutliche Verbesserung meiner Symptome.
Das Therapiekonzept der Klinik basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Ich fühle mich dort immer wieder sehr gut aufgehoben und von meinem betreuenden Arzt und dem Klinikpersonal kompetent behandelt. Hier werden Umwelterkrankte nicht psychiatrisiert, sondern adäquat medizinisch versorgt.
Die Schwestern sind dem Patienten sehr zugewandt und außerordentlich freundlich. Insgesamt herrscht dort, trotz der Behandlung von Schwersterkrankten, eine überwiegend positiv fröhliche Stimmung.
Die labordiagnostischen Untersuchungen und die Therapieanwendungen sind sehr umfangreich. Die täglichen Infusionen mit ortomolekularen Substanzen (je nach individuellem Therapieplan z.B. Vit C, Magnesium, Alpha-Liponsäure, L-Carnitin, Glutathion, etc.pp) zeigen ihre Wirkung. Der informierte Patientin weiss, dass man solche Therapiemassnahmen ansonsten nur für viel Geld in Privatpraxen erhalten kann, daher spare ich mir die Suche nach der berüchtigten Stecknadel und finde keine relevanten negativen Kritikpunkte an dieser Klinik und deren Behandlungskonzept.

Ich kann die Klinik für hilfesuchende Umweltpatienten mit bestem Gewissen nur weiter empfehlen! Es gibt keine vergleichbare stationäre Behandlung als Kassenleistung in Deutschland!

5 Kommentare

leo61 am 28.02.2014

Das Wichtigste bei solch übertrieben guten Bewertungen dürfte es wohl sein, dass man mit gutem Gewissen die Einrichtungen nur weiter empfehlen kann, damit bloß keine Patienten nach all den hier vorgetragenen negativen Berichten ausbleiben.

Kurios bei all den super, superguten Erfahrungen finde ich dann allerdings nur, dass einem der abgelegte Qualitätsbericht über die beiden Kliniken nicht gerade "vom Sessel haut!"

Dieser wurde nämlich tatsächlich von echten Fachleuten erstellt!

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Objektivier Bericht über eine besondere Klinik

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Eine Zimmerrenovierung wäre wünschenswert)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Noch steigerungsfähig. Dr. Ionuescu ist der Beste, obwohl kein Arzt)
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Einzigartig bei Umweltkranken, Haut kann ich nicht beurteilen)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Hat sich von 2010 auf 2012 sehr gebessert. Eigentinitiative ist nötig)
Pro:
Umfangreiche Diagnostik, Naturheilkundliche Behandlung
Kontra:
Zimmerausstattung
Krankheitsbild:
Umweltpatient
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War 2 x im Haus Rötz und werde es wieder aufsuchen wenn es nötig ist.
Als Umweltpatient weiß ich gar keine andere Möglichkeit.
Hier wird soviel geschrieben, was teilweise nicht der wahrheit entspricht.
1. Ja die meisten Zimmer sind ohne eigenes Bad und Toilette, aber an Hygiene mangelt es nicht. Es wird viel geputzt und überall gibt es Desinfektionsmittel. Selbst ich, die ich u.a. an Reizdarm leide, konnte damit leben.
2. Ja die Einrichtung der Zimmer ist veraltet und eine Renovierung wäre sehr begrüßungswert, aber man kann nicht alles haben: Topdiagnostik, Topbehandlung mit Vitamin-und aufbauinfusionen usw.
3. Ja das Essen schmeckt nach nix, ist aber sehr hochwertig und vollwertig und halt allergiegerecht.
Es gibt auch keinen Kaffee, für mich persönlich auch schlimm. Aber das ist keine Wellnessveranstaltung sondern ein Krankenhaus.
Das mit dem Kaffee versteh ich nicht, das sollte jeder selbst entscheiden können. Ansonsten wirken halt auch viele Gewürze allergieauslösend und das soll ja vermieden werden.
Es gibt dort gute Ärzte und weniger gute Ärzte, man muß halt Glück haben, wie überall im Leben.
Es wäre manches noch verbesserungsfähig, aber man ist halt nicht im Paradies und in anderen Kliniken hab ich schlechtere Betreuung erfahren.
Das wichtigste ich doch, daß einem geholfen wird und da ist man schon bemüht und ich habe auch Linderung erfahren. Heilung ist bei einem 14-tg. Aufenthalt nicht zu erwarten. Das größte Problem ist, daß man sich anschließend die Weiterbehandlung nicht leisten kann, da die lieben Krankenkassen nur Chemie und Symtombehandlung bezahlen.
Ich konnte eine Verbesserung meiner Müdigkeit und meiner Schmerzen erzielen. In Rötz selbst war ich fast schmerzfrei.
Das Personal empfand ich überwiegend als sehr nett.
Hoffe meine Bewertung dient als Entscheidungshilfe.

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lotaro am 31.01.2014

Für Umweltpatienten bieten auch die Fachkliniken Nordfriesland in Bredstedt (nahe Husum) eine nach meinen Informationen gute Einrichtung.

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Umweltkrank (CFS/chron. Schmerzen) was nun?

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden (Aerzte haben nicht wirklich eine Ahnung)
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungzufrieden (Infusionen gut)
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungzufrieden (war in Ordnung!)
Pro:
Infusionen
Kontra:
Unterbringung/Betreuung
Krankheitsbild:
TE - abgeklungen/CFS/chron. Schmerzen/Fibromyalgie
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

April 2012 - 3 Wochen Umweltklinik Roetz

Hier wird man nur von auslaendischen Aerzten betreut, die so wie ich jetzt feststellen muss selber keine Ahnung von CFS etc. haben!
Infusionen sind in Ordnung, die fast taeglich verabreicht werden
Rotationsdiaet ob notwendig oder nicht bekommen alle!
Unterbringung unter aller Kanone, muesste renoviert werden!
Hauptproblem, anschliessende Weiterversorgung wieder nicht gewaehrleistet, man wird kurz aufgepaeppelt und dann wird man mit einer Liste an Medikamenten, die man zu sich nehmen soll und selber bezahlen muss wieder alleine gelassen - Dank unserem tollen Gesundheitssystem und der Lobby die dahintersteckt und alles unternimmt um eine "Psychohypothese aufrecht zu erhalten, verstoesst sowieso gegen das Grundgesetz - Artikel 2 - koerperliche Unversehrtheit

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Doro29 am 26.01.2014

Während meines Aufenthalts forderte mich ein Hautarzt von der >Spezialklinik Neukirchen, HAUS RÖTZ< auf, nach meiner stationären Entlassung sofort meinen Hautarzt aufzusuchen, um ein nach seiner Diagnose erkanntes, gefährliches Muttermal entfernen zu lassen. Im >Haus Rötz< würde man dies nämlich nicht tun!

Das herausgeschnittene "gefährliche Muttermal" war nach Untersuchung an Harmlosigkeit nicht mehr zu überbieten !!!

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Nichts geschieht umsonst, man kann sich nur Weiterentwickeln.

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
gutes erproptes Rundumkonzept
Kontra:
fehlende Therapienachsorge aufgrund sturer Kassen
Krankheitsbild:
ME/CFS, MCS, Autoimmun, Schwermetallvergiftung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ohne das Konzept der Spezialklinik wäre ich wohl aufgeschmissen. Seit 2011 versucht man mich neben den dortigen Standard Therapien, diagnostisch weiter zu bringen um mir in meiner Erkrankung als Vergiftete mit ME/CFS und MCS Erleichterung zu verschaffen. Je nach Gesundheitszustand mit Fortschritten, aber auch mal mit Rückschritten. Dies hat jedoch mit meiner persönlichen Krankheits- Geschichte zu tun. Ohne die Klinik? Da es keine vergleichbare auf Deutschem Boden gibt, die für uns Umweltpatienten auf Kassenleistung da ist, kann ich nicht sagen, was mit mir geschehen wäre. Leider kämpfen wir Patienten gegen Kassen, Pharmalobby ect um auch zwischen den Aufenthalten in Neukirchen/Rötz eine adãquate Behandlung zu erhalten. Die Kosten von Infusions- und Klinischer Therapeutik, kann ich mir privat nicht leisten. Und daher bin ich froh wenigstens zweimal im Jahr durchatmen zu können.
Zu dem Pflegepersonal ect kann ich nichts negatives berichten, da es nichts Negatives gab. Sie sind alle höflich und bemüht zu helfen. Ein Lächeln ist immer parat. Ich kenne andere Kliniken, da wartet man ewig auf Ärzte oder Schwestern.
Es ist meine persönliche Erfahrung, die ich wieder geben kann. Und es sind Patienten, die sich nicht an die Klinikvorgaben halten, unbeduftet anzureisen.

1 Kommentar

Drusilla am 10.04.2014

Hat sich die Schwermetallvergiftung an einem der wichtigsten Organen ungünstig angesammelt?

Ohne Rötz kein Weiterkommen!

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Hervorragende Diagnostik, Erklärungen und Informationen
Kontra:
Leider keine weiterführende Therapiemöglichkeit ausserhalb
Krankheitsbild:
ME/CFS, MCS, Autoimmunerkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Als Neuling kam ich mit meiner Tochter ins Haus Rötz und wenn ich ehrlich bin, war ich ein einziger vergifteter hochnervender Patient und stiess weder auf Unverständnis noch auf ein kleines böses Wort. Das Verständnis war bei den Mitarbeitern und Ärzten hoch. Die Informationen die ich erhielt, haben mein Leben langsam grundlegend verändert und auf stabile Füsse gestellt, damit ich weiter laufen kann. Denn ohne das Diagnoseverfahren hätte ich wohl noch lange auf die Ursache meiner Symptome gewartet. Seit über mehr als zehn Jahren konsultierte ich diverse Ärzte verschiedenster Fachbereiche inkl. Kliniken und wurde mehrfach mit lächerlichen und infamen Äusserungen weggeschickt und stellenweise sogar psychiatrisiert. Nach langem Suchen bin ich Dr. Peter Binz dankbar, dass er mich nach Neukirchen/Haus Rötz überwiesen hat. Meine Tochter wurde durch den Aufenthalt so gut eingestellt, dass sie wieder zur Schule gehen konnte und ihren Abschluss schaffte.
Ich bin ehrlich entsetzt über manche Bewertungsäusserungen hier im Forum. Vieles entspricht einfach nicht der Wahrheit und ich kann dies nur damit erklären, dass wohl einige der Patienten so arg vergiftet sind, dass sie durch ihre Erkrankung eine andere Sichtweise haben. Leider kann man auch in Rötz nicht zaubern. Und "nein" ich bin nicht gekauft worden -- nur weil ich positiv bewerte!!! Es ist und bleibt meine persönliche Meinung aufgrund meiner Erfahrungen.

9 Kommentare

GiSa1 am 11.11.2013

Diesem Bericht kann ich voll und ganz zustimmen. Ich habe der Klinik Rötz, auch Neukirchen, vieles zu verdanken und bin mehr als froh, dass es die Spezialklinik Neukirchen überhaupt gibt. Ohne diese Aufenthalte würde ich heute wahrscheinlich immer noch nach den Ursachen meiner Erkrankungen suchen oder gar daran verzweifelt sein.

Wenn dazu noch bedacht wird, mit welchem minimalen Tagessatz die Kliniken honoriert werden, dann heißt es für mich, "Hut ab" vor den Leistungen, welche uns Patienten dort geboten werden.

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Das 3. mal in der Spezialklinik Neukirchen Haus Rötz

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (Sehr zufrieden wäre ich gewesen, wenn mehr für Patienten mit Elektrosensibilität getan werden würde.)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Nachdem ich soviel negatives über Dr. St. hörte, bin ich angenehm überrascht gewesen.)
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungsehr zufrieden (Frau Keilhammer hatte jederzeit ein offenes Ohr für die Probleme und Wünsche der Patienten.)
Pro:
Gesamte Behandlung
Kontra:
Zuwenig Schutz vor Elektrosmog bei Elektrosensibilität
Krankheitsbild:
CFS, chron. Borreliose, Elektrosensibiliät
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Nachdem ich so viele negative Berichte über Dr. St. hörte, bin ich etwas unsicher nach Rötz gefahren. Jederzeit würde ich mich, nach meinen Erfahrungen, wieder von Dr. St. behandeln lassen. Ich fühlte mich von ihm angenommen und gesehen, was meine gesundheitlichen Beschwerden betrafen. Selbst bei einem persönlichen Problem - in Bezug auf meine Erkrankung, nahm er sich Zeit, hörte mir zu, verstand dieses und half mir weiter. Nichts wurde von ihm psychosomatisiert sondern ernst genommen. Von seinem fachlichen Wissen und seiner Menschllichkeit (letzteres traute ich ihm gar nicht zu) war ich mehr als angenehm üerrascht. NEM's, Anwendungen, Infusionen besprachen wir gemeinsam und es funktionierte alles zu meiner Zufriedenheit. Erstaunt war ich zudem über die überaus schnelle Weitergabe der Anordnungen. Meldete ich mich bei den Schwestern, aufgrund von unvorhergesehenen Beschwerden, so wurde dies rasch an Dr. St. weitergeleitet und wie von Zauberhand befand sich die Medikation innerhalb kürzester Zeit in meinem Zimmer.

Auch und gerade wenn keine Allergien bestehen, kann das Essen nach einer gewissen Zeit fade werden. Hier sorgte Fr. St. mit ihren warmherzigen Beratungen für schnelle Abhilfe. An dieser Stelle ein Dank an die Küche für die Versorgung mit Extra-Wünschen.

Schwester K. darf sich gerne Videos ihres obersten Vorgesetzten ansehen. Dann käme es u.a. nicht zu unqualifizierten Aussagen in Bezug auf Borreliose/HF-EMF. Dies ist m.A. wichtiger, als eine zusammengefaltete Decke.

Von Fr. K. erhielt ich rasche Unterstützung bzgl. meiner Belange. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle!

Körperliche Schmerzen stellten sich leider vermehrt, in der Klinik, durch die übermässige Verwendung von Handys & Co. ein.

Ich hoffe, die Ausarbeitungen, Zeichnungen und Lösungsvorschläge werden an- und übernommen, damit sich auch EMS-Patienten in der Klinik wohl fühlen können.

Übrigens, der Hausmeister besitzt schon eine Menge Humor und kann auch lachen! ;-)

3 Kommentare

Doro29 am 01.03.2014

Soweit ich mich erinnere, leidet der Hausmeister an einer Gesichtslähmung, die ihn dazu zwingt, immer zu lachen!

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Ärztliche Versorgung katastrophal

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Qualität der Beratung:
schlechte Erfahrungunzufrieden
Medizinische Behandlung:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
schlechte Erfahrungweniger zufrieden (Musste mich um sehr vieles mehrfach selbst kümmern, lange Wartezeiten)
Pro:
Technische Voraussetzungen
Kontra:
Ärztesituation, Patientenumgang
Krankheitsbild:
CFS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:

Haus Rötz: Nach einer kraftraubenden Ärzteodyssee u.in katastrophalem Gesundheitszustand erreichte ich Rötz. Nach wenigen Tagen waren in meiner Medikamentenbox Tabletten, welche eigentlich für meine Nachbarin bestimmt waren. Der Kommentar einer Schwester dazu: „So streng sehen wir das hier nicht, wenn Sie das geschluckt hätten wär auch nichts passiert“. Den Stationsarzt für Umweltmedizin, bekommt man kaum zu Gesicht. Das Anamnesegespräch war ein "0/8/15- Abhak-Listen Gespräch", für mehr bleibt kaum Zeit. Die, in den Patientenbroschüren angekündigten Visite-Zeiten des Stationsarztes werden generell nicht eingehalten.
Als ich auf ein Medikament mit starken NW reagierte hielt der Arzt es vorerst nicht mal für nötig, selbst zu kommen-am Ende meinte er ich solle das Medikament weiternehmen, da es eigentl.nebenwirkungsfrei sei. Später erfuhr ich, dass auch andere Patienten stark auf das Mittel reagierten, setzte es ab, u.die NW verschwanden. Insgesamt wurden mir drei Mal ein chem. Beruhigungsmittel auf den Nachttisch gelegt anstatt mit mir die Medikation zu überdenken. Ich bat den Arzt zwecks ungeklärter starker Beschwerden zu einem Gespräch. Was folgte übertraf in Inkompetenz, Unmenschlichkeit u.Desinteresse alles, was ich bisher erlebte. „Ihre Symptome sind mir egal" war nur eine seiner Aussagen. Er hielt nichtmal ein Abschlussgespräch für nötig. Aufgrund dieser Zustände ging es mir zum Zeitpunkt der Abreise schlechter als bei meiner Ankunft. Es dauerte Wochen, bis ich die Rezepte für Medikamente,die ich laut Arzt weiter einnehmen solle, erhielt. Erst nach weiteren Wochen kam der Abschlussbericht- derart mit Fehlern überhäuft, d.ich eine Überarbeitung beantragen musste.
Viele Monate später wurde bei mir eine übersehene schwere Neuroborreliose im 3.Stadium diagnostiziert. Soviel zu seiner Aussage „Ihr Symptome sind egal“
Fazit: Ärztliche Versorgung unterste Schublade (!!!); schade da Voraussetzungen der Klinik für ein gelungenes Therapiekonzept theor.vorhanden.

3 Kommentare

Regenbogen11 am 28.05.2013

Ps: Als Hautpatient denke ich durchaus zu empfehlen, ich kann nur für mich und andere Patienten aus Sicht eines Umweltpatienten (!!) unter Betreuung von Dr.S. sprechen.

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Meine Erfahrungen in Neukirchen

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2013   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
MCS CFS
Erfahrungsbericht:

Ich bin seit vielen Jahren Umweltpatient und wurde 12 Jahre völlig falsch von der herkömmlichen Schulmedizin behandelt, was mich gesundheitlich, finanziell und sozial in eine Katastrophe führte.
Mein Glück war es, das mich mein Dermatologe DR. Degenhardt 2010 in die Spezialklinik Neukirchen einwies. Ohne der Leitung unter DR. Ionescu und der kompetenten Betreuung meiner Ärztin DR. Oana würde ich vielleicht heute nicht mehr leben.
Das Gesamtpaket von Diagnostik, Rotationsdiät und Schwermetallausleitung ist optimal und hat meinen gesundheitlichen Zustand sowie meine Lebensqualität erheblich verbessert.
Deshalb wundert es mich umso mehr, das manche Patienten einen so negativen Eindruck von der Klinik erhalten haben. Wie zb. "nick25", zufällig war ich zur selben Zeit in der Klinik (15.04.-11.05.13) und auch in den 3 vorangegangenen Jahren konnte ich nicht mal ansatzweise einen von seinen aufgezählten Punkten bestätigen.
Es wäre sehr schade wenn durch subjektives und übereiltes Handeln die Zukunft und das Wohlergehen vieler Betroffener auf dem Spiel stünde.
Ich kann weiterhin die Klinik Neukirchen für hofflungslose Fälle als letzten Rettungsanker sehr empfehlen.

Rainer B.

Hilfe bei anscheinend heillosen Fällen

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
Untersuchungen und Behandlungen
Kontra:
Bürokratie und Verfügbarkeit der Ärzte
Krankheitsbild:
Magen-Darm-Entfernung und Mangelerscheinungen als Folge
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich bin nach langjähriger Krankheit sehr erschöpft und hilflos in der Spezialklinik im Haus Rötz angekommen und habe mich die gesammte Zeit über sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Trotz einer sehr schleppenden Bürokratie und der Tatsache, dass wir immer wieder stundenlang auf den Arzt warten mussten, habe ich hier die für mich beste Behandlung seit langem bekommen. Die spezielle Ernährung, die umfangreichen Untersuchungen und die medikamentöse, wie physiotherapeutische Behandlung sind einfach super.
Das Pflegepersonal ist einfach super spitze und mein ganz besonderer Dank gilt der Ernährungsberaterin Frau Stern, die mir in meiner speziellen Situation sehr geholfen hat.

Umweltpatient 2012

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden (bis sehr zufrieden)
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Diagnostik, Behandlung
Kontra:
Geruch im Stein-Treppenhaus und Bad
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Umweltpatient Anfang 2012.
Sehr gute Diagnostik und Behandlung, agiles und schnell reagierendes Personal bei notwendigen Veränderungen, wie Medikamentenumstellung.
Freundliches Pflege- und Küchenpersonal. Basisches, reizfreies, vollwertiges Essen, das die Entgiftung optimal unterstützt.
Die Zimmer sind einfach und zweckmäßig ausgestattet und reichen aus, für einen mehrwöchigen Aufenthalt.
Tägliche Reinigung der Allgemeinräume und Zimmer-Fußböden.
Zeitlich gut ausreichende Zusatzangebote zur Behandlung.
Arzt: Kommunikation und Visitenzeiten könnten optimiert werden, um lange Wartezeiten und längere, offene Fragen zu vermeiden.
Um Duftstoffe wegen der Duftdtoffallergiker zu vermeiden sollte vorher entsprechend aufgeklärt werden, wo es duftstofffreie Waschmittel und Körperpflegemittel gibt.
Mit meinem Aufenthalt und den Ergebnissen bin ich zufrieden bis sehr zufrieden, ich habe die Klinik in einem besseren Zustand verlassen, wie ich gekommen bin.

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Maus1812 am 21.11.2012

Hallo, kannst du mal den Therapieplan für MCS benennen?

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Lichtblick für Fibromyalgiepatienten

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2012   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Kompetente, engagierte Ärzte)
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden (Man muss sich zusätzlich selbst informieren)
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Es wurde auf alle Beschwerden eingegangen)
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden (Große Freundlichkeit gleicht kleine Fehler aus)
Pro:
Umfassende Diagnostik, Kompetenz
Kontra:
Kurze Erklärungen der Ärzte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich wurde wegen Fibromyalgie, Polyneuropathie, Tinnitus und mit Verdacht auf Schwermetallbelastung (Amalgamplomben) stationär aufgenommen. Es wurden dort viele Laborwerte gecheckt, die so komplex wohl kaum anderswo gemacht werden. Die Schwermetallbelastung hat sich bestätigt und ich werde nun das Amalgam (unter den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen!) entfernen lassen und dann eine Ausleitung machen. Darüberhinaus haben sich weitere bis jetzt unbekannte Befunde ergeben, deren Behandlung auch anläuft. Die Ärzte sind kompetent - zugleich ist es wertvoll, sich mit den Mitpatienten auszutauschen, die sich oft auch große Kenntnisse angeeignet haben. Alles zusammen und meine eigenen ergänzenden Internetrecherchen (Eigeninitiative ist nach wie vor angebracht) erklärt mir den Zusammenhang meiner Beschwerden und ich bin zuversichtlich meine Gesundheit wesentlich verbessern zu können. Das Pflegepersonal ist freundlich und hilfsbereit. Die Ernährungsberatung besprach mit mir den Essensplan und die neu festgestellte Fructose- und Histaminintoleranz wurden sofort berücksichtigt. Das Essen hat mir sehr gut geschmeckt; wer jedoch stark gwürzte, gesalzene oder gezuckerte Speisen mag, für den könnte es ungewohnt sein :-) Die Klinik ist nicht sehr groß so dass eine persönliche Atmosphäre gegeben ist. Die Räume sind einfach, große Fenster, hell gestrichen, sauber, Zimmerreinigung jeden Tag. Eine zweite Decke und ein zweites Kissen bekam ich gerne. Zusätzliche Möglichkeiten: Wärmekabine, Hydrojet, Hasslauer Wanne, Rückengymnastik, Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, psychologische Beratung. Es besteht aber gar kein Druck teilzunehmen - nicht wie in einer Reha, wo man gehalten ist seinen Plan durchzuziehen. Der Abschlussbericht kommt ca. vier Wochen später. Mit der Hellhörigkeit des Hauses kann man leben. Ich als Leichtschläfer habe aber eh stets Oropax dabei. Ich kann die Klinik vor allem auch für Fibromyalgiepatienten empfehlen - habe Hilfe bekommen. Nur Mut.

1 Kommentar

puppy1 am 25.02.2013

Hallo, da ich auch Fibro habe und am 11.3. in die Klinik in Neukirchen komme, bin ich erschrocken über die Bewertungen.
Macht es denn überhaupt Sinn in eine solche Klinik zu fahren ? Hautbeschwerden habe ich keine, aber Schmerzen.
Eine Kontaktaufnahme wäre super unter Gertrud@tb-wieser.de

Jederzeit wieder

Diese Bewertung geht nicht in die Gesamtbewertung ein

Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Umfangreiche Diagnostik und Behandlung
Kontra:
Nahrungsergänzungsmittel mit zu vielen chemischen Zusatzstoffen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Im August/September befand ich mich im Haus Rötz.

Mit ziemlich gemischten Gefühlen und skeptisch fuhr ich dort hin, da im Internet derart viel negatives über die Klinik zu finden war.

Natürlich ist die Klinik nicht die Allerneueste. Dennoch sah die Fassade gepflegt aus. Auf den einzelnen Stationen befanden sich an den Wänden und Decken Bilder und Kleinigkeiten, die die Atmosphäre auflockerte und dadurch eher nicht an eine Klinik erinnert.

Vom Empfang wurde ich sehr freundlich aufgenommen.

Das Essen war zwar erst einmal etwas gewöhnungsbedürfitig, dennoch war ich damit sehr zufrieden und nahm während der 3 Wochen 1,5 Kilo zu.

Was mich angenehm überrascht hat, war der Aufbau mit NEM's. Sowohl in Tablettenform als auch als Infusion. Zusätzlich bekam ich noch Eiseninfusionen. Dies überraschte mich sehr, da auch auf diese Werte geachtet und hier schnell versucht wurde, Besserung zu schaffen.

Die Diagnostik kann ich nur als einzigartig und absolut hilfreich bezeichnen. Dr. Meda kam täglich zur Visite und nahm sich auf eine sehr angenehme Art viel Zeit für mich. Selbst nach dem Aufenthalt war es möglich, Dr. Meda telefonisch einige Fragen zu Befunden zu stellen.

Die Schwestern waren jederzeit sehr freundlich, und ich fühlte mich auch bei Ihnen gut aufgehoben

Hier ein Dankeschön an Schwester Elisabeth und Georgina.

Dr. Ionescu sah ich leider nur einmal während des Klinikaufenthaltes. Auch von ihm war ich angenehm angetan. Auf Augenhöhe in einer sehr freundlichen und menschliche Art, ging er mit mir meine gesundheitliche Problematik durch und er besprach mit mir die weitere Vorgehensweise bei meinem nächsten Aufenthalt in der Spezialklinik.

Die Schwermetallausleitung - vor der ich ein wenig Angst hatte, tat mir auch ausserordentlich gut.

Bei den NEM's hätte ich mir gewünscht, diese würden nicht voller Zusatzstoffe bestehen, denn damit hatte ich leider Probleme.

Der nächste Aufenthalt in der Spezialklinik Neukirchen ist schon geplant.

Alles Ok

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Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Qualität der Beratung:
recht gute Erfahrungzufrieden
Medizinische Behandlung:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
recht gute Erfahrungsehr zufrieden
Pro:
Untersuchungen,Therapien
Kontra:
Keine
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war 2011 im Haus Rötz wegen verschiedenen Erkrankungen.Ich hatte vorab schon Bewertungen hier gelesen,und war gespannt.
Anreise mit Pkw,Anmeldung in der kleinen Verwaltung,ging recht schnell,Zimmerzuweisung.
Alle insgesamt freundlich und zuvorkommend.
Zimmer war mir egal,hauptsache Bett ist Ok,war auch so,besser als in der Uni Klinik wo ich vorher war.
Gutes Angebot an Therapien.
Das Essen fand ich etwas sonderbar,aber sehr gut.
Habe auch 4 Kg zugenommen.
Will nicht lange rum erzählen,fakt ist,man kann froh sein als Umwelterkrankter so eine Klinik zu haben.
Man wird gehört,und auf seine Problematik eingegangen.
Man wird mit Nahrungsergänzungsmittel aufgebaut,was ich vorher bei einer Uni Klinik angesprochen hatte,aber nicht erhalten habe.
Es werden ausführliche Untersuchungen gemacht,und angefangen zu therapieren.
Man muss das,was einem dann mit auf den Weg gegeben wird auch weitermachen.
Alles in allem war ich zufrieden und froh dort gewesen zu sein.
Auch die Mitpatienten waren zu meiner Zeit alle,trotz ihrer Erkrankungen Ok.
Gruß an das ganze Personal

Schlechte Personalpolitik

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Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2011
Gesamtzufriedenheit:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Qualität der Beratung:
keine gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
keine gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
keine gute Erfahrungzufrieden
Pro:
Gute medizinische Behandlungsmöglichkeiten
Kontra:
Überforderte Ärzte
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

War im Frühjahr 2011 in der Klinik auf der Umweltstation wegen MCS (Multiple Chemikalien Sensibilität). Das Schlimme in der Klinik ist die Personalpolitik, die wenigen Ärzte sind total überfordert, was die Patienten zu spüren bekommen. Die Stationsärztin ist fehl am Platz, weil sie mit ihrem z.Teil wirklich unverschämten Umgang wohl glaubt, dass der Patienten die Krankheit simuliert. Schade, weil ich die Behandlungen an sich für gut empfunden habe und wo sonst als in einer Umweltklinik kann man als MCS-Kranker noch Verständnis erwarten?
Ansonsten kann man sich mit allem arrangieren, das nicht gerade moderne Gebäude und das Essen sollte nicht im Vordergrund stehen.

1 Kommentar

66Petra am 07.09.2011

Hallo Susi76,
ich habe einen Termin in Neukirchen aber aufgrund der sehr negativen Bewertungen bin ich ins Grübeln gekommen ob ich wirklich dort hinfahre. Ich bitte dich, mir etwas ausführlicher über deine Erfahrung zu berichten, ich bin auch MCS-Patientin!!!
Vielen Dank im Voraus.

Gute Anlaufstelle trotz einiger organisatorischer Mängel

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Innere
  |  berichtet als Patient   |   Jahr der Behandlung: 2010   |  BenutzerempfehlungEmpfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Qualität der Beratung:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Medizinische Behandlung:
weniger gute Erfahrungzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger gute Erfahrungweniger zufrieden
Pro:
einzigartige und Therapie
Kontra:
unorganisiert, könnte hilfreicher sein
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:

Ich war Anfang dieses Jahres in der Umweltklinik Haus Neukirchen. Im Gegensatz zu anscheinend vielen Anderen war mir durchaus schon vor meiner Anreise klar, dass es sich hierbei um ein Krankenhaus handelt und ich war nicht enttäuscht, ein solches vorzufinden - anstatt einer Kureinrichtung, was viele mit dem Konzept der Entgiftung und Entlastung des Organismus in Verbindung zu bringen scheinen. Das Gebäude ist alt, aber nicht heruntergekommen, heißt es schimmelt nicht oder Ähnliches. Auch die Einrichtung ist alt und erinnert an ein Krankenhaus aus den 1980ern.
Das Konzept der Klinik ist spitze und meines Wissens einzigartig in Deutschland: der menschliche Organismus wird so gut wie möglich von Umweltgiften gereinigt, eventuelle Allergien und Unverträglichkeiten werden ausfindig gemacht und gegebenenfalls erfolgt eine Darmsanierung/ Schwermetallausleitung/ Behandlung diverser Parasiten und bakterieller Erreger im Darm. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt und auf vollwertige Schonkost geachtet. Dies trifft sowohl auf Haut- als auch auf Magen-Darm und Umweltpatienten zu.
Im täglichen Alltag lässt die Ausführung leider zu wünschen übrig. Nicht nur ist das normale Artzpersonal (nicht so die Ober- und Chefärtze) erheblich unterqualifiziert und den Patienten teils in medizinischem Fachwissen hinterher, sondern die Betreuung und Erläuterung des Vorgehens konnte nur auf konsequente Nachfrage erreicht werden. Fast zwei Monate nach meinem Klinikaufenthalt warte ich nach wie vor auf das Entlassungsschreiben sowie drei weitere Befunde.
Allerdings ist seit dem Aufenthalt eine erhebliche Besserung meiner Verdauung und meines allgemeinen Zustandes zu verzeichnen.
Auch wenn die Ausführung also nicht die Möglichkeiten des konzeptes an sich ausschöpft und meine Erwartungen leider bitter enttäuschte, scheint es doch seine Wirkung zu tun oder zumindest Besserung zu bringen.
Insgesamt würde ich einen Klinikaufenthalt, vor allem für Neurodermitispatienten, also sehr empfehlen.

1 Kommentar

rosiw am 21.08.2012

ich habe Morbus Cron und möchte gerne die Behandlung in Neukirchen versuchen. Mein Mann war vor einigen Jahren wegen Psoriasis mit gutem Erfolg dort und war sehr zufrieden. Die so unterschiedlichen Bewertungen machen mich nachdenklich, ob ich das Richtige vor habe. Ist ihrer Meinung nach auch der Darmpatient gut aufgehoben? P.S.( ich wäre einverstanden, wenn sie von der Redaktion meine e-mail Adresse bekommen um mir evtl persönlich zu antworten und Kontakt aufzunehmen). Oder wenn sonst noch jemand mit den selben Problemen im Forum antwortet wäre hilfreich.